Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Ein Kommentar

„Irgendwas mit Medien“ – Wir liegen voll im Trend

Egal ob Schulabgänger aus Haupt-, Realschule oder Gymnasium – Ausbildungsstellen und Studiengänge im Medienbereich erleben gerade einen regelrechten Boom. Das Wort Medien ist zur Mode geworden und gerade durch seine Vielfältigkeit zieht es viele Studienabgänger an. Also egal ob Web und IT, Journalismus, Design und Fotografie, Medienproduktion und Print, Film, Fernsehen und Theater, Radio, Audio und Musik oder auch Management, Marketing und PR – es gibt viele Möglichkeiten, in die Medienbranche einzusteigen.

Medien? – Unsere Hochschule ist dabei 😉

Durch meinen Einsatz im Marketing arbeite ich auch regelmäßig mit den verschiedenensten Medien. Angefangen mit Social Media, über die Homepage und verschiedene Internetseiten, bis hin zu Flyern. Mir gefällt es ziemlich gut, was auch der Grund für meine Entscheidung war, das Fach Medienmanagement zu wählen.

Auch unsere Hochschule liegt voll im Trend und bietet Fächer an, die „irgendwas mit Medien“ zu tun haben an. 😉 – so auch Medienmanagement Die Beschreibung von dem Fach klang sehr gut. Es ging vor allem um das Kennenlernen von Medien und die strategische Planung, die Projektüberwachung und –steuerung. Aber wie das in den Vorlesungen umgesetzt werden sollte, das wussten wir nicht wirklich. Was wir aber wussten, war, dass es ziemlich interessant werden sollte, weil wir immerhin für 13 Vorlesungseinheiten etwa sieben verschiedene Dozenten erwarteten.

Eine Kamera, zwei Dozenten, eine Vorlesung

Videokamera

Bild: Pixabay.com/ bandvela

Und da saßen wir dann in der Vorlesung. Zu unserer ersten Stunde gab es gleich mehrere Überraschungen.

1.) Es stand nicht wie klassisch eine Person im Raum, die uns unterrichten sollte, sondern zwei.
2.) Eine riesige Filmkamera, wie man sie aus Making-Offs aus Film und Fernsehen kennt, stand im Raum. Was das wohl bedeuten sollte? Wir wussten es nicht, aber sollten es bald herausfinden.

Die zwei freiberuflichen Dozenten kommen aus der Fernsehwelt und sind schon seit mehr als 20 Jahren bei verschiedenen Fernsehsendern tätig. Vor allem im Bereich von Dokumentationen. Gereist sind sie schon beinahe in der ganzen Welt und hatten schon jahrelang Erfahrung sammeln können. Der Kurs war begeistert! Es war super interessant, den beiden bei ihren Erzählungen zuzuhören und auch einen sehr praxisnahen Unterricht erleben zu dürfen.

Interviews und Produktvorstellungen

Das Thema war – wer hätte es gedacht: Videos. Um genauer zu sein: Imagevideos. Zu Beginn lernten wir viel über die Planung und Umsetzung und vor allem über das Budget von Imagevideos. Am Ende mussten wir uns sogar ein eigenes Imagevideo zu einem der mitgebrachten Produkte planen. Zum einen sollten wir das Thema raussuchen und den Inhalt des Videos und das Budget planen.

Mein Team hatte das Produkt Hölleblöms. Kennt ihr es? Wir bis dahin auch nicht. Wir fanden aber heraus, dass es ein Heilbronner Getränk ist. Es ist ein Erfrischungsgetränk aus Holunderblüten. Holunderblüten daher, da Heinrich von Kleist einst unser Käthchen von Heilbronn unter einem Holunderbusch hat ausruhen lassen. http://www.mein-heilbronn.de/de/handel/hoellebloems.html. „Regional“, „erfrischend“ und „besonders“ waren somit auch unsere Leitattribute für unseren kleinen Film. 🙂 Und das Käthchen von Heilbronn war unsere Protagonistin.Hölleblöms

 

 

 

 

 

Am Ende mussten wir ihn noch vor der Kamera vorstellen – Deswegen auch die Kamera. 😉 Aber auch schon davor wurden wir mit der Kamera interviewt. Unser Dozent wollte uns damit auf mögliche zukünftige Interviews vorbereiten und uns an das Medium Fernsehen näher heranführen. 😉

Die erste Vorlesung Medienmanagement fand ich schon mal super. Die Dozenten haben wir in zwei Wochen nochmal. Bis dahin werden wir aber erst einmal andere kennenlernen. Mal sehen, ob sie diese Vorlesung noch toppen können. 😉

Vorlesung_MM

 

Werbeanzeigen


3 Kommentare

Ethik und Ästhetik. Und wer war nochmal Kant?

„Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.“                                                                                                    Joanne K. Rowling

Entscheidungen

Entscheidungen trifft jeder in seinem Leben. Sogar mehrmals am Tag. Egal ob es Banale sind wie die Wahl des Mittagessens oder der Tankstelle oder Schwerwiegende wie die Entscheidung für eine Sportart oder gar eines Studienganges.

