Azubis und duale Studenten bloggen


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Eindrücke aus meiner 1. Praxisphase

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich heiße Svenja Aller und bin 22 Jahre alt. Ich studiere dual in Kooperation mit der BERA GmbH den Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement an der DHBW in Heilbronn.

„Puh, die ersten Semesterprüfungen haben wir hinter uns“

Endlich ging es nach drei Monaten zurück an den Arbeitsplatz. Nachdem ich im September 2014 mein Praktikum in der Niederlassung Schwäbisch Hall absolvieren durfte, war für mich der Start in die 1. Praxisphase beim Personaldienstleister BERA nicht allzu fremd. Den einen oder anderen Ablauf kannte ich noch von meinem Praktikum 🙂

 „Die erste Woche“

Die erste Woche war sehr angenehm für mich. Meine Kolleginnen und Kollegen haben sich Zeit für mich genommen, um mir verschiedene Abläufe zu erklären.

Im Recruiting Bereich durfte ich meine Kollegin Vanessa Nagel unterstützen. Sie erklärte mir ausführlich die einzelnen Abläufe des Recruitings – da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu große Berührungspunkte damit hatte. Mein Aufgabengebiet im Recruiting Svenja Allerbeinhaltete folgende Tätigkeiten: die Bewerbererstanlage, Bewerberpoolpflege, Vorstellungsgespräche führen, Vor- und Nacharbeit von den Vorstellungsgesprächen, Absagen, Profilerstellung der einzelnen Bewerber und die Suche nach „passenden Mitarbeitern“ bei Anfragen von unseren Kunden.

Ich durfte an jedem Vorstellungsgespräch mit Frau Nagel teilnehmen, dies war für mich persönlich sehr spannend, da es den Alltag abwechslungsreicher machte. Somit bekam ich auch ein „Gefühl“ dafür, wie man ein Vorstellungsgespräch führt bzw. welche Fragen wichtig sind. Sehr interessant für mich war, was die Bewerber uns über ihre Berufe erzählen konnten. So lernt man die Berufsbilder schnell kennen. Beispielsweise, was ist für einen Industriemechaniker wichtig oder was für Qualifikationen sollte ein Finanzbuchhalter mitbringen?!

Nach ein paar Gesprächen durfte ich dann selber „ran“ und somit die Vorstellungsgespräche mitführen. Als erstes erzählte ich den Bewerbern etwas über die BERA, danach ging ich zusammen mit den Bewerbern ihren Lebenslauf durch um Unklarheiten zu klären. Frau Nagel unterstütze mich dabei, dass ich auch nichts vergesse 😉

 „Das erste, alleinige Vorstellungsgespräch – Ich war so aufgeregt“

Die ganze Aufregung war umsonst, ich hielt mich in dem Gespräch „fest“ an die Struktur, wie ich sie gelernt hatte und somit lief das Ganze 😉 Die Bewerberin war sehr freundlich und wir hatten ein tolles Vorstellungsgespräch. Zum Glück! 🙂

In einer Woche heißt es für uns Studenten zurück an die Hochschule! Mir zaubert der Gedanke nicht unbedingt ein Lächeln ins Gesicht, da ich mich in der Niederlassung Schwäbisch Hall sehr wohl fühle und die Arbeit mir Spaß macht (und lernen nicht unbedingt zu meinen Hobbies gehört 😀 ). Aber auf meine Mitstudenten freu ich mich natürlich sehr!


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Mein erster großer Auftrag!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Fabio Schumacher, ich bin 21 Jahre alt und mache derzeit mein duales Studium in Richtung BWL- Dienstleistungsmanagement bei der BERA GmbH.

Die erste Theoriephase ist geschafft!
Nach fleißigem Lernen und überstandenen Prüfungen hieß es im neuen Jahr ab ins Berufsleben und in den Arbeitsalltag der BERA.

