Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Auf der Zielgeraden

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Fabio Schumacher, ich studiere bei der BERA GmbH BWL Dienstleistungsmanagement mit Fachrichtung Personal und Vertrieb im dualen System.

Endspurt! Die vorletzte Praxisphase hat begonnen!

Seit zwei Wochen bin ich wieder zurück in der Niederlassung Heilbronn und schon wieder mitten drin im Arbeitsalltag bei der BERA. Es ist unglaublich, aber die Zeit meines dualen Studiums verging wie im Flug, so dass nun die vorletzte Praxisphase ansteht, bevor ich mein Studium im Sommer abschließen werde. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen Mitarbeitern und Kollegen der BERA GmbH bedanken, die mich in dieser Zeit betreut und unterstützt haben!

Mit Beginn dieser Praxisphase habe ich die Urlaubsvertretung von Frau Breillac (Personalmanagerin) übernommen. Mein Hauptaufgabenfeld liegt in den nächsten drei Wochen daher in der Betreuung eines unserer Großkunden. Die Betreuung dieses Kunden ist sehr interessant und ich lerne jede Menge über die Vorgänge im Bereich des Key-Account-Managements. Da wir einen Master-Vendor-Vertrag besitzen, betreut man dabei sowohl die Ansprechpartner der Co-Lieferanten, als auch die Ansprechpartner (in den meisten Fällen Personalreferenten/innen) des Kundenunternehmens direkt. Co-Lieferanten sind Marktteilnehmer, die uns bei der Rekrutierung von geeignetem Personal unterstützen. Somit befindet sich die BERA in einem Dreiecksverhältnis:
Master-vendor

Ein Master-Vendor zu sein bedeutet, die Schnittstelle zwischen Markt und Kunde zu sein. Alles wird zentral über den Master/BERA geregelt. Kundenseitige Anfragen oder sonstige Informationen werden alle an die BERA weitergegeben, die diese dann an die Co-Lieferanten berichtet.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie viele neue Einblicke man in dieser Zeit erhält und wie vielfältig diese Aufgabe ist! Ich freue mich deshalb sehr, diese Verantwortung in den nächsten Wochen tragen zu dürfen.

Bis dahin, alles Gute! 🙂

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Mein Weg bei der BERA

Gastbeitrag von Yvonne Männicke

Nachdem ich mich die letzten zwei Jahre erfolgreich vor einem Blogbeitrag drücken konnte, hat mich Kerstin nun doch dazu bewogen, auch mal einen netten Text in ihrem Blog zu hinterlassen 🙂

Wer ich bin?!

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Ausbildungsleiterin Laura Buscemi und ich (v.r) 😉

Mein Name ist Yvonne, ich bin 22 Jahre alt und startete 2012 bei der BERA in Heilbronn. Ich hatte das Glück, dass ich meine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation hier beenden durfte und nun als Personalassistentin am Empfang starten darf.

Wieso kam ich zu einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich?

Nachdem ich die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen hatte, konnte ich mir nicht so recht vorstellen, schon arbeiten zu gehen. Zudem wird es mit einem Hauptschulabschluss immer schwerer, in der Berufswelt Fuß zu fassen.

Für mich war also klar: „Ich hole meine mittlere Reife nach, um mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben“.

Leichter gesagt, als getan! Ich dachte, ich geh einfach mal zwei Jahre auf eine Schule und mache einen ganz normalen Realschulabschluss und plötzlich muss ich entscheiden, mit welchem Schwerpunkt ich meine Mittlere Reife abschließen möchte. Pflege? Handwerk? Kaufmännisch?

Ich habe mich also für den kaufmännischen Bereich entschieden und habe sehr schnell festgestellt, dass mir dieser Bereich sehr viel Spaß macht und sehr umfangreich ist. Somit war ziemlich schnell klar welchen Weg ich nach meiner mittleren Reife gehen werde.

Wie kam ich also zur BERA?

Mein erstes Lehrjahr verbrachte ich in einem kleinen Familienunternehmen im Bereich „Kranleistungen und Schwertransporte“. Hier fühlte ich mich jedoch unwohl und entschied mich, nach etwas neuem Ausschau zu halten. Glücklicherweise kam es dann, kurz vor Ende der Sommerferien, zu einem Vorstellungsgespräch bei der BERA, einem Probearbeitstag und dann zu einem Ausbildungsvertrag 🙂

Wie läuft so eine Ausbildung bei der BERA ab?

Meine Ausbildung hier war wirklich sehr abwechslungsreich und noch interessanter, als ich es mir vorgestellt hatte.

Gestartet habe ich am Empfangsbereich. Ich hatte eine sehr intensive und gute Einarbeitungsphase – vielen Dank an Frau Ertürk dafür! 🙂

Während der Ausbildung durchläuft man viele verschiedene Bereiche wie z.B. die Marketingabteilung oder die Buchhaltung und man bekommt auch einen Einblick in andere Niederlassungen.

Neben meinen alltäglichen Aufgaben durfte ich auch immer wieder in neue Bereiche schnuppern. Ich verbrachte z.B. eine Zeit lang im Recruiting-Team, durfte eines unserer On-Site-Büros kennenlernen und bekam eine Führung durch das Fleischwerk eines Kundenunternehmens.

