Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Summer School in den USA – mein beeindruckender Auslandsaufenthalt

Hallo ihr Lieben,

nun melde ich mich, Euer Joshua (Dualer Student) gegen Ende der längsten Praxisphase (6 Monate!) meines Studiums wieder bei Euch zurück. Diese Zeit war sehr eindrucksvoll, denn man kann den Aufgaben auf den Grund gehen und fühlt sich wie ein wertiger Angestellter, d.h. wie ein fester Bestandteil des Unternehmens.

Ich hatte die Zeit, die Abläufe in der BERA intensiver kennenzulernen, Routinen aufzubauen (wobei bei der BERA jeder Arbeitstag anders ist) und dem Unternehmen etwas zurückzugeben. Gleichzeitig bekam ich in dieser Praxisphase von der BERA die Möglichkeit, im Rahmen eines Stipendiums 3 Wochen lang die Summer School in den USA zu besuchen. Dies war ein unvergessliches Erlebnis.

Hier möchte ich Euch nun anhand einiger Bilder einen kleinen Eindruck davon vermitteln, was ich dort, alles erlebt habe.

Die Stiftung, die eine Teilnahme an der Summer School ermöglicht, heißt Fulbright und setzt sich für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch mit Amerika auseinander. Ziel war es, sich hinsichtlich Leadership, Unternehmertum und Diversität weiter zu bilden, aber auch die Kultur, Arbeitswelt und das typische amerikanische Studentenleben zu erfahren. Wir waren eine Gruppe von 30 dualen Studenten aus ganz Deutschland und trafen dort auf eine andere Gruppe mit chinesischen Studierenden.1

Welcome to the USA – Ankunft in Atlanta

Nach einem 10-stündigen Flug haben wir endlich unser Ziel erreicht: Atlanta, die Hauptstadt des Südstaates Georgia.2

Der Campus – eine Stadt für sich

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Zum Vergleich: Ein ähnlich großes Gelände in Heilbronn

Der Campus umfasste ein wirklich riesiges Gelände – mit allem, was man sich nur wünschen kann: Trainingscenter, Sportplätze, Restaurants, Imbisse, Sportstadium, Forschungseinrichtungen, Vorlesungsräume, Labore, Parks, Studentenwohnheime, Start-Up-Incubators und vieles mehr…

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Unsere Unterkunft auf dem Campus.

 

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Das Fitnesscenter (CRC). Der Ort, an dem man sich mal wirklich austoben konnte.

Meine Activities an der Georgia Tech

Vorlesungen… natürlich

Natürlich bestand der Großteil des Aufenthalts aus Vorlesungen, die allerdings immer interaktiv waren. Denn wir waren immer nur kleine Gruppen – ganz im Gegensatz zu den klassischen Universitätskursen mit 200-400 Studierenden. Also ganz ähnlich zu den Vorlesungen in meinem dualen Studium 😉

Wir hatten jeden Vor- und Nachmittag abwechselnd insgesamt 4 Kurse:

Business-Case-Studies: Design Thinking, Lösen von Kundenproblemen, Analyse von Fall-Studien innovativer Unternehmen

Leadership-Course: Was bedeutet Führung – und die unterschiedlichen Arten von Führung, Emotionale Intelligenz, kulturelle Unterschiede hinsichtlich der Wirtschaftswelt, Austausch mit chinesischen Studierenden. Wichtige Themen, wenn man im Personalbereich arbeiten möchte!

Service-Learning: Soziales Projekt – Attraktivität eines lokalen Tierheims steigern (Webseite, Prozesse und Promotion optimieren)

Entrepreneurship: Grundlagen des Unternehmertums/Existenzgründung, Simulation eines eigenes Start-Ups

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Einer unserer Kurse (von vorne links in der Mitte, das bin ich 😉)

Exkursionen

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Martin Luther King Center, Besuch bei dem TV Sender CNN, Center for Civil Rights

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The World of Coca Cola – Headquarter von Coca Cola in Atlanta

… jaap. Unsere Cola kommt aus den USA. Hier waren wir in einem kleinen Coca-Cola-Museum. In Amerika zahlt man quasi für Werbung – Merchandise wo man nur hinschaut… Unglaublich, wie viele Marken und Getränke der Coca Cola Konzern auf der ganzen Welt umfasst. Hier waren wir in einem Raum, in dem wir die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von den unterschiedlichen Coca-Cola-Getränken auf der ganzen Welt probieren konnten. Sogar sehr „spezielle“ Getränke aus China mit Soja und Wassermelonen Geschmack… hm, nein danke!;-)

Aber wusstet ihr beispielsweise, dass MezzoMix eine spezielle Coca-Cola-Marke aus Deutschland ist, die man woanders nicht wirklich kennt?

