Azubis und duale Studenten bloggen


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Dozententypen – eine Vorstellung

Eine Veranstaltung am Montag hat mir mal wieder bewusst werden lassen, welche Möglichkeiten die Dozenten bei der Gestaltung einer Vorlesung eigentlich haben. Während ich nun in dem Fach „Mitarbeiterführung“ in einem Stuhlkreis (und das im 6. Semester!!) meine Kommilitonen betrachten konnte, wurde mir klar, dass es das Thema für den Blogbeitrag werden sollte.

Dozenten – ohne sie geht’s nicht

Dozenten stellen mit vielen anderen Aspekten die Basis des Studiums dar. Gäbe es keine Dozenten, würden wir nichts lernen. Das gilt nicht nur für unsere Hochschule, sondern auch für Schulen, Unis, Weiterbildung- und Fortbildungsanbieter und vielem mehr. Oder könntet Ihr euch vorstellen, so schnell fahren zu lernen ohne jemanden, der sich die Zeit und Nerven nimmt, euch das Fahren beizubringen? Schließlich muss uns irgendwer den Stoff aufbereiten und in irgendeiner Weise vermitteln, den wir lernen wollen.

Aber nun wieder zurück zum Thema. In unserem Studium sind wir schon sehr vielen Dozenten begegnet, mit unterschiedlichen Charakteren und ebenso unterschiedlichen Unterrichtsstilen. Aus der Vielzahl von diesen kristallisieren sich aber mehrere Typen heraus mit denen ich mich jetzt beschäftigen möchte:

1) Die PPF: „PowerPoint Freaks“

präsentationDie Vorlesung beginnt und der Laptop läuft bereits und der Beamer surrt auch schon vor sich her… Wer kennt sie nicht? Die Vorlesungen mit dem Beamer. Es sind eigentlich die für den Studenten entspanntesten Vorlesungen. Sich berieseln lassen von den Worten des Dozenten und nicht unmittelbar mitschreiben zu müssen, da man die PowerPoint ja schon bereits im Vorfeld bekommen hat. Die PowerPoint-Vorträge kommen in den meisten Fächern zustande (ausgenommen bei Fächern, bei denen man rechnen muss).

Etwas anstrengender sind dann aber die PowerPoint Freaks die zwei Versionen von Präsentationen erstellt haben. Die eine, etwas unvollständige für die Studenten und die andere für die Vorlesung. Ganz nach dem Motto: „Findet die Fehler“. Dieser Untertypus ist etwas anstrengender. Es gilt, die Lücken zu finden und zu füllen, was sich nicht immer als ganz so einfach darstellt.

Fazit: Die PPF’s sind die Beliebtesten bei den meisten Studenten. Sie machen ihnen das Leben in den Vorlesungen dadurch recht angenehm, dass man die Unterlagen zur Verfügung gestellt bekommt und der Dozent aus seinem Wissen schöpfen kann.
Ein Nachteil: Je mehr Dozenten selbst vortragen, desto umfangreicher wird der Stoff.

Die Vorlesungen mit den zwei verschiedenen Präsentationen ist mir aber nur einmal begegnet und definitiv nicht zu empfehlen, weil es bei den Studenten bei unübersichtlichen Präsentationen mehr zur Verwirrung führt, als diese produktiv mitarbeiten zu lassen.

2) Die Praktiker: „Ohne Taschenrechner – ohne Ergebnis“ 

Der Kursraum ist still. taschenrechnerAlle sitzen sie, beinahe schon mit rotem Kopf vor ihren Blättern und tippen wie wild auf ihren Taschenrechnern herum – willkommen im Unterricht der „Praktiker“.

Die Vorlesungen, bei denen man in der PowerPoint-Präsentation noch Aufgaben findet, die man auch noch selbstständig bearbeiten muss.

Die Praktiker bilden neben den PPF die größte Gruppe. Vor allen in den Fächern BWL, VWL, Wirtschaftsmathematik und Statistik sind sie anzutreffen. Was auch durchaus Sinn macht. In Mikroökonomie über das Angebot und die Nachfrage zu sprechen und nicht einmal eine Aufgabe dazu gerechnet zu haben, halte ich für sehr einseitig.

Aber auch in „Laberfächern“, wie sie von uns so gern genannt werden, findet man diese Situation vor. Es geht darum, seine eigene Meinung zu bilden und nicht die von Dozenten zu akzeptieren.

Fazit: Es ist durchaus sinnvoll, auch mal Fragen in die PowerPoint zu platzieren. Gut dosiert können sie die Motivation und das Interesse der Studenten erhöhen und sie auch aus ihrem schläfrigem Zustand des Zuhörens erlösen. Aber Achtung: zu viele Fragen sind schon wieder kontraproduktiv und so kommen wir zu dem nächsten Typus: MSM.

3.) MSM: Machen Sie mal …

Die MSM. Eine sehr anstrengende Gruppe. Sie kommen nur sehr unregelmäßig vor, sind aber bei den Studenten nicht immer so beliebt. Dieser Typus wird mit viel Eigenarbeit und stressigen Aufgaben verbunden.

