Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Wie geht eigentlich Marketing?

Hey liebe Blogleser. Über ein halbes Jahr ist mein letzter Blogeintrag her. Für die, die es noch nicht wissen: Ich bin Joshua, 20 Jahre alt und absolviere zurzeit ein duales Studium mit dem Schwerpunkt Personalmanagement bei der BERA GmbH.

Im Laufe des Studiums darf ich jede Abteilung des Unternehmens durchlaufen und kann dabei Erfahrungen in unterschiedlichsten Bereichen sammeln.

Die letzten 4 Wochen war ich in der Marketing Abteilung eingesetzt und ich möchte euch nun einen Einblick geben, was ich aus dieser Zeit mitnehmen konnte.

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Meine BERA-Kollegen – wenn auch nicht vollzählig – und ich.
Marc (ganz links), Laura (rechts), Elisabeth und die Abteilungsleiterin Frau Zartmann-Röhr haben mich von Anfang an super aufgenommen!

Das Marketing – nur malen, schreiben und basteln? Weit gefehlt!

… Gut, zugegeben, in den ersten zwei Tagen war das durchaus eine der Aufgaben: Diverse Kundenpräsente vorbereiten und gestalten. Anlässlich der Weihnachtszeit, haben sich die BERA Niederlassungen nämlich wieder allerlei überlegt, um bei den Kunden und Bewerbern ein angemessenes „Dankeschön!“ zu platzieren. Das Marketing hat dabei beraten, designt und natürlich auch beim Basteln geholfen!

Warum die Marketing Abteilung einiges abverlangt

Damit wir aber mal zur Sache kommen: Marketing ist gewiss nicht nur ein Zuckerschlecken und Däumchen drehen.

Das Marketing ist der Teil des Unternehmens, der versucht, sämtliche Aktivitäten des Unternehmens kundenorientiert auszurichten. Kunden sind in diesem Sinne alle Interessensgruppen (Stakeholder), also auch Mitarbeiter oder Partner.

Abstraktionsvermögen und methodische Kompetenzen, Empathie, analytisches Denkvermögen und vor allem Kreativität sind hier besonders gefragt. Man muss sich in andere Menschen hineinversetzen, auf deren Bedürfnisse schließen können und diese analysieren. Dies dient als Orientierung und Grundlage für Marketing Maßnahmen. Meine Kollegen, mit denen ich diese tolle Zeit verbringen konnte, sind diesbezüglich richtige Profis.

Im Folgenden einige Beispiele…

Wie erstellt man eigentlich eine eigene Webseite bzw. was ist beim Relaunch wichtig?

bild_seoIch durfte mich auch bei dem Relaunch unserer neuen Webseite beteiligen. SEO (Suchmaschinenoptimierung) – diesen Begriff werde ich nie wieder vergessen: Jedes einzelne Wort, das gesamte Design und die Navigation in der Webseite, alles muss 100% auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sein. Durch verschiedene Analysetools wird geschaut, welche Wörter die Leute aus welchen Orten im Internet am wahrscheinlichsten suchen, um diese dann in den Texten auf der Webseite zu verwenden. Welches Wort verwende ich am besten? Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit, Leiharbeit, Mitarbeiterleasing oder vielleicht Personalüberlassung? Dazu muss man vergleichen, bewerten und abwägen. Und das bei jedem wichtigen Wort. Besonders schwierig ist das bei einem Personaldienstleister, da man zwei völlig verschiedene Zielgruppen ansprechen muss: Die Kunden (Unternehmen) und Bewerber (Privatpersonen).

Ich war besonders beeindruckt, von der Methodik, wie man an solch ein riesiges Projekt rangeht und was man alles beachten muss. Es werden seitenweise Pläne, Vergleiche und Schemata erstellt, um wenigstens ein paar Schritte voranzukommen.

digitalezeitreise_heft

Die Kreativität darf natürlich auch nicht fehlen.
Gerade beim Design von Grafiken und Bildern:
Dieses kreative Titelbild hat sich mein Kollege Marc erdacht, mit Photoshop designt und gestaltet.

Die Broschüre begleitet die spannende Ausstellung „Digitale Zeitreise im Schloss“, die Kunst, Kreativität und Technik vereint und in unserem unternehmenseigenen Schloss zu Hopferau noch bis Ende Januar gezeigt wird.
By the way: Der ernst dreinblickende Herr auf dem Bild ist Konrad Zuse – der Erfinder des ersten binär-basierten Computers, um den sich die Ausstellung dreht.

