Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Ein Teil des BERA-Teams in Schwäbisch Hall

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

mein Name ist Svenja Aller, ich bin 24 Jahre alt und eine duale Studentin bei der BERA GmbH. Derzeit befinde ich mich in meiner vierten Praxisphase meines BWL-Studiums.

Da es bereits meine vierte Praxisphase ist, gehören wir Studenten mittlerweile schon zu den „alten Hasen“. Im Team sind wir schon bekannt und werden von den Kolleginnen und Kollegen wertschätzend behandelt.

Nach meiner Theoriephase werde ich immer herzlichst von meinem Team begrüßt. Meine Niederlassungsleiterin hatte in dieser Phase viele spannende Dinge mit mir vor. Denn wenn man seine Ausbildung oder Studium bei der BERA absolviert, wird es einem nie langweilig 🙂 Der Arbeitsalltag kann somit auch nicht eintönig werden. Mein Team achtet immer sehr darauf, dass mich bei neuen Aufgaben jeder immer von Anfang an mit einbezieht. So lerne ich jeden Tag etwas Neues dazu und man kann sein Team in unterschiedlichen Bereichen unterstützen 🙂

SVA_Team

Bisher lag mein Aufgabengebiet im Recruiting. Dieser Bereich macht mir besonders viel Spaß, da ich den täglichen Kontakt mit den Bewerbern habe. Doch dieses Semester habe ich auch stärker in den Vertrieb reingeschnuppert -> sehr abwechslungsreich! Dazu gehört unter anderem der Besuch von Kunden sowie unterschiedliche Vertragsarten. Es macht sehr viel Spaß einen Arbeitsvertrag zu erstellen. Natürlich konnte ich ein wenig eigenes Wissen vom Studium mit reinfließen lassen. Der Rest wurde mir ausführlich von meiner Niederlassungsleiterin und meinen Kollegen erklärt. Es macht Spaß ein Teil des Teams bei der BERA zu sein :)!

Projektarbeit Nr. 2 – Mittendrin

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnt habe, dürfen wir Studenten dieses Semester die Projektarbeit 2 in Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen und der DHBW Heilbronn zu Blatt bringen. Mein Thema lautet: Candidate Experience.

Diesbezüglich werde ich eine anonyme Onlinebefragung zum Thema Bewerberzufriedenheit durchführen. Befragt werden Fach- und Führungskräfte, die ein Vorstellungsgespräch in den jeweiligen Niederlassungen haben. Sobald die Bewerber an meiner Umfrage teilnehmen möchten, senden die Kolleginnen oder Kollegen eine E-Mail an den Kandidaten raus. Jede Niederlassung unterstützt mich dabei sehr, das freut mich riesig 🙂

Die Umfrage wird bis Anfang Oktober laufen und danach werde ich gezielt Handlungsempfehlungen für die BERA ausarbeiten. Das ist meiner Meinung nach der interessanteste Teil der Projektarbeit ;). Da sich die BERA kontinuierlich verbessern will und immer auf die Wünsche und Erwartung ihrer Bewerber eingehen möchte, ist dies eine spannende und zugleich informationsreiche Befragung.

SVA_Bücher

Mit dem Start der Theoriephase (5. Semester) ist dann auch die offizielle Abgabe der Arbeit. Dieses Mal gibt es auch eine mündliche Prüfung, darin liegt der wesentliche Unterschied zur Projektarbeit 1. Ich bin richtig gespannt, wie diese Prüfung wohl ablaufen wird 🙂

Bis Bald!

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Mein Einsatz in der Personalberatung

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

ich bin die duale Studentin Svenja Aller und bin 23 Jahre alt. Derzeit befinde ich mich in meiner vierten Praxisphase von meinem BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Bildungs- und Personalmanagement bei der BERA in Schwäbisch Hall.

 

Das vierte Semester an der Hochschule ist auch schon wieder zu Ende

Derzeit befinde ich mich schon in meiner vierten Praxisphase bei der BERA. Die Zeit hier vergeht wie im Flug. In dieser Phase steht sehr viel Spannendes und zugleich Neues auf meinem Plan. Wir Studenten sind nun bis Ende November im Unternehmen und können somit viele Projekte mit begleiten oder sogar eigenständig durchführen :). Dafür ist die BERA bekannt. Als Student oder Azubi ist man nicht vorrangig zur Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen da, SONDERN viel mehr als eine geschätzte Kollegin im Team. Es wird uns viel Vertrauen während der Praxisphase geschenkt und somit können wir eigenständig arbeiten und unser gewonnenes Wissen von den verschiedenen Vorlesungen im Berufsalltag anwenden.

