Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Allein schafft man viel – Gemeinsam schafft man alles!

Hallo zusammen,

ich bin Gino Gräter und habe am 01.08.18 meinen ersten Tag bei der BERA als Informatikkaufmann in Ausbildung gehabt. Am zweiten August kam eine weitere auszubildende Kollegin, Frau Dilara Bakti, zum Team dazu. Passend dazu fand auch gleich an diesem Tag ein „Azubi-Frühstück“ mit Frau Nitze und Frau Di Pinto statt.

In einem kleinen Besprechungsraum warteten Brezeln, Kuchen und ein Haufen Infos auf uns. Nach einer kurzen Vorstellung aller Beteiligten ging es gleich los mit der Geschichte der BERA und deren Entwicklung. Als wir dann in der heutigen Zeit angekommen waren, folgten kurze Vorstellungen vieler Kollegen/-innen aus allen Niederlassungen. Zu dem ein oder anderen Mitarbeiter wurden witzige und unterhaltsame Geschichten zum Besten gegeben und herzlich gelacht. Mich hat es von Anfang an motiviert wie begeistert Frau Nitze und Frau Di Pinto über ihre Kollegen/innen und über die BERA in ihrer Gesamtheit gesprochen haben. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass sie gerne ein Teil der BERA sind und sich hier wohlfühlen.

Zum Abschluss konnten wir noch viele Fragen stellen. Wir wurden dazu ermutigt auch Dinge zu erfragen, die man seinen Ausbilder vielleicht nicht so gerne fragen wollte, besonders nicht am Anfang der Ausbildung, wie z.B. Urlaub, Krankheits-/Fehltage oder Gehalt.

Nun waren schon 3 Wochen ins Land gezogen, in denen ich viele neue Leute kennengelernt habe, mir schon vieles von meinem Ausbilder gezeigt wurde und ich mich im Allgemeinen gut in die Ausbildung eingelebt habe. Am 23.08 war es dann Zeit für den Azubi-Ausflug zum Hochseilgarten in Waldenburg!

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Das Team bereit für einen tollen Tag!

Um uns besser kennenzulernen mussten wir Steckbriefe der anderen erstellen. Die Steckbriefe wurden während der Erstellung munter hin und her getauscht. Die anschließende Vorstellung der Steckbriefe war sehr lustig und hat gleich für eine gute Stimmung gesorgt.

Weiter ging es mit einer Vertrauensübung! Wir haben uns fallen lassen und ein anderes Teammitglied musste uns abstützen. Interessanter wurde die Übung mit geschlossenen Augen. Man entwickelte schnell Vertrauen zu allen andern und war davon überzeugt, dass sie einen nicht fallen lassen – coole Sache!

Unser Vertrauen wurde aber gleich wieder auf die Probe gestellt, denn jetzt kam der sogenannte „Mohawk-Walk“ auf uns zu. Der Mohawk-Walk besteht aus ein paar aufgestellten dicken Holzstämmen, die mit einem Stahlseil verbunden sind. Das Ziel ist es von der einen auf die andere Seite zu gelangen, ohne dass ein Teammitglied in den „Sumpf“ darunter stürzt. Wenn das doch passiert müssen nicht nur alle wieder zum Anfang zurück und von vorne beginnen, sondern alle die runtergefallen sind werden mit einer Augenbinde für den nächsten Versuch blind gemacht! Hört sich erstmal sehr hart an!

Mit eiserner Willenskraft ist es uns allen aber gelungen sicher am letzten Stamm zu stehen. Nur noch runtersteigen und wir hatten den Mohawk-Walk mit dem ersten Versuch bezwungen! – Eine echt starke Leistung des Teams!

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Der Mohawk-Walk durch den gefährlichen Sumpf!

Doch unser Erfolg war nur von kurzer Dauer, denn auf uns wartete schon die nächste schwierige Aufgabe: „Die Wand“.

Zwischen uns und dem Hochseilgarten stand eine 4,10 Meter hohe Holzwand, die wir ohne Hilfsmittel alle überqueren sollten – und das in 15 Minuten! Eine echt schwere Aufgabe.

Als erstes haben Rodrigo und ich Joshua Körper per Räuberleiter die Wand hochgedrückt und er hat sich selbst den Rest hochgezogen – Respekt!

Danach lief alles super, wir haben nach und nach alle anderen per Räuberleiter zu Joshua hochgehoben und er hat ihnen dann raufgeholfen. Nach einer Weile waren alle oben, bis auf Rodrigo. Da Rodrigo nun keinen mehr hatte, der ihm unten helfen konnte, musste er versuchen, so weit wie möglich an der Wand hochzuspringen. Zwei mutige Teammitglieder hingen dabei schon halb die Wand herunter und wurden von den anderen gesichert. Meine Aufgabe war es nun sein Bein zu fassen und ihn mit hochzuziehen. Viele Versuche gingen schief, doch wir kamen dem Erfolg immer näher – wir können das schaffen!