9.1

Zu Besuch bei Porsche… Grüße aus der Heimat

Labore und Start-Up-Incubators
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The Hangar – Hier werden innovative Projekte von der Fluggesellschaft DELTA Airlines entwickelt.

In den USA gehören Start-Ups zur Trendkultur. Auf dem Unicampus selbst gibt es riesige Gebäude, in denen Start-Ups sich einmieten und austauschen können, von Trainern gefördert und begleitet werden, Prototypen bauen können und Investoren finden können. Sie werden auch „Incubators“ genannt – denn hier werden Start-Ups geboren.11.1

Ein bisschen Freizeit war natürlich auch dabei

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Freizeitpark – „Six Flags“  und das „Georgia Aquarium“ – eins der größten der Welt.

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Eines der Highlights: Rooftop-Party

Typisch Amerika – Typisch Deutsch – Kultureller Austausch

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Kleines Geschenk für unsere amerikanische Dozentin. „That’s sooo german!“  „Größer – Schneller – Weiter.“  Solche Autos sind in den USA Alltag.

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Ein Baseballspiel und „Tubing“ gehören natürlich auch dazu.

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Was hier auffällig ist – man lernt wirklich schnell viele neue Leute kennen.

Mein Fazit
Insgesamt war es eine wirklich einmalige Erfahrung. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft (amerikanische, deutsche und chinesische), eine Menge kulturelle Eindrücke erhalten, viel dazugelernt, was Leadership und Unternehmertum angeht, mich persönlich weiterentwickelt und ganz viele tolle Erfahrungen gesammelt (die Bilder sprechen für sich).

Es war natürlich auch anstrengend und manchmal sogar stressig, denn der Unterricht war letztlich doch umfangreicher, als es hier den Anschein hat. Aber ich war ja auch nicht zum Urlaub machen da. 😉

Ich bin unglaublich dankbar, dass BERA mir die Möglichkeit dafür eröffnet hat! Thanks a lot! 🙂

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in meinen unvergesslichen Auslandsaufenthalt geben und ihr könnt das ein oder andere aus diesem Blogeintrag mitnehmen.

Wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt, geht ins Ausland und erweitert Euren Horizont. Die Erfahrungen und Begegnungen werden Euer Leben bereichern!

See you! 🙂

Euer Joshua


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Halbzeit erreicht!

Gastbeitrag von Kristina Enner 

Mein  Name ist Kristina Enner und ich bin 24 Jahre alt. Ich mache derzeit eine Ausbildung Kristina Ennerzur Personaldienstleistungskauffrau bei der BERA in Crailsheim und bin mittlerweile im 2. Ausbildungsjahr.

Warum ich als Azubi schon so alt bin? Das hat folgenden Grund: es ist meine zweite Ausbildung. Da ich mich nach meiner Ausbildung als Pharmazeutisch Technische Assistentin beruflich umorientieren wollte, bewarb ich mich erst bei der BERA als Projektmitarbeiterin. Und warum die BERA? Die BERA wurde mir von einer Bekannten empfohlen, die selber als Projektmitarbeiterin eingesetzt und sehr zufrieden war. Aber zum Glück wurde mein Potenzial schnell erkannt und mir wurde ein Ausbildungsplatz angeboten, den ich natürlich dankend annahm. Erst durfte ich mich als Praktikantin beweisen und begann dann anschließend im September meine Ausbildung.

Was, nochmal die Schulbank drücken?

Obwohl ich mir erst unsicher war, ob ich nochmal die Schulbank drücken möchte, weiß ich jetzt, dass es die richtige Entscheidung war. Azubis werden bei der BERA sehr geschätzt. Als erstes wird ein Willkommenstag für alle neuen Auszubildenden und Studenten organisiert. Dann gibt es immer tolle Aktionen wie z.B. die Renaturierung im Schloss zu Hopferau, wie schon bei den vorherigen Beiträgen ausführlich berichtet wurde. Vor der Geschäftsleitung durften wir uns bei der Gelegenheit auch gleich beweisen und eine Präsentation halten. Wer jetzt denkt – „ohje vor der Geschäftsleitung“ – so schlimm war es nicht. Im Gegenteil, es  war ein sehr tolles Erlebnis. Alle wichtigen Personen der Firma haben einem zugehört und am Schluss gab es Applaus und ein sehr großes Lob. Das lässt einen sehr stolz auf sich sein und man kann über sich hinaus wachsen. Da in der Schule sowieso sehr viele Projekte und Präsentationen gemacht werden, war das eine sehr gute Übung. Außerdem wird man auch für gute schulische Leistungen mit einer Prämie belohnt. Das war für mich letztes Jahr ein schönes Urlaubsgeld :).