Ich war total erstaunt von der Kreativität und dem Talent, das Leute mitbringen können, um so etwas auf die Beine zu stellen.

#Joshua hat dich lieb

Werbung in Facebook – die andere Seite der Medaille
Wer immer mal wissen wollte, warum gewisse Anzeigen auf Facebook erscheinen

facebookEin weiteres Thema, das ich im Marketing kennenlernen durfte: Social Media bzw. Facebook. Das Tolle an Facebook ist, dass man unglaublich zielgruppenspezifisch werben kann. Ich suche mir einen Beitrag aus, den ich werben möchte und wähle Kriterien für Personen aus, denen der Beitrag gezeigt werden soll: Geschlecht, Interessen, abonnierte Seiten und Wohnort – um nur ein paar Merkmale zu nennen. Daraufhin gibt man ein gewisses Budget an, das man ausgeben möchte. Abhängig von diversen Angaben und besuchten Seiten zeigt Facebook jenen Zielgruppen den Beitrag als Werbung an, solange bis das Budget aufgebraucht ist. Man zahlt dabei für die Klicks oder allein für das Erscheinen.

Es war wirklich interessant, auch hier mal einen Einblick zu bekommen.

Maßnahmen, wie die Promotion über Facebook, muss das Marketing auch steuern. Durch Analysetools wird regelmäßig beobachtet, wie gut welche Beiträge ankommen: Wie viele Personen wurden erreicht, was wurde geliked, geteilt, wie waren die Kommentare und Bewerbungseingänge… Daraus kann man ableiten, was die Maßnahme gebracht hat, wie man sie optimieren kann und was zukünftig beachtet werden muss.

Dies sind nur ein paar kleine Beispiele von dem Leistungsspektrum unserer Marketingabteilung. Ich kann kaum alles aufzählen, denn letztlich wird hier jeder Auftritt der BERA in der Öffentlichkeit bis aufs Detail geplant und begleitet. Vom Erscheinen eines einfachen Artikels in der Zeitung, Werbegeschenke und Broschüren bis hin zu Messeauftritten und die Betreuung unseren eigenen Foren.

Toll, was unser Team alles managed und auf die Beine stellt!

Fazit

Ich kann unglaublich viel aus den 4 Wochen mitnehmen. Mehr als ich jetzt kurz und knapp beschreiben könnte.
Da mein Studium seinen Schwerpunkt im Personalmanagement besitzt, kann ich nun aber Folgendes sagen:

Im Marketing sind besonders jene Leute gut aufgehoben, deren Stärken in Kreativität und analytischem Denkvermögen liegen und die unmittelbare Ergebnisse ihrer Arbeit brauchen, um nicht die Motivation zu verlieren.

Ich hoffe Ihr konntet was von meinen Eindrücken mitnehmen. Bis zum nächsten Mal!

Euer Joshua

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Neues aus dem Netz: Über Euren Wert bei Facebook, „Look up“ und den Deutschen Webvideopreis.

Diese Woche möchte ich mich mal wieder mit dem Internet und Social Media beschäftigen. Täglich gibt es in den sozialen Netzwerken neue Videos, Nachrichten oder Veränderungen. Diese gehen in die verschiedensten Richtungen. Ich habe mir drei Themenbereiche herausgesucht, die ich für sehr interessant halte.

Da hätten wir zum einen Neuigkeiten zum Datenschutz, zum anderen ein heiß diskutiertes Thema: Unser Smartphone Nutzungsverhalten. Als letzter großer Punkt folgt dann die Youtube-„Oskarverleihung“ und abschließen wird – wie sollte es in Social Media auch anders sein, ein Tiervideo.

