Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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„Lass uns joggen gehen“ – meine Tipps zur Vorbereitung auf den STIMME Firmenlauf

Gastbeitrag Kristina Enner

Kristina EnnerHallo liebe Leserinnen und liebe Leser,

unsere Bloggerin Kerstin ist noch mittendrin in ihren Prüfungsstress und das während der WM. Doch wie sie schon im letzten Beitrag berichtet hat und durch die tollen Tipps zur Prüfungsvorbereitung während der WM, ist sie durch ihr Zeitmanagement bestens organisiert und gewappnet für die letzte wichtige Prüfung.

Heute möchte ich sie etwas entlasten und habe diesen Blogbeitrag verfasst.

Nur kurz zur Erinnerung: mein Name ist Kristina Enner und ich absolviere in Crailsheim meine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau im zweiten Ausbildungsjahr. Im März hatte ich bereits in einem Blogbeitrag ausführlich über mich und meine Ausbildung berichtet. Daher widme ich mich heute, passend zur WM, meinen sportlichen Vorbereitungen für den anstehenden STIMME Firmenlauf.

Was ist der STIMME FIRMENLAUF?

Dieses Jahr findet am 31. Juli um 19:00 in Heilbronn der bereits 6. STIMME Firmenlauf statt.

Der STIMME Firmenlauf präsentiert von der Kreissparkasse Heilbronn ist ein jährlich wiederkehrender Team-Laufwettbewerb, bei dem pro Team jeweils vier Personen (Kollegen / Freunde / Sportkameraden / Skatkumpels / Familien / usw.) gleichzeitig an den Start gehen. Auch dieses Jahr gibt es 6.000 Startplätze.

Die zu bewältigende Laufdistanz, liegt bei ca. 5,1 km. Diese kurze Distanz und das einfache Streckenprofil, d.h. ohne schwere Steigungen, im Vergleich zu den bekannten City-Läufen oder (Halb)Marathonwettbewerben ermöglicht auch eine Teilnahme für viele begeisterte Freizeitsportler.

Viele Firmen und Einrichtungen, sowie die BERA unterstützen und fördern diese Firmenläufe. Durch die Teilnahme der Teams wird es zu einem Gemeinschaftserlebnis. Auch habe ich viele meiner Kollegen und Kolleginnen kennen gelernt, die ich bisher nur kurz gesehen hatte oder nur vom Telefon kannte. Es hat super viel Spaß gemacht und hat auch das Team zusammengeschweißt. Das wichtigste vor, während und nach dem Lauf  ist das alle Teilnehmer/innen Spaß haben und daher gibt es nach der Siegerehrung auch eine stimmungsvolle After-Run-Party.

Natürlich ist auch die Förderung des Fitness sehr wichtig. Denn vor allem bei sitzenden Tätigkeiten sind die (Ausgleichs-) Bewegungen sehr wichtig.

Seit ich joggen gehe, fühle ich mich auch viel fitter und habe weniger Rückenschmerzen vom Dauersitzen.

Rückblick

Da ich schon letztes Jahr mitgelaufen bin und es sehr viel Spaß gemacht hat, werde ich auch dieses Jahr mein bestes geben.

Aus Erfahrung kann ich sagen, ohne die entsprechende Vorbereitung wird es für einen unsportlichen, wie mich, schon etwas schwierig auch die 5,1 km zu bewältigen. Letztes Jahr war ich zwar hin und wieder mal auf dem Laufband im Fitnessstudio, aber das war es auch schon. Deshalb hab ich mir für dieses Jahr vorgenommen rechtzeitig mit dem Training zu beginnen und  unter die 30 Minuten zu kommen.

Jeden 2. Tag heißt es für mich 1 h joggen und das im Freien, denn man glaubt es nicht, aber es macht ein großen Unterschied ob es ein Laufband ist oder doch der eigene Antrieb.