 Die erste Praxisphase

Die ersten Tage begannen relativ entspannt und unproblematisch. Ich unterstützte beim FAS3Anlegen von Bewerbungen und durfte hin und wieder mit zum Kunden um Arbeitsplatzbesichtigungen durchzuführen.

In der zweiten Woche erzählte mir meine „Patin“ Verena Stadtmüller von einem Großauftrag und dem damit verbundenen Personalbedarf bei einem unserer Kunden. Unglücklicherweise kam es genau in dieser Zeit zu mehreren krankheitsbedingten Ausfällen innerhalb des Teams, sodass ich aber die Gelegenheit bekam über diese Zeit das Team zu unterstützen und dort Erfahrungen sammeln zu dürfen. Ich wusste nicht was auf mich zukommen wird und ging ohne große Erwartungen an die Sache ran.

 Mein erster Großauftrag und was zu tun ist

 In den ersten Tagen durfte ich unserer Regionalleiterin Frau Dorsch beim Vorbereiten der Bewerbertage und den Vorstellungsgesprächen helfen. Es war sehr interessant den Vorgang vom Bewerbungseingang bis hin zur endgültigen Einstellung des Mitarbeiters zu verfolgen und zu verstehen welche Prozesse aus welchen Gründen passieren.

Nach wenigen Tagen bekam ich dann die Möglichkeit selbst Vorstellungsgespräche zu führen und zu dokumentieren.

Neben meinen Tätigkeiten in der Niederlassung Heilbronn, war ich auch im On-Site Büro direkt vor Ort beim Kunden unterwegs. Meine Kollegen, Verena (Personalmanagerin) und Daniel (Personalassistent) ließen mich an allen Prozessen und Abläufen teilhaben. Sie erklärten mir die Details und Vorgänge, die für unseren Alltag und den Auftrag des Kunden wichtig sind.

Neben den Bewerbertagen und Vorstellungsgesprächen, durfte ich beim Erstellen und Unterzeichnen der Arbeitsverträge helfen und bekam so auch die juristische Seite der Arbeitnehmerüberlassung mit. Nach Unterzeichnung der Arbeitsverträge begleiteten wir die künftigen Mitarbeiter zum Trainingscenter des Kunden, in welchem sie auf ihre technischen Fähigkeiten und Kenntnisse geprüft wurden. Am schönsten war es zu sehen, dass Bewerber, die man noch wenige Tage zuvor interviewt hatte, den Test erfolgreich bestanden hatten und anschließend anfangen durften zu arbeiten.

Nach den Einstellungen der Mitarbeiter ging es dann an das Anlegen der Akten. Diese Aufgabe wird wohl nicht zu meinen zukünftigen Lieblingsaufgaben gehören 😉 aber was sein muss, muss sein. FAS2

Zur Abwechslung nahm Verena mich dann mit zur Arbeitsplatzbesichtigung. Der zuständige Fertigungsgruppenleiter führte uns durch das Werk und nahm sich viel Zeit uns die unterschiedlichen Prozesse der Automobilherstellung zu erklären.

Diese Führung gehört definitiv zu den Highlights meiner 1. Praxisphase!

Ich bin sehr dankbar über das Vertrauen das mir meine Firma und die Kollegen nach kurzer Zeit geschenkt haben und hoffe, dass ich weiterhin die BERA unterstützen und noch viele weiter Dinge lernen kann!


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BERAstarters – die neue Generation

Am ersten Oktober beginnt der neue Jahrgang an der seit Juli eigenständigen Dualen Hochschule Heilbronn. Drei der zukünftigen Studenten kommen von der BERA. Svenja Aller, Kerstin Adam und Fabio Schumacher sind die neuen BERAstarters und lernen aktuell ihren zukünftigen Aufgabenbereich kennen. Wie sie zur BERA gekommen sind, was sie erwarten und worauf sie sich am Meisten freuen in einem kleinen Interview:

Studenten_14

Wie seid ihr auf die BERA aufmerksam geworden?