Als ich Anfang Mai endlich wieder zurück in die Niederlassung nach Schwäbisch Hall durfte, wurde ich von meinen Kolleginnen und Kollegen super empfangen :). Ich durfte sofort voll mitarbeiten und auch schnell wieder Vorstellungsgespräche führen. Jedoch war es nur eine kurze Einführungszeit in der Niederlassung. Denn nach zwei Wochen durfte ich nach Heilbronn in die Personalberatung, um diesen speziellen Fachbereich der BERA auch genauer kennenzulernen und hoffentlich viel Wissen von der Personalberatung mit in die Niederlassung mitnehmen zu können.

 

 Mein Start bei der Personalberatung in Heilbronn

Am ersten Tag wurde ich von dem Team in Heilbronn herzlich aufgenommen und alle wichtigen Punkte, Vorgehensweisen und Abläufe in der Personalberatung wurden mir ausführlich von Frau Sander erläutert. Da wir in Schwäbisch Hall mit dem gleichen PC-Programm arbeiten, konnte ich schnell mit in das Tagesgeschäft einsteigen. Der Arbeitsalltag in diesem Bereich der BERA ist sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll, da keine Bewerbung, beispielsweise eines Ingenieurs, der Anderen gleicht. Das sogenannte Exposé, das wir von dem Bewerber für den Kunden erstellen, ist eine kurze, jedoch detaillierte Zusammenfassung über den Kandidaten. Und ich muss ehrlich sagen, das war am Anfang schon ein kleines Hexenwerk für mich ;). Aber Frau Sander und Frau Beran haben mir kleine Tipps gegeben, wie man so ein Exposé richtig aufbaut und auf was man besonders Acht geben muss (Sprachgebrauch, Inhalt, etc.). Und nun muss ich sagen, fällt es mir nicht mehr ganz so schwer :).

 

SVA_PBEin wesentlicher Unterschied von der Personalberatung zu der Niederlassung ist auf jeden Fall die Länge des Bewerbungsprozesses. Denn dieser kann schon mal eine ganze Weile gehen, bis die Kolleginnen und Kollegen den passenden Kandidaten für die gesuchte Vakanz unseres Klienten gefunden haben. Man muss besonders auf Kleinigkeiten im Studiengang oder im Beruf des Bewerbers achtgeben, ob diese auch mit denen des Kunden zusammenpassen. Ich bin gespannt, was ich in dieser letzten Woche noch alles erleben darf.

 

Projektarbeit 2 – Das Königsprojekt vor der Bachelorarbeit

Nach dem vierten Semester müssen wir Studenten nicht nur im Unternehmen arbeiten, sondern auch unsere zweite Projektarbeit zu Blatt bringen. Mein Thema lautet: Candidate Experience. Ein sehr spannendes und wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Bei dieser Projektarbeit wird mich Frau Günthner, unsere Projektmanagerin Recruiting, unterstützen und ich kann mich bei ALLEN Fragen rund um die Projektarbeit jeder Zeit an sie wenden :). Das gibt schon vorab große Sicherheit. Zusätzlich habe ich noch einen Betreuer an der DHBW, dieser betreut meine Projektarbeit und bewertet sie am Ende.


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Die erste Theoriephase ist bestanden- die ersten Prüfungen geschafft!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Kerstin Adam und ich bin 20 Jahre alt. Ich mache derzeit mein duales Studium in Richtung BWL-Dienstleistungsmanagement bei der BERA.

Nach meinem Vorpraktikum im Marketing der BERA, ging es für mich 3 Monate an die duale Hochschule nach Heilbronn. Meine erste Theoriephase- meine ersten Prüfungen! Ein bisschen bange wurde mir bei diesem Gedanken schon. Ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommen wird, wie die Dozenten ticken und wie die Prüfungen aussehen.