MSM sind die Dozenten, die weitgehend auf präsentation_02PowerPoint-Vorträge verzichten und ganz viele Zettel mit Aufgaben verteilen. Eine beliebte Methode von ihnen: Präsentationen vorbereiten zu lassen. In Gruppenarbeiten müssen diese erarbeitet und anschließend auch vorgestellt werden. In einem gewissen Maße werden sie von den Studenten noch akzeptiert, aber schon bei mehr als zwei Aufgaben in der Vorlesung führen sie oftmals zum Unmut der Studenten. Sich in Gruppen aufteilen, aufstehen, recherchieren und selbst nachdenken – diese Aufgaben sind bei den Studenten schon beinahe in die Rubrik Hochleistungssport einzuordnen und gehören nicht zu deren klassischen Arbeitsfeldern.

Fazit: Die MSMs bewegen sich bei ihren Vorlesungen immer auf sehr glattem Eis. Schon mehr als eine Präsentation wird oftmals nicht ganz von den Studenten angenommen und führt zu Demotivation und Unkonzentriertheit. Der Dozent muss viel Überzeugungskraft leisten und den Rest der Vorlesung so gestalten, dass die Studenten die Präsentation auch gerne mitmachen. Das gelingt aber leider nicht jedem Dozenten.

Untergruppe „Ökos“

Präsentation_03Eine besondere Untergruppe der MSM stellen die „Ökos“ dar. Stellen Sie sich vor, sie kommen in einen Raum rein und stolpern schon einmal über den ersten Stuhl, der ein Glied eines Stuhlkreises darstellt. Keine Tische, keine Laptops und auch ein freies Sichtfeld des Dozenten auf jeden Studenten. Die „Ökos“ stellen die Spitze des MSM-Typus dar und sind beinahe so unbeliebt bei den Studenten wie Gemüse bei Kindern oder Fleisch bei Vegetariern. Ganz ehrlich, als ich am Montag über diesen Stuhl gestolpert bin, musste ich mich nochmals versichern, dass ich nicht im falschen Gebäude gelandet bin. Bei der aim findet man von außen oftmals das Bild von einem Stuhlkreis vor, wie beispielsweise im Trommelkurs letzten Sommer – aber bei uns an der Hochschule? Dort, wo zukünftige Manager und Führungskräfte ausgebildet werden soll, ist es doch eher ein besonderer Anblick? Nun ja, es war eine sehr „interessante“ Vorlesung, die mit Präsentationen von den Studenten bestückt war, beschriebenen Flipcharts unserer Dozentin und Diskussionen.

Fazit: Die „Ökos“ werden an unserer Hochschule nicht gerne gesehen. Sie werden belächelt und zwischen Grundschule und Trommelkurs eingeordnet. Der Vorteil an den Präsentationen und an den Flipchart-Vorlesungen liegt aber darin, dass in der Zeit meist weniger Stoff behandelt wird, als in klassischen PowerPoint Vorträgen. Dozenten, die der Meinung sind, dass Studenten den Stoff so besser behalten können, liegen nicht immer richtig. Für den Moment könnte es stimmen, aber wenn man erst zwei Semester später die Prüfung schreibt, wie es bei uns in den Profilfächern der Fall ist, kann man sich auch an die beste vorbereitete Präsentation nicht mehr erinnern.

So viel zu meiner Typus-Vorstellung. Wie schaut es bei euch aus? Welche Lehrer-/ Dozententypen habt ihr kennengelernt? Gibt es welche, die noch nicht in der Aufzählung dabei sind, aber auf jeden Fall dazugehören sollte? Ihr könnt mir gerne ein Kommentar hinterlassen oder mich per E-Mail: kerstin.hoehn@bera.eu, per Facebook und G+: Kerstin Höhn und per Twitter Kerstin__H kontaktieren. 😉

P.s.: An alle Lehrkräfte, Dozenten und sonstige Personen: das soll natürlich keine persönliche Kritik darstellen, sondern nur eine manchmal überspitzte Darstellung der Dozenten. Es gibt für jeden Typus gute und schlechte Beispiele und egal, was Ihr verwendet – macht es interessant für die Studenten und sie machen sogar Präsentationen.

Bild 1: Pixabay.de/

Bild 2: pixabay.de/


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Bloß keine Panik!

Heute habe ich mich das erste Mal mit meinen Ansprechpartnern bei der BERA bezüglich der bald anstehen Bachelorarbeit getroffen. Wahnsinn, oder? Bachelor, das Wort klingt so gewaltig, beinahe grausam. Es impliziert die Begriffe Ende, aber auch Anfang. Harte Arbeit, aber auch Erfolg. Viele Nerven, aber auch Erleichterung. Es ist ein Wort, bei dem ich schon langsam anfangen muss, mich ihm etwas anzunähern. Denn bei so einem gewaltigen Begriff könnte man in Versuchung geraten, in Panik zu geraten.

