Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Historische Zeiten – Großer Wandel bzw. Studieren in Zeiten von Corona

Hallo ihr Lieben!

Ich bin‘s, Joshua. Ich bin jetzt endlich im 6. Semester des dualen Studiums bei der BERA und stehe kurz vor dem Abschluss. Diese Theoriephase ist von der Corona-Krise geprägt. Auf was Ihr euch eventuell einstellen müsst, wenn ihr demnächst mit einem Studium oder einer Ausbildung beginnt, warum sich Vorlesungen und Unterricht auch nach der Pandemie langfristig verändern werden und welche Vor- und Nachteile sich daraus für Euch ergeben – das lest ihr in diesem Blog.

„Keine Online-Vorlesungen! Wir heben uns durch unsere exzellenten Präsenzvorlesungen heraus“ – das war bislang ein Motto der DHBW Heilbronn. Corona hat nicht nur dafür gesorgt, meine geplanten Urlaube zu verschieben, Maske zu tragen oder Kontakte zu Familie und Freunde einzuschränken, sondern hat meinen und den kompletten Alltag von sämtlichen Studierenden weltweit auf eine Art umgekrempelt, wie es sich weder Professoren noch Studenten bislang hätten vorstellen können.

1_Koerper_JuliQuelle: https://www.facebook.com/dhbwheilbronn

Online Vorlesungen

Füße hochlegen, Sonne genießen, eine Runde Nickerchen machen. Oder im Bett etwas weiterschlafen und sich mit die Kursinhalte vom Dozenten vorlesen lassen. So lässt sich die Uni genießen…

PUSTEKUCHEN. Schön wäre es … leider geht es nicht so entspannt zu. Viele Dozenten fordern während Ihrer Online-Vorlesung eine eigene Videoübertragung Ihrer Studenten und auch bei Aufgaben muss genauso mitgearbeitet werden, wie auch in Präsenzveranstaltungen. Oftmals werden wir in Kleingruppen aufgeteilt, in denen wir Fallstudien bearbeiten oder Präsentationen vorbereiten müssen – ähnlich wie im Präsenzunterricht.

Onlinevorlesungen bringen jedoch gewisse Vorzüge mit sich…

Vorteile

So kann ich beispielsweise länger schlafen. Mein Anfahrtsweg reduziert sich auf den Weg vom Bett zum Schreibtisch. Auch der Weg zum Essen hat sich auf einen Gang in die Küche statt in die Mensa reduziert. Pausen kann ich länger genießen, da man zur Not auch während einer Vorlesung die letzten Happen zu sich nehmen kann.

Ich finde es außerdem echt toll, wenn Dozenten uns in kleine Arbeitsgruppen aufteilen, in denen wir uns selbst ganz flexibel und spontan einteilen können wann und wie wir daran arbeiten.

2_Koerper_Juli3_Koerper_Juli

Das schönste aber ist tatsächlich, dass ich von überall aus an der Vorlesung teilnehmen kann: Ob bei meiner Familie im entfernten Odenwald, bei meiner Freundin oder auf der Terrasse in der Sonne – überall habe ich meine Dozenten, Kommilitonen, Skripte und Schreibunterlagen bei mir.

Doch die Onlinevorlesungen bringen auch einige Beeinträchtigungen mit sich…

Die Nachteile

Nach ein paar Wochen Vorlesungen wurde schnell klar, dass es gar nicht mal so einfach ist. Mal bricht das Netz zusammen, mal machen es sich die Dozenten leicht und geben uns Aufgaben zum Bearbeiten.

Es ist weitaus anstrengender, 6-8 Stunden vor dem PC zu sitzen, als an der Hochschule zu sein, sich mit Kommilitonen austauschen zu können, Gestik und Mimik aller Teilnehmer richtig zu erfassen und sich regelmäßig zu bewegen. Statt jeden Tag meine Freunde und Dozenten um mich zu haben, pendle ich nur noch zwischen Laptop, Kühlschrank, Toilette und Terrasse. Eben weil Onlinevorlesungen durchaus anstrengender sind, wird viel Unterricht vermehrt durch das selbstständige Erarbeiten von kleineren Seminararbeiten oder Präsentationen ersetzt, was den laufenden Aufwand zusätzlich erhöht.

4_Koerper_JuliVon morgens bis abends am PC? Kann vorkommen…

Ein großer Nachteil, der mir tatsächlich sehr nahe geht ist, dass es keinen Bachelorball oder Graduierungsfeier in der üblichen Form geben wird. Wie sehr das Ausmaß der Beschränkungen sein wird, bleibt abzusehen… Auch einige Exkursionen, die normalerweise im 6. Semester durchgeführt werden, fallen aus.

Was ist nun mit den Klausuren?

Tja… schwieriges Thema. Angedacht waren ursprünglich Online Klausuren – wie das funktionieren soll, verstehe ich bis heute nicht. Den Studierenden in meinem Semester wollte man das jedenfalls nicht antun. Stattdessen werden viele Klausuren in mündliche Prüfungen per Videocall und in Seminararbeiten oder Präsentationen umgewandelt. Dieses Semester wird besonders hart, da auch noch Inhalte aus dem letzten Semester geprüft werden. So stehe ich im August vor insgesamt 16 Prüfungen. Die vorletzte große Hürde vor dem Bachelorabschluss!

Und was bedeutet das für Eure Zukunft?

Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall viel dazugelernt: Ich habe ganz neue Wege gelernt, mit Freunden digital zu lernen oder Aufgaben zu bearbeiten.

Viele Hochschulen haben hinsichtlich Digitalisierung einen großen Schritt nach vorn gemacht. Unsere Dozenten meinten, dass auch nach Corona einige Vorlesungen vereinzelt online stattfinden, insbesondere wenn es nur darum geht, einige Aufgaben zu besprechen. So sollen die Vorteile genutzt und Nachteile ausgemerzt werden. Die Corona-Zeit gibt den Hochschulen einen unglaublichen Schub in Richtung Digitalisierung und Innovation sowie „Think Outside the Box“ – Ideen gegeben. Ich finde, für zukünftige Studierende, ist das eine ideale Gegebenheit, die sich da nun herausentwickelt hat. Wie sehr ich es mir damals gewünscht hätte, an einem Freitagnachmittag wegen zwei Stunden Vorlesungen nicht zur DHBW fahren zu müssen, sondern stattdessen schon einmal in meine Heimat zu fahren.