Mein Kurs besteht aus 26 Studenten. 17 Studenten aus dem Sportmanagement und 9 aus dem Medien- und Kommunikationsmanagement. Dadurch ist das Verhältnis zwischen Mädels und Jungs ziemlich ausgeglichen. Meine Kommilitonen absolvieren ihre Praxisphase in Unternehmen wie Intersport, Heilbronner Stimme, dem Golfclub St. Leon Rot, 11Teamsports und viele mehr. Meiner Meinung nach ist ein Vorteil des dualen Studiums, dass  die  Vorlesungen eher  einem Klassen- Feeling gleichen. Dadurch schließt man sehr schnell neue Freundschaften, man lernt die Dozenten besser kennen und kann die Dozenten bei Fragen persönlich kontaktieren. 😉

Am Anfang war alles etwas verwirrend. In welchen Raum muss ich, welche Unterlagen brauche ich, wie viel muss ich selbst mitschreiben? –Doch schon nach kurzer Zeit hat man sich an den Alltag einer dualen Hochschule gewöhnt und kommt ganz gut mit den Vorlesungen und dem Stoff zurecht. Zu Beginn hatten wir mittags öfter Zeit um durchzuatmen. –Selbststudium war angesagt. 😀 Diese Stunden sind dafür gedacht, dass AdamKADdie Studenten sich Dinge selbst aneignen oder sich dem Stoff der Prüfung widmen. Da wir aber noch nicht so viele Vorlesungen hatten, konnten wir uns  nach dem „Wiederholen des Erlernten“ eine kleine Auszeit nehmen und relaxen. Die Zeit verging wie im Flug und die Prüfungen rückten immer näher. Langsam aber sicher war an Relaxen nicht mehr zu denken.

 

„Schluss mit Lustig – gutes Zeitmanagement ist gefragt.“

Zu Beginn des Studiums, hatte ich am meisten Angst vor der Prüfungsphase. Das lag wohl daran, dass einem oftmals in der Schule oder auch von Erzählungen erklärt wird, was für ein enormer Druck auf dualen Studenten liegt. Immer wieder heißt es: „Du wirst keine Zeit mehr haben. Du musst deinen Sport aufgeben. Die Durchfallquote ist sehr hoch…“ Doch dem ist nicht so. Dual zu Studieren bedeutet zu lernen und seine Zeit gut einteilen zu können!

Der duale Student muss seine Zeit immer im Blick haben. Jeden Tag Vorlesung von 8.30-17.00 Uhr, da kann man sich den Stoff nicht 2 Tage vor den Prüfungen einprägen und bei den Prüfungen wieder ausspucken. –Auch Bulimie Lernen von den Dozenten genannt. 😉 Man muss versuchen den Stoff aus dem Unterricht mitzunehmen und früh genug das ganze Gelernte zu wiederholen. Geprüft wurde im ersten Semester BWL-Dienstleistungsmanagement; Käuferverhalten-Marketingforschung und Wirtschaftsmathematik. Kleine Frage am Rande: wovor hatte ich wohl am meisten Angst?

-Richtig, ganz klar vor Wirtschaftsmathematik! J Ein paar der Dozenten waren so lieb und haben den Stoff eingegrenzt, sodass man einen guten Durchblick hatte, was man können muss. Außerdem haben Sie darauf geachtet, dass wir die Aufgaben drauf haben und sind gemeinsam mit uns Beispiele für die Prüfung durchgegangen. Doch dann lag es an einem Selbst was man daraus macht. 😉

Mein Fazit nach dem ersten Semester: auch während dem dualen Studium und auch während der Theorie und in der Prüfungsphase kann man sich seinen Hobbys widmen. Klar nicht mehr so intensiv wie davor, aber der Sport und eure Freunde werden verstehen, dass Ihr zeitlich eingespannt seid. Mit dem richtigen Zeitmanagement und Engagement wird man sein duales Studium schaffen, ohne sich von der Außenwelt abzuschotten. J Ich selbst konnte meinen Hobbys, dem Fußball und Ballett, bisher nachgehen und hatte auch am Wochenende Zeit, um meine Freunde zu sehen. Meiner Meinung nach ziemlich wichtig, denn dadurch bekommt man selbst den Kopf frei. 😉

