Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Quereinstieg in die Personalwelt

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Anja Voss ich bin 35 Jahre alt und mache seit März 2020 meine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement bei der BERA. Somit bin ich also der „jüngste“ Azubi bei der BERA! 😉

Warum ich noch eine Ausbildung mache? Mir war klar, dass ich nicht mehr in meinem ursprünglichen Beruf als Floristin arbeiten möchte und habe mich deshalb auf die Suche nach einer neuen Herausforderung im kaufmännischen Bereich gemacht.

Nach einem zweiwöchigen Praktikum habe ich die ersten Eindrücke sammeln können und erfahren was eine Tätigkeit im Bereich Büromanagement alles mit sich bringt. Ich war so begeistert das ich im März 2020 meine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft und Marketing mit Vertrieb in der Niederlassung in Crailsheim gestartet habe. 🙂

Die Umschulung ist eine auf zwei Jahre begrenzte Ausbildung. Dabei durfte ich im 2. Halbjahr des ersten Lehrjahres einsteigen. Mit meinen netten und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen vor Ort habe ich schon sehr viele Dinge kennen gelernt und ich darf auch schon einiges selbstständig erarbeiten. Das macht dann natürlich am meisten Spaß! 🙂

Zu den eigenständig von mir bearbeiteten Aufgaben die administrativen Tätigkeiten im Tagesgeschäft, wie z.B. das Bewerbermanagement. Eingegangene Bewerbungen werden in unserem System anlegt und bearbeitet, Einladungen zum Telefoninterview terminiert. Da Aufgrund der Covid 19 Pandemie so wenig Face-to-Face Gespräche wie möglich stattfinden sollen. Aber auch Absagen schreiben, wenn wir keine passende Stelle haben oder die Qualifikationen nicht passen.

Auch in Zeiten von Corona arbeiten wir weiterhin zusammen an unseren Zielen. Um diese zu erreichen ist Teamarbeit ebenso wichtig wie die Kommunikation mit unseren Kunden.

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Da im Moment kein gewöhnlicher Unterricht an der Berufsschule in Schwäbisch Hall stattfindet arbeite ich so lange von Montag bis Freitag in der Niederlassung Crailsheim. Hier habe ich aber auch die Zeit meine schulischen Aufgaben erledigen.

In den Lernfeldern 1-4 (1. Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten und den Betrieb präsentieren, 2. Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren, 3. Aufträge bearbeiten, 4. Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge schließen) bearbeiten wir selbstständig die Aufgaben, die wir von unseren Lehrern wöchentlich bekommen. Im Lernfeld 2 haben wir unseren Betrieb, bei mir natürlich die BERA, für die anderen Auszubildenden in einer Power-Point-Präsentation vorstellen dürfen. Dazu habe ich ein Video von einer Tätigkeit aus unserem täglichen Arbeitsalltag gedreht. Das war mal etwas ganz anderes! 🙂

In Lernfeld 1 befassen wir uns intensiv mit dem Thema Betriebsrat.

Mangelhafter Lieferung, Lieferverzug und Just-in-Time sind gerade unsere Themen in Lernfeld 3+4. Da wir das nun selbstständig erarbeiten müssen und manchmal Fragen aufkommen, bin ich glücklich in der Niederlassung auf meine Kolleginnen, Kollegen zählen und auf ihr Wissen zurück greifen zu können.

Es ist schon spannend, zu sehen, was man alles in Schule und Betrieb lernen kann. Am Anfang war es schon eine Umstellung, aber im richtigen Team klappt alles und es macht mir wirklich Freude. 🙂

Nun hoffe ich, Ihr konntet einen kleinen Einblick von meinem Alltag zu Zeiten von Corona bekommen.

Stay at home und bleibt gesund.

Eure Anja


Ausbildung in Zeiten von Corona

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

hier schreibt Eure Auszubildende Veronique aus der Niederlassung in Bad Mergentheim. Ich bin im zweiten Lehrjahr und absolviere die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, wie auch meine Kollegin, Dilara, aus der Niederlassung in Schwäbisch Hall.

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Mein letzter Beitrag ist schon eine Weile her und ich übernehme um einiges mehr Verantwortung als vorher: Beispielsweise darf ich das komplette Bewerbermanagement und alle allgemeinen administrativen Tätigkeiten, die anfallen übernehmen. Das bereitet mir sehr viel Spaß und ich kann mich selbstständig in meinem Aufgabenbereich entfalten.

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Momentan beschäftigt die ganze Welt nur ein Thema – das Coronavirus.

Es ist wichtig für die Unternehmen professionell mit dieser außergewöhnlichen Situation umzugehen und für die für Gesundheit der Mitarbeiter neue Maßnahmen einzuführen, sodass Schutz und Sicherheit gegeben ist. Daher gibt es einige neue Regelungen bei der BERA, bis sich die Lage wieder entspannt hat.

Gerne berichte ich euch, wie mein schulischer als auch beruflicher Alltag momentan aussieht.

Viele von euch wissen wahrscheinlich auch schon, dass die Schulen und Kindergärten geschlossen worden sind. Allerdings bedeutet dies nicht, dass man nun mit dem schulischen Stoff pausiert. Ganz im Gegenteil, es wird auf selbstständiges Lernen gesetzt. Jeder Schüler übernimmt die eigene Verantwortung für sein Selbststudium.

Ich gehe auf die kaufmännische Schule in Bad Mergentheim, hier arbeiten wir mit Tablets, denn die Schule setzt auf Digitalisierung. Das heißt, täglich oder wöchentlich stellen unsere Fachlehrer Aufgaben online, die wir eigenständig bearbeiten dürfen. Für diese Zeit können die Unternehmen Ihre Auszubildenden freistellen, damit der schulische Stoff nicht auf der Strecke bleibt. Denn sobald die Schule wieder beginnt, wird der Unterricht schon wieder mit neuen Aufgaben fortgeführt.

Buecher_IlzVeronique_200401.jpegIch durfte mir zwei Nachmittage in der Woche auswählen, die ich für das Lernen nutze. Allerdings kann es auch variieren, wenn ich beispielsweise viel zu tun habe im Betrieb. Ich habe mich dazu entschieden Dienstag und Freitag nur den halben Tag zu arbeiten und dafür Zuhause zu lernen. Dienstags sind die Hauptfächer dran. Dazu gehören die Lernfelder von 04 – 08. Das Lernfeld 06 ist beispielsweise das Fach „Werteströme“ und handelt von buchhalterischen Themen, das Lernfeld 05 ist das Fach „Marketing“. Hier setzten wir uns mit allen möglichen Strategien des Marketings auseinander. Am Freitag bearbeite ich die Aufgaben meiner Nebenfächer unter anderem Deutsch oder Englisch.

Nun kommen wir zu meinem beruflichen Alltag, dieser hat sich eigentlich kaum verändert. Wir arbeiten weiterhin gemeinsam an der Erreichung unserer Ziele. Dazu zählt die Vermittlung unserer Bewerber, die Betreuung unserer bereits bestehenden Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Allerdings gibt es Änderungen in der Arbeitsweise: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen versuchen wir momentan in unterschiedlichen Schichten zu arbeiten, um persönliche Kontakte einzuschränken. So bin ich bis 13:00 Uhr in der Niederlassung und mache danach bis 17:00 Uhr Homeoffice. Während unser Niederlassungsleiter z.B. von 08:00 – 13:00 Uhr von Zuhause aus arbeitet und am Nachmittag im Büro ist. Wir sind ein eingespieltes Team und kommen super klar – trotz der Schwierigkeiten, die diese Zeit mit sich bringt.

