Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Azubi Tag in Schwäbisch Hall

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Nicolay (ganz vorne im Bild :)), ich bin 21 Jahre alt und bin seit September Auszubildender bei der BERA GmbH als Kaufmann für Büromanagement.

Genau genommen bin ich ein Umschüler und komme eigentlich aus der gewerblichen Branche. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich mich entschieden diese Branche zu wechseln und meinen Job als Lagerist an den Nagel zu hängen.

Da mich die organisatorischen und kaufmännischen Tätigkeiten sehr interessieren und ich gerne wissen möchte was dahintersteckt, habe ich mich für diesen Beruf entschieden.

Jedoch geht es heute nicht um mich, sondern ich möchte euch einen Einblick geben, was wir Auszubildende bei unserem Azubi-Frühstück erlebt haben!

Bis der Termin erstmal feststand verging einige Zeit… :), da wir Azubis unter der Woche 1-2 Tage haben, an denen wir in die Berufsschule gehen. Aber auch andere Termine, welche sich nicht verlegen lassen konnten, haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Am 12. Oktober war es soweit, wir fanden einen Tag an dem alle Zeit hatten. Wir trafen uns um 9:00 in der Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall. Frau Albrecht, unserer Personalreferentin und Ansprechpartnerin für die Ausbildung, hat uns in Empfang genommen und uns herzlich begrüßt.

Bevor der Tag starten konnte, haben wir natürlich zuerst einen Covid-Test gemacht um unsere Teams und die verschiedenen Niederlassungen zu schützen.

Auf dem Bild seht ihr die ehemalige Auszubildende Dilara Bakti, welche ihr sicher auch aus dem ein oder anderen Blogbeitrag noch kennt, sie brachte uns ihre Erfahrungen aus ihrer Ausbildungszeit mit Tipps und Tricks noch etwas näher. 🙂

Natürlich haben wir uns aber nicht nur getroffen um zusammen zu Frühstücken, sondern weil Frau Albrecht einiges an Informationen abteilungsspezifisch und bzgl. unserer Ausbildung bereit hatte. Herr Rath, unser Geschäftsführer hatte sich auch kurz aus seinem Urlaub auf Mallorca per Video dazu geschalten und uns u.a. über aktuelle Projekte aufgeklärt.

Anschließend zeigte uns dann Frau Zartmann-Röhr, Bereichsleiterin für Marketing und Recruiting, die Funktionen und Aufgaben des Marketings auf.

Jedoch blieb der umfangreich gedeckte Tisch bei den Kollegen der Hauptverwaltung nicht unbemerkt, dies führte dazu das auch andere Kollegen kurz vorbei kamen 🙂 unteranderem auch Herr Block, unser Vertriebsleiter, welcher schon VIELE Jahre bei der BERA beschäftigt ist und uns auch ganz spontan einen guten Einblick in seine Arbeit geben konnte. Er erzählte uns etwas über die vertrieblichen Strukturen und hatte auch einige Anekdoten, durch die lange Zeit, die er schon bei der BERA tätig ist, für uns übrig.

Frau Nitze, welche übrigens auch eine Ansprechpartnerin zu allen Fragen rund um die Ausbildung ist, hat für diesen Tag extra ein Quiz erstellt in welchem wir einige Schätzfragen zu dem Unternehmen beantworten mussten, wie z.B. Monatsmiete aller Niederlassungen zusammen oder wie viele Stellenanzeigen die BERA insgesamt online geschalten hatte.

Da wir den ganzen Tag in der HV verbrachten, machten wir selbstverständlich auch noch ein gemeinsames Mittagessen. Hierfür hat sich u.a. Frau Albrecht große Mühe gegeben um ein Essen zu organisieren, welches für alle verträglich ist. Es gab Wraps, diese bereiteten wir selbst zu und konnten sie dann individuell zusammenstellen. Zu unserem Mittagessen gesellte sich dann noch Frau Berner, unsere kaufmännische Leiterin, sie ließ uns ebenfalls an ihren Aufgaben und Zuständigkeiten teilhaben und beantwortete alle noch offenen Fragen zu dieser Funktion.

Zum Abschluss hatte Herr Durdu, unser IT-Azubi aus dem 2. Lehrjahr, noch einige Tipps und Tricks zu Word und Outlook für uns, um das Arbeiten mit diesen Programmen zu erleichtern.

Als Umschüler habe ich bereits eine Ausbildung in einem Unternehmen absolviert. Auch hier wurde viel Wert auf eine gute Einarbeitung und Förderung der neuen Azubis gelegt. Jedoch habe ich eine Vorgehensweise wie bei der BERA noch nicht erlebt. Hier wurde ich richtig in die BERA Familie aufgenommen und erhalte von allen Seiten immer Hilfe, wenn ich diese brauche!

Am Ende des Tages war es sehr entspannt und Informativ und das bei einer sehr tollen Atmosphäre! 🙂


Euer Nicolay


Ein zweite Chance – Dank der BERA!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Ramona, ich bin 33 Jahr alt und eine der drei neuen Azubis bei der BERA GmbH.

33 Jahre und Azubi!? Hat die sich verschrieben!? Nein, das habe ich nicht!

Vor zehn Jahren habe ich meine erste Berufsausbildung zur Weinküferin absolviert (wer nicht weiß was das ist, und das werden die meisten sein, einfach mal googlen 🙂 ). Ich habe einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet, zwischendurch meinen Meister erworben und weitergemacht. Aber wie das so läuft im Leben, erkennt man manchmal (früher oder später 🙂 ), dass man in einer Sackgasse gelandet ist. Bei mir war das im Jahr 2018 der Fall. Mir wurde mit jedem Tag, an dem ich nach einem neuen Job Ausschau hielt, klarer, dass der Beruf oder besser gesagt die Arbeitsbedingungen, nicht mehr meinen Vorstellungen entsprechen. Also musste ich mir einen Plan B überlegen…

Für mich kam nur eine zweite Berufsausbildung in Frage. Natürlich habe ich mich auch mit den anderen Möglichkeiten, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen, beschäftigt. Aber mit einer Berufsausbildung ist man nach zwei bis drei Jahren eine vollwertige Fachkraft mit jeder Menge Praxiserfahrung. Es sollte bei mir auf jeden Fall der kaufmännische Bereich werden, denn ich bringe bereits BackOffice-Erfahrung und kaufmännische Vorkenntnisse mit. Schon als Weinküferin war ich gut im Planen und Organisieren. Nachdem ich mich über die verschiedenen Berufsbilder des kaufmännischen Bereichs informiert hatte, war mir schnell klar, Kauffrau für Büromanagement ist die richtige Ausbildung für mich. 🙂

