Azubis und duale Studenten bloggen


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Prüfungsvorbereitung – darauf solltet ihr achten!

Hallo Zusammen,

ich bin Lara Nitze und Auszubildende für den Beruf „Kauffrau für Büromanagement“ in der Niederlassung Öhringen. Momentan befinde ich mich im 2. Lehrjahr.
LaraNitzeIn meinem heutigen Blogeintrag soll es um meine Vorbereitung auf meine baldige Abschlussprüfung Teil 1 gehen. In der Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement gibt es nämlich nicht wie in vielen anderen Ausbildungsberufen die normale Zwischenprüfung, sondern bei uns ist es die Abschlussprüfung Teil 1, die schon zu 25% zu meiner Abschlussnote zählt. -deshalb muss auf diese natürlich gut gelernt werden versteht sich 😀

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Doch wie bereite ich mich am besten darauf vor?

Ich schaffe mir zuerst immer einen Überblick, welche Themen und Inhalte ich bis zur Prüfung können muss. Hierbei habe ich Glück da ich für den 1. Teil der Abschlussprüfung nur 3 Lernfelder lernen muss. Diese befassen sich mit den Inhalten „Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren“, „Aufträge bearbeiten“ und „Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge abschließen“. Großes Glück für uns, da diese Lernfelder dann in der Abschlussprüfung Teil 2 nicht mehr dran kommen. 🙂

  1. Ich schaue wie viel Zeit ich noch bis zu den Prüfungen habe. Für mich ist es sehr wichtig, immer noch ausreichend Zeit zu haben, damit ich nicht in Stress komme. Etwa 6-8 Wochen vor einer Abschlussprüfung ist für mich der Perfekte Punkt um mit der Vorbereitung anzufangen. –ja richtig gehört! Auch die Lehrer sagen ja immer: „man kann nie früh genug anfangen“ 😉
  2. Nun kommen wir zur Planphase, wann lerne ich was? Ich z.B. gliedere die ganzen Lernfelder nochmals in kleinere Abschnitte. Somit muss ich NIE ein ganzes Lernfeld auf einmal bearbeiten, sondern kann es immer in kleinen Schritten machen. Wichtig ist mir auch nichts durcheinander zu machen! Ich bearbeite immer erst ein Lernfeld fertig bevor ich zum nächsten gehe. Ebenso wichtig ist es, sich Ziele zu setzen. Beispielsweise bis wann man ein Lernfeld durchhaben möchte. (je nach Umfang kann das eine Lernfeld länger als das andere dauern) Das Beste nach einem erreichten Ziel ist dann auch die Belohnung die man sich gönnen kann. –Ich gönn mir zum Beispiel gerne mal ein Eis oder Kuchen … 😉
  3. Die richtigen Materialien sind von besonderer Bedeutung um sich richtig vorbereiten zu können – deshalb immer schön im Unterricht zuhören und natürlich alles mitschreiben ;). Hier haben wir als Schulklasse ein Prüfungsbuch bestellt, in welchem alte Prüfungsaufgaben drin sind mit denen wir gut lernen können. Ich persönlich mag es besonders gerne mit diesem Buch zu arbeiten, da man so schön ein Gespür dafür bekommt, wie die Aufgaben gestellt werden könnten oder welche Themen im Fokus liegen. Ebenso sind immer Beispiellösungen dabei, damit kann ich mich auch mal selbst korrigieren statt immer nur der Lehrer. 😀
  4. Der fünfte Punkt für mich ist Unklarheiten zu klären, denn um optimal auf die Prüfungen vorbereitet zu sein, sollte es keine offenen Fragen mehr geben. Falls doch noch einmal etwas nicht verständlich sein sollte, fragt das erneut beim Lehrer oder einem Klassenkameraden nach. –merkt euch hier, es gibt keine „doofen Fragen“ also traut euch! 🙂
  5. Zu guter Letzt ist es noch ganz wichtig sich zu erkunden, wann man zur Prüfung da sein muss und ob irgendetwas wie z.B. ein Taschenrechner, Lineal, … benötigt wird. Ansonsten müsste alles soweit stimmen und die Prüfung kann kommen!