Buch

„Tag der Abrechnung! –Wird schon schief gehen.“

Die erste Prüfung die wir absolvierten war die Fächerkombination BWL-Dienstleistungsmanagement. So aufgeregt war ich nicht einmal bei meinen Abi- Prüfungen. Tausend Gedanken schossen einem durch den Kopf und man hoffte dass man das Erlernte auch zu Blatt bringt. Punkt 9.00 Uhr: „Sie dürfen nun beginnen!“ Ich öffnete den Bogen und begann mit BWL. Als ich merkte dass ich die Fragen konnte, war die Aufregung wie verblasst. Und wer hätte es gedacht, auch am letzten Prüfungstag –Wirtschaftsmathematik- konnte ich die Aufgaben lösen. 😀  Nicht nur mir, sondern auch meinen Kommilitonen fiel ein Stein vom Herzen und alle merkten, dass man sich die ganze Prozedur schlimmer vorgestellt hatte als sie in Wirklichkeit war.

Jetzt heißt es Daumen Drücken und hoffen dass wir alle bestanden haben!


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Drei Jahre duales Studium bei der BERA – mein Fazit

Von Jacqueline Kögel:

Letzte Woche kam ich für ein geschäftliches Meeting auf den Bildungscampus in Heilbronn, das erste Mal seit unserer Graduierungsfeier im November. Das erste Mal als Besucher, nicht als Student. Wie ihr aus meinen früheren Blogbeiträgen wisst, habe ich seit Oktober 2010 an der DHBW Heilbronn studiert und gehöre seit Oktober 2013 zu den ersten Absolventen des Studiengangs.

Daran musste ich mich erst gewöhnen: Ich bin jetzt nicht mehr Studentin, sondern „richtiger“ Arbeitnehmer.

Unbenannt1

Ich habe jetzt keine Campus-Card mehr, mit der umsonst auf dem Gelände parken kann, sondern bin jetzt Gast. Und ich muss im Kino den vollen Eintrittspreis zahlen. 😉 Zeit für ein kurzes Fazit.
Mein letzter Tag als Student: Graduierungsfeier im November 2013

 Wie kam ich zu diesem Studium?

Wenn man mich früher gefragt hätte, was ich einmal machen will, hätte die Antwort niemals geheißen: BWL studieren, Veranstaltungs-Management oder „irgendwas mit Medien“. Ich wusste nur, dass ich gut bin in Kommunikation, im Organisieren, Sortieren und Verwalten und außerdem eine kreative Ader besitze. Und dass ich unbedingt in die Dienstleistungsbranche wollte, am besten etwas mit Personal machen.

Da kam der neue Studiengang Dienstleistungsmanagement an der DHBW genau richtig und ich habe mich bei der BERA im Personalmanagement beworben. Als mir der Studienplatz im Marketing angeboten wurde, habe ich spontan zugesagt. Nach diversen Schulpraktika hatte ich nicht viele Erwartungen an die Ausbildung und wollte vor allem umfassende Einblicke in die Betriebswirtschaft und in die Unternehmens-Organisation. Und ich hatte ordentlich Respekt vor dem Arbeitspensum, das so ein duales Studium mit sich bringt. Letztendlich kam alles anders, als ich dachte! 😉

Was man für dieses Studium mitbringen muss

Schon nach dem zweiten Semester hatte das duale Studium für mich seinen Schrecken verloren. Respekt ist angebracht, aber so schlimm, wie ich dachte, war es letztlich nicht. Wer Prioritäten setzen kann, etwas Fleiß und vor allem Interesse für betriebswirtschaftliche Grundlagen mitbringt, ist für die Theoriesemester bestens gerüstet. Für mich hätten die Vorlesungen sogar noch mehr in die Tiefe gehen können und über manche Themen, die mir jetzt im Beruf begegnen, hätte ich im Nachhinein gern mehr gewusst.

Aber das BWL-Studium hat eben immer den Vorteil, dass man zunächst einen guten Überblick erhält und dann die Möglichkeit hat, sich zu spezifizieren. Gerade in den Praxisphasen im Unternehmen hat man die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten und „Leidenschaften“ zu entdecken, sich in eine Richtung zu entwickeln und herauszufinden, was einem liegt. Dafür ist es aber wichtig, ein gutes Ausbildungsunternehmen zu haben – so wie in meinem Fall.

