Azubis und duale Studenten bloggen


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Der etwas andere Weg zur Ausbildung

Gastbeitrag Tatjana Schmid:

Tatjana_02Hi, ich bin Tatjana. Ich vertrete für heute unsere Bloggerin Kerstin und werde über meine schon fast abgeschlossene Ausbildung bei der BERA schreiben.

Los geht’s: Warum hört ihr heute von mir?

Wie ihr bereits wisst, ist unsere liebe Bloggerin Kerstin mitten in ihren letzten Prüfungen und Vorbereitungen zur mündlichen Prüfung. Dadurch kam sie auf die Idee, einfach mal wieder die anderen Azubis einen Blogbeitrag schreiben zu lassen.

„Oh, Hilfe!“, dachte ich mir… Ich und Schreiben… und dazu noch einen Blogbeitrag. Meine Stärken liegen da eher im Zahlenbereich. 😀 Aber da ich es nicht übers Herz bringe unsere Kerstin hängen zu lassen, habe ich es nun versucht ;).

Und nun zu mir

Wie schon erwähnt ist mein Name Tatjana Schmied und ich bin 21 Jahre jung. Momentan mache ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der BERA und bin im letzten Jahr. Angefangen habe ich 2012 in der Niederlassung in Aalen. Seit Anfang 2013, unterstütze ich nun das Team Crailsheim.

2012 angefangen und 2014 schon fertig? Wie kann das sein?

Das liegt daran, dass ich erst ab meinem zweiten Lehrjahr bei der BERA angefangen habe. Mein erstes Lehrjahr lief außerbetrieblich bei der Deutschen Angestellten Akademie oder kurz DAA (Anm. Redaktion: Deutsche Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) – ein Weiterbildungsunternehmen). Bei der DAA waren mit mir etwa 25 bis 30 weitere Azubis beschäftigt. Ausgebildet wurden dort die Berufe Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Bürokauffrau/-mann, Verkäufer/-innen und Einzelhandelskauffrau/-mann. Wir Azubis betreuten einen Kiosk. Ich war für die Buchhaltung dort zuständig. Da knapp 30 Azubis für einen Kiosk zu viel sind und wir auch Abläufe aus richtigen Unternehmen kennenlernen sollen, haben die Azubis die Aufgabe, sich alle drei Monate einen Praktikumsplatz für drei Monate zu suchen. Durch eine Betreuerin bin ich dann auf die BERA aufmerksam geworden. Also hieß es nochmal: Bewerbung schreiben. Ich wurde anschließend zum Vorstellungsgespräch eingeladen und zack… saß ich auch schon bei der BERA in Aalen am Empfang. Am Anfang war es schon komisch, so ohne meine anderen Azubis und in einem anderen, fremden Betrieb. Das legte sich aber nach ein paar Tagen wieder, durch die freundliche Unterstützung meiner neuen Kollegen. Die drei Monate vergingen und das Praktikum neigte sich dem Ende zu. Meine Betreuerin von der DAA kam bei der BERA vorbei um noch ein Gespräch mit der Niederlassungsleiterin zu führen. Aber damit war es noch nicht vorbei! Ich durfte dank meiner guten Leistungen noch das komplette erste Lehrjahr als Praktikantin bei der BERA bleiben und ab dem zweiten offiziell als Azubi durchstarten.

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Hier seht ihr mich arbeiten in meiner Niederlassung in Crailsheim 😉

Als Azubi bei der BERA habe ich einen ganz anderen Aufgabenbereich. Statt mir Zahlen, habe ich nun sehr viel mit Bewerbern zu tun. Aber ich finde es echt cool. Der persönliche Kontakt macht mindestens genau so viel Spaß wie das Bearbeiten von Zahlen. 😉

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich nun schon fast abgeschlossen. Die Abschlussprüfungen sind im vollen Gange und die schriftliche Prüfung habe ich gut bestanden. Vorbereitet habe ich mich vor allem mit Prüfungsaufgaben der letzten Jahre und mit verschiedenen Arbeitsblättern. In zwei Wochen hab ich dann noch meine mündliche Prüfung, dann heißt es für mich ab ins Berufsleben. 🙂

Und damit verabschiede ich mich auch wieder

Viele Grüße

Tatjana

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Halbzeit erreicht!

Gastbeitrag von Kristina Enner 

Mein  Name ist Kristina Enner und ich bin 24 Jahre alt. Ich mache derzeit eine Ausbildung Kristina Ennerzur Personaldienstleistungskauffrau bei der BERA in Crailsheim und bin mittlerweile im 2. Ausbildungsjahr.

