Azubis und duale Studenten bloggen


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Lebhafte Aufgaben – eine spannende Ausbildung

Hallo da draußen, ich bin Jessica Müller, seit Januar 2017 Auszubildende und glückliches Team-Mitglied bei der BERA Niederlassung Heilbronn.

Vielleicht habt Ihr schon meinen letzten Bericht gelesen. Falls nicht – ich hatte dargelegt, wie ich innerhalb meiner Berufsausbildung als Kauffrau für Büromanagement den Betrieb gewechselt habe.

Doch heute soll es nicht darum gehen, sondern um

die Aufgaben innerhalb meiner Berufsausbildung.

Grundsätzlich variieren Aufgaben und Themen je nach Branche und Betrieb. Hier bei der BERA geht es um Personaldienstleistung. Wir geben Menschen passend zu ihren Qualifikationen Arbeit, wir handeln zukunftsorientiert mit dem Ziel, erfolgreich zu sein.

Ich als AZUBI bei der BERA darf von Anfang an kräftig mitwirken, meine Kollegen unterstützen und eigenverantwortliche Aufgaben übernehmen.

Bewerbermanagement

Büro

Dazu gehört zum Beispiel der Bewerbungsprozess, bei dem ich Bewerbungen in unserem EDV-System anlege und sie dann an die Personalmanager weiterleite. Diese schauen sich die Lebensläufe genau an und bitten mich, Kontakt mit potenziellen Bewerbern aufzunehmen und diese zu Vorstellungsgesprächen einzuladen. Ich übernehme diese Aufgabe gerne, da ich den Menschen eine gute Nachricht überbringen kann, da viele Bewerber arbeitssuchend und oder unzufrieden mit ihrer derzeitigen Arbeit sind. Ich durfte auch schon bei einem Vorstellungsgespräch mit einem Personalmanager dabei sein und selbst Fragen bezüglich dem Lebenslauf des Bewerbers stellen. Sollte es nach einem Vorstellungsgespräch nicht zu einer Vermittlung kommen, da wir momentan keine passenden Stellenangebote für den Bewerber haben, ist es selbstverständlich auch meine Aufgabe, eine Absage zu schreiben.

Mitarbeiterbetreuung

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Außerdem gehört die Betreuung der Projektmitarbeiter und Auskunftserteilung bei allgemeinen Fragestellungen zu meinen Aufgaben. Das bedeutet, ständig in Kontakt mit den Mitarbeitern zu bleiben, nach dem Befinden des Mitarbeiters zu schauen und regelmäßige Termine im Auge zu haben; dazu gehören Mitarbeitergespräche, wie zum Beispiel Probezeitendgespräche, Jahresendgespräche, Krankenrückkehrgespräche oder ähnliches. Ich darf die Projektmitarbeiter kontaktieren, die Gespräche für die Personalmanager terminieren und die erforderlichen Unterlagen, zum Beispiel das Gesprächsprotokoll, vorbereiten und zum Termin bereitstellen.

Administration

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Die Kontrolle der sogenannten Revisionslisten ist auch eine wichtige Aufgabe von mir. Diese Liste zeigt u.a. anstehende Erfordernisse, wie eine arbeitsmedizinische Voruntersuchung zu organisieren und die Projektmitarbeiter einzuladen. Durch die Revisionsliste kann ich ebenfalls die Passgültigkeiten der Projektmitarbeiter nachschauen und an notwendige Passverlängerungen erinnern. Das ist sehr wichtig! – denn Personen aus Drittstaaten ohne gültigen Pass und Aufenthaltstitel dürfen nicht in Deutschland beschäftigt werden.Verwaltungsaufgaben, wie die monatliche Materialbestellung und die Aktualisierung der Aushänge am schwarzen Brett der Niederlassung gehören auch dazu.

Es gibt so viele Aufgaben, die man als Kauffrau/-mann für Büromanagement bei der BERA übernehmen darf!