Unbenannt

Mein erster Tag bei der BERA: Willkommenstag Oktober 2010

Warum die Ausbildung bei der BERA wirklich besser ist als anderswo 😉

Wenn ich mich bei  anderen Studenten und Azubis so umhöre, wird man bei der BERA vor allem wegen zwei Sachen beneidet: 1. Jeder lernt hier alle Unternehmensbereiche kennen und arbeitet einige Wochen dort, sei es in der Buchhaltung, im Marketing oder in anderen Niederlassungen. Dadurch ist man im Unternehmen mittendrin statt nur dabei!

2. Vom ersten Tag an bekommt man bei der BERA seine eigenen Aufgaben und Projekte, für die man dann die Verantwortung trägt. Eine meiner ersten Aufgaben war, neue Kollegen mit Bild auf unserer Homepage einzustellen und dafür zu sorgen, dass die Seite aktuell bleibt. Dazu gehörte, Bilder und Daten intern anzufordern, die Bilder zu bearbeiten, die Homepage im CMS-System abzuändern und Verlinkungen einzufügen. Mit der Zeit wurden es mehr und größere Aufgaben, bis ich schließlich zum Beispiel das Management unserer online-Stellenanzeigen übernommen habe.

Bei der BERA ist man als Student oder Azubi kein nettes Beiwerk, das nur dasitzt und zuhört und die Jobs bekommt, die sonst keiner machen will. Viel wichtiger ist es, dass man kommunikativ ist, sich Neues zutraut, Eigeninitiative zeigt und auch Vorschläge macht. Und hier wird auch keiner komisch angeschaut, der lieber zur Sicherheit nochmal nachfragt. 😉

Was habe ich persönlich gelernt?

Manche haben diese Eigenschaften und wissen das auch, manche müssen ihre Fähigkeiten erst noch entdecken oder entwickeln. Wie gesagt, wusste ich schon vor dem Studium, dass ich kommunikativ bin und Vorträge oder Präsentationen mir keine Schwierigkeiten bereiten. Was ich dagegen nicht wusste, war, dass mir Marketing und Veranstaltungsplanung so viel Spaß machen würden.

Im Studium konnte ich so einige Soft Skills entwickeln oder ausbauen. So habe ich gelernt, mich aktiv in Bereichs-, Team- oder  Unternehmens-Meetings einzubringen, eigene Aufgaben daraus mitzunehmen und deren aktuellen Stand oder Ergebnisse zu präsentieren. Oder auch, mich so konstruktiv in ein Team zu integrieren, dass Herausforderungen gemeinsam bewältigt und Ziele erreicht werden können.

Nach dem Studium

Über die Studienzeit wurde ich vom Marketing-Team der BERA quasi „großgezogen“. Hier hatte ich einen Platz, wurde betreut und bekam nach und nach neue Aufgaben, bis ich meinen eigenen Bereich übernehmen konnte: Veranstaltungs- und Personalmarketing. Darin sind meine Interessen Marketing, Personal und Organisation vereint und ich kann meine kommunikativen Stärken nutzen, beispielsweise auch in verschiedenen Projektgruppen. Auch wenn ich meinen Start ins Berufsleben so nicht geplant hätte und zu Schulzeiten nicht vorhatte, BWL zu studieren, ins Veranstaltungs- oder Medienmanagement zu gehen, war es doch genau das Richtige.

Wer also Spaß an der Arbeit im Team hat, sich einbringen und Initiative zeigen will, aber auch bereit ist, Fleiß und Engagement zu investieren, dem kann ich das duale Studium bei der BERA nur empfehlen. Wir haben übrigens für 2014 noch einen Studienplatz im Marketing zu besetzen! 😉


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Social Media – mein Einsatz

„Ach, hey. Schön dich mal wieder zu sehen! Wie geht’s dir? Was machst du denn gerade?“ So oder so ähnlich beginnen meist die Gespräche mit meinen ehemaligen Klassenkameraden, wenn man sie zufällig mal in der Stadt trifft. So auch letzte Woche. Was ich nun eigentlich mache? Das zu beantworten ist gar nicht mal so einfach …