1. Neues zum Datenschutz

PrivacyfixWisst Ihr, wie viel Geld Ihr Facebook und Co. wert seid? Noch nicht? Dann wird es aber Zeit für die App Privacyfix. Nicht nur, dass Ihr herausfindet, wie viel die Netzwerke mit Euch verdienen (könnten), die App hilft euch auch, Eure Privatsphäre neu einzustellen. Nun also ran an die App: http://privacyfix.com/start/install

Als weiteren Punkt zum Datenschutz: Ein Netzwerk, welches nicht wirklich als Datenschutz-Vorbild gilt (Facebook), hat eine positive Änderung zu verlauten. Die bisherige Grundeinstellung auf „öffentlich“ wurde in „Nur an Freunde“ geändert. So müssen neue User nicht gleich ihre Privateinstellungen anpassen, sondern können erst einmal die Facebook-Welt erforschen. Ich sage dazu: „Thumbs up“!

2. Unser Smartphone-Nutzungsverhalten. Gut oder schlecht?

Look_Up

 

 

 

 

 

 

 

Ihr hängt auch oft am Handy rum, egal ob zu Hause oder unterwegs? In seinem Video „Look up“ erklärt Gary Turk, dass das ein ganz schönes Problem ist. Die Gesellschaft, in der wir leben, würde kaum noch real miteinander kommunizieren. Jeder ist in seiner eigenen “Online-Welt” gefangen. Dabei könnte es doch auch anders sein. Er geht darauf ein, dass man den Lebenspartner nur finden würde, wenn man seinen Blick von den Bildschirmen löst – nur so könne man glücklich werden: „[…] but non of these times ever happened, you never had any of this, when you’re to busy looking down [on your smartphone], you don’t see the chances you miss. “
https://www.youtube.com/watch?v=Z7dLU6fk9QY.

Aber zu jeder Hypothese gibt es auch eine Antithese: Henri Tartaglia erklärt in seinem Blogbeitrag dieses Video zum „verlegensten und dümmsten“ des Jahres. Er lässt sich darüber aus, dass das Thema nicht neu sei und dass die Smartphones unser Leben auch leichter gemacht haben: „Z.B. die Wohnungs- oder Jobsuche, den Arabischen Frühling, das Austauschen von Informationen über Breaking Bad und die Gezi-Aufstände“. Zusätzlich wüssten die Meisten doch, wie man mit den Technologien umgeht und „dass es uncool ist, während einer Unterhaltung mit einem anderen Menschen dauernd aufs Handy zu glotzen“. Er schließt ab mit dem Kommentar: „Die Devise heißt nicht ‚Look Up‘—sondern ‚Grow Up‘. Und für Gary: Shut up.“ Nicht ganz freundlich, aber er hat seinen Standpunkt. http://www.vice.com/de/read/ist-look-up-das-verlogenste-und-duemmste-video-des-jahres/?utm_source=vicefb.

Ich finde das Video sehr gut gemacht. Es greift viele der Probleme auf, die mit den neuen Technologien einhergehen. Vor allem das Beispiel mit dem kleinen Kind und dem iPad fand ich sehr gut. Aber es ist tatsächlich alles sehr schwarz gemalt. Für ihn bedeutet dieser Wandel nur schlimmes. Die positiven Entwicklungen werden nicht erwähnt. Genau auf diese geht aber Henri Tartaglia ein. Er zeigt auf, dass nicht alles schwarz weiß ist, sondern auch farbig. Ich muss ihm natürlich – als Digital Native und da ich selbst in den sozialen Netzwerken aktiv bin –zustimmen. Auch ich hole mit Informationen aus den sozialen Netzwerken und Apps auf meinem iPhone. Das ist nicht nur schneller, sondern auch einfacher. Wann die Bahn fährt, finde ich nicht erst raus, wenn ich am Bahnhof bin, sondern auch schon davor. Ich unterhalte mich über das iPhone mit meinen Freunden (What’sApp, Threema, Facebook und Twitter) und pflege so den Kontakt. Das nur als kleine Auswahl der Aktivitäten. Wer gelernt hat, mit den neuen Technologien umzugehen, und alles in Maßen genießt, der wird es auch schaffen, seine Traumfrau/seinen Traummann zu finden. Vllt ja auch über eine Partnerbörse im Internet?

Was ist Eure Meinung dazu? Wem stimmt ihr mehr zu und vor allem: Sind wir alle erwachsen genug,, um mit den Technologien passend umzugehen oder klappt das noch nicht wirklich?

Wer braucht schon Oskars, MTV Music Awards oder die goldene Himbeere?