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Welche weiteren Maßnahmen haben wir im Alltag eingeführt? Statt Bewerbungsgesprächen setzen wir im Moment auf Telefon-Interviews.
So werden wir der verordneten Kontaktsperre gerecht, riskieren nicht die Gesundheit unserer Bewerber wie auch unsere, und sind weiterhin wie gewohnt für Jobsuchende da.
Ein Telefon-Interview läuft meist wie ein Bewerbungsgespräch ab, nur eben telefonisch. Wir stellen Fragen und sprechen mit den Kandidaten über ihre Wünsche und Anforderungen.

Ebenso begrüßen wir unsere Besucher nicht mehr mit einem Händedruck, sondern setzen lieber nur auf ein Lächeln.

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Ich hoffe, ich konnte euch einen Überblick über meinen Alltag in der jetzigen Situation geben

Euch und euren Familien wünsche ich schöne Ostertag!

#stayhome und bleiben Sie Gesund!

Bis bald,

Eure Veronique


Zwischen Mitarbeitern und Kunden – Einblick in meinen Arbeitsalltag

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s Dilara, Auszubildende aus der Niederlassung Schwäbisch Hall. Zuletzt habe ich euch über mein zweites Ausbildungsjahr und über die anstehende Zwischenprüfung informiert. Diese habe ich erfolgreich bestanden – eine totale Erleichterung für mich! J Momentan steht noch ein Projekt im Fach Deutsch an, welches ich erfolgreich absolvieren werde.

Meine Ausbildung hat den Schwerpunkt Personalwesen. Dieser umfasst alles rund um das Thema Personal dazu gehört unter anderem Personalbeschaffung, Personalverwaltung- und Einsatz, Mitarbeiterbetreuung etc. Aktuell werden die genannten Inhalte in der Schule unterrichtet. Dort kann ich mein Know-how aus meinem Arbeitsalltag einbringen und punkten. Daher ist es bestimmt interessant für euch einige der Tätigkeiten bei denen ich helfe und auch selbstständig übernehme kennenzulernen, wenn ich von meinem Arbeitsalltag spreche.

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Das bin ich, während ich die Blogbeiträge von meinen Kollegen und Kolleginnen durchlese

Mitarbeiterbetreuung
Dies ist mit der wichtigste Bestandteil im Human Resources Bereich. Dazu gehört die persönliche und telefonische Betreuung im Hinblick auf das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, Gespräche zum Ende der Probezeit oder eines Arbeitsjahres, Verwalten der Urlaubansprüche- und Urlaubswünsche, Terminieren der arbeitsmedizinischen Untersuchungen, Feedbackgespräche und natürlich auch ein offenes Ohr zu haben bei privaten Problemen. Wir stehen voll und ganz hinter unseren Mitarbeitern.

Für die, die noch nichts von einem Probezeit- und Jahresgespräche gehört haben möchte ich einmal erklären was dahintersteckt.

Probezeitendgespräch: Bei einem neuen Arbeitsverhältnis endet die Probezeit nach 6 Monaten. Das Gespräch wird fristgerecht eingeplant und ein Termin mit unserem Mitarbeiter ausgemacht. Jetzt geht es daran auch unseren Kunden zu hören, bei dem der jeweilige Mitarbeiter tätig ist. Dazu fragen wir eine Beurteilung an, das ist meist eine tabellarische Zusammenfassung der Arbeitsleistung, Pünktlichkeit etc. Auch die BERA hat für das Probezeitendgespräch eine entsprechende Vorlage im System. Ist der Termin gekommen werden positive wie negative Aspekte angesprochen, ob die Zusammenarbeit weitergeht, was sich ändert, ob der Mitarbeiter vielleicht direkt übernommen wird oder gekündigt wird. Das Gespräch wird dokumentiert und anschließend hinterlegt.

Jahresgespräch: Bei der Einstellung eines Mitarbeiters wird eine einmalige Grundunterweisung durchgeführt, hierzu gehören ebenfalls alle Sicherheitsunterweisungen. Nach einem Jahr müssen die Jahres- und Sicherheitsunterweisungen noch einmal mit dem Mitarbeiter in einem Termin durchgesprochen werden. Die genauen Daten, wer wann welche Unterweisung noch braucht, lassen sich mit einer Revisionsliste aus unserem System ablesen. Außerdem holen wir uns eine Beurteilung vom Kunden und besprechen diese mit unseren Mitarbeitern. Neben der Bürokratie geht es in dem Gespräch natürlich auch darum, ob unsere Mitarbeiter mit dem Kunden und der Kunde mit dem Mitarbeiter zufrieden ist. Das Jahresgespräch ist zudem ein guter Termin um nötige Änderungen bzw. Verbesserungen, wie Gehalt, Arbeitszeit, Bedingungen am Arbeitsplatz anzusprechen und umzusetzen.

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Neben den festen Terminen legen wir bei der BERA immer viel Wert auf eine offene Feedbackkultur und laufende Gespräche. Nur so können wir herausfinden, wie glücklich und zufrieden unsere Mitarbeiter sind.

In den nächsten Wochen findet meine Hospitation in der Buchhaltung statt und danach bin ich in unserer Abrechnungsabteilung. Ich freue mich sehr! In der Theorie liegt mir dieser Bereich, doch nun werde ich praktische Erfahrungen sammeln können.

In der Niederlassung wird sehr häufig mit der Abrechnung zusammengearbeitet. Viele Prozesse bauen auf dieser Zusammenarbeit auf. Aus diesem Grund ist mir die Hospitation sehr wichtig. Dann kann ich gewisse Prozesse/Zusammenhänge besser nachvollziehen und in der Administration von Mitarbeitern und Kunden anwenden.

Ich freue mich beim nächsten Mal über meine Eindrücke der Hospitationen zu berichten und wünsche euch allen eine gute Zeit!

Bis Bald

Eure Dilara Bakti


Sieht aus wie Magie – Ist aber BERA-IT!

Hallo liebe Blog-Leserinnen und -Leser,

ich bin’s mal wieder – euer Gino. Mein letzter Blog ist schon ein halbes Jahr her. Die Zeit vergeht wie im Flug! Ich befinde mich gerade in meinem zweiten und letzten Ausbildungsjahr als IT-Kaufmann! Das bedeutet für mich aber auch, dass ich mich jetzt schon auf meine Prüfungen im Mai vorbereiten muss!
Aber genug von der Schule und zurück zur Arbeit!
Wie jeder weiß haben IT-ler meistens etwas mit Computern zu tun 😛 – aber was genau machen wir denn so den ganzen Tag?
Anhand eines kleinen Beispiels möchte ich euch mal einen Einblick in unsere Arbeit geben.
Wir nutzen eine Vielzahl verschiedener Programme. Diese Programme werden von den jeweiligen Entwicklern im Laufe der Zeit verbessert. Damit wir die Verbesserungen nutzen können, müssen diese Programme ein „Update“ installieren. Dies kennt ihr sicher alle von euren privaten PCs und Anwendungen. Bei uns ist es das auch nicht anders!

