Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


VoIP-Umstellung in der Niederlassung Crailsheim

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

im heutigen Beitrag möchte ich Euch gerne über mein Projekt in der Niederlassung Crailsheim berichten. Kurz zu mir: mein Name ist Nuri und ich bin seit einem guten halben Jahr Auszubildender in der IT-Abteilung, bei der BERA GmbH in Schwäbisch Hall. Dort werde ich zum Kaufmann für IT-Systemmanagement ausgebildet.

Zuerst einmal möchte ich euch erklären was sich hinter dem Begriff VoIP verbirgt. Voice over IP, bezeichnet die Sprachkommunikation über internetbasierte Netzwerke. Bis zu dem Zeitpunkt der Umstellung in Crailsheim hatten wir dort noch den ISDN Standard (ein digitales Netzwerk für Fax und Telefon das in den 90ern in Deutschland etabliert war) in Benutzung, dieser wurde nun jedoch auf VoIP umgestellt. Im nächsten Schritt wollen wir in der Zukunft die Telekommunikationsanlage komplett virtualisieren und auf ein UCC-Gesamtkonzept setzten, mehr dazu aber erst im nächsten Blogbeitrag. Bleibt gespannt! 🙂

Ich möchte euch eine detailreiche Erklärung mit Bildern von unserem Einsatz in der Niederlassung Crailsheim geben, damit Ihr seht, wie interessant und spannend unsere Aufgaben in der IT hier bei der BERA sind.

Der Hausanschluss, mit dem Telekom Logo, hier kommen Telefon- und Internetleitung in das Gebäude.

Die Umstellung und die dafür notwendigen Schritte werden einerseits von einem externen Techniker und andererseits von uns, der BERA-IT durchgeführt. Da ja fast alle Internetleitungen einem Provider gehören, siehe das Telekom Logo auf dem Hausanschluss, muss der Techniker von der Telekom zuerst die Vorarbeit leisten damit wir überhaupt weitermachen können. Er kümmerte sich um den Hausanschluss, der auch APL genannt wird. Mit einem speziellen Schlüssel hat er die kleine graue Box geöffnet, in der bei der Erstinstallation eine Leitung der Telekom verlegt wurde. Diese vielen dünnen Kabel die in der APL Box im Keller ankommen, hat er neu verschaltet, damit die damit verbundene Telefondose in der BERA-Niederlassung nun statt einem ISDN Signal mit DSL-Internet funktionieren.

Nach Abschluss der Arbeiten am Hausanschluss war der Serverschrank dran, in dem die Telefondose (TAE-Dose) auf Funktionalität gemessen wird, ob das neue Signal bereits da ist oder nicht. Sobald alles getestet und überprüft wurde, kann man den neuen VoIP-Router an die TAE-Dose anschließen, um mit der Installation fortzufahren. Diesen VoIP-Router braucht man damit die bestehenden Telefone über die DSL Leitung kommunizieren können. Hierzu wird der VoIP-Router in einen freien Platz im Serverschrank platziert und mit einem Netzteil an das Stromnetz angeschlossen. Danach baut man eine DSL Verbindung mit dem Anschlusskabel an der TAE-Dose auf und schließt zuletzt die Telefonanlage bzw. die Sprachkanäle an der rechten, orangefarbenen markierten Seite der Box an. Sobald alles erledigt ist, fangen die LEDs an der Box an grün zu blinken. Trotzdem kann es bis zu einem Tag dauern, bis der Provider den DSL-Anschluss für die Telefonie freigeschalten hat.

Zuvor muss aber auch der neue VoIP-Router selbst aktiviert werden, dazu muss man einen PC direkt am Gerät anschließen und den Freischaltcode, der schon vorher per Post vom Anbieter kam, eingeben. Danach haben wir noch bestimmte BERA spezifische Konfigurationen eingerichtet. Nun sollten alle Telefon über das Internet funktionieren.

Der Serverschrank mit dem neuen VoIP-Router, über die gelben Anschlüsse kommt das Internet, die orangenen daneben versorgen die einzelnen Telefone.

Der Vorteil von VoIP ist vor allem die Flexibilität. Telefonnummern können jederzeit geändert werden, Rufumleitungen auf andere Geräte genauso. Die Verwaltung läuft über ein Portal im Internet. So können wir in der IT standortunabhängig ganz schnell reagieren, wenn unsere Kollegen im Homeoffice arbeiten wollen oder Arbeitsplätze getauscht werden, so bleibt jeder unter seiner üblichen Nummer erreichbar.

Zum Abschluss bevor man den Serverschrank abschließt sollte man noch das Kabel-Management sorgfältig überprüfen damit später viel schneller Fehler entdeckt und Geräte ein- und ausgebaut werden können.

Normalerweise wäre es damit eigentlich auch schon getan. Jedoch standen wir vor einem Problem, auf einmal war eine Durchwahl zweimal vorhanden und eine bestehende war hingegen verschwunden. Da die Kabel im Serverschrank und die Dosen mit den Anschlüssen für die Telefonanlagen in den jeweiligen Räumen gut beschriftet sind, konnten wir das Problem ziemlich schnell lösen. Trotzdem hat es fast eine Stunde gedauert bis alles wieder reibungslos lief.

Diese Anschlussdosen habe ich überprüft ob die Beschriftung korrekt ist und so den doppelt belegten Anschluss gefunden.

Hierzu musste ich jedoch unser Systemhaus (der Anbieter der uns Server und Telefonanlagen stellt) einbeziehen, denn sie haben die Bezeichnungen in der Anlage ursprünglich eingerichtet und nur mit ihrer Hilfe konnten wir das Problem lösen. Vorort bin ich mit einem Telefon alle Räume durchgegangen und habe es kurz an jede Dose ansteckt bis die Durchwahl am Display erschien. Zum Glück werden die Telefonanlagen über PoE (Power over Ethernet) angetrieben, deshalb musste man für die Tests nur ein Kabel anschließen. Nachdem wir alle Durchwahlen zugeordnet hatten, musste ich nur noch an den Serverschrank eine der doppelte Leitung an die richtige Dose einstecken und die Bezeichnung entsprechend anpassen.

Meine Aufgaben sind wirklich vielfältig und machen mir großen Spaß. Es ist auch schön, dass ich für einen Azubi im ersten Lehrjahr bereits viel Verantwortung übernehmen darf und dadurch sehr viel lernen kann. Mein Ausbilder steht mir dabei immer mit Rat und Tat beiseite.

