Azubis und duale Studenten bloggen


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Projektarbeit: die Verknüpfung von Theorie und Praxis – wie funktioniert diese wirklich?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich befinde mich derzeit im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau. Da ich meine Ausbildungsdauer von drei auf zweieinhalb Jahre verkürze, geht es mittlerweile in den Endspurt – denn, die Prüfungen rücken näher! Deshalb befinde ich mich auch mitten in der Prüfungsvorbereitung! Nichts desto trotz macht sich die Arbeit im Büro natürlich nicht von selbst – der tägliche Arbeitsalltag ruft. 🙂

Seit längerer Zeit bin ich im Projektmanagement eingesetzt. Unser Projektteam besteht aus vier Mitarbeitern. – Richtig, diese vier Personen auf dem Bild sind Wir! 🙂
miriamStroka_1Kurz gesagt sind wir für die Betreuung eines Großkunden zuständig, welcher mehrere Standorte in der Region hat. Das gestaltet die Betreuung für uns etwas schwierig, denn wir sind nicht nur beim Kunden vor Ort, sondern auch viel unterwegs. Wir steuern bestimmte Arbeitsabläufe, koordinieren Probetage und sind für die Erstellung von Dokumenten zuständig, z.B. kundenspezifische Mitarbeiterbeurteilungen. Natürlich gehören noch weitere Aufgaben dazu, dies waren lediglich nur Beispiele die täglich bei uns anfallen 😉

Da das Projekt sehr vielseitig ist, sind wir Vier ausschließlich für die Projektarbeit zuständig. Dies unterscheidet sich von anderen Projekten, denn in der Berufsschule habe ich gelernt, dass es z.B. auch kurzzeitige Projekte gibt, für die ein Mitarbeiter vorübergehend aus dem Tagesgeschäft befreit wird, um sich nur um das Projekt kümmern zu können, bis es durchgeführt wurde. Danach kehrt der Mitarbeiter wieder in sein gewohntes Aufgabenfeld zurück.

Das Thema „Projekt“ ist in der Berufsschule ein extra Lernfeld, was bedeutet, dass dieses Thema separat behandelt wird und ebenso in der Prüfung abgefragt werden kann, wie z.B. verschiedene Personalgewinnungsstrategien. Inhalte dieses Lernfeldes waren beispielsweise das Gantt-Diagramm, der Projektstrukturplan, das Pflichtenheft, das Lastenheft und natürlich vieles mehr. 😉 Da wir auch in der Berufsschule pro Lehrjahr ein Projekt durchführen, haben wir uns intensiv damit beschäftigt. Dabei habe ich gemerkt, dass es in der Theorie anders als in der Praxis ist – zumindest in unserem Projekt/Tagesgeschäft.

In der Theorie geht es darum, viel zu planen, Termine einzuhalten und zu koordinieren wie auch dokumentieren. Bei uns dagegen ist das Tagesgeschäft leider nur schwer planbar und somit müssen wir, die Projektmitarbeiter, oft sehr flexibel sein. Dokumentiert wird allerdings alles im System, mit der die BERA GmbH arbeitet. Dies ist sehr wichtig, weil wir teilweise von verschiedenen Standorten arbeiten und somit auch gewährleistet werden muss, dass jeder einen Überblick über den Ablauf des Tages und auch über anstehende Termine, etc. hat.

Natürlich gehört die Weiterbildung ebenso zum Projekt. Oft gibt es Schulungen für uns. Teile dieser waren beispielsweise Systemumstellungen oder Neueinführungen von bestimmten Programmen, auch auf Wunsch des Kunden. Im Bild könnt ihr uns bei einer Online-Schulung sehen.
MiriamStroka_2Alles in Allem kann ich sagen, dass mir die Arbeit im Projekt sehr viel Spaß macht. Natürlich hängt auch viel davon ab, wie man sich mit seinen Kollegen versteht und wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. – Bei uns natürlich einwandfrei 🙂

Ein Projekt ist auf jeden Fall etwas für einen Teamplayer, da die täglichen Absprachen und die Weitergabe von Informationen das A und O im Projekt sind, denn nur so kann es funktionieren! Es kann als komplexe und vielseitige Gruppenarbeit gesehen werden.

Falls ihr die Möglichkeit habt, in einem Unternehmen in die Projektarbeit reinzuschnuppern, nutzt diese, denn neben dem hohen Spaßfaktor punktet sie bei mir auch wegen der Vielseitigkeit! 🙂

Seid gespannt was ich als nächstes zu berichten habe!
Bis bald,

Miriam Stroka

 

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Die erste Theoriephase ist bestanden- die ersten Prüfungen geschafft!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Kerstin Adam und ich bin 20 Jahre alt. Ich mache derzeit mein duales Studium in Richtung BWL-Dienstleistungsmanagement bei der BERA.

Nach meinem Vorpraktikum im Marketing der BERA, ging es für mich 3 Monate an die duale Hochschule nach Heilbronn. Meine erste Theoriephase- meine ersten Prüfungen! Ein bisschen bange wurde mir bei diesem Gedanken schon. Ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommen wird, wie die Dozenten ticken und wie die Prüfungen aussehen.

