Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Projektarbeit: die Verknüpfung von Theorie und Praxis – wie funktioniert diese wirklich?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich befinde mich derzeit im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau. Da ich meine Ausbildungsdauer von drei auf zweieinhalb Jahre verkürze, geht es mittlerweile in den Endspurt – denn, die Prüfungen rücken näher! Deshalb befinde ich mich auch mitten in der Prüfungsvorbereitung! Nichts desto trotz macht sich die Arbeit im Büro natürlich nicht von selbst – der tägliche Arbeitsalltag ruft. 🙂

Seit längerer Zeit bin ich im Projektmanagement eingesetzt. Unser Projektteam besteht aus vier Mitarbeitern. – Richtig, diese vier Personen auf dem Bild sind Wir! 🙂
miriamStroka_1Kurz gesagt sind wir für die Betreuung eines Großkunden zuständig, welcher mehrere Standorte in der Region hat. Das gestaltet die Betreuung für uns etwas schwierig, denn wir sind nicht nur beim Kunden vor Ort, sondern auch viel unterwegs. Wir steuern bestimmte Arbeitsabläufe, koordinieren Probetage und sind für die Erstellung von Dokumenten zuständig, z.B. kundenspezifische Mitarbeiterbeurteilungen. Natürlich gehören noch weitere Aufgaben dazu, dies waren lediglich nur Beispiele die täglich bei uns anfallen 😉

Da das Projekt sehr vielseitig ist, sind wir Vier ausschließlich für die Projektarbeit zuständig. Dies unterscheidet sich von anderen Projekten, denn in der Berufsschule habe ich gelernt, dass es z.B. auch kurzzeitige Projekte gibt, für die ein Mitarbeiter vorübergehend aus dem Tagesgeschäft befreit wird, um sich nur um das Projekt kümmern zu können, bis es durchgeführt wurde. Danach kehrt der Mitarbeiter wieder in sein gewohntes Aufgabenfeld zurück.

Das Thema „Projekt“ ist in der Berufsschule ein extra Lernfeld, was bedeutet, dass dieses Thema separat behandelt wird und ebenso in der Prüfung abgefragt werden kann, wie z.B. verschiedene Personalgewinnungsstrategien. Inhalte dieses Lernfeldes waren beispielsweise das Gantt-Diagramm, der Projektstrukturplan, das Pflichtenheft, das Lastenheft und natürlich vieles mehr. 😉 Da wir auch in der Berufsschule pro Lehrjahr ein Projekt durchführen, haben wir uns intensiv damit beschäftigt. Dabei habe ich gemerkt, dass es in der Theorie anders als in der Praxis ist – zumindest in unserem Projekt/Tagesgeschäft.

In der Theorie geht es darum, viel zu planen, Termine einzuhalten und zu koordinieren wie auch dokumentieren. Bei uns dagegen ist das Tagesgeschäft leider nur schwer planbar und somit müssen wir, die Projektmitarbeiter, oft sehr flexibel sein. Dokumentiert wird allerdings alles im System, mit der die BERA GmbH arbeitet. Dies ist sehr wichtig, weil wir teilweise von verschiedenen Standorten arbeiten und somit auch gewährleistet werden muss, dass jeder einen Überblick über den Ablauf des Tages und auch über anstehende Termine, etc. hat.

Natürlich gehört die Weiterbildung ebenso zum Projekt. Oft gibt es Schulungen für uns. Teile dieser waren beispielsweise Systemumstellungen oder Neueinführungen von bestimmten Programmen, auch auf Wunsch des Kunden. Im Bild könnt ihr uns bei einer Online-Schulung sehen.
MiriamStroka_2Alles in Allem kann ich sagen, dass mir die Arbeit im Projekt sehr viel Spaß macht. Natürlich hängt auch viel davon ab, wie man sich mit seinen Kollegen versteht und wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. – Bei uns natürlich einwandfrei 🙂

Ein Projekt ist auf jeden Fall etwas für einen Teamplayer, da die täglichen Absprachen und die Weitergabe von Informationen das A und O im Projekt sind, denn nur so kann es funktionieren! Es kann als komplexe und vielseitige Gruppenarbeit gesehen werden.

