Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Das duale Studium – stressige Uni oder doch nur wieder Schule?

Heyho liebe Blogleser, ich bin Joshua, 18 Jahre alt und seit Oktober zusammen mit Angela Di Pinto einer der neuen dualen Studenten bei der BERA im Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement mit dem Schwerpunkt Personal und Bildung. Momentan befinde ich mich in meiner ersten Theoriephase am Campus der DHBW-Heilbronn und gehöre somit zu den berühmten „Ersties“.
JoshuaKörper_1Im Gegensatz zu den meisten Kommilitonen an der DHBW komme ich ganz frisch vom Abi. Dadurch ist die ganze Geschichte mit dem Unternehmen und dem Studium recht neu für mich. Heute möchte ich euch Einblicke in den Alltag meiner ersten Theoriephase bieten, da es recht viele da draußen gibt, die nicht wissen, welche Besonderheiten die Duale Hochschule vorzuweisen hat.

Der Wecker klingelt. 7:30 Uhr. Super. Bin mal wieder spät dran. Schnell die Klamotten angezogen, frisch gemacht, ein belegtes Brötchen mitgenommen und gerade noch so die Bahn in Richtung Heilbronn-Mitte erwischt und zur DHBW gejoggt. Zum Glück noch rechtzeitig in dem, einem Klassenzimmer recht ähnlichem, Kursraum angekommen, mit einem „Guten Morgen“ am Prof. vorbei und den Laptop aufgeschlagen, bevor der Prof. die Worte ertönen lässt: „So liebe Studierende… einen guten Morgen wünsche ich Ihnen.. dann lasst uns mal in „Finanzbuchführung I“ einsteigen“, während meine 34 Kommilitonen noch ihr restliches Schreibmaterial herausnehmen.
Punkt 8:30 Uhr schaut der Professor noch einmal in die Augen eines jeden Anwesenden und beginnt mit seiner Vorlesung, gestützt durch das digitale Skript.
Mit Beispielen aus Unternehmen, in denen er selbst einmal tätig war, gibt er uns eine Einführung in die Finanzbuchhaltung. Ein paar tippen auf ihren Geräten oder schreiben fleißig auf ihrem Block mit, andere hören lieber aufmerksam zu und genießen den Anblick der neuen Uhr. Immer mal wieder meldet sich jemand und stellt eine Frage, die ausführlich vom Dozenten beantwortet wird. Ab und zu bringt jemand auch Beispiele oder Meinungen mit ein, die dann des Öfteren in einer großen Diskussion im Kurs enden.
Alle 90 Minuten gibt es 10 Minuten Pause und mit dem Ende der Mittagspause in der Mensa, beginnt der Nachmittag meist mit einem anderen Fach, wonach der Tag dann gegen 16:30 Uhr mit einem kleinen Applaus beendet wird.
Zuhause angekommen ist man erstmal platt und je nachdem wieviel Zeit noch bis zu den Prüfungen am Abschluss des Semesters ist, lernt man am Abend für die Prüfungen alleine oder in der Gruppe.
JoshuaKörper_2Mein Sitzplatz im Fach „Recht“. 😀

Etwa so sieht im groben mein Alltag hier in der Theoriephase aus. 😉
Ach ja: Man sollte wissen, dass der Bereich Personal stark von Frauen dominiert wird, weswegen sich in unserem Kurs 7 Jungs und 23 Mädchen befinden. Insgesamt sind wir mit 35 Leuten ein überdurchschnittlich großer Kurs für die DHBW.
Jap… „groß“. Natürlich kein Vergleich zu einer normalen Uni, in der der Hörsaal auch schonmal mit 200 Studenten gefüllt sein kann. Wir sind hier nicht einer von vielen – also nicht wie ein kleines Reiskörnchen in einem großen Reissack in China.
Hier wird auf jeden individuell eingegangen. Wir können die Dozenten jederzeit ansprechen oder im Kurs Fragen stellen um sich Dinge noch einmal individuell erklären zu lassen.  Unsere eigenen Erfahrungen und Sichtweisen können wir auch jederzeit miteinbringen.
Das duale Studium an der DHBW ist also eine Mischung aus Schule und Universität. 😊
JoshuaKörper_3Ein kleiner Teil des Campus 😉