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Ich wünsche allen anderen ebenfalls eine gute Prüfungsvorbereitung! Bis zum nächsten Blogbeitrag, an welchem dann auch meine Prüfungen schon rum sein werden!

Liebe Grüße

Lara Nitze

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THE END! – WHATS´S NEXT?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Rodrigo Schneider und heute darf ich mich endlich Informatikkaufmann nennen. Es ist geschafft, die harte Arbeit in den letzten Monaten hat sich gelohnt. Gestern hatte ich mein letztes Projektgespräch bei der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, welches gleichzeitig das Ende meiner Ausbildung einleitete. Mit meinem letzten Blogbeitrag möchte ich euch noch einige Tipps auf den Weg geben und mich von euch verabschieden.

ROS_Abschluss

 

Die letzten Monate waren sehr spannend und intensiv zugleich. Ein gutes Zeitmanagement und vor allem Durchhaltevermögen waren gefragt. Neben vielen interessanten Projekten und Aufgaben im Betrieb standen natürlich noch einige Prüfungen und meine Projektarbeit auf der Agenda.

Während eurer dualen Ausbildung werdet ihr einige interessante Themen in der Berufsschule und im Betrieb erlernen. Den Austausch mit euren Mitschülern solltet ihr zu eurem Vorteil nutzen. Denn in jedem Betrieb wird anderes Wissen vermittelt. Im Idealfall ergänzt ihr euch gegenseitig und schafft so ein breites Spektrum an Wissen.

Besonders wertvoll für meine Prüfungen und die betriebliche Dokumentation waren digitale Zusammenfassungen der einzelnen Themen. Vor jeder Klassenarbeit habe ich eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen erstellt und in einem Verzeichnis meiner Wahl abgelegt. Vor meinen Prüfungen habe ich aus den einzelnen Zusammenfassungen größere Zusammenfassungen für jedes einzelne Prüfungsfach erstellt und diese auf das Nötigste und Wichtigste reduziert. Um euch an das Niveau der Prüfungen zu gewöhnen, empfiehlt es sich, alte Berufsschulprüfungen zu bearbeiten.

Ihr solltet auf jeden Fall früh genug mit eurer Prüfungsvorbereitung beginnen, denn die tägliche Arbeit im Betrieb, die letzten Klassenarbeiten in der Berufsschule und die Projektarbeit sind nicht zu unterschätzen. Die Zeit vergeht schneller, als einem lieb ist. Für die letzten zwei Wochen vor den Prüfungen habe ich mich für einen betrieblichen Urlaub entschieden, um meinen Fokus vollständig auf die Prüfungen zu richten. Mit einigen Mitschülern habe ich ergänzend kleinere Webinare durchgeführt, um letzte offene Fragen zu klären.

Während den Prüfungen muss man einen kühlen Kopf bewahren und darf sich nicht von der Zeit unter Druck setzen lassen. Eure Antworten sollten so präzise und knapp wie möglich sein. Im schlimmsten Fall fehlen euch am Ende wertvolle Minuten. Ich habe mir für jeden einzelnen Aufgabenblock eine feste Bearbeitungszeit definiert und diese ständig mit meiner Armbanduhr kontrolliert, so hatte ich stets eine Kontrollfunktion und konnte alle Aufgaben im vorgegebenen Zeitrahmen lösen.

Nach den schriftlichen Prüfungen könnt ihr erstmal wieder durchatmen. Ihr habt einen wichtigen Meilenstein in eurer Ausbildung geschafft. Der letzte Teil ist die betriebliche Projektarbeit und das abschließende Projektgespräch vor eurer Industrie- und Handelskammer. Ein Thema für die Projektarbeit zu finden ist oft nicht leicht. Macht euch mit den anstehenden Projekten in eurem Unternehmen vertraut und tauscht euch in der Berufsschule aus.