Warum ich als Azubi schon so alt bin? Das hat folgenden Grund: es ist meine zweite Ausbildung. Da ich mich nach meiner Ausbildung als Pharmazeutisch Technische Assistentin beruflich umorientieren wollte, bewarb ich mich erst bei der BERA als Projektmitarbeiterin. Und warum die BERA? Die BERA wurde mir von einer Bekannten empfohlen, die selber als Projektmitarbeiterin eingesetzt und sehr zufrieden war. Aber zum Glück wurde mein Potenzial schnell erkannt und mir wurde ein Ausbildungsplatz angeboten, den ich natürlich dankend annahm. Erst durfte ich mich als Praktikantin beweisen und begann dann anschließend im September meine Ausbildung.

Was, nochmal die Schulbank drücken?

Obwohl ich mir erst unsicher war, ob ich nochmal die Schulbank drücken möchte, weiß ich jetzt, dass es die richtige Entscheidung war. Azubis werden bei der BERA sehr geschätzt. Als erstes wird ein Willkommenstag für alle neuen Auszubildenden und Studenten organisiert. Dann gibt es immer tolle Aktionen wie z.B. die Renaturierung im Schloss zu Hopferau, wie schon bei den vorherigen Beiträgen ausführlich berichtet wurde. Vor der Geschäftsleitung durften wir uns bei der Gelegenheit auch gleich beweisen und eine Präsentation halten. Wer jetzt denkt – „ohje vor der Geschäftsleitung“ – so schlimm war es nicht. Im Gegenteil, es  war ein sehr tolles Erlebnis. Alle wichtigen Personen der Firma haben einem zugehört und am Schluss gab es Applaus und ein sehr großes Lob. Das lässt einen sehr stolz auf sich sein und man kann über sich hinaus wachsen. Da in der Schule sowieso sehr viele Projekte und Präsentationen gemacht werden, war das eine sehr gute Übung. Außerdem wird man auch für gute schulische Leistungen mit einer Prämie belohnt. Das war für mich letztes Jahr ein schönes Urlaubsgeld :).

Als Azubi bekommt man so ein umfangreiches Wissen wie sonst nicht mehr. Obwohl der  Beruf der Personaldienstleistungskauffrau schon so  umfangreich ist, wird die Ausbildung von der BERA sehr abwechslungsreich gestaltet. Das lässt sich darin erkennen, dass man alles mal machen darf und auch alle Abteilungen durchläuft – so ist man bestens informiert und kann das ein oder andere Mal sogar die anderen Kollegen aufklären.

Einige Abteilungen und Bereiche durfte ich nämlich schon durchlaufen. Eingelernt wurde ich erstmal im Assistenzbereich und am Empfang und durfte dann immer mehr Verantwortung übernehmen bis ich selbständig Vorstellungsgespräche führen durfte. Auch durfte ich schon das Team einer anderen Niederlassung unterstützen, die Buchhaltung kennenlernen und mich im Marketing kreativ beweisen. Dadurch konnte ich sehen, wie andere Niederlassungen arbeiten und in der Buchhaltung und Marketing auf die andere Seite des Geschehens blicken. Jetzt weiß ich, warum bestimmte Sachen genau so  gemacht werden sollen und nicht anders. Viele Aufgaben, die in der Niederlassung durchgeführt werden, werden nämlich dann in der Buchhaltung oder im Marketing weiterverarbeitet.

Nein, ich muss nicht Kaffee kochen…

Als Azubi darf man schnell Verantwortung übernehmen, z.B. durfte ich schon bei  Messen mitarbeiten und dabei selbständig die Bewerber und Kunden beraten. Aber auch das Führen von Vorstellungsgesprächen, die anschließende Beurteilung des Bewerbers und das Mitentscheiden, ob dieser Bewerber eine Zusage oder Absage bekommt, gehört mittlerweile zu meinen Aufgaben und verlangt viel Verantwortung. Denn die Kollegen müssen dann einem vertrauen und sich auf die Beurteilung verlassen können. Zu meinen Aufgaben gehört auch, die  eingehenden Bewerbungen zu sichten, Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen sowie Absagen der Bewerbungen zu schreiben. Bei Kundenanfragen suche ich nach geeigneten Bewerbern und für Bewerber wiederum nach geeigneten Kunden. Dazu gehört auch viel Recherchearbeit sowie Marktforschung und -erkundung dazu. Außerdem darf ich selbständig Stellenanzeigen verfassen und veröffentlichen. Zur Abwechslung darf ich auch am Empfang unterstützen und die Projektmitarbeiter betreuen.