Und genau aus diesem Anlass möchte ich mich heute mit dem Thema der Angstprävention beschäftigen, aber nein, nicht aus dem wissenschaftlichen Aspekt, denn ich möchte nicht über Katecholamine, Hormone wie Adrenalin oder dem Corticotropin Releasing Factor sprechen (denn davon habe ich eh keinerlei Ahnung), sondern nur über die Angstprävention einer normalen Studentin, also mir.

Denn egal ob Seminararbeiten, die mündliche Präsentation der 2. Projektarbeit oder das Ende von allem – der Bachelor – es gibt viele mögliche Paniksituationen.

geralt

Angstprävention: 1. Klappe: Nur nicht den Kopf verlieren

Als es für uns vor wenigen Wochen hieß, dass wir im nächsten Praxissemester zu unserer Arbeitszeit noch Seminararbeiten schreiben müssen, war ich erst einmal schockiert. Ich hatte mir doch vorgenommen, mich auf die Bachelorarbeit vorzubereiten. Außerdem steht doch bald noch die mündliche Prüfung zur zweiten Projektarbeit an und nun auch noch zwei Seminararbeiten? Wie sollte ich das schaffen? Kennt Ihr die Situation? Wenn Ihr plötzlich überfallen werdet von Aufgaben, die zuvor nicht existierten und zu dem normalen Alltagsstress zusätzlich hinzukommen? Ungefähr so hatte ich mich gefühlt.

Umso wichtiger ist hier der 1. Schritt: Einen kühlen Kopf bewahren und einfach mal völlig objektiv die Situation betrachten. Diese Aufgaben beinhalten einiges an Mehrarbeit. Das bedeutet aber nicht, dass sie völlig unmöglich sind. Nach dieser Einstellungsänderung geht es nun weiter. Man kann z.B. einen Plan erstellen mit dem Zeitraum, bis wann die Aufgabe erledigt ist, bis in welcher Woche ich was erledigt haben möchte, oder sogar an welchem Tag ich wie viel Zeit habe. Es ist beruhigend und schon werden die Aufgaben übersichtlicher und nicht mehr so angsteinflößend.

Klappe 2: Die Vorbereitung

Von der Einstellungsänderung geht es nun weiter: Die Vorbereitung. Unsere Dozenten sagen nicht umsonst, dass wir uns immer gut vorbereiten und auch mal langfristig denken sollen – es macht auch wirklich Sinn. Ein Beispiel ist hier meine Bachelorarbeit. Ich befinde mich erst im fünften Semester, das bedeutet aber nicht, dass ich mir nicht schon einmal Gedanken darüber machen könnte. Je eher ich eine ungefähre Richtung habe, Kontakt mit meinem Unternehmen und der Hochschule aufgenommen habe, desto entspannter kann ich mich schon einmal an die Literaturrecherche und den Inhalt machen. Anderes Beispiel ist die mündliche Prüfung, die ich bald haben werde. Die Vorbereitung ist das eine, die tatsächliche Präsentation das Andere. Hier ist es besonders wichtig, dass ich alles nochmals Probe. Egal ob vor Bekannten, Freunden oder vorm Spiegel (ja, das hilft auch) – Übung macht den Meister.

Klappe 3: Für die Kurzfristigen

Es gibt viele Webseiten mit Informationen gegen Angstzustände vor Prüfungen, Vorträgen oder auch privaten Ereignissen. Zum Abschluss noch einige:

1. Ganz wichtig – hier auch wieder das Thema der Einstellung: Versucht euch nicht verrückt zu machen, versucht an die schönen Dinge zu denken, an die erfolgreiche Vorbereitung und daran, dass es bald rum ist. Gedanken die in dem Moment auch ganz gut helfen sollen, sind: „Ich bin toll. Ich bin gut und ich schaffe das“. Weil dies aber, das weiß ich aus eigener Erfahrung meist nicht so gut klappt,  hier noch einige andere Tipps:

2. Ablenken: Vor einer Prüfung – macht nicht z.B. den Fehler und setzt euch zu den anderen, die sich über mögliche Prüfungsinhalte oder den Stoff unterhalten. Versucht euch mit jemanden anderem über das Wetter zu unterhalten, oder Hobbies oder Tiere. Sucht euch einfach etwas aus. Wenn ihr euch dann noch bewegt, ist die Angst schon beinahe vergessen. Kaltes Wasser ins Gesicht oder Musik hören sind weitere Alternativen. Kennt ihr das Kinderlied „Ich schaff das schon“ von Rolf Zuckowski? Das kommt mir immer in den Sinn, wenn ich z.B. mit meinem Snowboard vor einem steilen Hang stehe – und dann gleite ich hinab wie ein Profi. Nun ja, fast. 😉

3. Atemübungen: Einatmen –Ausatmen. Das hilft nicht nur Schwangeren, sondern auch in Angstsituationen. Konzentriertes, langsames Atmen kann nicht nur den Herzschlag und Blutdruck vermindern, es hilft auch dem Kreislauf.