Auch dieses Jahr werde ich wieder meinen Kumpel mitnehmen, denn das Laufen zu zweit macht einfach mehr Spaß und man kann sich gegenseitig anfeuern und motivieren. Zudem lässt sich beim Training der Schweinehund besser überwinden.

Für euch hab ich hier noch ein paar gute Tipps für die Vorbereitung eines Marathon-Laufs. Zur Vorbereitung gehört nämlich nicht nur das Ausdauertraining vor dem Lauf, sondern auch die richtige Ernährung und Kleidung.IMG_0254

Das Training:

Es gilt für den Langstreckenläufer vor allem die Ausdauer zu trainieren. Zunächst sollte die aktuelle Ausdauer realistisch eingeschätzt, und sich dann ein erreichbares Ziel gesetzt werden. So muss nicht von Beginn bei den 5,1 Kilometer die 30 Minuten angestrebt werden, sondern erst einmal beispielsweise 40 Minuten. Auch einfach mal die Strecke durchzulaufen zählt schon als Erfolg.

Langsame Dauerläufe sind das wichtigste Element des Marathontrainings und dienen dazu, Kondition aufzubauen. Gelegentliche Sprints lockern das Training auf und sorgen für den Aufbau des entsprechenden Tempos.

Auch die Gelenke und Muskeln müssen trainiert werden. Um beides zunächst nicht zu belasten und Verletzungen im Training zu vermeiden, spielt die Bodenbeschaffenheit bei längeren Läufen eine wichtige Rolle. Weicher Boden, wie etwa Waldboden, gibt unter den Füßen nach und schont so die Gelenke. Erst wenn lange Läufe hier problemlos zu bewältigen sind, sollte auch auf Asphalt, also unter  Marathonbedingungen trainiert werden.

Um Verletzungen und Übertraining zu vermeiden, sollte man sich pro Woche nicht mehr als um zwei bis drei Kilometer steigern.

Die benötigte Trainingszeit hängt natürlich vom individuellen Trainingsstand ab. Empfohlen wird ein Trainingszeitraum von ca. 8 – 10 Wochen.  Dabei sollte 3 – 4-mal pro Woche trainiert werden. Wenn möglich sollte ein Regenerationstag nach jedem Trainingstag folgen. Denn nach jedem hartem Training ist das Immunsystem geschwächt. Außerdem erfolgt der Muskelaufbau hauptsächlich in der Regenrationsphase.

An einem Tag sollte man sich an neuen, längeren Distanzen versuchen. Auch mit Gehpausen kann man die gleichen Trainingseffekte erzielen als wenn  komplett durchgelaufen wird. Wenn die Strecke gedanklich in machbare Teilstücke aufgeteilt wird, schüchtert die volle Distanz nicht ein.

Ich persönlich jogge gerne im Wald. Dabei genieße ich immer die tolle Waldluft.

Ohne einen Trainingsplan ist es manchmal sehr schwierig, sich fürs Lauftraining zu motivieren. Oft will man lieber vor dem Fernseher sitzen und zu Hause bleiben. Ein Trainingsplan zwingt dazu, hinauszugehen und zu trainieren, selbst wenn die Motivation einmal nicht da ist. Gleichzeitig verhindert er auch, dass übermotiviert zu viel trainiert wird.

Ach ja: um Ausdauer aufzubauen braucht man sehr viel Zeit. Schön die Ruhe bewahren ;).

Die richtige Kleidung:

Um die lange Belastung  bewältigen zu können, muss der Körper gut trainiert, aber auch gut gerüstet sein. Die Anschaffung von guten Laufschuhen, die in einem speziellen Fachgeschäft erworben werden sollten, ist Grundvoraussetzung. Das Fachpersonal kann hier auf eventuell unerkannte Fehlstellungen der Füße hinweisen und einen Schuh empfehlen, der diesem Problem entgegenwirkt und die laufspezifische Belastung reduziert. Durch gute Laufschuhe können unnötige Belastungen von Fuß und Gelenken vermieden werden.