Und stellt euch vor, das war noch nicht alles. Ich werde noch viele tolle neue Aufgaben kennenlernen und übernehmen, wie Kundenakquise und -betreuung.

Das Beste zum Schluss 😉

Zuletzt möchte ich noch mein Team in Crailsheim vorstellen. Wir sind ein junges und dynamisches Team. Aufgenommen wurde ich sehr herzlich und es konnten sich schnell Freundschaften bilden. Wir verbringen gerne die Zeit zusammen, auch in den Pausen oder außerhalb der Arbeitszeiten. Es ist unglaublich wichtig, Kollegen zu haben, mit denen man sich versteht, denn nur so ist man motiviert und geht auch gerne zur Arbeit. Toll finde ich auch, dass ich mich jederzeit miteinbringen darf und viel Wert auf meine Meinung gelegt wird. Schnell bekam ich das Gefühlt vermittelt, ein Teil des Teams zu sein.

Ein Beruf, viele Chancen

Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit, als Personalmanagerin im Recruiting oder im Vertrieb, als Personalreferentin oder auch als Personalsachbearbeiterin zu arbeiten. Wo genau mich mein Weg hinführen wird? Das weiß ich noch nicht, aber ich bin schon jetzt sehr gespannt! 


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Drei Jahre duales Studium bei der BERA – mein Fazit

Von Jacqueline Kögel:

Letzte Woche kam ich für ein geschäftliches Meeting auf den Bildungscampus in Heilbronn, das erste Mal seit unserer Graduierungsfeier im November. Das erste Mal als Besucher, nicht als Student. Wie ihr aus meinen früheren Blogbeiträgen wisst, habe ich seit Oktober 2010 an der DHBW Heilbronn studiert und gehöre seit Oktober 2013 zu den ersten Absolventen des Studiengangs.

Daran musste ich mich erst gewöhnen: Ich bin jetzt nicht mehr Studentin, sondern „richtiger“ Arbeitnehmer.

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Ich habe jetzt keine Campus-Card mehr, mit der umsonst auf dem Gelände parken kann, sondern bin jetzt Gast. Und ich muss im Kino den vollen Eintrittspreis zahlen. 😉 Zeit für ein kurzes Fazit.
Mein letzter Tag als Student: Graduierungsfeier im November 2013

 Wie kam ich zu diesem Studium?

Wenn man mich früher gefragt hätte, was ich einmal machen will, hätte die Antwort niemals geheißen: BWL studieren, Veranstaltungs-Management oder „irgendwas mit Medien“. Ich wusste nur, dass ich gut bin in Kommunikation, im Organisieren, Sortieren und Verwalten und außerdem eine kreative Ader besitze. Und dass ich unbedingt in die Dienstleistungsbranche wollte, am besten etwas mit Personal machen.

Da kam der neue Studiengang Dienstleistungsmanagement an der DHBW genau richtig und ich habe mich bei der BERA im Personalmanagement beworben. Als mir der Studienplatz im Marketing angeboten wurde, habe ich spontan zugesagt. Nach diversen Schulpraktika hatte ich nicht viele Erwartungen an die Ausbildung und wollte vor allem umfassende Einblicke in die Betriebswirtschaft und in die Unternehmens-Organisation. Und ich hatte ordentlich Respekt vor dem Arbeitspensum, das so ein duales Studium mit sich bringt. Letztendlich kam alles anders, als ich dachte! 😉

Was man für dieses Studium mitbringen muss

Schon nach dem zweiten Semester hatte das duale Studium für mich seinen Schrecken verloren. Respekt ist angebracht, aber so schlimm, wie ich dachte, war es letztlich nicht. Wer Prioritäten setzen kann, etwas Fleiß und vor allem Interesse für betriebswirtschaftliche Grundlagen mitbringt, ist für die Theoriesemester bestens gerüstet. Für mich hätten die Vorlesungen sogar noch mehr in die Tiefe gehen können und über manche Themen, die mir jetzt im Beruf begegnen, hätte ich im Nachhinein gern mehr gewusst.

Aber das BWL-Studium hat eben immer den Vorteil, dass man zunächst einen guten Überblick erhält und dann die Möglichkeit hat, sich zu spezifizieren. Gerade in den Praxisphasen im Unternehmen hat man die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten und „Leidenschaften“ zu entdecken, sich in eine Richtung zu entwickeln und herauszufinden, was einem liegt. Dafür ist es aber wichtig, ein gutes Ausbildungsunternehmen zu haben – so wie in meinem Fall.