Mein Kurs besteht aus 26 Studenten. 17 Studenten aus dem Sportmanagement und 9 aus dem Medien- und Kommunikationsmanagement. Dadurch ist das Verhältnis zwischen Mädels und Jungs ziemlich ausgeglichen. Meine Kommilitonen absolvieren ihre Praxisphase in Unternehmen wie Intersport, Heilbronner Stimme, dem Golfclub St. Leon Rot, 11Teamsports und viele mehr. Meiner Meinung nach ist ein Vorteil des dualen Studiums, dass  die  Vorlesungen eher  einem Klassen- Feeling gleichen. Dadurch schließt man sehr schnell neue Freundschaften, man lernt die Dozenten besser kennen und kann die Dozenten bei Fragen persönlich kontaktieren. 😉

Am Anfang war alles etwas verwirrend. In welchen Raum muss ich, welche Unterlagen brauche ich, wie viel muss ich selbst mitschreiben? –Doch schon nach kurzer Zeit hat man sich an den Alltag einer dualen Hochschule gewöhnt und kommt ganz gut mit den Vorlesungen und dem Stoff zurecht. Zu Beginn hatten wir mittags öfter Zeit um durchzuatmen. –Selbststudium war angesagt. 😀 Diese Stunden sind dafür gedacht, dass AdamKADdie Studenten sich Dinge selbst aneignen oder sich dem Stoff der Prüfung widmen. Da wir aber noch nicht so viele Vorlesungen hatten, konnten wir uns  nach dem „Wiederholen des Erlernten“ eine kleine Auszeit nehmen und relaxen. Die Zeit verging wie im Flug und die Prüfungen rückten immer näher. Langsam aber sicher war an Relaxen nicht mehr zu denken.

 

„Schluss mit Lustig – gutes Zeitmanagement ist gefragt.“

Zu Beginn des Studiums, hatte ich am meisten Angst vor der Prüfungsphase. Das lag wohl daran, dass einem oftmals in der Schule oder auch von Erzählungen erklärt wird, was für ein enormer Druck auf dualen Studenten liegt. Immer wieder heißt es: „Du wirst keine Zeit mehr haben. Du musst deinen Sport aufgeben. Die Durchfallquote ist sehr hoch…“ Doch dem ist nicht so. Dual zu Studieren bedeutet zu lernen und seine Zeit gut einteilen zu können!

Der duale Student muss seine Zeit immer im Blick haben. Jeden Tag Vorlesung von 8.30-17.00 Uhr, da kann man sich den Stoff nicht 2 Tage vor den Prüfungen einprägen und bei den Prüfungen wieder ausspucken. –Auch Bulimie Lernen von den Dozenten genannt. 😉 Man muss versuchen den Stoff aus dem Unterricht mitzunehmen und früh genug das ganze Gelernte zu wiederholen. Geprüft wurde im ersten Semester BWL-Dienstleistungsmanagement; Käuferverhalten-Marketingforschung und Wirtschaftsmathematik. Kleine Frage am Rande: wovor hatte ich wohl am meisten Angst?

-Richtig, ganz klar vor Wirtschaftsmathematik! J Ein paar der Dozenten waren so lieb und haben den Stoff eingegrenzt, sodass man einen guten Durchblick hatte, was man können muss. Außerdem haben Sie darauf geachtet, dass wir die Aufgaben drauf haben und sind gemeinsam mit uns Beispiele für die Prüfung durchgegangen. Doch dann lag es an einem Selbst was man daraus macht. 😉

Mein Fazit nach dem ersten Semester: auch während dem dualen Studium und auch während der Theorie und in der Prüfungsphase kann man sich seinen Hobbys widmen. Klar nicht mehr so intensiv wie davor, aber der Sport und eure Freunde werden verstehen, dass Ihr zeitlich eingespannt seid. Mit dem richtigen Zeitmanagement und Engagement wird man sein duales Studium schaffen, ohne sich von der Außenwelt abzuschotten. J Ich selbst konnte meinen Hobbys, dem Fußball und Ballett, bisher nachgehen und hatte auch am Wochenende Zeit, um meine Freunde zu sehen. Meiner Meinung nach ziemlich wichtig, denn dadurch bekommt man selbst den Kopf frei. 😉

Buch

„Tag der Abrechnung! –Wird schon schief gehen.“

Die erste Prüfung die wir absolvierten war die Fächerkombination BWL-Dienstleistungsmanagement. So aufgeregt war ich nicht einmal bei meinen Abi- Prüfungen. Tausend Gedanken schossen einem durch den Kopf und man hoffte dass man das Erlernte auch zu Blatt bringt. Punkt 9.00 Uhr: „Sie dürfen nun beginnen!“ Ich öffnete den Bogen und begann mit BWL. Als ich merkte dass ich die Fragen konnte, war die Aufregung wie verblasst. Und wer hätte es gedacht, auch am letzten Prüfungstag –Wirtschaftsmathematik- konnte ich die Aufgaben lösen. 😀  Nicht nur mir, sondern auch meinen Kommilitonen fiel ein Stein vom Herzen und alle merkten, dass man sich die ganze Prozedur schlimmer vorgestellt hatte als sie in Wirklichkeit war.