Ich hoffe, dass der Einblick in einen Aspekt meines Alltags für euch interessant war und freue mich darauf, euch in Zukunft weitere spannende Aufgaben und Tätigkeiten eines Kaufmanns für Systemmanagement in Ausbildung hier bei der BERA GmbH näher zu bringen.

Bis Bald!

Euer Nuri Durdu


Gemeinsam schafft man ALLES!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin´s wieder: eure Aleyna, die Auszubildende aus der Niederlassung in Heilbronn.

Mittlerweile bin ich schon über einem halben Jahr bei der BERA. Die Zeit vergeht wie im Flug. 🙂

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich euch von meinen ersten Einblicken bei der BERA erzählt. Mittlerweile habe ich schon viel gelernt und übernehme einiges mehr an Verantwortung als vorher.

Beispielsweise kümmere ich mich um das Bewerbermanagement. Ich lege die Bewerber an und führe vorab Telefoninterviews mit Ihnen. Das macht mir viel Spaß. Es ist auch immer wieder spannend wie verschieden unsere Bewerber sind.

Ebenso erstelle ich versandfertige Profile, damit die Kollegen diese Profile an die Kunden weiterleiten können. Hier ist es sehr wichtig genau zu arbeiten, denn wir haben hohe Qualitätsstandards und diese will ich auch erfüllen.

Auch bei der Einstellung von Mitarbeitern unterstütze ich. Das bedeutet, dass ich den Arbeitsvertrag und die Sicherheitsunterweisungen mit den Mitarbeitern durchgehe.

Des Weiteren bin ich natürlich auch aktiv im Tagesgeschäft der Niederlassung eingebunden und hier gleicht kein Tag dem anderen.  Es ist immer spannend und abwechslungsreich.

Ein wirklich tolles Gefühl Spaß und Zufriedenheit in seinem Berufsleben gefunden zu haben! 🙂

Meine Arbeitskollegin Lisa Falkenecker (rechts) und ich 🙂

Die Berufsschule

Im Dezember 2020 wurden die Schulen in ganz Deutschland geschlossen und somit hatten wir nach den Weihnachtsferien erneut Online Unterricht.

Da ich schon letztes Jahr Online Unterricht hatte war es nichts Neues für mich. Auch wenn es wieder eine kleine Umstellung war, hat es dennoch Spaß gemacht den Unterricht anders zu erleben.

Wir haben ganz normal Unterricht zu denselben Zeiten wie auch schon Offline vor Ort, der einzige Unterschied: wir sind alle daheim und benutzten iPads oder sonstige Geräte um einander zu sehen.

Da ich noch im ersten Lehrjahr bin, werde ich weiterhin Homeschooling haben, bis die Corona Zahlen soweit gesunken sind, dass auch das erste Lehrjahr in den Präsenzunterricht gehen darf. Die höheren Klassen haben hier nachvollziehbarerweise Priorität.

Durch den Online Unterricht und das Homeschooling sind wir alle selbstständiger geworden. Weil wir im Online Unterricht keine Klassenarbeiten schreiben können, lernen wird durch mündliche Präsentationen oder durch eigenständige Verfassen von Aufsätzen und Berichten. Unsere Lehrerinnen und Lehrer geben Ihr Bestes, dass der Unterricht aber sonst so normal wie möglich verläuft.

Wir arbeiten sehr oft in Teams zusammen, in denen wir alle per Videokonferenz am jeweiligen Unterricht teilnehmen. Damit wir einander kurz sehen, machen wir beim Unterrichtsbeginn und kurz vor Schluss die Kameras und Mikrofone an. Es ist jedes Mal aufs Neue sehr schön meine Klassenkameraden zu sehen und sich mit Ihnen auszutauschen. :))

Ich hoffe, dass wir so bald wie möglich wieder in die Schule gehen dürfen und alles wieder seine gewohnte Normalität findet.

Gemeinsam schaffen und meistern wir alles!! 🙂

Bis Bald!

Eure Aleyna


Mut zur Lücke – Organisation zwischen Ausbildung und Vollzeit-Mama in der Pandemie

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin Anja Voss, 36 Jahre alte Umschülerin zur Bürokauffrau und Mama eines 11-jährigen Sohns, der die 6.Klasse besucht. 🙂

Mittlerweile bin ich schon fast ein Jahr bei der BERA in der Niederlassung in Crailsheim.

Durch die aktuelle Situation mit den Corona-bedingten Schulschließungen ist es für mich ein Spagat zwischen Home-Office, Niederlassung, meinem Home-Berufs-Schooling und dem Home-Schooling meines Sohnes. Doch wie kann man die Aufgaben alle unter einen Hut bringen?

Ja, es ist vielleicht nicht immer einfach, aber es gibt bei der BERA GmbH für alles eine Lösung. Wie diese aussehen kann, möchte ich euch anhand meines Arbeitsalltags in Zeiten des Lockdowns erzählen.

Zu Beginn meiner Ausbildung war die Kinderbetreuung gesichert. Keiner hätte gedacht, dass die Schulen jemals schließen müssen und ich als berufstätige Mama mir Gedanken über die Betreuung meines Kindes machen muss. Zum Glück ist die BERA GmbH sehr kooperativ und unterstützend, was die Arbeit aus dem Home-Office anbelangt und so ist die Kinderbetreuung gesichert. 🙂

Home-Schooling

Wir bearbeiten in der Berufsschule aktuell neue Lehrinhalte, von daher läuft es normal weiter wie es auch mit Präsenzunterricht gewesen wäre. Unsere Mitarbeit und abgegebenen Aufgaben werden ebenfalls normal bewertet. Die neuen Themen verlangen es sehr häufig, um sie zu verstehen, auch außerhalb vom Unterricht sich selbstständig mit Ihnen zu befassen. Online, per Chat, Video oder Mail ist etwas ganz Anderes, als wenn der Lehrer vor einem steht. Vor Ort kann man direkt fragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Online gibt es natürlich auch die Möglichkeit Fragen zu den Hausaufgaben zu stellen, allerdings könnte es sein, dass es etwas dauert bis man eine Antwort bekommt.