Svenja A.: Durch meinen Papa, der kannte BERA und meinen Berufswunsch.
Kerstin: Durch die Homepage der DHBW.
Fabio S.: Über Facebook durch die IHK Bildungsmesse.

Wo werdet ihr eure Praxisphasen verbringen?

Svenja A.: In den Niederlassungen Schwäbisch Hall und Crailsheim.
Kerstin A.: Im Marketing in Heilbronn.
Fabio S.: In der Niederlassung Heilbronn in der Personalabteilung.

Welche Erwartungen habt ihr an die Hochschule?

Svenja A.: Das alles gut strukturiert ist.
Kerstin A.: Das wir die Theorie so vermittelt bekommen, dass man diese nachher in der Praxis anwenden kann.
Fabio S.: Ich erhoffe mir eine gute Zeit in der Hochschule mit netten Klassenkameraden. 🙂

Welche Erwartungen habt ihr an die Praxisphasen?

Svenja A.: Eine gute Einarbeitung :).
Kerstin A.: Abwechslungsreiche Aufgaben, Einblicke in verschiedene Abteilungen.
Fabio S.: Ich hoffe dass ich weiterhin so viel Verantwortung übernehmen darf, wie ich es schon in den bisherigen 3 Wochen im Unternehmen tun durfte. Außerdem wäre es toll wenn ich nach ein paar Monaten Erfahrung  im Unternehmen selbst Bewerbungsgespräche führen dürfte und somit den Job eines Personalmanagers miterleben könnte.

Worauf freut ihr euch am Meisten?

Svenja A.: Wenn ich einen ganzen Ablauf alleine erledigen kann.
Kerstin A.: Am Ende zu wissen, warum man 3 Jahre lang Vollgas gegeben hat.
Fabio S.: Auf die interessante Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.

Was macht euch am Meisten nervös

Svenja A.: Das Telefon.
Kerstin A.: Die Bachelorarbeit.
Fabio S.: Definitiv die Prüfungsphasen.

Wie war euer Einstieg?

Svenja A.: Super. Das Team in Schwäbisch Hall hat mich  freundlich aufgenommen.
Kerstin A.: Sehr gut. Zum einen durfte ich viele Aufgaben schon selbstständig übernehmen und zum anderen waren diese Aufgaben immer sehr abwechslungsreich. Außerdem sind die Kollegen sehr angenehm.
Fabio S.: Er war super! Ich durfte sehr schnell schon viel Verantwortung übernehmen und war bei mehreren interessanten Arbeitsplatzbesichtigungen dabei! Zudem durfte ich bei Bewerbungsgesprächen dabei sein und lernte schon viele Vorgänge im L1.


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Mein Weg bei der BERA

Gastbeitrag von Yvonne Männicke

Nachdem ich mich die letzten zwei Jahre erfolgreich vor einem Blogbeitrag drücken konnte, hat mich Kerstin nun doch dazu bewogen, auch mal einen netten Text in ihrem Blog zu hinterlassen 🙂

Wer ich bin?!

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Ausbildungsleiterin Laura Buscemi und ich (v.r) 😉

Mein Name ist Yvonne, ich bin 22 Jahre alt und startete 2012 bei der BERA in Heilbronn. Ich hatte das Glück, dass ich meine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation hier beenden durfte und nun als Personalassistentin am Empfang starten darf.

Wieso kam ich zu einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich?

Nachdem ich die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen hatte, konnte ich mir nicht so recht vorstellen, schon arbeiten zu gehen. Zudem wird es mit einem Hauptschulabschluss immer schwerer, in der Berufswelt Fuß zu fassen.

Für mich war also klar: „Ich hole meine mittlere Reife nach, um mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben“.

Leichter gesagt, als getan! Ich dachte, ich geh einfach mal zwei Jahre auf eine Schule und mache einen ganz normalen Realschulabschluss und plötzlich muss ich entscheiden, mit welchem Schwerpunkt ich meine Mittlere Reife abschließen möchte. Pflege? Handwerk? Kaufmännisch?