Falls ihr die Möglichkeit habt, in einem Unternehmen in die Projektarbeit reinzuschnuppern, nutzt diese, denn neben dem hohen Spaßfaktor punktet sie bei mir auch wegen der Vielseitigkeit! 🙂

Seid gespannt was ich als nächstes zu berichten habe!
Bis bald,

Miriam Stroka

 

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Die letzte Phase meines dualen Studiums

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Fabio Schumacher, ich studiere bei der BERA GmbH BWL Dienstleistungsmanagement mit Fachrichtung Personal und Vertrieb im dualen System.

 Es ist vollbracht

Endlich! Die Bachelorarbeit ist abgegeben! Eine lange Zeit voller Recherche und nervenaufreibenden Formulierungen ist vorüber.

Bücher_FASIch habe mir das Thema „Konzeption eines nachhaltigen Rückgewinnungsmanagements verlorener Kunden bei Personaldienstleistern am Beispiel der BERA GmbH“ ausgesucht.

Von Anfang an begeisterte mich das Thema, da ich diesen vertrieblichen Bereich in der Personaldienstleistungsbranche als besonders interessant empfinde.

Prinzipiell zielt die Arbeit darauf ab, einen Leitfaden vorzugeben, um verlorene Kunden zurückzugewinnen. Dahingehend entwickelte ich ein Konzept, wie wertvolle verlorene Kunden identifiziert werden können und wie man individuelle Maßnahmen ableitet.

Am anstrengendsten gestaltete sich das Erarbeiten der Theorie. Dabei kommt man um Bibliotheksbesuche natürlich nicht herum. Es gilt, die geeigneten Bücher für sein Thema zu finden und den Inhalt passend für seine Arbeit herauszuarbeiten. Dies war nicht immer einfach, da der Theorieteil ca. 30 Seiten umfassen musste. Somit muss man als Student natürlich auch mal auf die Wochenenden verzichten und sich an den Schreibtisch setzen. Die anschließende Erarbeitung meines Praxisteils bereitete mir jedoch sehr viel Spaß.

Im ersten Schritt führte ich eine Kundenbewertung durch, wobei ich unseren ehemaligen Kundenstamm bei der BERA nach unterschiedlichen Kriterien bewertete. So konnten profitable Kunden identifiziert werden, welche anschließend interviewt wurden.

Die Interviews waren eine besonders tolle Erfahrung innerhalb meines Studiums. Besonders wichtig war die Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Kundenansprechpartner. Ich habe mir im Vorfeld Gedanken gemacht, wie ich an die Informationen gelange, die ich für meine Arbeit benötige. Dahingehend informierte ich mich über unterschiedliche Befragungsstrategien und holte mir Feedback unserer Personalmanager bezüglich der ausgewählten Kunden ein. Somit war ich gut auf die Interviews vorbereitet. Die Ansprechpartner der Kunden waren sehr gesprächig, wodurch die Kündigungsgründe erfolgreich ermittelt werden konnten. Dahingehend konnten Ansätze bzw. Maßnahmen zur Rückgewinnung dieser Kunden abgeleitet werden.

Die insgesamt drei Monate, die ich mit dem Schreiben der wissenschaftlichen Thesis verbracht habe, gestalteten sich zwar durchaus anstrengend und lange, jedoch war es eine sehr aufregende und interessante Erfahrung.

Back to School

Mit Abgabe der Bachelorthesis begann auch die letzte Theoriephase meines Studiums. Die Zeit mit meinen Kommilitonen werde ich sehr vermissen, da ich viele neue Freunde gefunden habe und mir die Vorlesungen mit meinem Kurs immer sehr viel Spaß bereitet haben.

Bei der Rückkehr zum Campus konnten alle Studenten den Bau der neuen Brücke bestaunen. Diese wurde als Übergang zum neuen Campusgelände gebaut und verbindet diese. Am 01.06.17 findet ein Eröffnungsfest für alle Mitarbeiter und Studenten statt, bei dem man die Brücke zum ersten Mal begehen kann.

