Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Meine ersten Wochen bei der BERA

Hallo liebe BERAstarters Leser,

mein Name ist Dilara Bakti und ich habe am 02.08.2018 meine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Personalwesen bei der BERA GmbH in Schwäbisch Hall begonnen.

Dilara_Bakti

Da bin ich an meinem Arbeitsplatz bei der BERA, wie ich gerade diesen Blogbeitrag tippe.

          „Meine erste Wochen“

In den ersten Wochen konnte ich bereits viele Eindrücke von dem Tagesgeschäft in der Niederlassung erhalten. Ich wurde von dem Team herzlich aufgenommen und direkt integriert. Mittlerweile bin ich seit über einem Monat bei der BERA und folgende Tätigkeiten habe ich schon selbstständig übernommen.

  • Mit Bewerbern habe ich Termine für Vorstellungsgespräche vereinbart
  • Fragen oder Anliegen mit Bewerber, Kunden oder Mitarbeitern geklärt
  • Eingegangene Bewerbungen bearbeitet, Eingangsbestätigungen versendet sowie Lebensläufe, Zeugnisse in das System einpflegt und mit diesen Informationen kompakte Kandidatenprofile erstellt
  • Stellenanzeigen anhand von Kundenanfragen geschrieben und veröffentlicht. Hierbei ist darauf zu achten das die Stellenanzeigen, den Bewerber präzise und umfangreich darüber informieren was im Job getan werden soll und was erwartet wird. Dabei darf die Stellenanzeige aber nicht zu lang werden, sondern schnell zu lesen sein.

Für viele hört sich das vielleicht auf den ersten Blick etwas langweilig an, aber wenn ich etwas in dieser kurzen Zeit gelernt habe, dann das jeder Tag neue Situationen oder Herausforderungen mit sich bringt.

          „Die Berufsschule“

Am 10.09.2018 begann für mich auch endlich die Berufsschule. An diesem ersten Tag wurde uns die Schule und unsere Lehrer vorgestellt. Wir haben unsere Stundenpläne erhalten und es wurden die Themen des ersten Ausbildungsjahres bekanntgegeben. Da ich vor meiner Ausbildung auch schon eine Kaufmännische Schule besucht hatte, fallen mir die Themen die wir über das Jahr behandeln werden natürlich viel leichter, da ich bereits Vorkenntnisse mitbringe.

Tipp: Wer im Unterricht aufpasst und fleißig mitmacht hat es auch beim Lernen viel einfacher! 🙂

Go-Kart-Team-Schwäbisch-Hall

          „Go-Kart-Team Schwäbisch Hall“

Mit meinem Team in Schwäbisch Hall haben wir uns in Backnang zum Go-Kart fahren getroffen. Dort hatte ich die Möglichkeit mein Team einmal richtig persönlich und privat kennenzulernen. Ein sehr schönes Erlebnis. Das Rennen war wirklich Aufregend! An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Team für diesen tollen Tag bedanken.
Ich freue mich ein Teil des BERA – Teams zu sein!

Bis zum nächsten Beitrag,
Dilara Bakti


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Die Bewerbungsmappe – für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich mache derzeit meine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau bei der BERA GmbH in der Niederlassung in Bad Mergentheim.

Eine meiner täglichen Aufgaben ist die Sichtung der eingegangenen Bewerbungen. Viele Bewerbungen erreichen uns per E-Mail, allerdings kommen auch einige per Post über das BERA-Jobportal oder sie werden persönlich von den Bewerbern abgegeben. Hierbei entstehen schon die ersten Eindrücke des Bewerbers – ist die Bewerbungsmappe ordentlich und vollständig? Sind Kaffeeflecken auf dem Lebenslauf oder Eselsohren im Anschreiben? Ganz abgesehen vom Inhalt der Bewerbungsmappe: die Unterlagen müssen ordentlich aussehen und vollständig sein, denn „für den ersten Eindruck gibt es eben keine zweite Chance“!

