Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Prüfungsphase – der ganz normale Wahnsinn an der DHBW

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ich wünsche euch ein frohes Neues und hoffe, ihr seid gut ins Jahr 2018 gerutscht!

Mein Name ist Angela Di Pinto und ich bin seit der ersten Januarwoche, nach meinem Urlaub, wieder frisch gestärkt aus meiner ersten Phase an der DHBW zurück im Betrieb. 🙂

Nun fragt ihr euch bestimmt, wie es mir in meiner ersten Theoriephase so ergangen ist. Ich kann euch sagen, es war super! Zwar sind wir im Gegensatz zu anderen Kursen mit 35 Studierenden ein sehr großer Kurs, doch zum Glück kamen wir alle von Anfang an super miteinander aus und es hat sich direkt eine starke Klassen- ähm… Kursgemeinschaft gebildet. Das macht den Hochschulalltag natürlich gleich viel angenehmer. 🙂

Auch mit unseren Dozenten haben wir echt ein tolles Los gezogen! Einige der Dozenten kommen nämlich direkt aus der Praxis und können uns somit zu den meisten Themen mit verständlichen, praxisnahen Beispielen dienen. Das erleichtert später auch das Lernen auf die Prüfungen ungemein, da man sich viele Themen so viel besser merken kann.

Und das ist auch schon das Stichwort zu meinem eigentlichen Thema: die berühmt-berüchtigte Prüfungsphase. 😉
angela di pinto_2Die Prüfungsphase findet in den letzten zwei Wochen der Theoriephase statt. Und wie bereits in meinem letzten Blogeintrag erwartet, geht es hier darum, sich möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit anzueignen. 200-seitige Skripte sind in den einzelnen Fächern keine Seltenheit, sondern eher die Norm. Doch keine Sorge! Das klingt jetzt alles viel schlimmer, als es ist. 🙂

Natürlich sind die Skripte in den allermeisten Fächern sehr lang. Man muss ja auch den ganzen Stoff, der normalerweise für 6 Monate geplant ist, in der Hälfte der Zeit durcharbeiten.
Die Länge der Skripte kommt aber auch daher, dass sie alle sehr ausführlich und meist mit vielen Beispielen geschrieben sind, damit man auch nach der Vorlesung – oder falls man mal krank war –alles noch versteht und nachvollziehen kann. Also alles halb so wild. 🙂

Um kurz vor den Prüfungen nicht zu sehr in Stress zu geraten, habe ich etwa einen Monat vor der Prüfungsphase angefangen, langsam die ersten Skripte zusammenzufassen. Das kommt aber natürlich immer ganz auf euer eigenes Lerntempo an! Einige meiner Kommilitonen haben sogar schon zwei Monate vorher mit ihren Zusammenfassungen begonnen. Das klingt jetzt für einige vielleicht sehr übertrieben, aber die Zeit vor den Prüfungen vergeht meist viel schneller, als einem lieb ist. 😀

Zusammenfassen bedeutete für mich, alle relevanten Infos aus den Skripten zu „filtern“ und sie in einheitlicher Form darzustellen. Ob ihr das lieber handschriftlich oder am PC macht, bleibt ganz euch überlassen – ich bevorzuge da allerdings den PC. 🙂
Viele Beispiele oder Punkte, die mir aus dem Unterricht schon in Erinnerung geblieben waren, habe ich dabei einfach rausgelassen, damit ich mich besser auf die wichtigsten Informationen konzentrieren konnte. Beim Zusammenfassen der Skripte bleibt dann auch schon das eine oder andere Thema grob im Kopf hängen und man muss diese dann beim „richtigen Lernen“ nur noch etwas weiter vertiefen und wiederholen.

„Richtiges Lernen“ sah dann für mich so aus, dass ich mich einige Tage vor der Prüfung im jeweiligen Fach noch einmal intensiv mit meiner Zusammenfassung beschäftigt habe.

Mir persönlich bleiben umfangreiche Themen immer viel besser im Kopf, wenn ich abgefragt werde, deswegen habe ich mit einigen meiner Kommilitonen Lerngruppen gebildet, in denen wir uns die einzelnen Fächer und Themen gegenseitig und in eigenen Worten erklärt haben. Natürlich kommt es auch hier wieder darauf an, was für ein Lerntyp ihr seid und ob ihr lieber allein oder in der Gruppe lernt.
angela-di-pinto_3.jpgWie ihr seht ist es auch ganz besonders wichtig, beim Lernen immer Ordnung an seinem Schreibtisch zu halten… 😉
Aber wie sagt man so schön? – „Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ 😀

Am meisten habe ich mich aber – wer hätte das gedacht – vor der Mathe-Prüfung gefürchtet! Unser Glück war, dass der Dozent wirklich auf uns Studenten eingegangen ist. Jederzeit konnten wir Fragen stellen, die ausführlich erklärt worden sind und auch das Skript war so umfangreich, dass wirklich jeder eine Chance hat mitzukommen!

