Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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„Anstrengend, aber es lohnt sich“

female with laptop shows well doneDarf ich vorstellen, das ist Lisa:

Lisa ist Anfang 20 und hat nach ihrem Abitur ein duales Studium begonnen. Die Möglichkeit schon während dem Studium Geld zu verdienen und die Verbindung von Theorie und Praxis waren die Hauptgründe für ihre Entscheidung für die DHBW. Ein Kommilitone währenddessen wollte durch das Studium unbedingt in sein Traumunternehmen einsteigen. Beide studieren an der DHBW in Stuttgart mit über 8400 anderen Studenten. Ihr Studienbereich – Wirtschaft.

Lisa arbeitet in einem größeren Unternehmen und findet die Belastung in ihrer Praxisphase eigentlich angemessen, tendenziell aber eher anspruchsvoll. Das bedeutet, dass sie in ihrem Unternehmen nicht die Aufgaben einer klassischen Auszubildenden oder Praktikanten übernimmt, sondern das Unternehmen seiner Verantwortungen bewusst ist, dem Anspruch eines dualen Studiums gerecht zu werden. In der Hochschule sieht das sogar noch etwas extremer aus. Sie empfindet die Theoriephase als anstrengend. Die Belastung ist hoch. Das liegt vor allem an den vielen Vorlesungsstunden und der Tatsache, dass sonst wenig Zeit zum Lernen und Vorbereiten bleibt. Denn diese benötigt sie ebenfalls. Durchschnittlich sind das zwischen 6 und 10 Studenten in der Woche, die zu den Vorlesungszeiten dazugerechnet werden müssen.

Zum Glück fühlt sie sich aber an der Hochschule recht gut betreut, das hilft ihr oftmals auch, die Vorbereitungszeit zu reduzieren und ihr Studentenleben zu genießen. Ihr Unternehmen bewertet sie ebenfalls als gut bis sehr gut. Bei der Betreuung, die sich unter anderem auch durch die gute Behandlung und die gewissenhafte Heranführung an ihren Beruf auszeichnet, braucht sie sich also keine Sorgen machen. Die Aufgaben gefallen ihr ebenfalls gut, es ist vor allem das, was sie sich auch gewünscht hatte.

Die Aufklärung – Wer ist Lisa?

Nein, Lisa ist weder ein zweites Ich noch eine Bekannte von mir, sondern eine fiktive Figur. Lisa soll den Durchschnittsstudenten (m/w) darstellen, aus den genannten Gründen (die zumindest bei uns in der Stufe vorherrschen) und an dem größten der DHBW Standorte , den größten Studiengang, studiert.

Und warum sie existiert? Vor anderthalb Wochen kam eine neue Studie zum Dualen Studium heraus. Instruiert wurde sie von der Webseite Duales Studium und der karrierebibel.

Ab dem zweiten Abschnitt kommen die Ergebnisse der Studie ins Spiel. Dabei ging im Wesentlichen um die Belastung und die Unterstützung, die Studenten jeweils in ihrer Praxis- und Theoriephase erleben. Auch der Lernaufwand wurde näher analysiert. Befragt wurden insgesamt 517 dual Studierende. Was ich natürlich noch super interessant gefunden hätte, wäre die Aufschlüsselung nach dem Alter der Befragten, um herauszufinden, ob es dort Unterschiede gibt – vor allem im Lernaufwand. Oder welche Studiengänge inbegriffen wurden und ob diese an einer DHBW studieren, oder an Kooperationen mit dualen Hochschulen, wie es bei Unternehmen wie der Telekom, der Deutschen Bahn oder vielen anderen der Fall ist. Oder ob die Befragten Bachelor- und/oder Masterstudenten sind. Leider wird darauf nicht weiter eingegangen, aber wer weiß, vllt. wird es dies bald auch geben. 😉 Zur Studie.

Die Ergebnisse – eine Überraschung?

Wirklich überrascht über die Ergebnisse war ich nicht.  Es war auch etwa so, wie ich es mir gedacht hatte. So stimme ich auch dem Resümee des Autors „Mehrheitlich positives Feedback: Anstrengend, aber lohnt sich“  zu. Wem schon von Anfang an bewusst ist, dass es etwas anspruchsvoller ist, als ein normales Studium oder einer Ausbildung und sich auch dafür interessiert und auch bereit ist, mehr zu investieren (also Zeit und Kraft), für den ist das duale Studium geeignet. Wenn ihr es wirklich wollt – dann werdet ihr es auch schaffen.

p.s.: 20 Stunden Mehr-Lernaufwand in der Woche sind dennoch eher Ausnahmefälle beispielsweise vor den Prüfungsphasen oder bei besonderen Projekten. StatisitkBild: Dennis Prumbaum/ http://karrierebibel.de/duales-studium-belastung-und-zeitaufwand-fuer-studierende/


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Google ist out – Informationssuche 2.0

Das mit den Informationen ist ja immer so eine Sache. In meinem Newsblur stolpere ich ständig über Studien und sonstiges Wissenswertes. Aber genau dann, wenn ich diese Informationen benötige – sind sie weg.