Es entsteht ein positiver Eindruck, wenn die Bewerbungsmappe alles Wichtige beinhaltet: der Lebenslauf ist ohne Lücken und vollständig aufgelistet, im Bewerbungsanschreiben wird der richtige Ansprechpartner angeschrieben und es sind alle kopierten Zeugnisse enthalten. Idealerweise enthält die Bewerbungsmappe auch noch ein Deckblatt mit einem Foto darauf.

Nachdem der erste Eindruck positiv ist, geht es weiter mit dem Inhalt. Das Deckblatt sollte folgendes beinhalten: die Stellenbezeichnung, ein Foto, die aktuelle Adresse und welche Anlagen enthalten sind (z.B. Zeugnisse und Urkunden von verschiedenen Weiterbildungen). Nach dem Deckblatt kommt das Bewerbungsanschreiben. Dieses beinhaltet folgendes: die Absenderadresse, die Empfängeradresse, das Datum, den Betreff, die Anrede, einen guten Einstieg bzw. Einleitungssatz, der Bezug zur neuen Dienststelle, die Kurzdarstellung des Bewerberprofils, besondere Stärken und Qualifikationen, sonstige Kenntnisse (Sprachen, EDV, etc.), die persönliche Unterschrift und die Anlagen der Bewerbungsmappe. Beim Formulieren des Bewerbungsanschreibens sollte man auf folgende Fragen eingehen:

  • Wie bin ich auf die Stelle aufmerksam geworden?
  • Warum will ich in diesem Unternehmen arbeiten?
  • Was zeichnet mich persönlich aus, bzw. warum bin ich der Richtige für die Stelle?
  • Wie ist mein persönlicher und beruflicher Werdegang? (Kurzfassung)
  • Was ist der nächste Schritt?
  • Was sind meine Anlagen?

Ebenso ist zu beachten, dass das Anschreiben maximal eine DIN A4-Seite, sowie fehlerlos sein sollte (keine Grammatik- und Rechtschreibfehler). Das Bewerbungsanschreiben ist keine Wiederholung des Lebenslaufs, deshalb sollte man sich kurz fassen, wenn man über seinen bisherigen beruflichen Werdegang schreibt.

Ein Tipp noch: der KISS-Grundsatz spielt hier eine große Rolle. KISS = Keep it short and simple (= Halte es kurz und einfach).

Der nächste wichtige Schritt zum Erfolg ist der Lebenslauf. Dieser sollte beinhalten: Angaben zur Person, Berufserfahrung / beruflicher Werdegang, Berufsausbildung, schulische Ausbildung mit Abschluss, evtl. Weiterbildungen und Qualifikationen, Praktika, Sprachkenntnisse, bzw. EDV-Kenntnisse und eigene Interessen, bzw. Hobbies. (Wer nicht unbedingt ein Deckblatt erstellen will, kann sein Foto auch an den Lebenslauf anhängen).

Als letztes werden die Zeugnisse in der Bewerbungsmappe eingebracht. Bei den Zeugnissen ist zu beachten, dass Kopien ausreichen. Wenn sich das Unternehmen allerdings beglaubigte Kopien wünscht, sollte man sich die Kopien bei der Stadtverwaltung oder in der Schule (meist) kostenpflichtig beglaubigen lassen.

Bevor man die Bewerbungsmappe wegschickt, sollte man evtl. noch eine andere Person drüber schauen lassen zum Korrekturlesen, denn vier Augen sehen mehr als zwei Augen :)Wenn man sich dann sicher ist, dass alles lückenlos, fehlerfrei und ordentlich ist, kann man die Bewerbung an das Unternehmen losschicken (per E-Mail oder per Post), bzw. beim Unternehmen abgeben. Unternehmen bevorzugen die Bewerbung per Mail im PDF Format. Das PDF Format ist sicherer als ein Word-Dokument, so werden z.B. Viren vermieden.