Die Prüfungen an sich sind dann meistens schneller überstanden, als man schauen kann. Kaum hat die intensive Prüfungsphase begonnen, ist sie eigentlich auch schon wieder vorbei und man kann mit seinen Kommilitonen den Ausklang der Prüfungen gebührend feiern. 🙂

Im Großen und Ganzen solltet ihr also keine Angst vor den Prüfungen an der DHBW haben. Natürlich sind die Prüfungen anspruchsvoll und man sollte sie mit einem gewissen Maß an Respekt angehen und nicht alles auf die leichte Schulter nehmen, aber mit ein bisschen Fleiß und dem richtigen Zeitmanagement, ist das alles sehr gut machbar.

Nun heißt es für mich erst mal so richtig in der Praxisphase anzukommen und auf meine Prüfungsergebnisse zu warten! Die kommen nämlich erst in der Zeit zwischen Mitte Januar und Mitte Februar.

Ich hoffe ich habe euch was das angeht in meinem nächsten Beitrag nur Gutes zu berichten. 😉

Bis dahin eine gute Zeit!

Eure Angela Di Pinto

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Das duale Studium – stressige Uni oder doch nur wieder Schule?

Heyho liebe Blogleser, ich bin Joshua, 18 Jahre alt und seit Oktober zusammen mit Angela Di Pinto einer der neuen dualen Studenten bei der BERA im Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement mit dem Schwerpunkt Personal und Bildung. Momentan befinde ich mich in meiner ersten Theoriephase am Campus der DHBW-Heilbronn und gehöre somit zu den berühmten „Ersties“.
JoshuaKörper_1Im Gegensatz zu den meisten Kommilitonen an der DHBW komme ich ganz frisch vom Abi. Dadurch ist die ganze Geschichte mit dem Unternehmen und dem Studium recht neu für mich. Heute möchte ich euch Einblicke in den Alltag meiner ersten Theoriephase bieten, da es recht viele da draußen gibt, die nicht wissen, welche Besonderheiten die Duale Hochschule vorzuweisen hat.

Der Wecker klingelt. 7:30 Uhr. Super. Bin mal wieder spät dran. Schnell die Klamotten angezogen, frisch gemacht, ein belegtes Brötchen mitgenommen und gerade noch so die Bahn in Richtung Heilbronn-Mitte erwischt und zur DHBW gejoggt. Zum Glück noch rechtzeitig in dem, einem Klassenzimmer recht ähnlichem, Kursraum angekommen, mit einem „Guten Morgen“ am Prof. vorbei und den Laptop aufgeschlagen, bevor der Prof. die Worte ertönen lässt: „So liebe Studierende… einen guten Morgen wünsche ich Ihnen.. dann lasst uns mal in „Finanzbuchführung I“ einsteigen“, während meine 34 Kommilitonen noch ihr restliches Schreibmaterial herausnehmen.
Punkt 8:30 Uhr schaut der Professor noch einmal in die Augen eines jeden Anwesenden und beginnt mit seiner Vorlesung, gestützt durch das digitale Skript.
Mit Beispielen aus Unternehmen, in denen er selbst einmal tätig war, gibt er uns eine Einführung in die Finanzbuchhaltung. Ein paar tippen auf ihren Geräten oder schreiben fleißig auf ihrem Block mit, andere hören lieber aufmerksam zu und genießen den Anblick der neuen Uhr. Immer mal wieder meldet sich jemand und stellt eine Frage, die ausführlich vom Dozenten beantwortet wird. Ab und zu bringt jemand auch Beispiele oder Meinungen mit ein, die dann des Öfteren in einer großen Diskussion im Kurs enden.
Alle 90 Minuten gibt es 10 Minuten Pause und mit dem Ende der Mittagspause in der Mensa, beginnt der Nachmittag meist mit einem anderen Fach, wonach der Tag dann gegen 16:30 Uhr mit einem kleinen Applaus beendet wird.
Zuhause angekommen ist man erstmal platt und je nachdem wieviel Zeit noch bis zu den Prüfungen am Abschluss des Semesters ist, lernt man am Abend für die Prüfungen alleine oder in der Gruppe.
JoshuaKörper_2Mein Sitzplatz im Fach „Recht“. 😀

Etwa so sieht im groben mein Alltag hier in der Theoriephase aus. 😉
Ach ja: Man sollte wissen, dass der Bereich Personal stark von Frauen dominiert wird, weswegen sich in unserem Kurs 7 Jungs und 23 Mädchen befinden. Insgesamt sind wir mit 35 Leuten ein überdurchschnittlich großer Kurs für die DHBW.
Jap… „groß“. Natürlich kein Vergleich zu einer normalen Uni, in der der Hörsaal auch schonmal mit 200 Studenten gefüllt sein kann. Wir sind hier nicht einer von vielen – also nicht wie ein kleines Reiskörnchen in einem großen Reissack in China.
Hier wird auf jeden individuell eingegangen. Wir können die Dozenten jederzeit ansprechen oder im Kurs Fragen stellen um sich Dinge noch einmal individuell erklären zu lassen.  Unsere eigenen Erfahrungen und Sichtweisen können wir auch jederzeit miteinbringen.
Das duale Studium an der DHBW ist also eine Mischung aus Schule und Universität. 😊
JoshuaKörper_3Ein kleiner Teil des Campus 😉

