Azubis und duale Studenten bloggen


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Auf der Zielgeraden

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Fabio Schumacher, ich studiere bei der BERA GmbH BWL Dienstleistungsmanagement mit Fachrichtung Personal und Vertrieb im dualen System.

Endspurt! Die vorletzte Praxisphase hat begonnen!

Seit zwei Wochen bin ich wieder zurück in der Niederlassung Heilbronn und schon wieder mitten drin im Arbeitsalltag bei der BERA. Es ist unglaublich, aber die Zeit meines dualen Studiums verging wie im Flug, so dass nun die vorletzte Praxisphase ansteht, bevor ich mein Studium im Sommer abschließen werde. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen Mitarbeitern und Kollegen der BERA GmbH bedanken, die mich in dieser Zeit betreut und unterstützt haben!

Mit Beginn dieser Praxisphase habe ich die Urlaubsvertretung von Frau Breillac (Personalmanagerin) übernommen. Mein Hauptaufgabenfeld liegt in den nächsten drei Wochen daher in der Betreuung eines unserer Großkunden. Die Betreuung dieses Kunden ist sehr interessant und ich lerne jede Menge über die Vorgänge im Bereich des Key-Account-Managements. Da wir einen Master-Vendor-Vertrag besitzen, betreut man dabei sowohl die Ansprechpartner der Co-Lieferanten, als auch die Ansprechpartner (in den meisten Fällen Personalreferenten/innen) des Kundenunternehmens direkt. Co-Lieferanten sind Marktteilnehmer, die uns bei der Rekrutierung von geeignetem Personal unterstützen. Somit befindet sich die BERA in einem Dreiecksverhältnis:
Master-vendor

Ein Master-Vendor zu sein bedeutet, die Schnittstelle zwischen Markt und Kunde zu sein. Alles wird zentral über den Master/BERA geregelt. Kundenseitige Anfragen oder sonstige Informationen werden alle an die BERA weitergegeben, die diese dann an die Co-Lieferanten berichtet.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie viele neue Einblicke man in dieser Zeit erhält und wie vielfältig diese Aufgabe ist! Ich freue mich deshalb sehr, diese Verantwortung in den nächsten Wochen tragen zu dürfen.

Bis dahin, alles Gute! 🙂


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Ein spannendes Projekt: Bewerbercoaching für Jugendliche

Durchführung Projekt „inab“

 Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Miriam Stroka und ich mache eine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau in der Niederlassung in Bad Mergentheim.

Heute möchte ich euch von unserem spannenden Projekt bei „inab“ berichten. Im letzten Beitrag von Svenja Aller „Ein großes Projekt wartet auf uns“ wurde bereits über die interessanten Vorbereitungen dieses großen CSR Projekts gesprochen. Heute geht es um die Durchführung.

inab ist eine Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH Berufsbildungswerks und wir Azubis und duale Studenten der BERA durften selbstständig ein Bewerbertraining für junge Menschen in unserem Alter vorbereiten, das hieß für uns: alles, was wir bisher bei der BERA gelernt haben, bzw. womit wir teileweise täglich arbeiten, wird umgesetzt und anderen Menschen weitergegeben – eine tolle Herausforderung, bei der wir uns als Gruppe gut organisieren mussten. Das ist gar nicht so einfach, da wir alle an verschiedenen Standorten arbeiten, trotzdem waren wir bestens per Telefon und E-Mail vernetzt.

Nachdem unsere Ausbildungsleiterin, Frau Buscemi, uns gesagt hatte, was zu tun ist, glühten unsere Telefone und die erste Telefonkonferenz fand statt. Schnell wurden wir uns einig, haben eingeteilt wer was macht und jeder wusste, was er zu tun hatte. Wir haben uns zu Paar-Teams zusammengefunden, Frau Daut (Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement in der Niederlassung Eisenach) hat mit mir ein Team gebildet und unser bewerbungThema war die Bewerbung im Allgemeinen: der Aufbau, die verschiedenen Bewerbungsarten, Vor – und Nachteile der Bewerbungsarten und zwei Beispiele einer Bewerbungsmappe: eine gute und eine schlechte.