Und tatsächlich: beim letzten Versuch konnten wir ihn über die Kante der Wand ziehen – und zwar mit den Füßen zuerst! Es war ein beeindruckendes Spektakel voller Teamgeist, eisernem Willen und extremem Vertrauen von Rodrigo an uns alle – Wahnsinn!

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Rodrigo beim Rumhängen mit dem Team!)

Übrigens war es das erste Mal seit der Eröffnung des Hochseilgartens, dass jemand die Wand mit den Füßen zuerst überquert hat! Nach so einer Aktion hatten wir uns die folgende Pause absolut verdient.

Nach super Verpflegung und unterhaltsamen Gesprächen ging es dann mit unserer ersten Herausforderung im Hochseilgarten los, der „Jakobsleiter“. Die Jakobsleiter sieht aus wie eine für Riesen gebaute Strickleiter, welche wir im Zweierteam bis zur obersten Sprosse erklimmen sollten. Dabei wurden die beiden Kletterer von anderen Teammitgliedern gesichert.

Frau Albrecht und Frau Kögel waren die Ersten, die sich an die Leiter wagten. Meine Aufgabe hierbei war es, Frau Kögel zu sichern und im Falle eines Absturzes nicht in die Tiefe stürzen zu lassen – also volle Konzentration!

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie beeindruckt ich von den Beiden war, als sie mit tollem Teamwork die oberste Sprosse erreichten! Jetzt lag es an den Sicherern, die beiden wieder wohlbehalten auf den Boden zurückzubringen.

Ich war als Nächster an der Reihe. Mit meinem Partner Rodrigo versuchten wir uns an den unteren Sprossen. Leider bin ich dabei abgerutscht und fand mich dann auf dem Rücken liegend am Boden wieder. „Nicht so schlimm“, dachte ich und versuchte mein Glück erneut. Doch zu meinem Bedauern musste auch Rodrigo abbrechen, da er sich an der Wand seine Hand verletzt hatte. Während ich also an einer der Sprossen hing, machte sich Joshua zum Klettern bereit. Ich merkte aber schnell, dass ich mir bei meinem vorherigen Sturz meine Schulter verletzt hatte, und bin deswegen erst mal wieder von der Leiter herabgestiegen.

Mein Ersatz war niemand anderes als Angela Di Pinto, die wie ich etwas Höhenangst hat. Zusammen kletterten die beiden wacker immer weiter die Leiter hinauf, bis sie schlussendlich ganz oben angekommen waren – was für eine Leistung!

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Die Jakobsleiter ist fast bezwungen! Ihr schafft das!

Nach einer kurzen Pause ging es weiter. Ziel war es an einer Kletterwand auf eine in 12 Metern Höhe liegende Plattform zu gelangen und von dort aus ein paar Stationen zu absolvieren. Alternativ hierzu gab es eine weitere Plattform in 5 Metern Höhe, die auch ein paar Stationen bot.

Wegen meiner Schulter setzte ich das Klettern lieber aus und sicherte meine Teammitglieder vom Boden aus.
Frau Koegel, Frau Albrecht und Joshua haben den 12 Meter hohen Parcour mit Bravur gemeistert – Respekt!
Angela und Dilara sind souverän durch die Stationen in luftigen 5 Metern Höhe geklettert – beachtliche Leistung! Rodrigo musste leider wegen seiner verletzten Hand mit mir am Boden bleiben.

BERA Azubis und Studenten mit Ihren Betreuern

Schwindelerregende Höhen und standfeste Bodenunterstützung!

Zum Abschluss dieses tollen Tags gab es ein großes Grillfest, zu dem sich noch viele andere Mitarbeiter der BERA dazugesellten. Es wurde noch bis spät abends gegessen, gelacht und sich amüsiert!

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich das Gefühl hatte, dass wir wirklich ein super Team waren und unter uns ein starkes Vertrauen herrscht, welches wir in Zukunft weiter ausbauen können. Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht! Deshalb hier noch ein großes DANKE an das super Team, alle die zum Grillen gekommen sind und an die BERA für das unvergessliche Erlebnis! Ich bin froh darüber dabei sein zu dürfen!

Bis zum nächsten Mal,

Euer Gino

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Ein Kommentar

Eine gute Planung ist das halbe Event

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wie ihr vielleicht schon aus vorherigen Blogbeiträgen wisst, bin ich Angela Di Pinto und absolviere bei der BERA mein duales Studium im Bereich BWL-Dienstleistungsmanagement mit Vertiefung Personal und Bildungsmanagement.

Zurzeit befinde ich mich nach einer sehr stressigen Theoriephase und einem sehr erholsamen Urlaub wieder in der Praxisphase, die ich in der Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall absolviere. 🙂

Nachdem ich alle Prüfungen erfolgreich überstanden habe, durfte ich auch dieses Mal wieder ein tolles Projekt eigenverantwortlich – mit toller Unterstützung aus der Marketingabteilung – angehen: Die Kolleginnen und Kollegen in unserer Niederlassung in Schwäbisch Hall hatten sich im Juli vorgenommen, einen Bewerbertag zu veranstalten. Dieser sollte dazu dienen, qualifizierte Bewerber für uns – also die BERA – zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter mit nützlichen Tipps und Tricks von den Personalprofis zu unterstützen.