Jetzt heißt es Daumen Drücken und hoffen dass wir alle bestanden haben!


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„Ein Hoch auf uns“

Fußball_03

„Ein Hoch auf uns
Auf dieses Leben
Auf den Moment
Der immer bleibt“

Falls Sie es trotz der vielen Berichte in Radio, Zeitungen, Internet und natürlich in den sozialen Netzwerken nicht mitbekommen haben sollten – „wir“ sind Weltmeister! Mit „wir“ meine ich natürlich die deutsche Nationalmannschaft, die sich in Brasilien vor wenigen Tagen den Pokal geholt hat.

Aber um diese Gewinner soll es hier gar nicht gehen. Ich möchte nicht in direkte Konkurrenz zu den großen Medien stehen, die bereits ausführlich über die Spiele und die Rückkehr berichtet haben.

Bei mir soll es zwar ebenfalls um Meister gehen – aber um halbfertige.

Wir, die fast fertigen Meister

Im letzten Blogbeitrag habe ich euch darüber berichtet, dass ich ja leider die WM nicht ohne weiteres genießen konnte. Zusammen mit meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen an der DHBW Heilbronn verbrachte ich die Zeit nämlich damit, unsere letzten schriftlichen Prüfungen und die große mündliche Prüfung zu über- und hoffentlich auch zu bestehen.

Aber genau diese zwei Events habe ich jetzt mal dazu genutzt, das Thema Fußball vorerst (für mindestens die nächsten zwei Jahre) ein letztes Mal zu beleuchten. Ich möchte euch anhand der WM unseren Weg zum Finale, dem Bachelor, beschreiben.

Holen wir uns den Sieg!

Wenn man unser Studium mit der WM vergleicht, haben wir letzte Woche erfolgreich das Halbfinale hinter uns gebracht. Und es war ebenfalls ein ziemlich anstrengender Weg, der mit der alles entscheidenden Vorbereitung beginnt.

Die Vorbereitung

Am Anfang wird das Ziel festgelegt. Schon durchschnittlich ein Jahr vor dem Schulabschluss haben wir uns über unsere Zukunft Gedanken gemachen. Wie soll es weitergehen? Was möchte ich machen? Das waren hier die klassischen Fragen. Mit der Entscheidung für ein duales Studium an der DHBW  Heilbronn oder in einem bestimmten Unternehmen war die Aufwärmphase geschafft und die Vorbereitungsphase konnte beginnen. Statt ein Trainingscamp in Südtirol zu besuchen und in einem fünf Sterne Hotel zu residieren, hieß es bei uns: Bewerbungen schreiben, an Auswahlgesprächen teilnehmen und oftmals auch eine Wohnung suchen. Es hat geklappt – und die Vorbereitung konnte mit der Unterschrift des Arbeitsvertrages abgeschlossen werden.  

 

Liegewiese und Sonnenbank

Unser Spielfeld 😉

Die Gruppenphase

Als Gruppenphase könnte man die ersten vier Semester beschreiben. Der Kurs lernte sich kennen, man begann zusammen zu arbeiten, hatte Höhen und Tiefen und erlebte einiges zusammen. Man lernte immer wieder neue „Gegner“ (Prüfungen) kennen und „besiegte“ sie mit Wissen. Auch wenn man, wie einige bei uns, die erste Chance verpasst und die Prüfung in Wirtschaftsmathematik nicht bestanden hatte, konnte man es durch eine Hausarbeit und die Prüfung in Statistik wieder ausgleichen.

Einige Spiele (Semester) waren schwerer als andere. Im dritten Semester beispielsweise waren wir beinahe überfordert mit der Anzahl der Spieler (Prüfungen), denen wir gegenübertreten mussten, und kamen an unsere Leistungsgrenzen. Nichtsdestotrotz überstanden wir sie und konnten auch die Gruppenphase abschließen – weiter ging’s in die K.O.-Runden.

Die K.O.-Runden

Nun wurde es immer härter. Wir bekamen es mit neuen Taktiken (Fächern) zu tun und unsere Spielzüge (Inhalte) wurden immer spezifischer. Einige aus unserer Stufe mussten auch mal in die Verlängerung (Prüfungen wiederholen). Zu einem Elfmeterschießen (Mündliche Prüfung, wenn die Wiederholungsprüfung nicht bestanden wurde) kam es meines Wissens sehr selten. Kampfgeist, Motivation und Teamgeist wurden nun immer mehr gefragt. Die Spieler kannten sich aber mittlerweile und jeder wusste um die Schwächen des anderen auf dem Spielfeld.