Interessant ist hier allerdings auch die große Praxisnähe, sowohl in den Vorlesungen, als auch in den Praxisphasen.
Wie Angela durfte auch ich ein Vorpraktikum bei der BERA genießen. Nun kann ich Verknüpfungen zwischen der Theorie und dem Unternehmensalltag der BERA herstellen sowie Sachverhalte lernen, die ich wiederum in der Praxisphase anwenden kann.
Das bringt eine ganz andere Qualität mit in die Vorlesungen: Man kann sich den Stoff schneller und einfacher merken und vielleicht sogar direkt umsetzen. Ebenfalls ein Pluspunkt: die Vorlesungen sind nur selten trocken. 😉
Durch die 3-monatigen Praxisphasen im Unternehmen, die sich immer mit 3 Monaten Theorie an der Hochschule abwechseln hat man also einen großen Vorteil gegenüber einem Regelstudium. Jedoch verkürzt dieses Prinzip auch die Zeit, in der wir unseren Stoff lernen müssen, sodass wir bei der DHBW einen prall gefüllten Vorlesungsplan haben, zu dem auch Anwesenheitspflicht besteht. Fällt eine Vorlesung einmal aus, so wird diese in der Regel nachgeholt. Bei uns fiel einmal eine ganztägige Vorlesung im Fach „Recht“ aus, die prompt an einem Samstag von 9 bis 17 Uhr angesetzt wurde.
Zudem gibt es nicht die gängigen Semester-Ferien sondern wie im normalen Berufsleben Urlaubstage, die wir während der Praxisphase beantragen müssen.

Das Studium kann also durchaus stressig sein, bringt aber viele Vorteile mit sich!
Wer lieber Praxisnähe sowie ein persönlicheres Verhältnis zu den Kommilitonen und zum Dozenten hat und viele Chancen für Fragen, Diskussionen wie auch Teamarbeit haben möchte, der ist in einem dualen Studium bei der BERA und der DHBW ideal aufgehoben! 😉
AngelaDiPinto_2Viele meiner Kommilitonen sind von großen bekannten Konzernen wie Würth, Lidl oder Kaufland. Da macht es mich recht Stolz als BERA Student mit dabei zu sein.

Also … ich hoffe meine Erfahrungen konnten besonders denen, die sich überlegen, ein duales Studium zu machen weiterhelfen und freue mich, euch allen bald wieder von meinen Erfahrungen berichten zu können 😉

Bis bald!

Joshua Körper


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Projektarbeit: die Verknüpfung von Theorie und Praxis – wie funktioniert diese wirklich?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich befinde mich derzeit im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau. Da ich meine Ausbildungsdauer von drei auf zweieinhalb Jahre verkürze, geht es mittlerweile in den Endspurt – denn, die Prüfungen rücken näher! Deshalb befinde ich mich auch mitten in der Prüfungsvorbereitung! Nichts desto trotz macht sich die Arbeit im Büro natürlich nicht von selbst – der tägliche Arbeitsalltag ruft. 🙂

Seit längerer Zeit bin ich im Projektmanagement eingesetzt. Unser Projektteam besteht aus vier Mitarbeitern. – Richtig, diese vier Personen auf dem Bild sind Wir! 🙂
miriamStroka_1Kurz gesagt sind wir für die Betreuung eines Großkunden zuständig, welcher mehrere Standorte in der Region hat. Das gestaltet die Betreuung für uns etwas schwierig, denn wir sind nicht nur beim Kunden vor Ort, sondern auch viel unterwegs. Wir steuern bestimmte Arbeitsabläufe, koordinieren Probetage und sind für die Erstellung von Dokumenten zuständig, z.B. kundenspezifische Mitarbeiterbeurteilungen. Natürlich gehören noch weitere Aufgaben dazu, dies waren lediglich nur Beispiele die täglich bei uns anfallen 😉

Da das Projekt sehr vielseitig ist, sind wir Vier ausschließlich für die Projektarbeit zuständig. Dies unterscheidet sich von anderen Projekten, denn in der Berufsschule habe ich gelernt, dass es z.B. auch kurzzeitige Projekte gibt, für die ein Mitarbeiter vorübergehend aus dem Tagesgeschäft befreit wird, um sich nur um das Projekt kümmern zu können, bis es durchgeführt wurde. Danach kehrt der Mitarbeiter wieder in sein gewohntes Aufgabenfeld zurück.

Das Thema „Projekt“ ist in der Berufsschule ein extra Lernfeld, was bedeutet, dass dieses Thema separat behandelt wird und ebenso in der Prüfung abgefragt werden kann, wie z.B. verschiedene Personalgewinnungsstrategien. Inhalte dieses Lernfeldes waren beispielsweise das Gantt-Diagramm, der Projektstrukturplan, das Pflichtenheft, das Lastenheft und natürlich vieles mehr. 😉 Da wir auch in der Berufsschule pro Lehrjahr ein Projekt durchführen, haben wir uns intensiv damit beschäftigt. Dabei habe ich gemerkt, dass es in der Theorie anders als in der Praxis ist – zumindest in unserem Projekt/Tagesgeschäft.

