Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Bewerbungstipps vom Profi

Nachdem unsere Azubis und Duale Studenten immer tolle Beiträge über Ihre Erfahrungen in Theorie und Praxis schreiben wäre es für Euch sicherlich spannend, auch mal die andere Seite zu hören. Was damit gemeint ist? Nun, mein Name ist Silvia Albrecht und mein Job bei der BERA ist die Personalentwicklung. Damit fällt auch die Auswahl und Betreuung unserer Azubis und Studenten in mein Ressort.
silvia albrechtWomit ich auch schon beim Thema bin:

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf der Suche nach Nachwuchskräften für das Jahr 2018! In den BERA-Niederlassungen Crailsheim und Schwäbisch Hall wird jeweils ein/e Kauffrau/-mann für Büromanagement mit der Vertiefung Personalwesen gesucht. Und für unsere Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall suchen wir eine/n Kauffrau/-mann für Büromanagement mit der Vertiefung Buchhaltung sowie eine/n Informatikkauffrau/-mann IT.  Falls diese Ausbildungsberufe Euch interessieren dann wartet nicht mehr lange und bewerbt Euch unter karriere@bera.eu!

Mein Job macht Spaß – zumal wir hier bei der BERA die Ausbildung unserer Nachwuchskräfte auch ernst nehmen. Wir haben die Auszeichnung DUALIS von der IHK als herausragender Ausbildungsbetrieb erhalten und sind langjähriger Partner der DHBW in Heilbronn.

Jedem von Euch ist das Bewerbungsprozedere sicherlich bekannt, daher will ich Euch heute aus der Perspektive eines Personalentscheiders wichtige Punkte vorstellen.

Wenn eine Bewerbung bei uns ankommt (wir bevorzugen übrigens elektronische Bewerbungen im PDF-Format! ;-)), wird zunächst geprüft, ob alle relevanten Unterlagen beigefügt sind. Dazu gehören:

  • Ein ansprechendes Deckblatt (mit der Stellenbezeichnung und ggf. einem Bewerbungsfoto von Euch)
  • Ein aussagekräftiges Anschreiben (unterschrieben)
  • Ein aktueller Lebenslauf (unterschrieben)
  • Sowie Eure Schulzeugnisse

Bei Eurer Bewerbung sollte Ihr auf folgende Dinge achten:

  • Rechtschreibfehler in einem Dokument Eurer Bewerbung sind echt ein NO GO!
  • Die Dateien sollten ordentlich beschriftet und die Bewerbung ansprechen gestaltet sein, wobei „Weniger ist oftmals mehr! ;)). Falls Ihr Eure Bewerbung auf Postweg versendet so nutzt die Standard-Bewerbungsmappen. Nicht geeignet sind z.B. pinkfarbene Ordner mit Einhörnern oder sonstigen kreativen Mustern.
  • Im Anschreiben wollen wir nicht nur über Euch etwas erfahren sondern auch die Gründe lesen, warum Ihr die Ausbildung bei uns absolvieren wollt bzw. warum Ihr zu uns passt. Informationen zu uns erhaltet Ihr im Internet. Nutzt dies generell zur Informationensuche und überlegt Euch gut, was Ihr denn eigentlich wollt.

Ich weiß, es ist schwierig zu wissen was man genau will wenn man direkt von der Schule kommt. Hilfreich sind Praktika oder ein soziales Jahr oder auch eine Tätigkeit im Ausland (Aupair oder ähnliches). Ihr erweitert Euren Horizont, bekommt mehr Lebenserfahrung und habt Euer Berufsziel vielleicht klarer vor Augen. Ich finde dies sehr positiv und sehe es als Vorteil, mit etwas Lebenserfahrung in die Ausbildung zu starten.

Auf was Achten wir bei Euren Schulnoten?
Ihr wisst es selber, die Noten sind wichtig! Wie könnte ich mit gutem Gewissen einen Auszubildenden für einen kaufmännischen Beruf einstellen, dessen Bewerbung bereits voller Rechtschreibfehler oder ungeschickter Formulierungen ist? In der Buchhaltung ist eine hohe Zahlenaffinität vorausgesetzt, daher ist hier auch die Mathenote wichtig. Insgesamt denke ich, dass Eure Interessen und Stärken aus dem Zeugnis erkennbar werden.

Auch Hobbys und ehrenamtliche Tätigkeiten können überzeugen!
In Eurer Freizeit beschäftigt Ihr Euch mit spannenden Dingen oder seid ehrenamtlich tätig? Solche Infos machen Euch für uns interessant. Wir können uns ein besseres Bild von Euch machen und Ihr differenziert Euch von anderen Bewerbern!

Wie geht es nach dem Bewerbungseingang weiter?
Wenn Ihr unser Interesse geweckt habt laden wir Euch zu einem Telefoninterview ein. Ähnlich wie im Vorstellungsgespräch werden Euch dabei Fragen gestellt: Von der Wahl des Ausbildungsberufes bis hin zu den Argumenten die für die BERA sprechen und warum Ihr die/der Richtige für unser Unternehmen seid. Wichtig hierbei: SEID GUT VORBEREITET! Lest Euch nicht nur die Stellenanzeige durch sondern seid auch über die BERA und dem Beruf im Allgemeinen informiert. Natürlich habt aber auch Ihr die Gelegenheit Fragen zu stellen – nutzt diese!