Beim Halbfinale, den mündlichen Prüfungen, wurden wir nochmals stark gefordert. Die Taktiken und Spielzüge aus den gesamten vorherigen Spielen (Inhalte des ganzen Studiums) mussten in Erinnerung gerufen werden und einsatzbereit sein. Zudem musste jeder auch noch selbst seine Ideen einbringen und diese wurden anschließend auf die Probe gestellt. Bei uns war es das Bachelorthema, welches wir präsentieren mussten.

Das Spiel war ein harter Kampf. Der Ball wechselte sehr schnell zwischen den Mannschaften. Konnte man den Ball aber am Ende gewinnen und ihn ins Tor feuern (die Fragen der Prüfer beantworten), konnte man das Spiel für sich entscheiden, stolz und zufrieden den Platz (Prüfungsraum) verlassen und sich auf das Finale freuen.

Das Finale

Wie bereits oben beschrieben befinden wir (duale Studenten) uns aktuell im Finale. Die Vorbereitung, die Gruppenphase, die K.O-Kunden inklusive Halbfinale, sind seit letzter Woche geschafft und vor uns steht „nur“ noch die Bachelorarbeit. Mit ihr wird sich auch bei uns damit entschieden, ob wir Meister werden. 😉

Anders als die deutsche Nationalelf haben wir aber statt weniger Tage drei Monate Zeit, um die Arbeit zu schreiben. Neben der Arbeitszeit natürlich, was die Zeit dann doch etwas reduziert.

Ich war ziemlich froh, als ich die vielen Prüfungen letzte Woche hinter mich gebracht habe. Das könnt ihr mir gerne glauben. ^^ Nach einem Wochenende abseits vom Spielfeld, bin ich nun wieder bereit mich der Bachelorarbeit anzunehmen. Ich bin mir auch sicher, dass wir das letzte Spiel auch noch überstehen werden.

Und damit verabschiede ich mich dann auch mal wieder in die Kabine (Büro). Ich muss nämlich heute arbeiten. Das Training (Bachelorarbeit schreiben) beginnt bei mir nämlich erst heute Abend. 😉

 

Bild: Thomas Kölsch  / pixelio.de

Abschluss


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In 6 Schritten zum Weltmeister und Prüfungskönig – Lernen während der WM

Die Autos sind geschmückt, in den Medien gibt es kaum ein anderes Thema und öffentliche Orte mit Fernsehanschluss sind zu bestimmten Zeiten ziemlich überfüllt. Der Grund: natürlich die Fußball-WM.

Uns Studierenden an der DHBW Heilbronn hätte kaum etwas Schlimmeres passieren können, als zeitgleich die letzten und ich möchte auch beinahe sagen, entscheidenden Prüfungen schreiben zu müssen. Aber auch Studierende an anderen Hochschulen und Universitäten ergeht es ähnlich und Fußball-, Länder- und Großereignisfans stehen vor der Herausforderung die WM mit der Prüfungsvorbereitung zu vereinbaren.

Nachdem ich bereits die ersten anderthalb Wochen Prüfungen inmitten der Gruppenphase und der ersten KO-Spiele [ich hoffe doch erfolgreich ;)] absolviert habe, kann ich beruhigend sagen: Es geht!

Hier sind meine 6 Tipps für den Genuss von Weltklassefußball während der intensiven Vorbereitung auf die Prüfungen.

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1. Spiele/Länder/Mannschaften auswählen

Zwar sind die Gruppenphasen vorbei und die Hälfte der Teilnehmerländer sind ausgeschieden, seit knapp drei Tagen wird aber in den K.O.-Runden weitergespielt. Jetzt könnte jedes Spiel das letzte einer Mannschaft sein. Weil es aber dennoch viele Spiele sind, die mit Nachspielzeit und Elfmeterschießen unter Umständen auch recht lang werden können, gilt es nun umso mehr, sich für wenige Mannschaften zu entscheiden.
Ziel ist es hier, sich nur auf wenige Länder zu beschränken und nur ihre Spiele anzusehen. Ganz wichtig ist, sich festzulegen, aber fast noch wichtiger: sich auch daran zu halten. Dem Gedanken: „Ich schau nur mal kurz in das andere Spiel rein, weil es ja unser nächster Gegner sein könnte“, solltet Ihr nicht unterliegen.

Tipp: Sich auf eine überschaubare Menge von Mannschaften festlegen und auch nur diese Spiele verfolgen.

2. Zeitmanagement

Der erste Schritt ist getan: die Länder sind ausgesucht. Nun geht es um das Zeitmanagement und die Organisation. Der nächste Schritt wäre nun herauszufinden, wann (Datum und Uhrzeit) die Mannschaften spielen. Zu hoffen, dass sie nicht zu spät spielen, damit man es noch verfolgen kann um den nächsten Tag fit und ausgeschlafen auch etwas früher beginnen zu können, ist nicht die schlechteste Idee. Darauf habe ich immer gesetzt und wurde bis auf vergangenen Montag, beim Spiel Deutschland gegen Algerien, nicht enttäuscht. 😉

Wenn man weiß, wann die Spiele sind, sollte man seine Lernplanung auch danach richten. Spielt die Mannschaft um 18.00 Uhr dann ist es wohl eine eher schlechte Idee, kurz davor nochmal mit der Wiederholung anzufangen. Besser wäre es, sich den Tag so einzuplanen, dass man zum Spielbeginn nicht mitten im Thema ist, sondern es schon zuvor abgeschlossen hat. Eines lässt sich sagen: Egal wie „langweilig“ ein Spiel zu sein scheint, das Kapitel nebenher zu beenden, funktioniert nicht. Zudem könnt Ihr Euch vermutlich auch nach dem Spiel nicht mehr erinnern, was Ihr kurz zuvor gelernt habt.

