Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Vom Azubi zum Coach – Hallo CSR Projekt!

Liebe Leser, ich bins, Jessica Müller, Auszubildende und stolz ein Teil der BERA GmbH zu sein!

Heute werde ich euch etwas über unser bevorstehendes CSR-Projekt erzählen. Ihr fragt euch sicher was CSR (Corporate Social Responsibility) überhaupt bedeutet? Im Grunde geht es darum, freiwillig soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in das wirtschaftliche Handeln einzubeziehen und somit verantwortlich und nachhaltig zu wirtschaften.

Bei der BERA gehört CSR zur Gründungsidee und ist in den Werten Partnerschaft, Nachhaltigkeit und Innovation verankert. Die Partnerschaft mit „Habitat for Humanity“ ist nur ein Teil unseres CSR-Engagements. Hinzu kommen unsere Aktivitäten auf Mitarbeiterseite oder freiwillige Selbstverpflichtungen wie die Unterzeichnung der Heilbronner Erklärung sowie der WIN Charta des Landes Baden-Württemberg, mit denen BERA ihr nachhaltiges Wirtschaften dokumentiert.

Zu unseren regionalen CSR-Engagements im Rahmen der WIN Charta gehört ein neues Projekt mit der Lauk GmbH, einer Einrichtung die sozial-benachteiligten Menschen, unter anderem mit Migrationshintergrund, betreut. Ziel des Projektes ist, das Profiling, Coaching und die Ausbildungsvorbereitung von Minderheiten und nicht in die Gesellschaft integrierten Jugendlichen.

Wir, die Azubis & Studenten der BERA, möchten die Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen mit diesem Projekt motivieren und mit den Werten sowie der Arbeitsmoral in Deutschland vertraut machen.

Das Engagement hat für beide Seiten Vorteile: Die von der Lauk GmbH betreuten Jugendlichen bekommen einen Einblick in den Arbeitsalltag und profitieren von Erfahrungen sowie dem Wissen der BERA Mitarbeiter. Und die Nachwuchskräfte der BERA gewinnen Sozialkompetenz und Routine im Umgang mit anderen Kulturen sowie einer Zielgruppe, die zukünftig öfter auf uns zukommen wird.

Ein erstes, super interessantes Treffen mit dem Kooperationspartner der Lauk GmbH gab es auch schon. 🙂

CSR_Lauk_Team_Kick_Off

Kick-Off-Veranstaltung

Herrn Lauk stellte uns bei einem ersten persönlichen Treffen seine Einrichtung und seinem Werdegang vor bzw. welche Ereignisse ihn in seinem Leben geprägt hat. Unglaublich, was dieser Mann schon erlebt hat!!! Über seine jetzigen Schützlinge sagt er selbst, sie seien ein Teil seiner Familie und das Wichtigste für ihn ist, ihnen zu helfen.

Deshalb findet auch dieses gemeinsame Projekt statt. Das tolle daran? Wir Azubis & Studenten durften selbst ein Konzept erarbeiten, wie wir uns einbringen um den Jugendlichen die deutsche Kultur bzw. Arbeitsmoral näher bringen sowie über unsere eigenen Erfahrungen berichten und den Ablauf einer Berufsausbildung erläutern.

Mit Herrn Lauk wurden zwei weitere Termine vereinbart. In dem Ersten geht es darum, die zu betreuenden Jugendlichen kennen zu lernen, ihr Vertrauen zu gewinnen, ihnen die Basics für den Einstieg in die deutsche Berufswelt zu erläutern aber auch von Ihnen zu lernen. Im zweiten Schritt werden wir einen Persönlichkeitstest machen, der den Jugendlichen vor allem ihre Stärken aufzeigen soll. (Als „Eisbrecher“ haben wir uns überlegt Kuchen oder Muffins zu backen um diese dann gemeinsam zu genießen. 🙂 )

Im darauf folgenden Termin werden mit ihnen die Ergebnisse und Interpretationen des Tests bezüglich der persönlichen Kompetenzen durchsprechen. Das soll vor allem dazu dienen, dass die sozial benachteiligten jungen Menschen ihre Stärken kennen lernen und diese richtig einzusetzen wissen. Natürlich spielt in diesem Gespräch auch die mögliche berufliche Ausrichtung eine wichtige Rolle.