In der Theorie geht es darum, viel zu planen, Termine einzuhalten und zu koordinieren wie auch dokumentieren. Bei uns dagegen ist das Tagesgeschäft leider nur schwer planbar und somit müssen wir, die Projektmitarbeiter, oft sehr flexibel sein. Dokumentiert wird allerdings alles im System, mit der die BERA GmbH arbeitet. Dies ist sehr wichtig, weil wir teilweise von verschiedenen Standorten arbeiten und somit auch gewährleistet werden muss, dass jeder einen Überblick über den Ablauf des Tages und auch über anstehende Termine, etc. hat.

Natürlich gehört die Weiterbildung ebenso zum Projekt. Oft gibt es Schulungen für uns. Teile dieser waren beispielsweise Systemumstellungen oder Neueinführungen von bestimmten Programmen, auch auf Wunsch des Kunden. Im Bild könnt ihr uns bei einer Online-Schulung sehen.
MiriamStroka_2Alles in Allem kann ich sagen, dass mir die Arbeit im Projekt sehr viel Spaß macht. Natürlich hängt auch viel davon ab, wie man sich mit seinen Kollegen versteht und wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. – Bei uns natürlich einwandfrei 🙂

Ein Projekt ist auf jeden Fall etwas für einen Teamplayer, da die täglichen Absprachen und die Weitergabe von Informationen das A und O im Projekt sind, denn nur so kann es funktionieren! Es kann als komplexe und vielseitige Gruppenarbeit gesehen werden.

Falls ihr die Möglichkeit habt, in einem Unternehmen in die Projektarbeit reinzuschnuppern, nutzt diese, denn neben dem hohen Spaßfaktor punktet sie bei mir auch wegen der Vielseitigkeit! 🙂

Seid gespannt was ich als nächstes zu berichten habe!
Bis bald,

Miriam Stroka

 


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Die erste Theoriephase ist bestanden- die ersten Prüfungen geschafft!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Kerstin Adam und ich bin 20 Jahre alt. Ich mache derzeit mein duales Studium in Richtung BWL-Dienstleistungsmanagement bei der BERA.

Nach meinem Vorpraktikum im Marketing der BERA, ging es für mich 3 Monate an die duale Hochschule nach Heilbronn. Meine erste Theoriephase- meine ersten Prüfungen! Ein bisschen bange wurde mir bei diesem Gedanken schon. Ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommen wird, wie die Dozenten ticken und wie die Prüfungen aussehen.

Mein Kurs besteht aus 26 Studenten. 17 Studenten aus dem Sportmanagement und 9 aus dem Medien- und Kommunikationsmanagement. Dadurch ist das Verhältnis zwischen Mädels und Jungs ziemlich ausgeglichen. Meine Kommilitonen absolvieren ihre Praxisphase in Unternehmen wie Intersport, Heilbronner Stimme, dem Golfclub St. Leon Rot, 11Teamsports und viele mehr. Meiner Meinung nach ist ein Vorteil des dualen Studiums, dass  die  Vorlesungen eher  einem Klassen- Feeling gleichen. Dadurch schließt man sehr schnell neue Freundschaften, man lernt die Dozenten besser kennen und kann die Dozenten bei Fragen persönlich kontaktieren. 😉

Am Anfang war alles etwas verwirrend. In welchen Raum muss ich, welche Unterlagen brauche ich, wie viel muss ich selbst mitschreiben? –Doch schon nach kurzer Zeit hat man sich an den Alltag einer dualen Hochschule gewöhnt und kommt ganz gut mit den Vorlesungen und dem Stoff zurecht. Zu Beginn hatten wir mittags öfter Zeit um durchzuatmen. –Selbststudium war angesagt. 😀 Diese Stunden sind dafür gedacht, dass AdamKADdie Studenten sich Dinge selbst aneignen oder sich dem Stoff der Prüfung widmen. Da wir aber noch nicht so viele Vorlesungen hatten, konnten wir uns  nach dem „Wiederholen des Erlernten“ eine kleine Auszeit nehmen und relaxen. Die Zeit verging wie im Flug und die Prüfungen rückten immer näher. Langsam aber sicher war an Relaxen nicht mehr zu denken.

 

„Schluss mit Lustig – gutes Zeitmanagement ist gefragt.“

Zu Beginn des Studiums, hatte ich am meisten Angst vor der Prüfungsphase. Das lag wohl daran, dass einem oftmals in der Schule oder auch von Erzählungen erklärt wird, was für ein enormer Druck auf dualen Studenten liegt. Immer wieder heißt es: „Du wirst keine Zeit mehr haben. Du musst deinen Sport aufgeben. Die Durchfallquote ist sehr hoch…“ Doch dem ist nicht so. Dual zu Studieren bedeutet zu lernen und seine Zeit gut einteilen zu können!

