Azubis und duale Studenten bloggen

Auf was bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes zu achten ist

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka, ich bin 20 Jahre alt und befinde mich gerade im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau.

Eine spannende Zukunft

In meiner BERA-Zeit ist schon viel Spannendes passiert: mittlerweile war ich schon in der Marketingabteilung sowie im Projektmanagement und in der zentralen Abrechnung tätig. Dabei konnte ich viel Neues erlernen und auch testen, ob ich mir die verschiedenen Tätigkeiten und Herausforderungen in meiner beruflichen Zukunft vorstellen kann. Das ist für mich persönlich ein Argument, weshalb ich die BERA GmbH als mein Ausbildungsbetrieb ausgewählt habe: das „Schnuppern“ in verschiedene Abteilungen hilft dem Azubi, sich weiterzuentwickeln, Talente zu entfalten sowie Stärken zu fördern und Schwächen zu entdecken. Man sammelt Erfahrungen und findet so vielleicht auch heraus, in welcher Abteilung man sich in der beruflichen Zukunft eher nicht sieht. 🙂 Die Chance sollte jeder Azubi nutzen.

ausbildung_schuleMit der Entscheidung eine Ausbildung zu haben, geht jeder Schüler, bzw. Azubi einen neuen Weg. Vor allem junge Menschen entscheiden sich oft dafür, nach der Schule einen Beruf zu erlernen, anstatt zu studieren. Wichtig ist dabei, dass man sich für einen Betrieb entscheidet, zu dem man auf lange Sicht gut passt. Natürlich ist die Ausbildungszeit auch eine Chance zu testen, ob man zu dem Betrieb passt oder nicht.

Der Betrieb und ich – passen wir zusammen?

Wer schon früh an seine Zukunft denkt, sollte sich einen Betrieb mit Zukunftsentwicklung und einer hohen Übernahmechance umschauen. Natürlich kommt es bei der Übernahme auch auf die persönlichen und fachlichen Kompetenzen des Azubis an, allerdings kann man sich beim Bewerbungsverfahren schon darüber informieren, wie hoch die Übernahmequote des Ausbildungsbetriebes ist.

Wichtig ist, dass man sich genau über den Betrieb, bei dem man sich bewirbt, informiert und recherchiert. Kann man sich schon bei der Recherche mit dem Betrieb identifizieren, sollte man sich auf jeden Fall bewerben.

Allgemein ist natürlich auch noch wichtig, wie vielseitig und ansprechend der Ausbildungsbetrieb für den Azubi ist. Vielleicht spielt dabei auch die Größe des Unternehmens eine Rolle, wenn dem Bewerber wichtig ist, sich mit anderen Azubis auszutauschen. Ebenso sollte man sich über die Beratungs- und Betreuungs- sowie Weiterbildungsmöglichkeiten informieren. Vielleicht ist dem ein oder anderen auch die Entlohnung sehr wichtig.

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Ich denke, jeder sollte individuell entscheiden, welche Prioritäten er oder sie bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes setzt.

BERA ist MEIN Ausbildungsbetrieb

Ich persönlich merke schon seit über einem Jahr, dass ich den richtigen Ausbildungsbetrieb gewählt habe! 🙂 Ich bin sehr zufrieden mit all den Erfahrungen, die ich sammeln darf, mit meinen Kollegen und auch mit dem Ausbildungsberuf als Personaler.

Ich kann die BERA GmbH als Ausbildungsbetrieb nur jedem empfehlen. Egal ob Quereinsteiger oder Schulabgänger. Wer sich für die Arbeit mit Menschen interessiert, aber auch Interesse am Umgang mit Kunden hat, sollte sich für eine Ausbildung bei der BERA GmbH entscheiden. Es warten auch noch viele weitere Vorteile auf euch! 🙂

Liebe Grüße und bis bald,

Miriam Stroka

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Umfrage – Die Zukunft der dualen Studenten

Die Fragen „Wirst du übernommen?“ oder „Was machst du im Oktober?“ hört man derzeit öfters bei uns am Campus. Dies ist natürlich darauf zurückzuführen, dass wir das duales Studium bald beenden werden und als Absolventen mit dem Bachelor of Arts von unserer Hochschule in die große Welt entsendet werden. Aber wie sieht diese große Welt denn eigentlich bei uns aus?

