Azubis und duale Studenten bloggen

Praxisphase = Chillen? Nicht ganz …

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… auch wenn Ihr das vielleicht aus den letzten Äußerungen vermuten würdet. Auch die Praxisphase hat durchaus ihre anspruchsvollen Seiten. Aktuell manifestiert sich diese Seite in Form einer Projektarbeit. Dafür gibt es einen straffen Zeitplan. Am 3. September muss ich die fix und fertig einreichen. Da heißt es dann Gas geben …

Die Projektarbeiten sind wie ferne Freunde. Sie tauchen nicht häufig, aber dann intensiv in meinem Studentenleben auf. Zum Beispiel im zweiten Semester, in dem ich mich gerade befinde. Was eine Projektarbeit ist? Ein Mitstudent definierte das ziemlich treffend mit: „Die kleine Schwester des Bachelors“. Was eine Bachelorarbeit ist, das wisst ihr doch hoffentlich. Für alle, die es nicht wissen: Es ist eine Ausarbeitung zu einem Thema, die den Abschluss des Studiums darstellt.

Die Projektarbeit soll uns also auf diese Bachelorarbeit vorbereiten, damit wir auch erfolgreich das Studium abschließen. Vielleicht kennt der ein oder andere die Seminararbeit von der Schule her. Das geht in die gleiche Richtung. Mit dem ganzen Thema sind wir in dem Fach „Wissenschaftliches Arbeiten“ vertraut geworden. Dort erwartete uns das ganze, große Universum der schriftlichen Ausarbeitung: die gute und die schlechte Recherche, der Aufbau einer Projektarbeit, der Unterschied zwischen Gliederung und Inhaltsangabe … Wir waren also nicht ganz verloren, als es letzte Woche hieß, die Themen müssen eingereicht werden. 🙂

In der Theorie klingt das immer ganz einfach. In der Praxis sieht das natürlich anders aus. Beginnen wir mal mit der Themensuche. Dafür muss man sich ja mit dem Unternehmen absprechen. Andererseits kann es natürlich auch sein, dass der Ausbildungspartner das Thema vorgibt. Während man im ersten Fall eine eigene Entscheidung vorbereiten und fällen muss, kann man sich – zumindest bei der Themenfindung – etwas zurückhalten. Dafür kann man im ersten Fall sich ein Thema aussuchen, das einem liegt. Und im zweiten Fall … nimmt man, was man bekommt. Wenn man Glück hat, kann das aber ebenso interessant werden. Letzteres (in beiden Hinsichten) war bei mir der Fall. Und so gründe ich nun einen Club: den „BERA Club“. 😉

Meine Aufgabe besteht darin, im Rahmen einer Strategie einige grundlegende Gedanken zu formulieren, wie so ein Mitarbeiterclub aussehen könnte. Das ist ziemlich anspruchsvoll – und zugleich sehr interessant. Am Anfang musste ich erstmal ein paar Fäden entwirren, um ein umfassendes Bild zu bekommen. Wie das wohl meistens bei einem neuen Thema ist, hatten alle, die bisher in irgendeiner Weise damit in Kontakt gekommen sind, ganz unterschiedliche Vorstellungen. Nach einigen Tagen und noch mehr Besprechungen konnte ich dann eine grobe Gliederung auf die Beine stellen. Nun heißt es: Ab geht’s ans Eingemachte. 🙂 Das Coole daran ist, dass ich mit der Projektarbeit ein paar Impulse für die Entwicklung des Unternehmens geben kann. Und das ist sicher nicht das Schlechteste, was man mit so einer Projektarbeit tun kann. Jetzt muss ich nur noch die Ideen entwickeln und zu Papier bringen …

Einen großen und lieben Dank schicke ich hier schon mal an meine Kollegin Lisa Albert, die mich tatkräftig bei den Vorbereitungen unterstützte. Ich wünsche allen, die gerade in der gleichen Situation stecken, starke Nerven und immer mal wieder große Motivationsschübe.

Hier mal ein Bild von Schwäbisch Hall

Hier mal ein Bild von Schwäbisch Hall.

p.s.: apropos ferne Freunde: im vierten Semester gibt dann nochmals eine Projektarbeit und im sechsten Semester … so weit denke ich jetzt noch nicht 🙂

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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