 

 

Aufgrund eines Seminars zum Thema Datenschutz im Dezember in Schwäbisch Hall, hatten sich alle Azubis und Studenten dort eingetroffen. Diese Gelegenheit haben Frau Daut und ich sofort genutzt und uns vor dem Seminar zusammengesetzt um mit der Bearbeitung der Präsentation zu beginnen. Da die Zeit nicht ganz ausgereicht hat um mit der Ausarbeitung und der Präsentation fertig zu werden, haben wir alles Weitere im Büro fertig gestellt. Hierbei waren wir auch ständig im Mailkontakt, haben auch telefoniert und uns öfters mit den anderen Azubis und Studenten ausgetauscht.

Bei unserer letzten Telefonkonferenz, die kurz vor dem Bewerbertrainingstermin war, haben wir unsere endgültigen Ergebnisse zusammen getragen und uns kurz über das Projekt, bzw. den Ablauf ausgetauscht:

 „Es war ein spannendes Projekt, das Spaß gemacht hat. Es hat gut geklappt, obwohl wir alle in verschiedenen Niederlassungen sind. Auch Kritik wurde gut angenommen und umgesetzt.“
Kerstin Adam

 „Eine spannende Herausforderung. Es war gut, dass alle die Termine eingehalten haben.“
Svenja Aller

 „Man hat alles mitbekommen, die Gruppenarbeit hat gut funktioniert und es hat zeitlich alles gut geklappt.“ Rodrigo Schneider

Für mich persönlich ist das Thema sehr wichtig, da ich täglich mit Bewerbungsunterlagen und Bewerbern zu tun habe. Bei der Durchsicht einer Bewerbung achtet man bewusst auf die Formulierungen, auf die Optik und auf Inhaltliches. Der Lebenslauf ist natürlich auch ein wichtiger Bestandteil einer Bewerbung.

Wenn man sich bei einem Unternehmen bewirbt, ist die Bewerbung der erste Eindruck des Kandidaten und wie es so schön heißt: für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Deshalb sollte jeder Bewerber Formatfehler oder Rechtschreibfehler vermeiden, aber z.B. auch Verhaltensregeln beim Bewerbungsgespräch beachten.
Für das Bewerbungsanschreiben gibt es auch Vorgaben, die eingehalten werden sollten (z.B. die DIN 5008 – Form).

Wir Azubis und Studenten der BERA hatten jetzt die Möglichkeit Jugendlichen nahe zu bringen, womit wir uns täglich befassen. Hierbei ist auch von Vorteil, dass wir als junge Menschen etwas vermitteln, bzw. weitergeben, was wir gelernt haben. Die Kenntnisse der Teilnehmer werden vertieft und Stärken werden gefördert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir als Team gut funktioniert haben, trotz dass wir in verschiedenen Abteilungen und Niederlassungen eingesetzt sind 🙂 Auch für uns Azubis und Studenten der BERA ist so ein Projekt eine gute Chance, sich näher kennen zu lernen, weil man enger zusammen arbeitet.

Am 12. Januar war es soweit: wir konnten unser Wissen unter Beweis stellen.

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Vortrag zum Thema Körpersprache

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Vortrag zum Thema Bewerbung

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Einzelcoaching Vorstellungsgespräche

 

Das Feedback nach dem Bewerbercoaching war sehr gut. Einige Jugendliche hatten noch nie ein Bewerbungsgespräch, für sie war das Training ganz besonders hilfreich. Anderen Teilnehmern hat das Coaching zur Auffrischung sehr gut weitergeholfen.

Nun freue ich mich auf weitere spannende Projekte der Azubis und Studenten und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit 🙂

Liebe Grüße aus Bad Mergentheim,

Miriam Stroka


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Zurück bei der BERA – eine neue Welt entdecken!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Kerstin Adam und wie ihr sicherlich alle wisst, bin ich eine duale Studentin bei der BERA in Heilbronn. Wieder hieß es pauken, pauken, pauken und die Prüfungen gut überstehen! Nach einer anstrengenden Theoriephase starten wir voll durch bei der BERA. In dieser Praxisphase warten ganz besondere Projekte auf mich.

