Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Hinterlasse einen Kommentar

Arbeitssicherheit – ein wichtiger Teil des täglichen Arbeitsalltags

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich befinde mich derzeit im zweiten Ausbildungsjahr zur Personaldienstleistungskauffrau.

Ein wichtiger und großer Bestandteil der Ausbildung bei Personaldienstleistungskaufleuten ist die Arbeitssicherheit. Deshalb gehören die vier PDK-VBG-Seminare zum Ausbildungsinhalt dazu.

Themen der Seminare der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) waren z.B. die Organisation des außerbetrieblichen Arbeitsschutzes, eine Gefährdungs- und Belastungsbeurteilung, eine Brandschutzübung oder die effektive Integration des Arbeitsschutzes in den Überlassungsprozess. Nach den ersten drei VBG-Seminaren wurde ein Test geschrieben, in dem geprüft wurde, ob wir Azubis als Personalentscheidungsträger im Unternehmen tätig sein können.

Das vierte Seminar war überwiegend praktisch aufgebaut. In diesem durften wir selbst in den Arbeitsfeldern, welche unsere Mitarbeiter in den Kundenunternehmen ausüben, tätig werden. So z.B. im Fräsen, Staplerfahren, Schweißen und Sägen. Inhaltlich wurden die Tätigkeitsfelder Metall, Holz und Lager-Logistik vorgestellt. Natürlich wurden wir vorher von den VBG-Dozenten sowie den jeweiligen Ausbildern genau und ordnungsgemäß eingewiesen. Es war definitiv für uns alle eine coole Erfahrung.

Stapler_Stroka

Vor allem beim Staplerfahren habe ich persönlich gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, wie es aussieht. Da es – anders als beim Auto – keine Kupplung, sondern nur eine Bremse, einen Vorwärts- und einen Rückwärtsgang (als Gaspedal) gibt, muss sich das Gehirn an die Koordination erst gewöhnen. Ich habe auf jeden Fall großen Respekt vor all unseren Mitarbeitern, die Stapler fahren können und bewundere dies – Übung macht jedoch bekanntlich den Meister!

Beim Schweißen ist mir aufgefallen, dass der Beruf, den ich momentan erlerne, total ungefährlich ist. Im Gegensatz zu dem eines Schweißers, der täglich mit Funken in Berührung kommt und seine Augen vor der Schweißflamme schützen muss. Dafür hat er die Schutzmaske auf, wie ihr auf dem Bild auch erkennen könnt.

Schweißen_Stroka

Beim Schweißen wird eine Hitze ausgestrahlt, die vor allem im Sommer sehr anstrengend sein kann. Da bin ich froh, dass ich im Büro keine Schutzschürze und Schutzweste tragen muss und keine zusätzliche Wärme durch Funken entsteht

Arbeitssicherheit heißt für mich Verantwortung für den Mitarbeiter übernehmen. Jeder unserer Mitarbeiter benötigt dabei die passende Schutzausrüstung, um den entsprechenden Beruf ausüben zu können.

Wir als Personalentscheidungsträger tragen ebenso zur Sicherheit des Mitarbeiters bei und sollten diese regelmäßig, z.B. durch Arbeitsplatzbesichtigungen oder regelmäßige Kundenbesuche überprüfen, damit Arbeitsunfälle vermieden und vorgebeugt werden können.

Wie ihr seht, wird es in meinem Arbeitsalltag nicht langweilig.

Falls ihr mal die Möglichkeit habt, Stapler zu fahren, schweißen oder fräsen, nutzt diese – es macht wirklich Spaß!

Ich freue mich, euch wieder zu berichten!

Bis bald

Miriam Stroka

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Das VBG-Seminar – eine interessante Erfahrung!

Ihr wollt wissen was die Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau so spannend macht? Das erfahrt ihr heute von Kristina Enner!

Zu der Ausbildung Personaldienstleistungskauffrau gehört auch die Zusatzausbildung zum Sicherheitsbeauftragten. Diese wird in Seminaren  bei der VBG, der gesetzlichen Unfallversicherung,  in einem Block von 4 Seminaren absolviert.