Theoretisch also alles ganz easy. Aber in der Praxis …  natürlich hatte keiner auf mich gewartet, eine über 30-jährige, die vielleicht mehr weiß als der/die Ausbilder/in. Das war nur eine von vielen Bedenken zu meiner Eignung als Azubi. Weitere mögliche Ängste, die ich mir ausmalte, dass mein zukünftiger Betrieb sie haben könnte, waren:

 „Können Sie sich überhaupt nochmal unterordnen? Oder „Aber Sie wissen, dass Sie in der Berufsschule mit viel jüngeren Mitschülern zurechtkommen müssen?“…

Ich versuchte vieles, ich passte meinen Lebenslauf dem einer Schulabgängerin an, spielte meine Qualifikationen herunter oder erwähne sie gar nicht und natürlich machte ich jede erdenkliche Art von modernem Bewerbungsprozess mit. Aber all die Mühen ließen die Zweifel der Arbeitgeber auch nicht leiser werden.

Und dann eines Tages stieß ich auf das Ausbildungsangebot zum/zur Kaufmann/frau für Büromanagement der BERA GmbH, bewarb mich und bekam auch recht schnell die Chance zu einem Bewerbungsgespräch.

Nach so vielen Absagen und zweifelnden Äußerungen zu meiner Eignung als Auszubildende, hatte ich zunächst keine große Hoffnung. Aber schon nach dem ersten Telefoninterview mit Frau Albrecht, unserer Ansprechpartnerin in allen Fragen rund um die Ausbildung bei der BERA GmbH, waren diese Zweifel verflogen. Zum ersten Mal wertet ein Arbeitgeber meine Fähigkeiten und Berufserfahrung nicht als „Bedrohung“, sondern als Bereicherung.

Warum ich euch dies in meinem ersten Blogbeitrag erzähle? Weil ich auch denen Mut machen möchte, die wie ich, nach einer zweiten Chance im Berufsleben suchen und auf Grund ihres Lebenslaufs, mit den Ansichten der Arbeitgeber zu kämpfen haben. Gebt nicht auf, sucht immer weiter und vor allem spielt eure Erfahrungen und Fähigkeiten nicht herunter. Denn irgendwann landet Ihr genau bei dem Arbeitgeber, der euch und eure Voraussetzungen Wert schätzt.

P.S. Und wer glaubt, ich bin die Klassenoma in meiner Berufsschulklasse, weit gefehlt! In meiner Klasse sind wir 8 Umschüler, die älteste davon ist 51 Jahre! Auch sie hat lange gesucht und die Hoffnung schon fast aufgegeben. Aber eben nur fast. 🙂

Bis Bald!

Eure Ramona


Wir suchen Dich – Aufgaben in einer BERA Niederlassung

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es an der Zeit euch aus der Niederlassung von Crailsheim zu erzählen, damit Ihr einen Einblick in den Alltag bekommt.

Ich bin Anja Voss, seit fast 1,5 Jahren bei der BERA und absolviere dort WO DIE BESTEN ARBEITEN eine Umschulung. 🙂

Die Zeit vergeht wie im Flug und ich befinde mich auf der Zielgeraden, denn der Abschluss als Kauffrau für Büromanagement naht.

Ich habe mich sehr gut eingearbeitet und Sicherheit bei der Ausübung der verschiedenen Aufgaben gewonnen, so dass (hoffentlich) nichts vergessen wird. 🙂

Morgens wird zuallererst der Briefkasten geleert, um zu schauen ob wichtige Dokumente von Mitarbeitern oder Kunden zurückgekommen sind. Danach heißt es E-Mail-Postfach öffnen und sich wünschen, dass viele Bewerbungen eingegangen sind. 😉 Aktuell gibt es sehr viele offene Anfragen von Kunden, die wir natürlich gerne bedienen möchten. Bei guten Bewerbern heißt es schnell sein und reagieren. Ungern verlieren wir gute, potentielle Mitarbeiter, deshalb geben wir Gas und immer unser Bestes! 😉 Bewerber anrufen, Jobs vorschlagen, Details abklären, Qualifikationen überprüfen, Einsätze planen etc..

In den letzten 2 Wochen hatten wir Besuch von Herrn Durdu, der im 1. Lehrjahr seiner Ausbildung zum Kaufmann für IT-Systemmanagement ist. Bei der BERA darf jeder „Neue“, egal ob Auszubildender, Student oder Angestellter die anderen Abteilungen zumindest für 1-3 Tage einmal hautnah und live miterleben. Für ihn war diese Hospitation eine wichtige Erfahrung, denn nun weiß er noch besser, wie unser Tagesgeschäft abläuft, wie man Arbeits- und Arbeitnehmerüberlassungsverträge erstellt.

Andersherum war es sehr praktisch, dass jemand aus unserer IT bei uns vor Ort war, der sich viel besser als ich mit PCs auskennt. 😉 Ich konnte schon länger eine für meinen Job interessante Webseite nicht öffnen und habe mit ihm darüber gesprochen, im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass der Browser den ich verwendet hatte veraltet ist. Siehe da, diesen gewechselt und es hat funktioniert. 🙂

Weiter im Tagesablauf…. Es müssen täglich Profile für potenzielle Bewerber erstellt werden, die an den Kunden gesendet werden. Der Kunde entscheidet dann ob der Kandidat zum Unternehmen bzw. der zu besetzenden Stelle passt. Kommt es zum Perfect Match, muss ein Arbeitnehmerüberlassungsvertrag für den Kunden erstellt werden. Der Bewerber wird durch einen Arbeitsvertrag zu unserem Mitarbeiter und zusätzlich erhält er für den jeweiligen Einsatz eine Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag. In dieser steht alles, was unser neuer Mitarbeiter über den Kundeneinsatz wissen muss, wie Anschrift des Kunden, Arbeitsbeginn, Zuschläge, Tätigkeiten etc..