Was solltet Ihr für das Telefoninterview tun?
Während des Telefoninterviews solltet Ihr auf KEINEN FALL TV oder Musik nebenher laufen lassen oder gar irgendwohin unterwegs sein. Ihr solltet Ruhe haben und Eurem Gesprächspartner Aufmerksamkeit entgegenbringen! Eine gute Vorbereitung hinterlässt einen guten Eindruck und bringt Euch wieder einen Schritt weiter. Keine Fragen zu stellen und nicht genau wissen, welches Unternehmen am Apparat ist, lässt die Chance auf den Ausbildungs-/Studienplatz schwinden.

Nach dem Telefoninterview ist vor dem Vorstellungsgespräch!
Habt Ihr uns überzeugt so laden wir Euch zu einem Vorstellungsgespräch ein. Neben Pünktlichkeit und  korrekter Kleidung lautet mein wichtigster Tipp: Bereitet Euch gut vor!!! Ihr solltet wissen in welche Firma Ihr geht, wie Ihr Euch vorstellt und was Euch in Eurer Ausbildung wichtig ist. Tauscht Euch in der Schule oder in der Familie  dazu aus – Erfahrungen, Erwartungen, Fragen. Nehmt etwas zum Schreiben mit ins Gespräch, sonst wirkt es, als ob Euch die Antworten nicht wichtig sind.

Wir – auf der anderen Seite vom Tisch – sind auch nur Menschen und wollen Euch kennenlernen: was macht Euch aus, was liegt Euch, woran habt Ihr Spaß, was sind Eure Stärken, Visionen und Pluspunkte. Verstellt Euch nicht, denn davon hat niemand etwas!

Noch ein kleiner Tipp von mir: Die Umgangsformen sind sehr wichtig. Dies Beginnt schon bei einem ordentlichen Händedruck und einem Lächeln auf den Lippen.

Nun wünsche ich Euch viel Erfolg bei der eigenen Bewerbung! AngelaDiPintoZur Verstärkung des BERA-Teams suchen wir junge Leute die sich engagieren, Ihre Ideen einbringen und neue Impulse setzen. Wenn Euer Interesse geweckt ist bewerbt Euch gleich!

Ihr dürft Euch auf eine fundierte Ausbildung und im Anschluss daran auf eine tolle Karriere bei der BERA, mit wirklich guten Weiterbildungsmöglichkeiten, freuen. 🙂

Bis bald….

Silvia Albrecht
Referentin Personalentwicklung

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Die Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit

Merry Christmas – Feliz Navidad – Joyeux Noel – Fröhliche Weihnachten

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen und wecken Freude in allen Herzen. Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen, was sollen wir singen, was sollen wir sagen? Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste! Wir wollen euch danken für alle Gaben und wollen euch immer noch lieber haben.  Gustav Falke

Ein weihnachtliches Hallo an alle Leserinnen und Leser,

nein, heute bloggt keiner unserer Azubis oder Studenten sondern Kerstin Adam mittlerweile als Junior Marketing Managerin bekannt. 😉 In meinem letzten Blogbeitrag als duale Studentin erläuterte ich euch, was Corporate Social Responsibility, kurz CSR, bedeutet und dass dieses Thema nun in meinen Aufgabenbereich fällt. 😉

Im Grunde geht es darum, freiwillig soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in das wirtschaftliche Handeln einzubeziehen und somit verantwortlich und nachhaltig zu arbeiten. So passt CSR besonders gut in die Weihnachtszeit. Bei der BERA lautet die Devise: „Spenden statt Schenken“. Wir lassen unseren Kunden eine Karte mit weihnachtlichen Grüßen zukommen. Auf dieser verweisen wir darauf hin, dass wir Spenden statt Schenken. Für jeden Kunden der uns eine Antwort zukommen lässt, spenden wir einen Betrag an „Habitat for Humanity“. So leisten wir auch in dieser Jahreszeit einen Beitrag an diejenigen, die unsere Hilfe gebrauchen könne. Die weihnachtliche Magie besteht nicht nur aus der Familie, Gemeinschaft und dem Rückhalt sondern auch daraus an das Schicksal anderer Menschen zu denken und Dankbar für die eigene Situation zu sein. So kann aus der Besinnlichkeit die Fähigkeit werden, Geborgenheit und Zuwendung zu spenden. 🙂
weihnachten_grünAuch Ihr da draußen könnt in der Weihnachtszeit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Neben unserer Aktion „Spenden statt Schenken“ gibt es weitere Alternativen. Anstatt etwas Materiellem könnt Ihr euren Liebsten gemeinsame Zeit, einen gemeinsamen Gemüsegarten, eine Gemüsekiste oder ein Bienenhotel, um das ihr euch zusammen kümmert, schenken. 🙂

Ihr wollt lieber ein Do-It-Yourself Geschenk? Dann macht euren Liebsten doch einen eigenen Lippenbalsam. Klinkt kompliziert? Ich zeig euch wie das geht und was ihr benötigt?