Tipp: Das Spiel in den Tages- und Lernplan aufnehmen.

3. Wahl angemessener Orte

Zwei Tage vor der Prüfung auf das Public Viewing in – beispielsweise – Berlin? Kann man machen, muss man aber nicht. Natürlich kann man das Spiel an einem Ort der eigenen Wahl ansehen, da man die Zeit ohnehin nicht zum Lernen eingeplant hatte, aber nicht jeder Ort ist empfehlenswert. Denn beispielsweise beim Public Viewing in der Innenstadt „verliert“ man nicht nur die Spielzeit, sondern auch die Zeit für die Feier danach. Oder habt Ihr es schon einmal geschafft, in kurzer Zeit zu verschwinden ohne auf dem Parkplatzchaos die Nerven zu verlieren und zwischen den hupenden Teilnehmern des Autokorsos unbeschadet davonzukommen? Ein gemeinsamer Abend in der Bar nebenan oder bei Freunden ist in der Prüfungsphase wohl eher geeignet.

Tipp: Den Abend mal ruhiger angehen lassen und die Spieler von der Couch aus anfeuern.

4. Vorbereitung

Das klassische Bild eines Fußballabends ist geprägt von Chips, Bier und weiteren ungesunden Lebensmitteln. Hier gilt: Was auch sonst [in Mengen] nicht gesund ist, das ist es natürlich während der Prüfungsphase erst recht nicht. Mit einem, wenn auch leichten, Kater lässt es sich schwer lernen und ungesundes Essen macht einen eher träge als fit. Auf Eurem Fußballtisch sollten andere Sachen stehen. Statt Bier gibt es eben klassische Getränke wie Sprudel und Saft und statt Chips und Co. leistungsförderndes und gesundes Essen wie einen Obstsalat, Gemüsesticks oder Nüsse.

Tipp: Bier und Chips auf die Ersatzbank – Obst und Gemüse in die Startelf.

5. Spiele genießen

Es ist soweit, Ihr habt den ganzen Tag über fleißig gelernt und Eure Mannschaft spielt in wenigen Minuten. Zuerst einmal könnt Ihr stolz auf Euch sein, dass Ihr den Tag gut organisiert habt, nur das Spiel Eurer Wahlmannschaft anschaut und zuhause auf dem Sofa mit einigen Kommilitonen oder Freunden sitzt. Jetzt kann das Spiel nun auch wirklich losgehen!

Dabei gilt es, die Spiele auch zu genießen! Nun dürft Ihr für die Spielzeit Eure Prüfungen vergessen, die Aufschriebe beiseite legen und Euch voll und ganz auf die Ballwechsel auf dem Bildschirm konzentrieren und mitfiebern.

Tipp: Kopf aus, Augen auf!

6. Auf Siege hoffen

Als letzten Schritt gilt es nun zu hoffen, dass Eure Wahlmannschaft auch so weit wie möglich kommt. Das tu ich gerade zumindest! Denn meine einzige Chance, ein Spiel entspannt, ohne Hintergedanken mit den ungesunden Lebensmitteln und auf dem Fandorf in Heilbronn genießen zu dürfen, ist das Finale. Und ich hoffe, dass Deutschland auch so weit kommt und dann auch gewinnt, damit ich schönere Erinnerungen an die WM habe, als das Lernen zwischendrin ;). Und außerdem muss ich bei unserem BERA-Tippspiel noch einige Punkte einholen ;).

Für alle Nicht-Fußballfans und für die, deren Lieblingsmannschaft leider schon ausgeschieden sind: die Regeln lassen sich natürlich auch auf andere Ereignisse übertragen. Wie beispielsweise der Handball-, Volleyball-, Hockey- und sonstiger WMs und natürlich Olympia, in denen man nicht nach Lieblingsmannschaften sortiert, sondern nach Wahlsportarten. 🙂

wm

Die Belohnung nach einem fleißigen Tag 😉

Und damit verabschiede ich mich mal wieder zum Lernen! Eine schöne WM wünsche ich Euch auch weiterhin!