Mein duales Studium und ich

Klar, ich mache ein duales Studium. In meinem Alter ist der Begriff den Meisten bekannt. Trifft man aber auf ältere Generationen, ist das gar nicht mal so unüblich, dass man denn Begriff „BA“ erwähnen muss. BA ist das Kürzel für die Berufsakademie, so wie die Duale Hochschule früher genannt wurde. Warum sie unbenannt wurde? Ein Dozent hatte bei der Vorstellung der DH in Heilbronn gemeint, dass das mit der Akzeptanz derselben zusammenhängt. Die BA wurde früher oftmals nicht anerkannt. Auch nicht von Unternehmen. Es überwog die Meinung, dass es nicht dem Studium einer Hochschule oder Universität entspricht und richtige Berufserfahrung konnte man ja auch nicht sammeln. Mit der Änderung des Titels auf Duale Hochschule soll die gedankliche Verbindung mit einer Hochschule geschaffen werden. Und Überraschung, es scheint sogar zu funktionieren! Man muss nur mal den Andrang auf den Campus in Heilbronn beobachten. Schon erstaunlich, wenn es heißt, der 2011! (!) gebaute Campus wird schon nächstes Jahr nicht mehr ausreichen. 😉

Aber nun zurück zum Thema. Nachdem ich die Erklärung des Prinzips (drei Monate Hochschule, drei Monate im Unternehmen) hinter mir habe, geht es meist mit dem Studiengang weiter. BWL- klar das kennt jeder. Und nein, es ist nicht immer das Fach, das jeder nimmt, wenn er noch keine Zukunftspläne hat. Manche studieren BWL, weil sie es tatsächlich wollen! 😉 So zumindest ich und weil BWL allein ja langweilig ist, gibt’s bei mir Dienstleistungsmanagement noch oben drauf. Und dann springt BWL-Dienstleistungsmanagement aus dem Zylinder. So weit so gut. 🙂 Oder?

Die Praxisphase: Duale Studentin im Social Media Bereich

Nun ja, es fehlt ja noch der Teil, der mein Studium zu einem dualen Studium macht: der Einsatz im Unternehmen. Und da wird es schon deutlich schwieriger.

Los geht’s bei der Bezeichnung. Hier heißt es mal nicht: „Wer bin ich?“ sondern „Was bin ich denn eigentlich?“. Ich bin eine duale Studentin im Social Media Bereich. Duale Studentin im ….., ganz schön lang oder? Warum das ganze so lang ist? Nun ja, eine richtige Stellenbeschreibung habe ich ja nicht. Schließlich habe ich mich ja für den Studiengang bei dem Unternehmen beworben, nicht für eine Stelle. Also muss die erstmals gefunden werden. Aber schlussendlich habe ich festgestellt, dass kaum ein Auszubildender (m/w) mit einem offiziellen Stellennamen betitelt wird. 😉 Offiziell …, gestern hat mir Martin einen eher weniger als mehr offiziellen Titel verliehen: „Junior Social Media Managerin“. Das klingt doch nun schon ziemlich cool, oder? 😀

Bis hierhin hat das Gespräch nur wenige Sekunden gedauert. „Social Media?“, frage sie völlig verständnislos: „Und was machst du da so?“ Und damit ging es erst richtig los…

Die Frage ist absolut verständlich. Erst in den letzten Jahren hat Social Media einen großen Boom in Unternehmen erfahren. Mittlerweile setzten immer mehr Unternehmen auf Social Media Portale, um z.B. ihren Bekanntheitsgrad zu steigen. Als Privatperson kennt man die Online-Plattformen, aber mit ihnen zu arbeiten? Erst letzte Woche wurden die Social Media Berufe genau definiert, also ist das ganze noch ziemlich neu.

Also was macht man denn im Social Media Bereich? Natürlich kann ich jetzt nur erzählen, was zu meinen Aufgabenbereichen gehört. 🙂 Ich fange mal an:

Facebook Twitter und Co.

http://sixrevisions.com/freebies/icons/free-social-media-icons-old-bottle-crowns-icon-set/Facebook: Das liebe Facebook. Bei über 23 Millionen Nutzern in Deutschland  gibt es kaum jemanden, der das Facebook-Logo nicht kennt. Oder zumindest Nachrichten über den mehr oder minder gescheiterten Börsengang Mark Zuckerbergs aufgeschnappt hat. Natürlich war es ab einem bestimmten Zeitpunkt zu erwarten, dass die Unternehmen nachziehen. Aber was die da so machen? Also Martin, der Social Media Manager, und ich posten Nachrichten, die die Fans der BERA GmbH (hoffentlich) interessieren. Dazu gehören auch besondere Aktionen wie einen Foto-Wettbewerb und Gewinnspiele während der EM, die Stationen unseres Karrieremobils, interne Aktionen wie Laufteilnahmen und, und, und … Ganz schön viel los bei uns 😉

http://sixrevisions.com/freebies/icons/free-social-media-icons-old-bottle-crowns-icon-set/