Der duale Student muss seine Zeit immer im Blick haben. Jeden Tag Vorlesung von 8.30-17.00 Uhr, da kann man sich den Stoff nicht 2 Tage vor den Prüfungen einprägen und bei den Prüfungen wieder ausspucken. –Auch Bulimie Lernen von den Dozenten genannt. 😉 Man muss versuchen den Stoff aus dem Unterricht mitzunehmen und früh genug das ganze Gelernte zu wiederholen. Geprüft wurde im ersten Semester BWL-Dienstleistungsmanagement; Käuferverhalten-Marketingforschung und Wirtschaftsmathematik. Kleine Frage am Rande: wovor hatte ich wohl am meisten Angst?

-Richtig, ganz klar vor Wirtschaftsmathematik! J Ein paar der Dozenten waren so lieb und haben den Stoff eingegrenzt, sodass man einen guten Durchblick hatte, was man können muss. Außerdem haben Sie darauf geachtet, dass wir die Aufgaben drauf haben und sind gemeinsam mit uns Beispiele für die Prüfung durchgegangen. Doch dann lag es an einem Selbst was man daraus macht. 😉

Mein Fazit nach dem ersten Semester: auch während dem dualen Studium und auch während der Theorie und in der Prüfungsphase kann man sich seinen Hobbys widmen. Klar nicht mehr so intensiv wie davor, aber der Sport und eure Freunde werden verstehen, dass Ihr zeitlich eingespannt seid. Mit dem richtigen Zeitmanagement und Engagement wird man sein duales Studium schaffen, ohne sich von der Außenwelt abzuschotten. J Ich selbst konnte meinen Hobbys, dem Fußball und Ballett, bisher nachgehen und hatte auch am Wochenende Zeit, um meine Freunde zu sehen. Meiner Meinung nach ziemlich wichtig, denn dadurch bekommt man selbst den Kopf frei. 😉

Buch

„Tag der Abrechnung! –Wird schon schief gehen.“

Die erste Prüfung die wir absolvierten war die Fächerkombination BWL-Dienstleistungsmanagement. So aufgeregt war ich nicht einmal bei meinen Abi- Prüfungen. Tausend Gedanken schossen einem durch den Kopf und man hoffte dass man das Erlernte auch zu Blatt bringt. Punkt 9.00 Uhr: „Sie dürfen nun beginnen!“ Ich öffnete den Bogen und begann mit BWL. Als ich merkte dass ich die Fragen konnte, war die Aufregung wie verblasst. Und wer hätte es gedacht, auch am letzten Prüfungstag –Wirtschaftsmathematik- konnte ich die Aufgaben lösen. 😀  Nicht nur mir, sondern auch meinen Kommilitonen fiel ein Stein vom Herzen und alle merkten, dass man sich die ganze Prozedur schlimmer vorgestellt hatte als sie in Wirklichkeit war.

Jetzt heißt es Daumen Drücken und hoffen dass wir alle bestanden haben!


Ein Kommentar

„Ein Hoch auf uns“

Fußball_03

„Ein Hoch auf uns
Auf dieses Leben
Auf den Moment
Der immer bleibt“

Falls Sie es trotz der vielen Berichte in Radio, Zeitungen, Internet und natürlich in den sozialen Netzwerken nicht mitbekommen haben sollten – „wir“ sind Weltmeister! Mit „wir“ meine ich natürlich die deutsche Nationalmannschaft, die sich in Brasilien vor wenigen Tagen den Pokal geholt hat.

Aber um diese Gewinner soll es hier gar nicht gehen. Ich möchte nicht in direkte Konkurrenz zu den großen Medien stehen, die bereits ausführlich über die Spiele und die Rückkehr berichtet haben.

Bei mir soll es zwar ebenfalls um Meister gehen – aber um halbfertige.

Wir, die fast fertigen Meister

Im letzten Blogbeitrag habe ich euch darüber berichtet, dass ich ja leider die WM nicht ohne weiteres genießen konnte. Zusammen mit meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen an der DHBW Heilbronn verbrachte ich die Zeit nämlich damit, unsere letzten schriftlichen Prüfungen und die große mündliche Prüfung zu über- und hoffentlich auch zu bestehen.

Aber genau diese zwei Events habe ich jetzt mal dazu genutzt, das Thema Fußball vorerst (für mindestens die nächsten zwei Jahre) ein letztes Mal zu beleuchten. Ich möchte euch anhand der WM unseren Weg zum Finale, dem Bachelor, beschreiben.

Holen wir uns den Sieg!

Wenn man unser Studium mit der WM vergleicht, haben wir letzte Woche erfolgreich das Halbfinale hinter uns gebracht. Und es war ebenfalls ein ziemlich anstrengender Weg, der mit der alles entscheidenden Vorbereitung beginnt.

Die Vorbereitung

Am Anfang wird das Ziel festgelegt. Schon durchschnittlich ein Jahr vor dem Schulabschluss haben wir uns über unsere Zukunft Gedanken gemachen. Wie soll es weitergehen? Was möchte ich machen? Das waren hier die klassischen Fragen. Mit der Entscheidung für ein duales Studium an der DHBW  Heilbronn oder in einem bestimmten Unternehmen war die Aufwärmphase geschafft und die Vorbereitungsphase konnte beginnen. Statt ein Trainingscamp in Südtirol zu besuchen und in einem fünf Sterne Hotel zu residieren, hieß es bei uns: Bewerbungen schreiben, an Auswahlgesprächen teilnehmen und oftmals auch eine Wohnung suchen. Es hat geklappt – und die Vorbereitung konnte mit der Unterschrift des Arbeitsvertrages abgeschlossen werden.  