Während der Projektphase stehen einem Azubi 35 Stunden zur Verfügung. In dieser Zeit muss das Projekt selbständig durchgeführt und eine Projektdokumentation erstellt werden. Auch dabei ist eine gutes Zeitmanagement das A und O. Konzentriert euch auf die wichtigen Themen und verzettelt euch nicht in Einzelheiten, welche schlussendlich nicht ausschlaggebend sind.

Passend zur aktuellen Situation in unserer IT-Organisation habe ich mich für das Thema „Einführung und Implementierung eines Mobile Device Management Systems zur Verwaltung von mobilen Endgeräten“ entschieden. Für mich war es wichtig ein betriebliches Projekt zu wählen, welches uns nachhaltig zur Verfügung steht und Einzug in unseren Arbeitsalltag erhält.

Das abschließende Projektgespräch findet in der zuständigen Industrie- und Handelskammer statt. Dabei handelt es sich um eine mündliche Prüfung, welche sich in zwei Teile gliedert. In der ersten Phase von 15 Minuten wird die Projektarbeit vorgestellt, in den zweiten 15 Minuten ist ein fachliches Gespräch mit den Prüfern zu führen.

Durch das Projekt konnte ich meine Fähigkeiten in den Themen Projektmanagement und Mobile Device Management vertiefen und viele nachhaltige Fertigkeiten erlernen. Zusammenfassend war es sehr spannend und interessant.

WHATS´S NEXT?

Nach der Ausbildung fragt sich jeder Auszubildende wie es weitergeht, bleibt man im Unternehmen? Ich persönlich war mit meiner Ausbildung sehr zufrieden und habe glücklicherweise einen Arbeitsvertrag für eine Festanstellung angeboten bekommen. Da ich das Projektmanagement sehr interessant finde, habe ich mich für eine berufsbegleitende Weiterbildung zum IT-Projektleiter entschieden. Auch hier unterstützt mich die BERA und fördert meine persönliche Weiterbildung.

Da dies mein letzter Blogbeitrag ist, möchte ich mich bei BERA für die hervorragende Ausbildung bedanken. Hervorheben möchte ich das respektvolle und angenehme Arbeitsklima sowie die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Vorgesetzten und Kollegen. Die BERA hat mir die Chance gegeben mein Hobby zum Beruf zu machen.

Auch bei euch Leserinnen und Leser möchte ich mich herzlich bedanken. Ich hoffe ich konnte euch einen facettenreichen Einblick in meine Berufswelt geben.

Thank you & goodbye

Rodrigo Schneider


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Hurra – die Prüfungen sind (fast) rum!

Liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangen Blogbeiträgen haben bereits unsere Studenten über die Vorbereitung auf die Prüfungen im zweiten Theoriesemester berichtet.

Ich hatte genau heute vor zwei Wochen meine zweite Prüfung (schriftliche Abschlussprüfung / Personaldienstleistungskauffrau) und werde aus dieser Zeit berichten sowie von der Erleichterung danach.

….viele gehören zu der ruhigen Sorte vor einer Prüfung – Ich nicht! Aber lest selber von meiner aufregenden Lern-/schlaflosen Zeit…

 Zwei Wochen vor der Prüfung

Ich versuche mir weiß zu machen, dass die Prüfungen noch gaaaaanz weit weg sind. Mir ist selbstverständlich bewusst, dass dies nicht der Fall ist. Jedoch kann man es ja versuchen sich das einzureden 😉

Panik ? Nein, ich doch nicht. Das sage ich zu jedem der mich fragt. Aber nachts, da kommen die Gedanken die mir sagen: Du lernst zu wenig! Schlaf nicht! Lern mehr! Du bestehst die Prüfung nie!
Schweißgebadet steht man nach so einer Nacht am anderen Morgen auf, geht Duschen und Arbeiten. Aber PANIK hatte ich niee… Kenne ich nicht… Was ist das überhaupt?

erleuchtungNach der Arbeit heißt es jeden Abend sich hin setzen und lernen. Ich weiß, es gibt solche Lerntypen und solche. Manche fangen eine Woche vor den Prüfungen an. Ich aber nicht. Ich habe mir einen ganz genauen und strukturierten Plan erstellt. Somit habe ich schon 5 Monate davor angefangen zu lernen – eine gute Vorbereitung ist das A und O!