Am Wochenende wurde ein noch unbekannter Preis verliehen. Dieser hat aber gerade für die „Internetgesellschaft“ einen sehr hohen Wert. Denn am Samstag wurde herausragenden Künstlern in 13 Kategorien der Deutsche Webvideopreis überreicht.

Der Deutsche Webvideopreis

Der Deutsche WebvideopreisWebvideopreis „würdigt innovative und herausragende Werke im Bereich Online-Video aus dem deutschsprachigem Raum“. So steht es zumindest auf der Webseite. Im Prinzip ist es also nichts anderes wie ein Oskar für die besten Youtube-Videos; beziehungsweise der Deutsche Filmpreis, da es sich ja nur um Videos aus dem deutschsprachigen Raum dreht.

Die Kategorien

Es gibt insgesamt 13 Kategorien. Diese sind: Herausragende Werke in Kamera/Schnitt/Ton, Action, Epic, FAQ, FYI, Let’s Play, LOL, Newbie, Nowplaying, OMG, VIP, WIN und zuletzt noch Fail. Letzteres entspräche der goldenen Himbeere aus Hollywood und „zeichnet“ das schlechteste Werbevideo aus.

Ich habe mir einige dieser Videos angesehen und muss sagen – nicht schlecht. Viele sind wirklich kreativ, innovativ, lustig, aber auch informell.

Hier ein paar Beispiele:

Kategorie LOL: Bullshit TV mit „Schüler, die jeder kennt“ https://www.youtube.com/watch?v=aLCLGDpnVdE

VIP: LeFloid mit „Mobbing leicht gemacht!!!“ https://www.youtube.com/watch?v=YWoYApf3zQE#t=51

Kategorie Action: Sebastian Linda mit „The Revenge of the Beasts“ http://vimeo.com/70323400

Kategorie Win: Imagevideo für einen Obstand „S’Leben is a Freid!“ https://www.youtube.com/watch?v=DXIsTTH2wzg

Hier geht’s zu allen Kategorien und Vidoes: https://webvideopreis.de/genres

Zum Schluss:

Wie es in den sozialen Netzwerken immer so ist: muss auch ein Tiervideo den Abschluss machen. Ich präsentiere: die „New American Hero“ – eine Katze. https://www.youtube.com/watch?v=sjU8bAUEL3I

Katze_02Bild: pixabay.com/


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Google ist out – Informationssuche 2.0

Das mit den Informationen ist ja immer so eine Sache. In meinem Newsblur stolpere ich ständig über Studien und sonstiges Wissenswertes. Aber genau dann, wenn ich diese Informationen benötige – sind sie weg.

Weg, beinahe wie vom Erdboden verschluckt oder vom World Wide Web aufgesaugt. Dabei wirkt das Internet wie ein schwarzes Loch, das nur ab und an die gesuchten Informationen ausspuckt und den Rest im Dunkeln lässt. Aber wie finde ich nun die Informationen?

 Informationssuche 1.0

Früher war mein größter Freund Google. Erst einmal herzlichen Glückwunsch Google zum 15. Jahes- oder auch Geburtstag. Den hat der mächtigste Technik-Konzern nämlich am 27.09 gefeiert. Wusstet Ihr eigentlich, dass Google aus einer Examensarbeit zweier Stundeten über einen von ihnen entwickelten Algorithmus entstand, dass „Klingolisch“ (bekannt aus dem Film „Star Treck“) 2002 eine von 72 möglichen Spracheinstellungen wurde oder dass weltweit 1,2 Milliarden Nutzer und rund 115 Milliarden Suchanfragen pro Monat starten? Aber das sind nur einige der vielen Infos rund um Google.

Ach ja, Informationen. Diese habe ich ja in Google gesucht. Weil einem ja nicht immer der Titel der Studie einfällt, mal ein Stichwort eingetippt und gehofft, dass das richtige herauskommt. Und es kam sehr viel – aber leider nicht immer das Richtige. Und weil man dann öfters mit einer Masse von Informationen zu kämpfen hatte  – relevant oder eben nicht, machte es die Suche oftmals sehr schwer. Also, wie klappt es nun einfacher?

Klingolisch_Google

Google Suche auf Klingolisch

Informationssuche 2.0

Nach Google habe ich aber mittlerweile noch ganz viele neue Freunde gefunden, die mir auf der Suche nach Informationen helfen.