Was erwartet mich nun?

Wie gesagt, habe ich nun das Glück, bei der BERA bleiben zu dürfen. Seit dem 22.07.14 arbeite ich am Empfang als Personalassistentin. Hier empfange ich die ganzen Bewerber. Ob per Telefon, per E-Mail oder persönlich, ich lerne hier viele verschiedene Menschen kennen und jeder hat seine eigene Geschichte. Ich bearbeite die E-Mails und die Anliegen unserer Mitarbeiter. Außerdem pflege ich die Daten für die neuen Mitarbeiter ein, vereinbare Termine und erfasse Bewerbungen. Es bleibt also weiterhin sehr vielseitig und abwechslungsreich, genauso wie es sein soll! 🙂

Yvonne


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Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Gastbeitrag Nadine Pritzkow

Hallo liebe Leser und liebe Leserinnen,

Nadine Pritzkowein dreiviertel Jahr später und wieder ein Jahr älter, möchte ich Euch von meinen Höhepunkten im täglichen Arbeitsleben berichten.

Bevor ihr euch fragt: „Wer war sie noch gleich?“, möchte ich nochmal kurz auf mich eingehen.

Mein Name ist Nadine Pritzkow und ich werde bei der BERA GmbH zur Personaldienstleistungskauffrau ausgebildet. Ich bin noch im zweiten Lehrjahr, was sich jedoch ab September ändern wird. Denn dann komme ich ins dritte Lehrjahr und ich freue mich schon sehr darauf. 🙂 Noch mehr Erfahrungen sammeln, mehr Aufgaben übernehmen und noch mehr überraschende Ereignisse.

Und manchmal werden wir alle Eventmanager

Das Thema meines heutigen Blogbeitrags ist ein sehr interessanter Aufgabenbereich, der in meinem Ausbildungsberuf nicht unbedingt üblich ist: Veranstaltungen. Für gewöhnlich werden diese von unserer Marketingabteilung organisiert und ich hatte schon letztes Jahr bei meinem Einsatz in der Abteilung die Möglichkeit, dort auch mal in die Organisation und Planung zu schnuppern. Jedoch gibt es auch Veranstaltungen, bei denen wir als Niederlassung gefragt sind. Beispielsweise eine Veranstaltung in diesem Monat mit einem Kunden von uns. Dieser wollte ein Event rund um das Thema Corporate Social Responsibility mit uns machen. Weil wir für den Kunden die direkten Ansprechpersonen sind, hatte sich unsere Niederlassung, entschieden, die Veranstaltung selbst in die Hände zu nehmen. (mit Hilfestellungen des Marketings natürlich 😉 ).

Es musste viel vorbereitet werden und das ist ein kleiner Ausschnitt unsere Checkliste:

Wir mussten:

  • die Räume organisieren
  • den Vortrag vorbereiten
  • die Einladungen verschicken
  • das Catering organisieren
  • Und natürlich: wo bleiben die Hunde? 😉

Vor allem der letzte Punkt ist für unsere Niederlassung nicht zu unterschätzen. Wir haben nämlich auch zwei Bürohunde, um die sich abends auch gekümmert werden muss. Nachdem die Lösung für diese gefunden wurde, konnte es dann auch mit der Veranstaltung losgehen.

Nadine

Mein Team und ich bei der Veranstaltungsvorbereitung 😉

Die Vortragsthemen

Bei der Veranstaltung diesen Monat ging es ja, wie bereits erwähnt, um CSR. Dabei wurde näher darauf eingegangen, wie man seine Mitarbeiter sozial so weit unterstützen kann, sodass dies zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens beiträgt. Bei anderen Veranstaltungen, die ich sonst besuchen durfte, wurden andere Themen beleuchtet, die von den meisten  Unternehmen auch eher vernachlässigt werden oder noch gar nicht wahrgenommen wurden; so z.B. Erschöpfungsdepression oder Mitarbeiterwertschätzung.

Als Auszubildende bei der BERA kann einem also gar nichts Besseres passieren. Man sitzt gleich an der Quelle, wenn es um spannende Themen geht. Egal ob soziale und ökologische Verantwortung oder Erschöpfungsdepression – man kann dabei sehr viel Wissen mitnehmen. Dies ist nicht nur praktisch für die Niederlassung, sondern auch für das theoretische Schulwissen. Als Beispiel passt hier relativ schön, dass wir eine Woche nach einem Vortrag über Mitarbeitermotivation in der Schule das gleiche Thema hatten. Meine Lehrer haben ganz schön geschaut, als ich ihnen jede Frage richtig beantworten konnte. 😉

Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Natürlich begegnet man bei so einer Veranstaltung vielen unterschiedlichen Personen. Beispielsweise auch Geschäftsführern. Weil das Networking natürlich eine sehr große Rolle bei solchen Veranstaltungen spielt, kommt man nicht umher, sich auch mit ihnen zu unterhalten.

