Azubis und duale Studenten bloggen


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IT trifft Buchhaltung – zwei Welten oder doch ganz ähnlich?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Rodrigo Schneider und ich mache derzeit meine Ausbildung zum Informatikkaufmann bei der BERA GmbH in Schwäbisch Hall. Aktuell befinde ich mich im dritten Ausbildungsjahr und damit auf der Zielgeraden meiner Ausbildung.

IT trifft Buchhaltung- zwei Welten oder doch ganz ähnlich

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Um meinen Horizont zu erweitern und weitere Geschäftsbereiche der BERA kennenzulernen, spielen Hospitationen eine sehr große Rolle. Die Hospitationen in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen sollen den Auszubildenden und dualen Studenten einen umfangreichen Einblick in die einzelnen Tätigkeitsbereiche ermöglichen. Denn nur wer die Beziehungen und Kommunikationswege kennt, kann das Ganze verstehen. Während meiner Ausbildung durfte ich bereits die Tätigkeiten einer Niederlassung, die zentralisierten Aufgaben der Abrechnung und die Funktionen der Buchhaltung kennenlernen.

Meine letzte Hospitation durfte ich in der Buchhaltung absolvieren. Die Buchhaltung ist Teil der kaufmännischen Abteilung innerhalb der Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall und gliedert sich in die Teilbereiche Lohn-, Finanzbuchhaltung und Controlling.

Die Finanzbuchhaltung erfasst sämtliche Aufwendungen und Erträge, die im Unternehmen anfallen bzw. erwirtschaftet werden. Grundlage hierfür sind die von den Niederlassungen eingereichten Belege und Informationen sowie die in unserer Hauptsoftware erzeugten Rechnungen und Stornos. Die anschließenden Verbuchungen erfolgen mit unserer Buchhaltungssoftware.

Die lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtliche Verwaltung sowie das Fertigstellen der Lohnabrechnung erfolgt durch die Lohnbuchhaltung auf der Grundlage der Informationen, die von unserer zentralisierten Abrechnung bereitgestellt werden.

Im Controlling zentralisieren sich alle Informationen und Daten der Buchhaltung sowie der Niederlassungen. Dabei werden die erreichten Ergebnisse ausgewertet und mit den gesteckten Zielen oder festgesetzten Kennzahlen verglichen. Diese bilden die Basis für neue Ziele oder Kennzahlen.

Während meiner Hospitation durfte ich die einzelnen Teilbereiche, Aufgaben und Funktionen der Buchhaltung kennenlernen. Für einen informationstechnischen Auszubildenden war es ebenfalls sehr hilfreich, das Zusammenspiel zwischen unserer Hauptsoftware und der Buchhaltungssoftware besser zu verstehen. In meiner Zeit in der Buchhaltung durfte ich den Kolleginnen und Kollegen über die Schulter schauen, eigene Aufgaben erledigen und all meine Fragen loswerden. Es war sehr interessant zu sehen, wie Monatsabschlüsse entstehen, Lohnabrechnungen erstellt und Rechnungen verbucht werden. Spannend war es ebenfalls, Zahlungsverkehre und Buchungen zu untersuchen und gegebenenfalls Unklarheiten zu entdecken.

Für mich persönlich war die Hospitation in der Buchhaltung sehr spannend und vor allem wissenswert. Auffällig war das periodengerechte Arbeiten in der Buchhaltung. Aus meinem informationstechnischen Hintergrund bin ich eine projektorientierte Arbeitsweise gewohnt.

Dank der Hospitation konnte ich ebenfalls mein schulisches Wissen zum Thema Rechnungswesen weiterhin vertiefen und an praktischen Beispielen nachvollziehen.

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Durch mein informationstechnisches Know-How in unserer Hauptsoftware und dem dazu gewonnenen Wissen der Prozesse in der Buchhaltung und der Buchhaltungssoftware, sind nun neue spannende Projekte entstanden. Diese Projekte sollen Arbeitsprozesse beschleunigen, digitalisieren und Fehler ausschließen. Im Grunde ist es eine Win-Win-Situation. Ich persönlich profitierte ungemein durch das buchhalterische Know-How der Kollegen und kann im Gegenzug mein spezialisiertes informationstechnisches Wissen einsetzen, um Prozesse weiterhin zu optimieren.

Das Ziel vor Augen

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Der Fokus richtet sich langsam aber sicher auf meine Abschlussarbeiten. Die praktische Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Sie gliedert sich in zwei Teile, Prüfteil A ist bestimmt durch eine Projektarbeit, welche im Rahmen eines betrieblichen Abschlussprojekts durchgeführt wird. Die Projektarbeit besteht aus einer Dokumentation, mündlichen Präsentation und dem abschließenden Fachgespräch vor einem Prüfungsausschuss. Prüfteil B ist bestimmt durch die schriftliche Abschlussprüfung, dabei werden Aufgaben mit den bisher erlernten Kern- und Fachqualifikationen gelöst.