Bei unserem monatlichen Kundenmailing suchen wir ca. 15 Bewerber mit unterschiedlichsten Qualifikationen aus unserem Bewerberpool aus, die für unsere Kunden interessant sein könnten. Meine Aufgabe ist es, anonyme Kurzprofil von unseren Bewerbern zu erstellen, welche dann zur Kontrolle an die Marketing-Abteilung gesendet werden. Bekommen wir vom Marketing das Okay, senden wir die Profile als Serienbrief per E-Mail an alle unsere Kunden. Ein gutes Mittel, um möglichst viele Unternehmen zu erreichen und unsere tollen Bewerber zu präsentieren.

Wie ihr seht ist es bei uns sehr spannend, abwechslungsreich und nie langweilig und das Beste ist, wir suche Verstärkung! 🙂

Möchtest Du einen neuen Lebensabschnitt beginnen, dort, wo die BESTEN arbeiten?

Dann bewirb Dich – WIR SUCHEN DICH! Für eine Ausbildung als Kaufmann (m/w/d) für Büromanagement ab September 2021 in Crailsheim.

Juhuuu es gibt wieder ein Sommerfest 🙂

Ein Highlight wird unser Sommerfest im Schloss zu Hopferau sein. Dazu hat unser Geschäftsführer Herr Rath die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Niederlassungen eingeladen.

Darauf freue ich mich sehr, denn es ist etwas Besonderes und nicht selbstverständlich. Die Arbeit, die jeder leistet wird wertgeschätzt und man ist keine Nummer. Der Zusammenhalt unter den verschiedenen Niederlassungen wird so gestärkt und man sieht, dass die BERA ein großes Team ist und zusammen wächst 🙂

Ich habe schon mit vielen Personen aus unterschiedlichen Niederlassungen telefoniert – aber gesehen habe ich viele von Ihnen noch nicht. Da auch zahlreiche Seminar und Treffen im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie verschoben werden mussten. Nun hoffe ich, die Kollegen beim Sommerfest persönlich kennen zu lernen.

Ich bin gespannt und freue mich sehr darauf 🙂

Das war es auch schon mit meinem Einblick in den abwechslungsreichen Alltag bei der BERA.

Bis bald,

Eure Anja


VoIP-Umstellung in der Niederlassung Crailsheim

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

im heutigen Beitrag möchte ich Euch gerne über mein Projekt in der Niederlassung Crailsheim berichten. Kurz zu mir: mein Name ist Nuri und ich bin seit einem guten halben Jahr Auszubildender in der IT-Abteilung, bei der BERA GmbH in Schwäbisch Hall. Dort werde ich zum Kaufmann für IT-Systemmanagement ausgebildet.

Zuerst einmal möchte ich euch erklären was sich hinter dem Begriff VoIP verbirgt. Voice over IP, bezeichnet die Sprachkommunikation über internetbasierte Netzwerke. Bis zu dem Zeitpunkt der Umstellung in Crailsheim hatten wir dort noch den ISDN Standard (ein digitales Netzwerk für Fax und Telefon das in den 90ern in Deutschland etabliert war) in Benutzung, dieser wurde nun jedoch auf VoIP umgestellt. Im nächsten Schritt wollen wir in der Zukunft die Telekommunikationsanlage komplett virtualisieren und auf ein UCC-Gesamtkonzept setzten, mehr dazu aber erst im nächsten Blogbeitrag. Bleibt gespannt! 🙂

Ich möchte euch eine detailreiche Erklärung mit Bildern von unserem Einsatz in der Niederlassung Crailsheim geben, damit Ihr seht, wie interessant und spannend unsere Aufgaben in der IT hier bei der BERA sind.

Der Hausanschluss, mit dem Telekom Logo, hier kommen Telefon- und Internetleitung in das Gebäude.

Die Umstellung und die dafür notwendigen Schritte werden einerseits von einem externen Techniker und andererseits von uns, der BERA-IT durchgeführt. Da ja fast alle Internetleitungen einem Provider gehören, siehe das Telekom Logo auf dem Hausanschluss, muss der Techniker von der Telekom zuerst die Vorarbeit leisten damit wir überhaupt weitermachen können. Er kümmerte sich um den Hausanschluss, der auch APL genannt wird. Mit einem speziellen Schlüssel hat er die kleine graue Box geöffnet, in der bei der Erstinstallation eine Leitung der Telekom verlegt wurde. Diese vielen dünnen Kabel die in der APL Box im Keller ankommen, hat er neu verschaltet, damit die damit verbundene Telefondose in der BERA-Niederlassung nun statt einem ISDN Signal mit DSL-Internet funktionieren.

Nach Abschluss der Arbeiten am Hausanschluss war der Serverschrank dran, in dem die Telefondose (TAE-Dose) auf Funktionalität gemessen wird, ob das neue Signal bereits da ist oder nicht. Sobald alles getestet und überprüft wurde, kann man den neuen VoIP-Router an die TAE-Dose anschließen, um mit der Installation fortzufahren. Diesen VoIP-Router braucht man damit die bestehenden Telefone über die DSL Leitung kommunizieren können. Hierzu wird der VoIP-Router in einen freien Platz im Serverschrank platziert und mit einem Netzteil an das Stromnetz angeschlossen. Danach baut man eine DSL Verbindung mit dem Anschlusskabel an der TAE-Dose auf und schließt zuletzt die Telefonanlage bzw. die Sprachkanäle an der rechten, orangefarbenen markierten Seite der Box an. Sobald alles erledigt ist, fangen die LEDs an der Box an grün zu blinken. Trotzdem kann es bis zu einem Tag dauern, bis der Provider den DSL-Anschluss für die Telefonie freigeschalten hat.

Zuvor muss aber auch der neue VoIP-Router selbst aktiviert werden, dazu muss man einen PC direkt am Gerät anschließen und den Freischaltcode, der schon vorher per Post vom Anbieter kam, eingeben. Danach haben wir noch bestimmte BERA spezifische Konfigurationen eingerichtet. Nun sollten alle Telefon über das Internet funktionieren.

Der Serverschrank mit dem neuen VoIP-Router, über die gelben Anschlüsse kommt das Internet, die orangenen daneben versorgen die einzelnen Telefone.

Der Vorteil von VoIP ist vor allem die Flexibilität. Telefonnummern können jederzeit geändert werden, Rufumleitungen auf andere Geräte genauso. Die Verwaltung läuft über ein Portal im Internet. So können wir in der IT standortunabhängig ganz schnell reagieren, wenn unsere Kollegen im Homeoffice arbeiten wollen oder Arbeitsplätze getauscht werden, so bleibt jeder unter seiner üblichen Nummer erreichbar.