Das hört sich jetzt leicht an, kostet aber am Anfang ganz schön Überwindung. Wenn man sich bewusst wird, dass man als kleine Azubine gerade mit einem Geschäftsführer von einem größeren Unternehmen redet, dann bekommt man doch ein etwas mulmiges Gefühl. Jedoch kann ich nach den vielen Veranstaltungen sagen: So schlimm ist es überhaupt gar nicht. Das sind auch nur Menschen. Manche davon sind netter, andere eben nicht. Jedoch muss man dabei wirklich keine Panik verspüren. Und wie sagt man so schön: Übung macht den Meister 🙂

Und mit dieser Weisheit verabschiede ich mich dann mal wieder.

Schöne Grüße

Eure Nadine Pritzkow


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„Lass uns joggen gehen“ – meine Tipps zur Vorbereitung auf den STIMME Firmenlauf

Gastbeitrag Kristina Enner

Kristina EnnerHallo liebe Leserinnen und liebe Leser,

unsere Bloggerin Kerstin ist noch mittendrin in ihren Prüfungsstress und das während der WM. Doch wie sie schon im letzten Beitrag berichtet hat und durch die tollen Tipps zur Prüfungsvorbereitung während der WM, ist sie durch ihr Zeitmanagement bestens organisiert und gewappnet für die letzte wichtige Prüfung.

Heute möchte ich sie etwas entlasten und habe diesen Blogbeitrag verfasst.

Nur kurz zur Erinnerung: mein Name ist Kristina Enner und ich absolviere in Crailsheim meine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau im zweiten Ausbildungsjahr. Im März hatte ich bereits in einem Blogbeitrag ausführlich über mich und meine Ausbildung berichtet. Daher widme ich mich heute, passend zur WM, meinen sportlichen Vorbereitungen für den anstehenden STIMME Firmenlauf.

Was ist der STIMME FIRMENLAUF?

Dieses Jahr findet am 31. Juli um 19:00 in Heilbronn der bereits 6. STIMME Firmenlauf statt.

Der STIMME Firmenlauf präsentiert von der Kreissparkasse Heilbronn ist ein jährlich wiederkehrender Team-Laufwettbewerb, bei dem pro Team jeweils vier Personen (Kollegen / Freunde / Sportkameraden / Skatkumpels / Familien / usw.) gleichzeitig an den Start gehen. Auch dieses Jahr gibt es 6.000 Startplätze.

Die zu bewältigende Laufdistanz, liegt bei ca. 5,1 km. Diese kurze Distanz und das einfache Streckenprofil, d.h. ohne schwere Steigungen, im Vergleich zu den bekannten City-Läufen oder (Halb)Marathonwettbewerben ermöglicht auch eine Teilnahme für viele begeisterte Freizeitsportler.

Viele Firmen und Einrichtungen, sowie die BERA unterstützen und fördern diese Firmenläufe. Durch die Teilnahme der Teams wird es zu einem Gemeinschaftserlebnis. Auch habe ich viele meiner Kollegen und Kolleginnen kennen gelernt, die ich bisher nur kurz gesehen hatte oder nur vom Telefon kannte. Es hat super viel Spaß gemacht und hat auch das Team zusammengeschweißt. Das wichtigste vor, während und nach dem Lauf  ist das alle Teilnehmer/innen Spaß haben und daher gibt es nach der Siegerehrung auch eine stimmungsvolle After-Run-Party.

Natürlich ist auch die Förderung des Fitness sehr wichtig. Denn vor allem bei sitzenden Tätigkeiten sind die (Ausgleichs-) Bewegungen sehr wichtig.

Seit ich joggen gehe, fühle ich mich auch viel fitter und habe weniger Rückenschmerzen vom Dauersitzen.

Rückblick

Da ich schon letztes Jahr mitgelaufen bin und es sehr viel Spaß gemacht hat, werde ich auch dieses Jahr mein bestes geben.

Aus Erfahrung kann ich sagen, ohne die entsprechende Vorbereitung wird es für einen unsportlichen, wie mich, schon etwas schwierig auch die 5,1 km zu bewältigen. Letztes Jahr war ich zwar hin und wieder mal auf dem Laufband im Fitnessstudio, aber das war es auch schon. Deshalb hab ich mir für dieses Jahr vorgenommen rechtzeitig mit dem Training zu beginnen und  unter die 30 Minuten zu kommen.

Jeden 2. Tag heißt es für mich 1 h joggen und das im Freien, denn man glaubt es nicht, aber es macht ein großen Unterschied ob es ein Laufband ist oder doch der eigene Antrieb.

Auch dieses Jahr werde ich wieder meinen Kumpel mitnehmen, denn das Laufen zu zweit macht einfach mehr Spaß und man kann sich gegenseitig anfeuern und motivieren. Zudem lässt sich beim Training der Schweinehund besser überwinden.

Für euch hab ich hier noch ein paar gute Tipps für die Vorbereitung eines Marathon-Laufs. Zur Vorbereitung gehört nämlich nicht nur das Ausdauertraining vor dem Lauf, sondern auch die richtige Ernährung und Kleidung.IMG_0254

Das Training:

Es gilt für den Langstreckenläufer vor allem die Ausdauer zu trainieren. Zunächst sollte die aktuelle Ausdauer realistisch eingeschätzt, und sich dann ein erreichbares Ziel gesetzt werden. So muss nicht von Beginn bei den 5,1 Kilometer die 30 Minuten angestrebt werden, sondern erst einmal beispielsweise 40 Minuten. Auch einfach mal die Strecke durchzulaufen zählt schon als Erfolg.