Insgesamt denke ich, dass wir die Pandemie als eine Chance sehen und daraus lernen. Die BERA und auch die DHBW haben das hervorragend bewältigt! Nehmt auch Ihr möglichst alles Positive mit. Also ihr Lieben: Blickt optimistisch in die Zukunft und haltet die Ohren steif! Ihr werdet sicherlich nochmal von mir hören, wenn ich kurz vor meinem Bachelorabschluss stehe.

Bis bald!

Euer Joshua


Drei Jahre duales Studium – und dann?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s, Angela. Mit dem heutigen Blogbeitrag melde ich mich aus meiner letzten Theoriephase bei euch. Ihr habt richtig gelesen – nach dieser Theoriephase ist mein Studium so gut wie beendet. 😊

Vieles ist passiert seit meinem letzten Beitrag. Das mit Abstand Spannendste für mich war wohl das Schreiben meiner Bachelorarbeit. Als wäre es nicht schon schwer genug, eine Bachelorthesis zu schreiben, fand auch dies – wie alles andere in meinem und wahrscheinlich auch eurem Leben – unter erschwerten Bedingungen statt. Den Grund dafür könnt ihr euch sicher schon denken. Richtig: Corona.

Aufgrund des Virus wurde nicht nur die Hochschule selbst, sondern auch die Bibliothek geschlossen. Viele wichtige Bücher und andere Quellen, die es nur im Bibliotheksbestand und nicht online gibt, waren somit nicht zu erhalten. Außerdem stellt vor allem der empirische Teil einer Bachelorthesis in der Regel „das Herz“ einer solchen wissenschaftlichen Arbeit dar.  Das bedeutet, dass man für gewöhnlich gewisse Themenfelder selbst erforscht. Häufig findet dies über persönliche Interviews oder Umfragen statt. Vor dem Ausbruch der Pandemie hatte auch ich vor, persönliche Interviews zu führen. Natürlich konnten diese aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen allerdings nicht stattfinden. Also musste ich kreativ werden und mein Thema mitten in der Bearbeitungszeit noch einmal überdenken. 😊

Zum Glück hatte ich dabei immer volle Unterstützung von der BERA und der DHBW gleichermaßen. So konnte ich meine Arbeit, trotz der ungewöhnlichen Umstände, doch noch halbwegs stressfrei zu Ende bringen. Naja, so stressfrei eine Bachelorarbeit eben sein kann… 😊

Bachelorarbeit_ADP_Juni2020Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich ich war, nach drei Monaten endlich die gedruckte Arbeit in den Händen zu halten. 😊

Im Gegensatz zu den meisten anderen Studiengängen, ist das duale Studium mit Abgabe der Bachelorarbeit aber noch nicht ganz beendet. Wie auch die beiden Projektarbeiten, wird die Bachelorarbeit in der Praxisphase geschrieben und anschließend am ersten Tag der Theoriephase abgegeben. Nach der Bachelorarbeit folgt also noch eine letzte Theoriephase mit den üblichen Prüfungen am Ende der Phase und im Anschluss auf diese nochmal eine kurze 6-wöchige Praxisphase, in welche dann auch die mündliche Abschlussprüfung fällt. Ist das alles dann erfolgreich überstanden, ist das duale Studium nach drei Jahren beendet. 😊  So wie auch bei mir. Im September diesen Jahres werde ich voraussichtlich mein Studium abschließen. Aber was kommt danach?

Bereits früh war klar, dass die BERA mich in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen wird. Während des gesamten Studiums hatte ich die Möglichkeit, mir Expertenwissen in meiner Abteilung anzueignen, Verantwortung zu übernehmen und erste Projekte bereits eigenständig zu übernehmen. Dieses Wissen darf ich nun nach dem Studium bei der BERA in meiner Wunschposition mit einbringen.

 

ContactDass mir in solch unsicheren Zeiten trotzdem eine Übernahme angeboten wird, ist nicht selbstverständlich! Es zeigt allerdings, dass die BERA ihre Azubis und Studenten bereits vom ersten Tag an wertschätzt und als vollwertige Mitarbeiter sieht. Wer von Anfang an Engagement, Leistungsbereitschaft und Motivation an den Tag legt, hat hier auch wirklich gute Chancen, nach der Ausbildung oder dem Studium übernommen zu werden! 😊

 

Ich freue mich schon sehr darauf, die BERA ab Oktober in Vollzeit unterstützen zu können. (Okay, zugegeben, das hat vielleicht auch ein BISSCHEN was damit zu tun, dass ich dann keine Prüfungen mehr schreiben muss… :P) Wenn alles so läuft wie geplant, könnte das hier also mein letzter Blogbeitrag als BERA Starter sein!

Ich hoffe ich konnte euch mal wieder ein paar wertvolle Eindrücke in das duale Studium bei der BERA geben. Macht’s gut und bleibt gesund!

Eure

Angela Di Pinto


Quereinstieg in die Personalwelt

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Anja Voss ich bin 35 Jahre alt und mache seit März 2020 meine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement bei der BERA. Somit bin ich also der „jüngste“ Azubi bei der BERA! 😉

Warum ich noch eine Ausbildung mache? Mir war klar, dass ich nicht mehr in meinem ursprünglichen Beruf als Floristin arbeiten möchte und habe mich deshalb auf die Suche nach einer neuen Herausforderung im kaufmännischen Bereich gemacht.