Die Wichtigkeit von Sportsocken wird jedoch oft unterschätzt. Um Blasen zu vermeiden, sollten Laufsocken getragen werden. Im Gegensatz zu normalen Freizeitsocken liegen Laufsocken enger an und bestehen zudem aus speziellen Fasern und passen sich dem Fuß optimal an.

Da hab ich leider auch schon meine schlechten Erfahrungen gemacht und da bringt es auch nichts Barfuß weiter zu joggen. Im ersten Moment ist es zwar ein befreiendes Gefühl, doch für die Gelenke ist es sehr schmerzhaft.

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Ernährung:

Ziel der Ernährung ist die Vergrößerung der Kohlenhydratspeicher. So lässt sich der Blutzuckerspeigel beim Lauf stabil halten, was Leistungseinbrüche vorbeugt. Auch erleichtert eine kohlenhydratreiche Ernährung die Regeneration nach dem Marathon und schützt zudem das Immunsystem. Sportlern und besonders Langstreckenläufern wird empfohlen, ungefähr 2/3 der von ihnen zu sich genommen Nahrung, durch kohlenhydrathaltige Lebensmittel zu decken. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sind unter anderem Kartoffel, Getreide, Hülsenfrüchte, Reis,  Karotten, Äpfel und Bananen. Diese Lebensmittel sollten daher in keinem Marathon-Ernährungsplan fehlen. Abstand sollte man vor leicht resorbierbaren Kohlenhydraten halten. Diese sind unter anderem in Süßigkeiten, Limonaden oder Weißbrot enthalten. Diese haben zwar den Vorteil, dass sie dem Körper schnell Energie liefern können, da sie den Blutzuckerspiegel kurzfristig erhöhen. Durch die Ausschüttung von Insulin fällt der Blutzuckerspiegel jedoch schnell wieder ab – das typische Heißhungergefühl ist die Folge. In meiner Trainingsphase versuche ich deshalb komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Das fällt mir zwar schon etwas schwer, aber ich halte durch. Dafür esse ich auch mehr Nudeln als sonst, damit ich meinen Kohlenhydratanteil erhöhen kann.

Wichtig ist, dass dem Körper genügend Kalorien zugeführt werden. Eine Unterversorgung wirkt leistungshemmend, da die Muskeln dann nicht mehr mit genügend Energie versorgt werden.

Wissenschaftler und erfahrene Sportler diskutieren über die optimale Flüssigkeitszufuhr. Die Zahlenunterschiede für die Menge, die ein Läufer beim Marathon trinken sollte, variieren teilweise beträchtlich. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vordem Lauf ist unbedingt anzuraten, während des Laufs sollte ein Läufer nur dann trinken, wenn er wirklich Durst hat.

Und dadurch wären wir auch schon beim nächsten Thema: dem Trinken. Natürlich ist das sehr wichtig – nicht nur während dem Lauf, sondern auch schon bei der Vorbereitung. Im Internet habe ich dazu 5 Tipps gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 😉

Fünf Tipps zum Trinken:

  • Täglich 1,5 – 2 Liter Wasser, damit der  Marathon insgesamt mit einer guten, körperlichen Grundversorgung starten kann. Etwa eine Stunde vor dem Marathon, sollte allerdings keine großen Mengen mehr getrunken werden, um den Magen nicht zu sehr zu belasten.
  • Verzicht auf zu süße Getränke. Diese können nur langsam für den Flüssigkeitsbedarf verwertet werden
  • Im Alltag kann auch Gemüse als Flüssigkeitslieferant dienen, zum Beispiel kleingeschnittene Gurken als Snack im Sommer.
  • Alkohol entzieht dem Körper Wasser und ist daher als Flüssigkeitslieferant ungeeignet. Alkoholfreies Bier, wie zum Beispiel Erdinger Alkoholfrei, hat hingegen eine isotonische Wirkung und ist auch im Sport sehr zu empfehlen.
  • Eine ähnliche Wirkung wie isotonische Getränke hat ganz normales, stilles Mineralwasser, wenn Sie es mit etwas Salz anreichern.