Langsame Dauerläufe sind das wichtigste Element des Marathontrainings und dienen dazu, Kondition aufzubauen. Gelegentliche Sprints lockern das Training auf und sorgen für den Aufbau des entsprechenden Tempos.

Auch die Gelenke und Muskeln müssen trainiert werden. Um beides zunächst nicht zu belasten und Verletzungen im Training zu vermeiden, spielt die Bodenbeschaffenheit bei längeren Läufen eine wichtige Rolle. Weicher Boden, wie etwa Waldboden, gibt unter den Füßen nach und schont so die Gelenke. Erst wenn lange Läufe hier problemlos zu bewältigen sind, sollte auch auf Asphalt, also unter  Marathonbedingungen trainiert werden.

Um Verletzungen und Übertraining zu vermeiden, sollte man sich pro Woche nicht mehr als um zwei bis drei Kilometer steigern.

Die benötigte Trainingszeit hängt natürlich vom individuellen Trainingsstand ab. Empfohlen wird ein Trainingszeitraum von ca. 8 – 10 Wochen.  Dabei sollte 3 – 4-mal pro Woche trainiert werden. Wenn möglich sollte ein Regenerationstag nach jedem Trainingstag folgen. Denn nach jedem hartem Training ist das Immunsystem geschwächt. Außerdem erfolgt der Muskelaufbau hauptsächlich in der Regenrationsphase.

An einem Tag sollte man sich an neuen, längeren Distanzen versuchen. Auch mit Gehpausen kann man die gleichen Trainingseffekte erzielen als wenn  komplett durchgelaufen wird. Wenn die Strecke gedanklich in machbare Teilstücke aufgeteilt wird, schüchtert die volle Distanz nicht ein.

Ich persönlich jogge gerne im Wald. Dabei genieße ich immer die tolle Waldluft.

Ohne einen Trainingsplan ist es manchmal sehr schwierig, sich fürs Lauftraining zu motivieren. Oft will man lieber vor dem Fernseher sitzen und zu Hause bleiben. Ein Trainingsplan zwingt dazu, hinauszugehen und zu trainieren, selbst wenn die Motivation einmal nicht da ist. Gleichzeitig verhindert er auch, dass übermotiviert zu viel trainiert wird.

Ach ja: um Ausdauer aufzubauen braucht man sehr viel Zeit. Schön die Ruhe bewahren ;).

Die richtige Kleidung:

Um die lange Belastung  bewältigen zu können, muss der Körper gut trainiert, aber auch gut gerüstet sein. Die Anschaffung von guten Laufschuhen, die in einem speziellen Fachgeschäft erworben werden sollten, ist Grundvoraussetzung. Das Fachpersonal kann hier auf eventuell unerkannte Fehlstellungen der Füße hinweisen und einen Schuh empfehlen, der diesem Problem entgegenwirkt und die laufspezifische Belastung reduziert. Durch gute Laufschuhe können unnötige Belastungen von Fuß und Gelenken vermieden werden.

Die Wichtigkeit von Sportsocken wird jedoch oft unterschätzt. Um Blasen zu vermeiden, sollten Laufsocken getragen werden. Im Gegensatz zu normalen Freizeitsocken liegen Laufsocken enger an und bestehen zudem aus speziellen Fasern und passen sich dem Fuß optimal an.

Da hab ich leider auch schon meine schlechten Erfahrungen gemacht und da bringt es auch nichts Barfuß weiter zu joggen. Im ersten Moment ist es zwar ein befreiendes Gefühl, doch für die Gelenke ist es sehr schmerzhaft.

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Ernährung:

Ziel der Ernährung ist die Vergrößerung der Kohlenhydratspeicher. So lässt sich der Blutzuckerspeigel beim Lauf stabil halten, was Leistungseinbrüche vorbeugt. Auch erleichtert eine kohlenhydratreiche Ernährung die Regeneration nach dem Marathon und schützt zudem das Immunsystem. Sportlern und besonders Langstreckenläufern wird empfohlen, ungefähr 2/3 der von ihnen zu sich genommen Nahrung, durch kohlenhydrathaltige Lebensmittel zu decken. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sind unter anderem Kartoffel, Getreide, Hülsenfrüchte, Reis,  Karotten, Äpfel und Bananen. Diese Lebensmittel sollten daher in keinem Marathon-Ernährungsplan fehlen. Abstand sollte man vor leicht resorbierbaren Kohlenhydraten halten. Diese sind unter anderem in Süßigkeiten, Limonaden oder Weißbrot enthalten. Diese haben zwar den Vorteil, dass sie dem Körper schnell Energie liefern können, da sie den Blutzuckerspiegel kurzfristig erhöhen. Durch die Ausschüttung von Insulin fällt der Blutzuckerspiegel jedoch schnell wieder ab – das typische Heißhungergefühl ist die Folge. In meiner Trainingsphase versuche ich deshalb komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Das fällt mir zwar schon etwas schwer, aber ich halte durch. Dafür esse ich auch mehr Nudeln als sonst, damit ich meinen Kohlenhydratanteil erhöhen kann.