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Erst vor kurzem gab es ein großes Update für die Anti-Viren-Software, die wir auf unseren PCs und Notebooks nutzen. Um die Sicherheit unserer Geräte zu garantieren muss dieses Update natürlich auf allen Geräten installiert werden!
Leider lässt sich dieses Update nicht einfach automatisch von der Software installieren… 😕
Die Software wurde enorm verändert, weswegen wir sie komplett neu auf unseren Geräten installieren müssen! Für die Geräte in der Hauptverwaltung ist das kein Problem, da wir einfach in die Büros gehen und die Installation vornehmen können.
Wie ihr ja wisst hat die BERA aber auch Niederlassungen an anderen Standorten. Hier stellt sich nun die Frage: Wie installieren wir das Update auf diesen Geräten? 🤔
Eine Möglichkeit wäre es die PCs in die Hauptverwaltung bringen zu lassen und diese hier zu aktualisieren…
Für manche Notebooks, die für Home-Office eingesetzt werden ist dies sinnvoll.

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Aber natürlich haben wir auch viele Geräte, die man nicht einfach mal so nach Schwäbisch Hall bringen kann! Nun könnten wir IT-ler uns in ein Poolfahrzeug setzten und zu jeder Niederlassung fahren, um uns alle PCs vorzunehmen…
Das kostet uns aber zu viel Zeit und die Spritkosten sind auch nicht ohne. Nein, wir machen es auf eine viel angenehmere Weise! 👍
Auf jedem unserer PCs befindet sich eine Software, mit der wir diesen fernsteuern können.
Das müsst ihr euch so vorstellen, dass wir eine Verbindung mit dem anderen PC aufbauen. Sobald die Verbindung steht, sehen wir den Bildschirm des anderen PCs. Mausbewegungen und Tastendrücke werden dann über das Internet übertragen, sodass wir ihn so benutzen können, als würde er hier bei uns in der Hauptverwaltung stehen. Das ermöglicht uns das Update zu installieren ohne dass die Geräte transportiert werden müssen!
Sobald der Zugriff auf den anderen PC steht, kann die eigentliche Aktualisierung beginnen! Um die neue Version unserer Anti-Viren-Software zu installieren müssen wir erst die alte Version deinstallieren. Nachdem die Deinstallation abgeschlossen ist, müssen wir den PC neu starten, damit auch keine „Rückstände“ der Software auf dem PC zurückbleiben. Sonst kann es passieren, dass die neue Version nicht richtig installiert wird und dann nicht richtig funktioniert!
Manche von euch werden sich nun sicher fragen: Wir fernsteuern doch den PC gerade! Wie sollen wir uns denn wieder mit dem PC verbinden und ihn fernsteuern, wenn wir ihn neu starten? 🤔
Hier sorgt unsere Fernsteuerungs-Software für Abhilfe! Wir können den Neustart über diese Software starten und werden automatisch wieder mit dem PC verbunden, sobald er wieder hochgefahren ist. Super praktisch! Nach dem Neustart müssen wir die neuste Version unserer Anti-Viren-Software installieren. Dazu müssen wir die Installationsdatei auf dem ferngesteuerten PC ausführen. Jetzt stehen wir aber vor dem nächsten Problem: Wie genau bekommen wir die Installationsdatei auf den anderen PC?
Aber auch hier hat unsere Fernsteuerungs-Software eine Lösung parat.  Wir können einfach die Datei über die bestehende Fernsteuerungsverbindung übertragen!
Sobald die Übertragung abgeschlossen ist kann endlich die neue Version installiert werden!

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Während die Installation läuft, kontrollieren wir noch ein paar andere Einstellungen und Programmversionen und nehmen noch kleinere Updates vor, falls etwas nicht aktuell ist.
Nach abgeschlossener Installation sind wir auch schon fertig und können die Fernsteuerung beenden! Das muss für jedes unserer Geräte wiederholt werden. Ihr merkt wahrscheinlich schon, dass das viel Zeit in Anspruch nimmt und wir damit gut beschäftigt sind!

Natürlich haben wir als Informatiker noch viele weitere Aufgaben, aber darüber erzähle ich euch ein anderes Mal! 😛
Ich hoffe euch hat dieser Exkurs in die IT gefallen! Vielen Dank fürs Lesen! 😉

Euer Gino


Summer School in den USA – mein beeindruckender Auslandsaufenthalt

Hallo ihr Lieben,

nun melde ich mich, Euer Joshua (Dualer Student) gegen Ende der längsten Praxisphase (6 Monate!) meines Studiums wieder bei Euch zurück. Diese Zeit war sehr eindrucksvoll, denn man kann den Aufgaben auf den Grund gehen und fühlt sich wie ein wertiger Angestellter, d.h. wie ein fester Bestandteil des Unternehmens.

Ich hatte die Zeit, die Abläufe in der BERA intensiver kennenzulernen, Routinen aufzubauen (wobei bei der BERA jeder Arbeitstag anders ist) und dem Unternehmen etwas zurückzugeben. Gleichzeitig bekam ich in dieser Praxisphase von der BERA die Möglichkeit, im Rahmen eines Stipendiums 3 Wochen lang die Summer School in den USA zu besuchen. Dies war ein unvergessliches Erlebnis.

Hier möchte ich Euch nun anhand einiger Bilder einen kleinen Eindruck davon vermitteln, was ich dort, alles erlebt habe.

Die Stiftung, die eine Teilnahme an der Summer School ermöglicht, heißt Fulbright und setzt sich für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch mit Amerika auseinander. Ziel war es, sich hinsichtlich Leadership, Unternehmertum und Diversität weiter zu bilden, aber auch die Kultur, Arbeitswelt und das typische amerikanische Studentenleben zu erfahren. Wir waren eine Gruppe von 30 dualen Studenten aus ganz Deutschland und trafen dort auf eine andere Gruppe mit chinesischen Studierenden.1

Welcome to the USA – Ankunft in Atlanta

Nach einem 10-stündigen Flug haben wir endlich unser Ziel erreicht: Atlanta, die Hauptstadt des Südstaates Georgia.2

Der Campus – eine Stadt für sich

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Zum Vergleich: Ein ähnlich großes Gelände in Heilbronn

Der Campus umfasste ein wirklich riesiges Gelände – mit allem, was man sich nur wünschen kann: Trainingscenter, Sportplätze, Restaurants, Imbisse, Sportstadium, Forschungseinrichtungen, Vorlesungsräume, Labore, Parks, Studentenwohnheime, Start-Up-Incubators und vieles mehr…

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Unsere Unterkunft auf dem Campus.

 

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Das Fitnesscenter (CRC). Der Ort, an dem man sich mal wirklich austoben konnte.