Zutaten: „Lippenbalsam der Weihnachtsfee“

1 EL Bienenwachs ½ EL Sheabutter
1 EL Kokosöl Ein wenig Lippenstift
1 leeres Glas (z.B. Marmeladenglas) 1 leere Labellohülle oder ein kleines Döschen

Step 1:  Wasser in einem Kochtopf zum Kochen bringen
Step 2:  Das leere Glas in das kochende Wasser stellen und den Esslöffel Bienenwachs hinzugeben, bis dieses geschmolzen ist
Step 3:  Anschließend den Esslöffel Kokosöl dazugeben und den halben Löffel Sheabutter
Step 4: Das Gemisch mit einem Holzlöffel verrühren
Step 5:  Den Topf von der Herdplatte nehmen und ca. einen halben Zentimeter Lippenstift hinzufügen
Step 6:  Das Gemisch wieder zu einer einheitlichen Masse verrühren
Step 7:  Zu guter Letzt die Masse in die Labellohülle oder das Döschen gießen und trocknen lassen
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Habt Ihr jedoch schon ein Geschenk könnt Ihr auch beim Verpacken nachhaltig handeln. Ob Geschenkbänder aus alten Stoffresten oder Recycling-Geschenkpapier, hier könnt Ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. 🙂

Wie Ihr sehen könnt, gibt es Unmengen an Möglichkeiten euer persönliches CSR auch in die Weihnachtszeit miteinzubeziehen. In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebste Grüße von der Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit 🙂


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Auf der Zielgeraden

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Fabio Schumacher, ich studiere bei der BERA GmbH BWL Dienstleistungsmanagement mit Fachrichtung Personal und Vertrieb im dualen System.

Endspurt! Die vorletzte Praxisphase hat begonnen!

Seit zwei Wochen bin ich wieder zurück in der Niederlassung Heilbronn und schon wieder mitten drin im Arbeitsalltag bei der BERA. Es ist unglaublich, aber die Zeit meines dualen Studiums verging wie im Flug, so dass nun die vorletzte Praxisphase ansteht, bevor ich mein Studium im Sommer abschließen werde. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen Mitarbeitern und Kollegen der BERA GmbH bedanken, die mich in dieser Zeit betreut und unterstützt haben!

Mit Beginn dieser Praxisphase habe ich die Urlaubsvertretung von Frau Breillac (Personalmanagerin) übernommen. Mein Hauptaufgabenfeld liegt in den nächsten drei Wochen daher in der Betreuung eines unserer Großkunden. Die Betreuung dieses Kunden ist sehr interessant und ich lerne jede Menge über die Vorgänge im Bereich des Key-Account-Managements. Da wir einen Master-Vendor-Vertrag besitzen, betreut man dabei sowohl die Ansprechpartner der Co-Lieferanten, als auch die Ansprechpartner (in den meisten Fällen Personalreferenten/innen) des Kundenunternehmens direkt. Co-Lieferanten sind Marktteilnehmer, die uns bei der Rekrutierung von geeignetem Personal unterstützen. Somit befindet sich die BERA in einem Dreiecksverhältnis:
Master-vendor

Ein Master-Vendor zu sein bedeutet, die Schnittstelle zwischen Markt und Kunde zu sein. Alles wird zentral über den Master/BERA geregelt. Kundenseitige Anfragen oder sonstige Informationen werden alle an die BERA weitergegeben, die diese dann an die Co-Lieferanten berichtet.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie viele neue Einblicke man in dieser Zeit erhält und wie vielfältig diese Aufgabe ist! Ich freue mich deshalb sehr, diese Verantwortung in den nächsten Wochen tragen zu dürfen.

Bis dahin, alles Gute! 🙂


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Mein Weg bei der BERA

Gastbeitrag von Yvonne Männicke

Nachdem ich mich die letzten zwei Jahre erfolgreich vor einem Blogbeitrag drücken konnte, hat mich Kerstin nun doch dazu bewogen, auch mal einen netten Text in ihrem Blog zu hinterlassen 🙂

Wer ich bin?!

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Ausbildungsleiterin Laura Buscemi und ich (v.r) 😉

Mein Name ist Yvonne, ich bin 22 Jahre alt und startete 2012 bei der BERA in Heilbronn. Ich hatte das Glück, dass ich meine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation hier beenden durfte und nun als Personalassistentin am Empfang starten darf.

Wieso kam ich zu einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich?

Nachdem ich die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen hatte, konnte ich mir nicht so recht vorstellen, schon arbeiten zu gehen. Zudem wird es mit einem Hauptschulabschluss immer schwerer, in der Berufswelt Fuß zu fassen.

Für mich war also klar: „Ich hole meine mittlere Reife nach, um mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben“.

Leichter gesagt, als getan! Ich dachte, ich geh einfach mal zwei Jahre auf eine Schule und mache einen ganz normalen Realschulabschluss und plötzlich muss ich entscheiden, mit welchem Schwerpunkt ich meine Mittlere Reife abschließen möchte. Pflege? Handwerk? Kaufmännisch?

Ich habe mich also für den kaufmännischen Bereich entschieden und habe sehr schnell festgestellt, dass mir dieser Bereich sehr viel Spaß macht und sehr umfangreich ist. Somit war ziemlich schnell klar welchen Weg ich nach meiner mittleren Reife gehen werde.

Wie kam ich also zur BERA?