Die schulische Ausbildung endet mit den Abschlussprüfungen in meiner Berufsschule. Die Prüfungen umfassen die Einzelbereiche Deutsch, Gemeinschaftskunde und allgemeine Wirtschaftskunde.

Aktuell bin auf der Suche nach einem passenden Thema für meine Projektarbeit. 2017 erwarten mich spannende Projekte, welche sich sicherlich für meine Projektarbeit eignen. Durch eine erfolgreiche und zielorientierte Vorbereitung werde ich auch diese Hürde erfolgreich meistern und kann mich anschließend Informatikkaufmann nennen.

Liebe Grüße

Rodrigo Schneider


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Endspurt, auf in die letzte Runde!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich melde mich mit einem neuen Beitrag zurück. Mein Name ist Konstanze Daut und ich absolviere bei der BERA eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der Niederlassung Eisenach.

Nun ist es endlich wieder soweit. Die besinnliche und schöne Weihnachtszeit beginnt. In der Niederlassung haben wir bereits mit Liebe weihnachtlich dekoriert und auch weihnachtliche Aufmerksamkeiten für unsere Mitarbeiter vorbereitet, mit denen wir uns auf diesem Wege recht herzlich für ihr Engagement und ihren Einsatz bedanken.

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Besonders freue ich mich noch auf die Weihnachtsbesuche mit meiner Niederlassungsleiterin Frau Ritzmann. Auch in diesem Jahr werden wir wieder persönlich bei unseren Kunden vorbeischauen, das „gemeinsame Jahr“ Revue passieren lassen und uns für die gute Zusammenarbeit bedanken. Interessante und informative Momente sind uns hierbei gewiss, denn der offene Austausch mit den Personalentscheidern im Kundenunternehmen bereichert, motiviert bzw. spornt uns sogar an.

All jene Kunden, die wir nicht persönlich besuchen können, bekamen einen tollen Weihnachtsgruß per Post – einen BERA-Adventskalender. Hinter den Türchen befinden sich kleine weihnachtliche Symbole und an manchen Tagen ist auf der Innenseite auch ein Buchstabe zu finden. In der richtigen Reihenfolge ergeben diese ein Lösungswort, welches auf unserer Homepage eingetragen werden kann. Für jedes, das korrekt eingesendet wird, spendet die BERA dann 5,- € an die gemeinnützige Hilfsorganisation Habitat for Humanity, welche mein Arbeitgeber schon seit vielen Jahren unterstützt.

Neben der besinnlichen Vorweihnachtsstimmung gab es in den letzten Wochen aber auch traurige Momente, denn das Ende meiner Ausbildung rückt immer näher und ich habe mich bereits von meinen Klassenkameraden der Berufsschule verabschiedet. Dies ist uns allen nicht leicht gefallen und wir werden uns immer wieder gern an die gemeinsame Schulzeit erinnern.

Am 23.11.2016 lege ich dann die schriftliche Prüfung von Teil 2 der Abschlussprüfung in der IHK Erfurt ab. Diese wurde in zwei Bereiche unterteilt. Zum einen in die „Kundenbeziehungsprozesse“ und zum anderen in den Bereich „Wirtschaft- und Sozialkunde“. Im Januar steht dann noch der praktische Teil der Prüfung an, in welchem ich in meinen zwei Wahlqualifikationen „Personalwirtschaft“ und „Assistenz und Sekretariat“ mündlich geprüft werde.

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Bevor ich in die lernreichen Feiertage abtauche wünsche ich nun aber erst mal den interessierten Blog-Lesern sowie allen BERA-Mitarbeitern und Kollegen ein wunderschönes und erholsames Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2017!

Den nächsten Beitrag gibt es am 8. Januar 2017, bis dahin…

liebe Grüße

Konstanze Daut


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Halbzeit … !!!

Hallo liebe Leserinnen und Leser, ich melde mich wieder mit einem neuen Beitrag zurück. Mein Name ist Konstanze Daut und ich absolviere bei der BERA eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der Niederlassung Eisenach.

Im Januar habe ich einen Tag lang den Kolleginnen aus der Abrechnung über die Schultern geschaut und einen Einblick über die Stundenerfassung sowie die Erstellung von Lohnabrechnungen erhalten. Nun kann ich die Zusammenhänge vom Anlegen eines Auftrags und der Einsatzmeldung bis hin zur fertigen Lohnabrechnung besser nachvollziehen. Auch meine Aufgaben in der Niederlassung sind gewachsen, so gehören jetzt Vorstellungsgespräche sowie die Einstellung von Mitarbeitern dazu.