Die VBG

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung. Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, Kinder , die ein Kindergarten oder ähnliches besuchen, Schüler, Studenten, freiwillig versicherte Unternehmen, bürgerschaftlich Engagierte und viele mehr. Zur VBG zählen über eine Million Unternehmen aus mehr als 100 Branchen. Die Unfallversicherung hat in erster Linie die Aufgabe, mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten und für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen. Des Weiteren ist die VBG zu Rehabilitation verpflichtet, d.h.  bei einem Arbeitsunfall medizinische Maßnahmen einzuleiten und gegebenenfalls eine berufliche, sowie soziale Wiedereingliederung zu veranlassen. Außerdem  die Sicherung des Lebensunterhaltes während der Heilbehandlung und Umschulung, sowie die Zahlung von Rente und Pflegegeld.

Die Prävention- Das Seminar

So gehört das Seminar, sowie die Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragen, zur Prävention der VBG. Organisiert wird dieses Seminar von der Schule. Da jeder Block 3 Tage dauert, hatten wir die Möglichkeit bei der Akademie Untermerzbach , der VGB zu übernachten.  So war das wie ein Klassenausflug und die ganze Klasse hat sich immer sehr auf die Seminare gefreut.  Und warum? Die Seminare sind sehr abwechslungsreich gestaltet und enthalten auch praktische Teile, aber darüber werde ich später Näheres berichten. Außerdem gingen die Seminare bis ca.17 Uhr  und so hatte man die Möglichkeit abends gemeinsam mit der Klasse was zu unternehmen. So haben wir uns auch die schöne Stadt Bamberg anschauen können. Zum Anderem  muss ich erwähnen dass das Essen sehr lecker war 🙂

Bamberg1

Bamberg2

Die Seminarinhalte

Teil 1:

In dem ersten Teil des Seminars ging es um die Einführung in die Grundlagen des Arbeitsschutzes und das Erkennen von Gefährdungen sowie Belastungen. Zudem gab es hier einen kleinen praktischen Teil. Bei der Feuerwehr bekamen wir eine kleine Einführung in die Anwendung von Feuerlöschern und anschließend hatten wir die Möglichkeit einen kleinen Brand selbst zu löschen.

Teil 2:

In dem zweiten Teil ging es um die Beurteilung des Arbeitssystems des Kunden, sowie um die Vorbereitung der Arbeitsplatzbesichtigung. Bis zum nächsten Seminar mussten wir eine Arbeitsplatzbesichtigung im Betrieb selbständig durchführen, was auch ein Teil der Prüfung im 3. Teil war. Am Schluss dieses Seminars mussten wir einen kleinen schriftlichen Test ablegen, der zu reinen Wissensüberprüfung diente.  Die  richtige Prüfung folgte erst im 3. Seminar.

Teil 3:

Im dritten Teil wurden vor allem die Themen nochmal wiederholt. Am Schluss des Seminars folgte dann die schriftliche Prüfung. Hier hat sich dann die Aufmerksamkeit im Seminar gelohnt, denn dann war die Prüfung gar nicht so schwierig.

Teil 4:

In dem vierten Teil wurden verschiedene Berufsbilder unter die Lupe genommen. Das Beste war der Werkstattbesuch. Hier konnten wir einen ganzen Tag in verschiedene Berufsbilder genau reinschnuppern und einige Tätigkeiten durchführen. In der Holzwerkstatt hieß es dann handwerkliches Geschick zu beweisen und in der Metallwerkstatt durften wir uns an der Drehmaschine ausprobieren. Was sich als etwas schwierig erwies war das Schweißen. Und am meisten hat uns das Fahren des Gabelstaplers gefallen. Wer wollte konnte auch zusätzlich im Slalom fahren und  Palletten stapeln.  Doch so einfach ist es gar nicht einen Gabelstapler zu fahren, denn er kann sehr schnell kippen und anders als beim Auto sind hier beim Fahren nur zwei Pedale zu betätigen.

Holz_VBG Gabelstapler_VBG

Für eine Arbeitsplatzbesichtigung ist es sehr wichtig zu wissen, was genau die Tätigkeiten eines Berufsbildes sind, so kann man auch besser beurteilen was für Gefährdungen z.B. bei einem Tischler oder Zerspannungsmechaniker auftauchen können.

Gabelstapler_VBG2

Kristina Enner fährt den Gabelstapler!

Mir persönlich hat dieser Teil am besten gefallen, denn wo hat man den sonst mal die Möglichkeit eine Drehmaschine zu bedienen oder Gabelstapler zu fahren?