Mein erstes Lehrjahr verbrachte ich in einem kleinen Familienunternehmen im Bereich „Kranleistungen und Schwertransporte“. Hier fühlte ich mich jedoch unwohl und entschied mich, nach etwas neuem Ausschau zu halten. Glücklicherweise kam es dann, kurz vor Ende der Sommerferien, zu einem Vorstellungsgespräch bei der BERA, einem Probearbeitstag und dann zu einem Ausbildungsvertrag 🙂

Wie läuft so eine Ausbildung bei der BERA ab?

Meine Ausbildung hier war wirklich sehr abwechslungsreich und noch interessanter, als ich es mir vorgestellt hatte.

Gestartet habe ich am Empfangsbereich. Ich hatte eine sehr intensive und gute Einarbeitungsphase – vielen Dank an Frau Ertürk dafür! 🙂

Während der Ausbildung durchläuft man viele verschiedene Bereiche wie z.B. die Marketingabteilung oder die Buchhaltung und man bekommt auch einen Einblick in andere Niederlassungen.

Neben meinen alltäglichen Aufgaben durfte ich auch immer wieder in neue Bereiche schnuppern. Ich verbrachte z.B. eine Zeit lang im Recruiting-Team, durfte eines unserer On-Site-Büros kennenlernen und bekam eine Führung durch das Fleischwerk eines Kundenunternehmens.

Was erwartet mich nun?

Wie gesagt, habe ich nun das Glück, bei der BERA bleiben zu dürfen. Seit dem 22.07.14 arbeite ich am Empfang als Personalassistentin. Hier empfange ich die ganzen Bewerber. Ob per Telefon, per E-Mail oder persönlich, ich lerne hier viele verschiedene Menschen kennen und jeder hat seine eigene Geschichte. Ich bearbeite die E-Mails und die Anliegen unserer Mitarbeiter. Außerdem pflege ich die Daten für die neuen Mitarbeiter ein, vereinbare Termine und erfasse Bewerbungen. Es bleibt also weiterhin sehr vielseitig und abwechslungsreich, genauso wie es sein soll! 🙂

Yvonne


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Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Gastbeitrag Nadine Pritzkow

Hallo liebe Leser und liebe Leserinnen,

Nadine Pritzkowein dreiviertel Jahr später und wieder ein Jahr älter, möchte ich Euch von meinen Höhepunkten im täglichen Arbeitsleben berichten.

Bevor ihr euch fragt: „Wer war sie noch gleich?“, möchte ich nochmal kurz auf mich eingehen.

Mein Name ist Nadine Pritzkow und ich werde bei der BERA GmbH zur Personaldienstleistungskauffrau ausgebildet. Ich bin noch im zweiten Lehrjahr, was sich jedoch ab September ändern wird. Denn dann komme ich ins dritte Lehrjahr und ich freue mich schon sehr darauf. 🙂 Noch mehr Erfahrungen sammeln, mehr Aufgaben übernehmen und noch mehr überraschende Ereignisse.

Und manchmal werden wir alle Eventmanager

Das Thema meines heutigen Blogbeitrags ist ein sehr interessanter Aufgabenbereich, der in meinem Ausbildungsberuf nicht unbedingt üblich ist: Veranstaltungen. Für gewöhnlich werden diese von unserer Marketingabteilung organisiert und ich hatte schon letztes Jahr bei meinem Einsatz in der Abteilung die Möglichkeit, dort auch mal in die Organisation und Planung zu schnuppern. Jedoch gibt es auch Veranstaltungen, bei denen wir als Niederlassung gefragt sind. Beispielsweise eine Veranstaltung in diesem Monat mit einem Kunden von uns. Dieser wollte ein Event rund um das Thema Corporate Social Responsibility mit uns machen. Weil wir für den Kunden die direkten Ansprechpersonen sind, hatte sich unsere Niederlassung, entschieden, die Veranstaltung selbst in die Hände zu nehmen. (mit Hilfestellungen des Marketings natürlich 😉 ).

Es musste viel vorbereitet werden und das ist ein kleiner Ausschnitt unsere Checkliste:

Wir mussten:

  • die Räume organisieren
  • den Vortrag vorbereiten
  • die Einladungen verschicken
  • das Catering organisieren
  • Und natürlich: wo bleiben die Hunde? 😉

Vor allem der letzte Punkt ist für unsere Niederlassung nicht zu unterschätzen. Wir haben nämlich auch zwei Bürohunde, um die sich abends auch gekümmert werden muss. Nachdem die Lösung für diese gefunden wurde, konnte es dann auch mit der Veranstaltung losgehen.

Nadine

Mein Team und ich bei der Veranstaltungsvorbereitung 😉

Die Vortragsthemen

Bei der Veranstaltung diesen Monat ging es ja, wie bereits erwähnt, um CSR. Dabei wurde näher darauf eingegangen, wie man seine Mitarbeiter sozial so weit unterstützen kann, sodass dies zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens beiträgt. Bei anderen Veranstaltungen, die ich sonst besuchen durfte, wurden andere Themen beleuchtet, die von den meisten  Unternehmen auch eher vernachlässigt werden oder noch gar nicht wahrgenommen wurden; so z.B. Erschöpfungsdepression oder Mitarbeiterwertschätzung.