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Und immer wieder werden bei der BERA Schulungen angeboten, an denen die Auszubildenden auch teilnehmen dürfen. So kann ich mein Wissen stärken und erweitern. Erst letztens habe ich Seminare für Grundlagen der Lohn- und Finanzbuchhaltung und Grundlagen des Recruitings besucht. Hier habe ich neue Kollegen und Kolleginnen kennengelernt und erste theoretische Kenntnisse in den Fachthemen erhalten, die ich jetzt in meiner täglichen Praxis anwenden kann. 

Bei der BERA habe ich tolle Aufgaben!

Arbeit.Zukunft.Erfolg.

Eure Auszubildende

Jessica Müller

 


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Mein Ausbildungsstart bei der BERA!

Hallo liebe BERA und ein Hallo an alle da draußen!

Ich bin Jessica Müller, 21 Jahre alt und seit Januar 2017 glückliche Auszubildende in der Niederlassung in Heilbronn. Falls sich jetzt der ein oder andere fragt, weshalb ich erst seit Januar bei der BERA bin, liegt das daran, dass ich den Betrieb während meiner Ausbildung gewechselt habe. Darum soll es auch in meinem kleinen Blog-Beitrag gehen.

Der Betriebswechsel innerhalb meiner Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement


Um vorerst kurz die Frage zu beantworten, – weshalb ich zur BERA gewechselt bin?

Mein vorheriger Betrieb konnte mir nicht die Möglichkeiten geben, innerhalb meiner Ausbildung viel mitzunehmen bzw. die Rahmenaufgaben meiner Ausbildung zu vermitteln.

Da ich mich intensiv mit der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement befasst habe, kenne ich die Möglichkeiten, die man nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung hat. Deshalb habe ich kurzer Hand nach einem Alternativ-Unternehmen gesucht.  Aufgrund der Branche, den Ausbildungsmöglichkeiten, der Philosophie und den vielen Auszeichnungen wie zum Beispiel ,,Dualis – Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ hat die BERA mein Interesse geweckt.

Nach einigen Bewerbungen, positiven und negativen Rückmeldungen, wurde ich von der BERA zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Nach kurzer Zeit stand fest, ich werde ein Teil der BERA sein und darf meine Kompetenzen und Ideen mit einbringen.

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Obwohl ich erst seit Januar 2017 im Unternehmen bin, darf ich schon vieles eigenständig machen. Jeden Tag werden mir unterschiedliche Bereiche und neue Tätigkeiten gezeigt, die teilweise sogar über meinen Ausbildungsrahmenplan hinausreichen – wichtige und besondere Aufgaben, die mich weiterbringen.

So zum Beispiel das Outdoortraining im Allgäu, bei dem sich verschiedene Niederlassungen und Mitarbeiter übergreifender Abteilungen am vergangen Freitagmorgen in dem zur BERA gehörenden Schloss zu Hopferau trafen. Bei diesem Seminar wurden Aufgaben im Team gelöst, die das Zusammenarbeiten fördern sollen. Nach jeder Challenge erfolgte eine Analyse und wir reflektierten, was wir in den Berufsalltag mitnehmen werden und wie es uns persönlich ergangen ist. Den Abend haben wir alle mit einem leckeren Käsefondue, etwas zu trinken und netten Gesprächen untereinander ausklingen lassen.

Samstags morgens erfolgte dann der zweite Teil, mit weitern Aufgabenstellungen, die gemeinsam bestmöglich zu absolvieren waren. Zum Schluss gab es ein Feedbackgespräch, bei dem sich jeder einbringen durfte.

Solche Seminare, Trainings und Schulung machen die Ausbildung erst richtig interessant. Sie bringen einen nicht nur im Berufs-, sondern auch im Privatleben oftmals voran.

Ich freue mich sehr auf eine weitere Zusammenarbeit mit all meinen netten Kolleginnen und Kollegen und bin gespannt, was noch auf mich zukommen wird.