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Mein erster Tag bei der BERA: Willkommenstag Oktober 2010

Warum die Ausbildung bei der BERA wirklich besser ist als anderswo 😉

Wenn ich mich bei  anderen Studenten und Azubis so umhöre, wird man bei der BERA vor allem wegen zwei Sachen beneidet: 1. Jeder lernt hier alle Unternehmensbereiche kennen und arbeitet einige Wochen dort, sei es in der Buchhaltung, im Marketing oder in anderen Niederlassungen. Dadurch ist man im Unternehmen mittendrin statt nur dabei!

2. Vom ersten Tag an bekommt man bei der BERA seine eigenen Aufgaben und Projekte, für die man dann die Verantwortung trägt. Eine meiner ersten Aufgaben war, neue Kollegen mit Bild auf unserer Homepage einzustellen und dafür zu sorgen, dass die Seite aktuell bleibt. Dazu gehörte, Bilder und Daten intern anzufordern, die Bilder zu bearbeiten, die Homepage im CMS-System abzuändern und Verlinkungen einzufügen. Mit der Zeit wurden es mehr und größere Aufgaben, bis ich schließlich zum Beispiel das Management unserer online-Stellenanzeigen übernommen habe.

Bei der BERA ist man als Student oder Azubi kein nettes Beiwerk, das nur dasitzt und zuhört und die Jobs bekommt, die sonst keiner machen will. Viel wichtiger ist es, dass man kommunikativ ist, sich Neues zutraut, Eigeninitiative zeigt und auch Vorschläge macht. Und hier wird auch keiner komisch angeschaut, der lieber zur Sicherheit nochmal nachfragt. 😉

Was habe ich persönlich gelernt?

Manche haben diese Eigenschaften und wissen das auch, manche müssen ihre Fähigkeiten erst noch entdecken oder entwickeln. Wie gesagt, wusste ich schon vor dem Studium, dass ich kommunikativ bin und Vorträge oder Präsentationen mir keine Schwierigkeiten bereiten. Was ich dagegen nicht wusste, war, dass mir Marketing und Veranstaltungsplanung so viel Spaß machen würden.

Im Studium konnte ich so einige Soft Skills entwickeln oder ausbauen. So habe ich gelernt, mich aktiv in Bereichs-, Team- oder  Unternehmens-Meetings einzubringen, eigene Aufgaben daraus mitzunehmen und deren aktuellen Stand oder Ergebnisse zu präsentieren. Oder auch, mich so konstruktiv in ein Team zu integrieren, dass Herausforderungen gemeinsam bewältigt und Ziele erreicht werden können.

Nach dem Studium

Über die Studienzeit wurde ich vom Marketing-Team der BERA quasi „großgezogen“. Hier hatte ich einen Platz, wurde betreut und bekam nach und nach neue Aufgaben, bis ich meinen eigenen Bereich übernehmen konnte: Veranstaltungs- und Personalmarketing. Darin sind meine Interessen Marketing, Personal und Organisation vereint und ich kann meine kommunikativen Stärken nutzen, beispielsweise auch in verschiedenen Projektgruppen. Auch wenn ich meinen Start ins Berufsleben so nicht geplant hätte und zu Schulzeiten nicht vorhatte, BWL zu studieren, ins Veranstaltungs- oder Medienmanagement zu gehen, war es doch genau das Richtige.

Wer also Spaß an der Arbeit im Team hat, sich einbringen und Initiative zeigen will, aber auch bereit ist, Fleiß und Engagement zu investieren, dem kann ich das duale Studium bei der BERA nur empfehlen. Wir haben übrigens für 2014 noch einen Studienplatz im Marketing zu besetzen! 😉


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Studentin auf Exkursion im Marketing – das 3. dt. arbeitsmarkt forum

von Verena Stadtmüller

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Verena Stadtmüller und Beatrice John (v.l)

Liebe Leserinnen und Leser,

Kerstin hat es mal wieder geschafft… Verabschiedet sich in ihren Urlaub und lässt mich mit ihrem Blog alleine.

Diesmal weiß ich aber ganz genau, worüber ich schreibe. Seit 2 ½ Wochen bin ich jetzt nämlich in Kerstins Stammabteilung im Marketing und hatte das Vergnügen, das arbeitsmarkt forum mitvorzubereiten und natürlich auch daran teilzunehmen.