„Verantwortung schätzt man vor allem dann, wenn man sie selbst getragen hat!“

Meine Mitstudentin aus der Niederlassung in Schwäbisch Hall, Svenja Aller, durfte in dieser Praxisphase für 3 Wochen in die Welt des Marketings bei der BERA eintauchen. Das spannende dabei: ich durfte sie durch diese Welt führen und ihr unser Tagesgeschäft zeigen und erklären. Eine Aufgabe, die mir nicht nur mit Vertrauen übergeben wird, sondern bei der ich lerne, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Es heißt also „learning by doing“, denn das war schon einmal eine gute Übung für den Ausbilderschein, der im 5ten Semester auf uns wartet! 🙂

Schild_KAD

Zu Beginn erläuterte uns unsere Kollegin Frau Armbruster wie wir Social Media einsetzen und wie die visuelle Medienerstellung / Gestaltung funktioniert. Unsere Aufgabe war es, die Social Media Planung zu erstellen und auch die Beiträge vorzubereiten.  Vom Adventsgruß über Gesundheits- und Bewerbungstipps bis hin zu  Deutschlands besten Skigebieten überlegten wir uns einen bunten Blumenstrauß an Themen, die unsere Leser interessieren könnten. Nicht nur das Brainstorming war sehr spaßig, sondern die Umsetzung ebenfalls. Neben nachhaltigen Geschenken und einem Plätzchenrezept überlegten wir uns, ein Punschrezept in die Gestaltung der Adventsgrüße mit aufzunehmen, damit unsere Leserschaft einen Nutzen / Mehrwehrt daraus ziehen kann. Von größter Bedeutung war das Testen des Rezepts auf den guten Geschmack versteht sich natürlich. 😉 Nicht nur wir konnten den köstlichen Punsch trinken, sondern auch unseren Kolleginnen und Kollegen haben wir den Tag versüßt!  😀 Mit Hilfe von InDesign und Photoshop gestalteten wir unsere Beiträge anschließend.

Weihnachtspunsch_KAD

Nachdem wir das Futter für unsere Beiträge fertig gestellt hatten, war es meine Aufgabe, zu zeigen, auf welche Art und Weise wir auf den verschiedenen Kanälen texten und wie man die Posts im Endeffekt umsetzt und veröffentlicht. Schön war es, die Fortschritte von Svenja zu sehen und ihr bei Fragen und Problemen behilflich sein zu können.

Neben den Kategorien Social Media und visuelle Medien erläuterte uns unser Kollege Herr Schweikardt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nicht nur für Frau Aller war dieses Gebiet fremd, auch mir waren die Inhalte neu. Svenjas Aufgabe war das Verfassen der Pressemeldung „November 2015 – Rath diskutierte in hochkarätig besetztem Podium“ und ich durfte die Pressemeldung „Dezember 2015 – Die Kirche zu Gast bei der BERA“ schreiben. Ich muss zugeben, das „neue Wording“ war zu Beginn nicht so einfach und entpuppte sich als sehr zeitintensiv. Natürlich wartet jetzt die nächste Pressemeldung auf mich. „Nur zur Übung nicht zur Strafe“, versteht sich. 😀 Für all die, die unsere „Werke“ lesen wollen: http://www.beragmbh.de/de/aktuelles/news.html

Auch das Thema „Recruiting“ wurde uns durch unsere Kollegin Frau Koegel erklärt. Eine wichtige Rolle spielen nicht nur die Fragen: „wie schreibe ich Stellen richtig aus“; „wie hebe ich mich ab“, „wie erreiche und finde ich den passenden Bewerber für die Stelle“ sondern vor allem die Umsetzung. Nachdem uns unsere Niederlassungen Stellen geschickt haben, zeigte ich Svenja wie wir diese auf den verschiedenen Online – Jobbörsen schalten. Nach einigen Malen durfte Svenja selbst ran und mit immer mehr Übung wuchs auch die Sicherheit für diese Aufgabe.