Eine Woche vor der Prüfung

Ich habe Urlaub. Aber eigentlich kann man das gar nicht Urlaub nennen. 5 Stunden lernen am Tag war meine Grenze  – und immer schön Pausen dazwischen machen!

Wenn mich jetzt jemand fragt, ob ich nervös bin antworte ich: Ein wenig. Aber so schlimm wird das sicher nicht. Aber nachts schlafen ist schon mehr Arbeit als Erholung. Dauernd wiederholt mein Kopf das erlernte Wissen.

Ein Tag vor der Prüfung

Panik? Ja, schon etwas mehr als letzte Woche.

Mittlerweile bekomme ich immer wieder Panikattacken. Aber hey, etwas Aufregung gehört dazu, richtig?  😉bahnstreik

Am vorherigen Tag wurde offiziell, dass die Bahn streikt. War selbstverständlich vorhersehbar, dass die ausgerechnet zur Prüfungszeit streiken muss! Aber dann war es doch ein Schock. Mittags bin ich aufgebrochen zum Hotel (wollte ja nicht riskieren am Morgen der Prüfung zu spät zu kommen). Nachdem das Zimmer bezogen war, brauchte ich erst einmal etwas zu Essen (eine kleine Randnotiz: Ich bin auch eine totale Stressesserin. Von dem her war neben Lernen meine zweite Lieblingstätigkeit das Essen). Am Abend habe ich dann die nächste Lernrunde begonnen. Unsere Lehrerin meinte, um 21:00Uhr ist Schluss mit Lernen.

So Ähnlich habe ich es ebenfalls gemacht. Also um 24:00Uhr war Schluss bei mir. 😉 Schlafen konnte ich ja so oder so nicht.

Tag der Prüfung

Durch den Bahn-Streik, sind auch nur sehr wenige S-Bahnen gefahren. Also hieß es für mich, kurzfristig mit dem Auto fahren. Für eine Strecke von gut 25 Minuten brauchte ich dann zwar fast eine Stunde, aber Hauptsache pünktlich zur Prüfung geschafft. Kaum saß ich auf meinem Platz, ging es auch schon los.prüfung

Nach den Prüfungen

Endlich nicht mehr jeden Tag lernen –  das war das Beste überhaupt! Danach dachte ich mir dann nur, wozu dieser Stress im Vorfeld? Aber soll ich Euch etwas verraten? Beim nächsten Mal würde ich es wieder genauso machen. Ich habe ja noch die mündliche Prüfung vor mir 😉


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Das Lern-ABC – Teil 2

Diese Woche geht es weiter mit dem Lern-ABC. Beschäftigen wir uns mal mit den Buchstaben N bis Z:

N wie Nickerchen: Egal ob in der Prüfungsvorbereitung speziell am Wochenende oder das „Power-Napping“ in der Mittagspause. Ein Nickerchen hilft uns, dem Körper und dem Kopf eine kurze Pause zu gönnen. Es steigert nachweislich die Konzentrations-, Leistungs- und Reaktionsfähigkeit. Da können wir doch tatsächlich was von den Japanern lernen.;)

Mittagsschläfchen

Mittagsschläfchen

Bild: wikipedia.de

O wie Ohrfeige: Auf eine etwas ungewohnte Variante der Selbstmotivation machte uns ein Dozent in der letzten Woche aufmerksam. Es soll anscheinend erfolgreiche Manager geben, die sich selber absichtlich ohrfeigen, um sich besser zu konzentrieren. Ganz ehrlich – so erfolgreich die Methode auch klingen will – das, werde ich nicht machen ;).