Als Auszubildende bei der BERA kann einem also gar nichts Besseres passieren. Man sitzt gleich an der Quelle, wenn es um spannende Themen geht. Egal ob soziale und ökologische Verantwortung oder Erschöpfungsdepression – man kann dabei sehr viel Wissen mitnehmen. Dies ist nicht nur praktisch für die Niederlassung, sondern auch für das theoretische Schulwissen. Als Beispiel passt hier relativ schön, dass wir eine Woche nach einem Vortrag über Mitarbeitermotivation in der Schule das gleiche Thema hatten. Meine Lehrer haben ganz schön geschaut, als ich ihnen jede Frage richtig beantworten konnte. 😉

Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Natürlich begegnet man bei so einer Veranstaltung vielen unterschiedlichen Personen. Beispielsweise auch Geschäftsführern. Weil das Networking natürlich eine sehr große Rolle bei solchen Veranstaltungen spielt, kommt man nicht umher, sich auch mit ihnen zu unterhalten.

Das hört sich jetzt leicht an, kostet aber am Anfang ganz schön Überwindung. Wenn man sich bewusst wird, dass man als kleine Azubine gerade mit einem Geschäftsführer von einem größeren Unternehmen redet, dann bekommt man doch ein etwas mulmiges Gefühl. Jedoch kann ich nach den vielen Veranstaltungen sagen: So schlimm ist es überhaupt gar nicht. Das sind auch nur Menschen. Manche davon sind netter, andere eben nicht. Jedoch muss man dabei wirklich keine Panik verspüren. Und wie sagt man so schön: Übung macht den Meister 🙂

Und mit dieser Weisheit verabschiede ich mich dann mal wieder.

Schöne Grüße

Eure Nadine Pritzkow


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„Lass uns joggen gehen“ – meine Tipps zur Vorbereitung auf den STIMME Firmenlauf

Gastbeitrag Kristina Enner

Kristina EnnerHallo liebe Leserinnen und liebe Leser,

unsere Bloggerin Kerstin ist noch mittendrin in ihren Prüfungsstress und das während der WM. Doch wie sie schon im letzten Beitrag berichtet hat und durch die tollen Tipps zur Prüfungsvorbereitung während der WM, ist sie durch ihr Zeitmanagement bestens organisiert und gewappnet für die letzte wichtige Prüfung.

Heute möchte ich sie etwas entlasten und habe diesen Blogbeitrag verfasst.

Nur kurz zur Erinnerung: mein Name ist Kristina Enner und ich absolviere in Crailsheim meine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau im zweiten Ausbildungsjahr. Im März hatte ich bereits in einem Blogbeitrag ausführlich über mich und meine Ausbildung berichtet. Daher widme ich mich heute, passend zur WM, meinen sportlichen Vorbereitungen für den anstehenden STIMME Firmenlauf.

Was ist der STIMME FIRMENLAUF?

Dieses Jahr findet am 31. Juli um 19:00 in Heilbronn der bereits 6. STIMME Firmenlauf statt.

Der STIMME Firmenlauf präsentiert von der Kreissparkasse Heilbronn ist ein jährlich wiederkehrender Team-Laufwettbewerb, bei dem pro Team jeweils vier Personen (Kollegen / Freunde / Sportkameraden / Skatkumpels / Familien / usw.) gleichzeitig an den Start gehen. Auch dieses Jahr gibt es 6.000 Startplätze.

Die zu bewältigende Laufdistanz, liegt bei ca. 5,1 km. Diese kurze Distanz und das einfache Streckenprofil, d.h. ohne schwere Steigungen, im Vergleich zu den bekannten City-Läufen oder (Halb)Marathonwettbewerben ermöglicht auch eine Teilnahme für viele begeisterte Freizeitsportler.

Viele Firmen und Einrichtungen, sowie die BERA unterstützen und fördern diese Firmenläufe. Durch die Teilnahme der Teams wird es zu einem Gemeinschaftserlebnis. Auch habe ich viele meiner Kollegen und Kolleginnen kennen gelernt, die ich bisher nur kurz gesehen hatte oder nur vom Telefon kannte. Es hat super viel Spaß gemacht und hat auch das Team zusammengeschweißt. Das wichtigste vor, während und nach dem Lauf  ist das alle Teilnehmer/innen Spaß haben und daher gibt es nach der Siegerehrung auch eine stimmungsvolle After-Run-Party.

Natürlich ist auch die Förderung des Fitness sehr wichtig. Denn vor allem bei sitzenden Tätigkeiten sind die (Ausgleichs-) Bewegungen sehr wichtig.

Seit ich joggen gehe, fühle ich mich auch viel fitter und habe weniger Rückenschmerzen vom Dauersitzen.

Rückblick

Da ich schon letztes Jahr mitgelaufen bin und es sehr viel Spaß gemacht hat, werde ich auch dieses Jahr mein bestes geben.

Aus Erfahrung kann ich sagen, ohne die entsprechende Vorbereitung wird es für einen unsportlichen, wie mich, schon etwas schwierig auch die 5,1 km zu bewältigen. Letztes Jahr war ich zwar hin und wieder mal auf dem Laufband im Fitnessstudio, aber das war es auch schon. Deshalb hab ich mir für dieses Jahr vorgenommen rechtzeitig mit dem Training zu beginnen und  unter die 30 Minuten zu kommen.

Jeden 2. Tag heißt es für mich 1 h joggen und das im Freien, denn man glaubt es nicht, aber es macht ein großen Unterschied ob es ein Laufband ist oder doch der eigene Antrieb.