Es sollte jedem bewusst sein, dass es auch während einer Ausbildung Möglichkeiten gibt, das Unternehmen zu wechseln, wenn im Ausbildungsbetrieb nicht die erforderlichen Tätigkeiten vermittelt werden können. BERA hat mir diese Chance gegeben und ich bin sehr dankbar dafür.

 Hier fühle ich mich sicher und aufgehoben.
Arbeit.Erfolg.Zukunft!

Eure Auszubildende
Jessica Müller


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Zurück bei der BERA – eine neue Welt entdecken!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Kerstin Adam und wie ihr sicherlich alle wisst, bin ich eine duale Studentin bei der BERA in Heilbronn. Wieder hieß es pauken, pauken, pauken und die Prüfungen gut überstehen! Nach einer anstrengenden Theoriephase starten wir voll durch bei der BERA. In dieser Praxisphase warten ganz besondere Projekte auf mich.

„Verantwortung schätzt man vor allem dann, wenn man sie selbst getragen hat!“

Meine Mitstudentin aus der Niederlassung in Schwäbisch Hall, Svenja Aller, durfte in dieser Praxisphase für 3 Wochen in die Welt des Marketings bei der BERA eintauchen. Das spannende dabei: ich durfte sie durch diese Welt führen und ihr unser Tagesgeschäft zeigen und erklären. Eine Aufgabe, die mir nicht nur mit Vertrauen übergeben wird, sondern bei der ich lerne, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Es heißt also „learning by doing“, denn das war schon einmal eine gute Übung für den Ausbilderschein, der im 5ten Semester auf uns wartet! 🙂

Schild_KAD

Zu Beginn erläuterte uns unsere Kollegin Frau Armbruster wie wir Social Media einsetzen und wie die visuelle Medienerstellung / Gestaltung funktioniert. Unsere Aufgabe war es, die Social Media Planung zu erstellen und auch die Beiträge vorzubereiten.  Vom Adventsgruß über Gesundheits- und Bewerbungstipps bis hin zu  Deutschlands besten Skigebieten überlegten wir uns einen bunten Blumenstrauß an Themen, die unsere Leser interessieren könnten. Nicht nur das Brainstorming war sehr spaßig, sondern die Umsetzung ebenfalls. Neben nachhaltigen Geschenken und einem Plätzchenrezept überlegten wir uns, ein Punschrezept in die Gestaltung der Adventsgrüße mit aufzunehmen, damit unsere Leserschaft einen Nutzen / Mehrwehrt daraus ziehen kann. Von größter Bedeutung war das Testen des Rezepts auf den guten Geschmack versteht sich natürlich. 😉 Nicht nur wir konnten den köstlichen Punsch trinken, sondern auch unseren Kolleginnen und Kollegen haben wir den Tag versüßt!  😀 Mit Hilfe von InDesign und Photoshop gestalteten wir unsere Beiträge anschließend.

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Nachdem wir das Futter für unsere Beiträge fertig gestellt hatten, war es meine Aufgabe, zu zeigen, auf welche Art und Weise wir auf den verschiedenen Kanälen texten und wie man die Posts im Endeffekt umsetzt und veröffentlicht. Schön war es, die Fortschritte von Svenja zu sehen und ihr bei Fragen und Problemen behilflich sein zu können.

Neben den Kategorien Social Media und visuelle Medien erläuterte uns unser Kollege Herr Schweikardt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nicht nur für Frau Aller war dieses Gebiet fremd, auch mir waren die Inhalte neu. Svenjas Aufgabe war das Verfassen der Pressemeldung „November 2015 – Rath diskutierte in hochkarätig besetztem Podium“ und ich durfte die Pressemeldung „Dezember 2015 – Die Kirche zu Gast bei der BERA“ schreiben. Ich muss zugeben, das „neue Wording“ war zu Beginn nicht so einfach und entpuppte sich als sehr zeitintensiv. Natürlich wartet jetzt die nächste Pressemeldung auf mich. „Nur zur Übung nicht zur Strafe“, versteht sich. 😀 Für all die, die unsere „Werke“ lesen wollen: http://www.beragmbh.de/de/aktuelles/news.html

