Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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THE END! – WHATS´S NEXT?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Rodrigo Schneider und heute darf ich mich endlich Informatikkaufmann nennen. Es ist geschafft, die harte Arbeit in den letzten Monaten hat sich gelohnt. Gestern hatte ich mein letztes Projektgespräch bei der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, welches gleichzeitig das Ende meiner Ausbildung einleitete. Mit meinem letzten Blogbeitrag möchte ich euch noch einige Tipps auf den Weg geben und mich von euch verabschieden.

ROS_Abschluss

 

Die letzten Monate waren sehr spannend und intensiv zugleich. Ein gutes Zeitmanagement und vor allem Durchhaltevermögen waren gefragt. Neben vielen interessanten Projekten und Aufgaben im Betrieb standen natürlich noch einige Prüfungen und meine Projektarbeit auf der Agenda.

Während eurer dualen Ausbildung werdet ihr einige interessante Themen in der Berufsschule und im Betrieb erlernen. Den Austausch mit euren Mitschülern solltet ihr zu eurem Vorteil nutzen. Denn in jedem Betrieb wird anderes Wissen vermittelt. Im Idealfall ergänzt ihr euch gegenseitig und schafft so ein breites Spektrum an Wissen.

Besonders wertvoll für meine Prüfungen und die betriebliche Dokumentation waren digitale Zusammenfassungen der einzelnen Themen. Vor jeder Klassenarbeit habe ich eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen erstellt und in einem Verzeichnis meiner Wahl abgelegt. Vor meinen Prüfungen habe ich aus den einzelnen Zusammenfassungen größere Zusammenfassungen für jedes einzelne Prüfungsfach erstellt und diese auf das Nötigste und Wichtigste reduziert. Um euch an das Niveau der Prüfungen zu gewöhnen, empfiehlt es sich, alte Berufsschulprüfungen zu bearbeiten.

Ihr solltet auf jeden Fall früh genug mit eurer Prüfungsvorbereitung beginnen, denn die tägliche Arbeit im Betrieb, die letzten Klassenarbeiten in der Berufsschule und die Projektarbeit sind nicht zu unterschätzen. Die Zeit vergeht schneller, als einem lieb ist. Für die letzten zwei Wochen vor den Prüfungen habe ich mich für einen betrieblichen Urlaub entschieden, um meinen Fokus vollständig auf die Prüfungen zu richten. Mit einigen Mitschülern habe ich ergänzend kleinere Webinare durchgeführt, um letzte offene Fragen zu klären.

Während den Prüfungen muss man einen kühlen Kopf bewahren und darf sich nicht von der Zeit unter Druck setzen lassen. Eure Antworten sollten so präzise und knapp wie möglich sein. Im schlimmsten Fall fehlen euch am Ende wertvolle Minuten. Ich habe mir für jeden einzelnen Aufgabenblock eine feste Bearbeitungszeit definiert und diese ständig mit meiner Armbanduhr kontrolliert, so hatte ich stets eine Kontrollfunktion und konnte alle Aufgaben im vorgegebenen Zeitrahmen lösen.

Nach den schriftlichen Prüfungen könnt ihr erstmal wieder durchatmen. Ihr habt einen wichtigen Meilenstein in eurer Ausbildung geschafft. Der letzte Teil ist die betriebliche Projektarbeit und das abschließende Projektgespräch vor eurer Industrie- und Handelskammer. Ein Thema für die Projektarbeit zu finden ist oft nicht leicht. Macht euch mit den anstehenden Projekten in eurem Unternehmen vertraut und tauscht euch in der Berufsschule aus.

Während der Projektphase stehen einem Azubi 35 Stunden zur Verfügung. In dieser Zeit muss das Projekt selbständig durchgeführt und eine Projektdokumentation erstellt werden. Auch dabei ist eine gutes Zeitmanagement das A und O. Konzentriert euch auf die wichtigen Themen und verzettelt euch nicht in Einzelheiten, welche schlussendlich nicht ausschlaggebend sind.

Passend zur aktuellen Situation in unserer IT-Organisation habe ich mich für das Thema „Einführung und Implementierung eines Mobile Device Management Systems zur Verwaltung von mobilen Endgeräten“ entschieden. Für mich war es wichtig ein betriebliches Projekt zu wählen, welches uns nachhaltig zur Verfügung steht und Einzug in unseren Arbeitsalltag erhält.

Das abschließende Projektgespräch findet in der zuständigen Industrie- und Handelskammer statt. Dabei handelt es sich um eine mündliche Prüfung, welche sich in zwei Teile gliedert. In der ersten Phase von 15 Minuten wird die Projektarbeit vorgestellt, in den zweiten 15 Minuten ist ein fachliches Gespräch mit den Prüfern zu führen.