Meine Activities an der Georgia Tech

Vorlesungen… natürlich

Natürlich bestand der Großteil des Aufenthalts aus Vorlesungen, die allerdings immer interaktiv waren. Denn wir waren immer nur kleine Gruppen – ganz im Gegensatz zu den klassischen Universitätskursen mit 200-400 Studierenden. Also ganz ähnlich zu den Vorlesungen in meinem dualen Studium 😉

Wir hatten jeden Vor- und Nachmittag abwechselnd insgesamt 4 Kurse:

Business-Case-Studies: Design Thinking, Lösen von Kundenproblemen, Analyse von Fall-Studien innovativer Unternehmen

Leadership-Course: Was bedeutet Führung – und die unterschiedlichen Arten von Führung, Emotionale Intelligenz, kulturelle Unterschiede hinsichtlich der Wirtschaftswelt, Austausch mit chinesischen Studierenden. Wichtige Themen, wenn man im Personalbereich arbeiten möchte!

Service-Learning: Soziales Projekt – Attraktivität eines lokalen Tierheims steigern (Webseite, Prozesse und Promotion optimieren)

Entrepreneurship: Grundlagen des Unternehmertums/Existenzgründung, Simulation eines eigenes Start-Ups

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Einer unserer Kurse (von vorne links in der Mitte, das bin ich 😉)

Exkursionen

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Martin Luther King Center, Besuch bei dem TV Sender CNN, Center for Civil Rights

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The World of Coca Cola – Headquarter von Coca Cola in Atlanta

… jaap. Unsere Cola kommt aus den USA. Hier waren wir in einem kleinen Coca-Cola-Museum. In Amerika zahlt man quasi für Werbung – Merchandise wo man nur hinschaut… Unglaublich, wie viele Marken und Getränke der Coca Cola Konzern auf der ganzen Welt umfasst. Hier waren wir in einem Raum, in dem wir die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von den unterschiedlichen Coca-Cola-Getränken auf der ganzen Welt probieren konnten. Sogar sehr „spezielle“ Getränke aus China mit Soja und Wassermelonen Geschmack… hm, nein danke!;-)

Aber wusstet ihr beispielsweise, dass MezzoMix eine spezielle Coca-Cola-Marke aus Deutschland ist, die man woanders nicht wirklich kennt?

9.1

Zu Besuch bei Porsche… Grüße aus der Heimat

Labore und Start-Up-Incubators
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The Hangar – Hier werden innovative Projekte von der Fluggesellschaft DELTA Airlines entwickelt.

In den USA gehören Start-Ups zur Trendkultur. Auf dem Unicampus selbst gibt es riesige Gebäude, in denen Start-Ups sich einmieten und austauschen können, von Trainern gefördert und begleitet werden, Prototypen bauen können und Investoren finden können. Sie werden auch „Incubators“ genannt – denn hier werden Start-Ups geboren.11.1

Ein bisschen Freizeit war natürlich auch dabei

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Freizeitpark – „Six Flags“  und das „Georgia Aquarium“ – eins der größten der Welt.

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Eines der Highlights: Rooftop-Party

Typisch Amerika – Typisch Deutsch – Kultureller Austausch

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Kleines Geschenk für unsere amerikanische Dozentin. „That’s sooo german!“  „Größer – Schneller – Weiter.“  Solche Autos sind in den USA Alltag.

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Ein Baseballspiel und „Tubing“ gehören natürlich auch dazu.

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Was hier auffällig ist – man lernt wirklich schnell viele neue Leute kennen.

Mein Fazit
Insgesamt war es eine wirklich einmalige Erfahrung. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft (amerikanische, deutsche und chinesische), eine Menge kulturelle Eindrücke erhalten, viel dazugelernt, was Leadership und Unternehmertum angeht, mich persönlich weiterentwickelt und ganz viele tolle Erfahrungen gesammelt (die Bilder sprechen für sich).

Es war natürlich auch anstrengend und manchmal sogar stressig, denn der Unterricht war letztlich doch umfangreicher, als es hier den Anschein hat. Aber ich war ja auch nicht zum Urlaub machen da. 😉

Ich bin unglaublich dankbar, dass BERA mir die Möglichkeit dafür eröffnet hat! Thanks a lot! 🙂

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in meinen unvergesslichen Auslandsaufenthalt geben und ihr könnt das ein oder andere aus diesem Blogeintrag mitnehmen.

Wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt, geht ins Ausland und erweitert Euren Horizont. Die Erfahrungen und Begegnungen werden Euer Leben bereichern!

See you! 🙂

Euer Joshua


Alle für Malle 2019

Hallo ihr lieben,

ich bin’s Angela, und ich melde mich in diesem Blogbeitrag mit sonnigen Grüßen aus Mallorca! Sicher fragt ihr euch jetzt, was meine Reise nach Mallorca mit dem dualen Studium bei der BERA zu tun hat. Doch diese Reise war kein privater Ausflug. 😊

Lasst mich euch das erklären: Auf unserer Weihnachtsfeier, über die euch Jessica Müller in ihrem Dezember-Blogbeitrag berichtet hat, hatten wir die Aufgabe im Rahmen einer Gruppenarbeit individuelle, kreative Vertriebstaktiken aufzustellen, um Kunden von der BERA zu überzeugen. Der erste Preis für die Gewinner dieser Gruppenarbeit? Eine Incentive-Reise nach Mallorca! 😊 Für die, die es noch nicht wissen: Incentive-Reisen werden von Unternehmen gewährt, um dessen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihre erbrachten Leistungen zu belohnen und zu motivieren.

Wie ihr euch vielleicht inzwischen denken könnt, ist es meiner Gruppe gelungen, den ersten Platz zu belegen. So durften wir uns auf ein verlängertes Wochenende auf Mallorca freuen. Und die BERA übernahm die kompletten Kosten! 😊

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Das Tolle an den Gruppen war, dass sie aus Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus verschiedensten Abteilungen und Niederlassungen zusammengesetzt wurden. So hatten wir die Möglichkeit, mit Kollegen und Kolleginnen Zeit zu verbringen, mit denen wir im Arbeitsalltag normalerweise nicht viel zu tun haben. Bei uns waren die Gruppenmitglieder: ein Mitarbeiter aus dem Prozessmanagement, der Niederlassungsleiter Schwäbisch Hall, eine Personalmanagerin aus der Niederlassung Schwäbisch Hall, eine Mitarbeiterin aus der Abrechnung, der Geschäftsführer der BERA und ich.

Moment mal – der Chef ist mit seinen Mitarbeitern nach Mallorca geflogen? Ganz genau, ihr habt euch nicht verlesen. 😊 Bei der BERA steht Gleichberechtigung ganz weit oben Unser Geschäftsführer, Bernd Rath, ist sich nicht zu schade ist, mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine Reise nach Mallorca zu veranstalten.

