Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Ein besonderes Fach: das Esslinger Modell in der Berufsschule

Hallo liebe Leser ich bin es mal wieder, Jessica Müller. Wie Ihr vermutlich schon wisst, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement.

Das letzte Mal habe ich euch ein wenig über die Arbeit und die Projekte bei der BERA erzählt. Vor allem ging es aber um das CSR-Projekt in Kooperation mit der Lauk GmbH. Heute möchte ich euch aber von meiner Berufsschule, der Andreas-Schneider-Schule berichten. Genauer gesagt dem Religionsunterricht. Ja Ihr denk euch jetzt sicher: Religion, das interessiert doch keinen! Doch glaubt mir, bei uns ist der Religionsunterricht nicht das Fach, wie ihr es aus der Schule kennt, denn wir haben das sogenannte Esslinger Modell. Was das genau ist? Das werde ich euch jetzt einmal erläutern. 😉
Jessica MüllerBei dem Esslinger Modell handelt es sich um eine Seminarform, bei der alle 4-5 Wochen, 4 Nachmittagsstunden genutzt werden um gewisse Aktivitäten, Seminare, Kloster, Einrichtungen und Filme mit ethischen Hintergrund erleben zu können. Es soll dazu dienen, sich intensiv mit einem gewissen Thema anhand eines Beispiels auseinanderzusetzen und dieses erfolgreich vollenden zu können. Naja vollenden und erfolgreich? Das ist dann doch von der Mitarbeit der Klasse abhängig. 😀

Damit Ihr euch das ganze besser vorstellen könnt, hier ein paar Beispiele: An manchen Seminartagen schauen wir einen Film um in die Thematik eingeführt zu werden und reflektieren anschließend gemeinsam mit der Klasse wie auch dem Lehrer das Thema. Auch die Diskussionsrunde bleibt hier natürlich nicht aus! 😀 Ein weiteres Projekt, das mir persönlich sehr gefallen hat, war der Besuch in einem Gefängnis. Wir durften sowohl mit dem Wächter als auch den Gefangenen über Ihren Alltag in der Einrichtung sprechen. Glaubt mir, das Ganze war unheimlich interessant (Wortwörtlich) und an solchen Tagen vergehen die 4 Unterrichtsstunden natürlich wie im Fluge! 😉

Doch wie wird die Lernleistung im Esslinger Modell festgestellt? Für jede Unterrichtseinheit und jedes Thema MUSS ein Protokoll geführt werden. Das Ganze wird in einem Ordner festgehalten. Auch die eigenen Gedanken und Ausarbeitungen werden hier beigelegt. Was daran Doof ist? „Keiner möchte Protokolle schreiben!!“ 🙂 hier spreche ich wirklich aus Erfahrung! Was allerdings das Gute dabei ist:

ES WERDEN KEINE KLASSENARBEITEN GESCHRIEBEN!!! – JUHUU #Freude

Also kein Zeitaufwand und Stress für das auswendig lernen! 🙂 Anstatt der Klausuren werden die Ordner mit den Protokollen einmal pro Halbjahr von dem Religionslehrer eingesammelt und bewertet. Am Ende des Jahres gibt es dann eine Zeugnisnote. Wenn du ein bisschen Fleiß aufbringst, kannst du dir eine sehr gute Note erarbeiten und dein Zeugnis weiter verschönern! 🙂

Alles in Allem ist das Esslinger Modell eine schöne Alternative und trägt positiv zur eigenen Entwicklung sowie Sichtweise bei. Denn es geht darum etwas für das Leben zu lernen und nicht nur Bibelverse und Lieder zu kennen.

Mein Statement dazu: Ich finde es toll! Ich freue mich jedes Mal aufs Neue (natürlich nur alle 4-5 Wochen) einen zweiten vollen Berufsschultag in einer Woche zu haben! Aber wer würde das nicht? 😀

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Osterfest – oder dem Religionsunterricht gerecht „ein schönes Fest der Auferstehung Jesu Christi“.

Seid gespannt, was ich das nächste Mal tolles zu berichten habe.

Bis dahin! Eure

Jessi 🙂

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KVP – muss man sich wirklich immer weiter verbessern?

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Lara Nitze und ich befinde mich gerade in meinem letzten Ausbildungsjahr bei der BERA zur Kauffrau für Büromanagement.