Mein Sohn und ich im HomeOffice – gerade ist er als Fotograf tätig! 😉

Home-Office
Den praktischen Teil meiner Ausbildung erledige ich aktuell hauptsächlich im Home-Office, um bei meinem Kind zu sein. Wir sitzen zusammen am Esszimmertisch, so dass ich arbeiten und er seine Schulaufgaben machen kann. Über diese Möglichkeit bin ich der BERA sehr dankbar. Mein Sohn hat auch wie wir Auszubildenden, neue Themenfelder zu bearbeiten und nicht in allen Fächern Online Unterricht. Meisten bekommen sie nur die Aufgaben und müssen diese dann eigenständig bearbeiten und hochladen. Lehrer sind eigentlich dafür da den Kindern etwas beizubringen – im Moment übernehmen tag täglich die Eltern diese Aufgabe. Nicht jedes Kind lernt gerne oder versteht neue Inhalte beim ersten Mal, da tauchen sehr häufig Fragen auf. Da der Lehrer nicht zur Hand ist, werde ich gefragt. Wir Eltern sind im Moment die Lehrer für unsere Kinder. Trotzdem finde ich diese Phase gerade sehr spannend und positiv. Ich genieße die Zeit mit meinem Sohn, ich sehe wie er sich entwickelt, wie er seine Schulaufgaben erledigt. Meine Fahrzeit in die Niederlassung fällt weg und so kann ich länger schlafen. 🙂

Die BERA möchte zufriedene Mitarbeiter, die glücklich sind und gehen daher sehr auf die Bedürfnisse dieser ein, gerade wenn es um darum geht die Work-Life-Balance zu halten.

Während der Arbeit von Zuhause bin ich meinen Kolleginnen und Kollegen in der Niederlassung CR über E-Mail, WhatsApp oder telefonisch in Kontakt. Aber auch sonst bin ich für meine Kolleginnen und Kollegen jederzeit telefonisch erreichbar. Wir sind ein super Team, alle haben Verständnis, dass für Eltern mit Kindern im Moment eine Ausnahmesituation besteht.

Allerdings kann ich manche Aufgaben, nicht von zu Hause aus erledigen, wie z.B. die Ablage, das heißt das richtige Abheften, sortieren und erledigen von Unterlagen, Dokumenten und Formularen. Wenn mein Home-Schooling und das von meinem Sohn erledigt ist finde ich manchmal noch Zeit für 2-3 Stunden in die Niederlassung zu fahren. Ich kann selbst einteilen wann ich das erledige, wichtig ist nur, dass es gemacht wird. Wenn es für mich samstags am besten passt, weil alle Schulaufgaben erledigt sind, dann gehe ich eben samstags ins Büro. Und ja, auch an einem Wochenende gehe ich gerne mal ins Büro, denn meine Ausbildung macht mir Spaß und ich bin sehr glücklich ein Teil der BERA zu sein. Für viele Azubis ist es nicht selbstverständlich so viel Freiraum und Unterstützung zu erhalten.

So, das war ein kleiner Einblick in meinen derzeit herausfordernden (Arbeits-)Alltag 🙂

Bis bald, bleibt gesund und haltet durch!

Eure, Anja


Berufsschule in der Pandemie

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute gibt es einen Beitrag von mir, Veronique, Auszubildende der BERA Niederlassung in Bad Mergentheim. Inzwischen befinde ich mich in meinem dritten und somit letzten Lehrjahr zu meiner Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement.

Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr 2021 gestartet und hattet eine schöne als auch erholsame Zeit. Apropos Zeit, sie vergeht wie im Flug. Kaum zu glauben, dass wir so ein lehrreiches Jahr wie 2020 endlich hinter uns lassen können. Wir werden mit Sicherheit einige Dinge aus diesem besonderen Jahr mitnehmen, die uns vorher unbekannt waren. Leider ist die Pandemie immer noch das zentrale Thema und beeinflusst ein Großteil unseres aktuellen Alltags.

Heute möchte ich von meiner Ausbildung erzählen und dem jetzt begonnenen dritten Lehrjahr. Was einen aus schulischer Sicht so erwartet, aber auch wie das ganze gehandhabt wird und welche neue Regelungen gibt.

Eine Woche vor den Weihnachtsferien 2020 wurden die Schulen geschlossen, daher fand seitdem kein Präsenzunterricht mehr statt. Stattdessen gibt es Fernlernunterricht oder auch Online-Unterricht genannt. Auch nach den Ferien gab es weiterhin Online-Unterricht, nach jetzigem Stand wahrscheinlich noch bis zum 31.01.2021. Tatsächlich finde ich das inzwischen sinnvoller als Präsenzunterricht. Bei unserem ersten Lock down war ich noch anderer Meinung und bevorzugte den Unterricht im Klassenzimmer. Mittlerweile finde ich aber das der digitale Unterricht doch angenehmer und sicherer für mich und meine Mitschüler ist. Aber auch für meine Kollegen wie auch die Mitarbeiter und Bewerber der BERA, da ich ja sonst täglich in der Niederlassung treffe.

Da ich mich in einer Abschlussklasse befinde, hat unsere Klasse eine sehr hohe Priorität im Vergleich zu den Berufsschulklassen des ersten oder zweiten Lehrjahrs. Das bedeutet, wir werden wohl einer der ersten Klassen sein die wieder in der Schule Unterricht haben dürfen, weil noch dieses Jahr unsere Prüfungen anstehen. Andere Klassen werden wohl weiterhin aus der Ferne unterrichtet.

Die Prüfungen umfassen die Lernfelder von 05 – 12, ausgenommen ist das Lernfeld 11, hinzukommen aber auch normale Klassenarbeiten. Für die Fächer wie Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde aus dem ersten Lehrjahr werden auch Prüfungen durchgeführt. Nun, das sind wohl einige Fächer….

Die Lernfelder bei Büromanagement Ausbildung könnt Ihr hier nachlesen: https://prozubi.de/blog/2016/11/09/die-lernfeldsortierung-fuer-angehende-kaufleute-fuer-bueromanagement

Neben diesen Prüfungen gibt es auch das Lernfeld 13. In diesem wird Euch ein Projektthema ans Herz gelegt, welches Ihr als Gruppe selbstständig ausarbeitet und präsentiert. Unser Thema hatte etwas mit COVID-19 zutun. Wir haben eine Ausgangssituation erhalten und sollen anhand dieser Lösungen ausarbeiten. Wir hatten folgende Ausgangssituation: Wir sind 3 Auszubildende der Firma XY und sollen Maßnahmen ausarbeiten, um die Motivation, Leistungsfähigkeit und das Arbeitsklima während der Pandemie zu verbessern. Nachdem man seine Lösungen entwickelt hat, wird ein Datum für die Präsentation festgelegt. Allerdings stellt sich das Ganze bei uns etwas schwieriger da, denn wir wissen noch nicht, wann wir wieder in die Schule dürfen. Es besteht daher auch die Option, dass sich unsere Fachlehrer für eine Online-Präsentation entscheiden. Jedoch hoffen wir, unsere Ergebnisse Vorort vortragen zu dürfen.

