Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Long time no see – wo war ich und wo bin ich jetzt?

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin Lara Nitze und mache eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Was sich bei mir verändert hat? Ich bin jetzt nicht mehr in der Niederlassung in Öhringen tätig sondern in Schwäbisch Hall im Prozessmanagement. 🙂

Doch wie kam es dazu? Meine Neigung ging schon immer mehr in Richtung Zahlen und ich habe auch eher Interesse am Vorgänge-Bearbeiten statt im Vorgänge-Ausführen gehabt. Dadurch bekam ich im September die Anfrage, ob ich denn nicht lieber ins Prozessmanagement wechseln wolle. Und nun bin ich seit November frisch in meinem neuen Team! (Ein weiterer Vorteil der BERA: Es wird darauf geachtet, dass die Azubis voll und ganz zufrieden sind. :))

Ein paar von euch werden sich wohl fragen: „Was macht man denn genau in dieser Abteilung?“ Aber so komisch es auch klingt, das hatte ich mich zu Beginn ebenfalls gefragt, da ich selbst immer nur ein Bruchteil davon mitbekam, von dem was hier eigentlich alles geleistet wird. Doch tatsächlich gibt es hier einiges, was täglich anfällt! Gerne gebe ich euch einen kleinen Einblick, in das was ich innerhalb einen Monats alles schon erlebt habe. 🙂
LaraNitze_4Wo fangen wir an? Ich hatte meinen Wechsel wohl zur besten Zeit vorgenommen, denn ich kam zu der Zeit, in der die jährlichen Audits stattfinden. Doch was sind Audits? Bei den Audits wird geprüft wie Prozesskonform die einzelnen Niederlassungen arbeiten. Hört sich nun vielleicht nicht sooo spannend an, ist es aber definitiv! Für mich war das alles etwas leichter, da ich zuvor – wie ihr ja bereits wisst 😉 – in einer Niederlassung mitgearbeitet habe und ich so auch wusste, wonach ich schauen muss, wenn ich etwas prüfe und was genau ich da eigentlich kontrolliere. Aber was prüfe“ ich denn nun genau?

Wir haben bei diesem Audit, die Personalakten der Mitarbeiter durchgeschaut, ob in diesen alles vollständig und lückenlos vorliegt. Hierzu gehört zum einen zu prüfen, ob regelmäßig Gespräche mit dem Mitarbeiter geführt wurden um zu kontrollieren ob bei ihm auch alles in Ordnung ist bzw. ob es Probleme gibt die zu klären sind. Das gleiche gilt für die Akten der schon ausgeschiedenen Mitarbeiter. Hier haben wir auch geschaut, dass sie vollständig sind und richtig geführt wurden. Dies sind nur ein paar Punkte, natürlich gibt es vieles mehr zu beachten ;). Denn für diese Audits gibt es Kontrolllisten, in verschiedenen Varianten, damit verschiedenste Aspekte abgefragt werden können. Nach dem Audit wird mit dem Niederlassungsverantwortlichen der Auditplan durchgesprochen und wir machen ihn auf Auffälligkeiten sowie Fehler aufmerksam.

Genug von den Audits – natürlich gibt es noch weitere spannende Aufgaben! 🙂 Momentan bin ich viel damit beschäftigt, den Jahreswechsel zu planen. Hierfür habe ich eine Liste mit den Urlaubstagen aller unserer Mitarbeiter bearbeitet und einen Kalender der allgemeinen BERA-Termine erstellt. Natürlich haben wir dazu die Abteilungen angefragt, ob bestimmte Termine wie z.B. Schulungen oder unsere Monatsbestellung mit aufgenommen werden muss. Man denkt zwar, dass zu einem Jahreswechsel nicht viel dazu gehört, jedoch gibt es mehrere Aspekte die sich verändern und beachtet werden müssen.:) Dazu gehört natürlich auch eine Inventur der BERA. Für diese erstellen wir Listen mit denen uns dann jede Niederlassung ihren „Lagerbestand“ mitteilt. Richtig gehört! Auch Personaldienstleister haben ein Lager. 😉 Jedoch liegen hier meist Werbeartikel oder Büromaterialien. Im Allgemeinen kann man sagen, dass viele Vorlagen neu erstellt werden müssen, damit aus 2017, 2018 wird. 🙂
lara(auch in Schwäbisch Hall ist schon für Weihnachtsstimmung gesorgt :))

Darüber hinaus machen wir im Prozessmanagement z. B. Vertragsänderungen, wenn sich gesetzlichen Regelungen ändern oder die richtige Abwicklung von Unfallanzeigen für die Versicherung (damit alles ordnungsgemäß gemeldet ist und evtl. Maßnahmen ergriffen werden können). Ebenso gehört die Monatsbestellung, bei der jede Niederlassung uns einmal im Monat mitteilt, was sie alles an Büromaterialien, Werbeartikel oder Arbeitskleidung für die Mitarbeiter benötigt. Diese Bestellungen werden dann zentral vom Prozessmanagement durchgeführt und das Material anschließend an die Niederlassungen verteilt.