Interessant ist hier allerdings auch die große Praxisnähe, sowohl in den Vorlesungen, als auch in den Praxisphasen.
Wie Angela durfte auch ich ein Vorpraktikum bei der BERA genießen. Nun kann ich Verknüpfungen zwischen der Theorie und dem Unternehmensalltag der BERA herstellen sowie Sachverhalte lernen, die ich wiederum in der Praxisphase anwenden kann.
Das bringt eine ganz andere Qualität mit in die Vorlesungen: Man kann sich den Stoff schneller und einfacher merken und vielleicht sogar direkt umsetzen. Ebenfalls ein Pluspunkt: die Vorlesungen sind nur selten trocken. 😉
Durch die 3-monatigen Praxisphasen im Unternehmen, die sich immer mit 3 Monaten Theorie an der Hochschule abwechseln hat man also einen großen Vorteil gegenüber einem Regelstudium. Jedoch verkürzt dieses Prinzip auch die Zeit, in der wir unseren Stoff lernen müssen, sodass wir bei der DHBW einen prall gefüllten Vorlesungsplan haben, zu dem auch Anwesenheitspflicht besteht. Fällt eine Vorlesung einmal aus, so wird diese in der Regel nachgeholt. Bei uns fiel einmal eine ganztägige Vorlesung im Fach „Recht“ aus, die prompt an einem Samstag von 9 bis 17 Uhr angesetzt wurde.
Zudem gibt es nicht die gängigen Semester-Ferien sondern wie im normalen Berufsleben Urlaubstage, die wir während der Praxisphase beantragen müssen.

Das Studium kann also durchaus stressig sein, bringt aber viele Vorteile mit sich!
Wer lieber Praxisnähe sowie ein persönlicheres Verhältnis zu den Kommilitonen und zum Dozenten hat und viele Chancen für Fragen, Diskussionen wie auch Teamarbeit haben möchte, der ist in einem dualen Studium bei der BERA und der DHBW ideal aufgehoben! 😉
AngelaDiPinto_2Viele meiner Kommilitonen sind von großen bekannten Konzernen wie Würth, Lidl oder Kaufland. Da macht es mich recht Stolz als BERA Student mit dabei zu sein.

Also … ich hoffe meine Erfahrungen konnten besonders denen, die sich überlegen, ein duales Studium zu machen weiterhelfen und freue mich, euch allen bald wieder von meinen Erfahrungen berichten zu können 😉

Bis bald!

Joshua Körper

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Das Studienende naht!

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,

heute melde ich mich mal mit einem neuen Blogbeitrag zurück. Mein Name ist Svenja Aller und ich bin eine von drei dualen Studenten bei der BERA GmbH. Ich absolviere mein Studium in der Niederlassung in Schwäbisch Hall.

Kaum zu glauben – am 15. Mai 2017 hat die LETZTE THEORIEPHASE für uns duale Studenten an der DHBW in Heilbronn begonnen. An diesem Tag durften wir auch endlich unsere Bachelorarbeit, die an einigen Tagen sehr nervenraubend war, in der Hochschule abgeben 😊

Nun heißt es wieder Freizeit „ohne Ende“ – naja zumindest bis zu den Prüfungen 🙂

Bachelorarbeit_SVA

 

6. Semester – letzte Theoriephase an der Hochschule!

In der letzten Phase im Studium stehen wieder spannende Projekte in den verschiedenen Fächern auf dem Plan. Beispielsweise drehen wir Studenten in unserem Wahlfach „Integriertes Dienstleistungsmarketing“ ein Kurzvideo. Nach dem Dreh dürfen wir das Rohmaterial dann eigenständig zuschneiden, bearbeiten und ausbessern. Eine sehr spannende Aufgabe mit viel Herausforderung, da die meisten im Kurs nicht allzu viele Erfahrungen im Hinblick auf die Erstellung und Bearbeitung eines Videos haben.

Ein weiteres Projekt bearbeiteten wir in unserem Profilfach „Personalmanagement“. Hierbei war das Thema den bereits bestehenden Voronlinemathekurs für die „Erstis“ zu analysieren und Verbesserungen auszuarbeiten 😊

Durch die Bearbeitung des Projektes haben wir Studenten zum einen gelernt, wie man sich in großen Gruppen sinnvoll organisiert und zum anderen wurden unsere Mathekenntnisse vor 2,5 Jahren mal wieder aufgefrischt 😉

Allerdings neigt sich diese Phase auch langsam wieder dem Ende des Semesters zu und natürlich gehören wie zu jedem Semester eine Vielzahl von Prüfungen dazu. Im 6. Semester werden vorwiegend die von uns ausgewählten Vertiefungen abgeprüft. Ich habe mich für Corporate Social Responsibility (CSR) und Integriertes Dienstleistungsmarketing entschieden. Natürlich werden auch die Fächer wie beispielsweise „Bildungsmanagement“ und „Personalmanagement“ geprüft. Am 24.07.2017 beginnen dann die letzten schriftlichen Prüfungen und enden am 07.08.2017. Ab dann beginnt für uns Studenten die letzte Praxisphase von unserem Studium in den jeweiligen Abteilungen bis Ende September. Die letzten Hürden sind dann noch Ende September, wenn die mündlichen Prüfungen starten und ab dann dürfen wir uns endlich Bachelor / Bachelorrette nennen!