Es gibt auch weitere Aufgaben die Ihr selbstständig ausarbeiten dürft wie beispielsweise im Lernfeld 11, dieses Fach heißt Geschäftsprozesse darstellen und optimieren. Hier sollen wir einen Geschäftsprozess aus unserem Unternehmen darstellen. Das bedeutet, wir beschreiben den Ablauf einer Tätigkeit. Ebenso findet eine praktische Prüfung der IHK statt, hier gibt es zwei Auswahlmöglichkeiten einmal die Report-Variante (es werden 2 Prüfungsthemen gewählt und ein Report verfasst, zu dem du später befragt wirst) oder die klassische Variante (hier wirst du kurz vorher über deine Aufgabenthemen in Kenntnis gesetzt und dazu dann während des Gesprächs abgefragt).

Ich habe mich für die Report-Variante entschieden, da sie für mich etwas sicherer erscheint und ich mich besser darauf vorbereiten kann. Welche Variante würdet Ihr wählen?

Vielleicht kann ich Euch das nächste Mal näheres zu der IHK Prüfung erzählen.

Bis dahin wünsche ich Euch viel Gesundheit und eine schöne Zeit. 

Bis Bald 🙂

Eure Veronique


Besonderer Erfolg in der Ausbildung

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s wieder, Eure Dilara, die Auszubildende aus der Niederlassung Schwäbisch Hall. Ich befinde ich mich aktuell im dritten und somit letzten Ausbildungsjahr! Unglaublich wie die Zeit vergeht…

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich Euch von den Sicherheitsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen für die Corona-Zeit berichtet und natürlich über mein letztes Aufgabengebiet: die Akquise.

Nun möchte ich Euch von meine erste Direktvermittlung erzählen – ein großer Erfolg im Bereich der Akquise. 🙂 Wisst ihr noch den Unterschied zwischen Warm- und Kaltakquise?

Nochmals zur Erinnerung: Bei der Warmakquise nehmen wir Kontakt zu Kunden auf, mit denen wir im Vorfeld schon korrespondiert haben. Im Bereich der Kaltakquise, wird das erste Mal Kontakt mit dem Ansprechpartner aufgenommen.

Und jetzt zu meinem Erfolgserlebnis 🙂

Monatlich werden für unsere Kunden Mailings erstellt. Diese beinhalten Kurzprofile ausgewählter Fach- und Führungskräfte. Im Monat November, nach dem Versand des Mailings, haben wir eine E-Mail von unserem ehemaligen Kunden erhalten, mit der Bitte um Zusendung des vollständigen Kandidatenprofils.

An diesem Punkt komme ich dann ins Spiel. Sofort habe ich mich mit dem Unternehmensansprechpartner telefonisch in Verbindung gesetzt und alle wichtigen Rahmendaten für die zu besetzende Position abgeklärt. Nach Rücksprache mit unserem Bewerber habe ich sein Kandidatenprofil vollständig aber anonym – und damit datenschutzkonform – an unseren Kunden versendet. Kurze Zeit später habe ich die Antwort erhalten, dass sich unser Bewerber bei einem persönlichen Gespräch vorstellen kann. Natürlich begleiten wir unsere Bewerber und Mitarbeiter immer als Ihr persönlicher BERA-Ansprechpartner mit zum Gespräch. Vor dem Vorstellungsgespräch erhalten unsere Bewerber/ Mitarbeiter noch ein kurzes Briefing, damit Sie bestens vorbereitet sind. In dem Gespräch bei der Firma hat sich unser Bewerber sehr gut präsentiert und konnte mit seiner Persönlichkeit wie auch mit seiner Qualifikation total überzeugen. Daraufhin wurde ein Probetag vereinbart, sodass sich Bewerber und möglicher Arbeitgeber noch einmal im Arbeitsalltag näher kennenlernen konnten. Danach war für beide Parteien klar, dass es sehr wahrscheinlich zur einer Zusammenarbeit kommen wird. Nach weiteren Verhandlungen und Gesprächen wurde der Arbeitsvertrag erstellt und von beiden Parteien unterschrieben. Der Kunde wollte unseren Kandidaten direkt selbst einstellen. Also war dies eine Direktvermittlung! Im Gegensatz zur Arbeitnehmerüberlassung ist der Mitarbeiter nicht bei der BERA angestellt, sondern wir bekommen eine (einmalige) Prämie, weil wir Unternehmen und Kandidaten zusammengeführt und unterstützt haben.

Es hört sich alles einfach an, aber hinter diesen Prozessen steckt sehr viel Arbeit, die wir im Vorfeld investieren und nicht immer kommen Kandidat und Unternehmen zusammen oder funktioniert so reibungslos wie in diesem Fall. Deswegen ist ein Abschluss immer ein schönes Erfolgserlebnis und total motivierend. Hier vor allem für mich, weil ich diesen Fall betreut habe! J

„Erfolg ist das Erreichen von Zielen, die man vorher definiert hat oder welche allgemein erstrebenswert sind.“

Unsere Kundenbesuche

Auch wenn uns die Corona-Pandemie viel einschränkt, nutzen wir aktuell die Möglichkeit, unsere Kalender und weihnachtlichen Kundenpräsente soweit Möglichkeit persönlich abzugeben. Dieses Jahr haben wir u.a. ein desinfizierendes Reinigungsspray mit einer Mikrofaserhülle und ein UV Handydesinfektionsbox mit wireless Charging.

Besonders gut und praktisch vor allem in der aktuellen Zeit. Wir möchten unseren Kunden damit eine Freue bereiten und so noch lange in Erinnerung bleiben (Warmakquise).

Damit haben Bakterien keine Chance mehr! 😉

Ich wünsche Euch jetzt schon eine schöne Weihnachtszeit!

Genießt diese schöne Zeit mit Ihren Liebsten!

Bis bald, Eure

Dilara Bakti


BERA Start!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute meldet sich der neue Azubi aus der IT-Abteilung bei euch. Mein Name ist Nuri Durdu und ich mache seit dem 15.09.2020 in der Hauptverwaltung Schwäbisch Hall eine Ausbildung zum Kaufmann für IT-Systemmanagement.

Bereits am Datum habt Ihr bestimmt gemerkt, dass ich relativ spät eingestiegen bin.