Ich habe mich also für den kaufmännischen Bereich entschieden und habe sehr schnell festgestellt, dass mir dieser Bereich sehr viel Spaß macht und sehr umfangreich ist. Somit war ziemlich schnell klar welchen Weg ich nach meiner mittleren Reife gehen werde.

Wie kam ich also zur BERA?

Mein erstes Lehrjahr verbrachte ich in einem kleinen Familienunternehmen im Bereich „Kranleistungen und Schwertransporte“. Hier fühlte ich mich jedoch unwohl und entschied mich, nach etwas neuem Ausschau zu halten. Glücklicherweise kam es dann, kurz vor Ende der Sommerferien, zu einem Vorstellungsgespräch bei der BERA, einem Probearbeitstag und dann zu einem Ausbildungsvertrag 🙂

Wie läuft so eine Ausbildung bei der BERA ab?

Meine Ausbildung hier war wirklich sehr abwechslungsreich und noch interessanter, als ich es mir vorgestellt hatte.

Gestartet habe ich am Empfangsbereich. Ich hatte eine sehr intensive und gute Einarbeitungsphase – vielen Dank an Frau Ertürk dafür! 🙂

Während der Ausbildung durchläuft man viele verschiedene Bereiche wie z.B. die Marketingabteilung oder die Buchhaltung und man bekommt auch einen Einblick in andere Niederlassungen.

Neben meinen alltäglichen Aufgaben durfte ich auch immer wieder in neue Bereiche schnuppern. Ich verbrachte z.B. eine Zeit lang im Recruiting-Team, durfte eines unserer On-Site-Büros kennenlernen und bekam eine Führung durch das Fleischwerk eines Kundenunternehmens.

Was erwartet mich nun?

Wie gesagt, habe ich nun das Glück, bei der BERA bleiben zu dürfen. Seit dem 22.07.14 arbeite ich am Empfang als Personalassistentin. Hier empfange ich die ganzen Bewerber. Ob per Telefon, per E-Mail oder persönlich, ich lerne hier viele verschiedene Menschen kennen und jeder hat seine eigene Geschichte. Ich bearbeite die E-Mails und die Anliegen unserer Mitarbeiter. Außerdem pflege ich die Daten für die neuen Mitarbeiter ein, vereinbare Termine und erfasse Bewerbungen. Es bleibt also weiterhin sehr vielseitig und abwechslungsreich, genauso wie es sein soll! 🙂

Yvonne


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Achtung! Das Kenter-Kanu kommt – Action bei und mit der BERA – Teil 2

Jedes Jahr treffen sich die Azubis und dualen Studenten der BERA für einen Tag oder auch mal ein Wochenende und werden gemeinsamen aktiv. Vor zwei Jahren beispielsweise trafen wir uns in Heilbronn und renovierten die Räume Stadt- und Kreisjugendrings Heilbronn. Es war ein super Erlebnis, bei dem wir vor allem unsere handwerklichen Fähigkeiten erproben und im Team mehrere Räume wieder bezugsfähig machen konnten. Hier könnt ihr es nochmals nachlesen.

Letztes Jahr hieß es für uns: Urlaub im Schloss zu Hopferau. Naja, nicht ganz. Für ein Wochenende hieß es für uns ab ins Schloss, aber statt Urlaub hatten wir mehrere Projekte auf der Agenda. Darunter: die Renaturierung des Schlossgartens und der Bau mehrerer Spielgeräte für den Spielplatz. Auch darüber haben wir bereits in zwei Beiträgen ausführlich berichtet. Aber nun zu dem diesjährigen Ausflug:

Die Vorbereitung

Am 02.08 durften die Azubis und dualen Studenten der BERA wieder einen gemeinsamen Tag erleben. Dieses Mal waren auch die zukünftigen BERAstarters an Bord, also die dualen Studenten, die ab Oktober bei uns beginnen werden.