Nach einem zweiwöchigen Praktikum habe ich die ersten Eindrücke sammeln können und erfahren was eine Tätigkeit im Bereich Büromanagement alles mit sich bringt. Ich war so begeistert das ich im März 2020 meine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft und Marketing mit Vertrieb in der Niederlassung in Crailsheim gestartet habe. 🙂

Die Umschulung ist eine auf zwei Jahre begrenzte Ausbildung. Dabei durfte ich im 2. Halbjahr des ersten Lehrjahres einsteigen. Mit meinen netten und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen vor Ort habe ich schon sehr viele Dinge kennen gelernt und ich darf auch schon einiges selbstständig erarbeiten. Das macht dann natürlich am meisten Spaß! 🙂

Zu den eigenständig von mir bearbeiteten Aufgaben die administrativen Tätigkeiten im Tagesgeschäft, wie z.B. das Bewerbermanagement. Eingegangene Bewerbungen werden in unserem System anlegt und bearbeitet, Einladungen zum Telefoninterview terminiert. Da Aufgrund der Covid 19 Pandemie so wenig Face-to-Face Gespräche wie möglich stattfinden sollen. Aber auch Absagen schreiben, wenn wir keine passende Stelle haben oder die Qualifikationen nicht passen.

Auch in Zeiten von Corona arbeiten wir weiterhin zusammen an unseren Zielen. Um diese zu erreichen ist Teamarbeit ebenso wichtig wie die Kommunikation mit unseren Kunden.

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Da im Moment kein gewöhnlicher Unterricht an der Berufsschule in Schwäbisch Hall stattfindet arbeite ich so lange von Montag bis Freitag in der Niederlassung Crailsheim. Hier habe ich aber auch die Zeit meine schulischen Aufgaben erledigen.

In den Lernfeldern 1-4 (1. Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten und den Betrieb präsentieren, 2. Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren, 3. Aufträge bearbeiten, 4. Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge schließen) bearbeiten wir selbstständig die Aufgaben, die wir von unseren Lehrern wöchentlich bekommen. Im Lernfeld 2 haben wir unseren Betrieb, bei mir natürlich die BERA, für die anderen Auszubildenden in einer Power-Point-Präsentation vorstellen dürfen. Dazu habe ich ein Video von einer Tätigkeit aus unserem täglichen Arbeitsalltag gedreht. Das war mal etwas ganz anderes! 🙂

In Lernfeld 1 befassen wir uns intensiv mit dem Thema Betriebsrat.

Mangelhafter Lieferung, Lieferverzug und Just-in-Time sind gerade unsere Themen in Lernfeld 3+4. Da wir das nun selbstständig erarbeiten müssen und manchmal Fragen aufkommen, bin ich glücklich in der Niederlassung auf meine Kolleginnen, Kollegen zählen und auf ihr Wissen zurück greifen zu können.

Es ist schon spannend, zu sehen, was man alles in Schule und Betrieb lernen kann. Am Anfang war es schon eine Umstellung, aber im richtigen Team klappt alles und es macht mir wirklich Freude. 🙂

Nun hoffe ich, Ihr konntet einen kleinen Einblick von meinem Alltag zu Zeiten von Corona bekommen.

Stay at home und bleibt gesund.

Eure Anja


Ausbildung in Zeiten von Corona

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

hier schreibt Eure Auszubildende Veronique aus der Niederlassung in Bad Mergentheim. Ich bin im zweiten Lehrjahr und absolviere die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, wie auch meine Kollegin, Dilara, aus der Niederlassung in Schwäbisch Hall.

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Mein letzter Beitrag ist schon eine Weile her und ich übernehme um einiges mehr Verantwortung als vorher: Beispielsweise darf ich das komplette Bewerbermanagement und alle allgemeinen administrativen Tätigkeiten, die anfallen übernehmen. Das bereitet mir sehr viel Spaß und ich kann mich selbstständig in meinem Aufgabenbereich entfalten.

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Momentan beschäftigt die ganze Welt nur ein Thema – das Coronavirus.

Es ist wichtig für die Unternehmen professionell mit dieser außergewöhnlichen Situation umzugehen und für die für Gesundheit der Mitarbeiter neue Maßnahmen einzuführen, sodass Schutz und Sicherheit gegeben ist. Daher gibt es einige neue Regelungen bei der BERA, bis sich die Lage wieder entspannt hat.

Gerne berichte ich euch, wie mein schulischer als auch beruflicher Alltag momentan aussieht.

Viele von euch wissen wahrscheinlich auch schon, dass die Schulen und Kindergärten geschlossen worden sind. Allerdings bedeutet dies nicht, dass man nun mit dem schulischen Stoff pausiert. Ganz im Gegenteil, es wird auf selbstständiges Lernen gesetzt. Jeder Schüler übernimmt die eigene Verantwortung für sein Selbststudium.

Ich gehe auf die kaufmännische Schule in Bad Mergentheim, hier arbeiten wir mit Tablets, denn die Schule setzt auf Digitalisierung. Das heißt, täglich oder wöchentlich stellen unsere Fachlehrer Aufgaben online, die wir eigenständig bearbeiten dürfen. Für diese Zeit können die Unternehmen Ihre Auszubildenden freistellen, damit der schulische Stoff nicht auf der Strecke bleibt. Denn sobald die Schule wieder beginnt, wird der Unterricht schon wieder mit neuen Aufgaben fortgeführt.

Buecher_IlzVeronique_200401.jpegIch durfte mir zwei Nachmittage in der Woche auswählen, die ich für das Lernen nutze. Allerdings kann es auch variieren, wenn ich beispielsweise viel zu tun habe im Betrieb. Ich habe mich dazu entschieden Dienstag und Freitag nur den halben Tag zu arbeiten und dafür Zuhause zu lernen. Dienstags sind die Hauptfächer dran. Dazu gehören die Lernfelder von 04 – 08. Das Lernfeld 06 ist beispielsweise das Fach „Werteströme“ und handelt von buchhalterischen Themen, das Lernfeld 05 ist das Fach „Marketing“. Hier setzten wir uns mit allen möglichen Strategien des Marketings auseinander. Am Freitag bearbeite ich die Aufgaben meiner Nebenfächer unter anderem Deutsch oder Englisch.