Wichtig ist, dass dem Körper genügend Kalorien zugeführt werden. Eine Unterversorgung wirkt leistungshemmend, da die Muskeln dann nicht mehr mit genügend Energie versorgt werden.

Wissenschaftler und erfahrene Sportler diskutieren über die optimale Flüssigkeitszufuhr. Die Zahlenunterschiede für die Menge, die ein Läufer beim Marathon trinken sollte, variieren teilweise beträchtlich. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vordem Lauf ist unbedingt anzuraten, während des Laufs sollte ein Läufer nur dann trinken, wenn er wirklich Durst hat.

Und dadurch wären wir auch schon beim nächsten Thema: dem Trinken. Natürlich ist das sehr wichtig – nicht nur während dem Lauf, sondern auch schon bei der Vorbereitung. Im Internet habe ich dazu 5 Tipps gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 😉

Fünf Tipps zum Trinken:

  • Täglich 1,5 – 2 Liter Wasser, damit der  Marathon insgesamt mit einer guten, körperlichen Grundversorgung starten kann. Etwa eine Stunde vor dem Marathon, sollte allerdings keine großen Mengen mehr getrunken werden, um den Magen nicht zu sehr zu belasten.
  • Verzicht auf zu süße Getränke. Diese können nur langsam für den Flüssigkeitsbedarf verwertet werden
  • Im Alltag kann auch Gemüse als Flüssigkeitslieferant dienen, zum Beispiel kleingeschnittene Gurken als Snack im Sommer.
  • Alkohol entzieht dem Körper Wasser und ist daher als Flüssigkeitslieferant ungeeignet. Alkoholfreies Bier, wie zum Beispiel Erdinger Alkoholfrei, hat hingegen eine isotonische Wirkung und ist auch im Sport sehr zu empfehlen.
  • Eine ähnliche Wirkung wie isotonische Getränke hat ganz normales, stilles Mineralwasser, wenn Sie es mit etwas Salz anreichern.

Gesundheit:

„Ich geh mal laufen“, gerade Laufanfänger sollten nicht unbedingt einfach los starten. Vor dem Trainingsbeginn sich einem Belastungs-EKG zu unterziehen, ein Lungentest und (wenn möglich) auch eine umfangreiche Blutuntersuchung machen zu lassen ist nicht die schlechteste Idee. So können schwerwiegende Erkrankungen ausgeschlossen werden und es kann durchgestartet werden. Am Besten einfach mal den (Fach-)Arzt fragen.

Na vielleicht auch mal Lust an einem Marathon teilzunehmen? Es muss ja nicht gleich ein 30 – 40 km Lauf sein, ihr könnt ja so wie ich klein beginnen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den STIMME Firmenlauf am 31. Juli und werde mich in den letzten Wochen noch fleißig meinem Trainings- und Ernährungsplan widmen.

Liebe Grüße

Kristina Enner

 

 


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China – eine unbekannte Welt

Gastbeitrag von Sabrina Neeser

Liebe Leser und Leserinnen,

sabrinanach Tatjana folgt nun der zweite Gastbeitrag in Kerstins Blog. Doch wer bin ich? Vielleicht könnt ihr euch noch an mich erinnern, ich habe (fast) vor genau einem Jahr über unser Azubi Wochenende im schönen Schloss zu Hopferau berichtet. Aktuell bin ich nun im vierten Praxissemester meines Studiums und bin derzeit in Bad Mergentheim eingesetzt. Gestartet habe ich im September 2012 als Praktikantin im Bereich der Gesundheit in Bad Mergentheim. So kam es auch zu meiner Studienwahl bei der BERA. Seit Oktober 2012 studiere ich am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach als erste und einzige Studentin der BERA Gesundheitsmanagement. Aber mein heutiger Beitrag wird sich um etwas komplett anderes drehen…

Da wären wir auch schon beim Thema: Stellt euch eine Weltkugel vor und dreht sie von Deutschland aus ein ganzes Stück weiter. Ich will euch heute nach China entführen – das viertgrößte Land der Erde und der bevölkerungsreichste Staat der Welt. 2/3 der Fläche sind von Gebirgen bedeckt und China ist ca. 17-mal so groß wie Frankreich. Zusammen mit Russland teilt sich die Volksrepublik die meisten Nachbarländer (insgesamt haben beide 14 Staaten angrenzend). Mit der Gesamtlänge von 22.133 Kilometer bildet China die längste Ländergrenze aller Staaten weltweit. Doch das ich noch nicht alles… Der drittlängste Fluss unserer Erde, der Jangtsekiang fließt durch Asien und mündet nördlich von Shanghai ins Meer. Doch vergesst bitte nicht den Mount Everest, der an der Grenze zu Nepal liegt und der höchste Berg der Welt ist.

Und zu guter Letzt, wo liegt wohl einer der größte Salzseen der Erde?