Brücke_FAS

Neben der neuen Infrastruktur haben wir in diesem Semester auch neue Vorlesungen. Dazu zählen die Mitarbeiterführung sowie das Dienstleistungsmarketing. Beide Vorlesungen stellten sich als besonders interessant heraus, da diese einen direkten Bezug zum Geschäftsalltag besitzen.

Jetzt gilt es die letzte Zeit am Campus zu genießen, die Prüfungen erfolgreich zu absolvieren und anschließend in die Geschäftswelt bei der BERA einzutauchen.

Viele Grüße

Fabio Schumacher


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Werkstudent und dann adé?

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Laura Schumann. Derzeit studiere ich BWL-Media Management und Werbepsychologie an der Hochschule Pforzheim. Seit März 2016 bin ich als Werkstudentin im Marketing Team der BERA in Heilbronn tätig. Aktuell schreibe ich meine Bachelorarbeit und befinde mich somit in den letzten Zügen meines Studiums.

Dass viele Studenten während des Studiums arbeiten, um sich monatlich etwas dazu zuverdienen, ist wohl keine Seltenheit. Auch ich stand vor der Wahl, ob ich mich um einen Aushilfsjob oder als Werkstudent bewerbe. Für mich war jedoch schnell klar, dass ein „gewöhnlicher“ Aushilfsjob einem zwar dabei hilft, finanziell unabhängiger zu werden, dies aber nicht zu meinen Plänen für die Zukunft passt. Im Verkauf eines Bekleidungsgeschäfts oder abends in der Gastronomie zu arbeiten kann natürlich auch spaßig sein, doch einen Bereich im Unternehmen kennen zu lernen, der für meine spätere Berufswahl interessant sein könnte, hat mich dann überzeugt. Durch den Werkstudentenjob im Marketing Team konnte ich mein im Studium bereits erlerntes Wissen weiter ausbauen und mit der Praxis verknüpfen.

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In Aktion bei einem Fotoshooting. Ich war zuständig das Making-Of zu erstellen.

Ich wurde von allen Mitarbeitern bei der BERA sehr freundlich empfangen und fühlte mich von Anfang an wohl. Man steht nicht alleine da, sondern kann jederzeit das Team um Rat fragen. Ein weiterer großer Vorteil ist für mich die Flexibilität. Ist es aufgrund von Klausuren oder Hausarbeiten einmal nicht möglich zu arbeiten, wird einem Verständnis entgegengebracht und es stellt keinerlei Probleme dar, diese Stunden nachzuholen.

Zu meinem Arbeitsalltag bei der BERA gehören diverse Aufgaben. Neben dem Einbauen und Pflegen von Beiträgen des Blog https://its-all-about-energy.com/ fallen auch die Erstellung von Statistiken oder viele kreative Aufgaben, wie z.B. das Gestalten von Glückwunschkarten in meinen Bereich. Der Werkstudentenjob in der Marketingabteilung bringt viel Abwechslung mit sich. Seit ich bei der BERA arbeite, konnte ich mich selbst davon überzeugen, dass es sich hier nicht um einen gewöhnlichen Personaldienstleister handelt. Hier steht das Menschliche im Vordergrund. Ab März werde ich als Junior Marketing Managerin bei der BERA arbeiten und freue mich schon sehr auf viele weitere spannende Aufgaben und Projekte.

Liebe Grüße,

Laura Schumann


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In der Welt der Buchhaltung

Weiß und Schwarz sieht es aus. Ein wenig Farbe hier, ein wenig Farbe dort. Zahlen und Buchstaben dominieren das Bild. Kleine und große Beträge schauen immer wieder aus ihren Verstecken hervor. Komische Namen und bekannte Worte laufen einem über den Weg.

