Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Tschüss Arbeitsalltag und Hallo Hochschule!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
mein Name ist Kerstin Adam und wie ihr sicherlich mittlerweile wisst, bin ich eine duale Studentin bei der BERA in Heilbronn. Nach einer spannenden Praxisphase, in der ich nicht nur im Marketing sondern auch in der Niederlassung in Heilbronn tätig war, beginnt nun wieder der Alltag in der Hochschule. Somit fällt uns Studenten wieder ein was uns die Dozenten ans Herz legen: „jeden Tag den erlernten Stoff wiederholen und die Prüfungen schreiben sich am Ende wie allein.“ Natürlich ist das die Regel Nr.1 in einem Studentenleben 😀

learning

Der erste Schultag steht bevor und mit ihm die Abgabe der ersten Projektarbeit. Nachdem wir Studenten viel Zeit investiert haben um unsere erste wirtschaftliche Arbeit fertig zu stellen ist der Tag der Abgabe gekommen. Die Studenten trudeln nacheinander ins Sekretariat ein und geben die Dokumente gemäß den Vorschriften ab. Naja, der ein oder andere auch nach seinen eigenen Vorschriften sonst könnte ja Langeweile auftreten versteht sich 😉

Betrachtet man den Stundenplan dieses Semesters, heißt es für viele Studenten aufatmen. Durch das sich öfter wiederholende „Selbststudium“ haben auch die Langschläfer die Chance pünktlich zum Unterricht zu erscheinen. Ob dies auch zutrifft sei mal dahin gestellt. 😀

In dieser Theoriephase geht es vor allem um die Fächer Bilanzierung und Jahresabschluss, Steuerrecht, Finanzierung und Investition, Mediengestaltung und Kommunikationsmanagement. Denn im November heißt es wieder „fleißig“ sein und die Prüfungen mit „Bravur“ meistern. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen 😉

Dieses Semester ist das Fach Mediengestaltung in Drucktechnik und App- Ökonomie vertieft. Vor allem im Fach App- Ökonomie wird erkenntlich, wie wichtig die Technologie für die heutige Zeit ist. Die Aufgabenstellung lautet: „denkt euch eine App aus die ihr entwickeln wollt und überlegt euch die ersten Screens für diese App.“ Nicht nur mit viel Engagement nahmen wir diese Aufgabe an, sondern der Spaßfaktor trat ebenfalls nicht zu kurz. Nachdem sich herausstellte, dass alle Studenten bis auf eine Person ein Apple- I-Phone besitzen und auch wieder im Mac- Labor an App- Ideen gearbeitet wird, amüsierten sich die Studenten und der Spruch: „Der duale Student vergleicht keine Äpfel mit Birnen“, brachte uns erneut zum Schmunzeln.

mac-labor

Nachdem das Peace- Zeichen, Duckface und auch der Zwinker die Bilder unserer heutigen Zeit prägen, darf dies natürlich auch im Leben des dualen Studenten nicht fehlen. Wir sind ja immer up to date versteht sich 😉

& bald geht für uns wieder die zeitintensive Phase los. In der heißt es pauken, pauken, pauken und über das Wissen für die Prüfung verfügen. Ich bin mir aber sicher, dass wir das auch dieses Semester schaffen und wünsche meinen Kommilitonen jetzt schon viel Glück für die Prüfungen! 🙂

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Ein letztes Mal

Ein letztes Mal zu früh ankommen,

ein letztes Mal nervös auf dem Flur sitzen,

ein letztes Mal die Anspannung spüren,

ein letztes Mal warten, bis das Zimmer geöffnet wird,

ein letztes Mal in das Zimmer eintreten,

ein letztes Mal nach dem Namenskärtchen auf dem Tisch suchen,

ein letztes Mal die Taschen und das Handy nach vorne bringen,

ein letztes Mal instruiert werden,

ein letztes Mal auf die Prüfungsbögen warten,

ein letztes Mal die Prüfungsfragen beantworten,

ein letztes Mal den Bogen abgeben,

und ein letztes Mal die Hochschule verlassen …

Tür

Liebe Leser und Leserinnen,

wie Ihr sicher wisst, befinde ich mich in meinem letzten Semester und stehe kurz vor meinen letzten Prüfungen und meiner mündlichen Abschlussprüfung. Dass ich etwas nervös bin, könnt Ihr euch sicher vorstellen.