Genau, eure Antwort ist Richtig. Der liegt natürlich auch in China, der Qinghai-See.

Sabrina_02Bilder:
http://www.haolam.de/images//artikel/310314052325-b1-.gif
http://uebersetzer-link.de/images/China-Karte.jpg

 

 

 

So… Seid ihr alle noch am Ball oder habe ich euch mit diesen Informationen erschlagen? Wie ihr jetzt vielleicht nachvollziehen könnt, hat China einiges zu bieten und aus diesem Grund hab ich mich für dieses Land entschieden.

Entschieden, für was fragt ihr euch jetzt bestimmt? So wie Kerstin letztes Jahr mit ihrer Summer School in Chile werde auch ich Deutschland für ein paar Wochen verlassen und im August bei einer Summer School teilnehmen. Doch meine findet eben in China statt.

Nanjing 南京 – die südliche Hauptstadt

Am 07. August startet also die große Reise von Frankfurt aus in die 8.591,70 km entfernte Stadt Nanjing (Luftlinie). Da es sich hierbei um meine erste lange Flugreise handelt, bin ich schon total gespannt. Wird man irgendwann nicht mehr still sitzen können oder schlaf ich vielleicht den halben Flug über? Naja, wir warten es ab. Am Samstag geht es dann direkt los mit dem Programm. Erst besichtigen wir die Stadt, danach den Palast und zuletzt noch das städtische Museum in Nanjing. Unser Tagesablauf für die weiteren drei Wochen wurde von der chinesischen Universität gut durchgetaktet und lässt wenig Zeit zum Durchschnaufen. Aber wir machen dort ja auch keinen Urlaub, wie vielleicht ein paar von euch denken werden. Ganz im Gegenteil!

Unser Programm beginnt schon sehr früh…
Wie ich hörte wurden in den letzten Jahren Tai Ji Kurse vor dem Frühstück absolviert, da es in China schwülwarme 40 Grad im August haben kann. Das heißt seeehr früh aufstehen =/

Ihr müsst wissen, ich bin überhaupt kein Frühaufsteher. Um 8:30 Uhr müssen wir uns im Klassenraum der Southeast Universität einfinden und dann startet die Vorlesung „Chinese Language“. Danach geht es gleich weiter mit„International Business Communication“ und erst dann gibt es eine Mittagspause. Am Nachmittag begeben wir uns dann meist auf kulturelle Spurensuche. Eine Vielzahl verschiedener Tempel, Museen oder Denkstätten gibt es zu erforschen. Durch die Verbindungen der Universität und den Verantwortlichen besuchen wir ein bis drei chinesische Firmen. Da diese leider noch nicht exakt feststehen und sich auch ganz schnell ändern können, möchte ich nicht zu viel verraten. Doch das vergangene Jahr war es die Bank of China und ein technisch versiertes Unternehmen. Ich kann also gespannt sein.

Zhouzhuang周庄 – Venedig des Ostens

Nachdem wir die meiste Zeit in Nanjing verbracht haben werden, werden wir wir uns auf den Weg nach Shanghai machen. Doch während dieser Reise gibt es noch einen Stopp in einer Wasserstadt namens Zhouzhuang. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Stadt zwischen Seen und Flüssen. Sie gleicht einem Lotusblatt, das auf dem Wasser treibt. Zhouzhuang ist eine der bekanntesten „Wasserstädte“ Chinas und dementsprechend nicht nur das Ziel vieler Touristen. Den laut einer Überlieferung sollte ein Chinese drei Orte seines Landes unbedingt besucht haben. Einer davon ist die Stadt Zhouzhuang.

Shanghai 上海 – Perle des Orients

Den Name „Perle des Orients“ erlangte Shanghai durch seinen 468 Meter hohen Fernsehturm Oriental Pearl Tower. Dieser befindet sich im Stadtteil Pudong und ist uns Europäer aus einigen Filmen geläufig. Beispielsweise in Skyfall, dem neusten James Bond mit Daniel Craig. Auch das Shanghai World Financial Center ist eines der eindrucksvollsten Gebäude der Stadt.Mit einer Aussichtsplattform in 474 Metern über der Erdoberfläche hat man sicherlich einen schönen Fernblick. Da möchte ich unbedingt oben stehen und runter schauen =)

Peking 北京 – Nördliche Hauptstadt

Endlich Urlaub =)
Wenn sich das offizielle Programm dem Ende neigt und alle Studenten in den Flieger Richtung Frankfurt steigen, begebe ich mich mit drei anderen Studenten/innen auf den Weg nach Peking. Dort wollen wir noch ein paar Tage die chinesische Kultur genießen und uns natürlich die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in China anschauen. Ihr wisst mit Sicherheit wovon ich spreche, natürlich der Chinesischen Mauer.

Ich bin schon ganz gespannt, diese unbekannte Welt für mich zu entdecken. Aber jetzt genug von mir und meiner Reise!

Wohin wird es für euch dieses Jahr gehen? Habt ihr auch so tolle Pläne?