Nun kommen wir zu meinem beruflichen Alltag, dieser hat sich eigentlich kaum verändert. Wir arbeiten weiterhin gemeinsam an der Erreichung unserer Ziele. Dazu zählt die Vermittlung unserer Bewerber, die Betreuung unserer bereits bestehenden Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Allerdings gibt es Änderungen in der Arbeitsweise: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen versuchen wir momentan in unterschiedlichen Schichten zu arbeiten, um persönliche Kontakte einzuschränken. So bin ich bis 13:00 Uhr in der Niederlassung und mache danach bis 17:00 Uhr Homeoffice. Während unser Niederlassungsleiter z.B. von 08:00 – 13:00 Uhr von Zuhause aus arbeitet und am Nachmittag im Büro ist. Wir sind ein eingespieltes Team und kommen super klar – trotz der Schwierigkeiten, die diese Zeit mit sich bringt.

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Welche weiteren Maßnahmen haben wir im Alltag eingeführt? Statt Bewerbungsgesprächen setzen wir im Moment auf Telefon-Interviews.
So werden wir der verordneten Kontaktsperre gerecht, riskieren nicht die Gesundheit unserer Bewerber wie auch unsere, und sind weiterhin wie gewohnt für Jobsuchende da.
Ein Telefon-Interview läuft meist wie ein Bewerbungsgespräch ab, nur eben telefonisch. Wir stellen Fragen und sprechen mit den Kandidaten über ihre Wünsche und Anforderungen.

Ebenso begrüßen wir unsere Besucher nicht mehr mit einem Händedruck, sondern setzen lieber nur auf ein Lächeln.

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Ich hoffe, ich konnte euch einen Überblick über meinen Alltag in der jetzigen Situation geben

Euch und euren Familien wünsche ich schöne Ostertag!

#stayhome und bleiben Sie Gesund!

Bis bald,

Eure Veronique


Zwischen Mitarbeitern und Kunden – Einblick in meinen Arbeitsalltag

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s Dilara, Auszubildende aus der Niederlassung Schwäbisch Hall. Zuletzt habe ich euch über mein zweites Ausbildungsjahr und über die anstehende Zwischenprüfung informiert. Diese habe ich erfolgreich bestanden – eine totale Erleichterung für mich! J Momentan steht noch ein Projekt im Fach Deutsch an, welches ich erfolgreich absolvieren werde.

Meine Ausbildung hat den Schwerpunkt Personalwesen. Dieser umfasst alles rund um das Thema Personal dazu gehört unter anderem Personalbeschaffung, Personalverwaltung- und Einsatz, Mitarbeiterbetreuung etc. Aktuell werden die genannten Inhalte in der Schule unterrichtet. Dort kann ich mein Know-how aus meinem Arbeitsalltag einbringen und punkten. Daher ist es bestimmt interessant für euch einige der Tätigkeiten bei denen ich helfe und auch selbstständig übernehme kennenzulernen, wenn ich von meinem Arbeitsalltag spreche.

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Das bin ich, während ich die Blogbeiträge von meinen Kollegen und Kolleginnen durchlese

Mitarbeiterbetreuung
Dies ist mit der wichtigste Bestandteil im Human Resources Bereich. Dazu gehört die persönliche und telefonische Betreuung im Hinblick auf das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, Gespräche zum Ende der Probezeit oder eines Arbeitsjahres, Verwalten der Urlaubansprüche- und Urlaubswünsche, Terminieren der arbeitsmedizinischen Untersuchungen, Feedbackgespräche und natürlich auch ein offenes Ohr zu haben bei privaten Problemen. Wir stehen voll und ganz hinter unseren Mitarbeitern.

Für die, die noch nichts von einem Probezeit- und Jahresgespräche gehört haben möchte ich einmal erklären was dahintersteckt.

Probezeitendgespräch: Bei einem neuen Arbeitsverhältnis endet die Probezeit nach 6 Monaten. Das Gespräch wird fristgerecht eingeplant und ein Termin mit unserem Mitarbeiter ausgemacht. Jetzt geht es daran auch unseren Kunden zu hören, bei dem der jeweilige Mitarbeiter tätig ist. Dazu fragen wir eine Beurteilung an, das ist meist eine tabellarische Zusammenfassung der Arbeitsleistung, Pünktlichkeit etc. Auch die BERA hat für das Probezeitendgespräch eine entsprechende Vorlage im System. Ist der Termin gekommen werden positive wie negative Aspekte angesprochen, ob die Zusammenarbeit weitergeht, was sich ändert, ob der Mitarbeiter vielleicht direkt übernommen wird oder gekündigt wird. Das Gespräch wird dokumentiert und anschließend hinterlegt.

Jahresgespräch: Bei der Einstellung eines Mitarbeiters wird eine einmalige Grundunterweisung durchgeführt, hierzu gehören ebenfalls alle Sicherheitsunterweisungen. Nach einem Jahr müssen die Jahres- und Sicherheitsunterweisungen noch einmal mit dem Mitarbeiter in einem Termin durchgesprochen werden. Die genauen Daten, wer wann welche Unterweisung noch braucht, lassen sich mit einer Revisionsliste aus unserem System ablesen. Außerdem holen wir uns eine Beurteilung vom Kunden und besprechen diese mit unseren Mitarbeitern. Neben der Bürokratie geht es in dem Gespräch natürlich auch darum, ob unsere Mitarbeiter mit dem Kunden und der Kunde mit dem Mitarbeiter zufrieden ist. Das Jahresgespräch ist zudem ein guter Termin um nötige Änderungen bzw. Verbesserungen, wie Gehalt, Arbeitszeit, Bedingungen am Arbeitsplatz anzusprechen und umzusetzen.

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Neben den festen Terminen legen wir bei der BERA immer viel Wert auf eine offene Feedbackkultur und laufende Gespräche. Nur so können wir herausfinden, wie glücklich und zufrieden unsere Mitarbeiter sind.

In den nächsten Wochen findet meine Hospitation in der Buchhaltung statt und danach bin ich in unserer Abrechnungsabteilung. Ich freue mich sehr! In der Theorie liegt mir dieser Bereich, doch nun werde ich praktische Erfahrungen sammeln können.

In der Niederlassung wird sehr häufig mit der Abrechnung zusammengearbeitet. Viele Prozesse bauen auf dieser Zusammenarbeit auf. Aus diesem Grund ist mir die Hospitation sehr wichtig. Dann kann ich gewisse Prozesse/Zusammenhänge besser nachvollziehen und in der Administration von Mitarbeitern und Kunden anwenden.