 

Liegewiese und Sonnenbank

Unser Spielfeld 😉

Die Gruppenphase

Als Gruppenphase könnte man die ersten vier Semester beschreiben. Der Kurs lernte sich kennen, man begann zusammen zu arbeiten, hatte Höhen und Tiefen und erlebte einiges zusammen. Man lernte immer wieder neue „Gegner“ (Prüfungen) kennen und „besiegte“ sie mit Wissen. Auch wenn man, wie einige bei uns, die erste Chance verpasst und die Prüfung in Wirtschaftsmathematik nicht bestanden hatte, konnte man es durch eine Hausarbeit und die Prüfung in Statistik wieder ausgleichen.

Einige Spiele (Semester) waren schwerer als andere. Im dritten Semester beispielsweise waren wir beinahe überfordert mit der Anzahl der Spieler (Prüfungen), denen wir gegenübertreten mussten, und kamen an unsere Leistungsgrenzen. Nichtsdestotrotz überstanden wir sie und konnten auch die Gruppenphase abschließen – weiter ging’s in die K.O.-Runden.

Die K.O.-Runden

Nun wurde es immer härter. Wir bekamen es mit neuen Taktiken (Fächern) zu tun und unsere Spielzüge (Inhalte) wurden immer spezifischer. Einige aus unserer Stufe mussten auch mal in die Verlängerung (Prüfungen wiederholen). Zu einem Elfmeterschießen (Mündliche Prüfung, wenn die Wiederholungsprüfung nicht bestanden wurde) kam es meines Wissens sehr selten. Kampfgeist, Motivation und Teamgeist wurden nun immer mehr gefragt. Die Spieler kannten sich aber mittlerweile und jeder wusste um die Schwächen des anderen auf dem Spielfeld.

Beim Halbfinale, den mündlichen Prüfungen, wurden wir nochmals stark gefordert. Die Taktiken und Spielzüge aus den gesamten vorherigen Spielen (Inhalte des ganzen Studiums) mussten in Erinnerung gerufen werden und einsatzbereit sein. Zudem musste jeder auch noch selbst seine Ideen einbringen und diese wurden anschließend auf die Probe gestellt. Bei uns war es das Bachelorthema, welches wir präsentieren mussten.

Das Spiel war ein harter Kampf. Der Ball wechselte sehr schnell zwischen den Mannschaften. Konnte man den Ball aber am Ende gewinnen und ihn ins Tor feuern (die Fragen der Prüfer beantworten), konnte man das Spiel für sich entscheiden, stolz und zufrieden den Platz (Prüfungsraum) verlassen und sich auf das Finale freuen.

Das Finale

Wie bereits oben beschrieben befinden wir (duale Studenten) uns aktuell im Finale. Die Vorbereitung, die Gruppenphase, die K.O-Kunden inklusive Halbfinale, sind seit letzter Woche geschafft und vor uns steht „nur“ noch die Bachelorarbeit. Mit ihr wird sich auch bei uns damit entschieden, ob wir Meister werden. 😉

Anders als die deutsche Nationalelf haben wir aber statt weniger Tage drei Monate Zeit, um die Arbeit zu schreiben. Neben der Arbeitszeit natürlich, was die Zeit dann doch etwas reduziert.

Ich war ziemlich froh, als ich die vielen Prüfungen letzte Woche hinter mich gebracht habe. Das könnt ihr mir gerne glauben. ^^ Nach einem Wochenende abseits vom Spielfeld, bin ich nun wieder bereit mich der Bachelorarbeit anzunehmen. Ich bin mir auch sicher, dass wir das letzte Spiel auch noch überstehen werden.

Und damit verabschiede ich mich dann auch mal wieder in die Kabine (Büro). Ich muss nämlich heute arbeiten. Das Training (Bachelorarbeit schreiben) beginnt bei mir nämlich erst heute Abend. 😉

 

Bild: Thomas Kölsch  / pixelio.de

Abschluss


Ein Kommentar

In 6 Schritten zum Weltmeister und Prüfungskönig – Lernen während der WM

Die Autos sind geschmückt, in den Medien gibt es kaum ein anderes Thema und öffentliche Orte mit Fernsehanschluss sind zu bestimmten Zeiten ziemlich überfüllt. Der Grund: natürlich die Fußball-WM.

Uns Studierenden an der DHBW Heilbronn hätte kaum etwas Schlimmeres passieren können, als zeitgleich die letzten und ich möchte auch beinahe sagen, entscheidenden Prüfungen schreiben zu müssen. Aber auch Studierende an anderen Hochschulen und Universitäten ergeht es ähnlich und Fußball-, Länder- und Großereignisfans stehen vor der Herausforderung die WM mit der Prüfungsvorbereitung zu vereinbaren.