 


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Der etwas andere Weg zur Ausbildung

Gastbeitrag Tatjana Schmid:

Tatjana_02Hi, ich bin Tatjana. Ich vertrete für heute unsere Bloggerin Kerstin und werde über meine schon fast abgeschlossene Ausbildung bei der BERA schreiben.

Los geht’s: Warum hört ihr heute von mir?

Wie ihr bereits wisst, ist unsere liebe Bloggerin Kerstin mitten in ihren letzten Prüfungen und Vorbereitungen zur mündlichen Prüfung. Dadurch kam sie auf die Idee, einfach mal wieder die anderen Azubis einen Blogbeitrag schreiben zu lassen.

„Oh, Hilfe!“, dachte ich mir… Ich und Schreiben… und dazu noch einen Blogbeitrag. Meine Stärken liegen da eher im Zahlenbereich. 😀 Aber da ich es nicht übers Herz bringe unsere Kerstin hängen zu lassen, habe ich es nun versucht ;).

Und nun zu mir

Wie schon erwähnt ist mein Name Tatjana Schmied und ich bin 21 Jahre jung. Momentan mache ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der BERA und bin im letzten Jahr. Angefangen habe ich 2012 in der Niederlassung in Aalen. Seit Anfang 2013, unterstütze ich nun das Team Crailsheim.

2012 angefangen und 2014 schon fertig? Wie kann das sein?

Das liegt daran, dass ich erst ab meinem zweiten Lehrjahr bei der BERA angefangen habe. Mein erstes Lehrjahr lief außerbetrieblich bei der Deutschen Angestellten Akademie oder kurz DAA (Anm. Redaktion: Deutsche Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) – ein Weiterbildungsunternehmen). Bei der DAA waren mit mir etwa 25 bis 30 weitere Azubis beschäftigt. Ausgebildet wurden dort die Berufe Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Bürokauffrau/-mann, Verkäufer/-innen und Einzelhandelskauffrau/-mann. Wir Azubis betreuten einen Kiosk. Ich war für die Buchhaltung dort zuständig. Da knapp 30 Azubis für einen Kiosk zu viel sind und wir auch Abläufe aus richtigen Unternehmen kennenlernen sollen, haben die Azubis die Aufgabe, sich alle drei Monate einen Praktikumsplatz für drei Monate zu suchen. Durch eine Betreuerin bin ich dann auf die BERA aufmerksam geworden. Also hieß es nochmal: Bewerbung schreiben. Ich wurde anschließend zum Vorstellungsgespräch eingeladen und zack… saß ich auch schon bei der BERA in Aalen am Empfang. Am Anfang war es schon komisch, so ohne meine anderen Azubis und in einem anderen, fremden Betrieb. Das legte sich aber nach ein paar Tagen wieder, durch die freundliche Unterstützung meiner neuen Kollegen. Die drei Monate vergingen und das Praktikum neigte sich dem Ende zu. Meine Betreuerin von der DAA kam bei der BERA vorbei um noch ein Gespräch mit der Niederlassungsleiterin zu führen. Aber damit war es noch nicht vorbei! Ich durfte dank meiner guten Leistungen noch das komplette erste Lehrjahr als Praktikantin bei der BERA bleiben und ab dem zweiten offiziell als Azubi durchstarten.

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Hier seht ihr mich arbeiten in meiner Niederlassung in Crailsheim 😉

Als Azubi bei der BERA habe ich einen ganz anderen Aufgabenbereich. Statt mir Zahlen, habe ich nun sehr viel mit Bewerbern zu tun. Aber ich finde es echt cool. Der persönliche Kontakt macht mindestens genau so viel Spaß wie das Bearbeiten von Zahlen. 😉

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich nun schon fast abgeschlossen. Die Abschlussprüfungen sind im vollen Gange und die schriftliche Prüfung habe ich gut bestanden. Vorbereitet habe ich mich vor allem mit Prüfungsaufgaben der letzten Jahre und mit verschiedenen Arbeitsblättern. In zwei Wochen hab ich dann noch meine mündliche Prüfung, dann heißt es für mich ab ins Berufsleben. 🙂

Und damit verabschiede ich mich auch wieder

Viele Grüße

Tatjana


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Halbzeit erreicht!

Gastbeitrag von Kristina Enner 

Mein  Name ist Kristina Enner und ich bin 24 Jahre alt. Ich mache derzeit eine Ausbildung Kristina Ennerzur Personaldienstleistungskauffrau bei der BERA in Crailsheim und bin mittlerweile im 2. Ausbildungsjahr.

Warum ich als Azubi schon so alt bin? Das hat folgenden Grund: es ist meine zweite Ausbildung. Da ich mich nach meiner Ausbildung als Pharmazeutisch Technische Assistentin beruflich umorientieren wollte, bewarb ich mich erst bei der BERA als Projektmitarbeiterin. Und warum die BERA? Die BERA wurde mir von einer Bekannten empfohlen, die selber als Projektmitarbeiterin eingesetzt und sehr zufrieden war. Aber zum Glück wurde mein Potenzial schnell erkannt und mir wurde ein Ausbildungsplatz angeboten, den ich natürlich dankend annahm. Erst durfte ich mich als Praktikantin beweisen und begann dann anschließend im September meine Ausbildung.