Ich hoffe, Ihr könnt euch aus dem Beitrag für den Umgang von zukünftigen Stresssituationen etwas mitnehmen und denkt daran – „Ihr seid toll, Ihr seid gut, Ihr schafft das schon“ 😉

Stufen

Bild 1: pixabay.com/geralt
Bild 2: Facebook.com/Be creative


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Kerstin im #Mosbacher Social Media Land

Kaum in der Praxisphase angekommen verschlug es mich letzte Woche wieder an den Campus. Dieses Mal aber nicht nach Heilbronn, sondern nach Mosbach. Mosbach – hach, da werden Erinnerungen wach. Ach, das ist doch der Ort, an dem wir einen Vortrag beim Tag der offenen Tür hielten. Ach, das ist doch der Ort, dessen Anfahrt von Blitzerheeren bewacht wird.

DHBW Mosbach

DHBW Mosbach

Bild: wikipedia.de

Um diesen nicht zum Opfer zu fallen, machte ich mich früh auf den Weg: 9:00 Uhr. Und doch, – ach, das ist doch der Ort, an dem sich die Parkplatzsuche schwierig gestaltet – kam ich gerade so pünktlich an. Völlig außer Atem stolperte ich die letzten Treppen hoch. Aber – manchmal erscheint ein Hoffnungsschimmer in solchen Momenten –war ich noch lange nicht die Letzte 😉

Aber warum eigentlich? Die Duale Hochschule hatte zum Marketingforum 2013 geladen – und das Thema war „Einsatz von Socia Media im B2B-Kontext“. Also genau mein Thema. Nichts wie hin also. Solche Gelegenheiten muss man einfach beim Schopf packen …

Für alle, die keine langen Blogbeiträge mögen, hier meine Twitter-Zusammenfassung:: „#Marketingforum #DHBW Mosbach: Begrüßung, Zuhören,  Essen, da capo al fine, Abschied. http://bit.ly/MoSB13“ Und da wäre sogar noch ein wenig Platz 😉 Und natürlich blieb bei der Schilderung ein bisschen was auf der Strecke. Das kommt jetzt:

 

Was wird mich wohl erwarten?

Der Vortragsraum war mit 120 Gästen fast vollständig gefüllt. Die Teilnehmer haben eine Gemeinsamkeit: Sie alle bilden oder bildeten duale Studenten der DHBW in ihrem Unternehmen aus. Und ich – als duale Studentin – mittendrin. Auf der Hinfahrt hatte ich ein wenig kalte Füße bekommen. Ich so zwischen all den selbstständigen Unternehmern? Aber die letzte Reihe wirkte verdächtig nach dualen Studenten – wie sich herausstellte aus Mosbach und Bad Mergentheim. Dann halte ich halt die Heilbronner Flagge hoch 😉

Ich fand ein Stückchen weiter vorne wieder zwischen einem selbstständigen Unternehmer aus der Holzverarbeitung und einer Marketingchefin. Beide hatten sich mit Social Media aber noch nicht auseinandergesetzt. Was für ein Gefühl  😉

Was ich erwartet hatte, waren spannende Geschichten, auch Erfolgsgeschichten von Unternehmen in den sozialen Netzwerken, Hintergründe zu Social Media sowie Hinweise und Tipps für den eigenen Unternehmensauftritt. Und so kam´s dann auch.

 

Auf geht’s …

Prof. Dirk Saller, der Rektor der DHBW Mosbach übernahm die Begrüßung und Prof. Seon-Su Kim, Professor des Campus Bad Mergentheim führte das Thema ein: „Soziale Netzwerke sind wie Schlüssel, die Türen ins Unternehmen öffnen.“  Durch die Netzwerke werden Informationen weitergegeben, Unternehmen werden transparenter. Und das sei natürlich auch eine Gefahr – und ein Hindernis, weswegen sich Unternehmen trotz der Vorteile noch nicht mit Social Media auseinandersetzen. Und, ja ich gebe ihm Recht. Als ich mit dem oben erwähnten Geschäftsführer sprach, fiel auf, dass nicht jeder gewillt ist, so viele Informationen von sich preiszugeben.