Ich freue mich beim nächsten Mal über meine Eindrücke der Hospitationen zu berichten und wünsche euch allen eine gute Zeit!

Bis Bald

Eure Dilara Bakti


Sieht aus wie Magie – Ist aber BERA-IT!

Hallo liebe Blog-Leserinnen und -Leser,

ich bin’s mal wieder – euer Gino. Mein letzter Blog ist schon ein halbes Jahr her. Die Zeit vergeht wie im Flug! Ich befinde mich gerade in meinem zweiten und letzten Ausbildungsjahr als IT-Kaufmann! Das bedeutet für mich aber auch, dass ich mich jetzt schon auf meine Prüfungen im Mai vorbereiten muss!
Aber genug von der Schule und zurück zur Arbeit!
Wie jeder weiß haben IT-ler meistens etwas mit Computern zu tun 😛 – aber was genau machen wir denn so den ganzen Tag?
Anhand eines kleinen Beispiels möchte ich euch mal einen Einblick in unsere Arbeit geben.
Wir nutzen eine Vielzahl verschiedener Programme. Diese Programme werden von den jeweiligen Entwicklern im Laufe der Zeit verbessert. Damit wir die Verbesserungen nutzen können, müssen diese Programme ein „Update“ installieren. Dies kennt ihr sicher alle von euren privaten PCs und Anwendungen. Bei uns ist es das auch nicht anders!

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Erst vor kurzem gab es ein großes Update für die Anti-Viren-Software, die wir auf unseren PCs und Notebooks nutzen. Um die Sicherheit unserer Geräte zu garantieren muss dieses Update natürlich auf allen Geräten installiert werden!
Leider lässt sich dieses Update nicht einfach automatisch von der Software installieren… 😕
Die Software wurde enorm verändert, weswegen wir sie komplett neu auf unseren Geräten installieren müssen! Für die Geräte in der Hauptverwaltung ist das kein Problem, da wir einfach in die Büros gehen und die Installation vornehmen können.
Wie ihr ja wisst hat die BERA aber auch Niederlassungen an anderen Standorten. Hier stellt sich nun die Frage: Wie installieren wir das Update auf diesen Geräten? 🤔
Eine Möglichkeit wäre es die PCs in die Hauptverwaltung bringen zu lassen und diese hier zu aktualisieren…
Für manche Notebooks, die für Home-Office eingesetzt werden ist dies sinnvoll.

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Aber natürlich haben wir auch viele Geräte, die man nicht einfach mal so nach Schwäbisch Hall bringen kann! Nun könnten wir IT-ler uns in ein Poolfahrzeug setzten und zu jeder Niederlassung fahren, um uns alle PCs vorzunehmen…
Das kostet uns aber zu viel Zeit und die Spritkosten sind auch nicht ohne. Nein, wir machen es auf eine viel angenehmere Weise! 👍
Auf jedem unserer PCs befindet sich eine Software, mit der wir diesen fernsteuern können.
Das müsst ihr euch so vorstellen, dass wir eine Verbindung mit dem anderen PC aufbauen. Sobald die Verbindung steht, sehen wir den Bildschirm des anderen PCs. Mausbewegungen und Tastendrücke werden dann über das Internet übertragen, sodass wir ihn so benutzen können, als würde er hier bei uns in der Hauptverwaltung stehen. Das ermöglicht uns das Update zu installieren ohne dass die Geräte transportiert werden müssen!
Sobald der Zugriff auf den anderen PC steht, kann die eigentliche Aktualisierung beginnen! Um die neue Version unserer Anti-Viren-Software zu installieren müssen wir erst die alte Version deinstallieren. Nachdem die Deinstallation abgeschlossen ist, müssen wir den PC neu starten, damit auch keine „Rückstände“ der Software auf dem PC zurückbleiben. Sonst kann es passieren, dass die neue Version nicht richtig installiert wird und dann nicht richtig funktioniert!
Manche von euch werden sich nun sicher fragen: Wir fernsteuern doch den PC gerade! Wie sollen wir uns denn wieder mit dem PC verbinden und ihn fernsteuern, wenn wir ihn neu starten? 🤔
Hier sorgt unsere Fernsteuerungs-Software für Abhilfe! Wir können den Neustart über diese Software starten und werden automatisch wieder mit dem PC verbunden, sobald er wieder hochgefahren ist. Super praktisch! Nach dem Neustart müssen wir die neuste Version unserer Anti-Viren-Software installieren. Dazu müssen wir die Installationsdatei auf dem ferngesteuerten PC ausführen. Jetzt stehen wir aber vor dem nächsten Problem: Wie genau bekommen wir die Installationsdatei auf den anderen PC?
Aber auch hier hat unsere Fernsteuerungs-Software eine Lösung parat.  Wir können einfach die Datei über die bestehende Fernsteuerungsverbindung übertragen!
Sobald die Übertragung abgeschlossen ist kann endlich die neue Version installiert werden!

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Während die Installation läuft, kontrollieren wir noch ein paar andere Einstellungen und Programmversionen und nehmen noch kleinere Updates vor, falls etwas nicht aktuell ist.
Nach abgeschlossener Installation sind wir auch schon fertig und können die Fernsteuerung beenden! Das muss für jedes unserer Geräte wiederholt werden. Ihr merkt wahrscheinlich schon, dass das viel Zeit in Anspruch nimmt und wir damit gut beschäftigt sind!

Natürlich haben wir als Informatiker noch viele weitere Aufgaben, aber darüber erzähle ich euch ein anderes Mal! 😛
Ich hoffe euch hat dieser Exkurs in die IT gefallen! Vielen Dank fürs Lesen! 😉

Euer Gino


Eine ereignisreiche Praxisphase

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s Angela. Ich wünsche euch allen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2020!