Auch das Thema „Recruiting“ wurde uns durch unsere Kollegin Frau Koegel erklärt. Eine wichtige Rolle spielen nicht nur die Fragen: „wie schreibe ich Stellen richtig aus“; „wie hebe ich mich ab“, „wie erreiche und finde ich den passenden Bewerber für die Stelle“ sondern vor allem die Umsetzung. Nachdem uns unsere Niederlassungen Stellen geschickt haben, zeigte ich Svenja wie wir diese auf den verschiedenen Online – Jobbörsen schalten. Nach einigen Malen durfte Svenja selbst ran und mit immer mehr Übung wuchs auch die Sicherheit für diese Aufgabe.

Die Situation „Student nimmt Student an die Hand und führt Ihn durch die Abteilung“ habe ich zuvor noch nicht erlebt. Ich muss sagen, dass ich positiv von dieser Konstellation überrascht war und wir sehr viel Spaß dabei hatten. Es war schön zu sehen, jemandem helfen zu können und zu sehen, wenn er Fortschritte macht. Neben dem Sammeln von Erfahrungen lernt man, aus welcher Sicht die Vorgehensweisen und Aufgaben erklärt werden müssen, damit der Gegenüber diese versteht und umsetzen kann. Mein Fazit: Top! 🙂


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Mein Weg bei der BERA

Gastbeitrag von Yvonne Männicke

Nachdem ich mich die letzten zwei Jahre erfolgreich vor einem Blogbeitrag drücken konnte, hat mich Kerstin nun doch dazu bewogen, auch mal einen netten Text in ihrem Blog zu hinterlassen 🙂

Wer ich bin?!

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Ausbildungsleiterin Laura Buscemi und ich (v.r) 😉

Mein Name ist Yvonne, ich bin 22 Jahre alt und startete 2012 bei der BERA in Heilbronn. Ich hatte das Glück, dass ich meine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation hier beenden durfte und nun als Personalassistentin am Empfang starten darf.

Wieso kam ich zu einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich?

Nachdem ich die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen hatte, konnte ich mir nicht so recht vorstellen, schon arbeiten zu gehen. Zudem wird es mit einem Hauptschulabschluss immer schwerer, in der Berufswelt Fuß zu fassen.

Für mich war also klar: „Ich hole meine mittlere Reife nach, um mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben“.

Leichter gesagt, als getan! Ich dachte, ich geh einfach mal zwei Jahre auf eine Schule und mache einen ganz normalen Realschulabschluss und plötzlich muss ich entscheiden, mit welchem Schwerpunkt ich meine Mittlere Reife abschließen möchte. Pflege? Handwerk? Kaufmännisch?

Ich habe mich also für den kaufmännischen Bereich entschieden und habe sehr schnell festgestellt, dass mir dieser Bereich sehr viel Spaß macht und sehr umfangreich ist. Somit war ziemlich schnell klar welchen Weg ich nach meiner mittleren Reife gehen werde.

Wie kam ich also zur BERA?

Mein erstes Lehrjahr verbrachte ich in einem kleinen Familienunternehmen im Bereich „Kranleistungen und Schwertransporte“. Hier fühlte ich mich jedoch unwohl und entschied mich, nach etwas neuem Ausschau zu halten. Glücklicherweise kam es dann, kurz vor Ende der Sommerferien, zu einem Vorstellungsgespräch bei der BERA, einem Probearbeitstag und dann zu einem Ausbildungsvertrag 🙂

Wie läuft so eine Ausbildung bei der BERA ab?

Meine Ausbildung hier war wirklich sehr abwechslungsreich und noch interessanter, als ich es mir vorgestellt hatte.