Die Pointe des Vortrags ergab sich aber aus der Frage einer Zuhörerin eine Reihe vor mir: „Wie ist denn der Hashtag zu dieser Veranstaltung?“ Und der ganze Saal begann zu lachen. Für alle, die mit dem Begriff Hashtag nichts anfangen können. Er wird in Twitter verwendet, um auf ein bestimmtes Thema hinzuweisen wie oben #Marketingforum und #DHBW oder vielleicht #MafoDHBW. Es gab aber leider keinen. Zumindest keinen offiziellen. 😉

 

Ein paar Vortragsimpressionen

Eine Definition von Social Media gab es bei keinem der Vorträge. Wie auch, da ja jeder etwas anderes darunter versteht. Marco Petracca hob auf die Verbindung der Begriffe Social und Media ab. „Social“ stellvertretend für die Interaktion und das Menschliche; „Media“ für die Plattformen, auf denen sich die Menschen begegnen können. Ein Facebook-Post eines Unternehmens wird erst dann zu „Social Media“, wenn das Kommentieren ermöglicht wird. Und ich wusste nicht einmal, dass so etwas funktionier.. 😉  Man könnte natürlich fragen, ob er kommentiert werden MUSS, dass er Social Media ist oder ob die Möglichkeit reicht. Und ob ein Post schon Social Media ist, naja, das würde jetzt schon zu weit führen … Die wichtige Aussage  war hier, dass ein Unternehmen von der Kontrolle, die es auf Homepages ausüben kann, loslässt und sich auf ein Terrain begibt, auf dem nicht alles steuerbar ist.

Über das Zusammenspiel zwischen Technologie und Social Media referierte Herbert Neuendorf, Professor für Wirtschaftsinformatik in Mosbach. Er kommt aus der Technik – und das merkte man seinem Vortrag auch an. Er skizzierte die Entwicklung des Internet vom einfachen PC bis hin zum Web 2.0. Und er wagte einen Ausblick auf das zukünftige Web 3.0, in dem sich unsere Online-Aktivitäten verstärkt oder fast ausschließlich auf das Handy verlagern. Ich denke aber, dass noch mehr Faktoren als die Technologie einen Einfluss auf die Entwicklung des Social Web haben, z.B. die Veränderung der Gesellschaft,des Kommunikations- und des Informationsverhaltens. Und diese Dinge beeinflussen sich wechselseitig. Das ist keine Einbahnstraße. Ich merke das daran, dass traditionelle Zeitungen nun auch neue Wege: Sie präsentieren sich in sozialen Medien, benutzen soziale Medien wie Twitter aber auch als Infoquelle. Denn wir haben heutzutage viele Freizeitjournalisten, die beispielweise ihre Videos vom Boston Marathon auf Youtube einstellen. Und davon profitieren wiederum auch die klassischen Journalisten.

Und dann gabs eine Pause. Und die, mache ich nun auch. Weiter gehts nächste Woche. 😉

Vortrag Mosbach

Unser Essen in der Pause 🙂


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Tue Gutes und sprich darüber – Unsere Abschlusspräsentation

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass Projekte – egal wie viel Energie und Hirnschmalz man im Vorfeld reingesteckt hat – gegen Ende immer ein bisschen stressig werden? Wir haben das am eigenen Leib erfahren. Unter dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ wollten wir ganz einfach und locker der Werkstatt für Behinderte (WfB) in Nürnberg unsere Ideen präsentieren. Doch dann wurde alles doch noch recht abenteuerlich …

Unsere Vorbereitungen liefen schon seit Wochen und die Präsentation war in den letzten Zügen als wir (die Präsentatoren) uns am Vortrag des Auftritts, den 24.9, zur Generalprobe trafen. Wir hatten alles perfekt geplant.

Doch zweitens kommt es anders und erstens als man denkt …

Zumindest bis wir feststellten, dass eine unserer Präsentatoren nicht da war. Ein Telefonat brachte uns Klarheit, dass sie auch am nächsten Tag nicht da sein würde – sie lag im Bett, weil sie sich einen hässlichen Erreger eingefangen hatte. Und so verteilten wir die Kuchenstücke der Präsentation auf die verbliebenen vier und erarbeiteten auf die Schnelle noch die Fragen, mit denen unser Moderator uns vier durch die Präsentation führen würde.

Nachtschicht und frühe Abfahrt – wo das hinführt, könnt Ihr Euch sicher denken. Nach fünf Stunden Bettruhe meinerseits trafen wir uns erwartungsfroh um 7.15 Uhr an der Hochschule. Was wir nicht erwartet hatten: Mehrere Dozenten und Vertreter der Hochschule, darunter sogar  Frau Prof. Dr. Graf, unsere Prorektorin, bestiegen mit uns den Bus. An Müdigkeit war nicht mehr zu denken, das Stressniveau erreichte eine erste Spitze. 🙂

Und dann die zweite Stressspitze: Obwohl wir die Abfahrt im Vorfeld immer wieder nach vorne geschoben hatten, wartete in Nürnberg ein handfester Stau auf uns. Großartig – noch 30 Minuten bis zum Vortrag und nichts geht mehr (zumindest gefühlt). Zum Glück täuschten wir uns: Uns blieben noch knapp Minuten für den Aufbau von Laptop und Beamer und die Organisation in unseren Köpfen ;).  Und da standen wir nun im „Hochhaus“ der WfB. Rechts sind Bäume, links sind Bäume und dazwischen … wir halt und einige Stühle für die Zuhörer 😉

Wir waren bereit, wir waren heiß, wir waren … nervös. Doch wir konnten nicht starten (Stressfaktor drei). Warum? Das Fernsehteam (Stressfaktor vier!) hatte sich in Nürnberg verfahren.

