Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Ich schreibe einen Blog – Eine oder zwei Liebeserklärungen

Na endlich! Die Sonne kommt raus und die Anzeige vom Thermometer steigt in Richtung 30°.
Ich mache es gleich offiziell: Ich bin ein Sommerkind! Ich blühe so richtig auf, wenn es anderen schon beinahe zu warm wird und finde es toll, wenn die Vögel zwitschern, die kurzen Kleidungsstücke aus den Schränken hervorgeholt werden können, die Grillsaison in vollem Gang ist und natürlich, wie sollte es auch anders sein, ich den Beachvolleyball auspacken kann und mit den anderen im Sand spielen kann.

Eine kurze Blogeinführung
Allen voran genieße ich es aber, noch um 19:00 Uhr im Garten zu sitzen und den Blogbeitrag vorzubereiten (und das mal ganz ohne dicken Pulli und langer Hose) ;). Um ehrlich zu sein, ist es nicht immer einfach, einen Blog zu führen. Erst benötigt man ein Thema und das, könnt ihr mir glauben, ist auch nicht so einfach. Leider regnet es nicht jeden Mittwoch eines vom Himmel – aber es wäre ein netter Gedanke. Dann benötigt man noch eine tolle, mitreissende, atemberaubende, packende Einleitung, einen spannenden, auflösenden und absolut begeisternden Schluss und natürlich noch etwas für den Teil dazwischen. 😉 Last but [auf jeden Fall] not least – braucht man natürlich noch Zeit zum Schreiben. Und genau da wären wir wieder in meinem Garten.

Gezwitscher, Eulenrufe und Tastaturschläge

Mittlerweile ist es schon 19:30 Uhr (ja, ein Blogbeitrag kann man nicht in wenigen Minuten herunterschreiben ;)) und noch echt schön warm. Weil ich tagsüber in der Theoriephase in meinen Vorlesungen eingespannt bin, habe ich meist erst abends Zeit, mich dem Blog zu widmen. Verständlicherweise erst nach dem Essen. Wer kann sich schon mit knurrendem Magen konzentrieren?

Eine „Liebeserklärung“

Warum ich jeden Dienstag oder Mittwoch schreibe, auch noch um 20:00 Uhr vor dem Laptop sitze und an einem Beitrag tüftle, der Euch hoffentlich gefällt, hat einen sehr guten Grund (und ich meine nicht, dass ich es nur für mein Unternehmen mache). Ich mag den Blog „BERAstarters“. Als ich ihn vor über zwei Jahren aufgebaut hatte, war mir gar nicht bewusst, was er auch in mir auslösen würde. Es sind mittlerweile schon 120 Beiträge mit den ganz unterschiedlichsten Themen, einige Gastbeiträge und ganz viele wiederkehrende und fleißige Leser. Durchschnittlich 27 Leser pro Tag und über 20.000 Zugriffe insgesamt. Die Statistiken machen mich ungemein Stolz, aber auch die Komplimente motivieren mich. Vor wenigen Wochen kam einer meiner Dozenten auf mich zu und bewunderte die Fähigkeit, jede Woche ein neues Thema zu finden.

Warum ich darüber nun schreibe? Weil ich es mir auch selbst wieder bewusst machen muss. In meinem recht stressigen Alltag mit Vorlesungen, Projekten, Seminararbeiten und Bachelorvorbereitungen vergesse ich oftmals, dass es mir eigentlich Spaß macht und keine Zeitverschwendung ist. Und das Thema kam bei mir auf, als ich eigentlich über „Warum es sich lohnt, die Seele baumeln zu lassen“ schreiben wollte – in Bezug auf das Wetter und unseren wunderbaren „Park“ an der Hochschule (zwei Bäume, kleine Grasfläche). Diese Idee kam von Sylvia, meinem 2. kreativen Kopf, aber das muss nun warten. 😉 Hier ist aber ein dickes Dankeschön angebracht, weil sie sich auch jeden Mittwoch Zeit nimmt und den Blog durchliest, Verständnisprobleme auflöst oder Rechtschreibfehler korrigiert und mich, wenn es mit der Themensuche nicht funktioniert, tatkräftig mit neuen Ideen unterstützt. Einen Dank hierbei natürlich auch an Martin, der mir das Schreiben „beigebracht“ hat. 😉

Und damit verabschiede ich mich nun und genieße um 21:00 Uhr noch die letzten warmen Minuten und die Helligkeit.

Foto 1

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Sonne, Sommer, Sonnenschein

Sommer. Das klingt wie Musik in meinen Ohren. Sommer ist nicht nur eine Verbindung von strahlendem Sonnenschein und Wärme, sondern für mich auch ein Lebensgefühl. Unbeschwert das strahlende Wetter genießen, mit Freunden den See unsicher machen, im Sand beachen und dann noch das Fahrrad aus der Garage holen… so ist mein Sommer…

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Sommer 🙂

Ist? Wohl eher war. Während meiner Schülerzeit (vor nicht allzulanger Zeit…) konnte ich genau das genießen. Etwa um 14 Uhr täglich hieß es dann „home, sweet home and welcome in the sun“ oder auch „bright side of life“. Bei so einem Wetter hielt mich kaum etwas zu Hause und meinen Schwestern begegnete ich dann lediglich abends mit der Zahnbürste im Bad. Es ging an den See, ins Freibad, aber vor allem an die frische Luft. 🙂

Aber wie ist das nun? Es ist, ganz einfach – anders. Ich hatte ja mal vor einiger Zeit darüber erzählt, wie es so ist, arbeiten zu gehen, aber im Sommer treten doch Unterschiede auf. Über den Winter hatte ich mich dran gewöhnt, im warmen Zimmer zu sitzen und mit all den Personen mitzuleiden, die bei Regen und Schnee an meinem Fenster vorbeigelaufen sind. An Tagen wie diesen bei über 25°C kommt es mir vor, als würden die Spaziergänger mit einem Eis in der Hand, kurzen Hosen und einem hämischen Grinsen im Gesicht an mir vorbei laufen…

Wie ich aber beobachten konnte, verdunkelte sich das Grinsen aber das ein oder andere Mal. Man kann sich schließlich schöneres vorstellen, als bei 35°C Richtung Bahnhof zu hasten. Der Neidfaktor da wurde schon etwas geringer und der Abhärtungseffekt größer. Immerhin habe ich die letzten Monate auch überstanden und wie ich feststellen musste, habe ich mich sogar fast an das Arbeitsleben gewöhnt. 🙂

Zu diesem Arbeitsleben gehört denn auch immerhin eine Mittagspause, die wir, sofern möglich, auf einer Bank im Freien verbringen, ein angenehm kühles Zimmer (auch ohne Klimaanlage) und einen Feierabend bei dem es dann heißt: : „Schönen Feierabend und ab in die Sonne! Klar, so stark ist sie dann nicht mehr, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Sonnenbrand bekommt man trotzdem^^. Mal sehen, was heute Abend noch ansteht? Vielleicht kann ich meine Kollegen (m/w) ja noch davon überzeugen, dass wir gemeinsam noch Schwäbisch Hall unsicher machen.

Euch wünsche ich natürlich auch einen angenehmen Abend und viel Spaß in der Sonne! 🙂

Ein Teil der  HV in der Mittagssonne

Ein Teil der HV in der Mittagssonne