Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


2 Kommentare

Halbzeit erreicht!

Gastbeitrag von Kristina Enner 

Mein  Name ist Kristina Enner und ich bin 24 Jahre alt. Ich mache derzeit eine Ausbildung Kristina Ennerzur Personaldienstleistungskauffrau bei der BERA in Crailsheim und bin mittlerweile im 2. Ausbildungsjahr.

Warum ich als Azubi schon so alt bin? Das hat folgenden Grund: es ist meine zweite Ausbildung. Da ich mich nach meiner Ausbildung als Pharmazeutisch Technische Assistentin beruflich umorientieren wollte, bewarb ich mich erst bei der BERA als Projektmitarbeiterin. Und warum die BERA? Die BERA wurde mir von einer Bekannten empfohlen, die selber als Projektmitarbeiterin eingesetzt und sehr zufrieden war. Aber zum Glück wurde mein Potenzial schnell erkannt und mir wurde ein Ausbildungsplatz angeboten, den ich natürlich dankend annahm. Erst durfte ich mich als Praktikantin beweisen und begann dann anschließend im September meine Ausbildung.

Was, nochmal die Schulbank drücken?

Obwohl ich mir erst unsicher war, ob ich nochmal die Schulbank drücken möchte, weiß ich jetzt, dass es die richtige Entscheidung war. Azubis werden bei der BERA sehr geschätzt. Als erstes wird ein Willkommenstag für alle neuen Auszubildenden und Studenten organisiert. Dann gibt es immer tolle Aktionen wie z.B. die Renaturierung im Schloss zu Hopferau, wie schon bei den vorherigen Beiträgen ausführlich berichtet wurde. Vor der Geschäftsleitung durften wir uns bei der Gelegenheit auch gleich beweisen und eine Präsentation halten. Wer jetzt denkt – „ohje vor der Geschäftsleitung“ – so schlimm war es nicht. Im Gegenteil, es  war ein sehr tolles Erlebnis. Alle wichtigen Personen der Firma haben einem zugehört und am Schluss gab es Applaus und ein sehr großes Lob. Das lässt einen sehr stolz auf sich sein und man kann über sich hinaus wachsen. Da in der Schule sowieso sehr viele Projekte und Präsentationen gemacht werden, war das eine sehr gute Übung. Außerdem wird man auch für gute schulische Leistungen mit einer Prämie belohnt. Das war für mich letztes Jahr ein schönes Urlaubsgeld :).

Als Azubi bekommt man so ein umfangreiches Wissen wie sonst nicht mehr. Obwohl der  Beruf der Personaldienstleistungskauffrau schon so  umfangreich ist, wird die Ausbildung von der BERA sehr abwechslungsreich gestaltet. Das lässt sich darin erkennen, dass man alles mal machen darf und auch alle Abteilungen durchläuft – so ist man bestens informiert und kann das ein oder andere Mal sogar die anderen Kollegen aufklären.

Einige Abteilungen und Bereiche durfte ich nämlich schon durchlaufen. Eingelernt wurde ich erstmal im Assistenzbereich und am Empfang und durfte dann immer mehr Verantwortung übernehmen bis ich selbständig Vorstellungsgespräche führen durfte. Auch durfte ich schon das Team einer anderen Niederlassung unterstützen, die Buchhaltung kennenlernen und mich im Marketing kreativ beweisen. Dadurch konnte ich sehen, wie andere Niederlassungen arbeiten und in der Buchhaltung und Marketing auf die andere Seite des Geschehens blicken. Jetzt weiß ich, warum bestimmte Sachen genau so  gemacht werden sollen und nicht anders. Viele Aufgaben, die in der Niederlassung durchgeführt werden, werden nämlich dann in der Buchhaltung oder im Marketing weiterverarbeitet.

Nein, ich muss nicht Kaffee kochen…

Als Azubi darf man schnell Verantwortung übernehmen, z.B. durfte ich schon bei  Messen mitarbeiten und dabei selbständig die Bewerber und Kunden beraten. Aber auch das Führen von Vorstellungsgesprächen, die anschließende Beurteilung des Bewerbers und das Mitentscheiden, ob dieser Bewerber eine Zusage oder Absage bekommt, gehört mittlerweile zu meinen Aufgaben und verlangt viel Verantwortung. Denn die Kollegen müssen dann einem vertrauen und sich auf die Beurteilung verlassen können. Zu meinen Aufgaben gehört auch, die  eingehenden Bewerbungen zu sichten, Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen sowie Absagen der Bewerbungen zu schreiben. Bei Kundenanfragen suche ich nach geeigneten Bewerbern und für Bewerber wiederum nach geeigneten Kunden. Dazu gehört auch viel Recherchearbeit sowie Marktforschung und -erkundung dazu. Außerdem darf ich selbständig Stellenanzeigen verfassen und veröffentlichen. Zur Abwechslung darf ich auch am Empfang unterstützen und die Projektmitarbeiter betreuen.