Denn ich habe kurzfristig mein Studium abgebrochen und mich bei der BERA beworben. Manchmal soll es einfach so ein. Es ging alles super schnell und jetzt ich bin so froh, dass sich mein Weg mit der BERA gekreuzt hat. So wurde ich ein Teil dieser tollen Familie, vor allem in Zeiten von Corona war das wohl einfach Schicksal.

Mein Arbeitsplatz natürlich immer ordentlich und sauber 🙂

Zu meinen ersten Wochen kann ich jetzt schon sehr viel erzählen, denn Monotonie ist hier ein Fremdwort. Bei der BERA ist immer etwas los und es wird auch niemals langweilig, vor allem in der IT erwarten uns tagtäglich neue und spannende Herausforderungen, die gelöst werden müssen.

Hier gleicht kein Tag dem anderen.

In diesem Blog möchte ich euch an meinen bereits gesammelten Erfahrungen teilhaben lassen, speziell zu dem Thema Webinar.

In Zeiten des Corona Virus sind Videokonferenzen ein sehr wichtiges Thema in wohl allen IT-Abteilungen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind im Homeoffice tätig. Um bei wichtigen Angelegenheiten in Kontakt zu bleiben gibt es Web-Seminare oder noch besser abgekürzt Webinare.

Damit unsere internen Webinare technisch reibungslos ablaufen, müssen wir als IT-Abteilung natürlich vorher alles prüfen und testen. Die Teilnahme für alle Beteiligten soll so problemlos und einfach wie möglich gestaltet werden.

Vor unseren Tests ist erstmal die Hardwarebeschaffung das Wichtigste. Hier müssen sehr viele Kriterien beachtet werden, wie zum Beispiel die Bildqualität der Webcam oder auch die Sprachqualität des Mikrofons. Diese werden dann nochmals in Unterkategorien unterteilt und bewertet.

Das Wichtigste hierbei ist jedoch auch die Kompatibilität und die Bedienung in Betracht zu ziehen. Gesagt, getan, die Geräte wurden ausgesucht und über einen Online-Shop bestellt. Dazu gehören eine Webcam, ein Headset inklusive Mikrofon und ein HDMI Dongle für den Beamer im Besprechungsraum. Das größte Hindernis hier war die Übertragung über die Cloud, da unser benutzter Cloud-Dienst Citrix die Webcam nicht erkannt hat obwohl die nötigen Berechtigungen dazu vergeben wurden. Nun war die Eingrenzung des Fehlers in Schichten angesagt und das solange bis man herausgefunden hat, wo das Problem liegt und in welchen Schritten bzw. Einstellungen es zu lösen.

Hier im Bild seht Ihr unseren IT Verantwortlichen Herr Schneider (oben links) und mich (unten links) in einer unserer sehr wichtigen Konferenzen 🙂

Ein weiteres kleines Projekt – besser gesagt ein Experiment, das wir in der IT gestartet haben, ist der Austausch von defekten Teilen in unseren Firmen-Smartphones.

Derzeit benutzen wir iPhones aus der 7. Generation und unser Versuchskaninchen ist ein Handy, das einen Displaybruch erlitten hat.

Wir wollen testen, wie hoch der Schwierigkeitsgrad ist und ob es sich in der Zukunft lohnen würde, selbst Reparaturen durchzuführen, da es doch etwas Zeit beansprucht.

Die Kostenersparnisse gegenüber einem externen iPhone-Service sind auf jeden Fall beachtlich: nur allein bei einem selbst ausgetauschten Display spart man schon 1/6 der Gebühr kombiniert mit einem Akkuaustausch sind es schon 1/4 die man pro Gerät einsparen kann.

So bin ich vorgegangen: Als erstes habe ich die zwei Mini Schrauben unten am Gehäuse entfernt. Danach musste ich, um das kaputte Display entfernen zu können alle vier Seiten leicht erhitzen, damit sich der alte Klebestreifen am Display löst und man es mittels eines Saugnapfes leicht anheben kann. Danach schiebt man ein Hebelwerkzeug in den Spalt der durch das Anheben des Displays entstanden ist und fährt anschließend mit einem Triangel-Paddle um die Seiten, damit sich das Display komplett vom Gehäuse lösen kann. Nachdem endlich alles mit etwas Fingerspitzengefühl frei gelegt war, habe ich die Abdeckung vom Logic Board abgeschraubt und konnte nun das Flachbandkabel vom Akku und vom Display ganz einfach mit einem Plastikhebel lösen. Jetzt war es an der Zeit das neue Display einzusetzen, natürlich muss man dabei sehr vorsichtig sein, da Glas bekanntermaßen ziemlich fragil ist und es schon bei etwas Druck in einem falschen Winkel sehr schnell brechen. Aber bevor man das alles macht, sollte man lieber das neue Display auf Funktionen prüfen z.B. ob die Bildschirmbeleuchtung (Digitizer) funktioniert oder die Toucheingabe am LCD-Panel von jedem Pixel wahrgenommen wird. Nach den Tests und bevor ich mit dem Einsetzten des Displays beginnen konnte, habe ich zunächst die alten Klebereste am Gehäuse entfernt und dann einen neuen Streifen eingeklebt, damit das iPhone 7 auch weiterhin Spritzwassergeschützt bleibt.

Ich hoffe Ihr hattet viel Spaß beim Lesen und konntet euch einen kleinen Einblick in meinen Alltag hier bei der BERA GmbH verschaffen.

Ich freue mich schon darauf euch mit neuen, interessanten und spannenden Storys auf dem Laufenden zu halten.

Bis Bald!

Euer Nuri Durdu


Meine ersten Wochen bei der BERA

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Aleyna Dogangüzel, ich bin 19 Jahre alt und habe am 01.08.2020 meine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement bei der BERA GmbH in der Niederlassung Heilbronn angefangen.

Ich möchte euch in diesem Blog einen Einblick über die ersten Wochen meiner Ausbildung geben.

Ich an meinem Arbeitsplatz. Ich habe – fast 😉 – alles im Griff! 😉


Meine ersten drei Tage verbrachte ich in der Hauptverwaltung und konnte somit auch die Kollegen aus Schwäbisch Hall kennenlernen. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und von Anfang an in das Tagesgeschäft eingebunden. Bei meiner Einarbeitung in Schwäbisch Hall war meine Patin Frau Bakti eine große Unterstützung. Ihr kennt sie vermutlich auch, denn sie ist ebenfalls eine Azubine – jedoch nun bereits im dritten Lehrjahr. Mittlerweile bin ich schon zwei Monate bei der BERA und arbeite von Tag zu Tag selbständiger, was unheimlich Spaß macht. 🙂

Zu meinen täglichen Aufgaben gehören administrative Tätigkeiten sowie das Bewerbermanagement. Dabei lege ich die Informationen der Bewerber in unserem System an und kontaktiere diese, um mit Ihnen ihre Unterlagen durchzusprechen oder offene Fragen zu klären. Telefoninterviews und Vorstellungsgespräche für die Kollegen zu terminieren gehört ebenfalls dazu.