Insgesamt erwarten mich fünf Prüfungen, die aus elf Teilprüfungen bestehen. Letzteres setzt sich entweder aus verschiedenen Semestern oder Fächern zusammen. Auch wenn fünf Prüfungen erst einmal wenig klingt, kann ich euch sagen, dass die 11 verschiedenen Bestandteile alles andere als zu unterschätzen sind. Dieses Jahr stehen Fächer wie Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, VWL, Medienmanagement, Consulting und CSR auf dem Programm.

Zusätzlich haben wir noch unsere mündliche Abschlussprüfung. Bei dieser müssen wir unser Bachelor-Thema vorstellen und werden dabei noch über Inhalte unseres Studiums befragt. Vor dem zweiten Teilbereich habe ich am meisten Respekt. Dies liegt vor allem daran, dass wir dafür keine Zeit haben, nicht wissen, welche Themen alle abgefragt werden und welche Dozenten dabei sein werden. Zum Zeitaspekt: Während wir freitags die letzte Prüfung (CSR) hinter uns haben, sollen wir bereits montags zur mündlichen Abschlussprüfung bereit stehen. Das wird ein „Spaß“. 😉

Aber eigentlich erfahren wir erst an diesem Tag, ob unser Bachelorthema, welches wir vor der Theoriephase abgeben mussten, von der Hochschule anerkannt wird oder nicht. Versteht Ihr nicht? Wir auch nicht, aber das ist unserer Hochschule. Wir bereiten nun also die Präsentation vor und hoffen, dass das alles passt. 😉
Die Prüfungen werden die letzten Male sein, in denen wir für eine längere Zeit an der Hochschule sein werden. Im Moment kann ich es mir noch gar nicht so wirklich vorstellen. Ich werde Euch aber berichten, wie es sich anfühlt, wenn es vorbei ist. Bis dahin werde ich nämlich von Tatjana, Sabrina, Kristina, Yvonne und Nadine (Auszubildende und duale Studenten der BERA) unterstützt. Sie werden die nächsten Wochen den Blog übernehmen und über ihre Ausbildung schreiben. Ich freue mich schon darauf und wünsche allen viel Spaß beim Schreiben!

Viele Grüße

Kerstin


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Duales Studium – Anspruch und Wirklichkeit

Auf dem Weg durchs Web. Neulich. Ich. Und was fällt mich da für eine Überschrift an? „Duales Studium – Neu bei XY*“. Und dann auch noch das: Ein duales Studium an der DHBW Mosbach Campus Heilbronn mit der Studienrichtung BWL – Dienstleistungsmanagement. Also genau dieses Studium, das ich ebenfalls absolviere. Natürlich wäre es ein Irrglauben zu vermuten, dass die BERA als einzige duale Studenten ausbildet. Immerhin ist unser Kurs 20 Personen stark – und die sind natürlich nicht nur von der BERA.

Was mich aber entzückt, ist die Möglichkeit, den Sinn einer solchen Ausschreibung beurteilen zu können. Dadurch, dass ich sie ja bereits absolviere, habe ich einen, so möchte ich doch behaupten, guten Einblick in die Forderungen und Leistungen der Hochschule. Über den Praxisteil kann ich natürlich nicht aus meiner Perspektive berichten, der ist ja bei jedem Studenten und Unternehmen unterschiedlich.

Nun also zur Stellenausschreibung. Angetan hat es mir vor allem der Teil mit den Anforderungen:

Was Sie mitbringen sollten:

Anforderungen sind bei Stellenanzeigen so was wie Stammspieler – die sind gesetzt. Klar, sie geben den Bewerbern Informationen darüber, was sie schon gemacht haben sollten, welche Kompetenzen sie beherrschen sollten und was für die Stelle verlangt wird. Mithilfe von den Angaben können Bewerber selber entscheiden, ob ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu der ausgeschriebenen Stelle passt. Ein Metzger ist halt kein Friseur und ein Kaufmann kein Gärtner.