Meine Aufgabe dabei? Die Niederlassung bei der gesamten Planung dieses Tages zu unterstützen!

Das hört sich für den ein oder anderen jetzt vielleicht nach nicht gerade viel Arbeit an – und ich muss zugeben, das dachte ich am Anfang auch. 🙂 Aber hinter solchen Events steckt – wie ich am eigenen Leib erfahren durfte – viel mehr Vorausplanen und Organisieren, als ich mir je hätte denken können.

DiPinto_Bewerbertag

Zunächst geht es erst einmal darum, ein grobes Konzept auf die Beine zu stellen. Dabei wird im Vorfeld vor allem beschlossen, worauf ein solches Event abzielt, was wir damit erreichen wollen und auch, was die Hauptmessage an diesem Tag sein soll.

Nachdem wir uns recht schnell auf das Motto „Entspannt zum neuen Job“ geeinigt hatten, ging es auch schon an die Planung der Ausstattung. Dazu gehört auch die Planung von solch selbstverständlichen Dingen wie die Anzahl der Tische, Stühle, Räume usw. Und natürlich darf dabei auch die Deko nicht vergessen werden! Welche Banner stellt man auf, wo stellt man sie auf, welche Werbemittel sollen verwendet werden, welche Dekoration passt am besten zu unserem Motto? Das alles sind Fragen, die man im Vorfeld klären muss.

Nachdem wir also alle Themen rund um die Dekoration und die Ausstattung abgehakt hatten, ging es natürlich vorrangig darum, ein Programm für den Bewerbertag auf die Beine zu stellen. Dazu stand ich in engem Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen aus der Niederlassung, die immer ein offenes Ohr und tolle Anregungen für mich hatten.

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Als das Programm dann endgültig stand, war es natürlich an der Zeit, dieses auch entsprechend zu bewerben. Dazu hat die Marketingabteilung in Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Niederlassung tolle Plakate und Flyer erstellt, die es entsprechend zu verteilen gab. Auch hierbei stellten sich einige Fragen: Wo sollen die Flyer und Plakate verteilt werden, wer verteilt sie, wer soll wie zum Bewerbertag eingeladen werden und wer übernimmt diese Aufgabe?

Ganz schön viele Fragen, nicht wahr…? 🙂 Zum Glück haben uns auch alle anderen Kollegen aus der Hauptverwaltung tatkräftig unterstützt und sämtliche Flyer und Plakate wo es nur möglich war, verteilt.

Als der Bewerbertag selbst dann endlich anstand, wusste aufgrund der guten Vorbereitung und Planung jeder vor Ort genau, was seine Aufgaben waren und was es alles zu erledigen gab. Auch der Aufbau lief reibungslos und die Kolleginnen und Kollegen verzeichnen das Event als vollen Erfolg! 🙂

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Ihr seht also, so eine „kleine“ Veranstaltung zu planen, ist längst nicht so einfach, wie man sich das vorstellt, und es gibt unheimlich viele Dinge zu beachten, an die ich vorher selbst niemals gedacht hätte! 🙂

Dennoch hatte ich großen Spaß an dieser Aufgabe und freue mich sehr, dass ich diese große Verantwortung übernehmen durfte.

Ich bin schon gespannt, was ich euch in meinem nächsten Blogbeitrag berichten kann. Wie ihr seht, wird es mir bei der BERA so schnell nicht langweilig. 🙂

Genießt bis dahin noch das tolle Wetter!

Bis bald,

eure Angela Di Pinto


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Prüfungsphase – der ganz normale Wahnsinn an der DHBW

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ich wünsche euch ein frohes Neues und hoffe, ihr seid gut ins Jahr 2018 gerutscht!

Mein Name ist Angela Di Pinto und ich bin seit der ersten Januarwoche, nach meinem Urlaub, wieder frisch gestärkt aus meiner ersten Phase an der DHBW zurück im Betrieb. 🙂

Nun fragt ihr euch bestimmt, wie es mir in meiner ersten Theoriephase so ergangen ist. Ich kann euch sagen, es war super! Zwar sind wir im Gegensatz zu anderen Kursen mit 35 Studierenden ein sehr großer Kurs, doch zum Glück kamen wir alle von Anfang an super miteinander aus und es hat sich direkt eine starke Klassen- ähm… Kursgemeinschaft gebildet. Das macht den Hochschulalltag natürlich gleich viel angenehmer. 🙂

Auch mit unseren Dozenten haben wir echt ein tolles Los gezogen! Einige der Dozenten kommen nämlich direkt aus der Praxis und können uns somit zu den meisten Themen mit verständlichen, praxisnahen Beispielen dienen. Das erleichtert später auch das Lernen auf die Prüfungen ungemein, da man sich viele Themen so viel besser merken kann.