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Wer jetzt denkt „Das war doch sicher eine Geschäftsreise, auf der sowieso nur über die Arbeit diskutiert wurde“ liegt vollkommen falsch. 😊 Ein paar Tage vor dem Abflug erhielten wir von Herrn Rath selbst ein von ihm erstelltes Programm mit all den Aktivtäten, die auf Mallorca anstanden. Dazu gehörten ein Sektempfang am Abend, eine Grillparty, ein Picknick am Meer, eine Wanderung an der Küste entlang, eine Shopping- und Sightseeing-Tour durch die Innenstadt und ein gemeinsames Abendessen. Wie ihr also merkt, hatten wir gar keine Zeit dafür, uns über die Arbeit zu unterhalten. 😀

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Auf Mallorca angekommen, haben wir direkt unsere Zimmer bezogen und unsere Unterkunft für das Wochenende bestaunt. Anders als gedacht, gibt es auf Mallorca, fernab vom Ballermann auch wirklich wunderschöne, idyllische Orte, die man – vor allem in meinem Alter – wohl niemals ansteuern würde. 😀

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Herr Rath hat uns tolle Ecken der Insel Mallorca gezeigt und wir hatten alle gemeinsam eine Menge Spaß. Außerdem war es wirklich schön, die Kolleginnen und Kollegen auch mal privat erleben zu dürfen und jeden besser kennenzulernen. Und wer kann sonst schon von sich behaupten, dass er mit dem Chef Frisbee am Meer gespielt hat? 😀 Am liebsten würde ich euch noch so viel mehr Bilder der großartigen Orte zeigen, die wir besuchen durften, aber ich denke, das würde den Rahmen dieses Blogbeitrages etwas sprengen. 😉

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blogbeitrag einen Einblick der anderen Art geben und euch zeigen, dass bei der BERA eine familiäre Stimmung herrscht und alle Mitarbeiter gleichberechtigt behandelt werden – von der Studentin über den Niederlassungsleiter bis hin zum Geschäftsführer. 😊

Macht es gut und bis bald!

Eure Angela Di Pinto


Allein schafft man viel – Gemeinsam schafft man alles!

Hallo zusammen,

ich bin Gino Gräter und habe am 01.08.18 meinen ersten Tag bei der BERA als Informatikkaufmann in Ausbildung gehabt. Am zweiten August kam eine weitere auszubildende Kollegin, Frau Dilara Bakti, zum Team dazu. Passend dazu fand auch gleich an diesem Tag ein „Azubi-Frühstück“ mit Frau Nitze und Frau Di Pinto statt.

In einem kleinen Besprechungsraum warteten Brezeln, Kuchen und ein Haufen Infos auf uns. Nach einer kurzen Vorstellung aller Beteiligten ging es gleich los mit der Geschichte der BERA und deren Entwicklung. Als wir dann in der heutigen Zeit angekommen waren, folgten kurze Vorstellungen vieler Kollegen/-innen aus allen Niederlassungen. Zu dem ein oder anderen Mitarbeiter wurden witzige und unterhaltsame Geschichten zum Besten gegeben und herzlich gelacht. Mich hat es von Anfang an motiviert wie begeistert Frau Nitze und Frau Di Pinto über ihre Kollegen/innen und über die BERA in ihrer Gesamtheit gesprochen haben. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass sie gerne ein Teil der BERA sind und sich hier wohlfühlen.

Zum Abschluss konnten wir noch viele Fragen stellen. Wir wurden dazu ermutigt auch Dinge zu erfragen, die man seinen Ausbilder vielleicht nicht so gerne fragen wollte, besonders nicht am Anfang der Ausbildung, wie z.B. Urlaub, Krankheits-/Fehltage oder Gehalt.

Nun waren schon 3 Wochen ins Land gezogen, in denen ich viele neue Leute kennengelernt habe, mir schon vieles von meinem Ausbilder gezeigt wurde und ich mich im Allgemeinen gut in die Ausbildung eingelebt habe. Am 23.08 war es dann Zeit für den Azubi-Ausflug zum Hochseilgarten in Waldenburg!

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Das Team bereit für einen tollen Tag!

Um uns besser kennenzulernen mussten wir Steckbriefe der anderen erstellen. Die Steckbriefe wurden während der Erstellung munter hin und her getauscht. Die anschließende Vorstellung der Steckbriefe war sehr lustig und hat gleich für eine gute Stimmung gesorgt.

Weiter ging es mit einer Vertrauensübung! Wir haben uns fallen lassen und ein anderes Teammitglied musste uns abstützen. Interessanter wurde die Übung mit geschlossenen Augen. Man entwickelte schnell Vertrauen zu allen andern und war davon überzeugt, dass sie einen nicht fallen lassen – coole Sache!

Unser Vertrauen wurde aber gleich wieder auf die Probe gestellt, denn jetzt kam der sogenannte „Mohawk-Walk“ auf uns zu. Der Mohawk-Walk besteht aus ein paar aufgestellten dicken Holzstämmen, die mit einem Stahlseil verbunden sind. Das Ziel ist es von der einen auf die andere Seite zu gelangen, ohne dass ein Teammitglied in den „Sumpf“ darunter stürzt. Wenn das doch passiert müssen nicht nur alle wieder zum Anfang zurück und von vorne beginnen, sondern alle die runtergefallen sind werden mit einer Augenbinde für den nächsten Versuch blind gemacht! Hört sich erstmal sehr hart an!

Mit eiserner Willenskraft ist es uns allen aber gelungen sicher am letzten Stamm zu stehen. Nur noch runtersteigen und wir hatten den Mohawk-Walk mit dem ersten Versuch bezwungen! – Eine echt starke Leistung des Teams!

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Der Mohawk-Walk durch den gefährlichen Sumpf!

Doch unser Erfolg war nur von kurzer Dauer, denn auf uns wartete schon die nächste schwierige Aufgabe: „Die Wand“.

Zwischen uns und dem Hochseilgarten stand eine 4,10 Meter hohe Holzwand, die wir ohne Hilfsmittel alle überqueren sollten – und das in 15 Minuten! Eine echt schwere Aufgabe.

Als erstes haben Rodrigo und ich Joshua Körper per Räuberleiter die Wand hochgedrückt und er hat sich selbst den Rest hochgezogen – Respekt!

Danach lief alles super, wir haben nach und nach alle anderen per Räuberleiter zu Joshua hochgehoben und er hat ihnen dann raufgeholfen. Nach einer Weile waren alle oben, bis auf Rodrigo. Da Rodrigo nun keinen mehr hatte, der ihm unten helfen konnte, musste er versuchen, so weit wie möglich an der Wand hochzuspringen. Zwei mutige Teammitglieder hingen dabei schon halb die Wand herunter und wurden von den anderen gesichert. Meine Aufgabe war es nun sein Bein zu fassen und ihn mit hochzuziehen. Viele Versuche gingen schief, doch wir kamen dem Erfolg immer näher – wir können das schaffen!

Und tatsächlich: beim letzten Versuch konnten wir ihn über die Kante der Wand ziehen – und zwar mit den Füßen zuerst! Es war ein beeindruckendes Spektakel voller Teamgeist, eisernem Willen und extremem Vertrauen von Rodrigo an uns alle – Wahnsinn!

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Rodrigo beim Rumhängen mit dem Team!)

Übrigens war es das erste Mal seit der Eröffnung des Hochseilgartens, dass jemand die Wand mit den Füßen zuerst überquert hat! Nach so einer Aktion hatten wir uns die folgende Pause absolut verdient.

Nach super Verpflegung und unterhaltsamen Gesprächen ging es dann mit unserer ersten Herausforderung im Hochseilgarten los, der „Jakobsleiter“. Die Jakobsleiter sieht aus wie eine für Riesen gebaute Strickleiter, welche wir im Zweierteam bis zur obersten Sprosse erklimmen sollten. Dabei wurden die beiden Kletterer von anderen Teammitgliedern gesichert.

Frau Albrecht und Frau Kögel waren die Ersten, die sich an die Leiter wagten. Meine Aufgabe hierbei war es, Frau Kögel zu sichern und im Falle eines Absturzes nicht in die Tiefe stürzen zu lassen – also volle Konzentration!