Ein ruhiges Gemüt und Feinfühligkeit sind von Vorteil, wenn man hier umherwandert. Spaß mit Zahlen und ein gewisses Fingerspitzengefühlt für die Programme sind gefragt. Dann erwartet einen mehr als ein Bild – es wird ein abenteuerlicher Ausflug in die Buchhaltung.

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Die Buchhaltung

Wie letzte Woche in meinem Beitrag „Buchen, Rechnen, Übertragen“ schon angesprochen, bin ich wieder in der Buchhaltung gelandet. Dieses Mal aber leider nur für zwei Wochen. Ich hatte Euch auch versprochen, dass ich ein wenig über meine Aufgaben hier berichte. Nun denn, lasset das Abenteuer beginnen. Hier ein paar meiner Aufgaben.

Rechnungen

Hier hat sich zum letzten Jahr kaum etwas verändert. Rechnungen, die gibt es immer – auch als Personaldienstleister. Egal ob wir es sind, die Rechnungen schreiben, oder wir eingehende Rechnungen bearbeiten. Alles muss natürlich Regelkonform sein. Hier ist genaues eintragen, informieren, bearbeiten und ausführen von Nöten. Eingehende Rechnungen zum Beispiel müssen gescannt und die Daten in unserem Buchhaltungsprogramm eingetragen werden. Dabei muss natürlich beachtet werden, von wem die Rechnung kommt, welche Niederlassung die Rechnung verursacht hat und vieles mehr. Und bloß nicht vergessen einzutragen, bis wann der Betrag überwiesen sein muss. 😉

Unterstützung beim Lohn

In der Buchhaltung spielt der Lohn eine ziemlich große Rolle. Damit jeder unserer Mitarbeiter pünktlich und zuverlässig seinen Lohn erhält, ist die Zusammenarbeit der Buchhaltung, des Abrechnungsteams und der Niederlassungen notwendig. Und hier werden dann die Daten zusammengetragen, das Gehalt berechnet und überwiesen. Mit den Krankenkassen gesprochen, mit Mitarbeitern telefoniert, Probleme gelöst und nicht zu allerletzt, viel in die jeweiligen Programme eingetragen. Eine ganz schöne Herkulesaufgabe.

Bestellungen

Die Bestellungen, eine ebenfalls monatliche Tätigkeit der Buchhaltung. Das Prinzip dabei ist recht einfach. Die Niederlassungen senden uns eine Liste mit Gegenständen zu, die sie benötigen. Dabei kann es in verschiedene Richtungen gehen. Zum Beispiel von A wie Arbeitskleidung über B wie Büromaterial bis Z wie unsere Zuse-Bücher. Wir sammeln somit die Listen und bestellen sie bei unseren Lieferanten.

Und damit last but not least …

…, der Monatsabschluss

Diese Woche hatte ich das Glück, beim Monatsabschluss zu unterstützen. Das bedeutet für mich: Kennzahlen heraussuchen, übertragen und gegebenenfalls berechnen. Zum Glück haben wir gute Programme, die uns das Ganze erleichtern, aber manchmal kommen wir nicht umher, die Daten von einem zu einem anderen Programm zu übertragen.

Den Monatsabschluss fand ich die spannendste Aufgabe in der Buchhaltung. Denn der BAB, der Betriebsabrechnungsbogen ist das Ergebnis von den ganzen zu vorigen Aufgaben. Z.B. weiß ich nun, warum man den großen organisatorischen Aufwand bei den Rechnungen hat. Ich verstehe nun warum man so genau und feinfühlig arbeiten muss. Einmal eine andere Zahl eingetippt und aus der Niederlassung Hohenlohe wird Rotenburg und aus Erstattung der Reisekosten wird Werbungskosten. Und das macht doch einen recht großen Unterschied.

Fazit

Ich habe meine Zeit hier in der Buchhaltung sehr genossen. Auch wenn mein Traumberuf noch immer nicht der Buchhalterin entspricht, habe ich viel gelernt und kann mein Wissen auch in anderen Bereichen weiterverwenden. Und wenn ich einmal eine Rechnung verursache, weiß ich immerhin, welche Informationen die Buchhaltung von mir benötigt. Aber jetzt wieder zurück zum operativen Geschäft: Wie war das nochmal  mit den Abschreibungen, Vorschüssen oder Stundenerfassung …?

