Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen“

Die Überschrift stammt von Mark Twain, dem amerikanischen Schriftsteller. Warum ich ein Zitat gewählt habe? Wie Ihr sicher wisst, bin ich gerade dabei meine Bachelorarbeit zu verfassen. Die große Abschlussarbeit meines dualen Studiums. Mittlerweile sind auch fast  2/3 meiner Zeit vorüber …

Ich schreibe eine Bachelorarbeit

FüllerBei dem Zitat von Mark Twain könnte man meinen, dass es sich beim Schreiben um ein einfaches Prozedere handelt. Einfach mal starten und die falschen Wörter erst gar nicht verwenden. Klingt recht unproblematisch.., eigentlich. Denn alle, die bereits eine Projektarbeit oder Seminararbeit geschrieben haben, können ein ganz anderes Lied davon singen. Welche sind denn die falschen Wörter? Sind es nur die Adjektive, Bläh- und Füllwörter die in einer wissenschaftlichen Arbeit fehl am Platz sind?  Oder sind es gar ganze Sätze, die nicht dazu gehören. Oder gar Absätze … ?

Bei 60 bis 80 Seiten, die ich schreiben muss, ist es nicht immer leicht, herauszufinden, was für die Arbeit wichtig ist und was nicht. Mittlerweile habe ich (die 1. Version) des theoretischen Teils der Arbeit beendet und bin jetzt dabei, herauszufinden, ob alles im Text relevant ist. „Drum rum“ schreiben – wie wir es oftmals in den Prüfungen gemacht haben, ist nämlich weniger wissenschaftlich und sollte daher nicht sein. Bei der Arbeit steht Sinnhaftigkeit, Logik und Verständnis im Vordergrund.

Das gilt natürlich auch für den zweiten, den empirischen Teil der Arbeit. In meinem Fall sind es keine Umfragen, sondern Interviews, die ich hierzu verwende. Zu Beginn musste ich den Leitfaden mit den Fragen entwerfen, anschließend die Interviewer suchen und finden. Dabei darf ich nicht einfach Familienmitglieder oder Freunde auswählen, sondern ich benötige „Experten“. Experten auf dem wissenschaftlichen Gebiet, in welchem ich aktiv bin;) Und die zu finden, war gar nicht so einfach. Aber so wird es wohl den meisten meiner Mitstudenten gehen. Entweder sie bangen um die ausreichende Anzahl der Teilnehmer der Umfrage, oder sie sind auf der Suche nach Interviewpartnern. 😉

Hier zwei Tipps meinerseits, wenn ihr euch mal in der gleichen Situation befinden solltet:

1.) Nutzt eure Netzwerke! Egal ob persönlich oder in den sozialen Netzwerken, sprecht alle an, von denen ihr denkt, dass sie euch helfen könnten oder jemanden kennen, der euch helfen könnte. Eine Kommilitonin hat beispielsweise auch einen Facebook-Post verfasst, in dem sie gefragt hat, ob jemand jemanden kennt, der sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement auskennt. Wenig später hatte sie schon einige Antworten mit passenden Kontakten.

2.) Seid nicht schüchtern! Auf der Suche nach meinen Experten habe ich mir ein Buch zum Thema vorgenommen und anschließend alle Autoren angeschrieben. Das Ergebnis: zwei Experten, die sich bereit erklärt haben, meine Fragen zu beantworten. „Verlieren kann ich nichts –  nur gewinnen“ war mein Motto. Um wen es sich bei den Experten dabei handelt – das erzähle ich euch dann das nächste Mal, wenn ich die Freigabe habe. 😉

Jetzt muss ich „nur“ noch die Interviews führen, zusammenschreiben, meine Handlungsempfehlungen verfassen und natürlich darf das Fazit nicht fehlen. So eine Arbeit ist ganz schön stressig, das kann ich Euch sagen und ich bin sehr, sehr froh, wenn das dann vorbei ist. Da soll noch einer mit dem Zitat: „Der Weg ist das Ziel kommen“ – dem werde ich was erzählen! 😉

Und damit verabschiede ich mich dann auch wieder für diese Woche. Ich wünsche allen, die gerade an ihrer Projektarbeit oder Bachelorarbeit sitzen viel Erfolg und Durchhaltevermögen! Und an meinen Jahrgang an der Hochschule: Bald haben wir es geschafft! Einfach schreiben und die falschen Wörter weglassen – dann wird’s schon werden. 😉