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie beeindruckt ich von den Beiden war, als sie mit tollem Teamwork die oberste Sprosse erreichten! Jetzt lag es an den Sicherern, die beiden wieder wohlbehalten auf den Boden zurückzubringen.

Ich war als Nächster an der Reihe. Mit meinem Partner Rodrigo versuchten wir uns an den unteren Sprossen. Leider bin ich dabei abgerutscht und fand mich dann auf dem Rücken liegend am Boden wieder. „Nicht so schlimm“, dachte ich und versuchte mein Glück erneut. Doch zu meinem Bedauern musste auch Rodrigo abbrechen, da er sich an der Wand seine Hand verletzt hatte. Während ich also an einer der Sprossen hing, machte sich Joshua zum Klettern bereit. Ich merkte aber schnell, dass ich mir bei meinem vorherigen Sturz meine Schulter verletzt hatte, und bin deswegen erst mal wieder von der Leiter herabgestiegen.

Mein Ersatz war niemand anderes als Angela Di Pinto, die wie ich etwas Höhenangst hat. Zusammen kletterten die beiden wacker immer weiter die Leiter hinauf, bis sie schlussendlich ganz oben angekommen waren – was für eine Leistung!

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Die Jakobsleiter ist fast bezwungen! Ihr schafft das!

Nach einer kurzen Pause ging es weiter. Ziel war es an einer Kletterwand auf eine in 12 Metern Höhe liegende Plattform zu gelangen und von dort aus ein paar Stationen zu absolvieren. Alternativ hierzu gab es eine weitere Plattform in 5 Metern Höhe, die auch ein paar Stationen bot.

Wegen meiner Schulter setzte ich das Klettern lieber aus und sicherte meine Teammitglieder vom Boden aus.
Frau Koegel, Frau Albrecht und Joshua haben den 12 Meter hohen Parcour mit Bravur gemeistert – Respekt!
Angela und Dilara sind souverän durch die Stationen in luftigen 5 Metern Höhe geklettert – beachtliche Leistung! Rodrigo musste leider wegen seiner verletzten Hand mit mir am Boden bleiben.

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Schwindelerregende Höhen und standfeste Bodenunterstützung!

Zum Abschluss dieses tollen Tags gab es ein großes Grillfest, zu dem sich noch viele andere Mitarbeiter der BERA dazugesellten. Es wurde noch bis spät abends gegessen, gelacht und sich amüsiert!

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich das Gefühl hatte, dass wir wirklich ein super Team waren und unter uns ein starkes Vertrauen herrscht, welches wir in Zukunft weiter ausbauen können. Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht! Deshalb hier noch ein großes DANKE an das super Team, alle die zum Grillen gekommen sind und an die BERA für das unvergessliche Erlebnis! Ich bin froh darüber dabei sein zu dürfen!

Bis zum nächsten Mal,

Euer Gino


Alles hat zwei Seiten – auch eine Messe!

Hallo zusammen,

wie ihr bereits aus vorherigen Blogbeiträgen von mir wisst, bin ich Lara Nitze und Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement im Prozessmanagement in Schwäbisch Hall.

Herzlich Willkommen zu meinem letzten Blogbeitrag als Azubi!! In den letzten Wochen ist viel passiert, neben meinen Prüfungen, hatte ich auch Urlaub – auf den sich doch jeder sehr freut! 🙂 Ebenfalls hatte ich auch meinen letzten Abteilungswechsel. Nachdem ich in den letzten 1,5 Jahren bereits die Buchhaltung und die Abrechnung besucht hatte, war ich Anfang April im Marketing.

Großes Thema war die Messe Öhringen vom 03.05. – 06.05.2018. Was muss hier alles vorbereitet werden? Bevor ich mich damit beschäftigt hatte dachte ich immer: „Wohl nicht sehr viel.“ Aber da hatte ich mich doch seeeehr getäuscht.
lara Nitze_4Also was brauchen wir alles im Voraus?

  1. Zu allererst benötigt man einen Stand. Aber hier muss auch schon unbedingt auf die Lage geachtet werden. Wo ist es denn nun also am besten seinen Stand zu platzieren? Natürlich am besten dort, wo die meisten Besucher vorbeikommen. Dazu wurde mir erklärt, dass ein Eckstand, der auf dem natürlichen Rundgang der Besucher liegt, sehr gut geeignet ist. Also suchten wir so eine Standfläche aus. 🙂
  2. Im nächsten Schritt, wurde mir erklärt, dass man ein Motto braucht, damit der Stand nicht ganz so unbeholfen aussieht. 🙂 Was ist da im Sommer besser, als eine schöne Ecke mit Liegestühlen und Wasserbällen? Also wurde alles nötige für eine richtig schöne „Chill-Out-Area“ beschafft. Von einem rasenähnlichen Teppich bis hin zu den Liegestühlen, Sonnenbrillen und Wasserbällen, musste alles rechtzeitig organisiert werden. Wichtig hierbei: ist erst einmal alles Abzugleichen: welche Materialien sind vorhanden und welche werden benötigt.
  3. Als Nächstes braucht man dann noch eine Aktion, die die Besucher an den Stand zieht. Typisch, interessant und bei jedem gerne gesehen sind Gewinnspiele – diese Aktion wurde es auch bei uns! Aber das ist natürlich noch nicht genug, denn es braucht auch die richtigen Formulare für das Gewinnspiel, Preise und – so simpel wie es auch klingt – eine Box um die Gewinnspielzettel aufzubewahren.
  4. Ein weiterer Punkt den ich mitbekommen durfte, sind die Werbeartikel. Hier müssen die richtigen im Vorfeld ausgewählt werden und auch zielgruppentechnisch passen. Aber mal ehrlich: wer nimmt auf einer Messe den bitteschön keine Kullis mit, die an den Ständen herumliegen? Ich habe mich selbst immer als Kulli-Sammler ertappt. 😉

Das waren natürlich nur ein paar der wenigen Dinge die zu organisieren sind. Aber bei diesen habe ich in meiner Phase im Marketing selbst schon mitgewirkt und hatte deshalb einen tieferen Einblick. Von der Anmeldung bis hin zum Planen des Messestands, der medialen Ankündigung und dem Briefing der Mitarbeiter. So eine Messe hat es in sich und darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Aaaaber sie macht natürlich mega viel Spaß! 🙂lara Nitze_5Als reiner BERA-Vertreter auf der Messe, bekommt man von der ganzen Vorarbeit reichlich wenig mit, das Meiste war am Sonntag als meine Messe-Schicht begann, schon hervorragend vorbereitet – also keine weiteren Arbeiten für mich. 🙂

Doch wie lief das ganze am Stand direkt ab? Die wichtigsten Punkte sind definitiv die Leute zu informieren was die BERA alles bietet, neben der umgangssprachlichen „Zeitarbeit“ macht die BERA doch noch einiges mehr! Neben Potentialanalysen, Personalvermittlungen und Seminaren im eigenen Schloss, haben wir vielen Besuchern ein umfangreiches Bild der BERA vermittelt. Schön zu hören war auch, dass einigen der Begriff „BERA“ vorher schon etwas gesagt hatte, gerade durch den BERA-Spielplatz in der Cappelaue, für den wir des Öfteren schöne Komplimente bekommen haben. 🙂 Jedoch wussten viele nicht was die BERA wirklich tut, da konnten wir natürlich für Klarheit sorgen. 😉

Zu meiner Freude, kamen auch viele Schüler, die an einer Ausbildung interessiert waren, da konnte ich natürlich ausführlich von meinen Erfahrungen, meinen Tätigkeiten und dem Bewerbungsablauf erzählen. 🙂

Der Tag auf der Messe war für mich aufjedenfall ein schönes Ereignis. Ebenso die beiden Seiten der Messe kennenzulernen, einmal die Vorbereitung und dann die Ausführung. Vielleicht sieht man sich das nächste Mal ja auch auf einer Messe?