Nach einer demokratischen Abstimmung entschieden wir uns für die Kanufahrt und so trafen wir uns am Samstag, 02.08.2014 zum paddeln. Die Meisten von uns hatten noch keinerlei Erfahrung mit Booten dieser Art auf dem Wasser und so konnte man in den Blicken schon etwas Nervosität und Unsicherheit beobachten. Blanke Panik war es erst, als wir das erste Mal auf dem Wasser saßen. 😉 Aber dazu gleich mehr. Durch meine River Rafting Erfahrung in Chile machte ich mir natürlich deswegen weniger Gedanken und freute mich auf das Erlebnis.

IMG_0010Mit dem Bus wurden wir dann erst einmal zu unseren Kanus gebracht und erhielten unsere sonstigen Utensilien. Was so viel bedeutete wie Schwimmwesten und Paddeln. Ich muss schon sagen: wir sahen ziemlich heiß aus ;).

 

 

Ab aufs Wasser

Nach einer – meiner Meinung nach sehr kurzen Einweisung –  hieß es dann für die ersten mutigen Freiwilligen „ab ins Boot“. In Dreierteams (zwei Paddler und ein Lenker) ging’s dann ins Wasser. Lediglich bei einer Teilnehmerin brach etwas Panik aus. Das Wasser schien ihr zu Beginn nicht ganz geheuer zu sein. Sie wollte sich selbst aber überwinden und mit unserer Aufmunterung entspannten sich mit jedem Meter ihre Gesichtszüge. Am Ende des Ausflugs war sie dementsprechend stolz auf sich und empfand es als tolles Erlebnis. Aber bis dahin war es noch etwas Zeit und zu Beginn mussten wir uns erst einmal mit den Paddeln und der Richtung klar kommen. Nicht selten kuschelten die Boote das Ufer oder die Bäume am Wasserrand.

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Das Wasser ist kalt

Ein besonderes Erlebnis bot unser, bis dahin liebevoll genanntes, Kuschelboot (Das Boot, welches am gefühlt öftesten das Ufer berührte). Schön etwas schräg fuhr es in eine stärkere Strömung und wurde recht schnell zum Ufer geströmt. Was sie die Male zuvor gut überstanden hatten, klappte dieses Mal leider nicht und das Boot kippte. Es passierte das, was wohl der Albtraum eines jeden Kanufahrers darstellt. Das Boot drehte sich komplett um. Nach einer kurzen Schreckenssekunde tauchten zwei Köpfe auf und auch der Dritte fand ihren Weg nach oben. Die anderen Boote beobachteten den Moment und für die wenigen Sekunden war es komplett still. Umso größer war die Erleichterung, als sich herausstellte, dass alle unverletzt blieben. Zum Glück hatte niemand von uns Herzprobleme, sonst wäre es definitiv stehen geblieben.3 (3)

Nachdem die nun nassen Beteiligten ihren Schockzustand überwunden hatten, kamen zu dem Entschluss, dass das Wasser gar nicht so warm war. Als es dann auch noch anfing zu regnen, entschlossen wir uns, unseren Ausflug auf dem Wasser zu beenden und wurden wenig später vom Bus wieder abgeholt, der uns wieder zu unseren Autos brachte.

„Eine Frau, die sich beim Kochen über eine Maus erschrickt“

Natürlich war unser Tag damit noch nicht beendet. Mit der Sonne, die wieder auftauchte/hinter den Wolken hervorkam und neuen, trockenen Klamotten, die wir natürlich mitgenommen hatten, fuhren wir zu einer Grillstelle. Die erlebnisreiche Kanutour hatten nämlich Form von leeren Mägen Folgen bei uns hinterlassen und wir freuten uns auf unsere frisch gegrillten Würstchen und das Fleisch. Damit wir uns noch besser kennenlernen konnten beziehungsweise die zukünftigen uns „alte Hasen“ und anders herum, standen noch einige Spiele auf dem Programm. Bei der gemeinsamen Vorstellungsrunde bis hin zu Pantomime hatten wir sehr viel Spaß! Die Stimmung war echt super und wir hatten einiges zu lachen, während wir beispielsweise versuchten darzustellen, wie sich „eine Frau beim Kochen über eine Maus erschrickt“. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass dieser Begriff nicht erraten wurde, dafür aber viele andere wie Dornröschen, Hund oder Seilspringen.