All diese Aufgaben, habe ich in meinem ersten Monat miterlebt und auch durchführen dürfen. 🙂 Bleibt deshalb mit mir gespannt, was noch zukünftig auf mich und euch zu kommen wird. 😉 Denn ich werde wieder für euch berichten!

Ich wünsche euch jetzt schon eine schöne Weihnachtszeit! Liebste Grüße

Lara Nitze

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Bist du 24?

Manchmal lohnt es sich doch, in der Bibliothek zu stöbern. Dabei meine ich nicht auf der Suche nach Büchern, sondern nach allem, was sonst noch in den Auslagen zu finden ist.

„Studieren heute“

Gestoßen bin ich auf eine Infobroschüre namens „STUDIEREN HEUTE“. Inhalt: Die Ergebnisse der 20. Sozialerhebung des deutschen Studentenwerks. Das Thema ist die Vielfalt der Studierenden in Deutschland. Es hat mich angesprochen, weil in einer Grafik einige Zahlen und Fakten rund um die Studierenden in Deutschland aufgezeigt werden.

Zur Teilnahme aufgefordert wurden alle Hochschulen und Universitäten in Deutschland. Ausgenommen: Verwaltungsfachhochschulen, die Universitäten der Bundeswehr und die Hochschulen für das Fernstudium. Insgesamt 227 Institutionen erklärten sich bereit, an der Umfrage teilzunehmen. Auf Basis von 12.859 ausgefüllten Bögen der Studierenden dieser Hochschulen und Universitäten konnten die Erkenntnisse erhoben werden.

Studium

Weiter Zahlen und Infromationen erhaltet Ihr auch auf der Webseite: http://www.sozialerhebung.de/erhebung_20/.

Ein kleiner Vergleich:

Die Zahlen fand ich ziemlich interessant. Aber auch teilweise sehr überraschend. Zum Abschluss möchte ich noch auf drei Punkte eingehen:

1.) Ich hatte beispielsweise nicht erahnt, dass fast ein Viertel der Studierenden noch zu Hause lebt. Die „Zuhause-Wohner“, zu denen ich mich dazuzähle, hatte ich eher als eine kleinere Minderheit eingeschätzt. Aber da wurde ich eines Besseren belehrt. 😉

2.) Im Vergleich zwischen dem Ergebnis der Studie und unserer Hochschule fallen einige Unterschiede auf. Der Anteil an den Studierenden, die verheiratet sind oder ein Kind haben, ist bei uns eher unterrepräsentiert. Von unserer Stufe, die aus drei Kursen mit durchschnittlich 25 Studierenden besteht weiß ich nur von Zweien, die verheiratet sind und eine der beiden Kinder hat. Dann wären meiner Rechnung nach dann 1,5%. Ich würde es darauf zurückführen, dass wir für gewöhnlich etwas weniger Freizeit haben als andere Studenten. (Dazu mehr in Punkt 3) Und darauf, dass die dualen Studenten meist durchschnittlich jünger sind. 😉

3.) Mit 35 Stunden in der Woche kommen wir dualen Studenten auch in der Theoriephase meist nicht hin. Gerade in den ersten Semestern, an denen Samstagsvorlesungen noch recht häufig waren und wir auch mal bis abends um 21:00 Uhr noch in den Vorlesungen saßen – hatten wir wohl mehr als 40 Stunden in der Woche – und das ohne dem dazukommenden Lern- und Arbeitsaufwand, der bei der Statistik mit einberechnet wurde. Wir kommen wohl eher an die Stundenzahl ran, wenn bei den Studenten noch die Zeit fürs Jobben mit einberechnet wird.

Fazit:

Mit dem Vergleich gehören wir wohl nicht ganz dem Durchschnitt an. 🙂 Leider konnte ich nicht herausfinden, ob wir dualen Studenten auch befragt wurden, oder nur klassische Universitäten und Hochschulen. Auf jeden Fall fand ich die Zahlen echt interessant und kann dann bei der nächsten Gelegenheit damit angeben. Und Ihr dann sicherlich auch 😉