P wie Pauken: Da mein „L“ ja schon mit Langeweile besetzt war, kommt hier eben das Pauken. Und ich meine keine überdimensionierten Trommeln.
Es gibt viele verschiedene Lerntypen. Egal ob ausdauernde oder kurzfristige Lerner, auswendig oder auf Verständnis Lerner, in der Bibliothek oder zu Hause Lerner oder, oder,  oder.
Meine Empfehlung: Macht das, was die meisten nicht machen: Fangt frühzeitig an und lernt nicht aufs Kurzzeitgedächtnis. 😉

Q wie Qual: Egal ob ein „Unlike“-Fach oder einfach nur quälend lange Vorlesungen. „D“ ist angesagt. Zumal Euch euer ganzes Leben lang Sachen begleiten werden, die ihr nicht mögt. Fangt also jetzt schon an, Euch daran zu gewöhnen und daran zu arbeiten. Wie ich damit umgehe? Bei mir sind „Unlike“-Fächer sind dazu da, von anderen erklärt zu werden und lange Vorlesungen – nunja, … was nicht tötet, härtet ab. 😉

R wie Rechtschreibung: Deutsche Sprache, schwere Sprache. Das ist der Satz, den alle Deutschlernenden früher oder später zu hören bekommen, egal in welchem Alter.  Die Deutsch-Zeit endet nicht mit der Schulzeit. Bei vielen Dozenten spielen Rechtschreibung und Grammatik eine sehr wichtige Rolle (verständlicherweise). Es wird gemunkelt, dass es deswegen schon den ein oder anderen Punktabzug gegeben haben soll. Also: Bleibt an Eurem Deutsch dran. 😉

S wie Sport: Sport, ach Sport. Egal ob Volleyball, Handball, Fußball, Zumba, Karate, Yoga, „Pumpen“ im Fitnessstudio oder auf dem Hometrainer. Sport hält fit und bringt gute Laune. Das sind aber nur einige positive Aspekte des Sports. Er hilft auch den Kopf frei zu bekommen und verschafft ihm eine kurze Ruhepause. Gibt es etwas Schöneres, als völlig erschöpft und frisch geduscht nochmals das Gelernte des Tages zu wiederholen? 😉

Mal den Kopf ausschalten...

Mal den Kopf ausschalten…

Bild: Jonas Eberhardt  / pixelio.de

T wie Tiefpunkt: Ich habe gerade ein wahnsinnig leckeres Essen hinter mir – inklusive Nachtisch. Es kommt, wie es kommen muss: Müdigkeit, Erschöpfung und Lustlosigkeit schlagen erbarmungslos zu. Stört die Makroökonomik aber herzlich wenig. Die Vorlesung rollt über mich hinweg … Der Tiefpunkt-Dreiklang ist das typische Anzeichen des Mittagslochs. Eine ganz normale Folge aus vielem Essen an vor allem trüben Tagen. Damit die anschließende Vorlesung aber nicht im Rausch der Müdigkeit versinkt, hilft nur noch Kaffee,„N“ – oder „S“ in Form eines Spazierganges um den Campus. Das bringt frische Luft und man wird wieder wach. Ach ja und fürs nächste Mal: vielleicht weniger oder leichter essen. 😉

U wie Unmöglich: Und das sollen wir alles lernen? Wir haben mit unserem dualen Studium erschwerte Bedingungen. Vor allem, was die Prüfungsvorbereitungszeit betrifft. So erscheint es uns doch das ein oder andere Mal schon unmöglich, die zwei Semester Volkswirtschaftslehre vor allem abends und am Wochenende zusätzlich zu den anderen Fächern zu lernen. Aber um Euch die Angst zu nehmen: In der Regel geht das gut aus.. 😉

V wie Viel zu viel zu tun: Vorlesungen, Projekte in der Hochschule, Arbeiten und Projektarbeit während der Praxisphase. Die Zeit verrinnt und auch während der Prüfungszeit hat man erfahrungsgemäß viel zu viel Stoff für viel zu wenig Zeit. Mein Tipp: siehe „L“. 😉

W wie Wille: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“ – ein deutscher Sprichwort-Klassiker. Behaltet Euer Ziel im Auge. Jammern bringt nicht wirklich weiter. Es ist übrigens sehr ungewöhnlich, wenn man Ziele erreicht, ohne das man sie erreichen will 😉

X wie Xenophilie. Das ist die Eigenschaft, sich auf Neues, Unvertrautes einzulassen – oder sich gar darauf zu freuen. Mit dieser Grundhaltung seid Ihr gut aufgestellt für alle Veränderungen. Und von denen wird es noch einige geben. Über die Fächer und den Stoff an der Hochschule hinaus.