Momentan steht vieles bei mir an – der tägliche Wahnsinn eben – von der Planung und Vorbereitung der neuen Audits, bis hin zur Entwicklung eines neuen Prozesses für KVP’s ist wirklich alles dabei.
Lara Nitze 1Doch was ist eigentlich ein KVP? Bei einem KVP, dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, geht es wie der Name bereits sagt darum, sich ständig zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens zu stärken. Der Fokus liegt hierbei auf der Produkt-, Prozess- und Servicequalität.

Doch wo bekommt man als Unternehmen die für Verbesserungen nötigen Denkanstöße her?
Niemand kann die eigene Lage besser beurteilen als die Mitarbeiter im Unternehmen selbst – in jedem schlummert doch ein kleiner Verbesserungsfanatiker. 🙂 Deshalb ist bei der BERA vor allem der Austausch untereinander besonders wichtig, um Anregungen zu erhalten.

Jedem fallen andere Dinge auf, jeder hat unterschiedliche Ideen oder Verbesserungsvorschläge und die sollen natürlich auch alle beachtet und sorgfältig geprüft werden, somit trägt jeder aus dem Unternehmen zur Weiterentwicklung bei. Bei den Prüfungen kommt dann das Prozessmanagement, unter anderem auch ich, 🙂 wieder ins Spiel. Wir prüfen jeden eingereichten Vorschlag auf Machbarkeit und setzen diese dann auch um. 😉
Lara Nitze 2
Bei der BERA wird man, wenn man einen guten Verbesserungsvorschlag angebracht hat, auch am Ende des Jahres belohnt. 🙂 Die Preise reichen von einer Übernachtung mit Frühstück im Hotel bis zum Candlelight-Dinner für zwei – eine tolle Chance, die doch jeder zusätzlich nutzen würde. 😉

Aber nicht nur unsere Produkt-, Prozess- und Servicequalität kann und soll sich stetig weiter verbessern, sondern auch unsere Mitarbeiter. 🙂
Hierzu durfte ich im Auftrag der Personalabteilung eine Ausarbeitung über die Weiterbildungsmöglichkeiten bei der BERA erstellen.

Die erste Frage war: „Was ist alles möglich?“ Die Antwort darauf: „Es ist alles möglich, wirklich alles!“ 😉

Von der IHK-Weiterbildung bis zum Studium ohne Abitur war wirklich alles dabei. Mir selbst war vorher gar nicht bewusst wie viele Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden.
Wichtige Schwerpunkte für die BERA sind vor allem die Punkte Vertrieb und alle personalbezogenen Bereiche. Jedoch werden auch für andere Abteilungen, wie z. B. die Buchhaltung, Weiterbildungsmöglichkeiten in ihrem Bereich angeboten.
Lara Nitze 3
Die zweite Frage: „Was wird alles angeboten?“

Neben unseren Ausbildungsbereichen, bietet die BERA auch IHK-Weiterbildungen an, wie z. B. die Personalfachkauffrau, oder berufsbegleitende Masterstudiengänge. Ebenfalls können auch bereits bestehende Mitarbeiter ein duales Bachelorstudium bei der BERA absolvieren oder den Abschluss des Bachelors berufsbegleitend angehen. Alle Möglichkeiten stehen dem Mitarbeiter hier offen und auch für jeden Abschluss wird etwas Passendes geboten. 😉

Da sieht man doch, dass das Unternehmen Wert auf Verbesserungen legt und sowohl fordert als auch fördert. – Doch Ihr seht selbst, die BERA bietet auch noch nach einer Ausbildung oder einem Studium weitere Möglichkeiten um sich fortzubilden. 🙂

In diesem Sinne: „man hat im Leben Nie ausgelernt, sondern lernt immer dazu.“ 😉

Ich freue mich euch bald wieder Berichten zu können. Liebe Grüße und bis bald

Lara 🙂


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Bewerbungstipps vom Profi

Nachdem unsere Azubis und Duale Studenten immer tolle Beiträge über Ihre Erfahrungen in Theorie und Praxis schreiben wäre es für Euch sicherlich spannend, auch mal die andere Seite zu hören. Was damit gemeint ist? Nun, mein Name ist Silvia Albrecht und mein Job bei der BERA ist die Personalentwicklung. Damit fällt auch die Auswahl und Betreuung unserer Azubis und Studenten in mein Ressort.
silvia albrechtWomit ich auch schon beim Thema bin:

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf der Suche nach Nachwuchskräften für das Jahr 2018! In den BERA-Niederlassungen Crailsheim und Schwäbisch Hall wird jeweils ein/e Kauffrau/-mann für Büromanagement mit der Vertiefung Personalwesen gesucht. Und für unsere Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall suchen wir eine/n Kauffrau/-mann für Büromanagement mit der Vertiefung Buchhaltung sowie eine/n Informatikkauffrau/-mann IT.  Falls diese Ausbildungsberufe Euch interessieren dann wartet nicht mehr lange und bewerbt Euch unter karriere@bera.eu!

Mein Job macht Spaß – zumal wir hier bei der BERA die Ausbildung unserer Nachwuchskräfte auch ernst nehmen. Wir haben die Auszeichnung DUALIS von der IHK als herausragender Ausbildungsbetrieb erhalten und sind langjähriger Partner der DHBW in Heilbronn.

Jedem von Euch ist das Bewerbungsprozedere sicherlich bekannt, daher will ich Euch heute aus der Perspektive eines Personalentscheiders wichtige Punkte vorstellen.

Wenn eine Bewerbung bei uns ankommt (wir bevorzugen übrigens elektronische Bewerbungen im PDF-Format! ;-)), wird zunächst geprüft, ob alle relevanten Unterlagen beigefügt sind. Dazu gehören:

  • Ein ansprechendes Deckblatt (mit der Stellenbezeichnung und ggf. einem Bewerbungsfoto von Euch)
  • Ein aussagekräftiges Anschreiben (unterschrieben)
  • Ein aktueller Lebenslauf (unterschrieben)
  • Sowie Eure Schulzeugnisse

Bei Eurer Bewerbung sollte Ihr auf folgende Dinge achten:

  • Rechtschreibfehler in einem Dokument Eurer Bewerbung sind echt ein NO GO!
  • Die Dateien sollten ordentlich beschriftet und die Bewerbung ansprechen gestaltet sein, wobei „Weniger ist oftmals mehr! ;)). Falls Ihr Eure Bewerbung auf Postweg versendet so nutzt die Standard-Bewerbungsmappen. Nicht geeignet sind z.B. pinkfarbene Ordner mit Einhörnern oder sonstigen kreativen Mustern.
  • Im Anschreiben wollen wir nicht nur über Euch etwas erfahren sondern auch die Gründe lesen, warum Ihr die Ausbildung bei uns absolvieren wollt bzw. warum Ihr zu uns passt. Informationen zu uns erhaltet Ihr im Internet. Nutzt dies generell zur Informationensuche und überlegt Euch gut, was Ihr denn eigentlich wollt.

Ich weiß, es ist schwierig zu wissen was man genau will wenn man direkt von der Schule kommt. Hilfreich sind Praktika oder ein soziales Jahr oder auch eine Tätigkeit im Ausland (Aupair oder ähnliches). Ihr erweitert Euren Horizont, bekommt mehr Lebenserfahrung und habt Euer Berufsziel vielleicht klarer vor Augen. Ich finde dies sehr positiv und sehe es als Vorteil, mit etwas Lebenserfahrung in die Ausbildung zu starten.

Auf was Achten wir bei Euren Schulnoten?
Ihr wisst es selber, die Noten sind wichtig! Wie könnte ich mit gutem Gewissen einen Auszubildenden für einen kaufmännischen Beruf einstellen, dessen Bewerbung bereits voller Rechtschreibfehler oder ungeschickter Formulierungen ist? In der Buchhaltung ist eine hohe Zahlenaffinität vorausgesetzt, daher ist hier auch die Mathenote wichtig. Insgesamt denke ich, dass Eure Interessen und Stärken aus dem Zeugnis erkennbar werden.

Auch Hobbys und ehrenamtliche Tätigkeiten können überzeugen!
In Eurer Freizeit beschäftigt Ihr Euch mit spannenden Dingen oder seid ehrenamtlich tätig? Solche Infos machen Euch für uns interessant. Wir können uns ein besseres Bild von Euch machen und Ihr differenziert Euch von anderen Bewerbern!