Und das ist auch schon das Stichwort zu meinem eigentlichen Thema: die berühmt-berüchtigte Prüfungsphase. 😉
angela di pinto_2Die Prüfungsphase findet in den letzten zwei Wochen der Theoriephase statt. Und wie bereits in meinem letzten Blogeintrag erwartet, geht es hier darum, sich möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit anzueignen. 200-seitige Skripte sind in den einzelnen Fächern keine Seltenheit, sondern eher die Norm. Doch keine Sorge! Das klingt jetzt alles viel schlimmer, als es ist. 🙂

Natürlich sind die Skripte in den allermeisten Fächern sehr lang. Man muss ja auch den ganzen Stoff, der normalerweise für 6 Monate geplant ist, in der Hälfte der Zeit durcharbeiten.
Die Länge der Skripte kommt aber auch daher, dass sie alle sehr ausführlich und meist mit vielen Beispielen geschrieben sind, damit man auch nach der Vorlesung – oder falls man mal krank war –alles noch versteht und nachvollziehen kann. Also alles halb so wild. 🙂

Um kurz vor den Prüfungen nicht zu sehr in Stress zu geraten, habe ich etwa einen Monat vor der Prüfungsphase angefangen, langsam die ersten Skripte zusammenzufassen. Das kommt aber natürlich immer ganz auf euer eigenes Lerntempo an! Einige meiner Kommilitonen haben sogar schon zwei Monate vorher mit ihren Zusammenfassungen begonnen. Das klingt jetzt für einige vielleicht sehr übertrieben, aber die Zeit vor den Prüfungen vergeht meist viel schneller, als einem lieb ist. 😀

Zusammenfassen bedeutete für mich, alle relevanten Infos aus den Skripten zu „filtern“ und sie in einheitlicher Form darzustellen. Ob ihr das lieber handschriftlich oder am PC macht, bleibt ganz euch überlassen – ich bevorzuge da allerdings den PC. 🙂
Viele Beispiele oder Punkte, die mir aus dem Unterricht schon in Erinnerung geblieben waren, habe ich dabei einfach rausgelassen, damit ich mich besser auf die wichtigsten Informationen konzentrieren konnte. Beim Zusammenfassen der Skripte bleibt dann auch schon das eine oder andere Thema grob im Kopf hängen und man muss diese dann beim „richtigen Lernen“ nur noch etwas weiter vertiefen und wiederholen.

„Richtiges Lernen“ sah dann für mich so aus, dass ich mich einige Tage vor der Prüfung im jeweiligen Fach noch einmal intensiv mit meiner Zusammenfassung beschäftigt habe.

Mir persönlich bleiben umfangreiche Themen immer viel besser im Kopf, wenn ich abgefragt werde, deswegen habe ich mit einigen meiner Kommilitonen Lerngruppen gebildet, in denen wir uns die einzelnen Fächer und Themen gegenseitig und in eigenen Worten erklärt haben. Natürlich kommt es auch hier wieder darauf an, was für ein Lerntyp ihr seid und ob ihr lieber allein oder in der Gruppe lernt.
angela-di-pinto_3.jpgWie ihr seht ist es auch ganz besonders wichtig, beim Lernen immer Ordnung an seinem Schreibtisch zu halten… 😉
Aber wie sagt man so schön? – „Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ 😀

Am meisten habe ich mich aber – wer hätte das gedacht – vor der Mathe-Prüfung gefürchtet! Unser Glück war, dass der Dozent wirklich auf uns Studenten eingegangen ist. Jederzeit konnten wir Fragen stellen, die ausführlich erklärt worden sind und auch das Skript war so umfangreich, dass wirklich jeder eine Chance hat mitzukommen!

Die Prüfungen an sich sind dann meistens schneller überstanden, als man schauen kann. Kaum hat die intensive Prüfungsphase begonnen, ist sie eigentlich auch schon wieder vorbei und man kann mit seinen Kommilitonen den Ausklang der Prüfungen gebührend feiern. 🙂

Im Großen und Ganzen solltet ihr also keine Angst vor den Prüfungen an der DHBW haben. Natürlich sind die Prüfungen anspruchsvoll und man sollte sie mit einem gewissen Maß an Respekt angehen und nicht alles auf die leichte Schulter nehmen, aber mit ein bisschen Fleiß und dem richtigen Zeitmanagement, ist das alles sehr gut machbar.

Nun heißt es für mich erst mal so richtig in der Praxisphase anzukommen und auf meine Prüfungsergebnisse zu warten! Die kommen nämlich erst in der Zeit zwischen Mitte Januar und Mitte Februar.

Ich hoffe ich habe euch was das angeht in meinem nächsten Beitrag nur Gutes zu berichten. 😉

Bis dahin eine gute Zeit!

Eure Angela Di Pinto


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Let´s get started!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Angela Di Pinto, ich bin 23 Jahre alt und habe am 1. Oktober mein duales Studium BWL-Dienstleistungsmanagement (Personal- und Bildungsmanagement) an der DHBW in Heilbronn begonnen. Somit darf auch ich mich nun stolz zu den BERA-Starters-Bloggern zählen! 🙂

Meine Praxisphasen verbringe ich in der Recruiting-Abteilung in der Hauptverwaltung der BERA GmbH in Schwäbisch Hall. Bevor das Duale Studium allerdings richtig losgeht, absolvieren alle Studenten erst mal ein einmonatiges Vorpraktikum. Hier erhalten wir erste Einblicke in den Arbeitsalltag des Unternehmens und lernen schon vorab unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen kennen.