Mein Fazit: Das wird sicher ein sehr spannendes Projekt und ich freue mich jetzt schon sehr darauf, mit Herrn Lauks Schützlingen in Kontakt zu treten und ihnen eine Hilfe für ihre weitere Zukunft sein zu dürfen. #Freude

Wie Ihr seht, bietet die BERA ihren Azubis & Studenten immer wieder tolle, neue Projekte an! Ihr dürft schon auf den Blogbeitrag gespannt sein, indem von der Durchführung und dem Ergebnis unseres außergewöhnlichen CSR-Engagements berichtet wird. Aber außergewöhnlich ist ja wie bekannt, bei uns ganz normal! 🙂

Beste Grüße

Jessica Müller


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Erzählungen vom Arbeitsalltag und Erfolgserlebnissen – So schnell vergeht ein Jahr

von Nadine Pritzkow

Hallo, mein Name ist Nadine Pritzkow und ich mache bei der BERA meine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau.  Ich darf nun als Auszubildende über mein jetzigen „Alltag“ berichten.

Meine Ausbildung und ich

Kommen wir zuerst mal zu mir 😉 Ich bin neunzehn Jahre alt und  bin im BERA-TEAM fest integriert.

Nadine PritzkowMeine absolute Stärke, die ich in meinem Team jederzeit einbringen kann, ist mein positives Denken. Ich weiß, das sagen viele und wirklich tun es kaum welche. Aber ich bin so. Wenn irgendetwas nicht so ist, ich weiß es wird wieder. Mit dieser positiven Eigenschaft durften auch meine Kolleginnen Bekanntschaft machen.

Die Abwechslung bei der BERA ist wirklich super. Man darf in alle Abteilungen wie Marketing oder Buchhaltung rein „schnuppern“. So kann man auch das Gelernte gut in der Praxis anwenden und gedanklich übertragen. Die Azubi-Aktionen sind ebenfalls eine gute Idee. Dieses Jahr waren wir in unserem Schloss zu Hopferau und es war einfach ein einmaliges Erlebnis. Man hat die anderen Azubis kennengelernt und auch etwas Nachhaltiges miterleben dürfen. Die Erweiterung des Spielplatzes für die kleineren Schlossgäste und die Renaturierung des Schlossparks bleibt bei jedem von uns noch lang im Gedächtnis. Das Beste kam aber erst danach. Wir durften einen Vortrag vor der Geschäftsleitung halten. Diese Chance bekommt man nicht oft und ich muss gestehen, ich war davor total nervös. Aber es ging alles gut und es war ein super Gefühl, dass diese Personen einem „kleinen“ Azubi zugehört haben.

Die Schulzeit

In Stuttgart- Feuerbach gehe ich zur Schule. Die war am Anfang ganz anders als meine bisherige Schule. Die alte Schule war in einem kleineren Dorf. Die Schule jetzt ist so: Groß, so viele  Räume, noch mehr Schüler und eigentlich ist man nur noch eine Zahl unter Vielen. Dachte ich. Aber in Wirklichkeit gewöhnt man sich an alles und heute ist das so normal wie vor dem Essen sich die Hände zu waschen. Ich weiß noch wie gestern, als ich das erste Mal allein mit einer S-Bahn zur Schule gefahren bin. Ich bin tausend Tode gestorben. Aber als ich dort ankam und ganz allein etwas geschafft hatte, da bekam ich ein richtig gutes Gefühl. Außerdem habe ich dort tolle Freunde gefunden. Die Schule ist zwar super. Aber ich gehe lieber zur Arbeit.

Da muss ich nicht so früh aufstehen 😉 Halb fünf und früher ist einfach nicht meine Zeit 😉 !

Mein Team

Mein Team ist noch jung, aber Erfahrung haben sie. Was ich jetzt schon alles gelernt habe – Unglaublich! Und wenn ich Fragen habe, dann finden Sie immer Zeit für mich. Wir haben viel Spaß bei dem, was wir tun, und so geht man auch gern zur Arbeit. Ab und zu treffen wir uns auch privat und so kann ein Team gut zusammenwachsen. Ich weiß, die meisten von Euch werden nun denken: „Warum Spaß? Die sind doch zum Arbeiten dort.“ Da muss ich Euch Recht geben. Aber ohne Spaß und ein Lächeln am Tag wird es ein extreeeeem langer Tag. Vor ein paar Monaten dachte ich immer: „Warum gut mit den Kolleginnen auskommen? Man sieht sich und dann geht man.“  Was ich jedoch nicht wusste ist, dass mit einem gut funktionierenden Team alles gut läuft oder es mit einem nicht funktionierenden Team steil Berg ab gehen kann. Ich dachte früher immer, dass ich schon teamfähig bin. Aber im Nachhinein muss ich sagen, ich bin jetzt erst richtig teamfähig geworden, da man sich blind auf den anderen verlassen kann und muss.