Wie geht es nach dem Bewerbungseingang weiter?
Wenn Ihr unser Interesse geweckt habt laden wir Euch zu einem Telefoninterview ein. Ähnlich wie im Vorstellungsgespräch werden Euch dabei Fragen gestellt: Von der Wahl des Ausbildungsberufes bis hin zu den Argumenten die für die BERA sprechen und warum Ihr die/der Richtige für unser Unternehmen seid. Wichtig hierbei: SEID GUT VORBEREITET! Lest Euch nicht nur die Stellenanzeige durch sondern seid auch über die BERA und dem Beruf im Allgemeinen informiert. Natürlich habt aber auch Ihr die Gelegenheit Fragen zu stellen – nutzt diese!

Was solltet Ihr für das Telefoninterview tun?
Während des Telefoninterviews solltet Ihr auf KEINEN FALL TV oder Musik nebenher laufen lassen oder gar irgendwohin unterwegs sein. Ihr solltet Ruhe haben und Eurem Gesprächspartner Aufmerksamkeit entgegenbringen! Eine gute Vorbereitung hinterlässt einen guten Eindruck und bringt Euch wieder einen Schritt weiter. Keine Fragen zu stellen und nicht genau wissen, welches Unternehmen am Apparat ist, lässt die Chance auf den Ausbildungs-/Studienplatz schwinden.

Nach dem Telefoninterview ist vor dem Vorstellungsgespräch!
Habt Ihr uns überzeugt so laden wir Euch zu einem Vorstellungsgespräch ein. Neben Pünktlichkeit und  korrekter Kleidung lautet mein wichtigster Tipp: Bereitet Euch gut vor!!! Ihr solltet wissen in welche Firma Ihr geht, wie Ihr Euch vorstellt und was Euch in Eurer Ausbildung wichtig ist. Tauscht Euch in der Schule oder in der Familie  dazu aus – Erfahrungen, Erwartungen, Fragen. Nehmt etwas zum Schreiben mit ins Gespräch, sonst wirkt es, als ob Euch die Antworten nicht wichtig sind.

Wir – auf der anderen Seite vom Tisch – sind auch nur Menschen und wollen Euch kennenlernen: was macht Euch aus, was liegt Euch, woran habt Ihr Spaß, was sind Eure Stärken, Visionen und Pluspunkte. Verstellt Euch nicht, denn davon hat niemand etwas!

Noch ein kleiner Tipp von mir: Die Umgangsformen sind sehr wichtig. Dies Beginnt schon bei einem ordentlichen Händedruck und einem Lächeln auf den Lippen.

Nun wünsche ich Euch viel Erfolg bei der eigenen Bewerbung! AngelaDiPintoZur Verstärkung des BERA-Teams suchen wir junge Leute die sich engagieren, Ihre Ideen einbringen und neue Impulse setzen. Wenn Euer Interesse geweckt ist bewerbt Euch gleich!

Ihr dürft Euch auf eine fundierte Ausbildung und im Anschluss daran auf eine tolle Karriere bei der BERA, mit wirklich guten Weiterbildungsmöglichkeiten, freuen. 🙂

Bis bald….

Silvia Albrecht
Referentin Personalentwicklung


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Prüfungsphase – der ganz normale Wahnsinn an der DHBW

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ich wünsche euch ein frohes Neues und hoffe, ihr seid gut ins Jahr 2018 gerutscht!

Mein Name ist Angela Di Pinto und ich bin seit der ersten Januarwoche, nach meinem Urlaub, wieder frisch gestärkt aus meiner ersten Phase an der DHBW zurück im Betrieb. 🙂

Nun fragt ihr euch bestimmt, wie es mir in meiner ersten Theoriephase so ergangen ist. Ich kann euch sagen, es war super! Zwar sind wir im Gegensatz zu anderen Kursen mit 35 Studierenden ein sehr großer Kurs, doch zum Glück kamen wir alle von Anfang an super miteinander aus und es hat sich direkt eine starke Klassen- ähm… Kursgemeinschaft gebildet. Das macht den Hochschulalltag natürlich gleich viel angenehmer. 🙂

Auch mit unseren Dozenten haben wir echt ein tolles Los gezogen! Einige der Dozenten kommen nämlich direkt aus der Praxis und können uns somit zu den meisten Themen mit verständlichen, praxisnahen Beispielen dienen. Das erleichtert später auch das Lernen auf die Prüfungen ungemein, da man sich viele Themen so viel besser merken kann.