In meinem ersten Blogbeitrag möchte ich euch erzählen, was ich in meinem Vorpraktikum erleben durfte.

Mein Start bei der BERA
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Natürlich war ich – wie jeder andere wahrscheinlich auch – unheimlich aufgeregt vor meinem ersten Arbeitstag. „Was werden meine Aufgaben sein? Wer sind meine Kollegen? Werde ich mich gut zurechtfinden?“ Doch meine Aufregung war völlig unbegründet, ich wurde vom gesamten Team nett und mit offenen Armen empfangen. 🙂

In den nächsten Wochen ging es dann darum, mir möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit anzueignen – eine Eigenschaft, die ich für’s Studium sicher noch öfter gebrauchen kann. 😀

Während meines Vorpraktikums hatte ich die Möglichkeit, für 2 Tage die Marketingabteilung und für einen Tag eine der 11 Niederlassungen zu besuchen. Im Marketing durfte ich schon fleißig mithelfen und sogar schon zwei von mir geschriebene Texte veröffentlichen und in der Niederlassung durfte ich einen ersten Blick in das Tagesgeschäft werfen, von dem ich hier in der Hauptverwaltung ansonsten nicht sehr viel mitbekomme. Für meine weiteren Praxisphasen ist dann auch eine längere Hospitation in allen Abteilungen und einer Niederlassung geplant, um alle Bereiche der BERA ausgiebig kennenzulernen. 🙂

Außerdem wurde ich in meiner Abteilung eingelernt und durfte mehrere Seminare besuchen, bei denen ich nicht nur alle Azubis und Studenten, sondern auch Mitarbeiter anderer Abteilungen und Niederlassungen kennenlernen durfte. Die Seminare sind eine tolle Möglichkeit, sich mit den neuen Kollegen zu unterhalten und wertvolle Tipps und Tricks auszutauschen. Außerdem hat man hier immer direkt einen Profi seines Fachs vor Ort, der einem alle Fragen rund um seinen Verantwortungsbereich beantworten kann.

Zu aller erst findet das 2-tägige Kompetenzseminar statt. Am ersten Tag, dem Willkommenstag, erhält man einen Überblick über die BERA und die Gründungsgeschichte – und wer könnte die schon authentischer erzählen als der Geschäftsführer selbst?! 🙂

Am zweiten Tag geht es dann weiter mit den Grundlagen der FIBU (Finanzbuchhaltung), LOBU (Lohnbuchhaltung) wie auch des Recruitings und man erhält einen Überblick über das Leistungsspektrum der BERA. Dieses reicht von der klassischen Arbeitnehmerüberlassung über die Personalberatung sowie die Vermittlung bzw. Überlassung von Fach- und Führungskräften bis zum Management von Master Vendor- und On-Site-Projekten. Zu unserem Unternehmen gehört außerdem die MEDICALBERA, das Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement sowie das unternehmenseigene Schloss zu Hopferau.

Während meines Vorpraktikums fand auch ein Azubi und Studenten Workshop statt. Hier nahmen alle Nachwuchskräfte der BERA teil – auch die, die bereits länger dabei sind – und haben mit den „Newbies“ ihre Erfahrungen geteilt. So fällt der Start ins Studium gleich viel leichter. 🙂
AngelaDiPintoNach meinem ersten Monat bei der BERA kann ich jetzt schon sagen, dass ich total begeistert bin. Meine Aufgaben im Recruiting sind sehr vielfältig und wirkliche Routineaufgaben gibt es nicht.

Jetzt heißt es aber erst einmal „Hallo Hochschule“. Schon komisch, dass ich nach dem einmonatigen Praktikum direkt für 3 Monate „abhaue“ um die erste Theoriephase zu meistern. Aber ich bin mir sicher, dass ich nach dieser Zeit über viele spannende Projekte berichten kann! 🙂

Bis dahin wünsche ich euch einen guten Start in den Herbst!

Bis bald,

Angela Di Pinto


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Auf der Zielgeraden

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Fabio Schumacher, ich studiere bei der BERA GmbH BWL Dienstleistungsmanagement mit Fachrichtung Personal und Vertrieb im dualen System.

Endspurt! Die vorletzte Praxisphase hat begonnen!

Seit zwei Wochen bin ich wieder zurück in der Niederlassung Heilbronn und schon wieder mitten drin im Arbeitsalltag bei der BERA. Es ist unglaublich, aber die Zeit meines dualen Studiums verging wie im Flug, so dass nun die vorletzte Praxisphase ansteht, bevor ich mein Studium im Sommer abschließen werde. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen Mitarbeitern und Kollegen der BERA GmbH bedanken, die mich in dieser Zeit betreut und unterstützt haben!