Die Situation „Student nimmt Student an die Hand und führt Ihn durch die Abteilung“ habe ich zuvor noch nicht erlebt. Ich muss sagen, dass ich positiv von dieser Konstellation überrascht war und wir sehr viel Spaß dabei hatten. Es war schön zu sehen, jemandem helfen zu können und zu sehen, wenn er Fortschritte macht. Neben dem Sammeln von Erfahrungen lernt man, aus welcher Sicht die Vorgehensweisen und Aufgaben erklärt werden müssen, damit der Gegenüber diese versteht und umsetzen kann. Mein Fazit: Top! 🙂


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BERAstarters – die neue Generation

Am ersten Oktober beginnt der neue Jahrgang an der seit Juli eigenständigen Dualen Hochschule Heilbronn. Drei der zukünftigen Studenten kommen von der BERA. Svenja Aller, Kerstin Adam und Fabio Schumacher sind die neuen BERAstarters und lernen aktuell ihren zukünftigen Aufgabenbereich kennen. Wie sie zur BERA gekommen sind, was sie erwarten und worauf sie sich am Meisten freuen in einem kleinen Interview:

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Wie seid ihr auf die BERA aufmerksam geworden?

Svenja A.: Durch meinen Papa, der kannte BERA und meinen Berufswunsch.
Kerstin: Durch die Homepage der DHBW.
Fabio S.: Über Facebook durch die IHK Bildungsmesse.

Wo werdet ihr eure Praxisphasen verbringen?

Svenja A.: In den Niederlassungen Schwäbisch Hall und Crailsheim.
Kerstin A.: Im Marketing in Heilbronn.
Fabio S.: In der Niederlassung Heilbronn in der Personalabteilung.

Welche Erwartungen habt ihr an die Hochschule?

Svenja A.: Das alles gut strukturiert ist.
Kerstin A.: Das wir die Theorie so vermittelt bekommen, dass man diese nachher in der Praxis anwenden kann.
Fabio S.: Ich erhoffe mir eine gute Zeit in der Hochschule mit netten Klassenkameraden. 🙂

Welche Erwartungen habt ihr an die Praxisphasen?

Svenja A.: Eine gute Einarbeitung :).
Kerstin A.: Abwechslungsreiche Aufgaben, Einblicke in verschiedene Abteilungen.
Fabio S.: Ich hoffe dass ich weiterhin so viel Verantwortung übernehmen darf, wie ich es schon in den bisherigen 3 Wochen im Unternehmen tun durfte. Außerdem wäre es toll wenn ich nach ein paar Monaten Erfahrung  im Unternehmen selbst Bewerbungsgespräche führen dürfte und somit den Job eines Personalmanagers miterleben könnte.

Worauf freut ihr euch am Meisten?

Svenja A.: Wenn ich einen ganzen Ablauf alleine erledigen kann.
Kerstin A.: Am Ende zu wissen, warum man 3 Jahre lang Vollgas gegeben hat.
Fabio S.: Auf die interessante Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.

Was macht euch am Meisten nervös

Svenja A.: Das Telefon.
Kerstin A.: Die Bachelorarbeit.
Fabio S.: Definitiv die Prüfungsphasen.

Wie war euer Einstieg?

Svenja A.: Super. Das Team in Schwäbisch Hall hat mich  freundlich aufgenommen.
Kerstin A.: Sehr gut. Zum einen durfte ich viele Aufgaben schon selbstständig übernehmen und zum anderen waren diese Aufgaben immer sehr abwechslungsreich. Außerdem sind die Kollegen sehr angenehm.
Fabio S.: Er war super! Ich durfte sehr schnell schon viel Verantwortung übernehmen und war bei mehreren interessanten Arbeitsplatzbesichtigungen dabei! Zudem durfte ich bei Bewerbungsgesprächen dabei sein und lernte schon viele Vorgänge im L1.