Vorhang auf für die Suche in den #Sozialen Netzwerken:

Top 1: #Twitter

Twitter ist seit wenigen Wochen einer meiner Lieblings-„Suchmaschinen“. Das soziale Netzwerk, bei dem die Nachrichten auf 140 Zeichen begrenzt sind, ist eine gute Anlaufstelle. Gerade Studien werden von verschiedenen Autoren aufgegriffen und kursieren im Netzwerk umher. Gibt man nun bei der Suche einen #Begriff ein, werden alle Nachrichten mit dem Schlüsselwort gesucht.

Suche twitterSuchen wir z.B. nach der aktuellen Studie von Huseyin Naci von der London School of Economics and Political Science und John Ioannidis von der Stanford University die besagt, dass regelmäßiger Sport Medikamente ersetzten können wird man mit „#Sport“ und „#Studie“ schnell fündig.

Das Gute ist, dass man auch auf andere Studien mit ähnlichem Inhalt hingewiesen, die möglicherweise auch verwendet werden können. Vor allem sind die  Studien immer recht aktuell. Twitter ist eben eine sehr schnelllebige Plattform.

Im Gegenzug bedeutet das aber auch, dass ältere Studien schwerer zu finden sind und dass durch die Suche mit Hashtags („#“) auch Beiträge angezeigt werden, die wenig mit der eigentlichen Studie etwas zu tun haben. Manche erhoffen sich durch die Verwendung von Hashtags Aufmerksamkeit, obwohl sie eigentlich nicht zu sagen haben.

Top 2: Google+

Google+ hat ähnliche Suchmöglichkeiten wie Twitter. Auch dort lassen sich in das Suchfeld Wörter eingeben. Es erscheint die gleiche Studie, sogar von mehreren Nachrichtendiensten:

google +

 

 

 

 

 

Top 3: Instagram und Pinterest

PrinterestAuch die Foto-Dienste Instagramm und Pinterest dienen der Informationssuche. Dort werden Infografiken veröffentlicht, die sich mit verschiedenen Themen befassen. Die Sport-Analyse ist leider (noch) kein Thema auf Instagramm, dafür gibt es aber alles mögliche andere, wie z.B. das hier: Warum Printerest süchtig macht.

 

 

Top 4: XING

XING hat zwar als reines Businessnetzwerk keine richtige Suchfunktion. Es ist lediglich möglich nach Unternehmen oder Personen zu suchen, nicht aber nach Begriffen. Dafür gibt es hier auch andere Möglichkeiten:

XINGIn XING sind die Gruppen ein wichtiges Element. Man kann sie gründen oder eintreten. Hat man eine Gruppe gefunden, die sich für das bestimmte Thema interessiert, ist die Studie bestimmt auch schon aufgetaucht. Etwas scrollen und schon ist sie vielleicht gefunden.

Fazit

Es lohnt sich, mal über den Tellerrand namens Google hinauszublicken und andere Suchmöglichkeiten kennenzulernen. Die verschiedenen Netzwerke haben alle unterschiedliche Stärken und können je nach Thema unterschiedlich helfen. Das Gute ist aber, dass man genau dort noch andere Informationen oder Meinungen kennenlernen kann und auch Studien mit ähnlichen Themen findet.

Tipp von mir: Wenn ihr also eine tolle Studie gefunden habt, dann seid ihr doch die Person, die diese verbreitet. Egal in welches Netzwerk 😉 Dann können andere sie auch finden.

 


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Social Media – mein Einsatz

„Ach, hey. Schön dich mal wieder zu sehen! Wie geht’s dir? Was machst du denn gerade?“ So oder so ähnlich beginnen meist die Gespräche mit meinen ehemaligen Klassenkameraden, wenn man sie zufällig mal in der Stadt trifft. So auch letzte Woche. Was ich nun eigentlich mache? Das zu beantworten ist gar nicht mal so einfach …