1.) Guter Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife. Ja, das sind so allgemeine Floskeln, die Euch überall erwarten werden. Natürlich wollen die Unternehmen Bewerber, die guten Noten in ihren Abschlüssen hatten und haben. Aber was ist denn überhaupt gut? Ist gut als die Note 2,0 gemeint? Oder alles besser als 3,0? Also, keine Angst vor solchen Aussagen, bewerbt Euch auch, wenn ihr meint, dass euer gut gut genug ist. Ein bisschen Selbstvertrauen gehört auch dazu 😉

Gute Noten sollen natürlich als Beweis für Ehrgeiz, Interesse und Kenntnisse dienen. Das kann tatsächlich so sein, muss es aber nicht. Wie ich aus meinen Studienerfahrungen gelernt habe, heißen gute Noten nicht unmittelbar auch Teamkompetenz, Eigeninitiative und Wissen. Und das sind meiner Meinung nach Werte, die mindestens gleichrangig sind. Auswendiglernen –  ist nicht alles.

Aber nicht nur die Frage nach dem „Gut“ wird hier geklärt, sondern auch die Frage: „Was ist denn mit einem Fachabitur?“. Natürlich kann man auch an der DH studieren, wenn man ein Fachabitur nachweisen kann. Egal ob das ganzjährige Fachabitur oder das zweijährige nach der Ausbildung; wenn die Inhalte stimmen, reicht das. Man muss lediglich einen Studierfähigkeitstest zu Beginn des Studiums überstehen und sitzt anschließend im Kursraum mit allen Anderen und spätestens ab da spielt das Abitur keine Rolle mehr.

Warum der Anbieter wohl nur die allgemeine Hochschulreife will? Oder haben sie sich einfach nicht gründlich genug informiert?

2.) Gute mathematische Kenntnisse und Freude an Mathematik

Dieser Satz veranlasste mich überhaupt diesen Beitrag zu schreiben: „ Gute mathematische Kenntnisse und Freude an Mathematik“. Ha, ha. Nun ja, natürlich begegnen einem während des Studiums zwei Fächer Mathematik. Zum einen, wie ich ja bereits berichtet hatte, Wirtschaftsmathematik und zum anderen: Statistik. Aber gute mathematische Kenntnisse und Freude an Mathematik. Mh., das würde ich so jetzt nicht unterschreiben. Es ist natürlich von Vorteil, wenn die Dozenten mal wieder mit Formeln um sich schmeißen, aber es sind Fächer, wie alle anderen auch. Oder steht hier irgendetwas von „guten buchhalterischen Kenntnissen?“ Die hätte ich zumindest gebraucht. Aber, hey! Lasst euch von so etwas nicht abschrecken. In unserem Kurs haben es alle geschafft – auch mit schwächeren mathematischen Kenntnissen und schon gar keiner Freude – aber ob die wohl überhaupt jemand hatte? 😉 Hierzu noch ein O-Ton einer Kommilitionin: „Deswegen studiere ich ja BWL und nicht Mathe!“

Mathematik

Das waren noch Zeiten, als Mathematik noch so aussah… 😉

Bild: Pixelio.de; birgitta hohenester

3.) Interesse an wirtschaftlichen und kaufmännischen Abläufen

Gut, dieser Aussage stimme ich zu. Wer würde denn auch ohne wirtschaftliche und kaufmännische Interessen BWL studieren? Welche Abläufe dabei aber gemeint sind, ob es der Ablauf einer Rechnungsbuchung, eines Bewerbungsgespräches oder die Bedienung eines Druckers ist, sei mal dahin gestellt. 😉

4.) Hohe Leistungs- und Lernbereitschaft

Ja, es ist halt immer noch eine Ausbildung und ein Studium in einem. Aus meiner knapp 2-jährigen Erfahrung kann ich sagen, dass man sowohl in der Theorie-, als auch in der Praxisphase einiges leisten muss. Volle Stundenpläne und ganze Arbeitstage lassen auf etwas mehr Stress als ein Schülerleben schließen. Dessen sollte man sich schon vor der Bewerbung bewusst werden. Es wird viel gefordert, aber auch viel geboten. Und mal ehrlich – wenn wir als zukünftige Fach- und Führungskräfte unsere Positionen einnehmen, wird’s bestimmt nicht weniger stressig. 😉