Y wie Yuppi: Abkürzung von: young urban professional people. Genau das sollen wir werden oder auch schon sein: junge, karrierebewusste Aufsteiger. Den Teil mit dem, „großen Wert auf seine äußere Erscheinung legender Stadtmensch“, übersehe ich jetzt großzügig, da ich immer noch im Dorf lebe. 😉

Z wie Zeitmanagement: Was – die Prüfung ist schon morgen? Die Abschlussbesprechung des Projekts ist in ein paar Minuten? Schweißausbruch! Das sind die Situationen, in denen man merkt, dass man die Zeit ein bisschen falsch eingeschätzt hat. Meistens sagt man da nicht „Oh nein, ich habe mein Zeitmanagement nicht eingehalten“, sondern eher sowas wie „Shit, ich habe keine Zeit mehr“… Natürlich kann auch „Z“ für Ziel stehen. Und mein nächstes großes Ziel ist es, in fast genau einem Jahr und 5 Monaten den Bachelor abzuschließen.

Wo ist die Zeit hin? - Ist sie etwa weg gelaufen?

Wo ist die Zeit hin? – Ist sie etwa weg gelaufen?

Bild: Dominik Heggemann  / pixelio.de

Welche Ziele habt Ihr Euch gesetzt?


Ein Kommentar

Jetzt wirds stressig…

In weniger als 2 Wochen geht es bei uns mit den Prüfungen los und die Stimmung im Kurs wird immer angespannter.

Diese Woche habe ich euch ein paar Statistiken und Informationen rund um die Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen unseres Kurses vorbereitet.

1.)     Zu den Prüfungen:

Im dritten Semester stehen bei uns zwischen drei und fünf Prüfungen an. Je nachdem, wie viele Profilfächer gewählt wurden. Zur Erinnerung:  Profilfächer sind frei wählbare Zusatzfächer, von denen mindestens zwei, maximal vier gewählt werden dürfen. Zwischen drei und fünf Prüfungen hört sich erst einmal nicht so viel an, aber leider sind diese in mehrere Teilprüfungen aufgegliedert…  – Bei mir sieht das dann so aus:

So komme ich – wie ihr der Aufstellung entnehmen könnt – dann auf 12 Teilklausuren. Das ist dann nicht mehr ganz so wenig…

 

2.)    Zu dem Prüfungszeitraum

Die Prüfungen beginnen am 12.11.2012 mit dem Fach Bildungsmanagement (das ich nicht gewählt habe) und enden mit dem Fach Consulting am 23.11.2012. Im Vergleich zum letzten Semester ist es positiv, dass wir zwischen den einzelnen Prüfungen teilweise etwas mehr Zeit haben. So schreiben wir in der ersten Woche maximal zwei Prüfungen und alle anderen in der zweiten Woche.

 

3.)    Zu den Prüfungsvorbereitungen: (15 Teilnehmer)

Wie man aus der Statistik gut erkennen kann, fangen meine Kommilitonen in unterschiedlichen Wochen an zu lernen. Was auffällt: lediglich einer beginnt erst in der Woche vor den Prüfungen. Aber mehr als 32 Tage vor den Prüfungen beginnt niemand mit dem Lernen. Überraschen tut dies mich nicht, denn unser Semester dauert nur drei Monate…

Bei dieser Statistik geht es um die Zeit, die unter der Woche für die Hochschule zusätzlich aufgewendet wird. Natürlich ist die Prüfungszeit (s. obere Statistik) ausgeklammert worden. Es fällt auf, dass die meisten Studenten keine Zeit zum Vor- oder Nacharbeiten aufwenden und wenn doch, der zeitliche Rahmen unter einer Stunde bleibt. Aber wundert dies tatsächlich jemanden angesichts der Tatsache, dass wir täglich bis 17.00 Uhr Vorlesungen haben?