Mein duales Studium und ich

Klar, ich mache ein duales Studium. In meinem Alter ist der Begriff den Meisten bekannt. Trifft man aber auf ältere Generationen, ist das gar nicht mal so unüblich, dass man denn Begriff „BA“ erwähnen muss. BA ist das Kürzel für die Berufsakademie, so wie die Duale Hochschule früher genannt wurde. Warum sie unbenannt wurde? Ein Dozent hatte bei der Vorstellung der DH in Heilbronn gemeint, dass das mit der Akzeptanz derselben zusammenhängt. Die BA wurde früher oftmals nicht anerkannt. Auch nicht von Unternehmen. Es überwog die Meinung, dass es nicht dem Studium einer Hochschule oder Universität entspricht und richtige Berufserfahrung konnte man ja auch nicht sammeln. Mit der Änderung des Titels auf Duale Hochschule soll die gedankliche Verbindung mit einer Hochschule geschaffen werden. Und Überraschung, es scheint sogar zu funktionieren! Man muss nur mal den Andrang auf den Campus in Heilbronn beobachten. Schon erstaunlich, wenn es heißt, der 2011! (!) gebaute Campus wird schon nächstes Jahr nicht mehr ausreichen. 😉

Aber nun zurück zum Thema. Nachdem ich die Erklärung des Prinzips (drei Monate Hochschule, drei Monate im Unternehmen) hinter mir habe, geht es meist mit dem Studiengang weiter. BWL- klar das kennt jeder. Und nein, es ist nicht immer das Fach, das jeder nimmt, wenn er noch keine Zukunftspläne hat. Manche studieren BWL, weil sie es tatsächlich wollen! 😉 So zumindest ich und weil BWL allein ja langweilig ist, gibt’s bei mir Dienstleistungsmanagement noch oben drauf. Und dann springt BWL-Dienstleistungsmanagement aus dem Zylinder. So weit so gut. 🙂 Oder?

Die Praxisphase: Duale Studentin im Social Media Bereich

Nun ja, es fehlt ja noch der Teil, der mein Studium zu einem dualen Studium macht: der Einsatz im Unternehmen. Und da wird es schon deutlich schwieriger.

Los geht’s bei der Bezeichnung. Hier heißt es mal nicht: „Wer bin ich?“ sondern „Was bin ich denn eigentlich?“. Ich bin eine duale Studentin im Social Media Bereich. Duale Studentin im ….., ganz schön lang oder? Warum das ganze so lang ist? Nun ja, eine richtige Stellenbeschreibung habe ich ja nicht. Schließlich habe ich mich ja für den Studiengang bei dem Unternehmen beworben, nicht für eine Stelle. Also muss die erstmals gefunden werden. Aber schlussendlich habe ich festgestellt, dass kaum ein Auszubildender (m/w) mit einem offiziellen Stellennamen betitelt wird. 😉 Offiziell …, gestern hat mir Martin einen eher weniger als mehr offiziellen Titel verliehen: „Junior Social Media Managerin“. Das klingt doch nun schon ziemlich cool, oder? 😀

Bis hierhin hat das Gespräch nur wenige Sekunden gedauert. „Social Media?“, frage sie völlig verständnislos: „Und was machst du da so?“ Und damit ging es erst richtig los…

Die Frage ist absolut verständlich. Erst in den letzten Jahren hat Social Media einen großen Boom in Unternehmen erfahren. Mittlerweile setzten immer mehr Unternehmen auf Social Media Portale, um z.B. ihren Bekanntheitsgrad zu steigen. Als Privatperson kennt man die Online-Plattformen, aber mit ihnen zu arbeiten? Erst letzte Woche wurden die Social Media Berufe genau definiert, also ist das ganze noch ziemlich neu.

Also was macht man denn im Social Media Bereich? Natürlich kann ich jetzt nur erzählen, was zu meinen Aufgabenbereichen gehört. 🙂 Ich fange mal an:

Facebook Twitter und Co.

http://sixrevisions.com/freebies/icons/free-social-media-icons-old-bottle-crowns-icon-set/Facebook: Das liebe Facebook. Bei über 23 Millionen Nutzern in Deutschland  gibt es kaum jemanden, der das Facebook-Logo nicht kennt. Oder zumindest Nachrichten über den mehr oder minder gescheiterten Börsengang Mark Zuckerbergs aufgeschnappt hat. Natürlich war es ab einem bestimmten Zeitpunkt zu erwarten, dass die Unternehmen nachziehen. Aber was die da so machen? Also Martin, der Social Media Manager, und ich posten Nachrichten, die die Fans der BERA GmbH (hoffentlich) interessieren. Dazu gehören auch besondere Aktionen wie einen Foto-Wettbewerb und Gewinnspiele während der EM, die Stationen unseres Karrieremobils, interne Aktionen wie Laufteilnahmen und, und, und … Ganz schön viel los bei uns 😉

http://sixrevisions.com/freebies/icons/free-social-media-icons-old-bottle-crowns-icon-set/