Doch endlich ging´s los – gefühlter Puls bei mir: 168 Schläge. Michael Volland, der Betriebsleiter und Auftraggeber, riss das Projekt kurz an, Herr Prof. Dr. Thomas Batz, unser Studiengangsleiter, begrüßte die Gäste in unserem Raum, erwähnte die gute Zusammenarbeit der WfB mit der Hochschule, also insbesondere mit unserem Kurs und endete mit der Aussage: „Wir haben alle Entwicklungen eines Projektes durchgemacht. Die Freudenschreie bis hin zu dem Moment, in dem jeder jeden in ein anderes Sonnensystem schicken wollte.“

Wir hatten vier Aspekte herausgearbeitet, die für die WfB wichtig sind: Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Bildung und Personal sowie Geschäftsideen. Flo, Sergej, Mareike und ich gingen für die Themen ins Rennen.

Die Spannung steigt …

Vor der Präsentation…

Ich für meinen Teil war ziemlich nervös –aber ich denke, das ist Euch schon klar geworden. Puls lag mittlerweile bei geschätzten 200 (vergleichbar mit der Zielgeraden des Firmenlaufs;-)). Thema: Optimierung des bestehenden Angebots und Ausbau des Portfolios der Gärtnerei der Stadt Nürnberg. Ich hatte ich mich mit dem Thema über Wochen hinweg beschäftigt. Aber nun galt´s: eine kurze und knackige Vorstellung unseres Konzepts – das war doch was anderes  …

Zum Glück hielt Flo, der zusätzlich noch als unser Moderator agierte, sich an die abgesprochenen Fragen. Blumenkästen, Pflanzenhotel, Pflanzenvermietung – ich hatte den Eindruck, ich hätte eine grüne Zunge 😉 und konnte alle Fragen vom Moderator souverän beantworten. Als Mareike  und Sergej ihre Fragen ebenso nach Hause gebracht hatten, waren wir alle sichtlich erleichtert. 😉 Und damit legte sich auch die Aufregung – mir gelang eine ruhige Präsentation. Zumindest stimmlich, alles sonst zitterte noch alles.

Dabei kamen mir aber auch meine Erfahrungen am Tag der offenen Tür in Mosbach und bei unserem Probevortrag an der Hochschule zu Gute. Ich habe die Hoffnung, in Zukunft vielleicht irgendwann ganz frei von nervösen Zuckungen in den Beinen zu werden ;-).

Der Lohn  der Mühe

Wir hatten´s geschafft! Und als es dann noch ein positives Resümee vom Geschäftsführer der WfB, Christian Schadinger, gab, war ich sehr zufrieden – und wurde plötzlich ganz schnell müde.

Nach dem Vortrag konnten wir anschließend das große Buffet genießen und sprachen noch über den ein oder anderen Punkt mit den anwesenden Vertretern der Werkstatt für Behinderte.

Weil viele unserer Begleitpersonen die Werkstatt noch nicht kannten, machte Michael Volland nochmals eine Führung und zeigte „seine“ Gärtnerei. Ich habe mir nochmal alles eingeprägt und wer weiß, wenn ich in ein paar Jahren wieder vorbeisehe, kann ich vielleicht schon Veränderungen sehen. Vielleicht wird unser „Erlebnispfad für eine bessere Präsentation der der Produkte und Orientierung der Interessenten Realität oder unser Pflanzenhotel, in dem Palmenbesitzer ihre Gewächse in der kalten Jahreszeit unterstellen können oder … Wir werden sehen.

Für uns hieß es anschließend: erst einmal Abschied nehmen, aber wie unser Auftraggeber so schön sagte: „Vielleicht sehen wir uns in ein paar Jahren, so groß ist die Welt ja nicht.“ Und jetzt hoffen wir, dass zukünftig viele andere über die WfB und ihre Leistungen sprechen werden. Denn in Social Media Zeiten kommt es weniger auf das an, was man selbst erzählt, als mehr auf das, was andere über einen erzählen. Meinen Beitrag habe ich zumindest hiermit schon gemacht. 😉


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Tag der offenen Tür – Wir kamen, sahen und siegten

Voll geparkte Straßen, ein Haufen Leute rund um dem Campus und noch viel mehr darin. “Was ist denn hier los?“, könnte sich der ein oder andere Spaziergänger gefragt haben, als er am Samstag in Mosbach unterwegs war. Was hier los war? Na, der Tag der offenen Tür der DHBW Mosbach natürlich. 😉

Vor kurzem habe ich Euch ja schon über unsere Vorbereitungen für unser Projekt berichtet. Am Samstag war es dann so weit und es sollte sich zeigen, wie gut unsere Vorbereitungen waren …

Die liefen an sich echt gut, aber Moment.., wie war das nochmal gleich mit dem Messestand? Für diesen war eigentlich Tom zuständig und er bereitete auch alles sehr gründlich vor, bis es dann hieß: „Viel Erfolg beim Tag der offenen Tür! Ich bin dann mal im Urlaub…“ Natürlich war es nicht seine Absicht uns einfach so im Stich zu lassen, nein, sein Urlaub war schon des längeren geplant. Zudem war er auch unterwegs, sonst wäre er bestimmt gekommen um zu helfen ;).