Durch das Projekt konnte ich meine Fähigkeiten in den Themen Projektmanagement und Mobile Device Management vertiefen und viele nachhaltige Fertigkeiten erlernen. Zusammenfassend war es sehr spannend und interessant.

WHATS´S NEXT?

Nach der Ausbildung fragt sich jeder Auszubildende wie es weitergeht, bleibt man im Unternehmen? Ich persönlich war mit meiner Ausbildung sehr zufrieden und habe glücklicherweise einen Arbeitsvertrag für eine Festanstellung angeboten bekommen. Da ich das Projektmanagement sehr interessant finde, habe ich mich für eine berufsbegleitende Weiterbildung zum IT-Projektleiter entschieden. Auch hier unterstützt mich die BERA und fördert meine persönliche Weiterbildung.

Da dies mein letzter Blogbeitrag ist, möchte ich mich bei BERA für die hervorragende Ausbildung bedanken. Hervorheben möchte ich das respektvolle und angenehme Arbeitsklima sowie die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Vorgesetzten und Kollegen. Die BERA hat mir die Chance gegeben mein Hobby zum Beruf zu machen.

Auch bei euch Leserinnen und Leser möchte ich mich herzlich bedanken. Ich hoffe ich konnte euch einen facettenreichen Einblick in meine Berufswelt geben.

Thank you & goodbye

Rodrigo Schneider

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Ein Kommentar

Ein letztes Mal

Ein letztes Mal zu früh ankommen,

ein letztes Mal nervös auf dem Flur sitzen,

ein letztes Mal die Anspannung spüren,

ein letztes Mal warten, bis das Zimmer geöffnet wird,

ein letztes Mal in das Zimmer eintreten,

ein letztes Mal nach dem Namenskärtchen auf dem Tisch suchen,

ein letztes Mal die Taschen und das Handy nach vorne bringen,

ein letztes Mal instruiert werden,

ein letztes Mal auf die Prüfungsbögen warten,

ein letztes Mal die Prüfungsfragen beantworten,

ein letztes Mal den Bogen abgeben,

und ein letztes Mal die Hochschule verlassen …

Tür

Liebe Leser und Leserinnen,

wie Ihr sicher wisst, befinde ich mich in meinem letzten Semester und stehe kurz vor meinen letzten Prüfungen und meiner mündlichen Abschlussprüfung. Dass ich etwas nervös bin, könnt Ihr euch sicher vorstellen.

Insgesamt erwarten mich fünf Prüfungen, die aus elf Teilprüfungen bestehen. Letzteres setzt sich entweder aus verschiedenen Semestern oder Fächern zusammen. Auch wenn fünf Prüfungen erst einmal wenig klingt, kann ich euch sagen, dass die 11 verschiedenen Bestandteile alles andere als zu unterschätzen sind. Dieses Jahr stehen Fächer wie Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, VWL, Medienmanagement, Consulting und CSR auf dem Programm.

Zusätzlich haben wir noch unsere mündliche Abschlussprüfung. Bei dieser müssen wir unser Bachelor-Thema vorstellen und werden dabei noch über Inhalte unseres Studiums befragt. Vor dem zweiten Teilbereich habe ich am meisten Respekt. Dies liegt vor allem daran, dass wir dafür keine Zeit haben, nicht wissen, welche Themen alle abgefragt werden und welche Dozenten dabei sein werden. Zum Zeitaspekt: Während wir freitags die letzte Prüfung (CSR) hinter uns haben, sollen wir bereits montags zur mündlichen Abschlussprüfung bereit stehen. Das wird ein „Spaß“. 😉

Aber eigentlich erfahren wir erst an diesem Tag, ob unser Bachelorthema, welches wir vor der Theoriephase abgeben mussten, von der Hochschule anerkannt wird oder nicht. Versteht Ihr nicht? Wir auch nicht, aber das ist unserer Hochschule. Wir bereiten nun also die Präsentation vor und hoffen, dass das alles passt. 😉
Die Prüfungen werden die letzten Male sein, in denen wir für eine längere Zeit an der Hochschule sein werden. Im Moment kann ich es mir noch gar nicht so wirklich vorstellen. Ich werde Euch aber berichten, wie es sich anfühlt, wenn es vorbei ist. Bis dahin werde ich nämlich von Tatjana, Sabrina, Kristina, Yvonne und Nadine (Auszubildende und duale Studenten der BERA) unterstützt. Sie werden die nächsten Wochen den Blog übernehmen und über ihre Ausbildung schreiben. Ich freue mich schon darauf und wünsche allen viel Spaß beim Schreiben!

Viele Grüße

Kerstin