Mit Beginn dieser Praxisphase habe ich die Urlaubsvertretung von Frau Breillac (Personalmanagerin) übernommen. Mein Hauptaufgabenfeld liegt in den nächsten drei Wochen daher in der Betreuung eines unserer Großkunden. Die Betreuung dieses Kunden ist sehr interessant und ich lerne jede Menge über die Vorgänge im Bereich des Key-Account-Managements. Da wir einen Master-Vendor-Vertrag besitzen, betreut man dabei sowohl die Ansprechpartner der Co-Lieferanten, als auch die Ansprechpartner (in den meisten Fällen Personalreferenten/innen) des Kundenunternehmens direkt. Co-Lieferanten sind Marktteilnehmer, die uns bei der Rekrutierung von geeignetem Personal unterstützen. Somit befindet sich die BERA in einem Dreiecksverhältnis:
Master-vendor

Ein Master-Vendor zu sein bedeutet, die Schnittstelle zwischen Markt und Kunde zu sein. Alles wird zentral über den Master/BERA geregelt. Kundenseitige Anfragen oder sonstige Informationen werden alle an die BERA weitergegeben, die diese dann an die Co-Lieferanten berichtet.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie viele neue Einblicke man in dieser Zeit erhält und wie vielfältig diese Aufgabe ist! Ich freue mich deshalb sehr, diese Verantwortung in den nächsten Wochen tragen zu dürfen.

Bis dahin, alles Gute! 🙂


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„Alle Monate wieder“… oder wie war das?

Mein Name ist Fabio Schumacher, ich bin 21 Jahre alt und einer der drei dualen Studenten der BERA GmbH. In der DHBW Heilbronn studiere ich Dienstleistungsmanagement mit Fachrichtung Personal und darf in den Praxisphasen die Heilbronner Niederlassung unterstützen.

„Welcome to iRobot!“

So oder so ähnlich hätte die Einführung in unser neues Fach „Apparative Marktforschung“ lauten können. Besonders unser Klassenraum brachte uns zum Staunen. Im Raum befanden sich keine gewöhnlichen Stühle sondern multifunktionale, hochmoderne Drehstühle. Auch die Tafeln waren auf dem neusten Stand der Technik. Die sogenannten Smartboards  bedient man über ein Touchdisplay und man kann mehrere Bildschirme gleichzeitig auf dem Board anzeigen.

Meiner Meinung nach war dieses Fach eines der spannendsten und interessantesten unseres bisherigen Studiums. Wir durften die einzigartige Technologie des Eye-Trackings durchführen und erste Erfahrungen in der modernsten Methode der Marktforschung sammeln.

Eye-Tracking_FAS

Für diejenigen, die mit dem Begriff Eye-Tracking nichts anfangen können, hier eine kurze Erklärung:

Beim Eye-Tracking geht es darum, mithilfe entsprechender technischer Hilfsmittel (z.B. Brille) die Augen- bzw. die Blickbewegungen einer Testperson aufzuzeichnen und hinsichtlich verschiedener Fragestellungen auszuwerten. Eye-Tracking kommt daher oftmals bei Marktforschungsanalysen oder zur Wirksamkeit von Werbekampagnen bzw. Internetseiten zum Einsatz. In unserem Fall wurde die Reihenfolge der Blickbewegungen und die Länge des Blickes auf unterschiedliche Werbereklamen untersucht. Anschließend wurde auch, wie im Bild vorher zu sehen ist, analysiert, auf welche Produkte und Verpackungen beim Blick auf ein Einkaufsregal zuerst geachtet wird. Solche Analysen kosten Unternehmen normalerweise ca. 50.000 €, mit großem Spielraum nach oben und sind sehr wertvolle, aussagekräftige Unternehmensinvestitionen.

 „Ein bisschen Spaß muss sein :)“

Ein Event, welches besonders hervorzuheben ist, war die Semesterparty im neuen Heilbronner Club „Kaisers“, der wie der Name schon sagt sich in den obersten Stockwerken des Kaiserturms befindet. Fast alle Studenten unserer Kursstufe feierten zusammen in ausgelassener Atmosphäre, mit Blick über ganz Heilbronn, das 3. Semester. Auch der ein oder andere Dozent ließ sich blicken und führte Gespräche mit einigen Studenten über den Dächern von Heilbronn.

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Doch dann war sie da… vorhersehbar aber gleichzeitig auch rasend schnell… die gefürchtetste und nervenaufreibendste Zeit des Studiums:

DIE PRÜFUNGSPHASE

Dieses Jahr standen zwar lediglich 5 und nicht 9 Prüfungen wie letztes Semester an, jedoch genügt diese Anzahl nach Empfinden jedes Studenten ausreichend 😉 Die Masse an Lernstoff war wiederum auch dieses Semester sehr umfassend. Besonders die beiden Prüfungen in unseren Profilfächern Personalmanagement und meinem persönlich gewählten 2. Profilfach Vertrieb- und Servicemanagement hatten es in sich, da hier der Stoff aus 3 Semestern mit mehreren Dozenten und Vorlesungsskripten zusammenkam. Alles in Allem überstanden wir jedoch auch diese Klausurphase wie erhofft gut und können nun wieder in den Arbeitsalltag zurückkehren.