Aber jetzt mal ganz von vorne. Am 04. November habe ich meinen Einsatz im Marketing begonnen. Bei Sylvia Krichbaum und Kerstin im Büro durfte ich meinen Platz einnehmen. Schon in der ersten Besprechung, gleich dienstags, konnte ich mir ein Bild davon machen, was das Marketing denn so alles den ganzen Tag macht.

Der Fokus lag natürlich auf dem arbeitsmarkt forum, in dessen Vorbereitungen ich gleich mit kleinen Aufgaben eingebunden wurde.

Der große Tag nahte und es musste einfach an alles vorab gedacht werden, um Hektik und Stress am Tag der Veranstaltung zu vermeiden.

Nach intensiven Vorbereitungstagen und meinen gepackten Taschen war es dann endlich so weit: Das 3. deutsche arbeitsmarkt forum konnte beginnen.

Ab 8:30 Uhr trudelten die ersten BERA Mitarbeiter im Audi Forum ein. Nach einem kurzen Briefing waren alle bereit, Gäste, Referenten und Partner willkommen zu heißen. Neben zahlreichen hochkarätigen Rednern gab es auch ein köstliches Buffet und viele sehr gute Gespräche. Mein Job war es, darauf zu achten, dass das Zeitmanagement eingehalten wurde. Gemeinsam mit Kerstin habe ich alle Gäste pünktlich in die Vortragsräume begleitet und ihnen immer freundlich einen spannenden Vortrag gewünscht. Nach der letzten Referentin durfte ich dann die liebevoll gepackten Taschen, wofür Kerstin und ich einen Nachmittag brauchten, an die Kongressteilnehmer ausgeben, die sich über die kleine Abschiedsgeste inklusive Buchgeschenk sehr gefreut hatten.

Nahezu alle hatten am Ende der Veranstaltung sogar noch Zeit für ein kleines Lob oder ein sehr positives Feedback, was natürlich für alle Vorbereiter Balsam für die Seele war. Denn es hing längst nicht „nur die Arbeit“ an der Veranstaltung, jeder persönlich wollte, dass die Veranstaltung gelingt.

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Mein Fazit

Ich würde sagen: Das Taschen packen hat sich gelohnt. Eine sehr gelungene Veranstaltung, auf die das gesamte Marketing-Team sehr stolz sein kann. Bedanken möchte ich mich beim Team, dass ich in so kurzer Zeit ein Teil des Teams werden und sehr ereignisreiche Erlebnisse mitnehmen durfte.

Zeit zum Feiern hat man im Marketing aber übrigens nicht, denn nach einem Gläschen Sekt wird schon an die Nachbereitung und die nächsten wichtigen Events gedacht 🙂

Für mich heißt es bald schon wieder Abschied nehmen und noch ein paar Monate Hochschulbank drücken…


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Erzählungen vom Arbeitsalltag und Erfolgserlebnissen – So schnell vergeht ein Jahr

von Nadine Pritzkow

Hallo, mein Name ist Nadine Pritzkow und ich mache bei der BERA meine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau.  Ich darf nun als Auszubildende über mein jetzigen „Alltag“ berichten.

Meine Ausbildung und ich

Kommen wir zuerst mal zu mir 😉 Ich bin neunzehn Jahre alt und  bin im BERA-TEAM fest integriert.

Nadine PritzkowMeine absolute Stärke, die ich in meinem Team jederzeit einbringen kann, ist mein positives Denken. Ich weiß, das sagen viele und wirklich tun es kaum welche. Aber ich bin so. Wenn irgendetwas nicht so ist, ich weiß es wird wieder. Mit dieser positiven Eigenschaft durften auch meine Kolleginnen Bekanntschaft machen.

Die Abwechslung bei der BERA ist wirklich super. Man darf in alle Abteilungen wie Marketing oder Buchhaltung rein „schnuppern“. So kann man auch das Gelernte gut in der Praxis anwenden und gedanklich übertragen. Die Azubi-Aktionen sind ebenfalls eine gute Idee. Dieses Jahr waren wir in unserem Schloss zu Hopferau und es war einfach ein einmaliges Erlebnis. Man hat die anderen Azubis kennengelernt und auch etwas Nachhaltiges miterleben dürfen. Die Erweiterung des Spielplatzes für die kleineren Schlossgäste und die Renaturierung des Schlossparks bleibt bei jedem von uns noch lang im Gedächtnis. Das Beste kam aber erst danach. Wir durften einen Vortrag vor der Geschäftsleitung halten. Diese Chance bekommt man nicht oft und ich muss gestehen, ich war davor total nervös. Aber es ging alles gut und es war ein super Gefühl, dass diese Personen einem „kleinen“ Azubi zugehört haben.