Die Hälfte meiner Ausbildungszeit habe ich nun geschafft. Viele Wochen des Paukens und der Aufregung liegen hinter mir. Am 03.03.2016 habe ich die Abschlussprüfung Teil 1 (Informationstechnisches Büromanagement) absolviert.

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Diese Prüfung bezieht sich auf die Ausbildungsinhalte der ersten 15 Monate. Darin soll der Auszubildende nachweisen, dass er in der Lage ist einen Arbeitsauftrag zu organisieren, kundenorientiert zu bearbeiten und diesen unter Anwendung von Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogrammen zu recherchieren, zu   dokumentieren und zu kalkulieren.

Mittlerweile ist es schon Ostern und ich habe zusammen mit meiner Niederlassungsleiterin und meinen Kolleginnen Ostergeschenke an unsere Kunden und Mitarbeiter verteilt.

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Bis zum nächsten mal 🙂

Liebe Grüße
Konstanze Daut

Der Blumenstrauß zur bestandenen Prüfung


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Fertig, fertig! … mit der Ausbildung.

von Dagmar Lorenz

Ich habe meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation tatsächlich abgeschlossen!  Als diese Zeilen hier entstehen, habe ich meine mündliche Abschlussprüfung gerade eine Woche hinter mir. Ein klasse Gefühl. Und da hat mich Kerstin gegriffen und breit geredet, um mich zu einem Blogbeitrag zu „motivieren“. Über meine Ausbildung bei der BERA. Zweieinhalb Jahre – das klingt ziemlich lang (besonders in Buchstaben ;-). Doch nun da sie vorbei sind, kann ich nur eins sagen und zwar, dass es ziemlich schnell ging. Ich kann mich noch so gut an meine ersten Tage erinnern: Ich war so gespannt, was mich für Aufgaben erwarten und so viele neue Leute auf einmal. Zum Glück waren die nett ;-).

Mein Arbeitsplatz während der Ausbildung und auch danach ist in der Buchhaltung, die wie der Rest der Hauptverwaltung ihren Sitz in Schwäbisch Hall hat. Ich finde es sehr gut, dass man in der Ausbildung die verschiedenen Bereiche der BERA kennenlernt – und dies schon im Einsatzplan von Beginn an ersichtlich ist. Besonders interessant fand ich es, auch mal in der Niederlassung zu sein und zu sehen wie es so „an der Front“ aussieht. In meinen Fall war das nur ein Stockwerk tiefer in Schwäbisch Hall und die Kontakte mit den Menschen dort waren superinteressant. Man begegnet ganz unterschiedlichen Typen, was manchmal anstrengend, aber manchmal auch sehr erfüllend sein kann. Beispielsweise, wenn man Arbeitsuchenden tatsächlich einen Job vermitteln kann. Aber auch die Arbeit im Marketing war eine ganz neue Erfahrung. Ich sollte Polohemden in einer bestimmten Farbe und einem Mindestgewicht suchen. Dachte, naja halbe Stunde werde ich brauchen, doch ihr wisst gar nicht, wie viele verschiedene Farben und Gewichte es bei Polohemden gibt. Auch das Raussuchen von Kalenderbildern ist schwer, denn je mehr Bilder man sich anschaut, desto ähnlicher werden sich alle :-/. Wenn Ihr zur BERA geht, dann schaut unbedingt, dass Ihr mal in Heilbronn reinschnuppert. Dort ist richtig was los – sowohl in der Niederlassung als auch im Marketing.

Was ich auch klasse fand: Bei meiner Prüfungsvorbereitung und jeglichen Fragen dazu konnte ich immer unsere Ausbildungsbeauftragte Frau Terdenge fragen. Sie ist auch IHK-Prüferin und kann einem/r da auch richtig weiterhelfen. Auch bei meiner mündlichen Prüfung hat sie mir sehr geholfen und mich beruhigt. Ich war nämlich ziemlich aufgeregt, da ich nicht wusste, was auf mich zukommt.

(Falls Sie das lesen sollten, Frau Terdenge: ein großes Dankeschön von mir ;-).

Es hat mich auch sehr gefreut, das zwei ehemals Mitauszubildende (Funda Tasci und Isabel Winnerlein) nun auch Kollegen sind, denn auch sie bleiben bei der BERA so wie ich. Am meinem ersten Arbeitstag (also nach meiner Prüfung 😉 ) bekam ich einen wunderschönen Blumenstrauß und von allen die besten Wünsche, besser kann das Arbeitsleben doch gar nicht starten. Und damit hätte ich auch noch einen Bezug zu den BERAstarters hergestellt.

Der Blumenstrauß zur bestandenen Prüfung