Und das ist auch schon das Stichwort zu meinem eigentlichen Thema: die berühmt-berüchtigte Prüfungsphase. 😉
angela di pinto_2Die Prüfungsphase findet in den letzten zwei Wochen der Theoriephase statt. Und wie bereits in meinem letzten Blogeintrag erwartet, geht es hier darum, sich möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit anzueignen. 200-seitige Skripte sind in den einzelnen Fächern keine Seltenheit, sondern eher die Norm. Doch keine Sorge! Das klingt jetzt alles viel schlimmer, als es ist. 🙂

Natürlich sind die Skripte in den allermeisten Fächern sehr lang. Man muss ja auch den ganzen Stoff, der normalerweise für 6 Monate geplant ist, in der Hälfte der Zeit durcharbeiten.
Die Länge der Skripte kommt aber auch daher, dass sie alle sehr ausführlich und meist mit vielen Beispielen geschrieben sind, damit man auch nach der Vorlesung – oder falls man mal krank war –alles noch versteht und nachvollziehen kann. Also alles halb so wild. 🙂

Um kurz vor den Prüfungen nicht zu sehr in Stress zu geraten, habe ich etwa einen Monat vor der Prüfungsphase angefangen, langsam die ersten Skripte zusammenzufassen. Das kommt aber natürlich immer ganz auf euer eigenes Lerntempo an! Einige meiner Kommilitonen haben sogar schon zwei Monate vorher mit ihren Zusammenfassungen begonnen. Das klingt jetzt für einige vielleicht sehr übertrieben, aber die Zeit vor den Prüfungen vergeht meist viel schneller, als einem lieb ist. 😀

Zusammenfassen bedeutete für mich, alle relevanten Infos aus den Skripten zu „filtern“ und sie in einheitlicher Form darzustellen. Ob ihr das lieber handschriftlich oder am PC macht, bleibt ganz euch überlassen – ich bevorzuge da allerdings den PC. 🙂
Viele Beispiele oder Punkte, die mir aus dem Unterricht schon in Erinnerung geblieben waren, habe ich dabei einfach rausgelassen, damit ich mich besser auf die wichtigsten Informationen konzentrieren konnte. Beim Zusammenfassen der Skripte bleibt dann auch schon das eine oder andere Thema grob im Kopf hängen und man muss diese dann beim „richtigen Lernen“ nur noch etwas weiter vertiefen und wiederholen.

„Richtiges Lernen“ sah dann für mich so aus, dass ich mich einige Tage vor der Prüfung im jeweiligen Fach noch einmal intensiv mit meiner Zusammenfassung beschäftigt habe.

Mir persönlich bleiben umfangreiche Themen immer viel besser im Kopf, wenn ich abgefragt werde, deswegen habe ich mit einigen meiner Kommilitonen Lerngruppen gebildet, in denen wir uns die einzelnen Fächer und Themen gegenseitig und in eigenen Worten erklärt haben. Natürlich kommt es auch hier wieder darauf an, was für ein Lerntyp ihr seid und ob ihr lieber allein oder in der Gruppe lernt.
angela-di-pinto_3.jpgWie ihr seht ist es auch ganz besonders wichtig, beim Lernen immer Ordnung an seinem Schreibtisch zu halten… 😉
Aber wie sagt man so schön? – „Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ 😀

Am meisten habe ich mich aber – wer hätte das gedacht – vor der Mathe-Prüfung gefürchtet! Unser Glück war, dass der Dozent wirklich auf uns Studenten eingegangen ist. Jederzeit konnten wir Fragen stellen, die ausführlich erklärt worden sind und auch das Skript war so umfangreich, dass wirklich jeder eine Chance hat mitzukommen!

Die Prüfungen an sich sind dann meistens schneller überstanden, als man schauen kann. Kaum hat die intensive Prüfungsphase begonnen, ist sie eigentlich auch schon wieder vorbei und man kann mit seinen Kommilitonen den Ausklang der Prüfungen gebührend feiern. 🙂

Im Großen und Ganzen solltet ihr also keine Angst vor den Prüfungen an der DHBW haben. Natürlich sind die Prüfungen anspruchsvoll und man sollte sie mit einem gewissen Maß an Respekt angehen und nicht alles auf die leichte Schulter nehmen, aber mit ein bisschen Fleiß und dem richtigen Zeitmanagement, ist das alles sehr gut machbar.