5.) Teamfähigkeit  – Selbständigkeit – Bereitschaft zum Querdenken

Diese kleine Auswahl an sozialen und persönlichen Kompetenzen und den kognitiven Fähigkeiten (Querdenken) sind schwer messbar und noch schwerer in einem Bewerbungsgespräch abzuprüfen. Teamfähig ist der, der in einem Verein spielt – so die allgemeine Meinung. Aber es gibt auch Personen, die zwar in einem Team spielen, aber lieber alleine arbeiten. (Habe ich ebenfalls im Studium schon kennengelernt.) Wie will man dann solches prüfen? Ob jemand selbstständig ist oder quer denken kann, ist nicht durch Noten oder ähnliches nachweisbar. Hat aber jemand eine Europareise oder ähnliches geplant spricht das für ihn, aber wer hat dies schon während der Schulzeit erlebt? Die einzige Möglichkeit für solche Kriterien bieten fast nur Assessment Center. Assessment-Center als eine Methode der Bewerberauswahl. Es werden viele Bewerber eingeladen, die oft gemeinsam, manchmal aber auch getrennt von einander verschiedene Aufgaben lösen müssen. Durch die kann man z.B. auch herausfinden, inwieweit die sozialen Kompetenzen ausgeprägt sind. Arbeiten sie alle zusammen, oder hebt sich einer hervor? Vermutlich alle, die im Berufsleben stehen, haben solch eine Erfahrung bereits hinter sich. Für alle, die so etwas erwartet.., viel Erfolg und bereitet euch gut vor. Auf Amazon gibt es dazu etwa 6.688 Bücher – das wird für den Anfang wohl reichen. 😉

Ich selber habe noch keines gemacht, daher kann ich euch leider keine hilfreichen Tipps geben. Aber Ihr vielleicht für mich und für alle anderen Leser?

7.) Wunsch nach zukünftiger Führungsposition

Unsere Dozenten reden von uns immer als zukünftige Fach- und Führungskräfte. Und zu solchen sollen wir auch ausgebildet werden. Keine Angst – ihr lernt ja bis dahin noch einiges.

8.) Gute EDV-Kenntnisse

Word, Excel und PowerPoint wird in heutigen Zeiten meist vorausgesetzt. Zum  Glück bieten die meisten Volkshochschulen oder Weiterbildungszentren Kurse an, die sich damit beschäftigen. Also, falls ihr euch noch unsicher fühlt. Nutzt die Chancen, es hilft bei der Bewerbung, aber auch euch.

9.) Mobilität (PKW erforderlich)

Das ist ein wenig mysteriös. Es ist das erste Mal, dass ich so etwas bei einer Stellenausschreibung für ein Studium sehe. Also ich habe zwar ein Auto, aber ich sehe nicht, dass ich das wirklich zum Arbeiten oder zum Studieren brauche. Ich meine, muss man da Pizzas ausfahren oder Taxidienste ableisten?

Das würde ich geflissentlich ignorieren (wenn ich einen Führerschein habe) und dann in einem möglichen Gespräch nach dem Hintergrund der Anforderung fragen. A propo fragen: Wenn ihr vieles, der Stellenanzeigen erfüllt, aber nicht alles, dann informiert euch einfach vorab bei den Unternehmen, wie wichtig jetzt der fehlende Punkt ist oder nicht. Meist wird mehr angegeben, als später tatsächlich erwartet wird. Viel Erfolg an alle, die sich noch für eine Stelle bewerben.

Und das Beste zum Schluss: Wenn Ihr Euch durchgearbeitet habt, erwartet Euch das:

Duales Studium_Stellenausschreibung

Hier gibt’s übrigens Tipps, die verraten, wann eine Stellenausschreibung nicht für einen ist: http://karrierebibel.de/nicht-mein-job-22-zeichen-die-gegen-eine-stelle-sprechen/

*Von der Redaktion umbenannt. 😉


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Wir als Manager (2): Strategie, Ziele, Vortrag

Wir befinden uns in der 4. Periode eines unheimlich spannenden Spieles. Die gegnerische Mannschaft stürmt aus dem Zimmer nebenan. Es geht in die finale Runde und in die letzten – alles entscheidenden – Minuten. Bepackt mit Laptop, Taschenrechner, Blog, Stiften und Ladekabel stürmen sie über den Gang. Ein Hauch von strengem Geruch umspielt sie, fast entgleitet das Laptop den schweißnassen Händen. In sprichwörtlich letzter Sekunde erreichen sie den Vorlesungssaal just in time um 18.45 Uhr. Schade …