Die Berufsschule

Am 15.09.2020 fing für mich endlich die Berufsschule an. Ja, ich habe mich tatsächlich auf die Schule gefreut! 😉  Da ich zuvor schon dieselbe Schule besucht habe, war es für mich umso schöner wieder bekannte Gesichter zu sehen. 🙂

Durch Corona wurde sehr viel eingeschränkt und bestimmte Sicherheitsmaßnahmen mussten beschlossen werden wie zum Beispiel Maskenpflicht außerhalb des Unterrichts sowie Abstandsregelung von 1,5 Metern und eine bestimmte Pausenaufteilung, um Menschenmengen zu vermeiden, jedoch schützen diese Sicherheitsmaßnahmen einander und die Gesundheit aller steht an oberster Stelle!

An diesem ersten Tag wurden wir alle zu unseren Klassen geleitet und einander vorgestellt. Wir haben unseren Stundenplan erhalten und sind die Themen des ersten Ausbildungsjahres durchgegangen. Es hat sich nach so viel angehört, doch wenn man im Unterricht aufmerksam ist und mitarbeitet, ist alles machbar. 😉

Unser Sommerfest 2020

Am 18.09.2020 hatten wir ein Outdoor Event und zusätzlich haben wir den Geburtstag von unserem Geschäftsführer Herr Rath gefeiert. Nach Feierabend trafen sich die Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen BERA Niederlassungen in Jagsthausen, wo ein Corona-konformes Event im freier Natur für uns organisiert wurde.

Wir wurden in kleine Gruppen eingeteilt und spielen gegeneinander, was sehr viel Spaß gemacht hat. 🙂 Auf dem Programm standen unter anderem Badminton, Boule, Eierlauf und es ging auf Schnitzeljagt. Wir sind viel gelaufen, haben gesungen, gelacht und uns alle näher kennengelernt. Es war wirklich toll mit allen anderen Kollegen der verschiedenen Niederlassungen eine gemeinsame Zeit und einen schönen Abend zu verbringen.

Nach unseren „Wettkämpfen“ wurden die Sieger gekrönt. Nach der Siegerehrung gab es ein leckeres Abendessen, da jeder etwas gekocht und gebacken hat. Gegen späten Abend saßen wir dann mit Herr Rath zusammen und haben über alles Mögliche geredet und sehr viel gelacht. 🙂 Es ist toll, dass man als Azubi bei der BERA von Anfang an die Chance hat bei allem dabei zu sein und auch der Geschäftsführer selbst für jeden Spaß zu haben war. 🙂

Ein sehr schöner und erfolgreicher Abend, der allen BERA Kolleginnen und Kollegen noch sehr lange im Kopf bleiben wird. 🙂

Ich hoffe euch einen kleinen Einblick in meine ersten aufregenden Wochen bei der BERA gegeben haben zu können. Ich freue mich sehr, ein Teil des BERA Teams zu sein und noch viel lernen und erleben zu dürfen. 🙂

Bis Bald!

Eure Aleyna Dogangüzel


Corona-Regeln und Akquise in der Ausbildung

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s Dilara, Auszubildende aus der Niederlassung Schwäbisch Hall. Nun befinde ich mich schon im dritten und damit letzten Ausbildungsjahr. Die Zeit vergeht wie im Flug! 🙂

Durch die aktuelle Corona-Pandemie hat sich einiges geändert – privat wie auch beruflich.

Ich konnte dieses Jahr nicht ins Ausland reisen und habe meinen Urlaub im Inland verbracht. Es war trotz allem eine schöne Zeit und ich kann nun mit viel Power durchstarten. Im Büro gilt es nun einige Maßnahmen zu beachten, um die Gesundheit von uns allen zu gewährleisten.

Welche Sicherheitsmaßnahmen/Handlungsempfehlungen werden in der Niederlassung getroffen?

  • Nießetikette, keine Hände schütteln
  • Möglichst wenig persönlichen Gespräche (bevorzugt Telefoninterviews)
  • Sicherheitsabstand (min 1,5 m)
  • Räume mehrmals am Tag lüften
  • Mund-Nase-Schutz

Die Sicherheit unserer externen wie auch Internen Mitarbeiter steht an erster Stelle.

Hier seht ihr mich: Mit unserem BERA Desinfektionsmittel bin ich für alles gerüstet! 😉

Während meiner Ausbildung befasse ich mich mit vielen verschiedenen Aufgabenbereichen, die im Ausbildungsrahmenplan festgelegt sind.

Der letzte große Aufgabenbereich umfasste das Thema Personalmanagement. Zum krönenden Abschluss und um das Gesamtbild der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit Schwerpunkt Personal zu erhalten, steht nun das Thema Akquise an.

Was bedeutet Akquise?

Akquise beinhaltet verschiedene Maßnahmen zur Gewinnung von Kunden.
Hierbei gibt es zwei Unterschiede. Die Warm- und Kaltakquise.

Kaltakquise: so bezeichnet man die Maßnahme, wenn ein Erstkontakt zu einem Unternehmen aufgebaut wird. Prinzipiell wird das Unternehmen vorgestellt, die angebotene Leistung erläutert und der Austausch von Kontaktdaten vorgenommen.

Warmakquise: so wird die Maßnahme bezeichnet, wenn in der Vergangenheit bereits Kontakt bestand. Sowohl rein informativ oder auch in einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Die Warmakquise ist grundsätzlich einfacher als die Kaltakquise, da es bereits Informationen zu den Gesprächspartnern gibt oder auch unser Unternehmen bereits ein Begriff ist. Es gibt jedoch mehrere Methoden, die die Erfolgsquote erhöhen sollen.

Das wichtigste ist, sich auf das Kundengespräch gut vorzubereiten. z. B.

  • warum möchte ich das Unternehmen anrufen?
  • gibt es bereits Informationen über das Unternehmen?
  • Habe ich einen TOP Kandidaten, welchen ich dem Unternehmen nicht vorenthalten möchte?
  • Zielsetzung – Welche drei Ziele möchte ich erreicht haben nach dem Gespräch

Eine gute Einführung in das Gespräch bietet die Grundlage für den weiteren Verlauf! 