Beruf_SVA

Viele Grüße

Eure Svenja


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Mein Einsatz in der Personalberatung

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

ich bin die duale Studentin Svenja Aller und bin 23 Jahre alt. Derzeit befinde ich mich in meiner vierten Praxisphase von meinem BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Bildungs- und Personalmanagement bei der BERA in Schwäbisch Hall.

 

Das vierte Semester an der Hochschule ist auch schon wieder zu Ende

Derzeit befinde ich mich schon in meiner vierten Praxisphase bei der BERA. Die Zeit hier vergeht wie im Flug. In dieser Phase steht sehr viel Spannendes und zugleich Neues auf meinem Plan. Wir Studenten sind nun bis Ende November im Unternehmen und können somit viele Projekte mit begleiten oder sogar eigenständig durchführen :). Dafür ist die BERA bekannt. Als Student oder Azubi ist man nicht vorrangig zur Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen da, SONDERN viel mehr als eine geschätzte Kollegin im Team. Es wird uns viel Vertrauen während der Praxisphase geschenkt und somit können wir eigenständig arbeiten und unser gewonnenes Wissen von den verschiedenen Vorlesungen im Berufsalltag anwenden.

Als ich Anfang Mai endlich wieder zurück in die Niederlassung nach Schwäbisch Hall durfte, wurde ich von meinen Kolleginnen und Kollegen super empfangen :). Ich durfte sofort voll mitarbeiten und auch schnell wieder Vorstellungsgespräche führen. Jedoch war es nur eine kurze Einführungszeit in der Niederlassung. Denn nach zwei Wochen durfte ich nach Heilbronn in die Personalberatung, um diesen speziellen Fachbereich der BERA auch genauer kennenzulernen und hoffentlich viel Wissen von der Personalberatung mit in die Niederlassung mitnehmen zu können.

 

 Mein Start bei der Personalberatung in Heilbronn

Am ersten Tag wurde ich von dem Team in Heilbronn herzlich aufgenommen und alle wichtigen Punkte, Vorgehensweisen und Abläufe in der Personalberatung wurden mir ausführlich von Frau Sander erläutert. Da wir in Schwäbisch Hall mit dem gleichen PC-Programm arbeiten, konnte ich schnell mit in das Tagesgeschäft einsteigen. Der Arbeitsalltag in diesem Bereich der BERA ist sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll, da keine Bewerbung, beispielsweise eines Ingenieurs, der Anderen gleicht. Das sogenannte Exposé, das wir von dem Bewerber für den Kunden erstellen, ist eine kurze, jedoch detaillierte Zusammenfassung über den Kandidaten. Und ich muss ehrlich sagen, das war am Anfang schon ein kleines Hexenwerk für mich ;). Aber Frau Sander und Frau Beran haben mir kleine Tipps gegeben, wie man so ein Exposé richtig aufbaut und auf was man besonders Acht geben muss (Sprachgebrauch, Inhalt, etc.). Und nun muss ich sagen, fällt es mir nicht mehr ganz so schwer :).

 

SVA_PBEin wesentlicher Unterschied von der Personalberatung zu der Niederlassung ist auf jeden Fall die Länge des Bewerbungsprozesses. Denn dieser kann schon mal eine ganze Weile gehen, bis die Kolleginnen und Kollegen den passenden Kandidaten für die gesuchte Vakanz unseres Klienten gefunden haben. Man muss besonders auf Kleinigkeiten im Studiengang oder im Beruf des Bewerbers achtgeben, ob diese auch mit denen des Kunden zusammenpassen. Ich bin gespannt, was ich in dieser letzten Woche noch alles erleben darf.