Sie begleiten unser Leben und machen uns zu dem, was wir eigentlich sind.

Ein guter Freund sagte mir einst: „Das Leben besteht aus Entscheidungen“ und riet mir, keine Angst vor Entscheidungen zu haben und sich die falschen zu vergeben. Diesen Leitsatz habe ich für mich mitgenommen und ist sehr wichtig geworden – egal ob beruflich oder privat. Ihr könnt den Satz auch gerne für euch übernehmen und wer weiß? Vielleicht denkt ihr irgendwann daran, wenn ihr vor einer großen Entscheidung steht.

Während unseres Studiums müssen wir auch ganz viele Entscheidungen treffen. Und ich rede nicht von der Wahl zwischen Vorlesung und chillen. Nein, es geht eher um die Wahl der Fächer, die man belegen möchte.

 487483_web_R_K_by_Dieter Schütz_pixelio.de

 

 

 

 

 

 

Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de

Die Qual der Wahl

Wie auch zu Beginn unseres Studiums, als wir unsere Profilfächer wählen durften (verlinken), standen wir auch im 4. Semester vor der Wahl der Wahlfächer.

Die Fächer:

– Medienmanagement

– CSR (Corporate Social Responsibility)

– Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement

– Vertriebs und Auftragsmanagement

– Personalmanagement

– Dienstleistungsmarketing

Klingt alles ziemlich spannend oder? Nun stand ich also vor der Entscheidung, aus all diesen Möglichkeiten für zwei Fächer  festlegen.
Bei vielen Mitstudenten, wie auch bei mir, hilft das Unternehmen bei der Entscheidungsfindung. Die BERA schlug mir vor, Corporate Social Responsibility zu wählen, weil es auch für uns ein sehr wichtiges Thema darstellt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass es hierbei um die Verantwortung eines Unternehmens gegenüber der Umwelt, der Menschen und der eigenen Mitarbeiter geht. Auch ich finde, dass CSR ein wichtiges Thema ist. Durch die Übernahme von Verantwortung zeigen Unternehmen nicht nur, dass sie sich um mehr als nur harten Faktoren kümmern. Hier ein ganz einfaches Beispiel: Ihr steht vor der Entscheidung zwischen zwei identischen Produkten. Von dem einen Unternehmen wisst ihr nichts, von dem anderen Unternehmen, dass es sich nachhaltig für soziale Projekte in verschiedenen Ländern einsetzt. Welches Projekt würdet ihr wählen?

Wahlfach: Corporate Social Responsibility

Corporate Social Responsibility. Dieses Fach hatten wir bereits und es ging bisher um Themen wie Moral und Ethik. Dabei wurde auch unterschieden zwischen den verschiedenen Ansätzen der Ethikvorstellungen in der Geschichte vorgestellt. Z.B. hatten wir z.B. die Tugendethik von Aristoteles. Für ihn bedeutete Tugend die Mitte zwischen zwei Extremen. Die Kardinaltugenden stellten für ihn Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit  und Mäßigung dar. Für Immanuel Kant galt die Pflichtethik. Bei ihm geht es um Gewissensentscheidungen. Ich könnte noch von anderen Ansichten schreiben, aber das würde ein bisschen weit reichen. Mit dem ganzen Hintergrundwissen geht es dann in meinem Wahlfach um die Wirtschaftsethik im Allgemeinen und dann weiter um die Sinnhaftigkeit von Corporate Social Responsibility für Unternehmen und die praktische Umsetzung. Die folgenden Themen werden hier sowohl die Menschenrechte, als auch die Unternehmenskultur und die ethische Führung sein. Mehr weiß ich noch nicht, aber ich bin gespannt und ziemlich sicher, dass ich in dem Fach viel lernen kann.

2. Wahlfach: Medienmanagement

Nun musste das zweite Fach gefunden werden. Weil wir als Personalkurs nicht Personalmanagement wählen konnten (wir hatten es ja bereits als Profilfach) und ich mich aufgrund meiner nicht ganz optimalen Erfahrungen gegen Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement entschied, blieb nicht mehr allzu viel übrig.

Schlussendlich entschied ich mich für das Fach Medienmanagement. Aus dem Grund, dass es nicht nur um die Medien gehen soll, sondern sich darüber hinaus mit Themen wie Projektmanagement, Kommunikation und Mediengestaltung beschäftigt. Controlling ist hier auch ein Bestandteil, aber hier geht es um das Controlling von einzelnen Projekten. Das wird dann bestimmt nicht so ganz schlimm. 😉 Insgesamt bietet das Fach einen recht ganzheitlichen Überblick, der mir sicherlich im beruflichen Leben noch nützlich sein wird. Soweit die Beschreibung der Hochschule. Ich bin jetzt mal gespannt, inwieweit die Dozenten/der Dozent das umsetzten wird. 🙂

Denn dieses Fach erwartet uns erst in wenigen Wochen.