Es ist mit die herausforderndste Aufgabe, denn die erfolgreiche Akquise benötigt sehr viel Selbstsicherheit, Wissen und Flexibilität.

Dies habe ich alles in den letzten beiden Jahren gelernt und kann so mit Überzeugung, Authentizität und Motivation diese Aufgabe erfolgreich meistern.

Wünscht mir hierbei viel Erfolg! 🙂

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick über meine aktuellen Tätigkeiten geben und wünsche euch allen eine schöne Zeit. Bleibt gesund!

Bis bald!

Eure Dilara


Und täglich grüßt der Techniker

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ich bin’s mal wieder Gino Gräter. Nun sind schon fast genau zwei Jahre vergangen seit ich bei der BERA als IT-Auszubildender angefangen habe. Damit nähert sich meine Ausbildung dem Ende, damit wird dieser hier mein letzter Blog-Beitrag sein.

Zum Schluss möchte ich euch etwas über den Umzug der Niederlassung Heilbronn erzählen. Die Kollegen hatten Ihre Büros im ersten Obergeschoss der Lohtorstraße 2. Die Adresse wird sich bei diesem Umzug aber nicht ändern! Die Niederlassung zieht vom ersten in den dritten Stock. Dort war vor einiger Zeit das Marketing-Büro der BERA eingerichtet. Den Umzug haben wir IT-technisch in vier Phasen umgesetzt.

Der erste Schritt war die Prüfung der Leitungen in den neuen Büroräumen. Dort sind Schächte im Boden eingebaut in denen sich Steckdosen und Patchkabelanschlüsse (Netzwerk) befinden. Alle Anschlüsse sind mit einem großen Patchfeld (so etwas wie ein großer Router) im Serverschrank verbunden. Um eine Leitung zu prüfen wird ein nützliches kleines zweiteiliges Gerät, ein Leitungstester, an einen Port im Patchfeld eingesteckt. Dieses Gerät schickt ein Signal durch das Kabel. Dieses Signal kann dann an am passenden Anschluss gemessen werden. Ist die Messung erfolgreich ist die Leitung intakt. Diese Prozedur muss für jeden Anschluss wiederholt werden und kann deshalb recht lange dauern. Zum Glück waren alle Leitungen komplett in Ordnung!

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Arbeitsplatz mit schönem Ausblick!

Somit konnte die nächste Phase des Umzugs beginnen. Es wurde eine Raumplanung erstellt, in der grob die Aufteilung der Arbeitsplätze festgelegt wurde. Zudem konnten nun von einem Elektriker die verfügbaren Adern in den Verteilerschrank im Keller geprüft werden. Diese brauchen wir für unsere Telefonleitungen und die Internetanbindung. Da wir dafür sowieso vor Ort sein müssen können wir die Zeit nutzen und provisorisch alle Tische nach Plan platzieren und die Arbeitsplätze aufbauen. Dadurch wurde schnell aus den leeren Räumen erkennbare Büros! Nicht schlecht ☺ Auch hier hatten wir Glück mit den Leitungen aus dem Keller, genug Internet und Telefon Anschlüsse für alle Arbeitsplätze.

Jetzt startet Phase drei des Umzugs: Die Telefonie! Ein Techniker verbindet im Verteilerschrank die Adern, sodass unser Telefonanschluss nun im dritten Obergeschoss ankommt. Dies ist für uns der Startschuss die TK-Anlage auch im dritten Obergeschoss zu installieren.Wir müssen dazu alle Kabel aus der TK-Anlage richtig mit den Ports des Patchfeldes im Serverschrank verbinden. Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig, weil wir immer die richtigen Rufnummern den richtigen Telefonen zuordnen und dann die Verbindung prüfen müssen. Es ist sehr wichtig, dass wir die entsprechenden Kabel mit den Rufnummern markieren, sodass Änderungen später nicht wieder so viel Zeit in Anspruch nehmen!

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Leitungsprüfer und Patchkabel.

Nach erfolgreichem Verkabeln laufen jetzt alle Telefone in der Niederlassung! Durch einen „Uplink“ können wir das Internet aus dem ersten Obergeschoss auch schon im neuen Büro nutzen! Jetzt werden die Kabel an den Arbeitsplätzen noch sauber verlegt und die Niederlassung ist einsatzbereit! Die Kollegen können also ab sofort in ihrem neuen Büro loslegen! Aber unsere Aufgabe ist noch nicht erledigt…

Die Internetleitung kann zwar schon genutzt werden, doch richtig umgezogen ist sie noch nicht…

Und damit startet die letzte Phase des Umzugs und natürlich brauchen wir wieder einen Techniker! Dieser verbindet die Adern im Verteilerschrank, sodass unsere Internetleitung jetzt auch im dritten Obergeschoss ankommt. Wir nehmen uns den Router und andere Hardware aus dem alten Serverschrank und bauen diese im neuen Serverschrank ein. Nach kurzer Wartezeit steht dann auch die Internetverbindung. Damit haben wir erfolgreich den Umzug der Niederlassung Heilbronn abgeschlossen!

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Ein Blick auf den Empfang der neuen Räume in Heilbronn.

Der Umzug war ein ganzes Stück Arbeit und ohne die Hilfe unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort hätte das niemals so reibungslos geklappt! Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Ich hoffe euch hat dieser kleine Exkurs gefallen! Abschließend möchte ich mich noch ganz herzlich bei der gesamten BERA für die Unterstützung während meiner Ausbildung bedanken!!!

Das war’s dann aber auch von mir! Vielen Dank fürs Lesen!

Euer Gino

PS: Der Abschied fällt keinem so wirklich einfach, es war ja eine schöne Zeit. Aber ich bin nicht weit weg, denn mit Hilfe der Kollegen von der BERA habe ich direkt im Anschluss eine tolle Stelle gefunden, in der ich mich so richtig einbringen und mein bisher erworbenes Wissen einbringen kann. Zeit die nächste Station auf meinem Lebensweg anzutreten und mein Können unter Beweis zu stellen.

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Rodrigo Schneider (Leiter IT), Silvia Albrecht (Referentin Personalentwicklung) und Ich


Historische Zeiten – Großer Wandel bzw. Studieren in Zeiten von Corona

Hallo ihr Lieben!