Mit dem heutigen Beitrag melde ich mich aus der DHBW bei euch. Nach einer besonders langen Praxisphase von 6 Monaten, bin ich nun seit November wieder an der Hochschule. So eine lange Praxisphase geht bei der BERA natürlich nicht ereignislos vorbei. 😊 Wie ihr bestimmt schon aus Dilaras Beitrag wisst, durfte ich für 1 ½ Monate in die Niederlassung Schwäbisch Hall hineinschnuppern und den Arbeitsalltag meiner dortigen Kolleginnen kennenlernen. Das Mitarbeiten in anderen Abteilungen ist bei der BERA allerdings nicht nur uns Startern vorbehalten. 😉 Jeder, der möchte, kann Abteilung und Niederlassung zeitweise wechseln, um frischen Wind und neue Anreize für seine tägliche Arbeit zu erhalten. Diese Möglichkeit ist natürlich besonders für die Mitarbeiter aus der Hauptverwaltung eine tolle Erfahrung! So haben auch wir die Möglichkeit, das Kerngeschäft der BERA „live“ mitzuerleben und tatkräftig mitzuarbeiten. Das hilft, den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen besser zu verstehen und ggf. Prozesse, die in der Zentrale erarbeitet werden, noch besser auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Niederlassungen anzupassen.

Nach der Zeit in der Niederlassung, in der ich viel Neues lernen und mitnehmen konnte, freute ich mich aber in dieser Praxisphase wieder besonders darauf, nach einem langen Jahr wieder in meine Stammabteilung, dem Zentralen Recruiting, zurückzukehren! Die Arbeit hier bereitet mir einfach immer noch am meisten Freude und auch meine Kolleginnen habe ich sehr vermisst. 😊 In einem halben Jahr hatte ich die Möglichkeit, tief in alle Aufgabengebiete einzutauchen und meinen zukünftigen Aufgabenbereich bei der BERA noch genauer kennenzulernen. Auch dieses Mal durfte ich wieder viele verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. So beispielsweise auch die komplette Vor- und Nachbereitung sowie eigenständige Durchführung des sogenannten Niederlassungsaustauschs, bei welchem Kolleginnen und Kollegen aus allen Niederlassungen zusammenkommen, um aktuelle, wichtige Themen aus dem Personalwesen gemeinsam zu erarbeiten und zu diskutieren.

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Ich freue mich wirklich sehr darüber, dass mir auch in dieser Praxisphase so viel Vertrauen geschenkt wurde und man sich bei der BERA als Azubi oder Student nicht wie eine Aushilfskraft vorkommt, sondern von Anfang wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt wird! 😊

Als besonderes Zeichen der Wertschätzung durfte ich zum Abschluss der Praxisphase an einem Seminar unseres Zentrums für Leistungsmanagement teilnehmen. Ihr denkt euch jetzt vielleicht „Na toll, ein Seminar als Zeichen der Wertschätzung, das ist doch nur noch mehr Arbeit…“. Aber so ist es ganz und gar nicht! Die Seminare der BERA sind nicht alltäglich, sondern helfen einem dabei, sich persönlich weiterzuentwickeln und allgemein gesünder zu leben. 😊 Ich durfte das Seminar „Biologie der Begeisterung“ besuchen. Hier wird einem erklärt, wie sich Stress auf die eigene Leistungsfähigkeit auswirkt und wie man mit der richtigen Ernährung, Sport und weiteren Tipps und Tricks etwas entspannter durch’s Leben gehen kann. 😉 Die gelernten Inhalte versuche ich nun so gut wie möglich im Alltag umzusetzen, und was soll ich sagen, ich merke tatsächlich schon eine Veränderung und fühle mich deutlich fitter! 😊

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Zum Ende des Jahres stand bei der BERA dann auch noch die alljährliche Weihnachtsfeier an. Diese bildet zum Ende des Jahres immer einen tollen Abschluss und bietet allen die Möglichkeit, sich auch außerhalb der Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

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Neben leckerem Essen gab es wie jedes Jahr witzige Vorführungen der verschiedenen Abteilungen und ein vom Marketing aufbereitetes Spiel, an dem jeder teilnehmen durfte. Nach der Weihnachtsfeier zogen einige Kollegen dann sogar noch weiter, um gemeinsam feiern zu gehen. Teambuilding mal anders! 😉

Wie bereits erwähnt, bin ich nach der langen Praxisphase nun wieder an der Hochschule. Nachdem ich die zweite Projektarbeit abgegeben habe und auf das Ergebnis warte, habe ich inzwischen auch schon das Thema für meine Bachelorarbeit eingereicht, welche ich ab Februar beginnen werde zu schreiben. Ihr seht also, im dualen Studium bei der BERA ist wirklich immer was los… 😊

Bis bald!

Eure

Angela Di Pinto


Mein Ausbildungsstart bei der BERA

Hallo ihr lieben,

mein Name ist Gülcan Sel und ich habe am 19. August 2019 meine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Personalwesen bei der BERA GmbH in Heilbronn begonnen.

Bild G. Sel

Somit gehöre ich zu den Youngsters der BERA. 🙂

Ich möchte Euch in diesem Blog einen Einblick über die ersten Wochen meiner Ausbildung geben.

Ich wurde von meinem Team herzlich willkommen geheißen und direkt mit in das Tagesgeschäft der Niederlassung eingebunden. Meine Ausbildungsbeauftragte ist für viele Tätigkeiten in der Niederlassung zuständig, z.B. das Vereinbaren von Vorstellungsgesprächen, die Entgegennahme des Telefons, das Anlegen von Bewerbungen etc.. Ich habe bereits vieles von ihr gelernt, denn sie nimmt sich immer die Zeit mich einzuarbeiten.

In meiner dritten Woche hat die Kollegin die mich sonst immer unterstützt hat in der Hauptverwaltung Schwäbisch Hall ausgeholfen. So musste ich eine Woche auf ihre Hilfe verzichten. Da war die Herausforderung für mich groß, denn ich musste die Aufgaben, die wir uns normalerweise aufteilten, alleine meistern. Aber natürlich haben mich die anderen Kollegen in der Niederlassung stets unterstützt und waren an meiner Seite. ☺️

Ich muss sagen, die Woche ging doch ziemlich zügig zu Ende und es war eine tolle Erfahrung.