Gestartet habe ich am Empfangsbereich. Ich hatte eine sehr intensive und gute Einarbeitungsphase – vielen Dank an Frau Ertürk dafür! 🙂

Während der Ausbildung durchläuft man viele verschiedene Bereiche wie z.B. die Marketingabteilung oder die Buchhaltung und man bekommt auch einen Einblick in andere Niederlassungen.

Neben meinen alltäglichen Aufgaben durfte ich auch immer wieder in neue Bereiche schnuppern. Ich verbrachte z.B. eine Zeit lang im Recruiting-Team, durfte eines unserer On-Site-Büros kennenlernen und bekam eine Führung durch das Fleischwerk eines Kundenunternehmens.

Was erwartet mich nun?

Wie gesagt, habe ich nun das Glück, bei der BERA bleiben zu dürfen. Seit dem 22.07.14 arbeite ich am Empfang als Personalassistentin. Hier empfange ich die ganzen Bewerber. Ob per Telefon, per E-Mail oder persönlich, ich lerne hier viele verschiedene Menschen kennen und jeder hat seine eigene Geschichte. Ich bearbeite die E-Mails und die Anliegen unserer Mitarbeiter. Außerdem pflege ich die Daten für die neuen Mitarbeiter ein, vereinbare Termine und erfasse Bewerbungen. Es bleibt also weiterhin sehr vielseitig und abwechslungsreich, genauso wie es sein soll! 🙂

Yvonne


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„Die Kerstin möchte bitte an der Maschine Nr. 3 abgeholt werden…“

Nun sind schon wieder vier Wochen rum. Zeit für mich, ein Resümee über meinen Einsatz in der Niederlassung Heilbronn zu ziehen. Und dann direkt in den Weihnachtsurlaub zu entschwinden. Huch, da war es wieder: das Wort, bei dem die duale Studentin zu träumen beginnt: Urlaub.

Aber bevor ich meine Gedanken meinen Weihnachtsgeschenken, der überaus wichtigen Silvesterplanung und dem leckeren Feiertagsfestessen zuwenden kann, gibt es noch das ein oder andere zu erzählen… 😉

Einsatz in der Umgebung

Am Freitag (07.12.12) hatte ich das Vergnügen mit zu einem Kundenunternehmen von uns zu gehen. Mein Ziel war ein Unternehmen in der Lebensmittelbranche. Morgens 7:45 Uhr. Es ist kalt, es ist verschneit, es ist nass und.., ich bin zu früh. Mit Marita Bormann bin ich um 8:00 Uhr vor den Eingangstoren des Unternehmens verabredet. Da ich aufgrund der ungewissen Verkehrslage und des Wetters ein bisschen zu früh losgefahren bin, hatte ich Zeit, mir noch ein Frühstück beim Bäcker zu besorgen und vom Auto aus die Umgebung zu betrachten. Sensationell, wie spannend sich so ein Fabrikgelänge präsentiert. Gähn 😉
Marita erlöst mich mit ihrer Ankunft aus dem heranschleichenden Sekundenschlaf. Auf ins Büro. Wir passieren Schranke, Drehkreuz und entern das Treppenhaus. Die BERA hat hier, wie auch bei verschiedenen anderen Kundenunternehmen ein eigenes Büro, ein so genanntes On-Site-Büro. Es besteht aus einem Vorzimmer und dem eigentlichen Arbeitsplatz. Im Vorzimmer stehen die Spinde für unsere Mitarbeiter und ein Tisch mit Stühlen. Das eigentliche Büro ist etwas größer. Computer, Schränke, Drucker – alles da. Sogar eine Kaffeemaschine. Mit der ich aber wenig anfangen kann 😉

Kurz nach unserer Ankunft erscheint der erste Mitarbeiter mit einer Frage zu seinem Urlaub. Und damit nimmt der Tage seinen Lauf: Die Erstellung der Einsatzpläne für die Woche, Besprechungen mit den Abteilungsleitern, Gespräche mit den Mitarbeitern. Im On-Site-Büro laufen die Fäden zusammen und ich bekomme einen direkten Einblick in diese für mich neue Welt 😉