Auch dieses Jahr werde ich wieder meinen Kumpel mitnehmen, denn das Laufen zu zweit macht einfach mehr Spaß und man kann sich gegenseitig anfeuern und motivieren. Zudem lässt sich beim Training der Schweinehund besser überwinden.

Für euch hab ich hier noch ein paar gute Tipps für die Vorbereitung eines Marathon-Laufs. Zur Vorbereitung gehört nämlich nicht nur das Ausdauertraining vor dem Lauf, sondern auch die richtige Ernährung und Kleidung.IMG_0254

Das Training:

Es gilt für den Langstreckenläufer vor allem die Ausdauer zu trainieren. Zunächst sollte die aktuelle Ausdauer realistisch eingeschätzt, und sich dann ein erreichbares Ziel gesetzt werden. So muss nicht von Beginn bei den 5,1 Kilometer die 30 Minuten angestrebt werden, sondern erst einmal beispielsweise 40 Minuten. Auch einfach mal die Strecke durchzulaufen zählt schon als Erfolg.

Langsame Dauerläufe sind das wichtigste Element des Marathontrainings und dienen dazu, Kondition aufzubauen. Gelegentliche Sprints lockern das Training auf und sorgen für den Aufbau des entsprechenden Tempos.

Auch die Gelenke und Muskeln müssen trainiert werden. Um beides zunächst nicht zu belasten und Verletzungen im Training zu vermeiden, spielt die Bodenbeschaffenheit bei längeren Läufen eine wichtige Rolle. Weicher Boden, wie etwa Waldboden, gibt unter den Füßen nach und schont so die Gelenke. Erst wenn lange Läufe hier problemlos zu bewältigen sind, sollte auch auf Asphalt, also unter  Marathonbedingungen trainiert werden.

Um Verletzungen und Übertraining zu vermeiden, sollte man sich pro Woche nicht mehr als um zwei bis drei Kilometer steigern.

Die benötigte Trainingszeit hängt natürlich vom individuellen Trainingsstand ab. Empfohlen wird ein Trainingszeitraum von ca. 8 – 10 Wochen.  Dabei sollte 3 – 4-mal pro Woche trainiert werden. Wenn möglich sollte ein Regenerationstag nach jedem Trainingstag folgen. Denn nach jedem hartem Training ist das Immunsystem geschwächt. Außerdem erfolgt der Muskelaufbau hauptsächlich in der Regenrationsphase.

An einem Tag sollte man sich an neuen, längeren Distanzen versuchen. Auch mit Gehpausen kann man die gleichen Trainingseffekte erzielen als wenn  komplett durchgelaufen wird. Wenn die Strecke gedanklich in machbare Teilstücke aufgeteilt wird, schüchtert die volle Distanz nicht ein.

Ich persönlich jogge gerne im Wald. Dabei genieße ich immer die tolle Waldluft.

Ohne einen Trainingsplan ist es manchmal sehr schwierig, sich fürs Lauftraining zu motivieren. Oft will man lieber vor dem Fernseher sitzen und zu Hause bleiben. Ein Trainingsplan zwingt dazu, hinauszugehen und zu trainieren, selbst wenn die Motivation einmal nicht da ist. Gleichzeitig verhindert er auch, dass übermotiviert zu viel trainiert wird.

Ach ja: um Ausdauer aufzubauen braucht man sehr viel Zeit. Schön die Ruhe bewahren ;).

Die richtige Kleidung:

Um die lange Belastung  bewältigen zu können, muss der Körper gut trainiert, aber auch gut gerüstet sein. Die Anschaffung von guten Laufschuhen, die in einem speziellen Fachgeschäft erworben werden sollten, ist Grundvoraussetzung. Das Fachpersonal kann hier auf eventuell unerkannte Fehlstellungen der Füße hinweisen und einen Schuh empfehlen, der diesem Problem entgegenwirkt und die laufspezifische Belastung reduziert. Durch gute Laufschuhe können unnötige Belastungen von Fuß und Gelenken vermieden werden.

Die Wichtigkeit von Sportsocken wird jedoch oft unterschätzt. Um Blasen zu vermeiden, sollten Laufsocken getragen werden. Im Gegensatz zu normalen Freizeitsocken liegen Laufsocken enger an und bestehen zudem aus speziellen Fasern und passen sich dem Fuß optimal an.

Da hab ich leider auch schon meine schlechten Erfahrungen gemacht und da bringt es auch nichts Barfuß weiter zu joggen. Im ersten Moment ist es zwar ein befreiendes Gefühl, doch für die Gelenke ist es sehr schmerzhaft.