Ich freue mich auf die kommenden und abwechslungsreichen Praxisphasen bei der BERA GmbH und die zukünftigen Semester an der Hochschule Heilbronn!


3 Kommentare

Sie sind überall ….

…, die Studenten. Passend zum baldigen Semesterbeginn möchte ich mich auch, wie viele andere Zeitungen mit dem Thema Studium beschäftigen. Denn momentan thematisieren Medien mit reißerischen Titeln wie „Akademisierung alarmiert Arbeitsmarktforscher“, „Arbeitslose Akademiker – Topfschlagen im Niemandsland“ und „Zahl der Hochschulabsolventen doppelt so hoch wie vor zehn Jahren“ das angebliche Problem.

Warum studieren wir eigentlich?

Das Streben nach Bildung ist ein (immer) wachsendes Ziel der jungen Deutschen. Seit der Krise am Arbeitsmarkt im Jahre 1995 entscheiden sich immer mehr Jugendliche für das Abitur. Mittlerweile sind es sogar über 50%. Und wenn der halbe Weg zu einem hochqualifizierten Abschluss schon gegangen ist, entscheiden sich die meisten auch für ein Studium. Z.B. nahm 2011 mehr als die Hälfte eines Jahrgangs ein Hochschulstudium auf. Dieses Jahr werden 490.000 Studienanfänger/innen erwartet. (Natürlich tragen auch die Abschaffung des  Wehrdienstes und die doppelten Abiturjahrgänge ihren Teil zur hohen Zahl bei). Insgesamt sind wir dann aktuell bei über 2,5 Millionen Studenten. Das entspricht etwa der Summe der Einwohnerzahlen von Estland und Gesamtzypern (1,3 und 1,2 Millionen).

Gründe für ein Studium gibt es einige. Meistens sind es Träume an eine bessere berufliche Zukunft, einbesseres Gehalt, bessere Jobangebote und sichere Arbeitsplätze. Auch die Unternehmen fordern immer mehr Qualifikationen und geben auch oftmals in ihren Stellenangeboten an „abgeschlossenes Studium im Bereich ___“

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Dann ist doch alles gut, oder?

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass das doch eine erfreuliche Entwicklung ist. Es gibt immer mehr qualifizierte Menschen. Denn auch im Vergleich zu den anderen OECD Staaten (Organisation für Wissenschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; 34 Mitgliedsstaaten) stehen wir ziemlich schlecht dar. Deutschland hatte im Jahre 2011 einen Studienanteil von 46%. Der Durchschnitt liegt aber bei 65%.

Dennoch geht es uns wirtschaftlich gesehen sehr gut und das liegt an meinem eigentlichen Thema. Es gibt einen Unterschied zwischen den Vereinigten Staaten und dem deutschen Bildungssystem. Wisst ihr, was ich meine? Wenn ich Euch sage, dass Barack Obama begeistert war und viele andere Staaten neidisch auf uns sind, fällt es euch dann ein?

Es geht um unser duales Ausbildungssystem.

Das duale Ausbildungssystem

In Deutschland haben wir ein recht einmaliges Ausbildungssystem. Es vereinbart die praktische Erfahrung in einem Betrieb mit darauf abgestimmtem Unterricht an den Berufsschulen. Mein duales Studium ist auch eine Form davon. Ich lerne an der Hochschule und arbeite im Unternehmen im Wechsel von etwa drei Monaten.

Beim Studium verbringt man seine Zeit ja fast ausschließlich an der Hochschule (abgesehen von Praktika und einem Praxissemester).

Warum ich die Ausbildung hier ins Spiel bringe? Ihr zugrunde liegt eine einfache mathematische Rechnung. Stellen wir uns vor, wir haben eine Masse X, die die Schule mit einer Hochschulreife verlassen. Wir haben zudem zwei Bildungswege, die die X einschlagen kann, A und B. Je mehr von der Masse X nun sich für Bildungsweg A entschieden (hier das Studium) desto weniger bleiben dann für B (Ausbildung) übrig, oder? (Ganz davon abgesehen, dass die Anzahl der Kinder immer weiter sinkt)

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Hilfe, es fehlt an Arbeitskräften!

Und genau hier liegt das Problem: Arbeitsmarktforscher gehen nämlich nicht davon aus, dass sich die Wirtschaft in Deutschland so gut entwickeln konnte, weil es so viele Studenten gibt, sondern aufgrund der Ausbildungen. Arbeitsmarktforscher Hilmar Schneider, Generaldirektor des luxemburgischen Forschungsinstitutes Ceps/Instead führt in einem Artikel der Frankfurter Allgemeine sogar an: „Wenn man sieht, dass mit Deutschland ausgerechnet ein Land mit vergleichsweise wenigen Akademikern und einem starken dualen Ausbildungssystem gut durch die Krise kommt, muss man schon einmal die Frage stellen, ob diese Behauptung nicht schlicht falsch ist.“ [Behauptung: Je mehr Akademiker, desto erfolgreicher die Wirtschaft.]