 

 


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Quiz: Auf der Suche nach #Content

Es ist mal wieder so weit. Zwei Arbeitstage liegen hinter, zwei Tage vor uns. Es ist mal wieder Blogtag. Ich konzipiere gerade einen individualisierten Kalender, bei dem „Mittwoch“ durch „Blogtag“ ersetzt wird. Aber die Regelprozesse in meinem Kopf beginnen jetzt schon automatisch zu arbeiten – direkt morgens nach dem Frühstück. 😉

Aber nun wieder weg vom Essen (Mh.., langsam bekomme ich schon wieder Hunger) und zurück zum Thema: Zum Bloggen gehört, sich mit einem gewissen Thema auseinanderzusetzten. Dass ich mich nicht auf einen speziellen Fachbereich festgelegt habe, haben die meisten Leser bestimmt schon gemerkt. Mal geht es um meine Praxisphase, also meiner Zeit im Marketing (in Schwäbisch Hall und in Heilbronn) und in anderen Unternehmensbereichen. Mal geht es um die Theoriephase, mein originäres Aufgabengebiet, die Social Media oder manchmal treiben mich Themen wie Wohnungssuche oder Urlaubsträume um.

Auch heute war ich wieder intensiv auf der Suche nach einem Thema. Da ich gerade hauptsächlich das Marketing in Heilbronn beim Veranstaltungsmanagement unterstütze und ich darüber schon berichtet hatte, musste ein anderes Thema her.

 

iPhone oder Politik?

Natürlich könnte ich mir jetzt brandaktuelle Themen heraussuchen. Zum einen wäre das ja (vor allem als zufriedener iPhone-Besitzer) die Pressekonferenz von Apple gestern. Ich könnte mich (trotz mangelndem technologischem Verständnis) über das neue iPhone 5 oder 5C auslassen. Das klänge dann ungefähr so: „… einen echte technische Innovation sieht anders aus …“ oder „ … grün könnte die neue iPhone-Trendfarbe werden. Schwarz und weiß sind zwar zeitlos, aber auf Dauer auch ein wenig langweilig …“. Leider bin ich weder Technologie-Experte noch Apple-Freak 😉

Als Alternative bietet sich die Politik an. Deutscher Wahlkampf, Syrien-Krise. Aber leider studiere ich weder Journalismus noch Politik 😉

 Es muss etwas anderes sein ..

Fragezeichen

…, aber was?

Und als ich so suchte, und suchte, fiel mir etwas auf: Ich hatte ganz schön viele Tabs in meinem Internet Explorer geöffnet. Okay, um ehrlich zu sein, fiel es nicht mir, sondern meinem Kollegen Martin Reti auf. Und als wir uns das so ansahen, kamen wir auf eine recht interessante Idee. Wie wäre es denn mal mit einem kleinen Quiz: Wie Ihr vielleicht wisst, besitzen viele Homepages oben neben den Links ein kleines Bild.

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Zum Quiz

Aus dem wahren Leben herausgegriffen serviere ich Euch meine Leiste. Dann bekommt Ihr auch so einen kleinen Eindruck, auf welchen Seiten ich mich so rumtreibe. Nun – welches Bild gehört zu welcher Homepage gehört. Ihr könnt mir Eure Vorschläge gerne als Kommentar, E-Mail oder Nachricht zukommen lassen.

Die Lösung kommt nächste Woche und der Gewinner erhält einen BERA Survival Cup, von der Fachleute bestätigen, äh … annehmen, dass sie heiße Getränke mindestens bis ins nächste Jahrtausend warmhält. Achso, Sie enthält nebenbei ALLES, was man braucht, um in der Wildnis des Angelbachtals zu überleben (zumindest für ein Nacht ;)) … im Sommer … wenn es warm ist …

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Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Raten.