Nun heißt es für mich erst mal so richtig in der Praxisphase anzukommen und auf meine Prüfungsergebnisse zu warten! Die kommen nämlich erst in der Zeit zwischen Mitte Januar und Mitte Februar.

Ich hoffe ich habe euch was das angeht in meinem nächsten Beitrag nur Gutes zu berichten. 😉

Bis dahin eine gute Zeit!

Eure Angela Di Pinto


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Die Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit

Merry Christmas – Feliz Navidad – Joyeux Noel – Fröhliche Weihnachten

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen und wecken Freude in allen Herzen. Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen, was sollen wir singen, was sollen wir sagen? Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste! Wir wollen euch danken für alle Gaben und wollen euch immer noch lieber haben.  Gustav Falke

Ein weihnachtliches Hallo an alle Leserinnen und Leser,

nein, heute bloggt keiner unserer Azubis oder Studenten sondern Kerstin Adam mittlerweile als Junior Marketing Managerin bekannt. 😉 In meinem letzten Blogbeitrag als duale Studentin erläuterte ich euch, was Corporate Social Responsibility, kurz CSR, bedeutet und dass dieses Thema nun in meinen Aufgabenbereich fällt. 😉

Im Grunde geht es darum, freiwillig soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in das wirtschaftliche Handeln einzubeziehen und somit verantwortlich und nachhaltig zu arbeiten. So passt CSR besonders gut in die Weihnachtszeit. Bei der BERA lautet die Devise: „Spenden statt Schenken“. Wir lassen unseren Kunden eine Karte mit weihnachtlichen Grüßen zukommen. Auf dieser verweisen wir darauf hin, dass wir Spenden statt Schenken. Für jeden Kunden der uns eine Antwort zukommen lässt, spenden wir einen Betrag an „Habitat for Humanity“. So leisten wir auch in dieser Jahreszeit einen Beitrag an diejenigen, die unsere Hilfe gebrauchen könne. Die weihnachtliche Magie besteht nicht nur aus der Familie, Gemeinschaft und dem Rückhalt sondern auch daraus an das Schicksal anderer Menschen zu denken und Dankbar für die eigene Situation zu sein. So kann aus der Besinnlichkeit die Fähigkeit werden, Geborgenheit und Zuwendung zu spenden. 🙂
weihnachten_grünAuch Ihr da draußen könnt in der Weihnachtszeit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Neben unserer Aktion „Spenden statt Schenken“ gibt es weitere Alternativen. Anstatt etwas Materiellem könnt Ihr euren Liebsten gemeinsame Zeit, einen gemeinsamen Gemüsegarten, eine Gemüsekiste oder ein Bienenhotel, um das ihr euch zusammen kümmert, schenken. 🙂

Ihr wollt lieber ein Do-It-Yourself Geschenk? Dann macht euren Liebsten doch einen eigenen Lippenbalsam. Klinkt kompliziert? Ich zeig euch wie das geht und was ihr benötigt?

Zutaten: „Lippenbalsam der Weihnachtsfee“

1 EL Bienenwachs ½ EL Sheabutter
1 EL Kokosöl Ein wenig Lippenstift
1 leeres Glas (z.B. Marmeladenglas) 1 leere Labellohülle oder ein kleines Döschen

Step 1:  Wasser in einem Kochtopf zum Kochen bringen
Step 2:  Das leere Glas in das kochende Wasser stellen und den Esslöffel Bienenwachs hinzugeben, bis dieses geschmolzen ist
Step 3:  Anschließend den Esslöffel Kokosöl dazugeben und den halben Löffel Sheabutter
Step 4: Das Gemisch mit einem Holzlöffel verrühren
Step 5:  Den Topf von der Herdplatte nehmen und ca. einen halben Zentimeter Lippenstift hinzufügen
Step 6:  Das Gemisch wieder zu einer einheitlichen Masse verrühren
Step 7:  Zu guter Letzt die Masse in die Labellohülle oder das Döschen gießen und trocknen lassen
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Habt Ihr jedoch schon ein Geschenk könnt Ihr auch beim Verpacken nachhaltig handeln. Ob Geschenkbänder aus alten Stoffresten oder Recycling-Geschenkpapier, hier könnt Ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. 🙂