Ich bin‘s, Joshua. Ich bin jetzt endlich im 6. Semester des dualen Studiums bei der BERA und stehe kurz vor dem Abschluss. Diese Theoriephase ist von der Corona-Krise geprägt. Auf was Ihr euch eventuell einstellen müsst, wenn ihr demnächst mit einem Studium oder einer Ausbildung beginnt, warum sich Vorlesungen und Unterricht auch nach der Pandemie langfristig verändern werden und welche Vor- und Nachteile sich daraus für Euch ergeben – das lest ihr in diesem Blog.

„Keine Online-Vorlesungen! Wir heben uns durch unsere exzellenten Präsenzvorlesungen heraus“ – das war bislang ein Motto der DHBW Heilbronn. Corona hat nicht nur dafür gesorgt, meine geplanten Urlaube zu verschieben, Maske zu tragen oder Kontakte zu Familie und Freunde einzuschränken, sondern hat meinen und den kompletten Alltag von sämtlichen Studierenden weltweit auf eine Art umgekrempelt, wie es sich weder Professoren noch Studenten bislang hätten vorstellen können.

1_Koerper_JuliQuelle: https://www.facebook.com/dhbwheilbronn

Online Vorlesungen

Füße hochlegen, Sonne genießen, eine Runde Nickerchen machen. Oder im Bett etwas weiterschlafen und sich mit die Kursinhalte vom Dozenten vorlesen lassen. So lässt sich die Uni genießen…

PUSTEKUCHEN. Schön wäre es … leider geht es nicht so entspannt zu. Viele Dozenten fordern während Ihrer Online-Vorlesung eine eigene Videoübertragung Ihrer Studenten und auch bei Aufgaben muss genauso mitgearbeitet werden, wie auch in Präsenzveranstaltungen. Oftmals werden wir in Kleingruppen aufgeteilt, in denen wir Fallstudien bearbeiten oder Präsentationen vorbereiten müssen – ähnlich wie im Präsenzunterricht.

Onlinevorlesungen bringen jedoch gewisse Vorzüge mit sich…

Vorteile

So kann ich beispielsweise länger schlafen. Mein Anfahrtsweg reduziert sich auf den Weg vom Bett zum Schreibtisch. Auch der Weg zum Essen hat sich auf einen Gang in die Küche statt in die Mensa reduziert. Pausen kann ich länger genießen, da man zur Not auch während einer Vorlesung die letzten Happen zu sich nehmen kann.

Ich finde es außerdem echt toll, wenn Dozenten uns in kleine Arbeitsgruppen aufteilen, in denen wir uns selbst ganz flexibel und spontan einteilen können wann und wie wir daran arbeiten.

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Das schönste aber ist tatsächlich, dass ich von überall aus an der Vorlesung teilnehmen kann: Ob bei meiner Familie im entfernten Odenwald, bei meiner Freundin oder auf der Terrasse in der Sonne – überall habe ich meine Dozenten, Kommilitonen, Skripte und Schreibunterlagen bei mir.

Doch die Onlinevorlesungen bringen auch einige Beeinträchtigungen mit sich…

Die Nachteile

Nach ein paar Wochen Vorlesungen wurde schnell klar, dass es gar nicht mal so einfach ist. Mal bricht das Netz zusammen, mal machen es sich die Dozenten leicht und geben uns Aufgaben zum Bearbeiten.

Es ist weitaus anstrengender, 6-8 Stunden vor dem PC zu sitzen, als an der Hochschule zu sein, sich mit Kommilitonen austauschen zu können, Gestik und Mimik aller Teilnehmer richtig zu erfassen und sich regelmäßig zu bewegen. Statt jeden Tag meine Freunde und Dozenten um mich zu haben, pendle ich nur noch zwischen Laptop, Kühlschrank, Toilette und Terrasse. Eben weil Onlinevorlesungen durchaus anstrengender sind, wird viel Unterricht vermehrt durch das selbstständige Erarbeiten von kleineren Seminararbeiten oder Präsentationen ersetzt, was den laufenden Aufwand zusätzlich erhöht.

4_Koerper_JuliVon morgens bis abends am PC? Kann vorkommen…

Ein großer Nachteil, der mir tatsächlich sehr nahe geht ist, dass es keinen Bachelorball oder Graduierungsfeier in der üblichen Form geben wird. Wie sehr das Ausmaß der Beschränkungen sein wird, bleibt abzusehen… Auch einige Exkursionen, die normalerweise im 6. Semester durchgeführt werden, fallen aus.

Was ist nun mit den Klausuren?

Tja… schwieriges Thema. Angedacht waren ursprünglich Online Klausuren – wie das funktionieren soll, verstehe ich bis heute nicht. Den Studierenden in meinem Semester wollte man das jedenfalls nicht antun. Stattdessen werden viele Klausuren in mündliche Prüfungen per Videocall und in Seminararbeiten oder Präsentationen umgewandelt. Dieses Semester wird besonders hart, da auch noch Inhalte aus dem letzten Semester geprüft werden. So stehe ich im August vor insgesamt 16 Prüfungen. Die vorletzte große Hürde vor dem Bachelorabschluss!

Und was bedeutet das für Eure Zukunft?

Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall viel dazugelernt: Ich habe ganz neue Wege gelernt, mit Freunden digital zu lernen oder Aufgaben zu bearbeiten.

Viele Hochschulen haben hinsichtlich Digitalisierung einen großen Schritt nach vorn gemacht. Unsere Dozenten meinten, dass auch nach Corona einige Vorlesungen vereinzelt online stattfinden, insbesondere wenn es nur darum geht, einige Aufgaben zu besprechen. So sollen die Vorteile genutzt und Nachteile ausgemerzt werden. Die Corona-Zeit gibt den Hochschulen einen unglaublichen Schub in Richtung Digitalisierung und Innovation sowie „Think Outside the Box“ – Ideen gegeben. Ich finde, für zukünftige Studierende, ist das eine ideale Gegebenheit, die sich da nun herausentwickelt hat. Wie sehr ich es mir damals gewünscht hätte, an einem Freitagnachmittag wegen zwei Stunden Vorlesungen nicht zur DHBW fahren zu müssen, sondern stattdessen schon einmal in meine Heimat zu fahren.

Insgesamt denke ich, dass wir die Pandemie als eine Chance sehen und daraus lernen. Die BERA und auch die DHBW haben das hervorragend bewältigt! Nehmt auch Ihr möglichst alles Positive mit. Also ihr Lieben: Blickt optimistisch in die Zukunft und haltet die Ohren steif! Ihr werdet sicherlich nochmal von mir hören, wenn ich kurz vor meinem Bachelorabschluss stehe.

Bis bald!

Euer Joshua