Gesundheit:

„Ich geh mal laufen“, gerade Laufanfänger sollten nicht unbedingt einfach los starten. Vor dem Trainingsbeginn sich einem Belastungs-EKG zu unterziehen, ein Lungentest und (wenn möglich) auch eine umfangreiche Blutuntersuchung machen zu lassen ist nicht die schlechteste Idee. So können schwerwiegende Erkrankungen ausgeschlossen werden und es kann durchgestartet werden. Am Besten einfach mal den (Fach-)Arzt fragen.

Na vielleicht auch mal Lust an einem Marathon teilzunehmen? Es muss ja nicht gleich ein 30 – 40 km Lauf sein, ihr könnt ja so wie ich klein beginnen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den STIMME Firmenlauf am 31. Juli und werde mich in den letzten Wochen noch fleißig meinem Trainings- und Ernährungsplan widmen.

Liebe Grüße

Kristina Enner

 

 

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Der etwas andere Weg zur Ausbildung

Gastbeitrag Tatjana Schmid:

Tatjana_02Hi, ich bin Tatjana. Ich vertrete für heute unsere Bloggerin Kerstin und werde über meine schon fast abgeschlossene Ausbildung bei der BERA schreiben.

Los geht’s: Warum hört ihr heute von mir?

Wie ihr bereits wisst, ist unsere liebe Bloggerin Kerstin mitten in ihren letzten Prüfungen und Vorbereitungen zur mündlichen Prüfung. Dadurch kam sie auf die Idee, einfach mal wieder die anderen Azubis einen Blogbeitrag schreiben zu lassen.

„Oh, Hilfe!“, dachte ich mir… Ich und Schreiben… und dazu noch einen Blogbeitrag. Meine Stärken liegen da eher im Zahlenbereich. 😀 Aber da ich es nicht übers Herz bringe unsere Kerstin hängen zu lassen, habe ich es nun versucht ;).

Und nun zu mir

Wie schon erwähnt ist mein Name Tatjana Schmied und ich bin 21 Jahre jung. Momentan mache ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der BERA und bin im letzten Jahr. Angefangen habe ich 2012 in der Niederlassung in Aalen. Seit Anfang 2013, unterstütze ich nun das Team Crailsheim.

2012 angefangen und 2014 schon fertig? Wie kann das sein?

Das liegt daran, dass ich erst ab meinem zweiten Lehrjahr bei der BERA angefangen habe. Mein erstes Lehrjahr lief außerbetrieblich bei der Deutschen Angestellten Akademie oder kurz DAA (Anm. Redaktion: Deutsche Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) – ein Weiterbildungsunternehmen). Bei der DAA waren mit mir etwa 25 bis 30 weitere Azubis beschäftigt. Ausgebildet wurden dort die Berufe Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Bürokauffrau/-mann, Verkäufer/-innen und Einzelhandelskauffrau/-mann. Wir Azubis betreuten einen Kiosk. Ich war für die Buchhaltung dort zuständig. Da knapp 30 Azubis für einen Kiosk zu viel sind und wir auch Abläufe aus richtigen Unternehmen kennenlernen sollen, haben die Azubis die Aufgabe, sich alle drei Monate einen Praktikumsplatz für drei Monate zu suchen. Durch eine Betreuerin bin ich dann auf die BERA aufmerksam geworden. Also hieß es nochmal: Bewerbung schreiben. Ich wurde anschließend zum Vorstellungsgespräch eingeladen und zack… saß ich auch schon bei der BERA in Aalen am Empfang. Am Anfang war es schon komisch, so ohne meine anderen Azubis und in einem anderen, fremden Betrieb. Das legte sich aber nach ein paar Tagen wieder, durch die freundliche Unterstützung meiner neuen Kollegen. Die drei Monate vergingen und das Praktikum neigte sich dem Ende zu. Meine Betreuerin von der DAA kam bei der BERA vorbei um noch ein Gespräch mit der Niederlassungsleiterin zu führen. Aber damit war es noch nicht vorbei! Ich durfte dank meiner guten Leistungen noch das komplette erste Lehrjahr als Praktikantin bei der BERA bleiben und ab dem zweiten offiziell als Azubi durchstarten.