Twitter: Twitter ist ein sehr schnelles Kommunikationsportal. In Sekundentakt wird gezwitschert. Der Rekord liegt bei 15.358 Tweets pro Sekunde. Wann das war? Bei dem Endspiel der EM 2012 Spanien gegen Italien. Das muss wohl nicht nur auf dem Feld eine hitzige Sachte gewesen sein. 😉 Keine Sorge, wir kommen bei 90 Minuten nicht auf 16,5 Millionen Kurznachrichten. Auf Twitter informieren wir uns und unsere Follower (sowas wie Fans bei Facebook) über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, aktuelle Jobabgebote und einiges rund um das Arbeitsleben.

Xing: Das Karriereportal Xing ist meiner Meinung nach etwas exklusiver als Facebook. Hier kümmern wir uns um Sachen, die die BERA als kompetenten Arbeitgeber widerspiegeln. Hier werden Beiträge über unsere neuen Auszeichnungen und Urkunden verfasst, unsere verschiedenen Geschäftsbereiche wie Gesundheit, Personalberatung und Seminarzentrum vorgestellt, aber auch unser soziales Engagement.

Youtube: „Ich schick dir mal einen Link“. Wer schickt denn nicht bei der Filmsuche für den nächsten Kinobesuch einen Link mit den Trailern von Youtube weiter? Auch hier ist die BERA aktiv. Hier werden die Neuigkeiten visuell dargestellt. Egal ob ein Video von der Baureise, unserem ZDF-Beitrag, oder unserem EM-Orakel. Also hier könnt ihr auch gerne mal vorbei schauen. 🙂

Google+: Ich glaube die ein, oder andere Person würde für diesen Kommentar „an die Decke springen“, aber ich sage es einfach mal: Google+ ist das bessere Facebook. 😉 Natürlich sind die beiden die Konkurrenten an sich, aber Unterschiede gibt es dennoch. Während man bei Facebook Freunde oder Fans sammelt, zieht man bei Google+ Kreise. Je, nachdem, wie gut man jemanden kennt. Warum Google+ für Unternehmen interessanter ist als Facebook, lässt sich so erklären: Google+ spielt für die Suche in Google eine wichtige Rolle. Außerdem kann man bei Google+ seine Posts hinterher noch von Schreibfehlern befreien 😉

Slideshare: Slideshare ist ein Onlinedienst, bei dem man Präsentationen ablegen kann. Hier legen wir z.B. unsere wöchentlichen Rästel oder iPhone-Tipps ab. Ihr könnt euch ja auch mal an unserem neues Rätsel ausprobieren. Der Gewinner bekommt einen coolen Survival-Cup, der den ein oder anderen Ausflug zu einem richtigen Erlebnis machen kann. Und wenn er Eucdh mal das Leben retten sollte, könnt Ihr das gerne an unsere Pinnwand bei Facebook posten 😉

So, nun zu dem letzten wichtigen Portal. WordPress. Ich vermute mal, ihr kennt es. Oder Ihr schaut einfach mal die Seite an, auf der ihr meinen Beitrag gerade lest. 😉 WordPress ist eine Websoftware, oder noch genauer eine Blogplattform. Hier sind alle willkommen, die einen eigenen Blog aufbauen wollen. Sechs Millionen Blogs gibt es bei WordPress mittlerweile. Eine ganze Menge, findet ihr nicht auch? 😉

So, jetzt habe ich euch mal einen kurzen Überblick über meinen Aufgabenbereich gegeben. Hier fehlen noch Portale wie LinkedIn und  kununu. Wer weiß, vielleicht erzähle ich euch auch irgendwann davon, denn wir sind ja ein Personaldienstleister. Deswegen sollte man hier auch immer einen Blick riskieren. Bis dahin könnt ihr Euch das ja mal selber ansehen.

Ich verabschiede mich dann mal zum Urlaub und wünsche viel Spaß beim nächsten Gastbeitrag von Jacqueline, die gerade in der Lohnbuchhaltung gegenüber sitzt. 😉