Als Azubi bekommt man so ein umfangreiches Wissen wie sonst nicht mehr. Obwohl der  Beruf der Personaldienstleistungskauffrau schon so  umfangreich ist, wird die Ausbildung von der BERA sehr abwechslungsreich gestaltet. Das lässt sich darin erkennen, dass man alles mal machen darf und auch alle Abteilungen durchläuft – so ist man bestens informiert und kann das ein oder andere Mal sogar die anderen Kollegen aufklären.

Einige Abteilungen und Bereiche durfte ich nämlich schon durchlaufen. Eingelernt wurde ich erstmal im Assistenzbereich und am Empfang und durfte dann immer mehr Verantwortung übernehmen bis ich selbständig Vorstellungsgespräche führen durfte. Auch durfte ich schon das Team einer anderen Niederlassung unterstützen, die Buchhaltung kennenlernen und mich im Marketing kreativ beweisen. Dadurch konnte ich sehen, wie andere Niederlassungen arbeiten und in der Buchhaltung und Marketing auf die andere Seite des Geschehens blicken. Jetzt weiß ich, warum bestimmte Sachen genau so  gemacht werden sollen und nicht anders. Viele Aufgaben, die in der Niederlassung durchgeführt werden, werden nämlich dann in der Buchhaltung oder im Marketing weiterverarbeitet.

Nein, ich muss nicht Kaffee kochen…

Als Azubi darf man schnell Verantwortung übernehmen, z.B. durfte ich schon bei  Messen mitarbeiten und dabei selbständig die Bewerber und Kunden beraten. Aber auch das Führen von Vorstellungsgesprächen, die anschließende Beurteilung des Bewerbers und das Mitentscheiden, ob dieser Bewerber eine Zusage oder Absage bekommt, gehört mittlerweile zu meinen Aufgaben und verlangt viel Verantwortung. Denn die Kollegen müssen dann einem vertrauen und sich auf die Beurteilung verlassen können. Zu meinen Aufgaben gehört auch, die  eingehenden Bewerbungen zu sichten, Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen sowie Absagen der Bewerbungen zu schreiben. Bei Kundenanfragen suche ich nach geeigneten Bewerbern und für Bewerber wiederum nach geeigneten Kunden. Dazu gehört auch viel Recherchearbeit sowie Marktforschung und -erkundung dazu. Außerdem darf ich selbständig Stellenanzeigen verfassen und veröffentlichen. Zur Abwechslung darf ich auch am Empfang unterstützen und die Projektmitarbeiter betreuen.

Und stellt euch vor, das war noch nicht alles. Ich werde noch viele tolle neue Aufgaben kennenlernen und übernehmen, wie Kundenakquise und -betreuung.

Das Beste zum Schluss 😉

Zuletzt möchte ich noch mein Team in Crailsheim vorstellen. Wir sind ein junges und dynamisches Team. Aufgenommen wurde ich sehr herzlich und es konnten sich schnell Freundschaften bilden. Wir verbringen gerne die Zeit zusammen, auch in den Pausen oder außerhalb der Arbeitszeiten. Es ist unglaublich wichtig, Kollegen zu haben, mit denen man sich versteht, denn nur so ist man motiviert und geht auch gerne zur Arbeit. Toll finde ich auch, dass ich mich jederzeit miteinbringen darf und viel Wert auf meine Meinung gelegt wird. Schnell bekam ich das Gefühlt vermittelt, ein Teil des Teams zu sein.

Ein Beruf, viele Chancen

Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit, als Personalmanagerin im Recruiting oder im Vertrieb, als Personalreferentin oder auch als Personalsachbearbeiterin zu arbeiten. Wo genau mich mein Weg hinführen wird? Das weiß ich noch nicht, aber ich bin schon jetzt sehr gespannt!