 

Projektarbeit 2 – Das Königsprojekt vor der Bachelorarbeit

Nach dem vierten Semester müssen wir Studenten nicht nur im Unternehmen arbeiten, sondern auch unsere zweite Projektarbeit zu Blatt bringen. Mein Thema lautet: Candidate Experience. Ein sehr spannendes und wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Bei dieser Projektarbeit wird mich Frau Günthner, unsere Projektmanagerin Recruiting, unterstützen und ich kann mich bei ALLEN Fragen rund um die Projektarbeit jeder Zeit an sie wenden :). Das gibt schon vorab große Sicherheit. Zusätzlich habe ich noch einen Betreuer an der DHBW, dieser betreut meine Projektarbeit und bewertet sie am Ende.


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Let’s Rock ’n’ Roll

„Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.“ Konfuzius

Seit drei Tagen sitze ich nun wieder mit meinen Kommilitonen (m/w) 😉 wieder am Campus. Es fühlt sich vollkommen normal und mittlerweile überhaupt nicht besonders an. Ich weiß noch, wie ich im ersten Semester hier angekommen bin und alles noch neu und besonders war. Die Räume, die Leute, die Dozenten, der Ablauf und das Gefühl des Studierens. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und werde es wohl vermissen, wenn es dann tatsächlich nach diesem Semester vorbei ist.

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Bei meinen Kommilitonen ist es ähnlich. Ein wirkliches Wiedersehensgefühl gab es dieses Semester nicht, da wir uns ja nur 2 Monate nicht gesehen haben und wir über Facebook und Co. ja noch Kontakt halten. Meine Kommilitoninnen, mit denen ich in der Pause unterwegs war, stimmen mir da zu. „Es ist, als hätten wir uns erst letzte Woche noch gesehen“, so die Eine. Die Andere fügte noch hinzu, dass „es uns vermutlich noch nicht ganz bewusst ist, dass es bald vorbei sein wird“. Aber wir warten mal, wie es dann tatsächlich in den letzten Wochen wird. 😉

Bei unserm Stundenplan haben wir einen neuen Rekord aufgestellt. Wir haben ihn tatsächlich 4 Tage (2 Werktage) vor Beginn des neuen Semesters erhalten. Wir waren überrascht. 😉 So früh hatten wir ihn bisher noch nie bekommen. Mit dem Inhalt des Stundenplans an sich bin ich recht zufrieden. Er besteht fast ausschließlich aus unseren Wahl- und Profilfächern, VWL und Mitarbeiterführung. Bereiche wie Rechnungswesen, Informationsmanagement etc. haben wir glücklicherweise alle hinter uns gelassen und können uns auf die Themen fokussieren, die wir auch gewählt haben. Dazu gehören bei mir Personalmanagement, Consulting, Kommunikationsmanagement, Medienmanagement und Corporate Social Responsibility. Zu den ganzen Fächern kommt aber auch noch, wie angekündigt, unser Projekt. Was da hinter steckt, das werden wir nach den Osterfeiertagen Anfang Mai erfahren.

FotoHeute haben wir ganzen Tag Personalmanagement. Und das erste Mal mit einem Dozenten mit Mikrofon – und das bei 20 Studenten. Der Hintergrund ist der, dass die Stimme von ihm zurzeit etwas leise wäre. Aber dass wir das auch noch erleben dürfen! Beinahe Uni-Stimmung ;). Es gibt doch noch immer Sachen, die wir lernen können und immer wieder neue Erfahrungen, die wir auch im letzten Semester noch mitnehmen können.

So, nun muss ich mal wieder aufpassen – die Pause ist vorbei.
Bis bald und viele Grüße vom Campus 😉


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Kerstin is back in the game …

… und das sogar in Heilbronn.

Nach meinen über- und hoffentlich auch bestandenen (man kann ja nie wissen 😉 ) Prüfungen hieß es am Montag, den 26.11.2012, auch wieder: „Herzlich Willkommen im Arbeitsleben“. Aber statt die Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall zu begrüßen, hieß es für mich „Einsatz in Heilbronn“. Für etwas mehr als einem Monat bin ich nun hier, um das Tagesgeschäft kennenzulernen. Egal ob Kundenakquise oder Bewerbungsgespräch, ich freute mich schon während der Theoriephase auf meine Zeit hier. Was gibt es schon Schöneres, als mit Freunden oder Kommilitoninnen nach Feierabend über den Heilbronner Weihnachtsmarkt zu schlendern oder in Ruhe die Weihnachtseinkäufe zu erledigen? [Statt wie im letzten Jahr bis zum 23.12 noch Prüfungen zu schreiben] 😉