Und stellt euch vor, das war noch nicht alles. Ich werde noch viele tolle neue Aufgaben kennenlernen und übernehmen, wie Kundenakquise und -betreuung.

Das Beste zum Schluss 😉

Zuletzt möchte ich noch mein Team in Crailsheim vorstellen. Wir sind ein junges und dynamisches Team. Aufgenommen wurde ich sehr herzlich und es konnten sich schnell Freundschaften bilden. Wir verbringen gerne die Zeit zusammen, auch in den Pausen oder außerhalb der Arbeitszeiten. Es ist unglaublich wichtig, Kollegen zu haben, mit denen man sich versteht, denn nur so ist man motiviert und geht auch gerne zur Arbeit. Toll finde ich auch, dass ich mich jederzeit miteinbringen darf und viel Wert auf meine Meinung gelegt wird. Schnell bekam ich das Gefühlt vermittelt, ein Teil des Teams zu sein.

Ein Beruf, viele Chancen

Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit, als Personalmanagerin im Recruiting oder im Vertrieb, als Personalreferentin oder auch als Personalsachbearbeiterin zu arbeiten. Wo genau mich mein Weg hinführen wird? Das weiß ich noch nicht, aber ich bin schon jetzt sehr gespannt! 

Werbeanzeigen


2 Kommentare

Drei Jahre duales Studium bei der BERA – mein Fazit

Von Jacqueline Kögel:

Letzte Woche kam ich für ein geschäftliches Meeting auf den Bildungscampus in Heilbronn, das erste Mal seit unserer Graduierungsfeier im November. Das erste Mal als Besucher, nicht als Student. Wie ihr aus meinen früheren Blogbeiträgen wisst, habe ich seit Oktober 2010 an der DHBW Heilbronn studiert und gehöre seit Oktober 2013 zu den ersten Absolventen des Studiengangs.

Daran musste ich mich erst gewöhnen: Ich bin jetzt nicht mehr Studentin, sondern „richtiger“ Arbeitnehmer.

Unbenannt1

Ich habe jetzt keine Campus-Card mehr, mit der umsonst auf dem Gelände parken kann, sondern bin jetzt Gast. Und ich muss im Kino den vollen Eintrittspreis zahlen. 😉 Zeit für ein kurzes Fazit.
Mein letzter Tag als Student: Graduierungsfeier im November 2013

 Wie kam ich zu diesem Studium?

Wenn man mich früher gefragt hätte, was ich einmal machen will, hätte die Antwort niemals geheißen: BWL studieren, Veranstaltungs-Management oder „irgendwas mit Medien“. Ich wusste nur, dass ich gut bin in Kommunikation, im Organisieren, Sortieren und Verwalten und außerdem eine kreative Ader besitze. Und dass ich unbedingt in die Dienstleistungsbranche wollte, am besten etwas mit Personal machen.

Da kam der neue Studiengang Dienstleistungsmanagement an der DHBW genau richtig und ich habe mich bei der BERA im Personalmanagement beworben. Als mir der Studienplatz im Marketing angeboten wurde, habe ich spontan zugesagt. Nach diversen Schulpraktika hatte ich nicht viele Erwartungen an die Ausbildung und wollte vor allem umfassende Einblicke in die Betriebswirtschaft und in die Unternehmens-Organisation. Und ich hatte ordentlich Respekt vor dem Arbeitspensum, das so ein duales Studium mit sich bringt. Letztendlich kam alles anders, als ich dachte! 😉

Was man für dieses Studium mitbringen muss

Schon nach dem zweiten Semester hatte das duale Studium für mich seinen Schrecken verloren. Respekt ist angebracht, aber so schlimm, wie ich dachte, war es letztlich nicht. Wer Prioritäten setzen kann, etwas Fleiß und vor allem Interesse für betriebswirtschaftliche Grundlagen mitbringt, ist für die Theoriesemester bestens gerüstet. Für mich hätten die Vorlesungen sogar noch mehr in die Tiefe gehen können und über manche Themen, die mir jetzt im Beruf begegnen, hätte ich im Nachhinein gern mehr gewusst.