Macht’s gut und bis bald!

Lara 🙂

 

 


Wie ihr an Schlagfertigkeit und Überzeugungskraft gewinnt

Hallo Zusammen,

Ihr kennt mich sicherlich schon. Mein Name ist Joshua und mit der BERA als dualen Partner absolviere ich mein Studium im Fach BWL-Dienstleistungsmanagement (Schwerpunkt: Personal und Bildung) an der DHBW Heilbronn. Was die DHBW einem noch bietet, neben Vorlesungen und Klausuren? Das erfahrt Ihr heute von mir! 😉

Wer kennt es nicht: Bei Vorwürfen, verbalen Tiefschlägen in Verhandlungen und Killerphrasen fühlt man sich sprachlos und irgendwie verlegen.

Ich gehörte, wie viele andere, leider nicht zu der Sorte die spontan schlagfertig und wortgewandt sind. War ich auf ein Gespräch nicht vorbereitet, versuchte ich mich kleinlaut zu rechtfertigen, lächelte es einfach weg oder versuchte stotternd irgendwas Schlagfertiges herauszubringen.

Aufgrund dessen ist es gut, dass ich mich an meiner Hochschule in vielen verschiedenen Bereichen weiterbilden kann. Die DHBW gibt den Studenten die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Marketingclub Stuttgart-Heilbronn, an diversen Vorträgen und Seminaren teilzunehmen. 😉
Somit hatte ich die Chance in meinem 2. Theoriesemester ein Vortrag zum Thema Schlagfertigkeit von dem renommierten Rhetorik-Trainer Matthias Pöhm zu besuchen.joshua körper 4Zusammen mit mehreren Büchern und Artikeln aus diesem Bereich und ein wenig Übung gelang es mir meine Überzeugungskraft und Schlagfertigkeit zu verbessern. Auch wenn ich nicht sagen würde, dass ich nun ein Experte bin. 😀

Trotzdem möchte ich euch einen Einblick geben, was ich aus dem letzten Monat Uni- und Selbststudium sowie dem Vortrag gelernt habe.
Anwendungsbereich? Verhandlungen, Präsentationen, Diskussionen mit Freunden, Familie und Kollegen. 😉

5 Tipps für mehr Schlagfertigkeit und Überzeugungskraft

1.      Die Körpersprache

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – Paul Watzlawick

Schlagfertigkeit führt zu einem positiven, selbstbewussten Auftreten. Was aber auch immens dazu beiträgt, ist die Körperhaltung. Einen Großteil unserer Wahrnehmung bestimmt nicht etwa unser Gehör, sondern unser Auge. Für Selbstbewusstsein in der Rhetorik gehört deshalb auch eine selbstbewusste Haltung. Um schlagfertig zu sein, braucht ihr zunächst eine gute Körpersprache (später mehr dazu):

  • Eine aufrechte Körperhaltung
  • Sicherer Stand
  • Offener Blick in die Augen des Gegenübers
  • Klare, verständliche, kräftige Stimme
  • Handflächen offen, nach oben gerichtet und über der Hüfte

2.      Die Betonung

Für schlagfertige Antworten und eine gute Überzeugungskraft benötigt man eine gewisse Betonung und Wirkung.

Für die beste Wirkung einer Aussage benötigt es erstmal eine gewisse „Coolness“ in der Stimme: Eine ruhige und verständliche Sprechweise, auch wenn ihr euch aufgrund eines verbalen Angriffs gestresst oder angegriffen fühlt.

Wollt ihr einem Satz eine besondere, überzeugende Note geben, so macht nach jedem Wort eine Pause und geht am Ende des Satzes mit eurer Stimme nach unten.
Zusätzlich: Nehmt eure dominante Hand. Formt mit Daumen und Zeigefinger ein „O“ und punktiert damit jedes Wort mit einer Bewegung auf ein gedachtes Podest vor euch.

„Ich … verspreche Dir. … wenn! … Du diese…Taktik benutzt….. werden … deine Aussagen … kraftvoller.“

Verstärken kannst du diesen Effekt, wenn du noch bestimmte Wörter wie „Diese“, „Ich“ oder „Du“ stärker betonst.

3.      Den richtigen sprachlichen Rahmen setzen

Um eine Aussage noch mehr zu gewichten, könnt ihr eurer Aussage einen gewissen Rahmen verleihen, wie ein schöner Bildrahmen. 🙂

  1. Eine Pré-Deklaration
    Also eine Aussage vor der eigentlichen Aussage, um deine Aussage anzusteuern: „Jetzt sage ich Ihnen wie…“, „Passen Sie auf…“, „Das hat den folgenden Grund…“
  2. Pausen
    Wichtige Aussagen brauchen eine gewisse Pause davor, um Neugierde und Wichtigkeit zu erzeugen und auch hinterher, um die Aussage wirken zu lassen, um Raum zu geben, damit diese bestmöglich verarbeitet werden kann und um den Eindruck zu vermitteln, dass es Wert sowie wichtig ist, darüber nachzudenken.

4.      Sich vorbereiten

Natürlich kann sich der weniger schlagfertige Typ nicht von jetzt auf nachher verändern und zu einem Rhetorikmeister werden. Schlagfertigkeit kann man sich aber wie eine andere Sprache langsam antrainieren.

Es gibt viele Arten von verbalen Angriffen, auf die man sich aber allesamt vorbereiten kann.
Als Beispiel:

Etikettenvorwürfe: Also Vorwürfe, die einem eine Art Schild umhängen:
„Du bist unpünktlich“, „Du bist fett“, „Du bist so stur“…

Jeder hat solche Sätze, die man sich immer wieder anhören muss – eine gute Gelegenheit, sich darauf vorzubereiten! 😉

Wie kontert ihr jetzt also solche Vorwürfe?
Man nutzt die Vielfältigkeit der deutschen Sprache und gibt dem Wort eine neue Bedeutung, die einen besser darstellen lässt:

Bill Gates wurde einmal von einer Dame interviewt. In diesem Interview sagte die Journalistin einmal:
„Sie werden oft als Streber bezeichnet.“
Bill Gates antwortete:
„Wenn Streber-Sein bedeutet, dass ich mich für das Innenleben eines Computers interessiere und Spaß daran habe, dieses Innenleben zu verstehen – dann haben Sie Recht, dann bin ich ein Streber.“

Dies ist eine gute Technik, um zu kontern:
Nimm folgende Bausteine und überlege dir eine Umdeutung der Aussage:
„Wenn XY bedeutet, dass […], dann bin ich XY“
Damit kommt ihr nicht nur sehr schlagfertig rüber, sondern nehmt damit das Etikett, das eben an euch befestigt wurde ab und schmeißt es in die Tonne.