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Im Wirrwar der Wörter oder auch „Projekt-Kerstin“

Kerstin hat eine unbewachte Telefonzelle gefunden und sich blitzschnell aus ihren Alltagsklamotten geschält. Das Kostüm und das knallrote Cape kommen zum Vorschein. Ein formschöne Maske bedeckt ihre Augen, nur das rote Haar quillt heroisch hinter der Maske hervor. Es ist Zeit, in eine neue Rolle zu schlüpfen.

Für, die, die mit dieser Einleitung nicht so viel anfangen können: Projektgirl ist zurück und die leeren Seiten meiner Projektarbeit zittern in froher Erwartung, was ich auf ihnen niederschreiben werde. Ich auch.

Manche Dinge kehren ja gerne zurück: die Flut, Bumerangs, Muhammad Ali und Projektarbeiten. Wie auch im ersten Studienjahr, steht dieses Jahr wieder eine wissenschaftliche Arbeit an. Wir reden hier von der Vorbereitung zum Bachelor, der ja dann nächstes Jahr ansteht. Von dieser Stelle also ein „Kopf hoch und viel Erfolg“ an alle Studenten, die gerade mit dem Bachelor ringen.

Superman

Bild: cagle.com

How to do a Projektarbeit ..

Anders als beim Bachelor reden wir hier „nur“ von 20 – 30 Seiten. Diese sind aufgeteilt in einen Theorie- und einen Praxisteil. Im Theorieteil gilt es aufzuzeigen, was die Wissenschaft an Erkenntnisreichem zum Thema herausgefunden hat. Im Praxisteil … gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein probates Mittel ist eine Umfrage im Unternehmen. Das gibt Daten, die man dann interpretieren kann. Oder man erarbeitet eine Optimierung für einen Unternehmensvorgang und beschreibt, wie diese im Unternehmen eingeführt wurde. Dann kann man schön Theorie und Praxis gegenüber stellen. Wie viel vom theoretischen Konzept wird im Unternehmen umgesetzt? Gibt es hierbei Besonderheiten, die sich auch der Geschäftstätigkeit oder Struktur des Unternehmens ergeben? Mit solchen und ähnlichen Fragen lassen sich dann die restlichen Seiten ganz formidabel füllen. Welcher Teil mehr Spaß macht? Das ist von der Person abhängig. Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich beide absolviert habe. Aber bis dahin ist es noch ein etwas längerer Weg …

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen …

Ich verrate Euch ein Geheimnis: Mein Praxisteil wird keine Umfrage enthalten. Mein Thema? Wie sollte es auch anders sein: der Blog 🙂 Für mich ist das natürlich echt super. Ich setze mich also mit etwas auseinander, mit dem ich mich sowieso (spätestens jeden Mittwoch)  beschäftigen muss. Oder um es anders zu sagen: Ich arbeite schon länger am Praxisteil meiner Arbeit 😉

Der Theorieteil ist dann quasi #Neuland. Bücher durchpflügen, Definitionen suchen und Ähnliches steht dann diese Woche auf meinem Programm. Da wird dann beispielsweise erläutert, woher der Begriff Blog kommt. Wisst Ihr’s?* Oder dass es 2011 etwa 173 Millionen Blogs  gab? Oder dass die Gesamtheit der Weblogs „Blogosphäre“ und dessen Betreiber „Blogger“ genannt wird (und ich bin ein Teil davon ;))? Ich lerne und lese ziemlich viel. Manchmal stößt man dabei auf Perlen und manchmal – wühlt man nur vergeblich Sandkästen auf der Suche nach den verlorenen Förmchen durch. Manches ist brauchbar und manches eben unbrauchbar für die Projektarbeit, aber wenn es schon nicht für sie interessant ist, dann eben hier für meinen Blog. 😉 Vielleicht serviere ich Euch nächste Woche die kuriosesten Fundstücke hier.