Mittlerweile bin ich jetzt schon seit drei Monaten bei der BERA und ich arbeite von Tag zu Tag immer selbstständiger. Mir kann es manchmal nicht schnell genug gehen! 😉

Außer zu meinen administrativen Tätigkeiten im Tagesgeschäft gehört unter anderem auch das Bewerbermanagement zu meinen Aufgaben. Dazu lege ich die eingegangenen Bewerbungen in unser System an. Im Weiteren kontaktiere ich unsere Bewerber und bespreche mit ihnen ihre Bewerbungsunterlagen durch und kläre noch ein paar offene Fragen. Natürlich terminiere ich auch die Vorstellungsgespräche für meine Kollegen.

Das Beste an meiner Ausbildung bisher ist die Atmosphäre, die wir in der Niederlassung und miteinander haben. Kollegen sind nämlich ein sehr wichtiger Teil des Lebens und wenn das passt, fällt einem die Arbeit auch gar nicht so schwer.

Nochmals herzlichen Dank an alle meine Kollegen für die großartige Unterstützung.

Ich freue mich auf eine weiterhin tolle Zeit.

Ich bin sehr froh, ein Teil des BERA Teams zu sein. 🙂

 

Bis zum nächsten Beitrag!

Eure Gülcan Sel


Summer School in den USA – mein beeindruckender Auslandsaufenthalt

Hallo ihr Lieben,

nun melde ich mich, Euer Joshua (Dualer Student) gegen Ende der längsten Praxisphase (6 Monate!) meines Studiums wieder bei Euch zurück. Diese Zeit war sehr eindrucksvoll, denn man kann den Aufgaben auf den Grund gehen und fühlt sich wie ein wertiger Angestellter, d.h. wie ein fester Bestandteil des Unternehmens.

Ich hatte die Zeit, die Abläufe in der BERA intensiver kennenzulernen, Routinen aufzubauen (wobei bei der BERA jeder Arbeitstag anders ist) und dem Unternehmen etwas zurückzugeben. Gleichzeitig bekam ich in dieser Praxisphase von der BERA die Möglichkeit, im Rahmen eines Stipendiums 3 Wochen lang die Summer School in den USA zu besuchen. Dies war ein unvergessliches Erlebnis.

Hier möchte ich Euch nun anhand einiger Bilder einen kleinen Eindruck davon vermitteln, was ich dort, alles erlebt habe.

Die Stiftung, die eine Teilnahme an der Summer School ermöglicht, heißt Fulbright und setzt sich für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch mit Amerika auseinander. Ziel war es, sich hinsichtlich Leadership, Unternehmertum und Diversität weiter zu bilden, aber auch die Kultur, Arbeitswelt und das typische amerikanische Studentenleben zu erfahren. Wir waren eine Gruppe von 30 dualen Studenten aus ganz Deutschland und trafen dort auf eine andere Gruppe mit chinesischen Studierenden.1

Welcome to the USA – Ankunft in Atlanta

Nach einem 10-stündigen Flug haben wir endlich unser Ziel erreicht: Atlanta, die Hauptstadt des Südstaates Georgia.2

Der Campus – eine Stadt für sich

3.1

Zum Vergleich: Ein ähnlich großes Gelände in Heilbronn

Der Campus umfasste ein wirklich riesiges Gelände – mit allem, was man sich nur wünschen kann: Trainingscenter, Sportplätze, Restaurants, Imbisse, Sportstadium, Forschungseinrichtungen, Vorlesungsräume, Labore, Parks, Studentenwohnheime, Start-Up-Incubators und vieles mehr…

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Unsere Unterkunft auf dem Campus.

 

5.1

Das Fitnesscenter (CRC). Der Ort, an dem man sich mal wirklich austoben konnte.

Meine Activities an der Georgia Tech

Vorlesungen… natürlich

Natürlich bestand der Großteil des Aufenthalts aus Vorlesungen, die allerdings immer interaktiv waren. Denn wir waren immer nur kleine Gruppen – ganz im Gegensatz zu den klassischen Universitätskursen mit 200-400 Studierenden. Also ganz ähnlich zu den Vorlesungen in meinem dualen Studium 😉

Wir hatten jeden Vor- und Nachmittag abwechselnd insgesamt 4 Kurse:

Business-Case-Studies: Design Thinking, Lösen von Kundenproblemen, Analyse von Fall-Studien innovativer Unternehmen

Leadership-Course: Was bedeutet Führung – und die unterschiedlichen Arten von Führung, Emotionale Intelligenz, kulturelle Unterschiede hinsichtlich der Wirtschaftswelt, Austausch mit chinesischen Studierenden. Wichtige Themen, wenn man im Personalbereich arbeiten möchte!

Service-Learning: Soziales Projekt – Attraktivität eines lokalen Tierheims steigern (Webseite, Prozesse und Promotion optimieren)

Entrepreneurship: Grundlagen des Unternehmertums/Existenzgründung, Simulation eines eigenes Start-Ups

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Einer unserer Kurse (von vorne links in der Mitte, das bin ich 😉)

Exkursionen

7.1

Martin Luther King Center, Besuch bei dem TV Sender CNN, Center for Civil Rights

8.1

The World of Coca Cola – Headquarter von Coca Cola in Atlanta

… jaap. Unsere Cola kommt aus den USA. Hier waren wir in einem kleinen Coca-Cola-Museum. In Amerika zahlt man quasi für Werbung – Merchandise wo man nur hinschaut… Unglaublich, wie viele Marken und Getränke der Coca Cola Konzern auf der ganzen Welt umfasst. Hier waren wir in einem Raum, in dem wir die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von den unterschiedlichen Coca-Cola-Getränken auf der ganzen Welt probieren konnten. Sogar sehr „spezielle“ Getränke aus China mit Soja und Wassermelonen Geschmack… hm, nein danke!;-)

Aber wusstet ihr beispielsweise, dass MezzoMix eine spezielle Coca-Cola-Marke aus Deutschland ist, die man woanders nicht wirklich kennt?

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Zu Besuch bei Porsche… Grüße aus der Heimat

Labore und Start-Up-Incubators
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The Hangar – Hier werden innovative Projekte von der Fluggesellschaft DELTA Airlines entwickelt.