Die Schulzeit

In Stuttgart- Feuerbach gehe ich zur Schule. Die war am Anfang ganz anders als meine bisherige Schule. Die alte Schule war in einem kleineren Dorf. Die Schule jetzt ist so: Groß, so viele  Räume, noch mehr Schüler und eigentlich ist man nur noch eine Zahl unter Vielen. Dachte ich. Aber in Wirklichkeit gewöhnt man sich an alles und heute ist das so normal wie vor dem Essen sich die Hände zu waschen. Ich weiß noch wie gestern, als ich das erste Mal allein mit einer S-Bahn zur Schule gefahren bin. Ich bin tausend Tode gestorben. Aber als ich dort ankam und ganz allein etwas geschafft hatte, da bekam ich ein richtig gutes Gefühl. Außerdem habe ich dort tolle Freunde gefunden. Die Schule ist zwar super. Aber ich gehe lieber zur Arbeit.

Da muss ich nicht so früh aufstehen 😉 Halb fünf und früher ist einfach nicht meine Zeit 😉 !

Mein Team

Mein Team ist noch jung, aber Erfahrung haben sie. Was ich jetzt schon alles gelernt habe – Unglaublich! Und wenn ich Fragen habe, dann finden Sie immer Zeit für mich. Wir haben viel Spaß bei dem, was wir tun, und so geht man auch gern zur Arbeit. Ab und zu treffen wir uns auch privat und so kann ein Team gut zusammenwachsen. Ich weiß, die meisten von Euch werden nun denken: „Warum Spaß? Die sind doch zum Arbeiten dort.“ Da muss ich Euch Recht geben. Aber ohne Spaß und ein Lächeln am Tag wird es ein extreeeeem langer Tag. Vor ein paar Monaten dachte ich immer: „Warum gut mit den Kolleginnen auskommen? Man sieht sich und dann geht man.“  Was ich jedoch nicht wusste ist, dass mit einem gut funktionierenden Team alles gut läuft oder es mit einem nicht funktionierenden Team steil Berg ab gehen kann. Ich dachte früher immer, dass ich schon teamfähig bin. Aber im Nachhinein muss ich sagen, ich bin jetzt erst richtig teamfähig geworden, da man sich blind auf den anderen verlassen kann und muss.


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Tom´s Welt: Die Begegnung von Theorie und Praxis

von Thomas Lehmann

Hallo liebe Leserinnen, Leser und Fans von Kerstins Blog.

Wir hatten schon mal das Vergnügen miteinander. Damals berichtete ich über das Drumherum in der Ausbildung, wie z.B. Sommerfeste, Weihnachtsfeiern und das berüchtigte Bootcamp. 🙂

Ich nehme euch nun mit auf die Reise in das letzte halbe Jahr und in die Gegenwart. Wir, die Studenten des 5. Semesters, haben nun die längste Praxisphase unseres Studiums hinter uns. Sie beläuft sich auf knapp sieben Monate, begann am 16. April und endet am nächsten Freitag. Auch dann geht es für uns wieder in die Uni. Fliegender Wechsel also mit dem Kurs von Kerstin, Verena und Sergej.

Dieser lange Zeitraum bringt den Studenten sehr viel mehr Möglichkeiten in den eingesetzten Teams richtig mitzuwirken. Ansonsten ist nach der Einarbeitung die Praxisphase schon vorbei und man findet sich flugs an der Hochschule wieder. 😉 Ich durchlief die Personalberatung (hauptsächlich von Kandidaten im Search/Research), meine Stammabteilung (Qualitätsmanagement) und aktuell befinde ich mich im Niederlassungseinsatz in Eisenach und Bad Salzungen (Heimat).

Auch mein Arbeitsbereich im Qualitätsmanagement hat sich vergrößert, hinzugekommen ist nun das Prozessmanagement. Dieses Thema finde ich sehr interessant und ich freue mich darauf, diese Abteilung mit aufbauen zu können (leider erst im Februar, wenn ich wieder in der Praxis bin). Das nachfolgende Bild zeigt kurz die neuen Aufgaben, das Erstellen und Modellieren von Prozessketten.

Prozesskette

Für die letzten drei Wochen in der Praxisphase war noch der Niederlassungseinsatz einplant. Dazu kehrte ich in meine Heimat zurück. Nach kurzer Absprache mit der Ausbildungsleitung und den beiden Niederlassungen gab es dann die Zusage. Tja, und nun sitze ich in Bad Salzungen und habe im Schnellwaschgang alles mitbekommen, was das Tagesgeschäft eines Personalmanagers in der Niederlassung ausmacht. Drei Wochen sind dafür nicht viel Zeit, aber die Kolleginnen haben es hinbekommen, alles unter einen Hut zu bringen. Bewerbungsgespräche mit hochqualifizierten Kandidaten sowie Kundenbesuche (beides einschließlich Vor- und Nachbereitung).