Und damit verabschiede ich mich dann mal wieder. Heute stehen noch ein paar andere Sachen an – abgesehen von meiner Projektarbeit. 😉

 

*Der Blog ist ursprünglich ein Logbuch für oder im Web. Aus Web + Log entsteht Blog. Auch heute noch fördert die Suche nach „Weblog“ noch Ergebnisse zu Tage.


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Wir als Manager (2): Strategie, Ziele, Vortrag

Wir befinden uns in der 4. Periode eines unheimlich spannenden Spieles. Die gegnerische Mannschaft stürmt aus dem Zimmer nebenan. Es geht in die finale Runde und in die letzten – alles entscheidenden – Minuten. Bepackt mit Laptop, Taschenrechner, Blog, Stiften und Ladekabel stürmen sie über den Gang. Ein Hauch von strengem Geruch umspielt sie, fast entgleitet das Laptop den schweißnassen Händen. In sprichwörtlich letzter Sekunde erreichen sie den Vorlesungssaal just in time um 18.45 Uhr. Schade …

… sie haben es noch pünktlich geschafft. Andererseits hätte es empfindliche Sanktionen gegeben. Und das an der wahrscheinlich empfindlichsten Stelle: dem Geld. Und was der Konkurrenz nicht gut tut, kann für uns bestimmt nich schlecht sein … 😉 Ihr merkt schon: Wir sind wieder zurück beim Planspiel. Und wir werden also ganz nebenbei zur Pünktlichkeit erzogen.

Das Planspiel, welches wir an der Hochschule absolvieren, macht noch Spaß und mittlerweile können wir uns immer stärker mit „unserem“ eigenen Unternehmen identifizieren. Langsam entwickeln wir ein Gefühl dafür, was richtig sein könnte und welche Maßnahmen man lieber nicht verwirklichen sollte. Unser Unternehmen, also das virtuelle Unternehmen, welches Flo, Anja, Sina und ich betreuen, läuft ziemlich gut. Wir hatten in dieser besagten 4. Periode zwar Einbußen bei den Absatzzahlen, werden das aber schon im nächsten Abschnitt wieder ausbügeln.  😉

Die Arbeiten am Laptop sind nicht das Einzige, was wir erledigen müssen – und was auch benotet wird. Am 7. Februar hatte ich ja schon von den anderen Aufgaben gesprochen: Festlegung des Unternehmens-  und des Produktnamens, Gestaltung eines Flyers und die Definition von Unternehmenszielen und Strategien. Diese Aufgaben haben wir bereits erledigt und bei unserem Projektleiter abgegeben. Mittlerweile kamen aber schon wieder neue Aufgaben dazu. Darunter ein halbstündiger Vortrag über genau jene Ziele und Strategien, die wir bereits festgelegt hatten.

„Einen halbstündigen Vortrag?“, so oder so ähnlich war die Reaktion des Kurses. Während unseres Studiums hatten wir schon viele Vorträge halten müssen, aber eine halbe Stunde sprengte den Rahmen doch erheblich. Um hier ein wenig zu überziehen …^^  Und dann auch noch über Strategien und Ziele … Nichtsdestotrotz mussten wir uns wohl an die Arbeit machen. Wir bekamen von der Hochschule diese Woche sogar ein bisschen freie Zeit, um daran zu arbeiten.

So ein Vortrag erfordert einiges an Vorarbeit. Nicht nur dass wir Zahlen, Fakten und Ideen suchen, finden und aufbereiten müssen. Nein, wir müssen den Vortrag auch noch schriftlich fixieren, ausgestalten und – nicht zu vergessen – proben. 😉 Wir liegen momentan irgendwo auf halber Strecke zwischen Recherche und Ausgestaltung.

Am Freitag geht es dann ans Eingemachte, den Vortrag selbst, am Samstag steht ein Test auf der Tagesordnung – über das Handbuch, das wir am Anfang ausgeteilt bekamen. Also, wie Ihr merkt, habe ich diese Woche mehr als genug zu tun. 😉 Drückt uns die Daumen.

Bis nächste Woche!

Zum Glück müssen wir nur denken und nichts Handwerkliches machen 😉

Bild: Andreas Rieser/ pixelio.de