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„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen“

Die Überschrift stammt von Mark Twain, dem amerikanischen Schriftsteller. Warum ich ein Zitat gewählt habe? Wie Ihr sicher wisst, bin ich gerade dabei meine Bachelorarbeit zu verfassen. Die große Abschlussarbeit meines dualen Studiums. Mittlerweile sind auch fast  2/3 meiner Zeit vorüber …

Ich schreibe eine Bachelorarbeit

FüllerBei dem Zitat von Mark Twain könnte man meinen, dass es sich beim Schreiben um ein einfaches Prozedere handelt. Einfach mal starten und die falschen Wörter erst gar nicht verwenden. Klingt recht unproblematisch.., eigentlich. Denn alle, die bereits eine Projektarbeit oder Seminararbeit geschrieben haben, können ein ganz anderes Lied davon singen. Welche sind denn die falschen Wörter? Sind es nur die Adjektive, Bläh- und Füllwörter die in einer wissenschaftlichen Arbeit fehl am Platz sind?  Oder sind es gar ganze Sätze, die nicht dazu gehören. Oder gar Absätze … ?

Bei 60 bis 80 Seiten, die ich schreiben muss, ist es nicht immer leicht, herauszufinden, was für die Arbeit wichtig ist und was nicht. Mittlerweile habe ich (die 1. Version) des theoretischen Teils der Arbeit beendet und bin jetzt dabei, herauszufinden, ob alles im Text relevant ist. „Drum rum“ schreiben – wie wir es oftmals in den Prüfungen gemacht haben, ist nämlich weniger wissenschaftlich und sollte daher nicht sein. Bei der Arbeit steht Sinnhaftigkeit, Logik und Verständnis im Vordergrund.

Das gilt natürlich auch für den zweiten, den empirischen Teil der Arbeit. In meinem Fall sind es keine Umfragen, sondern Interviews, die ich hierzu verwende. Zu Beginn musste ich den Leitfaden mit den Fragen entwerfen, anschließend die Interviewer suchen und finden. Dabei darf ich nicht einfach Familienmitglieder oder Freunde auswählen, sondern ich benötige „Experten“. Experten auf dem wissenschaftlichen Gebiet, in welchem ich aktiv bin;) Und die zu finden, war gar nicht so einfach. Aber so wird es wohl den meisten meiner Mitstudenten gehen. Entweder sie bangen um die ausreichende Anzahl der Teilnehmer der Umfrage, oder sie sind auf der Suche nach Interviewpartnern. 😉

Hier zwei Tipps meinerseits, wenn ihr euch mal in der gleichen Situation befinden solltet:

1.) Nutzt eure Netzwerke! Egal ob persönlich oder in den sozialen Netzwerken, sprecht alle an, von denen ihr denkt, dass sie euch helfen könnten oder jemanden kennen, der euch helfen könnte. Eine Kommilitonin hat beispielsweise auch einen Facebook-Post verfasst, in dem sie gefragt hat, ob jemand jemanden kennt, der sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement auskennt. Wenig später hatte sie schon einige Antworten mit passenden Kontakten.

2.) Seid nicht schüchtern! Auf der Suche nach meinen Experten habe ich mir ein Buch zum Thema vorgenommen und anschließend alle Autoren angeschrieben. Das Ergebnis: zwei Experten, die sich bereit erklärt haben, meine Fragen zu beantworten. „Verlieren kann ich nichts –  nur gewinnen“ war mein Motto. Um wen es sich bei den Experten dabei handelt – das erzähle ich euch dann das nächste Mal, wenn ich die Freigabe habe. 😉

Jetzt muss ich „nur“ noch die Interviews führen, zusammenschreiben, meine Handlungsempfehlungen verfassen und natürlich darf das Fazit nicht fehlen. So eine Arbeit ist ganz schön stressig, das kann ich Euch sagen und ich bin sehr, sehr froh, wenn das dann vorbei ist. Da soll noch einer mit dem Zitat: „Der Weg ist das Ziel kommen“ – dem werde ich was erzählen! 😉