Wie Ihr sehen könnt, gibt es Unmengen an Möglichkeiten euer persönliches CSR auch in die Weihnachtszeit miteinzubeziehen. In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebste Grüße von der Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit 🙂


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Insights MDI – Der Grund für meinen Arbeitsplatzwechsel

Hallo liebe Leser und Leserinnen, endlich ist es wieder soweit, ich, Jessica Müller, darf euch wieder etwas über meine Ausbildung bei der BERA berichten. 🙂 Wie Ihr anhand meiner Überschrift erkennen könnt, habe ich den Arbeitsplatz innerhalb meiner Ausbildung gewechselt.

Sicher fragt Ihr euch was damit gemeint ist und vor allem wie es dazu gekommen ist! Insights-Analyse!!! Was ist das? Eine Insights-Analyse ist ein Instrument für die Persönlichkeitsentwicklung in dem die persönlichen Kompetenzen und Motivatoren anhand vieler unterschiedlicher Fragen analysiert werden. Wozu das für dich beim Arbeitgeber sinnvoll sein soll? Ganz einfach! Heut zu tage sind viele Arbeitnehmer unglücklich in der Position, in der Sie arbeiten. Die Folge: längere Krankheitsausfälle oft psychisch bedingt und/oder die Leistungsfähigkeit der Einzelnen sinkt enorm. Um dies zu vermeiden  ist das Interesse zur Insight-Analyse beim Arbeitgeber sehr hoch. Du möchtest wissen was die Kompetenz-Stärken der Mitarbeiter sind und wo sie diese im Unternehmen bestmöglich einsetzen können – dann ist Insights ein gutes Instrument um dies herauszufinden. 😉
JessicaMüller1Die BERA bietet Insights sowohl für interne Mitarbeiter als auch Kunden an. Ich selbst habe die Chance genutzt und um einen Test gebeten, denn ich wollte mich selbst ein Stück weit besser kennen lernen und meine Stärken und Schwächen herausfinden um diese in das Unternehmen einbringen zu können. 🙂

Wichtig! Für den Test der Insights-Analyse benötigt man absolute Ruhe und sollte bei allen Antworten ehrlich sein!

Ich erhielt die Ergebnisse und war erstaunt, dass diese meine Persönlichkeit, so wie ich mich selbst sehe, wiederspiegelten. Anschließend wurde ich zu einem Gespräch gebeten in dem mir meine Kompetenzen und Motivatoren aufgezeigt wurden. Diese dienten als Grundlage für die Empfehlung eines Wechsel von der Arbeitnehmerüberlassung in die Personalberatung- und Entwicklung.

Um kurz zu erklären: Die Personalberatung- und Entwicklung ist darauf spezialisiert hochqualifizierte Kandidaten an Kunden direkt zu vermitteln. Zudem bieten wir die Insights-Analyse für Kunden an und halten Schulungen  und Seminare für die Führungskräfte zur Entwicklung ihres Unternehmens – ziemlich cool oder nicht? 😉

Bei diesen 3 Kerngeschäften unterstütze ich das Team tatkräftig vom Bewerbungseingang eines Kandidaten über die Terminierung eines Telefoninterviews oder Vorstellungsgespräches, der Unterstützung an Messeständen zur Vertretung der BERA bis hin zur Einladung verschiedener Seminare für Kunden. Ich selbst durfte auch schon bei einem dieser tollen Seminare ,,Biologie der Begeisterung mit Hr. Dr. Feil teilnehmen. Hierfür nochmals vielen Dank! 🙂
JessicaMüller2Und jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu, bekomme interessante Aufgaben und werde in noch mehr Themen miteinbezogen. Das macht mir viel Spaß und Freude! Außerdem werde ich sowohl gefördert als auch gefordert um eine tolle Ausbildung abzuschließen. 🙂

Ich freue mich jetzt schon darauf, euch das nächste mal wieder mehr erzählen zu können. Bis bald!