 


Ein Kommentar

Ein letztes Mal

Ein letztes Mal zu früh ankommen,

ein letztes Mal nervös auf dem Flur sitzen,

ein letztes Mal die Anspannung spüren,

ein letztes Mal warten, bis das Zimmer geöffnet wird,

ein letztes Mal in das Zimmer eintreten,

ein letztes Mal nach dem Namenskärtchen auf dem Tisch suchen,

ein letztes Mal die Taschen und das Handy nach vorne bringen,

ein letztes Mal instruiert werden,

ein letztes Mal auf die Prüfungsbögen warten,

ein letztes Mal die Prüfungsfragen beantworten,

ein letztes Mal den Bogen abgeben,

und ein letztes Mal die Hochschule verlassen …

Tür

Liebe Leser und Leserinnen,

wie Ihr sicher wisst, befinde ich mich in meinem letzten Semester und stehe kurz vor meinen letzten Prüfungen und meiner mündlichen Abschlussprüfung. Dass ich etwas nervös bin, könnt Ihr euch sicher vorstellen.

Insgesamt erwarten mich fünf Prüfungen, die aus elf Teilprüfungen bestehen. Letzteres setzt sich entweder aus verschiedenen Semestern oder Fächern zusammen. Auch wenn fünf Prüfungen erst einmal wenig klingt, kann ich euch sagen, dass die 11 verschiedenen Bestandteile alles andere als zu unterschätzen sind. Dieses Jahr stehen Fächer wie Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, VWL, Medienmanagement, Consulting und CSR auf dem Programm.

Zusätzlich haben wir noch unsere mündliche Abschlussprüfung. Bei dieser müssen wir unser Bachelor-Thema vorstellen und werden dabei noch über Inhalte unseres Studiums befragt. Vor dem zweiten Teilbereich habe ich am meisten Respekt. Dies liegt vor allem daran, dass wir dafür keine Zeit haben, nicht wissen, welche Themen alle abgefragt werden und welche Dozenten dabei sein werden. Zum Zeitaspekt: Während wir freitags die letzte Prüfung (CSR) hinter uns haben, sollen wir bereits montags zur mündlichen Abschlussprüfung bereit stehen. Das wird ein „Spaß“. 😉

Aber eigentlich erfahren wir erst an diesem Tag, ob unser Bachelorthema, welches wir vor der Theoriephase abgeben mussten, von der Hochschule anerkannt wird oder nicht. Versteht Ihr nicht? Wir auch nicht, aber das ist unserer Hochschule. Wir bereiten nun also die Präsentation vor und hoffen, dass das alles passt. 😉
Die Prüfungen werden die letzten Male sein, in denen wir für eine längere Zeit an der Hochschule sein werden. Im Moment kann ich es mir noch gar nicht so wirklich vorstellen. Ich werde Euch aber berichten, wie es sich anfühlt, wenn es vorbei ist. Bis dahin werde ich nämlich von Tatjana, Sabrina, Kristina, Yvonne und Nadine (Auszubildende und duale Studenten der BERA) unterstützt. Sie werden die nächsten Wochen den Blog übernehmen und über ihre Ausbildung schreiben. Ich freue mich schon darauf und wünsche allen viel Spaß beim Schreiben!

Viele Grüße

Kerstin


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Neues aus dem Netz: Über Euren Wert bei Facebook, „Look up“ und den Deutschen Webvideopreis.

Diese Woche möchte ich mich mal wieder mit dem Internet und Social Media beschäftigen. Täglich gibt es in den sozialen Netzwerken neue Videos, Nachrichten oder Veränderungen. Diese gehen in die verschiedensten Richtungen. Ich habe mir drei Themenbereiche herausgesucht, die ich für sehr interessant halte.

Da hätten wir zum einen Neuigkeiten zum Datenschutz, zum anderen ein heiß diskutiertes Thema: Unser Smartphone Nutzungsverhalten. Als letzter großer Punkt folgt dann die Youtube-„Oskarverleihung“ und abschließen wird – wie sollte es in Social Media auch anders sein, ein Tiervideo.

1. Neues zum Datenschutz

PrivacyfixWisst Ihr, wie viel Geld Ihr Facebook und Co. wert seid? Noch nicht? Dann wird es aber Zeit für die App Privacyfix. Nicht nur, dass Ihr herausfindet, wie viel die Netzwerke mit Euch verdienen (könnten), die App hilft euch auch, Eure Privatsphäre neu einzustellen. Nun also ran an die App: http://privacyfix.com/start/install

Als weiteren Punkt zum Datenschutz: Ein Netzwerk, welches nicht wirklich als Datenschutz-Vorbild gilt (Facebook), hat eine positive Änderung zu verlauten. Die bisherige Grundeinstellung auf „öffentlich“ wurde in „Nur an Freunde“ geändert. So müssen neue User nicht gleich ihre Privateinstellungen anpassen, sondern können erst einmal die Facebook-Welt erforschen. Ich sage dazu: „Thumbs up“!