Twitter: Twitter ist ein sehr schnelles Kommunikationsportal. In Sekundentakt wird gezwitschert. Der Rekord liegt bei 15.358 Tweets pro Sekunde. Wann das war? Bei dem Endspiel der EM 2012 Spanien gegen Italien. Das muss wohl nicht nur auf dem Feld eine hitzige Sachte gewesen sein. 😉 Keine Sorge, wir kommen bei 90 Minuten nicht auf 16,5 Millionen Kurznachrichten. Auf Twitter informieren wir uns und unsere Follower (sowas wie Fans bei Facebook) über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, aktuelle Jobabgebote und einiges rund um das Arbeitsleben.

Xing: Das Karriereportal Xing ist meiner Meinung nach etwas exklusiver als Facebook. Hier kümmern wir uns um Sachen, die die BERA als kompetenten Arbeitgeber widerspiegeln. Hier werden Beiträge über unsere neuen Auszeichnungen und Urkunden verfasst, unsere verschiedenen Geschäftsbereiche wie Gesundheit, Personalberatung und Seminarzentrum vorgestellt, aber auch unser soziales Engagement.

Youtube: „Ich schick dir mal einen Link“. Wer schickt denn nicht bei der Filmsuche für den nächsten Kinobesuch einen Link mit den Trailern von Youtube weiter? Auch hier ist die BERA aktiv. Hier werden die Neuigkeiten visuell dargestellt. Egal ob ein Video von der Baureise, unserem ZDF-Beitrag, oder unserem EM-Orakel. Also hier könnt ihr auch gerne mal vorbei schauen. 🙂

Google+: Ich glaube die ein, oder andere Person würde für diesen Kommentar „an die Decke springen“, aber ich sage es einfach mal: Google+ ist das bessere Facebook. 😉 Natürlich sind die beiden die Konkurrenten an sich, aber Unterschiede gibt es dennoch. Während man bei Facebook Freunde oder Fans sammelt, zieht man bei Google+ Kreise. Je, nachdem, wie gut man jemanden kennt. Warum Google+ für Unternehmen interessanter ist als Facebook, lässt sich so erklären: Google+ spielt für die Suche in Google eine wichtige Rolle. Außerdem kann man bei Google+ seine Posts hinterher noch von Schreibfehlern befreien 😉

Slideshare: Slideshare ist ein Onlinedienst, bei dem man Präsentationen ablegen kann. Hier legen wir z.B. unsere wöchentlichen Rästel oder iPhone-Tipps ab. Ihr könnt euch ja auch mal an unserem neues Rätsel ausprobieren. Der Gewinner bekommt einen coolen Survival-Cup, der den ein oder anderen Ausflug zu einem richtigen Erlebnis machen kann. Und wenn er Eucdh mal das Leben retten sollte, könnt Ihr das gerne an unsere Pinnwand bei Facebook posten 😉

So, nun zu dem letzten wichtigen Portal. WordPress. Ich vermute mal, ihr kennt es. Oder Ihr schaut einfach mal die Seite an, auf der ihr meinen Beitrag gerade lest. 😉 WordPress ist eine Websoftware, oder noch genauer eine Blogplattform. Hier sind alle willkommen, die einen eigenen Blog aufbauen wollen. Sechs Millionen Blogs gibt es bei WordPress mittlerweile. Eine ganze Menge, findet ihr nicht auch? 😉

So, jetzt habe ich euch mal einen kurzen Überblick über meinen Aufgabenbereich gegeben. Hier fehlen noch Portale wie LinkedIn und  kununu. Wer weiß, vielleicht erzähle ich euch auch irgendwann davon, denn wir sind ja ein Personaldienstleister. Deswegen sollte man hier auch immer einen Blick riskieren. Bis dahin könnt ihr Euch das ja mal selber ansehen.

Ich verabschiede mich dann mal zum Urlaub und wünsche viel Spaß beim nächsten Gastbeitrag von Jacqueline, die gerade in der Lohnbuchhaltung gegenüber sitzt. 😉