Bild: pixelio.de /w.r.wagner 

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2 Kommentare

Ich schreibe einen Blog – Eine oder zwei Liebeserklärungen

Na endlich! Die Sonne kommt raus und die Anzeige vom Thermometer steigt in Richtung 30°.
Ich mache es gleich offiziell: Ich bin ein Sommerkind! Ich blühe so richtig auf, wenn es anderen schon beinahe zu warm wird und finde es toll, wenn die Vögel zwitschern, die kurzen Kleidungsstücke aus den Schränken hervorgeholt werden können, die Grillsaison in vollem Gang ist und natürlich, wie sollte es auch anders sein, ich den Beachvolleyball auspacken kann und mit den anderen im Sand spielen kann.

Eine kurze Blogeinführung
Allen voran genieße ich es aber, noch um 19:00 Uhr im Garten zu sitzen und den Blogbeitrag vorzubereiten (und das mal ganz ohne dicken Pulli und langer Hose) ;). Um ehrlich zu sein, ist es nicht immer einfach, einen Blog zu führen. Erst benötigt man ein Thema und das, könnt ihr mir glauben, ist auch nicht so einfach. Leider regnet es nicht jeden Mittwoch eines vom Himmel – aber es wäre ein netter Gedanke. Dann benötigt man noch eine tolle, mitreissende, atemberaubende, packende Einleitung, einen spannenden, auflösenden und absolut begeisternden Schluss und natürlich noch etwas für den Teil dazwischen. 😉 Last but [auf jeden Fall] not least – braucht man natürlich noch Zeit zum Schreiben. Und genau da wären wir wieder in meinem Garten.

Gezwitscher, Eulenrufe und Tastaturschläge

Mittlerweile ist es schon 19:30 Uhr (ja, ein Blogbeitrag kann man nicht in wenigen Minuten herunterschreiben ;)) und noch echt schön warm. Weil ich tagsüber in der Theoriephase in meinen Vorlesungen eingespannt bin, habe ich meist erst abends Zeit, mich dem Blog zu widmen. Verständlicherweise erst nach dem Essen. Wer kann sich schon mit knurrendem Magen konzentrieren?

Eine „Liebeserklärung“

Warum ich jeden Dienstag oder Mittwoch schreibe, auch noch um 20:00 Uhr vor dem Laptop sitze und an einem Beitrag tüftle, der Euch hoffentlich gefällt, hat einen sehr guten Grund (und ich meine nicht, dass ich es nur für mein Unternehmen mache). Ich mag den Blog „BERAstarters“. Als ich ihn vor über zwei Jahren aufgebaut hatte, war mir gar nicht bewusst, was er auch in mir auslösen würde. Es sind mittlerweile schon 120 Beiträge mit den ganz unterschiedlichsten Themen, einige Gastbeiträge und ganz viele wiederkehrende und fleißige Leser. Durchschnittlich 27 Leser pro Tag und über 20.000 Zugriffe insgesamt. Die Statistiken machen mich ungemein Stolz, aber auch die Komplimente motivieren mich. Vor wenigen Wochen kam einer meiner Dozenten auf mich zu und bewunderte die Fähigkeit, jede Woche ein neues Thema zu finden.

Warum ich darüber nun schreibe? Weil ich es mir auch selbst wieder bewusst machen muss. In meinem recht stressigen Alltag mit Vorlesungen, Projekten, Seminararbeiten und Bachelorvorbereitungen vergesse ich oftmals, dass es mir eigentlich Spaß macht und keine Zeitverschwendung ist. Und das Thema kam bei mir auf, als ich eigentlich über „Warum es sich lohnt, die Seele baumeln zu lassen“ schreiben wollte – in Bezug auf das Wetter und unseren wunderbaren „Park“ an der Hochschule (zwei Bäume, kleine Grasfläche). Diese Idee kam von Sylvia, meinem 2. kreativen Kopf, aber das muss nun warten. 😉 Hier ist aber ein dickes Dankeschön angebracht, weil sie sich auch jeden Mittwoch Zeit nimmt und den Blog durchliest, Verständnisprobleme auflöst oder Rechtschreibfehler korrigiert und mich, wenn es mit der Themensuche nicht funktioniert, tatkräftig mit neuen Ideen unterstützt. Einen Dank hierbei natürlich auch an Martin, der mir das Schreiben „beigebracht“ hat. 😉

Und damit verabschiede ich mich nun und genieße um 21:00 Uhr noch die letzten warmen Minuten und die Helligkeit.