Nachdem ich bereits die ersten anderthalb Wochen Prüfungen inmitten der Gruppenphase und der ersten KO-Spiele [ich hoffe doch erfolgreich ;)] absolviert habe, kann ich beruhigend sagen: Es geht!

Hier sind meine 6 Tipps für den Genuss von Weltklassefußball während der intensiven Vorbereitung auf die Prüfungen.

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1. Spiele/Länder/Mannschaften auswählen

Zwar sind die Gruppenphasen vorbei und die Hälfte der Teilnehmerländer sind ausgeschieden, seit knapp drei Tagen wird aber in den K.O.-Runden weitergespielt. Jetzt könnte jedes Spiel das letzte einer Mannschaft sein. Weil es aber dennoch viele Spiele sind, die mit Nachspielzeit und Elfmeterschießen unter Umständen auch recht lang werden können, gilt es nun umso mehr, sich für wenige Mannschaften zu entscheiden.
Ziel ist es hier, sich nur auf wenige Länder zu beschränken und nur ihre Spiele anzusehen. Ganz wichtig ist, sich festzulegen, aber fast noch wichtiger: sich auch daran zu halten. Dem Gedanken: „Ich schau nur mal kurz in das andere Spiel rein, weil es ja unser nächster Gegner sein könnte“, solltet Ihr nicht unterliegen.

Tipp: Sich auf eine überschaubare Menge von Mannschaften festlegen und auch nur diese Spiele verfolgen.

2. Zeitmanagement

Der erste Schritt ist getan: die Länder sind ausgesucht. Nun geht es um das Zeitmanagement und die Organisation. Der nächste Schritt wäre nun herauszufinden, wann (Datum und Uhrzeit) die Mannschaften spielen. Zu hoffen, dass sie nicht zu spät spielen, damit man es noch verfolgen kann um den nächsten Tag fit und ausgeschlafen auch etwas früher beginnen zu können, ist nicht die schlechteste Idee. Darauf habe ich immer gesetzt und wurde bis auf vergangenen Montag, beim Spiel Deutschland gegen Algerien, nicht enttäuscht. 😉

Wenn man weiß, wann die Spiele sind, sollte man seine Lernplanung auch danach richten. Spielt die Mannschaft um 18.00 Uhr dann ist es wohl eine eher schlechte Idee, kurz davor nochmal mit der Wiederholung anzufangen. Besser wäre es, sich den Tag so einzuplanen, dass man zum Spielbeginn nicht mitten im Thema ist, sondern es schon zuvor abgeschlossen hat. Eines lässt sich sagen: Egal wie „langweilig“ ein Spiel zu sein scheint, das Kapitel nebenher zu beenden, funktioniert nicht. Zudem könnt Ihr Euch vermutlich auch nach dem Spiel nicht mehr erinnern, was Ihr kurz zuvor gelernt habt.

Tipp: Das Spiel in den Tages- und Lernplan aufnehmen.

3. Wahl angemessener Orte

Zwei Tage vor der Prüfung auf das Public Viewing in – beispielsweise – Berlin? Kann man machen, muss man aber nicht. Natürlich kann man das Spiel an einem Ort der eigenen Wahl ansehen, da man die Zeit ohnehin nicht zum Lernen eingeplant hatte, aber nicht jeder Ort ist empfehlenswert. Denn beispielsweise beim Public Viewing in der Innenstadt „verliert“ man nicht nur die Spielzeit, sondern auch die Zeit für die Feier danach. Oder habt Ihr es schon einmal geschafft, in kurzer Zeit zu verschwinden ohne auf dem Parkplatzchaos die Nerven zu verlieren und zwischen den hupenden Teilnehmern des Autokorsos unbeschadet davonzukommen? Ein gemeinsamer Abend in der Bar nebenan oder bei Freunden ist in der Prüfungsphase wohl eher geeignet.

Tipp: Den Abend mal ruhiger angehen lassen und die Spieler von der Couch aus anfeuern.

4. Vorbereitung

Das klassische Bild eines Fußballabends ist geprägt von Chips, Bier und weiteren ungesunden Lebensmitteln. Hier gilt: Was auch sonst [in Mengen] nicht gesund ist, das ist es natürlich während der Prüfungsphase erst recht nicht. Mit einem, wenn auch leichten, Kater lässt es sich schwer lernen und ungesundes Essen macht einen eher träge als fit. Auf Eurem Fußballtisch sollten andere Sachen stehen. Statt Bier gibt es eben klassische Getränke wie Sprudel und Saft und statt Chips und Co. leistungsförderndes und gesundes Essen wie einen Obstsalat, Gemüsesticks oder Nüsse.

Tipp: Bier und Chips auf die Ersatzbank – Obst und Gemüse in die Startelf.

5. Spiele genießen

Es ist soweit, Ihr habt den ganzen Tag über fleißig gelernt und Eure Mannschaft spielt in wenigen Minuten. Zuerst einmal könnt Ihr stolz auf Euch sein, dass Ihr den Tag gut organisiert habt, nur das Spiel Eurer Wahlmannschaft anschaut und zuhause auf dem Sofa mit einigen Kommilitonen oder Freunden sitzt. Jetzt kann das Spiel nun auch wirklich losgehen!

