Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Die Halbzeit ist geschafft – oder?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich befinde mich gerade in meinem zweiten Ausbildungsjahr zur Personaldienstleistungskauffrau.

Mittlerweile ist die Hälfte meiner Ausbildungszeit vergangen und ich kann euch sagen: es war bisher super spannend, man lernt definitiv etwas fürs Leben – aber nicht nur das.

Momentan bin ich im Projekt für einen Großkunden tätig. Wir sind ein kleines Projektteam und unsere Aufgaben sind klar strukturiert. Dabei kommt auch der tägliche Kunden-, sowie Co-Lieferanten-Kontakt nicht zu kurz. In meinem Arbeitsalltag lerne ich sehr viel, was ich in der Schule theoretisch umsetzen kann. Oftmals war ich schon über die ein oder andere Erklärung z.B. zum Thema „Equal-Treatment“ oder der „Drehtürklausel“ froh, da ich mich so viel besser in den Unterricht einbringen konnte.

Auch bei meiner Zwischenprüfung kamen mir verschiedene Themen nicht nur aus dem Schulalltag bekannt vor, sondern auch aus meinem Arbeitsalltag.

Zwischenprüfung ist ein gutes Stichwort – darüber möchte ich euch heute mehr erzählen.

Obwohl ich wöchentlich zur Berufsschule nach Stuttgart muss hatte ich das Glück, meine Zwischenprüfung in Tauberbischofsheim gemeinsam mit fast 100 weiteren kaufmännischen Azubis schreiben zu dürfen. Der lange Fahrweg blieb mir also erspart.

Die Vorbereitung für die Zwischenprüfung lief schon lange. Immer wieder verfasste ich für anfallende Klassenarbeiten Zusammenfassungen bezüglich der Themen, welches mir das Lernen auf die Zwischenprüfung wesentlich erleichterte und viel Zeit erspart hat. Trotzdem habe ich mir zwei Tage vor der Prüfung frei genommen, um mich intensiv mit den Prüfungsthemen bzw. den so genannten „Lernfeldern“ befassen zu können.

Der Tag der Zwischenprüfung war sehr spannend: in der Halle, in der die Prüfung geschrieben wurde, traf ich viele Azubis, unter anderem Groß-und Außenhandelskaufleute, Verkäuferinnen und Verkäufer oder Lageristinnen und Lageristen. Jedem Prüfling wurde sein Platz und die Prüfungsnummer zugeteilt. Die Aufsichtspersonen der IHK haben uns den Ablauf der Prüfung erklärt und uns mitgeteilt, wie viel Zeit jede Berufsgruppe für die Prüfung hat.

Dann ging es auch schon los – 120 Minuten Anspannung. Obwohl es fast nur Multiple Choice-Aufgaben waren, hatten es die Aufgaben in sich. Zum Teil wurde auch der Stoff aus dem dritten Lehrjahr abgefragt, welchen wir noch gar nicht bearbeitet hatten.

Zwischenprüfung_MIRS

Als ich nach der Prüfung mit den Auszubildenden der anderen Berufsgruppen gesprochen habe, bestätigten sie mir dies.

Im Nachhinein kann ich mit einem ruhigen Gewissen sagen, dass ich mich auf jeden Fall gut genug auf die Prüfung vorbereitet habe. Die Situation, dass bei den Prüfungsfragen etwas dran kommt, was wir noch nicht in der Schule behandelt haben, wird es bei der Abschlussprüfung sicherlich nicht geben, da wir bis dahin alle Themen genau angeschaut haben.

Jetzt heißt es erstmal noch abwarten, bis die Prüfungsergebnisse kommen – darauf bin ich schon sehr gespannt.

Ich freue mich, euch wieder zu berichten.

Viele liebe Grüße aus Bad Mergentheim

Miriam Stroka

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Meine Zeit in der Berufsschule

Hallo ihr Lieben,

von meiner Seite aus zunächst mal noch ein gutes neues Jahr! Mein Name ist Lisa Mayer und ich beginne 2017 mit einem weiteren Bericht über meine Zeit bei der BERA. Heute möchte ich euch gerne etwas über meine Zeit in der Berufsschule erzählen.

Da ich in Bad Mergentheim wohne, konnten wir glücklicherweise einen Gastschulantrag an die Berufsschule in Bad Mergentheim stellen, sodass ich wohnortsnah zur Schule gehen kann. Ich habe immer ein bis zwei mal pro Woche Berufsschule, immer im zweiwöchigen Wechsel, in der einen Woche ein Schultag, in der nächsten Woche zwei Schultage.

berufsschule_mayer

Die Berufsschule dient dazu, dass man alles was im Betrieb gelernt wird, nochmals festigen, den theoretischen Hintergrund dazu kennenlernen und sich natürlich auch auf die Prüfungen vorbereiten kann, die am Ende jeder Ausbildung anstehen. Die Fächer in der Berufsschule unterscheiden sich von denen, die ich bisher aus meiner Schulzeit kenne. Da ich den Beruf „Kauffrau für Büromanagement“ lerne, haben wir unser Hauptfach „Büromanagement“, das in 12 verschiedene Lernfelder aufgeteilt ist. Somit haben wir im Fach „Büromanagement“ nicht nur einen, sondern gleich vier Lehrer, die die Lernfelder unter sich über die drei Jahre hinweg aufteilen. So wurde zum Beispiel im ersten Lehrjahr die Lernfelder 1-4 bearbeitet, im zweiten Lehrjahr sind die Lernfelder 5-9 dran und die letzten Lernfelder folgen dann im dritten Lehrjahr. Selbstverständlich haben wir noch andere Fächer, wie zum Beispiel „Gemeinschaftskunde“ und „Deutsch“. Diese Fächer kann man allerdings abwählen, wenn man das Abitur oder bereits eine abgeschlossene Ausbildung hat.

Die Schulstunden in der Berufsschule sind genauso lang, wie auf einer anderen Schule. Zwischendurch gibt es natürlich immer wieder Pausen. An Schultagen haben wir immer zwei Stunden Mittagsschule, sodass wir dann acht Schulstunden dort sind. Während den Schulferien müssen wir natürlich nicht in die Schule gehen, sondern verbringen diese Tage im Betrieb.

In allen Fächern werden Klausuren geschrieben, da es für uns jährlich ganz normale Zeugnisse gibt. Die Zeit in der Berufsschule ist immer eine Abwechslung zum Betrieb, da man seine Klassenkameraden wieder sieht und sich auch über die verschiedenen Tätigkeiten aus dem Betrieb austauschen kann.

Ich hatte Glück und habe eine tolle Klasse erwischt, in der es mir als „Neuling“ einfach gemacht wurde, sich zu integrieren 🙂

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben, was die Berufsschule für Auszubildende bedeutet.

Ich freue mich, euch bald schon wieder etwas Neues berichten zu können!