Foto 1


Ein Kommentar

Im Wirrwar der Wörter oder auch „Projekt-Kerstin“

Kerstin hat eine unbewachte Telefonzelle gefunden und sich blitzschnell aus ihren Alltagsklamotten geschält. Das Kostüm und das knallrote Cape kommen zum Vorschein. Ein formschöne Maske bedeckt ihre Augen, nur das rote Haar quillt heroisch hinter der Maske hervor. Es ist Zeit, in eine neue Rolle zu schlüpfen.

Für, die, die mit dieser Einleitung nicht so viel anfangen können: Projektgirl ist zurück und die leeren Seiten meiner Projektarbeit zittern in froher Erwartung, was ich auf ihnen niederschreiben werde. Ich auch.

Manche Dinge kehren ja gerne zurück: die Flut, Bumerangs, Muhammad Ali und Projektarbeiten. Wie auch im ersten Studienjahr, steht dieses Jahr wieder eine wissenschaftliche Arbeit an. Wir reden hier von der Vorbereitung zum Bachelor, der ja dann nächstes Jahr ansteht. Von dieser Stelle also ein „Kopf hoch und viel Erfolg“ an alle Studenten, die gerade mit dem Bachelor ringen.

Superman

Bild: cagle.com

How to do a Projektarbeit ..

Anders als beim Bachelor reden wir hier „nur“ von 20 – 30 Seiten. Diese sind aufgeteilt in einen Theorie- und einen Praxisteil. Im Theorieteil gilt es aufzuzeigen, was die Wissenschaft an Erkenntnisreichem zum Thema herausgefunden hat. Im Praxisteil … gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein probates Mittel ist eine Umfrage im Unternehmen. Das gibt Daten, die man dann interpretieren kann. Oder man erarbeitet eine Optimierung für einen Unternehmensvorgang und beschreibt, wie diese im Unternehmen eingeführt wurde. Dann kann man schön Theorie und Praxis gegenüber stellen. Wie viel vom theoretischen Konzept wird im Unternehmen umgesetzt? Gibt es hierbei Besonderheiten, die sich auch der Geschäftstätigkeit oder Struktur des Unternehmens ergeben? Mit solchen und ähnlichen Fragen lassen sich dann die restlichen Seiten ganz formidabel füllen. Welcher Teil mehr Spaß macht? Das ist von der Person abhängig. Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich beide absolviert habe. Aber bis dahin ist es noch ein etwas längerer Weg …

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen …

Ich verrate Euch ein Geheimnis: Mein Praxisteil wird keine Umfrage enthalten. Mein Thema? Wie sollte es auch anders sein: der Blog 🙂 Für mich ist das natürlich echt super. Ich setze mich also mit etwas auseinander, mit dem ich mich sowieso (spätestens jeden Mittwoch)  beschäftigen muss. Oder um es anders zu sagen: Ich arbeite schon länger am Praxisteil meiner Arbeit 😉

Der Theorieteil ist dann quasi #Neuland. Bücher durchpflügen, Definitionen suchen und Ähnliches steht dann diese Woche auf meinem Programm. Da wird dann beispielsweise erläutert, woher der Begriff Blog kommt. Wisst Ihr’s?* Oder dass es 2011 etwa 173 Millionen Blogs  gab? Oder dass die Gesamtheit der Weblogs „Blogosphäre“ und dessen Betreiber „Blogger“ genannt wird (und ich bin ein Teil davon ;))? Ich lerne und lese ziemlich viel. Manchmal stößt man dabei auf Perlen und manchmal – wühlt man nur vergeblich Sandkästen auf der Suche nach den verlorenen Förmchen durch. Manches ist brauchbar und manches eben unbrauchbar für die Projektarbeit, aber wenn es schon nicht für sie interessant ist, dann eben hier für meinen Blog. 😉 Vielleicht serviere ich Euch nächste Woche die kuriosesten Fundstücke hier.

Und damit verabschiede ich mich dann mal wieder. Heute stehen noch ein paar andere Sachen an – abgesehen von meiner Projektarbeit. 😉

 

*Der Blog ist ursprünglich ein Logbuch für oder im Web. Aus Web + Log entsteht Blog. Auch heute noch fördert die Suche nach „Weblog“ noch Ergebnisse zu Tage.