Aber nun ja, für mich bedeutete es noch eine Aufgabe mehr. Weil ich die Einzige war, die in der Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall saß.Und dort war der ganze Messestand untergebracht. Gefühlte 20 Listen mit Plänen, wann ich was, wie und wo abzuholen, mitzunehmen oder auch auszuladen hatte, entstanden somit in den nächsten paar Tagen. Aber bevor die Umsetzung erfolgte, musste ich noch einige praktische Sachen erledigen… Zum einen wäre da der Probeaufbau des Messestandes (wenn ihr irgendwann einen Stand aufbauen sollt, probt es am Besten ebenfalls vorher! Das spart nicht nur einiges an Zeit, sondern auch einiges an Nerven, wenn ihr dann am Einsatzort seid ;). Zum anderen das Fahren mit einem Automatik-Auto (unserem Poolauto). Ja, das mag sich ja leicht anhören, aber für jemanden, der noch nie damit gefahren ist, stellt es eine regelrechte Herausforderung dar, nicht immer nach der Kupplung zu suchen^^. Schlussendlich das Zusammensuchen der Give-Aways, Broschüren und Flyer und was sonst noch alles vor Ort sein sollte. Es war ziemlich stressig, vor allem, wenn nicht alles da war, wo es sein sollte. So hatten wir zum Beispiel eine große Kundenveranstaltung am Abend vor dem geplanten Aufbau und so hieß es für mich: morgens Abbau und nachmittags Aufbau.

Denn am Freitag ging für mich dann schon alles los: „Hatte ich auch wirklich alles dabei?“, „Martiiin.., hast du den Mülleimer gesehen? Der stand doch noch eben im Zimmer“, „Den Broschürenständer hast du eingepackt, oder?“ So ähnlich klang das dann alles kurz vor meinem Aufbruch. Die Stichworte auf der Liste, die mittlerweile ziemlich bunt geworden war, waren größtenteils durchgestrichen und so fuhr ich mit voll beladenem A6 los. Erst Richtung HN um Sergej, der mich beim Aufbau unterstützen sollte, abzuholen und dann weiter nach Mosbach.

Eins kann ich euch sagen: Schwäbisch Hall und Mosbach sind nicht gerade Nachbarorte, aber mit dem A6 verging die Fahrt wie im Fluge. 😉

Der Aufbau

Am Campus angekommen empfingen uns die Organisatoren: Danke für den Parkplatz, direkt vor dem Gebäude und das Transportwägelchen.

Der Aufbau ging dann auch ziemlich schnell von statten. Messewand und Tische in Position, Kartons verstaut – dem Heimweg stand nichts im Wege. Stand im zweiten Obergeschoss? Kein Problem – dachten wir zumindest zu diesem Zeitpunkt.

„Wo ist Jacqueline?“

Und dann gings auch schon los.., hatten unsere Vorbereitungen geklappt? Hatten wir auch wirklich an alles gedacht? Zur Frühschicht waren Nina und Sergej eingeteilt und hatten einiges zu tun. Der Tag der offenen Tür begann zwar schon um 10 Uhr, und kurz vor 11 Uhr fielen die Interessenten ein wie die Heuschrecken. Und das ist aus meiner Sicht auch nachvollziehbar: Welcher Schüler steht an einem Samstag freiwillig vor 10 Uhr auf? 😉 Ich kam so gegen 12.30 Uhr am Campus an drängelte mich durch Eltern, Interessenten und ganz viele Studenten, die sich mit den Besuchern unterhielten.

Im zweiten Obergeschoss lief alles nach Plan: Messstand, Tischen, Broschüren,  Flyer, Kulis, Business-Knigge Heftchen und die aufgeschnittene Wassermelone – alles perfekt. In unseren Liegestühlen lagen regelmäßig erschöpfte Schüler und Studenten. Sergej ,Nina, Verena und Jacqueline waren bereits tief in Gesprächen. Ich rüstete mich mit einem BERA-Shirt aus und stürzte mich auf meine erste Beute.

Wir- voll in Aktion 😉

Noch vor einem Jahr konnte ich mir nicht vorstellen, mal selbst hinter so einem Stand zu stehen und über mein duales Studium zu erzählen, aber es machte echt Spaß. Ich wurde ausgefragt über die Firma, über die Hochschule, wie es mir so gefiel, was ich arbeite und, und, und. Ich hatte ja nicht mehr zu tun, als über meine eigenen Erfahrungen zu reden. Verena und Jacqueline waren mittlerweile auch zu uns gestoßen informierten am Stand oder verteilten Flyer auf dem Gelände. Als ich das erste Mal wieder auf die Uhr schaute, dachte ich nur: „Shit, wo ist Jacqueline?“ Nur noch 20 Minuten bis zum Vortrag und sie war unterwegs, um Flyer auszuteilen. In einer Blitzaktion verwandelten wir uns in Business-Ladies und rasten … zum Vortrag.