Niederlassung Bad Salzungen

Es ist schon ein komisches Gefühl Vorstellungsgespräche als Student zu führen, wenn der Bewerber viele Jahre in der Berufspraxis war und ein großes Fachwissen hat. Die Kandidaten erwarten eher ein Gespräch mit einem Gegenüber auf Augenhöhe. Jedoch sind die Gespräche gut verlaufen; das zeigten auch die positiven Rückmeldungen der Bewerber. Dies freut mich natürlich umso mehr, vor allem weil es die ersten Vorstellungsgespräche von der anderen Seite des Tisches waren ;-).

Der Einsatz in der Niederlassung bescherte mir viele Einblicke, die ich im Prozessmanagement nutzen kann. Denn häufig läuft es in der Praxis ein wenig anders, als es sich die Theorie ausmalt. Dieses Praxiswissen bringt Vorteile für die Prozessgestaltung.

Nun sind es noch ein paar Tage und dann geht es wieder in die Uni. Ich bin neugierig, was uns erwartet im 5. Semester. Denn jetzt beginnt die Vertiefung des Studiums. Die Vertiefungen werden durch zwei Wahlfächer realisiert, die wir noch nie hatten.

Das war´s erst mal von meiner Seite. Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim Lesen. In diesem Sinne – bis bald mal wieder und gebe zurück an Kerstin.

Gruß Tom

Jacqueline Kögel


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„Und wo gehen wir jetzt feiern???“

von Jacqueline Koegel

Heute gibt’s mal einen Blogbeitrag von mir, damit sich Kerstin voll auf ihre letzten Klausuren konzentrieren kann. Genau wie sie, studiere ich an der DHBW Dienstleistungsmanagement und arbeite in den Praxisphasen im Marketing der BERA, allerdings wie auch Tom schon seit zwei Jahren.

Vor etwa 5 Wochen habe ich die letzten Klausuren des 4. Semesters hinter mich gebracht (jippieh!) und genieße es gerade ausgiebig, beim sinnlosen Fernsehen mal kein schlechtes Gewissen zu haben! Was das bedeutet, kann wohl jeder DH-Student nachvollziehen, vor allem wenn er gerade wie Kerstin aufs Ende der Theoriephase zusteuert…

Vor jedem Semester nehme ich mir vor, dass ich diesmal zeitig anfange, den Stoff aus den Vorlesungen zu wiederholen, dass ich mir von stressigen Praxisprojekten nicht die Laune verderben lasse und dass ich einfach mal das Studentenleben richtig genieße. Aber irgendwie kommt immer was dazwischen, zum Beispiel der Vorlesungsplan.

Manchmal denk ich an meine Schulzeit, als ich überzeugt war, dass Schule doof und anstrengend ist, als 2 Klausuren in einer Woche das oberste Stresslevel waren und Hausaufgaben nach der Mittagsschule unzumutbar. Ich denke, das ging euch bestimmt nicht anders. Da fragt man sich doch, wie man dann draufkommt ein duales Studium anzufangen. Denn wenn man Leuten erzählt, dass man ein BA-Studium macht (DHBW sagt ja kaum jemandem was), bekommt man immer wieder ein ehrfürchtiges „oh!“ zurück. Muss man also Angst vor einem Studium an der DHBW haben?

Von den 12 Wochen, die eine Theoriephase bei uns hat, sind immer die letzten beiden Klausurwochen. Dabei wird der Stoff aus allen Vorlesungen abgefragt. In diesem Semester waren es insgesamt 12 Teilklausuren, davon konnten wir drei schon zwischen den Vorlesungen schreiben, aber dann standen uns immer noch 9 bevor.