Aber das BWL-Studium hat eben immer den Vorteil, dass man zunächst einen guten Überblick erhält und dann die Möglichkeit hat, sich zu spezifizieren. Gerade in den Praxisphasen im Unternehmen hat man die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten und „Leidenschaften“ zu entdecken, sich in eine Richtung zu entwickeln und herauszufinden, was einem liegt. Dafür ist es aber wichtig, ein gutes Ausbildungsunternehmen zu haben – so wie in meinem Fall.

Unbenannt

Mein erster Tag bei der BERA: Willkommenstag Oktober 2010

Warum die Ausbildung bei der BERA wirklich besser ist als anderswo 😉

Wenn ich mich bei  anderen Studenten und Azubis so umhöre, wird man bei der BERA vor allem wegen zwei Sachen beneidet: 1. Jeder lernt hier alle Unternehmensbereiche kennen und arbeitet einige Wochen dort, sei es in der Buchhaltung, im Marketing oder in anderen Niederlassungen. Dadurch ist man im Unternehmen mittendrin statt nur dabei!

2. Vom ersten Tag an bekommt man bei der BERA seine eigenen Aufgaben und Projekte, für die man dann die Verantwortung trägt. Eine meiner ersten Aufgaben war, neue Kollegen mit Bild auf unserer Homepage einzustellen und dafür zu sorgen, dass die Seite aktuell bleibt. Dazu gehörte, Bilder und Daten intern anzufordern, die Bilder zu bearbeiten, die Homepage im CMS-System abzuändern und Verlinkungen einzufügen. Mit der Zeit wurden es mehr und größere Aufgaben, bis ich schließlich zum Beispiel das Management unserer online-Stellenanzeigen übernommen habe.

Bei der BERA ist man als Student oder Azubi kein nettes Beiwerk, das nur dasitzt und zuhört und die Jobs bekommt, die sonst keiner machen will. Viel wichtiger ist es, dass man kommunikativ ist, sich Neues zutraut, Eigeninitiative zeigt und auch Vorschläge macht. Und hier wird auch keiner komisch angeschaut, der lieber zur Sicherheit nochmal nachfragt. 😉

Was habe ich persönlich gelernt?

Manche haben diese Eigenschaften und wissen das auch, manche müssen ihre Fähigkeiten erst noch entdecken oder entwickeln. Wie gesagt, wusste ich schon vor dem Studium, dass ich kommunikativ bin und Vorträge oder Präsentationen mir keine Schwierigkeiten bereiten. Was ich dagegen nicht wusste, war, dass mir Marketing und Veranstaltungsplanung so viel Spaß machen würden.

Im Studium konnte ich so einige Soft Skills entwickeln oder ausbauen. So habe ich gelernt, mich aktiv in Bereichs-, Team- oder  Unternehmens-Meetings einzubringen, eigene Aufgaben daraus mitzunehmen und deren aktuellen Stand oder Ergebnisse zu präsentieren. Oder auch, mich so konstruktiv in ein Team zu integrieren, dass Herausforderungen gemeinsam bewältigt und Ziele erreicht werden können.

Nach dem Studium

Über die Studienzeit wurde ich vom Marketing-Team der BERA quasi „großgezogen“. Hier hatte ich einen Platz, wurde betreut und bekam nach und nach neue Aufgaben, bis ich meinen eigenen Bereich übernehmen konnte: Veranstaltungs- und Personalmarketing. Darin sind meine Interessen Marketing, Personal und Organisation vereint und ich kann meine kommunikativen Stärken nutzen, beispielsweise auch in verschiedenen Projektgruppen. Auch wenn ich meinen Start ins Berufsleben so nicht geplant hätte und zu Schulzeiten nicht vorhatte, BWL zu studieren, ins Veranstaltungs- oder Medienmanagement zu gehen, war es doch genau das Richtige.

Wer also Spaß an der Arbeit im Team hat, sich einbringen und Initiative zeigen will, aber auch bereit ist, Fleiß und Engagement zu investieren, dem kann ich das duale Studium bei der BERA nur empfehlen. Wir haben übrigens für 2014 noch einen Studienplatz im Marketing zu besetzen! 😉