Gestärkt und gut gelaunt traten wir dann auch wieder die Heimreise an. Der Tag blieb bei allen in guter Erinnerung, selbst das Kenterboot lachte wenige Tage später über ihr Erlebnis und verliehen dem ganzen Ausflug die besondere Würze.

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Danke an alle, die diesen Ausflug möglich gemacht, sowie organisiert haben und natürlich auch an alle Beteiligten! Ein super Tag wars!


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Action bei und mit der BERA – Teil 1 – Stimme Firmenlauf 14

War das eine Woche! Zwischen dem 31.7 und dem 02.08 war ich gefühlt ständig unterwegs. Diejenigen von euch, die die BERA-Facebookseite besucht haben, wissen bestimmt, von was ich rede. Für alle anderen und die, die etwas mehr wissen wollen, folgt jetzt Teil 1 des ausführlichen Berichts über die „Action bei und mit der BERA“. Nächste Woche berichte ich dann vom Erlebnistag der Auszubildenden. 🙂 – und das alles mitten im Bachelor-Arbeits-Stress…

Stimme Firmenlauf 2014: Wir waren dabei!

Am 31.07 hieß es für mich zum dritten Mal: „5.., 4…, 3…, 2…, 1…, und Goooo“. Mit einer Gruppe von elf  anderen motivierten Läufern und Läuferinnen der BERA nahm ich am sechsten Stimme Firmenlauf in Heilbronn teil.

IMG_2970Und es hat sich wieder einmal gelohnt. 🙂 Aber dazu gleich mehr. Zu Beginn war ich gar nicht für den Lauf eingeplant, sondern stand nur auf der Ersatzliste. Aber wie das auch immer so ist, fällt kurzfristig immer mindestens eine Person aus und so stand ich eine Woche vor dem Lauf in der offiziellen Startzwölf. 😉

 

Die Vorbereitung

Die organisatorische Vorbereitung begann für mich schon einige Wochen eher. Zu Beginn mussten erst einmal die Läufer gefunden werden. Aber das war noch recht einfach. Bereits wenige Stunden nach der der Einladung zum Lauf hatten wir schon zwei Teams zusammen und fokussierten schon ein drittes Läuferteam. Und so kam es dann auch. Viele der Angemeldeten hatten bereits in den vergangenen Jahren Erfahrung beim Stimme Firmenlauf sammeln können. Für einige Wenige war es aber das erste Mal und sie waren schon Wochen vorher merklich aufgeregt. 😉 Nach der Anmeldung mussten dann die T-Shirts bestellt und bedruckt werden, damit wir auch als BERA-Team an den Start gehen und als solches erkannt werden konnten. Nach dem Managen von Ausfällen und neuen Läufern folgte dann nur noch das Informieren der Beteiligten über den Start, Treffunkt, Lauf, Parkplätze und die Erinnerung, früh genug los zu fahren.

Nun kommen wir aber zu meiner persönlichen Laufvorbereitung: Dass man bei sieben Tagen Vorbereitung nicht viel, aber immerhin etwas trainieren kann, fand ich dann auch heraus. Jeden zweiten Tag hieß es für mich dann: ab in die Turnschuhe. 😉 Aber eines kann ich in diesem Fall mit großer Gewissheit sagen: Pausen, gerade Sportpausen bei besonderen Projekten – in meinem Fall die Bachelorarbeit – helfen, statt zu schaden! Statt meine Zeit beim Joggen zu „verplempern“ schaffte ich es, die Gliederung immer ein Stück weiterzuentwickeln. Während des Laufens hörte ich nämlich keine Musik, sondern setzte mich gedanklich mit der Bachelorarbeit auseinander. Mit freiem Kopf an der frischen Luft lässt es sich viel besser nachdenken!