… sie haben es noch pünktlich geschafft. Andererseits hätte es empfindliche Sanktionen gegeben. Und das an der wahrscheinlich empfindlichsten Stelle: dem Geld. Und was der Konkurrenz nicht gut tut, kann für uns bestimmt nich schlecht sein … 😉 Ihr merkt schon: Wir sind wieder zurück beim Planspiel. Und wir werden also ganz nebenbei zur Pünktlichkeit erzogen.

Das Planspiel, welches wir an der Hochschule absolvieren, macht noch Spaß und mittlerweile können wir uns immer stärker mit „unserem“ eigenen Unternehmen identifizieren. Langsam entwickeln wir ein Gefühl dafür, was richtig sein könnte und welche Maßnahmen man lieber nicht verwirklichen sollte. Unser Unternehmen, also das virtuelle Unternehmen, welches Flo, Anja, Sina und ich betreuen, läuft ziemlich gut. Wir hatten in dieser besagten 4. Periode zwar Einbußen bei den Absatzzahlen, werden das aber schon im nächsten Abschnitt wieder ausbügeln.  😉

Die Arbeiten am Laptop sind nicht das Einzige, was wir erledigen müssen – und was auch benotet wird. Am 7. Februar hatte ich ja schon von den anderen Aufgaben gesprochen: Festlegung des Unternehmens-  und des Produktnamens, Gestaltung eines Flyers und die Definition von Unternehmenszielen und Strategien. Diese Aufgaben haben wir bereits erledigt und bei unserem Projektleiter abgegeben. Mittlerweile kamen aber schon wieder neue Aufgaben dazu. Darunter ein halbstündiger Vortrag über genau jene Ziele und Strategien, die wir bereits festgelegt hatten.

„Einen halbstündigen Vortrag?“, so oder so ähnlich war die Reaktion des Kurses. Während unseres Studiums hatten wir schon viele Vorträge halten müssen, aber eine halbe Stunde sprengte den Rahmen doch erheblich. Um hier ein wenig zu überziehen …^^  Und dann auch noch über Strategien und Ziele … Nichtsdestotrotz mussten wir uns wohl an die Arbeit machen. Wir bekamen von der Hochschule diese Woche sogar ein bisschen freie Zeit, um daran zu arbeiten.

So ein Vortrag erfordert einiges an Vorarbeit. Nicht nur dass wir Zahlen, Fakten und Ideen suchen, finden und aufbereiten müssen. Nein, wir müssen den Vortrag auch noch schriftlich fixieren, ausgestalten und – nicht zu vergessen – proben. 😉 Wir liegen momentan irgendwo auf halber Strecke zwischen Recherche und Ausgestaltung.

Am Freitag geht es dann ans Eingemachte, den Vortrag selbst, am Samstag steht ein Test auf der Tagesordnung – über das Handbuch, das wir am Anfang ausgeteilt bekamen. Also, wie Ihr merkt, habe ich diese Woche mehr als genug zu tun. 😉 Drückt uns die Daumen.

Bis nächste Woche!

Zum Glück müssen wir nur denken und nichts Handwerkliches machen 😉

Bild: Andreas Rieser/ pixelio.de


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Helau, Alaaf und Holldrioh – der Fasching

Heute endet die Faschingszeit offiziell mit dem Aschermittwoch. Die nächsten Wochen steht die Fastenzeit auf der Agenda: Buße, Einkehr und Verzicht. Davor wird es aber nochmal Zeit, ein Resümee der Faschingszeit zu ziehen. Aus Sicht der dualen Studenten …

Eine närrische Hexe

Eine närrische Hexe

Auch wenn wir uns nicht in Rio, Venedig oder im Rheinland befinden, haben wir in der Umgebung dennoch eine ansehnliche Anzahl an Faschingsaktivitäten. Um nur einige zu nennen: der bekannte Faschingsumzug in Bad Wimpfen, der Rosenmontagsball/Ballei in Neckarsulm oder die Feier am Schmotzigen Donnerstag in all den kleineren Dörfern.