Stoppt den Akademisierungswahn

Er ist, wie viele Forscher, der Meinung, dass man den „Akademisierungswahn“ stoppen sollte, denn vor allem die Qualität der Ausbildung leidet darunter. Aber auch die Wirtschaft. In den Unternehmen fehlt es an Arbeitskräften, denn diese sitzen in den Vorlesungssälen. Oftmals, so führt Ökonom Schneider in der Frankfurter Allgemeinen an, in den falschen Sälen. Denn bei mittlerweile 392 staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen kann man so einiges studieren. Auch oftmals etwas, das nicht sinnvoll für den Arbeitsmarkt ist. Oder was sollen Studenten mit dem Abschluss des Studienganges „Coffeemanagement“ anfangen oder mit dem „Beatles“-Master in Liverpool oder „Nachhaltiger Frieden durch Sport” in Monaco. Der Stern hat sogar eine „Jobampel“ aufgestellt, bei der man prüfen kann, ob man mit seinem Studiengang überhaupt eine gute Aussicht auf einen Job hat. http://www.stern.de/wirtschaft/job/mit-der-stern-jobampel-ins-richtige-studium-welche-studiengaenge-sich-lohnen-539568.html

An sich eine echt coole Idee. Aber der Studiengang sollte ja dennoch zu einem passen. Also finde ich nicht, dass jemand, der keinen Spaß mit Zahlen und Formeln hat, Elektrotechnik oder Mathematik studieren sollte – so schön die Aussichten auch sind. Aber es bietet immerhin einen Überblick und hilft z.B. wenn man sich zwischen zwei verschiedenen Studienfächer nicht entscheiden kann.

Und was nun?  

FragezeichenDen Unternehmen fehlt es an Arbeitskräften mit gewissen Qualifikationen und auf dem Markt befinden sich arbeitslose Personen, die einen frischen Abschluss besitzen, aber eben nicht jene Qualifikationen. Denn der Einstieg ist das Schwierigste. Es ist schwierig, einen Job zu finden, denn bei immer mehr Studenten, studieren auch immer mehr dasselbe. Sprich: Das Angebot ist größer als die Nachfrage.

Einer Studie zufolge ist jeder dritte Akademiker in Deutschland anfangs atypisch beschäftigt. 45% aller Neueinstellungen sind befristet und die Zahl der Minijobs, mit denen sich sowohl ungelernte, als auch Promovierte über Wasser halten, schnellt in die Höhe. Das hat aber nicht nur mit Nachfrage und Angebot, sondern auch mit einer veränderten Beschäftigungsmentalität zu tun, die sich Anfang der 2000er in der Generation Praktikum und heute eben in der Generation Befristung wiederspiegelt.

Jetzt doch nicht studieren?

Viele geben der Bildungspolitik die Schuld. Sie solle sich wieder mehr für Ausbildungen stark machen und Lösungen wie das duale Studium oder ähnliche Programme fördern. Mal sehen, ob sich in den nächsten Jahren dort noch mehr entwickelt.

Aber die Entscheidung für oder gegen ein Studium ist aber noch immer eine Entscheidung der jeweiligen Person. Wer ein Studium einnschlägt, muss eben damit rechnen, bei der Jobsuche erst einmal enttäuscht zu werden. Aber es kann sich dennoch lohnen (sonst würden es nicht so viele machen, oder?)

Zudem benötigen wir den Mix. Es ist ja nicht so, dass wir überhaupt keine Studenten bräuchten. Sie sind ja ebenfalls wichtig für die Wirtschaft.

Mein Fazit

Egal für welchen Weg wir uns entscheiden, es gibt genug Möglichkeiten. Einer Studie im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zufolge haben 81% der Schulabgänger eine Ausbildung in den von ihnen angestrebten Wunschberufen gefunden. Was ja echt viel ist.

Und beim Studium? Mittlerweile gibt es viele Tipps und Ratschläge für Studenten, die nach dem Studium in den Beruf einsteigen möchten: wie z.B. hier: http://karrierebibel.de/jobsuche-per-praktikum-strategien-fuer-berufseinsteiger/

Oder auch  Ratgeber wie: „die Guerilla Bewerbung“, „Die 100% Bewerbung“ oder „Handbuch Bewerbung“ http://karrierebibel.de/jobjaeger-25-bewaehrte-bewerbungsstrategien/

Wichtig ist es, sich schon während des Studiums von den anderen zu differenzieren. Sei es durch Praktika, Werkstudentenjobs, durch Reputation, Networking oder auch durch Blogs und ähnliches. Siehe: http://karrierebibel.de/berufseinstieg-33-tipps-fuer-jobeinsteiger/ Es gibt viele Möglichkeiten und das Wichtige ist, dass man sie ergreift.

Also, keine Angst vor der Zukunft. Nase hoch, Brust raus und ab durch die Wand. 😉