Anders als früher in der Schule kommt man kaum vor halb sechs abends nach Hause. Dann hat man zwar keine Hausaufgaben, aber irgendetwas ist doch immer zu tun. Ich könnte jetzt behaupten, ich geh dann nochmal den Stoff durch oder les etwas nach – stimmt aber nicht, zumindest nicht freiwillig 🙂 ! Meistens hat man aber doch für irgendein Projekt zu recherchieren, eine Präsentation zu erstellen oder einen Vortrag vorzubereiten. Und ab und zu schafft man es dann sogar noch, sich mit Freunden und Kommilitonen zu verabreden – und das fällt definitiv auch unter die Pflichten eines Studenten!:) Aber je weiter es dann auf die Klausuren zugeht, desto deutlicher wird das dumpfe schlechte Gewissen. Anfangs bemerkt man es nur beim Blick auf den Semesterplan, wie die Vorlesungen vorbeigehen und die Ordner mit den Skripten immer voller werden. Aber dann kommen die ersten Fragen: „Hast du schon angefangen VWL zu lernen? Ich kapier das überhaupt nicht!“ oder „Hast du schon ABWL zusammengefasst? Das ist total viel!“. Bei manchen Mitstudenten kommt dann noch der Zusatz: „Kann ich das von dir kopieren?“

Spätestens jetzt kommt bei mir der Zeitpunkt, wo ich meinen Status bei Skype von „Online“ auf „Beschäftigt“ ändere, um in Ruhe am PC arbeiten zu können, Telefonate abbreche mit dem Satz „Du, ich bin grad mitten im Lernen, aber in 2 (oder 3 oder 4…) Wochen bin ich wieder dabei!“ und neue Textmarker oder Tipp-Ex kaufen gehe. Und wie bereits erwähnt, traue ich mich dann nicht mehr abends vor dem Fernseher zu chillen ohne zumindest Karteikarten zu schreiben. Und dann kommt die Zeit, in der ich zum Panikhasen mutiere und die Kommilitoninnen mit Fragen überschütte, damit ich bloß nichts vergesse zu lernen!

Manch anderer kann diese Panikphase elegant überspringen und schreibt dann am Abend vorher über Facebook oder WhatsApp, wie lange die Klausur morgen geht und welcher Stoff denn jetzt eigentlich drankommt. Respekt! 🙂 Allerdings schaff ich es auch meistens in der letzten Nacht 8 Stunden lang zu schlafen und bestaune dann den Kaffee- und RedBull-Konsum am Klausurtag 🙂

Am Morgen der Klausuren sind die meisten Studenten dann schon eine Stunde vor Beginn in der Aula der Hochschule versammelt. Es werden komplizierte Themen noch einmal durchgesprochen, wobei jeder etwas anderes weiß und gelernt hat, oder hochkonzentriert noch einmal wichtige Stichworte auswendig gelernt. Wenn dann die Klausurenaufsicht ins Gebäude kommt ist die Spannung am Maximum. Die Prozedur um die letzten Minuten ist für uns schon zur Routine geworden: Taschen auf die Ablagetische platzieren – Handy ausschalten – Trinken, Essen, alle möglichen Stifte und Ersatzstifte und den Studentenausweis nehmen – Platz suchen und warten, bis auch die letzten Kommilitonen eingetrudelt sind. Und dann… ist auch schon alles vorbei. Denn in der Klausur lässt sich nichts mehr ändern, man ist dem Schicksal (oder der Gnade der Dozenten) ausgeliefert. Zwar kann man sich noch über die Aufgaben ärgern oder darüber, dass man sich manche Sachen doch besser nochmal angeschaut hätte. Oder auch nicht.

Denn leider fragt man sich nur allzu oft, warum man überhaupt so viel gelernt hat, warum man die Vor- und Nachteile aller Druckverfahren in- und auswendig weiß oder alle Kanäle des Transmissionsmechanismus der Geldpolitik aufmalen kann, wenn das keinen interessiert. Oder warum die Höchstens-3-Stunden-intensiv-Lerner nach der Klausur ein besseres Gefühl haben als der Panikhase. Um diese und andere Fragen zu beantworten, ist es oft ratsam, sich nach einer anstrengenden Klausur mit den Mitstudenten zusammenzusetzen und alles noch einmal zu besprechen. Bei einer Weinschorle im Biergarten etwa 🙂

Zusammengefasst lässt sich sagen: Wir haben diese Aktion schon vier Mal durchgemacht – und überlebt! Klar, manchmal ist es auch echt stressig und es gibt Tage, die man gerne einfach überspringen würde. Wenn man zwar für jedes Projekt theoretisch ausreichend Zeit zur Verfügung hat, die Dozenten aber leider nicht beachten, dass im gleichen Zeitraum noch 5 andere Projekte anstehen und man dann die Arbeit von 3 Wochen an einem Wochenende erledigen muss. Aber das schönste Gefühl ist dann doch, wenn am letzten Tag der 12 Wochen Theoriephase alles vorbei ist und man nur noch eines wissen will: „Und wo gehen wir jetzt feiern???“.

Jacqueline Kögel