Was hier bei uns Fastnacht [aus dem althochdeutsche fasta (Fastenzeit) und naht (Nacht, Vorabend] oder Fasching [Vaschang vom Fastenschan, also der letzte Ausschank an alkoholischen Getränken von der Fastenzeit], heißt in den katholischen „Faschingshochburgen“ wie Köln und Düsseldorf Karneval. Das war eine kleine Entdeckung an diesem Morgen bei Wikipedia, nachdem ich mich fragte, warum manche in meinem Kurs die unterschiedlichen Begriffe verwenden.  Das Letzte kommt vermutlich von den lateinischen Wörtern für „fleischfrei“ 😉

Aber nun zurück zu der Faschingszeit als dualer Student. Zum Leiden einiger Kommilitonen fiel die Faschingszeit dieses Jahr nicht auf unsere Praxis-, sondern Theoriephase. Das bedeutet, sie konnten sich leider nicht frei nehmen. Durch unsere Anwesenheitspflicht erschwerte sich die Planung der Feieraktivitäten. Aber das nehmen wir natürlich nicht einfach so hin. 😉 In Absprache mit unserem Dozenten konnten wir zumindest die Vormittagsvorlesung am Freitag auf einen anderen Tag verlegen.  Ich vermute, es hat einen Samstag getroffen, aber einen Preis muss man immer bezahlen. Also war zumindest die Feier am Donnerstag gesichert. Ein großes Faschingstreiben ergab sich an der Hochschule an diesem Tag leider nicht, aber die meisten Dozenten hatten vorsichtshalber dennoch ihre Krawatte abgelegt.

Aber nun zum nächsten Schritt: die Wochenendplanung. Es heißt ja immer so schön: „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“. So konnten wir unsere Lehrstunden über Organisation und Zeitmanagement mal für andere Themen als Projektarbeiten anwenden. Und entschlossen uns, die erworbenen Fähigkeiten auch mal privat auf ihren Nutzen zu untersuchen. Hier ein Umzug, dort eine private Faschingsfeier und die Party im nächsten Dorf – straffer Zeitplan ;-).

Nächster Meilenstein: Rosenmontag. Regulärer Vorlesungstag. Wer erwartet hatte, dass die Reihen sich gelichtet präsentieren, wurde jäh enttäuscht: Fast alle waren – trotz teilweise längerer Anreise aus dem Rheinland – innerhalb der akademischen Viertelstunde anwesend. Mehr oder weniger fit natürlich. „Wer feiern kann, der kann auch morgens früh aufstehen“, darf als Motto des Tages gelten. Am Abend stand vor allem die Feier in der Ballei in Neckarsulm im Vordergrund. Es wird gemunkelt, dass selbst Tobias Weis und Tim Wiese von 1899 Hoffenheim anwesend waren. Aber wie soll man bei all den Verkleidungen noch die Personen erkennen?

Am Dienstag stürzten sich die Unentwegten noch in eine letzte große Party, bevor das „Fasten“ beginnt. Und ab heute ist dann alles wieder vorbei. „Zum Glück“ für viele. Zumindest da sind sich die mittlerweile erschöpften Faschingsliebhaber und die Faschingsgegner einig. 😉 Zu der zweiten Gruppe gehöre nämlich ich … 😉

Ich hoffe, Ihr hattet auch eine tolle Faschingszeit. Was habt ihr denn gemacht? Und überhaupt: Mögt ihr den Fasching/die Fastnacht/ den Karneval? Und was werdet Ihr in der Fastenzeit „fasten“?

Carnival_in_Rio_de_Janeiro

Karneval in Rio – da würde sogar ich hingehen 😉

Bilder: wikipedia.de


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„Ne du, wir haben in 1.02…“

Und da waren wir wieder. Punkt 8.15 Uhr. Unser Kurs. Alle auf einen Schlag. „Réunion“ sozusagen – nach drei langen Monaten.

Mittlerweile sitzen wir schon den dritten Tag in der Hochschule. Resümee der Praxisphase: „Mann, war die schnell rum“. Die Zeit in der Niederlassung der BERA in Heilbronn und im Marketing verging wie im Fluge.