Genau mit dieser Frage beschäftigt sich auch meine kleine Umfrage zum Thema „Die Zukunft der dualen Studenten“. Für die Werte habe ich insgesamt 31 Studierende an unserer Hochschule mit dem Schwerpunkt Dienstleistungsmanagement befragt. Damit ist diese Umfrage recht repräsentativ, da sich etwa 60 Studenten in unserem Studiengang befinden. Nun aber zu den Inhalten. Die sind ja um einiges interessanter:

1. Frage: „Werdet Ihr von Eurem Unternehmen übernommen“

 

Bild 1Wie man an dem Schaubild recht gut erkennen kann, ist es tendenziell so, dass die meisten der Studierenden übernommen werden. Das unterstützt die Vermutung, dass die Unternehmen noch für ihren eigenen Bedarf ausbilden und nicht ausbilden, weil sie ausbilden müssen. Überraschenderweise sind es aber sechs Personen, die noch nicht wissen, ob sie übernommen werden. In den Ausbildungsgesetzten ist es vorgeschrieben, dass Auszubildende sechs Monate bevor die Ausbildung endet, von Ihren Arbeitgebern über ihre Zukunft informiert werden müssen. Das gilt eigentlich für duale Studenten auch würde ich mal behaupten. Hoffentlich halten sich die Unternehmen dann auch ran und geben den 6 Kommilitonen bald Bescheid. 😉
10% der Studierenden werden nicht übernommen. Die Gründe habe ich aber leider nicht erfahren können.

2. Frage: „Wollt Ihr bei Eurem Unternehmen bleiben“

Bild 2Überraschenderweise sieht dieses Schaubild schon etwas anders aus. Während 21 Unternehmen ihre Absolventen übernehmen möchten, sind sich lediglich vierzehn der befragten Studenten ganz sicher, bei ihrem Unternehmen bleiben zu wollen. Das Schaubild verschiebt sich in Richtung „Unsicher“ und „Nein“. Gründe für die Unsicherheit (in dieser Umfrage nicht extra vermerkt) sind vor allem, dass es keine passenden offenen Stellen gibt oder die Personen sich in andere Richtungen weiterentwickeln möchten.

 

Frage 3: „Wenn Ihr nicht bei Eurem Unternehmen bleiben möchtet: Was habt ihr dann vor?“

Bild 3Von den Studierenden, die entweder nicht bei ihrem Unternehmen bleiben möchten oder sich noch unsicher sind, möchten viele ihre Kompetenzen in einem anderen Unternehmen einbringen. Lediglich zwei planen erst einmal einen vermutlich längere Reise und drei ein direkt angeschlossenes Masterstudium.

 

 

4. Frage: „Plant ihr ein Masterstudium?“

Bild 4Interessiert hat mich persönlich noch, ob meine Kommilitonen sich mit einem Masterstudium weiterqualifizieren wollen. Immer öfters trifft man auf Aussagen wie: „Ein Master aus Karrierestreben lohnt sich nicht“ oder „[..] selbst wer in eine Führungsposition möchte, braucht den Master nicht.“ Einer Umfrage zufolge können Bachelorabsolventen in 85 Prozent der Unternehmen jede Karriereposition erreichen.
Dennoch planen immerhin mehr als die Hälfte ein Studium und das sogar noch dual oder berufsbegleitend. Unser duales Studium scheint wohl doch ein recht positives Bild hinterlassen zu haben oder, so meinte eine Kommilitonin: „Ich würde gern klassisch Studieren, dem steht aber nur im Weg, dass ich mich schon zu sehr an das Geld gewöhnt habe.“

 

5. Frage: „Seid ihr froh, dass es bald vorbei ist“

Bild 5Zum Abschluss noch eine Frage zu unserer Hochschule, genauer dem Studium. Ich weiß, nach offiziellen Richtlinien und Empfehlungen hätte ich diese Frage so nicht stellen dürfen. Durch Ihre Formulierung könnte sie beeinflussend wirken und leichter zu einem „Ja“ anregen. Die Tendenz zum Ja, ist auch bei der Befragten zu erkennen, ich bin mir aber sicher, dass es nicht an der Fragestellung lag. 😉 Ich vermute eher, dass die 80% froh sind, wenn sich die Anspannung, die sich gerade in den letzten Monaten noch verstärkt hat, bald legt und wir unseren Abschluss in der Hand halten dürfen. Immerhin haben wir drei Jahre dafür hart gearbeitet. 😉