Zum Abschluss bevor man den Serverschrank abschließt sollte man noch das Kabel-Management sorgfältig überprüfen damit später viel schneller Fehler entdeckt und Geräte ein- und ausgebaut werden können.

Normalerweise wäre es damit eigentlich auch schon getan. Jedoch standen wir vor einem Problem, auf einmal war eine Durchwahl zweimal vorhanden und eine bestehende war hingegen verschwunden. Da die Kabel im Serverschrank und die Dosen mit den Anschlüssen für die Telefonanlagen in den jeweiligen Räumen gut beschriftet sind, konnten wir das Problem ziemlich schnell lösen. Trotzdem hat es fast eine Stunde gedauert bis alles wieder reibungslos lief.

Diese Anschlussdosen habe ich überprüft ob die Beschriftung korrekt ist und so den doppelt belegten Anschluss gefunden.

Hierzu musste ich jedoch unser Systemhaus (der Anbieter der uns Server und Telefonanlagen stellt) einbeziehen, denn sie haben die Bezeichnungen in der Anlage ursprünglich eingerichtet und nur mit ihrer Hilfe konnten wir das Problem lösen. Vorort bin ich mit einem Telefon alle Räume durchgegangen und habe es kurz an jede Dose ansteckt bis die Durchwahl am Display erschien. Zum Glück werden die Telefonanlagen über PoE (Power over Ethernet) angetrieben, deshalb musste man für die Tests nur ein Kabel anschließen. Nachdem wir alle Durchwahlen zugeordnet hatten, musste ich nur noch an den Serverschrank eine der doppelte Leitung an die richtige Dose einstecken und die Bezeichnung entsprechend anpassen.

Meine Aufgaben sind wirklich vielfältig und machen mir großen Spaß. Es ist auch schön, dass ich für einen Azubi im ersten Lehrjahr bereits viel Verantwortung übernehmen darf und dadurch sehr viel lernen kann. Mein Ausbilder steht mir dabei immer mit Rat und Tat beiseite.

Ich hoffe, dass der Einblick in einen Aspekt meines Alltags für euch interessant war und freue mich darauf, euch in Zukunft weitere spannende Aufgaben und Tätigkeiten eines Kaufmanns für Systemmanagement in Ausbildung hier bei der BERA GmbH näher zu bringen.

Bis Bald!

Euer Nuri Durdu


Mut zur Lücke – Organisation zwischen Ausbildung und Vollzeit-Mama in der Pandemie

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin Anja Voss, 36 Jahre alte Umschülerin zur Bürokauffrau und Mama eines 11-jährigen Sohns, der die 6.Klasse besucht. 🙂

Mittlerweile bin ich schon fast ein Jahr bei der BERA in der Niederlassung in Crailsheim.

Durch die aktuelle Situation mit den Corona-bedingten Schulschließungen ist es für mich ein Spagat zwischen Home-Office, Niederlassung, meinem Home-Berufs-Schooling und dem Home-Schooling meines Sohnes. Doch wie kann man die Aufgaben alle unter einen Hut bringen?

Ja, es ist vielleicht nicht immer einfach, aber es gibt bei der BERA GmbH für alles eine Lösung. Wie diese aussehen kann, möchte ich euch anhand meines Arbeitsalltags in Zeiten des Lockdowns erzählen.

Zu Beginn meiner Ausbildung war die Kinderbetreuung gesichert. Keiner hätte gedacht, dass die Schulen jemals schließen müssen und ich als berufstätige Mama mir Gedanken über die Betreuung meines Kindes machen muss. Zum Glück ist die BERA GmbH sehr kooperativ und unterstützend, was die Arbeit aus dem Home-Office anbelangt und so ist die Kinderbetreuung gesichert. 🙂

Home-Schooling

Wir bearbeiten in der Berufsschule aktuell neue Lehrinhalte, von daher läuft es normal weiter wie es auch mit Präsenzunterricht gewesen wäre. Unsere Mitarbeit und abgegebenen Aufgaben werden ebenfalls normal bewertet. Die neuen Themen verlangen es sehr häufig, um sie zu verstehen, auch außerhalb vom Unterricht sich selbstständig mit Ihnen zu befassen. Online, per Chat, Video oder Mail ist etwas ganz Anderes, als wenn der Lehrer vor einem steht. Vor Ort kann man direkt fragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Online gibt es natürlich auch die Möglichkeit Fragen zu den Hausaufgaben zu stellen, allerdings könnte es sein, dass es etwas dauert bis man eine Antwort bekommt.

Mein Sohn und ich im HomeOffice – gerade ist er als Fotograf tätig! 😉

Home-Office
Den praktischen Teil meiner Ausbildung erledige ich aktuell hauptsächlich im Home-Office, um bei meinem Kind zu sein. Wir sitzen zusammen am Esszimmertisch, so dass ich arbeiten und er seine Schulaufgaben machen kann. Über diese Möglichkeit bin ich der BERA sehr dankbar. Mein Sohn hat auch wie wir Auszubildenden, neue Themenfelder zu bearbeiten und nicht in allen Fächern Online Unterricht. Meisten bekommen sie nur die Aufgaben und müssen diese dann eigenständig bearbeiten und hochladen. Lehrer sind eigentlich dafür da den Kindern etwas beizubringen – im Moment übernehmen tag täglich die Eltern diese Aufgabe. Nicht jedes Kind lernt gerne oder versteht neue Inhalte beim ersten Mal, da tauchen sehr häufig Fragen auf. Da der Lehrer nicht zur Hand ist, werde ich gefragt. Wir Eltern sind im Moment die Lehrer für unsere Kinder. Trotzdem finde ich diese Phase gerade sehr spannend und positiv. Ich genieße die Zeit mit meinem Sohn, ich sehe wie er sich entwickelt, wie er seine Schulaufgaben erledigt. Meine Fahrzeit in die Niederlassung fällt weg und so kann ich länger schlafen. 🙂

Die BERA möchte zufriedene Mitarbeiter, die glücklich sind und gehen daher sehr auf die Bedürfnisse dieser ein, gerade wenn es um darum geht die Work-Life-Balance zu halten.