Und damit verabschiede ich mich dann auch wieder für diese Woche. Ich wünsche allen, die gerade an ihrer Projektarbeit oder Bachelorarbeit sitzen viel Erfolg und Durchhaltevermögen! Und an meinen Jahrgang an der Hochschule: Bald haben wir es geschafft! Einfach schreiben und die falschen Wörter weglassen – dann wird’s schon werden. 😉

Bild: pixelio.de /w.r.wagner 


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Die Bachelorarbeit – die Tastatur glüht und der Kopf ist voll

Puh, war das ein Stress. Das letzte Theoriesemester mit seinen etwa 13 Prüfungen ist vorbei und die letzte Praxisphase des dualen Studiums hat begonnen. Wie ich schon letzte Woche erwähnte, erwartet uns aber nicht nur der alltägliche „Wahnsinn“ im Büro, sondern auch die Bachelorarbeit – das große Finale unseres Studiums.

Für alle aktuellen und zukünftigen Studenten, die vor der Bachelorarbeit stehen, hier ein paar Infos darüber, wie es ablaufen könnte: 😉

  1. Die Vorbereitung

Mit dem Thema der Bachelorarbeit sollte man sich optimalerweise schon früh genug beschäftigen. Besser schon wenige Wochen vor dem offiziellen Abgabetermin. Bei uns wird das Thema in Abstimmung mit dem Unternehmen bestimmt, da wir oft Optimierungen, Strategien oder Handlungsvorschläge ausarbeiten sollen, um einzelne Prozesse oder Strukturen zu verbessern.

Kostprobe gefällig? Bei uns im Kurs werden Themen wie Mitarbeiter-/ Auszubildendenbindung, Work-Life-Balance, Social Media oder betriebliches Gesundheitsmanagement aufgegriffen.

2. Abgabe des Themas

AusrufezeichenBevor Ihr mit der Bachelorarbeit überhaupt erst beginnen solltet, muss das Thema eingereicht werden. Dieser offizielle, bei uns auch fixe Termin wird von der Hochschule schon frühzeitig bekannt gegeben und sollte auch unbedingt eingehalten werden! Tragt Euch den Termin bestenfalls schon bei der Bekanntgabe in Euren (off- oder online, mobile oder Papier-) Kalender ein. Wir mussten das Thema der Bachelorarbeit in einem offiziellen Dokument einreichen und bereits Angaben über die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit und die Vorgehensweise der Bearbeitung machen.

 

  1. Der Beginn

Nach der Abgabe dauert es dann nochmal einige Wochen (Monate), bis das Thema freigegeben wird. Normalerweise sollte man diesen Zeitraum abwarten und erst anschließend, also ab dem offiziellen Beginn die Arbeit schreiben. Bei uns war das aber ein wenig anders: Da wir schon am Tag der Bestätigung des Themas unsere mündliche Prüfung hatten, bei der wir das Thema vorgestellt haben, mussten wir uns schon etwas besser vorbereiten.

Leider hat das aufgrund der Prüfung, wie ich euch schon berichtet hatte, nicht ganz so gut geklappt. Es ging aber bei den meisten, von denen ich gehört hatte, gut aus und das Schreiben kann beginnen.

  1. Das Schreiben

BücherMit dem Startschuss ging das fleißige Schreiben auch ziemlich schnell los. Literatur muss durchgearbeitet werden, Umfragen erstellt, gestaltet und verschickt werden und Statistiken durchforstet werden. Natürlich ist das nur ein kleiner Bestandteil der Aufgaben, die mit der Erstellung der Bachelorarbeit einhergehen. Es kommt beispielsweise noch die Formatierung der Arbeit hinzu, in meinem Fall noch Experteninterviews, noch mehr Literatur, die man lesen sollte und natürlich noch das eigentliche Schreiben.

Das Ziel liegt bei 60-80 Seiten, die man gefüllt haben muss.