Große Überraschungen vor dem Start in die Theorie gab es nicht: Der Stundenplan hat dramatische Ähnlichkeit mit dem letzten Semester; die meisten Dozenten sind bekannt und auch der hochgeschätzte Samstagsunterricht meldet sich zurück. Eine positive Entwicklung aber muss ich als Chronistin vermerken: Wir haben einige Tage vor den Prüfungen nachmittags frei. Aber davon sind wir noch 63 Tage oder etwa 1510 Stunden entfernt. 😉

4. Semester also. Das Grundstudium ist beendet, das Hauptstudium beginnt. Der Unterschied? Während das Grundstudium normalerweise alle Fächer beinhaltet, legt man im Hauptstudium mehr Schwerpunkte. Ein gutes Beispiel ist der Studiengang meiner Schwester „Audiovisuelle Medien“: Während das Grundstudium Vorlesungen zu Themen Informatik, Elektronik, Mediengeschichte und, und, und enthält, kann sie sich ab nun auf bestimmte Fächer konzentrieren. So fallen dann bei ihr beispielsweise Elektronik und Informatik weg. Ich glaube, darauf freut sie sich riesig. 😉
Wir hingegen lassen nun Fächer wie Marketing, Informationsmanagement  und Rechenwesen hinter uns und dürfen uns mit VWL, SBWL, Dienstleistungsmanagement und Unternehmensorganisation beschäftigen. Zusatzfächer stellen nur noch unsere Profilfächer da. Aber die haben wir ja schon im 1. Semester gewählt. Weiß noch jemand, welche Profilfächer  ich gewählt hatte? 😉

Und so sieht mein Stundenplan in dieser Woche aus:

Montag:   8.15 – 12.15 Uhr: Frei                                                     13.00 – 17.00 Uhr: Englisch
Dienstag: 8.15 – 12.15 Uhr: Betriebl. Personalarbeit                13.00 – 17.00 Uhr: Projekt-Vorarbeit
Mittwoch: 8.15 – 12.15 Uhr: Empirische Sozialforschung       13.00 – 17.00 Uhr: Projekt-Vorarbeit
Donnerstag: 8.15 – 12.15 Uhr: Projekt-Vorarbeit                      13.00 – 17.00 Uhr: Projekt-Vorarbeit
Freitag: 8.15 – 12.15 Personalmanagement                                13.00 – 17.00 Uhr: Personalmanagement

Allein viermal taucht hier das Wort „Projekt-Vorarbeit“ auf. Wie auch schon in den vergangenen Semestern kümmern wir uns in der Theoriephase um ein Projekt. Und das nicht zu knapp. Die Ziele sind klar: Wir sollen zu selbstständigen Teamworkern herangezogen werden ;-). Weiteres positives Moment: Die Theoriephase ist also nicht so theoretisch, wie man meinen könnte ;-).

Letztes Semester hatten wir uns mit neuen Strategien für die Werkstatt für Behinderte in Nürnberg befasst. Dieses Semester geht es um ein „EDV-gestütztes Projekt“ – wenn ich darüber mehr weiß, erzähl ich Euch, was sich dahinter verbirgt – falls es nicht wieder streng geheim ist ;-).

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stundenplan.PNG&filetimestamp=20061103180216

Das waren Zeiten.. 😉


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Heilbronn, ich komme! :)

Nein, hier heißt es nicht 3, 2, 1, sondern willkommen im 1., 2., 3. Semester!
Seit dem 03.9. bin ich wieder in Heilbronn an der Hochschule. Mein 2. Ausbildungsjahr hat begonnen, und somit das 3. Semester.
2. Ausbildungsjahr? 3. Semester? – Wow, die Zeit vergeht echt ziemlich schnell!
Und weil es so schnell geht, sitze ich wieder mit meinen Kurskameraden im DHBW-Gebäude des Bildungscampuses in Heilbronn. Ich gebe euch einen Tipp: Kommt, egal ob ihr neu anfangt oder „nur“ ein neues Semester beginnt, auf jeden Fall am ersten Tag nicht zu spät! Wohl eher früher, sonst bleiben euch nur noch die typisch unbeliebten Plätze, wie in der 1., oder letzten Reihe übrig. 😉 Das hatte ich zumindest im letzten Semester gelernt und saß mit vier anderen in der ersten Reihe. Dieses Mal kam ich früher und konnte mir noch einen Platz in der „Goldenen“ Mitte sichern. Mal ganz ehrlich, wer will denn schon in Fächern wie KLR und FiBu ganz vorne sitzen, wo die Dozenten die ganze Zeit auf die Aufschriebe schauen könnten? 😉
Aber abgesehen von meinem neuen Platz, habe ich mich noch auf meine Mitstudenten gefreut. Man verliert doch oftmals den Kontakt über die Zeit im Unternehmen und kommuniziert nur noch über unsere Facebook-Gruppe.
Zusätzlich war ich auch wirklich erleichtert, dass ich meine Projektarbeit endlich abgeben konnte! Wäre das Kapitel somit einmal abgeschlossen und da bliebe nur noch…

