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Trollinger Marathon

Das Studentenleben im Vergleich:

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Hallo,

 ich heiße Sergej Groß und studiere zusammen mit Kerstin Dienstleistungsmanagement am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach. (Das ist auch der Grund weshalb ich dieses mal angehalten worden bin, einen Eintrag zu schreiben 😉 ) Ich gehöre mit meinen 24 Jahren schon zum „älteren Semester“ des Kurses. Ich habe schon eine Ausbildung zum Bürokaufmann hinter mir und vier Semester Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Da werde ich einfach ein bisschen vergleichen.

 Zunächst mal etwas über das Studium an der DH.

 Da ich ja von der klassischen Universität zur DH gewechselt habe (auf eigenen Wunsch), kann ich mich jetzt nicht großartig negativ über die DH auslassen 😉 Die Gründe lagen für mich aber klar auf der Hand: Kleine Gruppen, Abwechslung von Praxis und Theorie, Ausbildungsvergütung, … Natürlich ist das Studium an der DH zeitintensiv und mit viel Fleiß verbunden. Allerdings braucht man sich auch nicht all zu viele Sorgen um „das Bewältigen des Stoffes“ zu machen. Denn die Professoren sind meist sehr umgänglich, wenn es darum geht, den relevanten Stoff für die Klausuren nochmals zu erläutern. So hat jeder die Chance mitzukommen – das ist eben einer der Vorteile, wenn man kleine Gruppen hat. Wie Kerstin schon schrieb: Es ist natürlich stressiger als an der Uni. Der Stundenplan ist knallvoll und das ändert sich auch nicht in der Woche vor den Prüfungen …

Was mir jedoch sehr gut gefällt – und sind auch die wichtigsten Gründe, weshalb ich mich nun für das Studium an der DH entschieden habe – sind der Praxisbezug sowie die Abwechslung von Theorie und Praxis. Außerdem kann man intensiv mit den jeweiligen Dozenten über ein Thema diskutieren. Das ist an der Uni zwar auch möglich, aber es ist eben ein Unterschied ob 200 oder 20 Menschen zusammen in einem Raum sitzen. Mal abgesehen, davon, dass man schon ein bisschen mehr Traute braucht, bei 200 derjenige zu sein, der sich aus dem Schneckenhaus wagt und eine Zwischenfrage stellt.

Im Vergleich zur Uni ist das DH-Studium „verschulter“, mit weniger Freizeit verbunden, jedoch abwechslungsreicher. Es ist „stressiger“ aus der Sicht des Lernens, aber wer sich etwas organisieren kann und sich seine Zeit richtig einteilt, der schafft ein solches Studium in jedem Fall. Natürlich kann man sich „nicht so frei bewegen“ im Bezug auf die Vorlesungen. Stundenpläne sind meist vorgeschrieben, jedoch kann man an der DH zwischen verschiedenen Schwerpunkten wählen (also ähnlich wie an der Uni kann man sich für verschiedene Fächer entscheiden). Auch die ausgedehnten Semesterferien an der Universität sind bei der DH ein Fremdwort. Nach der Theoriephase geht es immer direkt in die Praxisphase. Da muss man sich seinen Urlaub dann schon gut einplanen.

Die Ausbildung zum Bürokaufmann (2006-2008) kann man natürlich nur schwer mit den Studien vergleichen. Allerdings helfen mir der dort erlernte Stoff und die Erfahrungen im Betrieb auch heute noch ab und zu weiter. Ich bin froh, die Ausbildung absolviert zu haben. Das hat mir schon einiges an Erfahrungen beschert. Bei einer klassischen Ausbildung ist man hauptsächlich im Betrieb. Die Berufsschule sieht man lediglich 1 ½ Tage pro Woche. Beim Lernen geht es nicht so in die Tiefe wie beim Studium, aber man erhält Grundlagen, die man später vertiefen kann.

 Sportangebot zum Ausgleich:

Trollinger Marathon

Nathalie Bautz-Eßling und ich (v.l) nach dem Lauf

Am 6. Mai war ja der Trollinger Halbmarathon in Heilbronn. Auch die BERA war wieder beteiligt und hat mit fünf Läufern ein starkes Team gestellt. Mir steckt es zwar immer noch ein bisschen in den Beinen, aber es war trotzdem ein gutes Gefühl nach etwas mehr als 21 km ins Ziel einzulaufen :-D.

Erfreulicherweise hat die DH jetzt eine AG ins Leben gerufen zusammen mit der Kletterarena Heilbronn. D. h. ab sofort ist es für alle Studierenden möglich, einmal in der Woche klettern zu gehen. Da ich gerne klettere, ist das für mich also ein gelungenes Freizeitprogramm, das die DH organisiert hat. Außerdem gibt es noch weitere Hochschulsportangebote. Ein klasse Ausgleich! Es gibt also auch außenrum noch ein bisschen was neben dem Studium 😉

Wer noch mehr Einblicke wünscht, kann mich gerne kontaktieren! Bis demnächst…

Sergej Groß

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

2 Kommentare zu “Das Studentenleben im Vergleich:

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