Das absolute Highlight für mich aber war die Besichtigung der Produktionshalle. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich hatte bislang wenige Chancen, so ein Unternehmen von innen zu sehen. Aber das ist wichtig, denn nur so können wir verstehen, was die Mitarbeiter leisten und unter welchen Bedingungen sie arbeiten.
Ich bekam das volle Programm. Um ca. 10.00 Uhr ging´s los: Nach einer kurzen Hygieneunterweisung  starteten wir mit … den Schuhen. Ich hatte die Auswahl zwischen weißen Gummistiefeln und Schlupfschuhen. Meine Wahl fiel auf die Schlupfschuhe – absolut en vogue. Ich denke, die entstammen der aktuellen Kollektion. Oder der vorletzten. Vielleicht aber haben die einfach einen zeitlosen Chic ;). Doch damit begann das „Umstyling“ erst: Ab ins, ich nenne es mal, Ankleidezimmer. Wie auch die Schuhe, sollten meine Hose und mein Kittel ebenfalls zu groß ausfallen. Zum Glück konnten wir uns mit der bewährten Umschlagmethode an Ärmel- und Hosenbeinen aushelfen. Aber damit war ich voll im Trend – alle laufen hier so rum. Weil die Anzüge wahrscheinlich nur in einer Größe für Riesen vorgehalten werden … 😉

Mit dieser Ausstattung ging es dann auch schon weiter. Nächste Aufgabe der Schnitzeljagd: Suche des Eingangs. Obwohl Marita schon die ein oder andere Führung hinter sich hatte, war ich die Erste die sie durch die Halle führen sollte und bei den großen Stahltüren kann man da schon einmal die falsche wählen.;) Nach der dritten Tür, beziehungsweise der ersten, die sich öffnen ließ, standen wir dann in einem weiteren Ankleideraum. Hier gab´s eine formschöne Haube. Ich wusste gar nicht, dass man dabei so viele Fehler machen kann. Es soll tatsächlich ein oben und ein unten geben und ein rechts und ein links. Das aber, wurde mir erst später von einem Mitarbeiter erläutert, der mich netterweise darauf hinwies, dass ich sie natürlich falsch herum anhatte. Wie sollte es auch anderes sein^^. Marita hatte ihre richtig an, wusste aber auch nicht, dass man sie falsch anziehen konnte. Zur ersten Haube gesellte sich noch eine zweite Haube mit Mundschutz. Doppelt hält besser und am Ende war nur noch der Spalt für die Augen über. Perfekt vorbereitet für den nächsten Sandsturm 😉

Aber nun zurück zum Ankleidezimmer. Dieses war nämlich gleich noch der Eingang zur Produktionshalle und über einen Steg ging es dann hinein. Im Vorübergehen wurden die Schuhe nochmal geputzt, die Hände gewaschen und desinfiziert.

Ab dann hatte ich praktisch nur noch große Augen und einen offenen Mund (, den glücklicherweise niemand sehen konnte;) ) Ich war fasziniert von den riesengroßen Maschinen, den vielen verschiedenen Abläufen und Stationen, die das Rohprodukt bis zum fertig verpackten Lebensmittel zeigen und von der Präzision und Schnelligkeit, mit der Mitarbeiter ihre Aufgaben erledigten. Ich hatte nie gedacht, dass man so schnell Sachen sortieren kann.