In den USA gehören Start-Ups zur Trendkultur. Auf dem Unicampus selbst gibt es riesige Gebäude, in denen Start-Ups sich einmieten und austauschen können, von Trainern gefördert und begleitet werden, Prototypen bauen können und Investoren finden können. Sie werden auch „Incubators“ genannt – denn hier werden Start-Ups geboren.11.1

Ein bisschen Freizeit war natürlich auch dabei

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Freizeitpark – „Six Flags“  und das „Georgia Aquarium“ – eins der größten der Welt.

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Eines der Highlights: Rooftop-Party

Typisch Amerika – Typisch Deutsch – Kultureller Austausch

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Kleines Geschenk für unsere amerikanische Dozentin. „That’s sooo german!“  „Größer – Schneller – Weiter.“  Solche Autos sind in den USA Alltag.

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Ein Baseballspiel und „Tubing“ gehören natürlich auch dazu.

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Was hier auffällig ist – man lernt wirklich schnell viele neue Leute kennen.

Mein Fazit
Insgesamt war es eine wirklich einmalige Erfahrung. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft (amerikanische, deutsche und chinesische), eine Menge kulturelle Eindrücke erhalten, viel dazugelernt, was Leadership und Unternehmertum angeht, mich persönlich weiterentwickelt und ganz viele tolle Erfahrungen gesammelt (die Bilder sprechen für sich).

Es war natürlich auch anstrengend und manchmal sogar stressig, denn der Unterricht war letztlich doch umfangreicher, als es hier den Anschein hat. Aber ich war ja auch nicht zum Urlaub machen da. 😉

Ich bin unglaublich dankbar, dass BERA mir die Möglichkeit dafür eröffnet hat! Thanks a lot! 🙂

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in meinen unvergesslichen Auslandsaufenthalt geben und ihr könnt das ein oder andere aus diesem Blogeintrag mitnehmen.

Wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt, geht ins Ausland und erweitert Euren Horizont. Die Erfahrungen und Begegnungen werden Euer Leben bereichern!

See you! 🙂

Euer Joshua


Kreatives Willkommen bei der BERA

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Veronique Ilz und frisch seit August 2019 bei der BERA mit meiner Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement dabei. Dabei unterstütze ich die Niederlassung in Bad Mergentheim. Durch das tolle Engagement meiner Kollegen vor Ort habe ich schon viele neue Dinge gelernt aber auch selbstständig erarbeiten können.

Das in der Mitte bin ich. Links von mir ist der zukünftige IT-Kaufmann Gino Gräter und rechts von mir die Angela DiPinto, duale Studentin an der DHBW.

Ich bin bereits im 2. Lehrjahr. Angefangen habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei einem anderen Betrieb in Heilbronn. Nun bin ich aber wieder in meine alte Heimat Bad Mergentheim gezogen. Leider wurde ich in meinem vorherigen Ausbildungsbetrieb nur auf eine Tätigkeit spezialisiert, da war der Alltag schnell sehr eintönig. Deshalb habe ich mich entschieden den Betrieb zu wechseln. Da hat es super gepasst das die BERA auch eine Niederlassung in Bad Mergentheim hat und bin ich glücklich ein Teil des Teams geworden zu sein!

Tatsächlich darf ich schon einige Aufgaben selbstständig übernehmen, wie z. B. die administrativen Tätigkeiten im Tagesgeschäft sowie das Bewerbermanagement. Dazu lege ich die eingegangenen Bewerbungen in unserem IT System an, kontaktiere unsere Bewerber und terminiere dann die Vorstellungsgespräche zwischen meinen Kollegen und den Bewerbern. Auch Bewerberprofile darf ich erfassen und bei der Vorstellung des Bewerbers bei einem Kunden war ich auch schon dabei.

Ich freue mich auf das was ich noch alles Lernen und selbstständig übernehmen darf. Bin schon ganz neugierig. 🙂 Denn noch in diesem Lehrjahr werde ich auch andere Niederlassungen besuchen sowie die Buchhaltung, Abrechnung und die Marketing Abteilung kennenlernen.

In der BERA Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall war ich zum gemeinsamen Frühstück und Willkommenstag mit meinen tollen Azubi-Kolleginnen und Kollegen sowie Ausbildungsleiterin Frau Albrecht. Wir wurden sehr herzlich empfangen und der Geschäftsführer, Herr Rath, war ebenfalls mit dabei. Das zeigte wie wichtig Herrn Rath seine Azubis sind!

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Das Morgenprogramm des Willkommenstag: Begrüßung und Kennenlernen des Geschäftsführers Bernd Rath.

In einer kleinen Präsentation hat Frau Albrecht uns die wichtigsten Punkte unserer Ausbildungszeit vermittelte. Wir konnten im Anschluss Erfahrungen, Anregungen und Wünsche austauschen. Das war natürlich toll, da meine Azubi-Kollegin Frau Sel und ich ganz neu bei der BERA sind und noch viele offene Fragen hatten. Da hat der Austausch mit den Auszubildenden die schon länger in der Ausbildung sind sehr geholfen.

Frau Albrecht hatte noch eine tolle Überraschung für uns in petto eine exklusive Führung durch das nur wenige Meter entfernte Würth Museum. Ein Teambuilding der besonderen Art, so toll, inspirierend und definitiv eine Erfahrung wert.

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In der Kunsthalle in Schwäbisch Hall ist gerade Bilder der Gegenwartskunst seit den 1960 aus der Sammlung Würth zu sehen.

Die in der Ausstellung gewonnene Inspiration durften wir gleich umsetzen und selbst kreativ werden. Wie man sehen kann sind die in der Kunsthalle Würth entstandenen Bilder sehr farbenfroh und fröhlich, denn so waren auch unsere Eindrücke dieses Tags. Die Idee war es diese Kreativität auch in den Arbeitsalltag mitnehmen und für die anstehenden Projekte zu nutzen.

Das Azubi Team hat sich super gut verstanden und wir haben einen tollen gemeinsamen Tag verbringen dürfen. Das ist nicht selbstverständlich und daher sind wir der BERA auch sehr dankbar!

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Unsere Kunstwerke die während des kleinen Kreativ-Workshops entstanden sind.