Weg, beinahe wie vom Erdboden verschluckt oder vom World Wide Web aufgesaugt. Dabei wirkt das Internet wie ein schwarzes Loch, das nur ab und an die gesuchten Informationen ausspuckt und den Rest im Dunkeln lässt. Aber wie finde ich nun die Informationen?

 Informationssuche 1.0

Früher war mein größter Freund Google. Erst einmal herzlichen Glückwunsch Google zum 15. Jahes- oder auch Geburtstag. Den hat der mächtigste Technik-Konzern nämlich am 27.09 gefeiert. Wusstet Ihr eigentlich, dass Google aus einer Examensarbeit zweier Stundeten über einen von ihnen entwickelten Algorithmus entstand, dass „Klingolisch“ (bekannt aus dem Film „Star Treck“) 2002 eine von 72 möglichen Spracheinstellungen wurde oder dass weltweit 1,2 Milliarden Nutzer und rund 115 Milliarden Suchanfragen pro Monat starten? Aber das sind nur einige der vielen Infos rund um Google.

Ach ja, Informationen. Diese habe ich ja in Google gesucht. Weil einem ja nicht immer der Titel der Studie einfällt, mal ein Stichwort eingetippt und gehofft, dass das richtige herauskommt. Und es kam sehr viel – aber leider nicht immer das Richtige. Und weil man dann öfters mit einer Masse von Informationen zu kämpfen hatte  – relevant oder eben nicht, machte es die Suche oftmals sehr schwer. Also, wie klappt es nun einfacher?

Klingolisch_Google

Google Suche auf Klingolisch

Informationssuche 2.0

Nach Google habe ich aber mittlerweile noch ganz viele neue Freunde gefunden, die mir auf der Suche nach Informationen helfen.

Vorhang auf für die Suche in den #Sozialen Netzwerken:

Top 1: #Twitter

Twitter ist seit wenigen Wochen einer meiner Lieblings-„Suchmaschinen“. Das soziale Netzwerk, bei dem die Nachrichten auf 140 Zeichen begrenzt sind, ist eine gute Anlaufstelle. Gerade Studien werden von verschiedenen Autoren aufgegriffen und kursieren im Netzwerk umher. Gibt man nun bei der Suche einen #Begriff ein, werden alle Nachrichten mit dem Schlüsselwort gesucht.

Suche twitterSuchen wir z.B. nach der aktuellen Studie von Huseyin Naci von der London School of Economics and Political Science und John Ioannidis von der Stanford University die besagt, dass regelmäßiger Sport Medikamente ersetzten können wird man mit „#Sport“ und „#Studie“ schnell fündig.

Das Gute ist, dass man auch auf andere Studien mit ähnlichem Inhalt hingewiesen, die möglicherweise auch verwendet werden können. Vor allem sind die  Studien immer recht aktuell. Twitter ist eben eine sehr schnelllebige Plattform.

Im Gegenzug bedeutet das aber auch, dass ältere Studien schwerer zu finden sind und dass durch die Suche mit Hashtags („#“) auch Beiträge angezeigt werden, die wenig mit der eigentlichen Studie etwas zu tun haben. Manche erhoffen sich durch die Verwendung von Hashtags Aufmerksamkeit, obwohl sie eigentlich nicht zu sagen haben.

Top 2: Google+

Google+ hat ähnliche Suchmöglichkeiten wie Twitter. Auch dort lassen sich in das Suchfeld Wörter eingeben. Es erscheint die gleiche Studie, sogar von mehreren Nachrichtendiensten:

google +

 

 

 

 

 

Top 3: Instagram und Pinterest

PrinterestAuch die Foto-Dienste Instagramm und Pinterest dienen der Informationssuche. Dort werden Infografiken veröffentlicht, die sich mit verschiedenen Themen befassen. Die Sport-Analyse ist leider (noch) kein Thema auf Instagramm, dafür gibt es aber alles mögliche andere, wie z.B. das hier: Warum Printerest süchtig macht.

 

 

Top 4: XING

XING hat zwar als reines Businessnetzwerk keine richtige Suchfunktion. Es ist lediglich möglich nach Unternehmen oder Personen zu suchen, nicht aber nach Begriffen. Dafür gibt es hier auch andere Möglichkeiten:

XINGIn XING sind die Gruppen ein wichtiges Element. Man kann sie gründen oder eintreten. Hat man eine Gruppe gefunden, die sich für das bestimmte Thema interessiert, ist die Studie bestimmt auch schon aufgetaucht. Etwas scrollen und schon ist sie vielleicht gefunden.

Fazit

Es lohnt sich, mal über den Tellerrand namens Google hinauszublicken und andere Suchmöglichkeiten kennenzulernen. Die verschiedenen Netzwerke haben alle unterschiedliche Stärken und können je nach Thema unterschiedlich helfen. Das Gute ist aber, dass man genau dort noch andere Informationen oder Meinungen kennenlernen kann und auch Studien mit ähnlichen Themen findet.

Tipp von mir: Wenn ihr also eine tolle Studie gefunden habt, dann seid ihr doch die Person, die diese verbreitet. Egal in welches Netzwerk 😉 Dann können andere sie auch finden.