Während der Arbeit von Zuhause bin ich meinen Kolleginnen und Kollegen in der Niederlassung CR über E-Mail, WhatsApp oder telefonisch in Kontakt. Aber auch sonst bin ich für meine Kolleginnen und Kollegen jederzeit telefonisch erreichbar. Wir sind ein super Team, alle haben Verständnis, dass für Eltern mit Kindern im Moment eine Ausnahmesituation besteht.

Allerdings kann ich manche Aufgaben, nicht von zu Hause aus erledigen, wie z.B. die Ablage, das heißt das richtige Abheften, sortieren und erledigen von Unterlagen, Dokumenten und Formularen. Wenn mein Home-Schooling und das von meinem Sohn erledigt ist finde ich manchmal noch Zeit für 2-3 Stunden in die Niederlassung zu fahren. Ich kann selbst einteilen wann ich das erledige, wichtig ist nur, dass es gemacht wird. Wenn es für mich samstags am besten passt, weil alle Schulaufgaben erledigt sind, dann gehe ich eben samstags ins Büro. Und ja, auch an einem Wochenende gehe ich gerne mal ins Büro, denn meine Ausbildung macht mir Spaß und ich bin sehr glücklich ein Teil der BERA zu sein. Für viele Azubis ist es nicht selbstverständlich so viel Freiraum und Unterstützung zu erhalten.

So, das war ein kleiner Einblick in meinen derzeit herausfordernden (Arbeits-)Alltag 🙂

Bis bald, bleibt gesund und haltet durch!

Eure, Anja


Berufsschule in der Pandemie

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute gibt es einen Beitrag von mir, Veronique, Auszubildende der BERA Niederlassung in Bad Mergentheim. Inzwischen befinde ich mich in meinem dritten und somit letzten Lehrjahr zu meiner Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement.

Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr 2021 gestartet und hattet eine schöne als auch erholsame Zeit. Apropos Zeit, sie vergeht wie im Flug. Kaum zu glauben, dass wir so ein lehrreiches Jahr wie 2020 endlich hinter uns lassen können. Wir werden mit Sicherheit einige Dinge aus diesem besonderen Jahr mitnehmen, die uns vorher unbekannt waren. Leider ist die Pandemie immer noch das zentrale Thema und beeinflusst ein Großteil unseres aktuellen Alltags.

Heute möchte ich von meiner Ausbildung erzählen und dem jetzt begonnenen dritten Lehrjahr. Was einen aus schulischer Sicht so erwartet, aber auch wie das ganze gehandhabt wird und welche neue Regelungen gibt.

Eine Woche vor den Weihnachtsferien 2020 wurden die Schulen geschlossen, daher fand seitdem kein Präsenzunterricht mehr statt. Stattdessen gibt es Fernlernunterricht oder auch Online-Unterricht genannt. Auch nach den Ferien gab es weiterhin Online-Unterricht, nach jetzigem Stand wahrscheinlich noch bis zum 31.01.2021. Tatsächlich finde ich das inzwischen sinnvoller als Präsenzunterricht. Bei unserem ersten Lock down war ich noch anderer Meinung und bevorzugte den Unterricht im Klassenzimmer. Mittlerweile finde ich aber das der digitale Unterricht doch angenehmer und sicherer für mich und meine Mitschüler ist. Aber auch für meine Kollegen wie auch die Mitarbeiter und Bewerber der BERA, da ich ja sonst täglich in der Niederlassung treffe.

Da ich mich in einer Abschlussklasse befinde, hat unsere Klasse eine sehr hohe Priorität im Vergleich zu den Berufsschulklassen des ersten oder zweiten Lehrjahrs. Das bedeutet, wir werden wohl einer der ersten Klassen sein die wieder in der Schule Unterricht haben dürfen, weil noch dieses Jahr unsere Prüfungen anstehen. Andere Klassen werden wohl weiterhin aus der Ferne unterrichtet.

Die Prüfungen umfassen die Lernfelder von 05 – 12, ausgenommen ist das Lernfeld 11, hinzukommen aber auch normale Klassenarbeiten. Für die Fächer wie Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde aus dem ersten Lehrjahr werden auch Prüfungen durchgeführt. Nun, das sind wohl einige Fächer….

Die Lernfelder bei Büromanagement Ausbildung könnt Ihr hier nachlesen: https://prozubi.de/blog/2016/11/09/die-lernfeldsortierung-fuer-angehende-kaufleute-fuer-bueromanagement

Neben diesen Prüfungen gibt es auch das Lernfeld 13. In diesem wird Euch ein Projektthema ans Herz gelegt, welches Ihr als Gruppe selbstständig ausarbeitet und präsentiert. Unser Thema hatte etwas mit COVID-19 zutun. Wir haben eine Ausgangssituation erhalten und sollen anhand dieser Lösungen ausarbeiten. Wir hatten folgende Ausgangssituation: Wir sind 3 Auszubildende der Firma XY und sollen Maßnahmen ausarbeiten, um die Motivation, Leistungsfähigkeit und das Arbeitsklima während der Pandemie zu verbessern. Nachdem man seine Lösungen entwickelt hat, wird ein Datum für die Präsentation festgelegt. Allerdings stellt sich das Ganze bei uns etwas schwieriger da, denn wir wissen noch nicht, wann wir wieder in die Schule dürfen. Es besteht daher auch die Option, dass sich unsere Fachlehrer für eine Online-Präsentation entscheiden. Jedoch hoffen wir, unsere Ergebnisse Vorort vortragen zu dürfen.

Es gibt auch weitere Aufgaben die Ihr selbstständig ausarbeiten dürft wie beispielsweise im Lernfeld 11, dieses Fach heißt Geschäftsprozesse darstellen und optimieren. Hier sollen wir einen Geschäftsprozess aus unserem Unternehmen darstellen. Das bedeutet, wir beschreiben den Ablauf einer Tätigkeit. Ebenso findet eine praktische Prüfung der IHK statt, hier gibt es zwei Auswahlmöglichkeiten einmal die Report-Variante (es werden 2 Prüfungsthemen gewählt und ein Report verfasst, zu dem du später befragt wirst) oder die klassische Variante (hier wirst du kurz vorher über deine Aufgabenthemen in Kenntnis gesetzt und dazu dann während des Gesprächs abgefragt).

Ich habe mich für die Report-Variante entschieden, da sie für mich etwas sicherer erscheint und ich mich besser darauf vorbereiten kann. Welche Variante würdet Ihr wählen?

Vielleicht kann ich Euch das nächste Mal näheres zu der IHK Prüfung erzählen.