Was, nochmal die Schulbank drücken?

Obwohl ich mir erst unsicher war, ob ich nochmal die Schulbank drücken möchte, weiß ich jetzt, dass es die richtige Entscheidung war. Azubis werden bei der BERA sehr geschätzt. Als erstes wird ein Willkommenstag für alle neuen Auszubildenden und Studenten organisiert. Dann gibt es immer tolle Aktionen wie z.B. die Renaturierung im Schloss zu Hopferau, wie schon bei den vorherigen Beiträgen ausführlich berichtet wurde. Vor der Geschäftsleitung durften wir uns bei der Gelegenheit auch gleich beweisen und eine Präsentation halten. Wer jetzt denkt – „ohje vor der Geschäftsleitung“ – so schlimm war es nicht. Im Gegenteil, es  war ein sehr tolles Erlebnis. Alle wichtigen Personen der Firma haben einem zugehört und am Schluss gab es Applaus und ein sehr großes Lob. Das lässt einen sehr stolz auf sich sein und man kann über sich hinaus wachsen. Da in der Schule sowieso sehr viele Projekte und Präsentationen gemacht werden, war das eine sehr gute Übung. Außerdem wird man auch für gute schulische Leistungen mit einer Prämie belohnt. Das war für mich letztes Jahr ein schönes Urlaubsgeld :).

Als Azubi bekommt man so ein umfangreiches Wissen wie sonst nicht mehr. Obwohl der  Beruf der Personaldienstleistungskauffrau schon so  umfangreich ist, wird die Ausbildung von der BERA sehr abwechslungsreich gestaltet. Das lässt sich darin erkennen, dass man alles mal machen darf und auch alle Abteilungen durchläuft – so ist man bestens informiert und kann das ein oder andere Mal sogar die anderen Kollegen aufklären.

Einige Abteilungen und Bereiche durfte ich nämlich schon durchlaufen. Eingelernt wurde ich erstmal im Assistenzbereich und am Empfang und durfte dann immer mehr Verantwortung übernehmen bis ich selbständig Vorstellungsgespräche führen durfte. Auch durfte ich schon das Team einer anderen Niederlassung unterstützen, die Buchhaltung kennenlernen und mich im Marketing kreativ beweisen. Dadurch konnte ich sehen, wie andere Niederlassungen arbeiten und in der Buchhaltung und Marketing auf die andere Seite des Geschehens blicken. Jetzt weiß ich, warum bestimmte Sachen genau so  gemacht werden sollen und nicht anders. Viele Aufgaben, die in der Niederlassung durchgeführt werden, werden nämlich dann in der Buchhaltung oder im Marketing weiterverarbeitet.

Nein, ich muss nicht Kaffee kochen…

Als Azubi darf man schnell Verantwortung übernehmen, z.B. durfte ich schon bei  Messen mitarbeiten und dabei selbständig die Bewerber und Kunden beraten. Aber auch das Führen von Vorstellungsgesprächen, die anschließende Beurteilung des Bewerbers und das Mitentscheiden, ob dieser Bewerber eine Zusage oder Absage bekommt, gehört mittlerweile zu meinen Aufgaben und verlangt viel Verantwortung. Denn die Kollegen müssen dann einem vertrauen und sich auf die Beurteilung verlassen können. Zu meinen Aufgaben gehört auch, die  eingehenden Bewerbungen zu sichten, Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen sowie Absagen der Bewerbungen zu schreiben. Bei Kundenanfragen suche ich nach geeigneten Bewerbern und für Bewerber wiederum nach geeigneten Kunden. Dazu gehört auch viel Recherchearbeit sowie Marktforschung und -erkundung dazu. Außerdem darf ich selbständig Stellenanzeigen verfassen und veröffentlichen. Zur Abwechslung darf ich auch am Empfang unterstützen und die Projektmitarbeiter betreuen.

Und stellt euch vor, das war noch nicht alles. Ich werde noch viele tolle neue Aufgaben kennenlernen und übernehmen, wie Kundenakquise und -betreuung.

Das Beste zum Schluss 😉

Zuletzt möchte ich noch mein Team in Crailsheim vorstellen. Wir sind ein junges und dynamisches Team. Aufgenommen wurde ich sehr herzlich und es konnten sich schnell Freundschaften bilden. Wir verbringen gerne die Zeit zusammen, auch in den Pausen oder außerhalb der Arbeitszeiten. Es ist unglaublich wichtig, Kollegen zu haben, mit denen man sich versteht, denn nur so ist man motiviert und geht auch gerne zur Arbeit. Toll finde ich auch, dass ich mich jederzeit miteinbringen darf und viel Wert auf meine Meinung gelegt wird. Schnell bekam ich das Gefühlt vermittelt, ein Teil des Teams zu sein.

Ein Beruf, viele Chancen

Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit, als Personalmanagerin im Recruiting oder im Vertrieb, als Personalreferentin oder auch als Personalsachbearbeiterin zu arbeiten. Wo genau mich mein Weg hinführen wird? Das weiß ich noch nicht, aber ich bin schon jetzt sehr gespannt!