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Hier seht ihr mich arbeiten in meiner Niederlassung in Crailsheim 😉

Als Azubi bei der BERA habe ich einen ganz anderen Aufgabenbereich. Statt mir Zahlen, habe ich nun sehr viel mit Bewerbern zu tun. Aber ich finde es echt cool. Der persönliche Kontakt macht mindestens genau so viel Spaß wie das Bearbeiten von Zahlen. 😉

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich nun schon fast abgeschlossen. Die Abschlussprüfungen sind im vollen Gange und die schriftliche Prüfung habe ich gut bestanden. Vorbereitet habe ich mich vor allem mit Prüfungsaufgaben der letzten Jahre und mit verschiedenen Arbeitsblättern. In zwei Wochen hab ich dann noch meine mündliche Prüfung, dann heißt es für mich ab ins Berufsleben. 🙂

Und damit verabschiede ich mich auch wieder

Viele Grüße

Tatjana


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Halbzeit erreicht!

Gastbeitrag von Kristina Enner 

Mein  Name ist Kristina Enner und ich bin 24 Jahre alt. Ich mache derzeit eine Ausbildung Kristina Ennerzur Personaldienstleistungskauffrau bei der BERA in Crailsheim und bin mittlerweile im 2. Ausbildungsjahr.

Warum ich als Azubi schon so alt bin? Das hat folgenden Grund: es ist meine zweite Ausbildung. Da ich mich nach meiner Ausbildung als Pharmazeutisch Technische Assistentin beruflich umorientieren wollte, bewarb ich mich erst bei der BERA als Projektmitarbeiterin. Und warum die BERA? Die BERA wurde mir von einer Bekannten empfohlen, die selber als Projektmitarbeiterin eingesetzt und sehr zufrieden war. Aber zum Glück wurde mein Potenzial schnell erkannt und mir wurde ein Ausbildungsplatz angeboten, den ich natürlich dankend annahm. Erst durfte ich mich als Praktikantin beweisen und begann dann anschließend im September meine Ausbildung.

Was, nochmal die Schulbank drücken?

Obwohl ich mir erst unsicher war, ob ich nochmal die Schulbank drücken möchte, weiß ich jetzt, dass es die richtige Entscheidung war. Azubis werden bei der BERA sehr geschätzt. Als erstes wird ein Willkommenstag für alle neuen Auszubildenden und Studenten organisiert. Dann gibt es immer tolle Aktionen wie z.B. die Renaturierung im Schloss zu Hopferau, wie schon bei den vorherigen Beiträgen ausführlich berichtet wurde. Vor der Geschäftsleitung durften wir uns bei der Gelegenheit auch gleich beweisen und eine Präsentation halten. Wer jetzt denkt – „ohje vor der Geschäftsleitung“ – so schlimm war es nicht. Im Gegenteil, es  war ein sehr tolles Erlebnis. Alle wichtigen Personen der Firma haben einem zugehört und am Schluss gab es Applaus und ein sehr großes Lob. Das lässt einen sehr stolz auf sich sein und man kann über sich hinaus wachsen. Da in der Schule sowieso sehr viele Projekte und Präsentationen gemacht werden, war das eine sehr gute Übung. Außerdem wird man auch für gute schulische Leistungen mit einer Prämie belohnt. Das war für mich letztes Jahr ein schönes Urlaubsgeld :).