Bis dahin wünsche ich Euch viel Gesundheit und eine schöne Zeit. 

Bis Bald 🙂

Eure Veronique


BERA Start!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute meldet sich der neue Azubi aus der IT-Abteilung bei euch. Mein Name ist Nuri Durdu und ich mache seit dem 15.09.2020 in der Hauptverwaltung Schwäbisch Hall eine Ausbildung zum Kaufmann für IT-Systemmanagement.

Bereits am Datum habt Ihr bestimmt gemerkt, dass ich relativ spät eingestiegen bin.

Denn ich habe kurzfristig mein Studium abgebrochen und mich bei der BERA beworben. Manchmal soll es einfach so ein. Es ging alles super schnell und jetzt ich bin so froh, dass sich mein Weg mit der BERA gekreuzt hat. So wurde ich ein Teil dieser tollen Familie, vor allem in Zeiten von Corona war das wohl einfach Schicksal.

Mein Arbeitsplatz natürlich immer ordentlich und sauber 🙂

Zu meinen ersten Wochen kann ich jetzt schon sehr viel erzählen, denn Monotonie ist hier ein Fremdwort. Bei der BERA ist immer etwas los und es wird auch niemals langweilig, vor allem in der IT erwarten uns tagtäglich neue und spannende Herausforderungen, die gelöst werden müssen.

Hier gleicht kein Tag dem anderen.

In diesem Blog möchte ich euch an meinen bereits gesammelten Erfahrungen teilhaben lassen, speziell zu dem Thema Webinar.

In Zeiten des Corona Virus sind Videokonferenzen ein sehr wichtiges Thema in wohl allen IT-Abteilungen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind im Homeoffice tätig. Um bei wichtigen Angelegenheiten in Kontakt zu bleiben gibt es Web-Seminare oder noch besser abgekürzt Webinare.

Damit unsere internen Webinare technisch reibungslos ablaufen, müssen wir als IT-Abteilung natürlich vorher alles prüfen und testen. Die Teilnahme für alle Beteiligten soll so problemlos und einfach wie möglich gestaltet werden.

Vor unseren Tests ist erstmal die Hardwarebeschaffung das Wichtigste. Hier müssen sehr viele Kriterien beachtet werden, wie zum Beispiel die Bildqualität der Webcam oder auch die Sprachqualität des Mikrofons. Diese werden dann nochmals in Unterkategorien unterteilt und bewertet.

Das Wichtigste hierbei ist jedoch auch die Kompatibilität und die Bedienung in Betracht zu ziehen. Gesagt, getan, die Geräte wurden ausgesucht und über einen Online-Shop bestellt. Dazu gehören eine Webcam, ein Headset inklusive Mikrofon und ein HDMI Dongle für den Beamer im Besprechungsraum. Das größte Hindernis hier war die Übertragung über die Cloud, da unser benutzter Cloud-Dienst Citrix die Webcam nicht erkannt hat obwohl die nötigen Berechtigungen dazu vergeben wurden. Nun war die Eingrenzung des Fehlers in Schichten angesagt und das solange bis man herausgefunden hat, wo das Problem liegt und in welchen Schritten bzw. Einstellungen es zu lösen.

Hier im Bild seht Ihr unseren IT Verantwortlichen Herr Schneider (oben links) und mich (unten links) in einer unserer sehr wichtigen Konferenzen 🙂

Ein weiteres kleines Projekt – besser gesagt ein Experiment, das wir in der IT gestartet haben, ist der Austausch von defekten Teilen in unseren Firmen-Smartphones.

Derzeit benutzen wir iPhones aus der 7. Generation und unser Versuchskaninchen ist ein Handy, das einen Displaybruch erlitten hat.

Wir wollen testen, wie hoch der Schwierigkeitsgrad ist und ob es sich in der Zukunft lohnen würde, selbst Reparaturen durchzuführen, da es doch etwas Zeit beansprucht.

Die Kostenersparnisse gegenüber einem externen iPhone-Service sind auf jeden Fall beachtlich: nur allein bei einem selbst ausgetauschten Display spart man schon 1/6 der Gebühr kombiniert mit einem Akkuaustausch sind es schon 1/4 die man pro Gerät einsparen kann.

So bin ich vorgegangen: Als erstes habe ich die zwei Mini Schrauben unten am Gehäuse entfernt. Danach musste ich, um das kaputte Display entfernen zu können alle vier Seiten leicht erhitzen, damit sich der alte Klebestreifen am Display löst und man es mittels eines Saugnapfes leicht anheben kann. Danach schiebt man ein Hebelwerkzeug in den Spalt der durch das Anheben des Displays entstanden ist und fährt anschließend mit einem Triangel-Paddle um die Seiten, damit sich das Display komplett vom Gehäuse lösen kann. Nachdem endlich alles mit etwas Fingerspitzengefühl frei gelegt war, habe ich die Abdeckung vom Logic Board abgeschraubt und konnte nun das Flachbandkabel vom Akku und vom Display ganz einfach mit einem Plastikhebel lösen. Jetzt war es an der Zeit das neue Display einzusetzen, natürlich muss man dabei sehr vorsichtig sein, da Glas bekanntermaßen ziemlich fragil ist und es schon bei etwas Druck in einem falschen Winkel sehr schnell brechen. Aber bevor man das alles macht, sollte man lieber das neue Display auf Funktionen prüfen z.B. ob die Bildschirmbeleuchtung (Digitizer) funktioniert oder die Toucheingabe am LCD-Panel von jedem Pixel wahrgenommen wird. Nach den Tests und bevor ich mit dem Einsetzten des Displays beginnen konnte, habe ich zunächst die alten Klebereste am Gehäuse entfernt und dann einen neuen Streifen eingeklebt, damit das iPhone 7 auch weiterhin Spritzwassergeschützt bleibt.

Ich hoffe Ihr hattet viel Spaß beim Lesen und konntet euch einen kleinen Einblick in meinen Alltag hier bei der BERA GmbH verschaffen.

Ich freue mich schon darauf euch mit neuen, interessanten und spannenden Storys auf dem Laufenden zu halten.

Bis Bald!

Euer Nuri Durdu


Corona-Regeln und Akquise in der Ausbildung

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s Dilara, Auszubildende aus der Niederlassung Schwäbisch Hall. Nun befinde ich mich schon im dritten und damit letzten Ausbildungsjahr. Die Zeit vergeht wie im Flug! 🙂

Durch die aktuelle Corona-Pandemie hat sich einiges geändert – privat wie auch beruflich.