Ganz ehrlich: Ich werde manchmal aus Spaß auf meine große Nase angesprochen…
Wisst Ihr was ich in letzter Zeit zu Bekannten sage, die mich zum Beispiel so darauf ansprechen?
„Du hast schon voll die große Nase…“
„Wenn eine große Nase zu haben bedeutet, immer den richtigen Riecher zu haben… joa… dann habe ich ‘ne ziemlich große Nase“ 😉

5.      Das Unterbewusstsein ansprechen

In Verhandlungen und bei der Akquise geht es doch meistens ums Überzeugen.
Um Menschen besser zu überzeugen, möchte ich euch noch ein letztes Modell vorstellen, mit dem die Ansprache besser gelingt.

Als Vorbild dient hier das Eisberg-Modell von Sigmund Freud
joshua körper 3
Stellt euch vor ein Luftzug kommt von oben gegen den Eisberg. Wird er sich bewegen? Wohl eher weniger.
Kommt allerdings eine Strömung von unten, bewegt sich der ganze Berg.

Menschen bewegt und überzeugt man also am ehesten, wenn man die unbewusste Seite anspricht.
Wie geht das? Mit sprachlichen Bildern, Erinnerungen und Körpersprache.

Als Beispiel eine kleine Geschichte, die uns Herr Pöhm nähergebracht hat:

Ein IT-Unternehmen hat gerade eine neuartige Software an einen neuen Kunden verkauft, mit dem Versprechen, es werde die Produktivität der Mitarbeiter um mindestens 20% steigern.
Nach einer Woche ruft der Kunde an und beschwert sich: „Sie versprachen mir eine Steigerung der Produktivität um 20%! Unsere Leute hingegen arbeiten mit der neuen Software 30% langsamer als mit der alten!“

Viele würden jetzt auf der sachlichen Ebene wahrscheinlich erfolgslos kommentieren.
Doch eine bildhafte Antwort kann den Gegenüber viel mehr bewegen:

„Passen sie auf… Nehmen wir mal an, Ihre Mitarbeiter tippen mit 2 Fingern auf der Tastatur und das sehr schnell und gekonnt. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie bringen ihnen das 10-Finger-System bei. Sie werden zunächst damit zu kämpfen haben und werden nur langsam Wörter schreiben können, doch mit der Zeit ist dies das mit Abstand effektivste System und sie schreiben schneller als je zuvor. Und so ist das auch mit unserer neuen Software…“

Man kann Schlagfertigkeit trainieren und Überzeugungskraft schulen. Es braucht nur Übung und die richtigen Impulse. 🙂
Schreibt euch doch für den Anfang 5 Etikettenvorwürfe auf, die ihr oft zu hören bekommt und versucht, darauf eine Antwort zu formulieren.

Ich hoffe, dass ich euch allen weiterhelfen und euch mit auf die Reise hin zur Schlagfertigkeit mitnehmen konnte. Freut euch, auf die spannenden Projekte von denen ich euch das nächste Mal erzählen werde.

Beste Grüße Euer Joshua 🙂


Ein besonderes Fach: das Esslinger Modell in der Berufsschule

Hallo liebe Leser ich bin es mal wieder, Jessica Müller. Wie Ihr vermutlich schon wisst, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement.

Das letzte Mal habe ich euch ein wenig über die Arbeit und die Projekte bei der BERA erzählt. Vor allem ging es aber um das CSR-Projekt in Kooperation mit der Lauk GmbH. Heute möchte ich euch aber von meiner Berufsschule, der Andreas-Schneider-Schule berichten. Genauer gesagt dem Religionsunterricht. Ja Ihr denk euch jetzt sicher: Religion, das interessiert doch keinen! Doch glaubt mir, bei uns ist der Religionsunterricht nicht das Fach, wie ihr es aus der Schule kennt, denn wir haben das sogenannte Esslinger Modell. Was das genau ist? Das werde ich euch jetzt einmal erläutern. 😉
Jessica MüllerBei dem Esslinger Modell handelt es sich um eine Seminarform, bei der alle 4-5 Wochen, 4 Nachmittagsstunden genutzt werden um gewisse Aktivitäten, Seminare, Kloster, Einrichtungen und Filme mit ethischen Hintergrund erleben zu können. Es soll dazu dienen, sich intensiv mit einem gewissen Thema anhand eines Beispiels auseinanderzusetzen und dieses erfolgreich vollenden zu können. Naja vollenden und erfolgreich? Das ist dann doch von der Mitarbeit der Klasse abhängig. 😀

Damit Ihr euch das ganze besser vorstellen könnt, hier ein paar Beispiele: An manchen Seminartagen schauen wir einen Film um in die Thematik eingeführt zu werden und reflektieren anschließend gemeinsam mit der Klasse wie auch dem Lehrer das Thema. Auch die Diskussionsrunde bleibt hier natürlich nicht aus! 😀 Ein weiteres Projekt, das mir persönlich sehr gefallen hat, war der Besuch in einem Gefängnis. Wir durften sowohl mit dem Wächter als auch den Gefangenen über Ihren Alltag in der Einrichtung sprechen. Glaubt mir, das Ganze war unheimlich interessant (Wortwörtlich) und an solchen Tagen vergehen die 4 Unterrichtsstunden natürlich wie im Fluge! 😉

Doch wie wird die Lernleistung im Esslinger Modell festgestellt? Für jede Unterrichtseinheit und jedes Thema MUSS ein Protokoll geführt werden. Das Ganze wird in einem Ordner festgehalten. Auch die eigenen Gedanken und Ausarbeitungen werden hier beigelegt. Was daran Doof ist? „Keiner möchte Protokolle schreiben!!“ 🙂 hier spreche ich wirklich aus Erfahrung! Was allerdings das Gute dabei ist:

ES WERDEN KEINE KLASSENARBEITEN GESCHRIEBEN!!! – JUHUU #Freude

Also kein Zeitaufwand und Stress für das auswendig lernen! 🙂 Anstatt der Klausuren werden die Ordner mit den Protokollen einmal pro Halbjahr von dem Religionslehrer eingesammelt und bewertet. Am Ende des Jahres gibt es dann eine Zeugnisnote. Wenn du ein bisschen Fleiß aufbringst, kannst du dir eine sehr gute Note erarbeiten und dein Zeugnis weiter verschönern! 🙂

Alles in Allem ist das Esslinger Modell eine schöne Alternative und trägt positiv zur eigenen Entwicklung sowie Sichtweise bei. Denn es geht darum etwas für das Leben zu lernen und nicht nur Bibelverse und Lieder zu kennen.

Mein Statement dazu: Ich finde es toll! Ich freue mich jedes Mal aufs Neue (natürlich nur alle 4-5 Wochen) einen zweiten vollen Berufsschultag in einer Woche zu haben! Aber wer würde das nicht? 😀

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Osterfest – oder dem Religionsunterricht gerecht „ein schönes Fest der Auferstehung Jesu Christi“.

Seid gespannt, was ich das nächste Mal tolles zu berichten habe.

Bis dahin! Eure

Jessi 🙂