Hallo und <3-lich Willkommen zu unserem Vortrag „Duales Studium 2.0“

Jacqueline und ich beim Vortrag

Nachdem der Tag schon so gut gelaufen war, war ich mir sicher, dass auch der Vortrag ein Erfolg würde. Am Mittwoch war ich dafür extra noch nach Heilbronn gefahren. Wochenlang hatten wir versucht, den Vortrag per Mail und Telefon abzustimmen. Lasst euch eins gesagt sein: Das funktioniert nicht. Also probten wir, strichen und ergänzten, warfen alles wieder um …

Wir irrten über den Campus und fanden letzten Endes unseren Vortragsraum. Aber da waren doch sehr wenige Personen da. Waren wir richtig? Ein Blick auf das Türschild bejahte das. Enttäuschung.. Aber Grundregel für Vortragende: Egal wie viele Zuhörer – immer alles geben 😉

Es lief echt gut. Das Trainieren hatte sich gelohnt, wir harmonierten gut und halfen uns gegenseitig aus. Ich hatte zwar Karteikärtchen in der Hand, wunderte mich aber regelmäßig darüber, dass wir schon mindestens 2 Themen weiter waren als meine Kärtchen.

In unserem Vortrag erzählten wir all das, was wir gerne vor unserem Studium gewusst hätten: die gründe, die uns zum dualen Studium führten, die Suche nach einem Ausbildungsunternehmen, das Vorpraktikum, Eindrücke aus Theorie und Praxis und ein Vergleich der beiden Phasen. Zum Schluss gaben wir noch einige Tipps an die Zuhörer; beispielsweise was sie bei ihrer Suche nach Ausbildungsunternehmen und Hochschule bedenken und was sie bei der Entscheidung über ihren zukünftigen Lebensweg beachten sollten.

Das schönste Kompliment einer Zuhörerin: „Das war ja mal ein interessanter Vortrag, mit dem ich tatsächlich was anfangen kann“. Das machte uns natürlich stolz und wie es scheint war auch unsere Ausbildungsleiterin Jutta Terdenge zufrieden, die sich zwischendrin reingeschlichen hatte.

Warum hatten wir so wenig Zuhörer? Zum einen der Vortragsort weit ab vom Schuss, zum anderen die Uhrzeit – um 14:30 Uhr waren wir quasi die Rausschmeißer: Der ToT kam, äh … endete um 15:00 Uhr. Abbau.

Der Abbau oder das unendliche Warten am Aufzug

Auf dem Weg zurück zum Stand kamen uns ziemlich viele Personen entgegen, die Kisten trugen und rollten. Ein Stand jedoch stand wie ein Bollwerk inmitten des leeren Raums und Verena hielt Wacht. Nach einigen Minuten hatten wir den Stand wieder in die Knie oder besser in die schwarze Box gezwungen, mit der er auch schon eingetroffen war. 🙂

Mit einem Wägelchen ging es Richtung Aufzug. Und dann – warten. 120 Aussteller, drei Etagen, ein Aufzug. Aufzug ausgebucht – damit wurde das zweite Obergeschoss doch noch zu unserem Verhängnis. Nach gefühlten drei Stunden aber war das Auto eingeladen und wir konnten den Rest des Samstags genießen.

Es war eine sehr coole Erfahrung. Wir haben viel gelernt und sind auch ein wenig über uns hinausgewachsen. !. Es ist ziemlich einfach, ein Automatik-Auto zu fahren 2. Auch der größte Stand hat beim Abbau eine überschaubare Größe und 3. Gut vorbereitet macht so ein Vortrag richtig Spaß. Noch vor ein paar Wochen hatte ich mich ziemlich davor gefürchtet. „Was, wenn ich alles vergessen würde?“, „Was wäre, wenn ich etwas erzähle, das die Personen gar nicht interessiert?“ Schon während des Vortrags entspannte ich mich und merkte, dass ich mir gar nicht so viele Sorgen machen musste.

Unsere eigenen Erfahrungen waren genau das, was die Besucher hören wollten – keinen Geschichtsvortrag über das Unternehmen, keine Allerweltsinfos. Wir freuten uns wirklich sehr über das Lob von Jutta Terdenge.

Ja, es war eine Herausforderung, das alles zu organisieren und durchzuziehen. Aber wir haben´s geschafft. Wir haben einen Schritt aus unserer Wohlfühlzone gemacht und sind dabei gewachsen. Wenn ihr auch eine schwierige Aufgabe meistern müsst und verunsichert oder ängstlich seid, beruhigt Euch und denkt an das, was Ihr schon bewältigt habt. Bereitet euch gut vor, aber macht euch nicht verrückt.