Dabei gilt es, die Spiele auch zu genießen! Nun dürft Ihr für die Spielzeit Eure Prüfungen vergessen, die Aufschriebe beiseite legen und Euch voll und ganz auf die Ballwechsel auf dem Bildschirm konzentrieren und mitfiebern.

Tipp: Kopf aus, Augen auf!

6. Auf Siege hoffen

Als letzten Schritt gilt es nun zu hoffen, dass Eure Wahlmannschaft auch so weit wie möglich kommt. Das tu ich gerade zumindest! Denn meine einzige Chance, ein Spiel entspannt, ohne Hintergedanken mit den ungesunden Lebensmitteln und auf dem Fandorf in Heilbronn genießen zu dürfen, ist das Finale. Und ich hoffe, dass Deutschland auch so weit kommt und dann auch gewinnt, damit ich schönere Erinnerungen an die WM habe, als das Lernen zwischendrin ;). Und außerdem muss ich bei unserem BERA-Tippspiel noch einige Punkte einholen ;).

Für alle Nicht-Fußballfans und für die, deren Lieblingsmannschaft leider schon ausgeschieden sind: die Regeln lassen sich natürlich auch auf andere Ereignisse übertragen. Wie beispielsweise der Handball-, Volleyball-, Hockey- und sonstiger WMs und natürlich Olympia, in denen man nicht nach Lieblingsmannschaften sortiert, sondern nach Wahlsportarten. 🙂

wm

Die Belohnung nach einem fleißigen Tag 😉

Und damit verabschiede ich mich mal wieder zum Lernen! Eine schöne WM wünsche ich Euch auch weiterhin!

 


Ein Kommentar

Ein letztes Mal

Ein letztes Mal zu früh ankommen,

ein letztes Mal nervös auf dem Flur sitzen,

ein letztes Mal die Anspannung spüren,

ein letztes Mal warten, bis das Zimmer geöffnet wird,

ein letztes Mal in das Zimmer eintreten,

ein letztes Mal nach dem Namenskärtchen auf dem Tisch suchen,

ein letztes Mal die Taschen und das Handy nach vorne bringen,

ein letztes Mal instruiert werden,

ein letztes Mal auf die Prüfungsbögen warten,

ein letztes Mal die Prüfungsfragen beantworten,

ein letztes Mal den Bogen abgeben,

und ein letztes Mal die Hochschule verlassen …

Tür

Liebe Leser und Leserinnen,

wie Ihr sicher wisst, befinde ich mich in meinem letzten Semester und stehe kurz vor meinen letzten Prüfungen und meiner mündlichen Abschlussprüfung. Dass ich etwas nervös bin, könnt Ihr euch sicher vorstellen.

Insgesamt erwarten mich fünf Prüfungen, die aus elf Teilprüfungen bestehen. Letzteres setzt sich entweder aus verschiedenen Semestern oder Fächern zusammen. Auch wenn fünf Prüfungen erst einmal wenig klingt, kann ich euch sagen, dass die 11 verschiedenen Bestandteile alles andere als zu unterschätzen sind. Dieses Jahr stehen Fächer wie Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, VWL, Medienmanagement, Consulting und CSR auf dem Programm.

Zusätzlich haben wir noch unsere mündliche Abschlussprüfung. Bei dieser müssen wir unser Bachelor-Thema vorstellen und werden dabei noch über Inhalte unseres Studiums befragt. Vor dem zweiten Teilbereich habe ich am meisten Respekt. Dies liegt vor allem daran, dass wir dafür keine Zeit haben, nicht wissen, welche Themen alle abgefragt werden und welche Dozenten dabei sein werden. Zum Zeitaspekt: Während wir freitags die letzte Prüfung (CSR) hinter uns haben, sollen wir bereits montags zur mündlichen Abschlussprüfung bereit stehen. Das wird ein „Spaß“. 😉

Aber eigentlich erfahren wir erst an diesem Tag, ob unser Bachelorthema, welches wir vor der Theoriephase abgeben mussten, von der Hochschule anerkannt wird oder nicht. Versteht Ihr nicht? Wir auch nicht, aber das ist unserer Hochschule. Wir bereiten nun also die Präsentation vor und hoffen, dass das alles passt. 😉
Die Prüfungen werden die letzten Male sein, in denen wir für eine längere Zeit an der Hochschule sein werden. Im Moment kann ich es mir noch gar nicht so wirklich vorstellen. Ich werde Euch aber berichten, wie es sich anfühlt, wenn es vorbei ist. Bis dahin werde ich nämlich von Tatjana, Sabrina, Kristina, Yvonne und Nadine (Auszubildende und duale Studenten der BERA) unterstützt. Sie werden die nächsten Wochen den Blog übernehmen und über ihre Ausbildung schreiben. Ich freue mich schon darauf und wünsche allen viel Spaß beim Schreiben!

Viele Grüße

Kerstin