Bild: : Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

  1. Das Zeitmanagement

„Zeit ist kostbar“, der Spruch der in vielen anderen Situationen gebracht wird, stimmt auf bei der Erstellung der Bachelorarbeit. Stress, Hektik und Unruhe breiten sich recht schnell aus. Wir müssen unsere Bachelaroarbeit nämlich innerhalb von drei Monaten schreiben und müssen nebenbei, wie bereits erläutert, noch arbeiten.

Um diese zwei Aufgaben zu vereinen, gibt es die unterschiedlichsten Modelle. Während die wenigsten Unternehmen ihre Studenten gar nicht freistellen, spricht die Mehrzahl der Unternehmen ihre Studenten für zumindest gewisse Zeiträume frei. Diese liegen dann, abhängig von dem Betrieb, zwischen 20 und 30 Tagen und zwei Monate halbtags. Sehr gut erwischt haben es natürlich die Studenten, die komplett freigestellt werden, bis sie ihre Bachelorarbeit abgeschlossen haben.

Natürlich bekommt man dann ein schlechtes Gewissen, wenn diese erzählen, dass sie bereits fünfzehn Seiten geschrieben haben und man selbst am Wochenende gerade mal fünf zusammenschreiben konnte.

Egal ob ganze oder halbe Freistellungstage – sehr wichtig ist das Zeitmanagement auf alle Fälle. Ich habe mir beispielsweise einen „Schreibplan“ erstellt. Dort habe ich eingetragen, an welchen Tagen ich Zeit habe und welche Themen ich dort bearbeiten möchte und bis wann ich welche Kapitel fertig bearbeitet haben möchte. Auch wenn ich mich nicht immer daran halten kann – hilfreich ist er auf jeden Fall!

ZeitBild: pixabay.com/geralt

  1. Die Korrekturzeit

Der Plan steht und bis zum letzten Abgabetermin ist alles ausgebucht. Doch Achtung! Wer bis zum letzten Tag schreibt, verpasst die wichtige Gelegenheit, Verbesserungen vorzunehmen und die Arbeit auch von anderen Korrektur lesen zu lassen. Gerade wenn es um Rechtschreib- oder Grammatik geht, ist es sehr wichtig, andere Personen die Arbeit ansehen zu lassen. Aber es soll auch verhindert werden, dass Verständnis- oder Logikschwierigkeiten übersehen werden.

Bestenfalls also zwei Wochen vor Abgabe die Arbeit beenden und die Korrekturleser frühzeitig auf ihre Aufgabe vorbereiten. Diese können sowohl Personen aus dem Freundeskreis, Studium oder auch aus der Familie sein. In der zweiten Woche sollten dann die Änderungen eingefügt werden und die Arbeit kann in den Druck gehen.

  1. Der Druck und die Abgabe

„Die Bachelorarbeit muss in einer gebundenen Form abgegeben werden“. So oder so ähnlich klingt es bei uns an der Hochschule. Im Gegensatz zu den vorherigen Seminar- und Projektarbeiten, die wir in einem Schnellhefter abgeben durften, muss jetzt mehr aufgefahren werden. Egal ob Buchbindung oder einfache Bindung – es kostet und bereitet Arbeit. Hierfür ist nämlich meist ein Copyshop notwendig. Bevor Ihr dann also einen Tag vor Abgabe zu diesem rennt, solltet ihr Euch vorher erkundigen, ob er es in der kurzen Zeitspanne überhaupt hinbekommt. Lieber mal ein bis zwei Tage früher abgeben und man kann eventuelle Probleme entspannter entgegensehen.

Vom Druck geht’s dann auch direkt in die Hochschule. Dann ist der Abgabetag da und die 60 bis 80 Seiten können in schöner Form abgegeben werden. Und damit herzlichen Glückwunsch! Ihr habt es geschafft! Bei mir ist es am 30.09. so weit und ich fiebere dem Tag schon wirklich entgegen. Mit der Abgabe ist unser Studium nämlich abgeschlossen und wir können unsere Zukunft anpacken!