Als Azubi bekommt man so ein umfangreiches Wissen wie sonst nicht mehr. Obwohl der  Beruf der Personaldienstleistungskauffrau schon so  umfangreich ist, wird die Ausbildung von der BERA sehr abwechslungsreich gestaltet. Das lässt sich darin erkennen, dass man alles mal machen darf und auch alle Abteilungen durchläuft – so ist man bestens informiert und kann das ein oder andere Mal sogar die anderen Kollegen aufklären.

Einige Abteilungen und Bereiche durfte ich nämlich schon durchlaufen. Eingelernt wurde ich erstmal im Assistenzbereich und am Empfang und durfte dann immer mehr Verantwortung übernehmen bis ich selbständig Vorstellungsgespräche führen durfte. Auch durfte ich schon das Team einer anderen Niederlassung unterstützen, die Buchhaltung kennenlernen und mich im Marketing kreativ beweisen. Dadurch konnte ich sehen, wie andere Niederlassungen arbeiten und in der Buchhaltung und Marketing auf die andere Seite des Geschehens blicken. Jetzt weiß ich, warum bestimmte Sachen genau so  gemacht werden sollen und nicht anders. Viele Aufgaben, die in der Niederlassung durchgeführt werden, werden nämlich dann in der Buchhaltung oder im Marketing weiterverarbeitet.

Nein, ich muss nicht Kaffee kochen…

Als Azubi darf man schnell Verantwortung übernehmen, z.B. durfte ich schon bei  Messen mitarbeiten und dabei selbständig die Bewerber und Kunden beraten. Aber auch das Führen von Vorstellungsgesprächen, die anschließende Beurteilung des Bewerbers und das Mitentscheiden, ob dieser Bewerber eine Zusage oder Absage bekommt, gehört mittlerweile zu meinen Aufgaben und verlangt viel Verantwortung. Denn die Kollegen müssen dann einem vertrauen und sich auf die Beurteilung verlassen können. Zu meinen Aufgaben gehört auch, die  eingehenden Bewerbungen zu sichten, Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen sowie Absagen der Bewerbungen zu schreiben. Bei Kundenanfragen suche ich nach geeigneten Bewerbern und für Bewerber wiederum nach geeigneten Kunden. Dazu gehört auch viel Recherchearbeit sowie Marktforschung und -erkundung dazu. Außerdem darf ich selbständig Stellenanzeigen verfassen und veröffentlichen. Zur Abwechslung darf ich auch am Empfang unterstützen und die Projektmitarbeiter betreuen.

Und stellt euch vor, das war noch nicht alles. Ich werde noch viele tolle neue Aufgaben kennenlernen und übernehmen, wie Kundenakquise und -betreuung.

Das Beste zum Schluss 😉

Zuletzt möchte ich noch mein Team in Crailsheim vorstellen. Wir sind ein junges und dynamisches Team. Aufgenommen wurde ich sehr herzlich und es konnten sich schnell Freundschaften bilden. Wir verbringen gerne die Zeit zusammen, auch in den Pausen oder außerhalb der Arbeitszeiten. Es ist unglaublich wichtig, Kollegen zu haben, mit denen man sich versteht, denn nur so ist man motiviert und geht auch gerne zur Arbeit. Toll finde ich auch, dass ich mich jederzeit miteinbringen darf und viel Wert auf meine Meinung gelegt wird. Schnell bekam ich das Gefühlt vermittelt, ein Teil des Teams zu sein.

Ein Beruf, viele Chancen

Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit, als Personalmanagerin im Recruiting oder im Vertrieb, als Personalreferentin oder auch als Personalsachbearbeiterin zu arbeiten. Wo genau mich mein Weg hinführen wird? Das weiß ich noch nicht, aber ich bin schon jetzt sehr gespannt!