Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Gastbeitrag Nadine Pritzkow

Hallo liebe Leser und liebe Leserinnen,

Nadine Pritzkowein dreiviertel Jahr später und wieder ein Jahr älter, möchte ich Euch von meinen Höhepunkten im täglichen Arbeitsleben berichten.

Bevor ihr euch fragt: „Wer war sie noch gleich?“, möchte ich nochmal kurz auf mich eingehen.

Mein Name ist Nadine Pritzkow und ich werde bei der BERA GmbH zur Personaldienstleistungskauffrau ausgebildet. Ich bin noch im zweiten Lehrjahr, was sich jedoch ab September ändern wird. Denn dann komme ich ins dritte Lehrjahr und ich freue mich schon sehr darauf. 🙂 Noch mehr Erfahrungen sammeln, mehr Aufgaben übernehmen und noch mehr überraschende Ereignisse.

Und manchmal werden wir alle Eventmanager

Das Thema meines heutigen Blogbeitrags ist ein sehr interessanter Aufgabenbereich, der in meinem Ausbildungsberuf nicht unbedingt üblich ist: Veranstaltungen. Für gewöhnlich werden diese von unserer Marketingabteilung organisiert und ich hatte schon letztes Jahr bei meinem Einsatz in der Abteilung die Möglichkeit, dort auch mal in die Organisation und Planung zu schnuppern. Jedoch gibt es auch Veranstaltungen, bei denen wir als Niederlassung gefragt sind. Beispielsweise eine Veranstaltung in diesem Monat mit einem Kunden von uns. Dieser wollte ein Event rund um das Thema Corporate Social Responsibility mit uns machen. Weil wir für den Kunden die direkten Ansprechpersonen sind, hatte sich unsere Niederlassung, entschieden, die Veranstaltung selbst in die Hände zu nehmen. (mit Hilfestellungen des Marketings natürlich 😉 ).

Es musste viel vorbereitet werden und das ist ein kleiner Ausschnitt unsere Checkliste:

Wir mussten:

  • die Räume organisieren
  • den Vortrag vorbereiten
  • die Einladungen verschicken
  • das Catering organisieren
  • Und natürlich: wo bleiben die Hunde? 😉

Vor allem der letzte Punkt ist für unsere Niederlassung nicht zu unterschätzen. Wir haben nämlich auch zwei Bürohunde, um die sich abends auch gekümmert werden muss. Nachdem die Lösung für diese gefunden wurde, konnte es dann auch mit der Veranstaltung losgehen.

Nadine

Mein Team und ich bei der Veranstaltungsvorbereitung 😉

Die Vortragsthemen

Bei der Veranstaltung diesen Monat ging es ja, wie bereits erwähnt, um CSR. Dabei wurde näher darauf eingegangen, wie man seine Mitarbeiter sozial so weit unterstützen kann, sodass dies zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens beiträgt. Bei anderen Veranstaltungen, die ich sonst besuchen durfte, wurden andere Themen beleuchtet, die von den meisten  Unternehmen auch eher vernachlässigt werden oder noch gar nicht wahrgenommen wurden; so z.B. Erschöpfungsdepression oder Mitarbeiterwertschätzung.

Als Auszubildende bei der BERA kann einem also gar nichts Besseres passieren. Man sitzt gleich an der Quelle, wenn es um spannende Themen geht. Egal ob soziale und ökologische Verantwortung oder Erschöpfungsdepression – man kann dabei sehr viel Wissen mitnehmen. Dies ist nicht nur praktisch für die Niederlassung, sondern auch für das theoretische Schulwissen. Als Beispiel passt hier relativ schön, dass wir eine Woche nach einem Vortrag über Mitarbeitermotivation in der Schule das gleiche Thema hatten. Meine Lehrer haben ganz schön geschaut, als ich ihnen jede Frage richtig beantworten konnte. 😉

Geschäftsführer sind auch nur Menschen

Natürlich begegnet man bei so einer Veranstaltung vielen unterschiedlichen Personen. Beispielsweise auch Geschäftsführern. Weil das Networking natürlich eine sehr große Rolle bei solchen Veranstaltungen spielt, kommt man nicht umher, sich auch mit ihnen zu unterhalten.

Das hört sich jetzt leicht an, kostet aber am Anfang ganz schön Überwindung. Wenn man sich bewusst wird, dass man als kleine Azubine gerade mit einem Geschäftsführer von einem größeren Unternehmen redet, dann bekommt man doch ein etwas mulmiges Gefühl. Jedoch kann ich nach den vielen Veranstaltungen sagen: So schlimm ist es überhaupt gar nicht. Das sind auch nur Menschen. Manche davon sind netter, andere eben nicht. Jedoch muss man dabei wirklich keine Panik verspüren. Und wie sagt man so schön: Übung macht den Meister 🙂

Und mit dieser Weisheit verabschiede ich mich dann mal wieder.