Wird das ein tolles Gefühl und Euch viel Spaß bei Eurer Bachelorarbeit!

BachelorarbeitBild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

P.s.: Gerne dürft Ihr mir am Donnerstag nächste Woche (31.07.) die Dauen drücken – da laufe ich nämlich erst einmal ganz spontan wieder beim Stimme Firmenlauf in Heilbronn mit. 😉 Aber davon berichte ich an anderer Stelle…

 


Ein Kommentar

Liebes Tagebuch,

die Zeit vergeht wie im Flug und es ist auch einiges passiert. In den letzten zwei Monaten hier in Heilbronn habe ich einiges erlebt. Egal ob Veranstaltungen, Anzeigenmanagement, die Mitgestaltung einer Vertriebsschulung oder der Umzug – high live hier im Marketing.

Von den Sachen, die mir besonders gut gefallen haben, gibt es einige. Zu erwähnen sind beispielsweise die Änderungen an unsere Homepage, die ich vorgenommen habe. Ich durfte im Backend der Webseite/ mit dem Programm joomla arbeiten und mich ein bisschen in die Programmiersprache „html“ reinlesen. Und das ist definitiv nicht ohne. Genauigkeit und Konzentration sind hier gefragt, vor allem dann, wenn irgendetwas nicht passt. Schon eine Klammer an der falschen Stelle oder ein Wort zu viel reichen schon aus und alles ist durcheinander. Das erinnert mich ein bisschen an die Zeit in der Buchhaltung, nur dass html mir dann doch um einiges besser gefällt. 😉

Facebook_AktionEin anderes Beispiel ist auch unsere aktuelle Facebook-Aktion. Ich durfte nicht nur den Projektplan schreiben, sondern war für die Organisation zuständig und natürlich auch an der Umsetzung beteiligt. Mit dem Ergebnis bin echt zufrieden.  Rückmeldungen haben wir auch schon, aber von mir aus dürfen es natürlich noch viiel mehr werden*. 😉

Was mich aber in dieser Woche auch beschäftigt, ist das kommende Semester …

Das Bibbern beginnt

Ab der nächsten Woche befinde ich mich dann nämlich im letzten Semester. Ein letztes Mal geht es dann für drei Monate an die Hochschule. Das letzte Mal Vorlesungen, Prüfungen und Projekte und auch das letzte Mal als dualer Student für drei Monate im Marketing.

Doch bevor ich daran denke, dass schon bald wieder alles vorbei sein wird, gibt es noch genug andere Sachen, die meine volle Aufmerksamkeit benötigen.

Es steht neben den Vorlesungen und letzten Prüfungen auch unser Projekt an, welches wir vom letzten auf dieses Semester verschieben mussten. Grund war, dass die Zusammenarbeit mit dem geplanten Unternehmen nicht ganz so geklappt hat, wie erhofft. Was uns nun erwartet, darüber berichte ich dann ein anderes Mal.

Und anschließend kommt ja das Großprojekt „Bachelor“. 60 bis 80 Seiten sind während des Praxissemesters zu schreiben. Darauf bin ich ja sehr gespannt. Die Übung sollte ich ja mittlerweile nach unseren zwei Projektarbeiten und den Seminararbeiten, die wir dieses Mal schreiben mussten, haben.

Aber nervös bin ich jetzt schon, schließlich ist es mein Bachelor. Was das wohl dann für ein Gefühl sein muss, wenn ich die Arbeit am 30. September meiner Hochschule überreiche? Dazu fällt mir eine Liedpassage ein, das ich immer im Auto einer Kommilitonen hören dufte: „Wenn ich so daran denke, kann ich’s eigentlich kaum erwarten.“ [Haus am See; Peter Fox]

Bis zum nächsten Mal!tagebuch

* An alle Leser mit einem Facebook-Account: Ihr dürft gerne vorbeisehen/ vorbeisurfen/vorbeischauen und es euch selbst ansehen und teilnehmen.

Bild: Katharina Bregulla  / pixelio.de