Marita führte mich durch verschiedene Gänge und Hallen und erklärte immer etwas zu den verschiedenen Abteilungen und Produkten. Ich war ziemlich sprachlos, schaffte es aber ab und an auch einmal eine Frage zu stellen. 😉 Und da hatte ich wieder eine Frage. Aber, huch?, wo war Marita? Ich schwöre, ich war nur ganz kurz stehen geblieben. Als  ich mich wieder umdrehte, war sie verschwunden. Um mich herum nur noch schneemann-artige Gestalten, die in ihrer Arbeit versunken waren„Marita, Marita…!!“

Habt ihr schon mal versucht, Personen nur an den Augen zu erkennen? Ich wurde damit noch nicht allzu oft konfrontiert. Mh.., das sind wohl Männeraugen, die hier sind es auch nicht… vielleicht die? Nein, wohl eher nicht. Marita stand tatsächlich nur wenige Meter von mir entfernt. Sie hatte einen Mitarbeiter gefunden und lud ihn ein, später noch hoch zu uns zu kommen, um seinen Urlaub zu besprechen. Puh, gerade noch Glück gehabt. 😉
Weiter durch das Lager hin zum Kommissionieren. Und alles wieder zurück. 😉 Am Ende Haube ausziehen, zweite Haube ablegen, aus dem Kittel schlüpfen, die Hose ausziehen und zu guter Letzt, die Schuhe. Nach der Haube war ich am meisten erleichtert, als ich wieder in meine Schuhe schlüpfen durfte.
Trotz allem war ich noch Tage später fasziniert und unglaublich froh, dass ich das miterleben durfte. Ein ganz großes, fettes Dankeschön nochmal an Marita. 😉 Das war super!

Nicht ich, aber eine Kollegin. Sabine Stolte in voller Montur.

Nicht ich, aber eine Kollegin. Sabine Stolte in voller Montur.

Zurück in der Niederlassung

Nachdem ich dann leider krankheitsbedingt ein paar Tage ausfiel, verbrachte ich die letzten Tage entweder am Empfang, um die Mädels zu unterstützen oder bei den Personalmanagern, um noch ein bisschen zu lernen. Gerade sitze ich wieder bei Ricarda und habe noch einen Stapel an Bewerbungen neben mir, mit denen ich mich beschäftige, sobald ich hier das letzte Wort geschrieben habe. 😉
Und damit verabschiede ich mich jetzt für das Jahr. Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen eine erholsame und fröhliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ein dickes Dankeschön geht an die Heilbronner Niederlassung, die mich so nett aufgenommen hat. Die Zeit hier war hochinteressant und sehr abwechslungsreich.

 


Ein Kommentar

Kerstin is back in the game …

… und das sogar in Heilbronn.

Nach meinen über- und hoffentlich auch bestandenen (man kann ja nie wissen 😉 ) Prüfungen hieß es am Montag, den 26.11.2012, auch wieder: „Herzlich Willkommen im Arbeitsleben“. Aber statt die Hauptverwaltung in Schwäbisch Hall zu begrüßen, hieß es für mich „Einsatz in Heilbronn“. Für etwas mehr als einem Monat bin ich nun hier, um das Tagesgeschäft kennenzulernen. Egal ob Kundenakquise oder Bewerbungsgespräch, ich freute mich schon während der Theoriephase auf meine Zeit hier. Was gibt es schon Schöneres, als mit Freunden oder Kommilitoninnen nach Feierabend über den Heilbronner Weihnachtsmarkt zu schlendern oder in Ruhe die Weihnachtseinkäufe zu erledigen? [Statt wie im letzten Jahr bis zum 23.12 noch Prüfungen zu schreiben] 😉

Aber zurück zum Thema: 7:45 Uhr Heilbronn, Lohtorstraße 2. Es ist dunkel, kalt und ähm huch… leer? Angekommen in der Niederlassung überraschte mich ein seltener Anblick. Es war (noch) leer, aber das sollte sich ziemlich schnell ändern. Die BERA in Heilbronn besteht aus drei „Teams“. Zum einen hätten wir hier das Marketing, bei dem ich ja mein Vorpraktikum absolviert hatte und Sergej gerade zu Besuch ist. 😉 Zum anderen gibt es das Neckarsulm-Team und „last but not least“ die Niederlassung. Dort waren allerdings ausgeflogen und nahmen Termine außerhalb wahr. 😉 Das Neckarsulm-Team unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der Niederlassung. Es werden lediglich andere Kundenunternehmen betreut, wie mir später erklärt wurde. 😉