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Ernährung:

Ziel der Ernährung ist die Vergrößerung der Kohlenhydratspeicher. So lässt sich der Blutzuckerspeigel beim Lauf stabil halten, was Leistungseinbrüche vorbeugt. Auch erleichtert eine kohlenhydratreiche Ernährung die Regeneration nach dem Marathon und schützt zudem das Immunsystem. Sportlern und besonders Langstreckenläufern wird empfohlen, ungefähr 2/3 der von ihnen zu sich genommen Nahrung, durch kohlenhydrathaltige Lebensmittel zu decken. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sind unter anderem Kartoffel, Getreide, Hülsenfrüchte, Reis,  Karotten, Äpfel und Bananen. Diese Lebensmittel sollten daher in keinem Marathon-Ernährungsplan fehlen. Abstand sollte man vor leicht resorbierbaren Kohlenhydraten halten. Diese sind unter anderem in Süßigkeiten, Limonaden oder Weißbrot enthalten. Diese haben zwar den Vorteil, dass sie dem Körper schnell Energie liefern können, da sie den Blutzuckerspiegel kurzfristig erhöhen. Durch die Ausschüttung von Insulin fällt der Blutzuckerspiegel jedoch schnell wieder ab – das typische Heißhungergefühl ist die Folge. In meiner Trainingsphase versuche ich deshalb komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Das fällt mir zwar schon etwas schwer, aber ich halte durch. Dafür esse ich auch mehr Nudeln als sonst, damit ich meinen Kohlenhydratanteil erhöhen kann.

Wichtig ist, dass dem Körper genügend Kalorien zugeführt werden. Eine Unterversorgung wirkt leistungshemmend, da die Muskeln dann nicht mehr mit genügend Energie versorgt werden.

Wissenschaftler und erfahrene Sportler diskutieren über die optimale Flüssigkeitszufuhr. Die Zahlenunterschiede für die Menge, die ein Läufer beim Marathon trinken sollte, variieren teilweise beträchtlich. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vordem Lauf ist unbedingt anzuraten, während des Laufs sollte ein Läufer nur dann trinken, wenn er wirklich Durst hat.

Und dadurch wären wir auch schon beim nächsten Thema: dem Trinken. Natürlich ist das sehr wichtig – nicht nur während dem Lauf, sondern auch schon bei der Vorbereitung. Im Internet habe ich dazu 5 Tipps gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 😉

Fünf Tipps zum Trinken:

  • Täglich 1,5 – 2 Liter Wasser, damit der  Marathon insgesamt mit einer guten, körperlichen Grundversorgung starten kann. Etwa eine Stunde vor dem Marathon, sollte allerdings keine großen Mengen mehr getrunken werden, um den Magen nicht zu sehr zu belasten.
  • Verzicht auf zu süße Getränke. Diese können nur langsam für den Flüssigkeitsbedarf verwertet werden
  • Im Alltag kann auch Gemüse als Flüssigkeitslieferant dienen, zum Beispiel kleingeschnittene Gurken als Snack im Sommer.
  • Alkohol entzieht dem Körper Wasser und ist daher als Flüssigkeitslieferant ungeeignet. Alkoholfreies Bier, wie zum Beispiel Erdinger Alkoholfrei, hat hingegen eine isotonische Wirkung und ist auch im Sport sehr zu empfehlen.
  • Eine ähnliche Wirkung wie isotonische Getränke hat ganz normales, stilles Mineralwasser, wenn Sie es mit etwas Salz anreichern.

Gesundheit:

„Ich geh mal laufen“, gerade Laufanfänger sollten nicht unbedingt einfach los starten. Vor dem Trainingsbeginn sich einem Belastungs-EKG zu unterziehen, ein Lungentest und (wenn möglich) auch eine umfangreiche Blutuntersuchung machen zu lassen ist nicht die schlechteste Idee. So können schwerwiegende Erkrankungen ausgeschlossen werden und es kann durchgestartet werden. Am Besten einfach mal den (Fach-)Arzt fragen.

Na vielleicht auch mal Lust an einem Marathon teilzunehmen? Es muss ja nicht gleich ein 30 – 40 km Lauf sein, ihr könnt ja so wie ich klein beginnen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den STIMME Firmenlauf am 31. Juli und werde mich in den letzten Wochen noch fleißig meinem Trainings- und Ernährungsplan widmen.

Liebe Grüße

Kristina Enner

 

 


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China – eine unbekannte Welt

Gastbeitrag von Sabrina Neeser

Liebe Leser und Leserinnen,

sabrinanach Tatjana folgt nun der zweite Gastbeitrag in Kerstins Blog. Doch wer bin ich? Vielleicht könnt ihr euch noch an mich erinnern, ich habe (fast) vor genau einem Jahr über unser Azubi Wochenende im schönen Schloss zu Hopferau berichtet. Aktuell bin ich nun im vierten Praxissemester meines Studiums und bin derzeit in Bad Mergentheim eingesetzt. Gestartet habe ich im September 2012 als Praktikantin im Bereich der Gesundheit in Bad Mergentheim. So kam es auch zu meiner Studienwahl bei der BERA. Seit Oktober 2012 studiere ich am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach als erste und einzige Studentin der BERA Gesundheitsmanagement. Aber mein heutiger Beitrag wird sich um etwas komplett anderes drehen…

Da wären wir auch schon beim Thema: Stellt euch eine Weltkugel vor und dreht sie von Deutschland aus ein ganzes Stück weiter. Ich will euch heute nach China entführen – das viertgrößte Land der Erde und der bevölkerungsreichste Staat der Welt. 2/3 der Fläche sind von Gebirgen bedeckt und China ist ca. 17-mal so groß wie Frankreich. Zusammen mit Russland teilt sich die Volksrepublik die meisten Nachbarländer (insgesamt haben beide 14 Staaten angrenzend). Mit der Gesamtlänge von 22.133 Kilometer bildet China die längste Ländergrenze aller Staaten weltweit. Doch das ich noch nicht alles… Der drittlängste Fluss unserer Erde, der Jangtsekiang fließt durch Asien und mündet nördlich von Shanghai ins Meer. Doch vergesst bitte nicht den Mount Everest, der an der Grenze zu Nepal liegt und der höchste Berg der Welt ist.