Das Projekt mit der Stadt Nürnberg

Genau, das stand ja auch noch an und nachdem die ganzen Konzepte nochmals in den letzten Wochen aus- und umgeschrieben wurden, hatten wir gestern ein Gespräch mit dem ganzen Kurs, um die weiteren Schritte zu besprechen. Jetzt fehlt noch die Präsentation, der Pressetext, der Fernsehsender, der informiert werden soll. Ja, es gibt noch einiges zu tun bis zum 25.9, unserem Vortagstag.  Aber, wenn wir das erst einmal fertig haben, können wir schon ziemlich stolz auf uns sein! 😉 Wenn wir den Vortrag hinter uns haben, kann ich euch gerne davon noch mehr erzählen.

Juhuu.., Mittwoch und Donnerstag frei – aber…

Unsere Stundenpläne haben wir schon vor dem Beginn des Semesters bekommen und es gab eine ziemliche Überraschung: schon in der ersten Woche haben wir Mittwoch und Donnerstag frei! Das war so noch nie vorgekommen, nicht mal vor den Prüfungen. 😉 Wir haben uns echt gefreut, bis wir bemerkten, dass wir samstags und sonntags eingeplant wurden.
Am Wochenende sind wir in Oberjoch unterwegs, bei einem Seminar mit unserem VWL-Dozenten. Das Ganze läuft unter dem Titel „Planspiel“ aber mehr wissen wir auch nicht. Wir haben lediglich eine Liste bekommen, auf der steht, was alles mitgenommen werden muss. Unter Anderem sind das dann genügend Laptops für den Kurs, Hausschuhe und bequeme Schuhe für eine Wanderung. Was wir nicht mitbringen dürfen: Getränke aller Art. Ich würde mal sagen – die Organisatoren oder der Hausbesitzer hatten schon genügend Erfahrungen mit Studenten gesammelt. 😀
Also keine eigenen Getränke mitbringen. Mal sehen, wie es der Kurs regelt, der schon heute unterwegs ist. Der C-Kurs ist schon heute Morgen los gefahren und wir haben ein paar „Spione“ untergemischt.

Auftrag X – Leben in „Oberdudeljoch“

Okay, Spione sind es dann doch nicht, aber es sind einige unserer Kurskammeraden dabei, die am Wochenende verhindert sind und aufgrund persönlicher Termine nicht mitkommen können.
Nein, das Weindorf in Heilbronn zählt leider nicht. 😉 Für alle, die es nicht kennen, oder nicht aus einer Weingegend kommen, es ist ein Fest in Heilbronn, bei dem vorwiegend Wein getrunken wird. 😉 Es findet in der Innenstadt von Heilbronn statt und neben vielen Hütten mit einer riesigen  Weinauswahl gibt es auch ein großes Essensangebot und noch ein paar andere Stände. Mein großer Vorteil ist es, dass man dort auf Bekannte trifft, die man schon lange nicht mehr gesehen hat und sich so mal wieder austauschen kann. Vor allem samstag abends ist es ein schönes Erlebnis. 😉 Okay, genug zu den Festivitäten, zurück zum Thema. Auf jeden Fall sind nun einige von uns heute schon unterwegs und für uns heißt es dann am Freitag 7.30 Uhr Abfahrt.

So, das wars dann mal wieder von mir, aber wenn Ihr am Wochenende in der Nähe von Heilbronn seid, könnt ihr doch mal vorbei schauen und euch das Weindorf selber anschauen. Ich werde zwar leider nicht da sein, habe aber noch die ganze nächste Woche Zeit. 😉