Ich konnte dieses Jahr nicht ins Ausland reisen und habe meinen Urlaub im Inland verbracht. Es war trotz allem eine schöne Zeit und ich kann nun mit viel Power durchstarten. Im Büro gilt es nun einige Maßnahmen zu beachten, um die Gesundheit von uns allen zu gewährleisten.

Welche Sicherheitsmaßnahmen/Handlungsempfehlungen werden in der Niederlassung getroffen?

  • Nießetikette, keine Hände schütteln
  • Möglichst wenig persönlichen Gespräche (bevorzugt Telefoninterviews)
  • Sicherheitsabstand (min 1,5 m)
  • Räume mehrmals am Tag lüften
  • Mund-Nase-Schutz

Die Sicherheit unserer externen wie auch Internen Mitarbeiter steht an erster Stelle.

Hier seht ihr mich: Mit unserem BERA Desinfektionsmittel bin ich für alles gerüstet! 😉

Während meiner Ausbildung befasse ich mich mit vielen verschiedenen Aufgabenbereichen, die im Ausbildungsrahmenplan festgelegt sind.

Der letzte große Aufgabenbereich umfasste das Thema Personalmanagement. Zum krönenden Abschluss und um das Gesamtbild der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit Schwerpunkt Personal zu erhalten, steht nun das Thema Akquise an.

Was bedeutet Akquise?

Akquise beinhaltet verschiedene Maßnahmen zur Gewinnung von Kunden.
Hierbei gibt es zwei Unterschiede. Die Warm- und Kaltakquise.

Kaltakquise: so bezeichnet man die Maßnahme, wenn ein Erstkontakt zu einem Unternehmen aufgebaut wird. Prinzipiell wird das Unternehmen vorgestellt, die angebotene Leistung erläutert und der Austausch von Kontaktdaten vorgenommen.

Warmakquise: so wird die Maßnahme bezeichnet, wenn in der Vergangenheit bereits Kontakt bestand. Sowohl rein informativ oder auch in einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Die Warmakquise ist grundsätzlich einfacher als die Kaltakquise, da es bereits Informationen zu den Gesprächspartnern gibt oder auch unser Unternehmen bereits ein Begriff ist. Es gibt jedoch mehrere Methoden, die die Erfolgsquote erhöhen sollen.

Das wichtigste ist, sich auf das Kundengespräch gut vorzubereiten. z. B.

  • warum möchte ich das Unternehmen anrufen?
  • gibt es bereits Informationen über das Unternehmen?
  • Habe ich einen TOP Kandidaten, welchen ich dem Unternehmen nicht vorenthalten möchte?
  • Zielsetzung – Welche drei Ziele möchte ich erreicht haben nach dem Gespräch

Eine gute Einführung in das Gespräch bietet die Grundlage für den weiteren Verlauf! 

Es ist mit die herausforderndste Aufgabe, denn die erfolgreiche Akquise benötigt sehr viel Selbstsicherheit, Wissen und Flexibilität.

Dies habe ich alles in den letzten beiden Jahren gelernt und kann so mit Überzeugung, Authentizität und Motivation diese Aufgabe erfolgreich meistern.

Wünscht mir hierbei viel Erfolg! 🙂

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick über meine aktuellen Tätigkeiten geben und wünsche euch allen eine schöne Zeit. Bleibt gesund!

Bis bald!

Eure Dilara


Und täglich grüßt der Techniker

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ich bin’s mal wieder Gino Gräter. Nun sind schon fast genau zwei Jahre vergangen seit ich bei der BERA als IT-Auszubildender angefangen habe. Damit nähert sich meine Ausbildung dem Ende, damit wird dieser hier mein letzter Blog-Beitrag sein.

Zum Schluss möchte ich euch etwas über den Umzug der Niederlassung Heilbronn erzählen. Die Kollegen hatten Ihre Büros im ersten Obergeschoss der Lohtorstraße 2. Die Adresse wird sich bei diesem Umzug aber nicht ändern! Die Niederlassung zieht vom ersten in den dritten Stock. Dort war vor einiger Zeit das Marketing-Büro der BERA eingerichtet. Den Umzug haben wir IT-technisch in vier Phasen umgesetzt.

Der erste Schritt war die Prüfung der Leitungen in den neuen Büroräumen. Dort sind Schächte im Boden eingebaut in denen sich Steckdosen und Patchkabelanschlüsse (Netzwerk) befinden. Alle Anschlüsse sind mit einem großen Patchfeld (so etwas wie ein großer Router) im Serverschrank verbunden. Um eine Leitung zu prüfen wird ein nützliches kleines zweiteiliges Gerät, ein Leitungstester, an einen Port im Patchfeld eingesteckt. Dieses Gerät schickt ein Signal durch das Kabel. Dieses Signal kann dann an am passenden Anschluss gemessen werden. Ist die Messung erfolgreich ist die Leitung intakt. Diese Prozedur muss für jeden Anschluss wiederholt werden und kann deshalb recht lange dauern. Zum Glück waren alle Leitungen komplett in Ordnung!

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Arbeitsplatz mit schönem Ausblick!

Somit konnte die nächste Phase des Umzugs beginnen. Es wurde eine Raumplanung erstellt, in der grob die Aufteilung der Arbeitsplätze festgelegt wurde. Zudem konnten nun von einem Elektriker die verfügbaren Adern in den Verteilerschrank im Keller geprüft werden. Diese brauchen wir für unsere Telefonleitungen und die Internetanbindung. Da wir dafür sowieso vor Ort sein müssen können wir die Zeit nutzen und provisorisch alle Tische nach Plan platzieren und die Arbeitsplätze aufbauen. Dadurch wurde schnell aus den leeren Räumen erkennbare Büros! Nicht schlecht ☺ Auch hier hatten wir Glück mit den Leitungen aus dem Keller, genug Internet und Telefon Anschlüsse für alle Arbeitsplätze.