Der Empfangsbereich

Neckarsulm war es dann auch, die mich unter die Fittiche nahm. Das Interessante war dann doch tatsächlich, dass ich nicht mit „Ah, Frau Höhn“ begrüßt wurde, sondern mit „Sie sind doch die Bloggerin, oder?“. Auch in den nächsten Tagen sollte mir mein Ruf als Bloggerin vorauseilen. Kommentare wie „Was schreiben Sie denn dann diese Woche?“ waren nicht selten. Aber nun zurück zu den ersten Minuten …

Nach der Begrüßung hatte ich schon wenig später einen eigenen Arbeitsplatz und die ersten Aufgaben. Funda Tasci, eine ehemalige Auszubildende und nun Personalassistentin, wies mich in unsere Software L1 ein und ich durfte ein bisschen damit „herumspielen“. Daten eintragen. Ich bekam Hintergrundinformationen erklärt und erhielt Informationen über das Tagesgeschäft. Ich fand es spitze, dass ich auch gleich Aufgaben zugeteilt bekam und nicht nur die Zeit absitzen musste oder die unbeteiligte Beobachterin geben durfte. Also hier erst einmal einen lieben Dank an das aktuelle Nachbarzimmer. 😉

Das Niederlassungs-Team adoptierte mich gegen Mittag dann nach den absolvierten Außeneinsätzen.

Mittlerweile ist es ja schon Mittwochmorgen und ich sitze auf einem großen roten Gummiball. Aber das ist wohl eher eines der weniger relevanten Dinge.;) Wichtiger ist, dass das Niederlassungsteam mich sehr freundlich aufgenommen hat. Das erste, das mich beeindruckt hat, war, dass ich gefragt wurde, was ich kann und was ich gerne machen möchte. Ich bekam beispielsweise das Angebot, das am Nachmittag anstehende Bewerbungsgespräch zu übernehmen.

Ich bekomme nicht die Aufgaben zugeteilt, die die anderen nicht machen wollten, sondern ich darf wirklich ganz nah allen operativen ToDos dabei sein. Emel Kurnaz, meine aktuelle Betreuerin und Personalmanagerin, bot mir auch gleich an, mit zu verschiedenen Kunden zu fahren und Benjamin El Khatib, der mich gerade einlernt und ebenfalls Personalmanager ist, nahm mich direkt um 14:00 Uhr an meinem ersten Tag hier in Heilbronn mit in ein Vorstellungsgespräch. Um 15:30 Uhr folgte das Nächste und dann gab es noch einiges in L1, unserem zentralen IT-Tool, zu entdecken. Schon war der Montag vorbei und genauso schnell auch der Dienstag.

Dass die Zeit hier wie im Fluge vergeht, liegt zum einen daran, dass die Aufgaben alle neu für mich sind und zum anderen, dass ich  immer etwas zu tun habe und die Zeit, nicht wie oftmals in den Vorlesungen absitze.  Auf jeden Fall macht es mir richtig Spaß. Egal ob die Sichtung der Bewerberunterlagen, Bewerbungsgespräche, Daten in L1 einpflegen (wobei das am Anfang noch ziemlich verwirrend ist) E-Mails schreiben und Telefongespräche, es gibt einiges zu tun. 😉

Hier noch etwas, das mich wirklich erstaunt hat. Als ich mit Benjamin im Bewerbungsgespräch saß, überraschte mich die Ähnlichkeiten zwischen der Theorie und Praxis. Das, was wir im Profilfach Personalmanagement zum Thema Vorstellungsgespräch gelernt hatten, fand ich tatsächlich auch in wahren Leben wieder. Insbesondere den Aufbau des Interviews, wie das „Eis brechen“, Vorstellungen von Unternehmen und Interviewer und so weiter. Da, weiß ich doch mal, warum ich mir die stressige Prüfungszeit antue. 😉