2. Unser Smartphone-Nutzungsverhalten. Gut oder schlecht?

Look_Up

 

 

 

 

 

 

 

Ihr hängt auch oft am Handy rum, egal ob zu Hause oder unterwegs? In seinem Video „Look up“ erklärt Gary Turk, dass das ein ganz schönes Problem ist. Die Gesellschaft, in der wir leben, würde kaum noch real miteinander kommunizieren. Jeder ist in seiner eigenen “Online-Welt” gefangen. Dabei könnte es doch auch anders sein. Er geht darauf ein, dass man den Lebenspartner nur finden würde, wenn man seinen Blick von den Bildschirmen löst – nur so könne man glücklich werden: „[…] but non of these times ever happened, you never had any of this, when you’re to busy looking down [on your smartphone], you don’t see the chances you miss. “
https://www.youtube.com/watch?v=Z7dLU6fk9QY.

Aber zu jeder Hypothese gibt es auch eine Antithese: Henri Tartaglia erklärt in seinem Blogbeitrag dieses Video zum „verlegensten und dümmsten“ des Jahres. Er lässt sich darüber aus, dass das Thema nicht neu sei und dass die Smartphones unser Leben auch leichter gemacht haben: „Z.B. die Wohnungs- oder Jobsuche, den Arabischen Frühling, das Austauschen von Informationen über Breaking Bad und die Gezi-Aufstände“. Zusätzlich wüssten die Meisten doch, wie man mit den Technologien umgeht und „dass es uncool ist, während einer Unterhaltung mit einem anderen Menschen dauernd aufs Handy zu glotzen“. Er schließt ab mit dem Kommentar: „Die Devise heißt nicht ‚Look Up‘—sondern ‚Grow Up‘. Und für Gary: Shut up.“ Nicht ganz freundlich, aber er hat seinen Standpunkt. http://www.vice.com/de/read/ist-look-up-das-verlogenste-und-duemmste-video-des-jahres/?utm_source=vicefb.

Ich finde das Video sehr gut gemacht. Es greift viele der Probleme auf, die mit den neuen Technologien einhergehen. Vor allem das Beispiel mit dem kleinen Kind und dem iPad fand ich sehr gut. Aber es ist tatsächlich alles sehr schwarz gemalt. Für ihn bedeutet dieser Wandel nur schlimmes. Die positiven Entwicklungen werden nicht erwähnt. Genau auf diese geht aber Henri Tartaglia ein. Er zeigt auf, dass nicht alles schwarz weiß ist, sondern auch farbig. Ich muss ihm natürlich – als Digital Native und da ich selbst in den sozialen Netzwerken aktiv bin –zustimmen. Auch ich hole mit Informationen aus den sozialen Netzwerken und Apps auf meinem iPhone. Das ist nicht nur schneller, sondern auch einfacher. Wann die Bahn fährt, finde ich nicht erst raus, wenn ich am Bahnhof bin, sondern auch schon davor. Ich unterhalte mich über das iPhone mit meinen Freunden (What’sApp, Threema, Facebook und Twitter) und pflege so den Kontakt. Das nur als kleine Auswahl der Aktivitäten. Wer gelernt hat, mit den neuen Technologien umzugehen, und alles in Maßen genießt, der wird es auch schaffen, seine Traumfrau/seinen Traummann zu finden. Vllt ja auch über eine Partnerbörse im Internet?

Was ist Eure Meinung dazu? Wem stimmt ihr mehr zu und vor allem: Sind wir alle erwachsen genug,, um mit den Technologien passend umzugehen oder klappt das noch nicht wirklich?

Wer braucht schon Oskars, MTV Music Awards oder die goldene Himbeere?

Am Wochenende wurde ein noch unbekannter Preis verliehen. Dieser hat aber gerade für die „Internetgesellschaft“ einen sehr hohen Wert. Denn am Samstag wurde herausragenden Künstlern in 13 Kategorien der Deutsche Webvideopreis überreicht.

Der Deutsche Webvideopreis

Der Deutsche WebvideopreisWebvideopreis „würdigt innovative und herausragende Werke im Bereich Online-Video aus dem deutschsprachigem Raum“. So steht es zumindest auf der Webseite. Im Prinzip ist es also nichts anderes wie ein Oskar für die besten Youtube-Videos; beziehungsweise der Deutsche Filmpreis, da es sich ja nur um Videos aus dem deutschsprachigen Raum dreht.

Die Kategorien

Es gibt insgesamt 13 Kategorien. Diese sind: Herausragende Werke in Kamera/Schnitt/Ton, Action, Epic, FAQ, FYI, Let’s Play, LOL, Newbie, Nowplaying, OMG, VIP, WIN und zuletzt noch Fail. Letzteres entspräche der goldenen Himbeere aus Hollywood und „zeichnet“ das schlechteste Werbevideo aus.

Ich habe mir einige dieser Videos angesehen und muss sagen – nicht schlecht. Viele sind wirklich kreativ, innovativ, lustig, aber auch informell.