Ihr kennt bestimmt auch das Gefühl, wenn man aus dem Raum raustritt und noch ein bisschen darüber nachdenkt oder gar nicht daran zu denken versucht, Euch die Idee kommt, oder?  Wann ist es bei euch schon einmal passiert? Ich erinnere mich gerade an einen meiner Kollegen, der auf dem Weg zur Kaffeemaschine regelmäßig die Erleuchtung kam.

Auf jeden Fall konnte ich mit meiner Vorbereitung für den Lauf zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die tatsächliche Laufzeit war für mich somit weniger wichtig und ich wusste auch bis dorthin nicht, welche Zeit ich wohl erreichen könnte. 😉

Der Lauf

Und am 31.07 ging es dann um 18:00 Uhr Richtung Frankenstadion Heilbronn. Während Jacqueline Kögel und ich entspannt dorthin liefen, kamen uns schon fleißige Jogger entgegen. Wir sahen uns beide an und dachten wohl das Gleiche: „Ich habe doch die 5,1 Kilometer vor mir. Warum sollte ich jetzt schon anfangen?“. Na klar, es hat bestimmt seine Vorteile. Die Muskeln sind dann schon warm, man läuft besser und so weiter. Wir waren aber eher noch damit beschäftigt, auf unsere Mitläufer, die von weiter weg anreisen mussten, zu warten und ihnen die Startnummern zu geben, die ich noch am frühen Nachmittag abgeholt hatte. Genau drei Minuten vor dem Start waren die BERA-Teams bereit und der Lauf konnte beginnen.

Nr. 4

Und war auch recht schnell wieder vorbei. 🙂 Dieses Jahr fiel mir das Laufen leichter und es machte sogar echt Spaß. Aber ich war dennoch froh, als ich im Ziel ankam. 😉 Das ganze Team traf sich dann wieder beim Getränkestand und wir besprachen ausführlich unsere Erlebnisse. Zum Glück gab es bei uns keine Verletzten und auch sonst ging es allen wieder recht gut nach den ersten Getränken.

IMG_3087Wir entspannten erst einmal und rätselten über unsere Laufzeiten, bevor das Gruppenfoto geschossen wurde. Ganz schön gemein so nach dem Lauf ;).

Anschließend ließen wir den Abend noch mit Wurst, Pommes und Brötchen ausklingen. Ist nicht gerade die Sportlermahlzeit, aber wir trainieren ja nicht auf einen Marathon. 🙂

Fazit: Schön war‘s 🙂

Hier noch einige Bilder:


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Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Gastbeitrag Nadine Pritzkow

Hallo liebe Leser und liebe Leserinnen,

Nadine Pritzkowein dreiviertel Jahr später und wieder ein Jahr älter, möchte ich Euch von meinen Höhepunkten im täglichen Arbeitsleben berichten.

Bevor ihr euch fragt: „Wer war sie noch gleich?“, möchte ich nochmal kurz auf mich eingehen.

Mein Name ist Nadine Pritzkow und ich werde bei der BERA GmbH zur Personaldienstleistungskauffrau ausgebildet. Ich bin noch im zweiten Lehrjahr, was sich jedoch ab September ändern wird. Denn dann komme ich ins dritte Lehrjahr und ich freue mich schon sehr darauf. 🙂 Noch mehr Erfahrungen sammeln, mehr Aufgaben übernehmen und noch mehr überraschende Ereignisse.