Aber zurück zum Thema: 7:45 Uhr Heilbronn, Lohtorstraße 2. Es ist dunkel, kalt und ähm huch… leer? Angekommen in der Niederlassung überraschte mich ein seltener Anblick. Es war (noch) leer, aber das sollte sich ziemlich schnell ändern. Die BERA in Heilbronn besteht aus drei „Teams“. Zum einen hätten wir hier das Marketing, bei dem ich ja mein Vorpraktikum absolviert hatte und Sergej gerade zu Besuch ist. 😉 Zum anderen gibt es das Neckarsulm-Team und „last but not least“ die Niederlassung. Dort waren allerdings ausgeflogen und nahmen Termine außerhalb wahr. 😉 Das Neckarsulm-Team unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der Niederlassung. Es werden lediglich andere Kundenunternehmen betreut, wie mir später erklärt wurde. 😉

Der Empfangsbereich

Neckarsulm war es dann auch, die mich unter die Fittiche nahm. Das Interessante war dann doch tatsächlich, dass ich nicht mit „Ah, Frau Höhn“ begrüßt wurde, sondern mit „Sie sind doch die Bloggerin, oder?“. Auch in den nächsten Tagen sollte mir mein Ruf als Bloggerin vorauseilen. Kommentare wie „Was schreiben Sie denn dann diese Woche?“ waren nicht selten. Aber nun zurück zu den ersten Minuten …

Nach der Begrüßung hatte ich schon wenig später einen eigenen Arbeitsplatz und die ersten Aufgaben. Funda Tasci, eine ehemalige Auszubildende und nun Personalassistentin, wies mich in unsere Software L1 ein und ich durfte ein bisschen damit „herumspielen“. Daten eintragen. Ich bekam Hintergrundinformationen erklärt und erhielt Informationen über das Tagesgeschäft. Ich fand es spitze, dass ich auch gleich Aufgaben zugeteilt bekam und nicht nur die Zeit absitzen musste oder die unbeteiligte Beobachterin geben durfte. Also hier erst einmal einen lieben Dank an das aktuelle Nachbarzimmer. 😉

Das Niederlassungs-Team adoptierte mich gegen Mittag dann nach den absolvierten Außeneinsätzen.

Mittlerweile ist es ja schon Mittwochmorgen und ich sitze auf einem großen roten Gummiball. Aber das ist wohl eher eines der weniger relevanten Dinge.;) Wichtiger ist, dass das Niederlassungsteam mich sehr freundlich aufgenommen hat. Das erste, das mich beeindruckt hat, war, dass ich gefragt wurde, was ich kann und was ich gerne machen möchte. Ich bekam beispielsweise das Angebot, das am Nachmittag anstehende Bewerbungsgespräch zu übernehmen.

Ich bekomme nicht die Aufgaben zugeteilt, die die anderen nicht machen wollten, sondern ich darf wirklich ganz nah allen operativen ToDos dabei sein. Emel Kurnaz, meine aktuelle Betreuerin und Personalmanagerin, bot mir auch gleich an, mit zu verschiedenen Kunden zu fahren und Benjamin El Khatib, der mich gerade einlernt und ebenfalls Personalmanager ist, nahm mich direkt um 14:00 Uhr an meinem ersten Tag hier in Heilbronn mit in ein Vorstellungsgespräch. Um 15:30 Uhr folgte das Nächste und dann gab es noch einiges in L1, unserem zentralen IT-Tool, zu entdecken. Schon war der Montag vorbei und genauso schnell auch der Dienstag.

Dass die Zeit hier wie im Fluge vergeht, liegt zum einen daran, dass die Aufgaben alle neu für mich sind und zum anderen, dass ich  immer etwas zu tun habe und die Zeit, nicht wie oftmals in den Vorlesungen absitze.  Auf jeden Fall macht es mir richtig Spaß. Egal ob die Sichtung der Bewerberunterlagen, Bewerbungsgespräche, Daten in L1 einpflegen (wobei das am Anfang noch ziemlich verwirrend ist) E-Mails schreiben und Telefongespräche, es gibt einiges zu tun. 😉

Hier noch etwas, das mich wirklich erstaunt hat. Als ich mit Benjamin im Bewerbungsgespräch saß, überraschte mich die Ähnlichkeiten zwischen der Theorie und Praxis. Das, was wir im Profilfach Personalmanagement zum Thema Vorstellungsgespräch gelernt hatten, fand ich tatsächlich auch in wahren Leben wieder. Insbesondere den Aufbau des Interviews, wie das „Eis brechen“, Vorstellungen von Unternehmen und Interviewer und so weiter. Da, weiß ich doch mal, warum ich mir die stressige Prüfungszeit antue. 😉