Hier ein paar Beispiele:

Kategorie LOL: Bullshit TV mit „Schüler, die jeder kennt“ https://www.youtube.com/watch?v=aLCLGDpnVdE

VIP: LeFloid mit „Mobbing leicht gemacht!!!“ https://www.youtube.com/watch?v=YWoYApf3zQE#t=51

Kategorie Action: Sebastian Linda mit „The Revenge of the Beasts“ http://vimeo.com/70323400

Kategorie Win: Imagevideo für einen Obstand „S’Leben is a Freid!“ https://www.youtube.com/watch?v=DXIsTTH2wzg

Hier geht’s zu allen Kategorien und Vidoes: https://webvideopreis.de/genres

Zum Schluss:

Wie es in den sozialen Netzwerken immer so ist: muss auch ein Tiervideo den Abschluss machen. Ich präsentiere: die „New American Hero“ – eine Katze. https://www.youtube.com/watch?v=sjU8bAUEL3I

Katze_02Bild: pixabay.com/


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Ich schreibe einen Blog – Eine oder zwei Liebeserklärungen

Na endlich! Die Sonne kommt raus und die Anzeige vom Thermometer steigt in Richtung 30°.
Ich mache es gleich offiziell: Ich bin ein Sommerkind! Ich blühe so richtig auf, wenn es anderen schon beinahe zu warm wird und finde es toll, wenn die Vögel zwitschern, die kurzen Kleidungsstücke aus den Schränken hervorgeholt werden können, die Grillsaison in vollem Gang ist und natürlich, wie sollte es auch anders sein, ich den Beachvolleyball auspacken kann und mit den anderen im Sand spielen kann.

Eine kurze Blogeinführung
Allen voran genieße ich es aber, noch um 19:00 Uhr im Garten zu sitzen und den Blogbeitrag vorzubereiten (und das mal ganz ohne dicken Pulli und langer Hose) ;). Um ehrlich zu sein, ist es nicht immer einfach, einen Blog zu führen. Erst benötigt man ein Thema und das, könnt ihr mir glauben, ist auch nicht so einfach. Leider regnet es nicht jeden Mittwoch eines vom Himmel – aber es wäre ein netter Gedanke. Dann benötigt man noch eine tolle, mitreissende, atemberaubende, packende Einleitung, einen spannenden, auflösenden und absolut begeisternden Schluss und natürlich noch etwas für den Teil dazwischen. 😉 Last but [auf jeden Fall] not least – braucht man natürlich noch Zeit zum Schreiben. Und genau da wären wir wieder in meinem Garten.

Gezwitscher, Eulenrufe und Tastaturschläge

Mittlerweile ist es schon 19:30 Uhr (ja, ein Blogbeitrag kann man nicht in wenigen Minuten herunterschreiben ;)) und noch echt schön warm. Weil ich tagsüber in der Theoriephase in meinen Vorlesungen eingespannt bin, habe ich meist erst abends Zeit, mich dem Blog zu widmen. Verständlicherweise erst nach dem Essen. Wer kann sich schon mit knurrendem Magen konzentrieren?

Eine „Liebeserklärung“

Warum ich jeden Dienstag oder Mittwoch schreibe, auch noch um 20:00 Uhr vor dem Laptop sitze und an einem Beitrag tüftle, der Euch hoffentlich gefällt, hat einen sehr guten Grund (und ich meine nicht, dass ich es nur für mein Unternehmen mache). Ich mag den Blog „BERAstarters“. Als ich ihn vor über zwei Jahren aufgebaut hatte, war mir gar nicht bewusst, was er auch in mir auslösen würde. Es sind mittlerweile schon 120 Beiträge mit den ganz unterschiedlichsten Themen, einige Gastbeiträge und ganz viele wiederkehrende und fleißige Leser. Durchschnittlich 27 Leser pro Tag und über 20.000 Zugriffe insgesamt. Die Statistiken machen mich ungemein Stolz, aber auch die Komplimente motivieren mich. Vor wenigen Wochen kam einer meiner Dozenten auf mich zu und bewunderte die Fähigkeit, jede Woche ein neues Thema zu finden.

Warum ich darüber nun schreibe? Weil ich es mir auch selbst wieder bewusst machen muss. In meinem recht stressigen Alltag mit Vorlesungen, Projekten, Seminararbeiten und Bachelorvorbereitungen vergesse ich oftmals, dass es mir eigentlich Spaß macht und keine Zeitverschwendung ist. Und das Thema kam bei mir auf, als ich eigentlich über „Warum es sich lohnt, die Seele baumeln zu lassen“ schreiben wollte – in Bezug auf das Wetter und unseren wunderbaren „Park“ an der Hochschule (zwei Bäume, kleine Grasfläche). Diese Idee kam von Sylvia, meinem 2. kreativen Kopf, aber das muss nun warten. 😉 Hier ist aber ein dickes Dankeschön angebracht, weil sie sich auch jeden Mittwoch Zeit nimmt und den Blog durchliest, Verständnisprobleme auflöst oder Rechtschreibfehler korrigiert und mich, wenn es mit der Themensuche nicht funktioniert, tatkräftig mit neuen Ideen unterstützt. Einen Dank hierbei natürlich auch an Martin, der mir das Schreiben „beigebracht“ hat. 😉

Und damit verabschiede ich mich nun und genieße um 21:00 Uhr noch die letzten warmen Minuten und die Helligkeit.

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