Und manchmal werden wir alle Eventmanager

Das Thema meines heutigen Blogbeitrags ist ein sehr interessanter Aufgabenbereich, der in meinem Ausbildungsberuf nicht unbedingt üblich ist: Veranstaltungen. Für gewöhnlich werden diese von unserer Marketingabteilung organisiert und ich hatte schon letztes Jahr bei meinem Einsatz in der Abteilung die Möglichkeit, dort auch mal in die Organisation und Planung zu schnuppern. Jedoch gibt es auch Veranstaltungen, bei denen wir als Niederlassung gefragt sind. Beispielsweise eine Veranstaltung in diesem Monat mit einem Kunden von uns. Dieser wollte ein Event rund um das Thema Corporate Social Responsibility mit uns machen. Weil wir für den Kunden die direkten Ansprechpersonen sind, hatte sich unsere Niederlassung, entschieden, die Veranstaltung selbst in die Hände zu nehmen. (mit Hilfestellungen des Marketings natürlich 😉 ).

Es musste viel vorbereitet werden und das ist ein kleiner Ausschnitt unsere Checkliste:

Wir mussten:

  • die Räume organisieren
  • den Vortrag vorbereiten
  • die Einladungen verschicken
  • das Catering organisieren
  • Und natürlich: wo bleiben die Hunde? 😉

Vor allem der letzte Punkt ist für unsere Niederlassung nicht zu unterschätzen. Wir haben nämlich auch zwei Bürohunde, um die sich abends auch gekümmert werden muss. Nachdem die Lösung für diese gefunden wurde, konnte es dann auch mit der Veranstaltung losgehen.

Nadine

Mein Team und ich bei der Veranstaltungsvorbereitung 😉

Die Vortragsthemen

Bei der Veranstaltung diesen Monat ging es ja, wie bereits erwähnt, um CSR. Dabei wurde näher darauf eingegangen, wie man seine Mitarbeiter sozial so weit unterstützen kann, sodass dies zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens beiträgt. Bei anderen Veranstaltungen, die ich sonst besuchen durfte, wurden andere Themen beleuchtet, die von den meisten  Unternehmen auch eher vernachlässigt werden oder noch gar nicht wahrgenommen wurden; so z.B. Erschöpfungsdepression oder Mitarbeiterwertschätzung.

Als Auszubildende bei der BERA kann einem also gar nichts Besseres passieren. Man sitzt gleich an der Quelle, wenn es um spannende Themen geht. Egal ob soziale und ökologische Verantwortung oder Erschöpfungsdepression – man kann dabei sehr viel Wissen mitnehmen. Dies ist nicht nur praktisch für die Niederlassung, sondern auch für das theoretische Schulwissen. Als Beispiel passt hier relativ schön, dass wir eine Woche nach einem Vortrag über Mitarbeitermotivation in der Schule das gleiche Thema hatten. Meine Lehrer haben ganz schön geschaut, als ich ihnen jede Frage richtig beantworten konnte. 😉

Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Natürlich begegnet man bei so einer Veranstaltung vielen unterschiedlichen Personen. Beispielsweise auch Geschäftsführern. Weil das Networking natürlich eine sehr große Rolle bei solchen Veranstaltungen spielt, kommt man nicht umher, sich auch mit ihnen zu unterhalten.

Das hört sich jetzt leicht an, kostet aber am Anfang ganz schön Überwindung. Wenn man sich bewusst wird, dass man als kleine Azubine gerade mit einem Geschäftsführer von einem größeren Unternehmen redet, dann bekommt man doch ein etwas mulmiges Gefühl. Jedoch kann ich nach den vielen Veranstaltungen sagen: So schlimm ist es überhaupt gar nicht. Das sind auch nur Menschen. Manche davon sind netter, andere eben nicht. Jedoch muss man dabei wirklich keine Panik verspüren. Und wie sagt man so schön: Übung macht den Meister 🙂

Und mit dieser Weisheit verabschiede ich mich dann mal wieder.

Schöne Grüße

Eure Nadine Pritzkow