Schöne Grüße

Eure Nadine Pritzkow

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Erzählungen vom Arbeitsalltag und Erfolgserlebnissen – So schnell vergeht ein Jahr

von Nadine Pritzkow

Hallo, mein Name ist Nadine Pritzkow und ich mache bei der BERA meine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau.  Ich darf nun als Auszubildende über mein jetzigen „Alltag“ berichten.

Meine Ausbildung und ich

Kommen wir zuerst mal zu mir 😉 Ich bin neunzehn Jahre alt und  bin im BERA-TEAM fest integriert.

Nadine PritzkowMeine absolute Stärke, die ich in meinem Team jederzeit einbringen kann, ist mein positives Denken. Ich weiß, das sagen viele und wirklich tun es kaum welche. Aber ich bin so. Wenn irgendetwas nicht so ist, ich weiß es wird wieder. Mit dieser positiven Eigenschaft durften auch meine Kolleginnen Bekanntschaft machen.

Die Abwechslung bei der BERA ist wirklich super. Man darf in alle Abteilungen wie Marketing oder Buchhaltung rein „schnuppern“. So kann man auch das Gelernte gut in der Praxis anwenden und gedanklich übertragen. Die Azubi-Aktionen sind ebenfalls eine gute Idee. Dieses Jahr waren wir in unserem Schloss zu Hopferau und es war einfach ein einmaliges Erlebnis. Man hat die anderen Azubis kennengelernt und auch etwas Nachhaltiges miterleben dürfen. Die Erweiterung des Spielplatzes für die kleineren Schlossgäste und die Renaturierung des Schlossparks bleibt bei jedem von uns noch lang im Gedächtnis. Das Beste kam aber erst danach. Wir durften einen Vortrag vor der Geschäftsleitung halten. Diese Chance bekommt man nicht oft und ich muss gestehen, ich war davor total nervös. Aber es ging alles gut und es war ein super Gefühl, dass diese Personen einem „kleinen“ Azubi zugehört haben.

Die Schulzeit

In Stuttgart- Feuerbach gehe ich zur Schule. Die war am Anfang ganz anders als meine bisherige Schule. Die alte Schule war in einem kleineren Dorf. Die Schule jetzt ist so: Groß, so viele  Räume, noch mehr Schüler und eigentlich ist man nur noch eine Zahl unter Vielen. Dachte ich. Aber in Wirklichkeit gewöhnt man sich an alles und heute ist das so normal wie vor dem Essen sich die Hände zu waschen. Ich weiß noch wie gestern, als ich das erste Mal allein mit einer S-Bahn zur Schule gefahren bin. Ich bin tausend Tode gestorben. Aber als ich dort ankam und ganz allein etwas geschafft hatte, da bekam ich ein richtig gutes Gefühl. Außerdem habe ich dort tolle Freunde gefunden. Die Schule ist zwar super. Aber ich gehe lieber zur Arbeit.

Da muss ich nicht so früh aufstehen 😉 Halb fünf und früher ist einfach nicht meine Zeit 😉 !

Mein Team

Mein Team ist noch jung, aber Erfahrung haben sie. Was ich jetzt schon alles gelernt habe – Unglaublich! Und wenn ich Fragen habe, dann finden Sie immer Zeit für mich. Wir haben viel Spaß bei dem, was wir tun, und so geht man auch gern zur Arbeit. Ab und zu treffen wir uns auch privat und so kann ein Team gut zusammenwachsen. Ich weiß, die meisten von Euch werden nun denken: „Warum Spaß? Die sind doch zum Arbeiten dort.“ Da muss ich Euch Recht geben. Aber ohne Spaß und ein Lächeln am Tag wird es ein extreeeeem langer Tag. Vor ein paar Monaten dachte ich immer: „Warum gut mit den Kolleginnen auskommen? Man sieht sich und dann geht man.“  Was ich jedoch nicht wusste ist, dass mit einem gut funktionierenden Team alles gut läuft oder es mit einem nicht funktionierenden Team steil Berg ab gehen kann. Ich dachte früher immer, dass ich schon teamfähig bin. Aber im Nachhinein muss ich sagen, ich bin jetzt erst richtig teamfähig geworden, da man sich blind auf den anderen verlassen kann und muss.