Eure Jessica


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Projektarbeit: die Verknüpfung von Theorie und Praxis – wie funktioniert diese wirklich?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich befinde mich derzeit im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau. Da ich meine Ausbildungsdauer von drei auf zweieinhalb Jahre verkürze, geht es mittlerweile in den Endspurt – denn, die Prüfungen rücken näher! Deshalb befinde ich mich auch mitten in der Prüfungsvorbereitung! Nichts desto trotz macht sich die Arbeit im Büro natürlich nicht von selbst – der tägliche Arbeitsalltag ruft. 🙂

Seit längerer Zeit bin ich im Projektmanagement eingesetzt. Unser Projektteam besteht aus vier Mitarbeitern. – Richtig, diese vier Personen auf dem Bild sind Wir! 🙂
miriamStroka_1Kurz gesagt sind wir für die Betreuung eines Großkunden zuständig, welcher mehrere Standorte in der Region hat. Das gestaltet die Betreuung für uns etwas schwierig, denn wir sind nicht nur beim Kunden vor Ort, sondern auch viel unterwegs. Wir steuern bestimmte Arbeitsabläufe, koordinieren Probetage und sind für die Erstellung von Dokumenten zuständig, z.B. kundenspezifische Mitarbeiterbeurteilungen. Natürlich gehören noch weitere Aufgaben dazu, dies waren lediglich nur Beispiele die täglich bei uns anfallen 😉

Da das Projekt sehr vielseitig ist, sind wir Vier ausschließlich für die Projektarbeit zuständig. Dies unterscheidet sich von anderen Projekten, denn in der Berufsschule habe ich gelernt, dass es z.B. auch kurzzeitige Projekte gibt, für die ein Mitarbeiter vorübergehend aus dem Tagesgeschäft befreit wird, um sich nur um das Projekt kümmern zu können, bis es durchgeführt wurde. Danach kehrt der Mitarbeiter wieder in sein gewohntes Aufgabenfeld zurück.

Das Thema „Projekt“ ist in der Berufsschule ein extra Lernfeld, was bedeutet, dass dieses Thema separat behandelt wird und ebenso in der Prüfung abgefragt werden kann, wie z.B. verschiedene Personalgewinnungsstrategien. Inhalte dieses Lernfeldes waren beispielsweise das Gantt-Diagramm, der Projektstrukturplan, das Pflichtenheft, das Lastenheft und natürlich vieles mehr. 😉 Da wir auch in der Berufsschule pro Lehrjahr ein Projekt durchführen, haben wir uns intensiv damit beschäftigt. Dabei habe ich gemerkt, dass es in der Theorie anders als in der Praxis ist – zumindest in unserem Projekt/Tagesgeschäft.

In der Theorie geht es darum, viel zu planen, Termine einzuhalten und zu koordinieren wie auch dokumentieren. Bei uns dagegen ist das Tagesgeschäft leider nur schwer planbar und somit müssen wir, die Projektmitarbeiter, oft sehr flexibel sein. Dokumentiert wird allerdings alles im System, mit der die BERA GmbH arbeitet. Dies ist sehr wichtig, weil wir teilweise von verschiedenen Standorten arbeiten und somit auch gewährleistet werden muss, dass jeder einen Überblick über den Ablauf des Tages und auch über anstehende Termine, etc. hat.

Natürlich gehört die Weiterbildung ebenso zum Projekt. Oft gibt es Schulungen für uns. Teile dieser waren beispielsweise Systemumstellungen oder Neueinführungen von bestimmten Programmen, auch auf Wunsch des Kunden. Im Bild könnt ihr uns bei einer Online-Schulung sehen.
MiriamStroka_2Alles in Allem kann ich sagen, dass mir die Arbeit im Projekt sehr viel Spaß macht. Natürlich hängt auch viel davon ab, wie man sich mit seinen Kollegen versteht und wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. – Bei uns natürlich einwandfrei 🙂

Ein Projekt ist auf jeden Fall etwas für einen Teamplayer, da die täglichen Absprachen und die Weitergabe von Informationen das A und O im Projekt sind, denn nur so kann es funktionieren! Es kann als komplexe und vielseitige Gruppenarbeit gesehen werden.

Falls ihr die Möglichkeit habt, in einem Unternehmen in die Projektarbeit reinzuschnuppern, nutzt diese, denn neben dem hohen Spaßfaktor punktet sie bei mir auch wegen der Vielseitigkeit! 🙂

Seid gespannt was ich als nächstes zu berichten habe!
Bis bald,

Miriam Stroka