Jetzt startet Phase drei des Umzugs: Die Telefonie! Ein Techniker verbindet im Verteilerschrank die Adern, sodass unser Telefonanschluss nun im dritten Obergeschoss ankommt. Dies ist für uns der Startschuss die TK-Anlage auch im dritten Obergeschoss zu installieren.Wir müssen dazu alle Kabel aus der TK-Anlage richtig mit den Ports des Patchfeldes im Serverschrank verbinden. Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig, weil wir immer die richtigen Rufnummern den richtigen Telefonen zuordnen und dann die Verbindung prüfen müssen. Es ist sehr wichtig, dass wir die entsprechenden Kabel mit den Rufnummern markieren, sodass Änderungen später nicht wieder so viel Zeit in Anspruch nehmen!

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Leitungsprüfer und Patchkabel.

Nach erfolgreichem Verkabeln laufen jetzt alle Telefone in der Niederlassung! Durch einen „Uplink“ können wir das Internet aus dem ersten Obergeschoss auch schon im neuen Büro nutzen! Jetzt werden die Kabel an den Arbeitsplätzen noch sauber verlegt und die Niederlassung ist einsatzbereit! Die Kollegen können also ab sofort in ihrem neuen Büro loslegen! Aber unsere Aufgabe ist noch nicht erledigt…

Die Internetleitung kann zwar schon genutzt werden, doch richtig umgezogen ist sie noch nicht…

Und damit startet die letzte Phase des Umzugs und natürlich brauchen wir wieder einen Techniker! Dieser verbindet die Adern im Verteilerschrank, sodass unsere Internetleitung jetzt auch im dritten Obergeschoss ankommt. Wir nehmen uns den Router und andere Hardware aus dem alten Serverschrank und bauen diese im neuen Serverschrank ein. Nach kurzer Wartezeit steht dann auch die Internetverbindung. Damit haben wir erfolgreich den Umzug der Niederlassung Heilbronn abgeschlossen!

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Ein Blick auf den Empfang der neuen Räume in Heilbronn.

Der Umzug war ein ganzes Stück Arbeit und ohne die Hilfe unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort hätte das niemals so reibungslos geklappt! Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Ich hoffe euch hat dieser kleine Exkurs gefallen! Abschließend möchte ich mich noch ganz herzlich bei der gesamten BERA für die Unterstützung während meiner Ausbildung bedanken!!!

Das war’s dann aber auch von mir! Vielen Dank fürs Lesen!

Euer Gino

PS: Der Abschied fällt keinem so wirklich einfach, es war ja eine schöne Zeit. Aber ich bin nicht weit weg, denn mit Hilfe der Kollegen von der BERA habe ich direkt im Anschluss eine tolle Stelle gefunden, in der ich mich so richtig einbringen und mein bisher erworbenes Wissen einbringen kann. Zeit die nächste Station auf meinem Lebensweg anzutreten und mein Können unter Beweis zu stellen.

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Rodrigo Schneider (Leiter IT), Silvia Albrecht (Referentin Personalentwicklung) und Ich


Quereinstieg in die Personalwelt

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Anja Voss ich bin 35 Jahre alt und mache seit März 2020 meine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement bei der BERA. Somit bin ich also der „jüngste“ Azubi bei der BERA! 😉

Warum ich noch eine Ausbildung mache? Mir war klar, dass ich nicht mehr in meinem ursprünglichen Beruf als Floristin arbeiten möchte und habe mich deshalb auf die Suche nach einer neuen Herausforderung im kaufmännischen Bereich gemacht.

Nach einem zweiwöchigen Praktikum habe ich die ersten Eindrücke sammeln können und erfahren was eine Tätigkeit im Bereich Büromanagement alles mit sich bringt. Ich war so begeistert das ich im März 2020 meine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft und Marketing mit Vertrieb in der Niederlassung in Crailsheim gestartet habe. 🙂

Die Umschulung ist eine auf zwei Jahre begrenzte Ausbildung. Dabei durfte ich im 2. Halbjahr des ersten Lehrjahres einsteigen. Mit meinen netten und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen vor Ort habe ich schon sehr viele Dinge kennen gelernt und ich darf auch schon einiges selbstständig erarbeiten. Das macht dann natürlich am meisten Spaß! 🙂

Zu den eigenständig von mir bearbeiteten Aufgaben die administrativen Tätigkeiten im Tagesgeschäft, wie z.B. das Bewerbermanagement. Eingegangene Bewerbungen werden in unserem System anlegt und bearbeitet, Einladungen zum Telefoninterview terminiert. Da Aufgrund der Covid 19 Pandemie so wenig Face-to-Face Gespräche wie möglich stattfinden sollen. Aber auch Absagen schreiben, wenn wir keine passende Stelle haben oder die Qualifikationen nicht passen.

Auch in Zeiten von Corona arbeiten wir weiterhin zusammen an unseren Zielen. Um diese zu erreichen ist Teamarbeit ebenso wichtig wie die Kommunikation mit unseren Kunden.

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Da im Moment kein gewöhnlicher Unterricht an der Berufsschule in Schwäbisch Hall stattfindet arbeite ich so lange von Montag bis Freitag in der Niederlassung Crailsheim. Hier habe ich aber auch die Zeit meine schulischen Aufgaben erledigen.

In den Lernfeldern 1-4 (1. Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten und den Betrieb präsentieren, 2. Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren, 3. Aufträge bearbeiten, 4. Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge schließen) bearbeiten wir selbstständig die Aufgaben, die wir von unseren Lehrern wöchentlich bekommen. Im Lernfeld 2 haben wir unseren Betrieb, bei mir natürlich die BERA, für die anderen Auszubildenden in einer Power-Point-Präsentation vorstellen dürfen. Dazu habe ich ein Video von einer Tätigkeit aus unserem täglichen Arbeitsalltag gedreht. Das war mal etwas ganz anderes! 🙂

In Lernfeld 1 befassen wir uns intensiv mit dem Thema Betriebsrat.

Mangelhafter Lieferung, Lieferverzug und Just-in-Time sind gerade unsere Themen in Lernfeld 3+4. Da wir das nun selbstständig erarbeiten müssen und manchmal Fragen aufkommen, bin ich glücklich in der Niederlassung auf meine Kolleginnen, Kollegen zählen und auf ihr Wissen zurück greifen zu können.

Es ist schon spannend, zu sehen, was man alles in Schule und Betrieb lernen kann. Am Anfang war es schon eine Umstellung, aber im richtigen Team klappt alles und es macht mir wirklich Freude. 🙂

Nun hoffe ich, Ihr konntet einen kleinen Einblick von meinem Alltag zu Zeiten von Corona bekommen.

Stay at home und bleibt gesund.

Eure Anja