Und zu guter Letzt, wo liegt wohl einer der größte Salzseen der Erde?

Genau, eure Antwort ist Richtig. Der liegt natürlich auch in China, der Qinghai-See.

Sabrina_02Bilder:
http://www.haolam.de/images//artikel/310314052325-b1-.gif
http://uebersetzer-link.de/images/China-Karte.jpg

 

 

 

So… Seid ihr alle noch am Ball oder habe ich euch mit diesen Informationen erschlagen? Wie ihr jetzt vielleicht nachvollziehen könnt, hat China einiges zu bieten und aus diesem Grund hab ich mich für dieses Land entschieden.

Entschieden, für was fragt ihr euch jetzt bestimmt? So wie Kerstin letztes Jahr mit ihrer Summer School in Chile werde auch ich Deutschland für ein paar Wochen verlassen und im August bei einer Summer School teilnehmen. Doch meine findet eben in China statt.

Nanjing 南京 – die südliche Hauptstadt

Am 07. August startet also die große Reise von Frankfurt aus in die 8.591,70 km entfernte Stadt Nanjing (Luftlinie). Da es sich hierbei um meine erste lange Flugreise handelt, bin ich schon total gespannt. Wird man irgendwann nicht mehr still sitzen können oder schlaf ich vielleicht den halben Flug über? Naja, wir warten es ab. Am Samstag geht es dann direkt los mit dem Programm. Erst besichtigen wir die Stadt, danach den Palast und zuletzt noch das städtische Museum in Nanjing. Unser Tagesablauf für die weiteren drei Wochen wurde von der chinesischen Universität gut durchgetaktet und lässt wenig Zeit zum Durchschnaufen. Aber wir machen dort ja auch keinen Urlaub, wie vielleicht ein paar von euch denken werden. Ganz im Gegenteil!

Unser Programm beginnt schon sehr früh…
Wie ich hörte wurden in den letzten Jahren Tai Ji Kurse vor dem Frühstück absolviert, da es in China schwülwarme 40 Grad im August haben kann. Das heißt seeehr früh aufstehen =/

Ihr müsst wissen, ich bin überhaupt kein Frühaufsteher. Um 8:30 Uhr müssen wir uns im Klassenraum der Southeast Universität einfinden und dann startet die Vorlesung „Chinese Language“. Danach geht es gleich weiter mit„International Business Communication“ und erst dann gibt es eine Mittagspause. Am Nachmittag begeben wir uns dann meist auf kulturelle Spurensuche. Eine Vielzahl verschiedener Tempel, Museen oder Denkstätten gibt es zu erforschen. Durch die Verbindungen der Universität und den Verantwortlichen besuchen wir ein bis drei chinesische Firmen. Da diese leider noch nicht exakt feststehen und sich auch ganz schnell ändern können, möchte ich nicht zu viel verraten. Doch das vergangene Jahr war es die Bank of China und ein technisch versiertes Unternehmen. Ich kann also gespannt sein.

Zhouzhuang周庄 – Venedig des Ostens

Nachdem wir die meiste Zeit in Nanjing verbracht haben werden, werden wir wir uns auf den Weg nach Shanghai machen. Doch während dieser Reise gibt es noch einen Stopp in einer Wasserstadt namens Zhouzhuang. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Stadt zwischen Seen und Flüssen. Sie gleicht einem Lotusblatt, das auf dem Wasser treibt. Zhouzhuang ist eine der bekanntesten „Wasserstädte“ Chinas und dementsprechend nicht nur das Ziel vieler Touristen. Den laut einer Überlieferung sollte ein Chinese drei Orte seines Landes unbedingt besucht haben. Einer davon ist die Stadt Zhouzhuang.

Shanghai 上海 – Perle des Orients

Den Name „Perle des Orients“ erlangte Shanghai durch seinen 468 Meter hohen Fernsehturm Oriental Pearl Tower. Dieser befindet sich im Stadtteil Pudong und ist uns Europäer aus einigen Filmen geläufig. Beispielsweise in Skyfall, dem neusten James Bond mit Daniel Craig. Auch das Shanghai World Financial Center ist eines der eindrucksvollsten Gebäude der Stadt.Mit einer Aussichtsplattform in 474 Metern über der Erdoberfläche hat man sicherlich einen schönen Fernblick. Da möchte ich unbedingt oben stehen und runter schauen =)

Peking 北京 – Nördliche Hauptstadt

Endlich Urlaub =)
Wenn sich das offizielle Programm dem Ende neigt und alle Studenten in den Flieger Richtung Frankfurt steigen, begebe ich mich mit drei anderen Studenten/innen auf den Weg nach Peking. Dort wollen wir noch ein paar Tage die chinesische Kultur genießen und uns natürlich die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in China anschauen. Ihr wisst mit Sicherheit wovon ich spreche, natürlich der Chinesischen Mauer.

Ich bin schon ganz gespannt, diese unbekannte Welt für mich zu entdecken. Aber jetzt genug von mir und meiner Reise!

Wohin wird es für euch dieses Jahr gehen? Habt ihr auch so tolle Pläne?