Bewerbungsmappe_Stroka

 

Für einen Personaler ist der erste Eindruck sehr wichtig, denn bei 20 Bewerbungen wird schon im Voraus nach verschiedenen Kriterien herausgefiltert, z.B. nach Ordentlichkeit oder Vollständigkeit. Denn fehlt bei einer Bewerbungsmappe z.B. der Lebenslauf, kann der Personaler nur schlecht beurteilen, ob der Bewerber zum Unternehmen passt oder nicht. Wenn man als Bewerber mit dem ersten Eindruck punkten kann, ist man klar im Vorteil, denn so ist die Chance zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, höher. Wichtig ist allerdings auch, dass man ehrlich ist, denn die Bewerbung ist ein Versprechen an den zukünftigen Arbeitgeber. Der Bewerber hat die Beweislast.

Alles in allem die Tipps vom Profi:

  • der Name des Ansprechpartners sollte stimmen
  • die Bezeichnung der Stelle muss enthalten sein
  • es sollte auf Rechtschreibung geachtet werden
  • man sollte ein passendes Bewerbungsfoto verwenden
  • das gewisse Etwas sind passende Interessen und evtl. Engagements
  • seriöse E-Mail-Adresse sollte verwendet werden
  • die komplette Bewerbung sollte beim E-Mail-Versand eine PDF-Datei sein (und nicht größer als 2 MB)
  • Bewerbung muss vollständig sein

 

Ich hoffe, es sind hilfreiche Tipps für euch dabei 🙂

Liebe Grüße,
Miriam Stroka


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Ausbildung bei der BERA – so klappt’s mit der Bewerbung

Wie ich euch erzählt hatte, war ich in der letzten Woche kurz im Büro und habe im Nachbarzimmer neue Bewerber für das duale Studium und die Ausbildung gesehen. Natürlich, bei der BERA geht es wieder los mit den Bewerbungen für das neue Ausbildungsjahr.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie damals der Bewerbungsprozess bei mir ablief. Sicherlich sind die Bewerber heute teilweise auch unsicher und weil ich mir damals durchaus ein paar Infos und Tipps zum Bewerbungsprozess gewünscht hätte, will ich diejenige sein, die sie euch jetzt liefert. Daher habe ich keine Mühen gescheut, um die verantwortlichen Personen auszufragen. Nein Spaß, ich bin einfach ins Nachbarzimmer gegangen und habe Clarissa Sander und Laura Buscemi gefragt. Die Beiden bilden unser Personalentwicklungsteam und sind für die Aus- und Weiterbildungen sowie für die Betreuung der Auszubildenden verantwortlich. Sie stehen uns als Ansprechpartner zur Seite, wenn es Fragen und Probleme bei der Ausbildung gibt. 😉 Daher sind sie die besten Ansprechpartner und haben mir auch die Fragen beantwortet.

Nun zu den Fragen:

Was kommt alles in die Bewerbungsmappe? 

BewerbungDie Bewerbungsmappe sollte alle wichtigen Informationen über den beruflichen und schulischen Lebensweg enthalten. Dazu gehören die zwei letzten Schulzeugnisse, evtl. ein Nachweis des Schulabschlusses, Nachweis über geleistete Praktika und Teilnahme-Bescheinigungen für Fort-/Weiterbildungen. Ein Anschreiben (mehr dazu in Frage 2 und 3) darf natürlich auch nicht fehlen.

Im Netz wird sich regelmäßig darüber gestritten, was wohl wichtiger wäre: das Anschreiben oder der Lebenslauf. Wie ist es bei der BERA?

Beides ist wichtig! Für uns ist sowohl ein gutes Anschreiben als auch ein vollständiger Lebenslauf wichtig. Wir erhalten nämlich unterschiedliche Informationen durch die Unterlagen. Das Anschreiben gibt Aufschluss über das Ausdrucksvermögen, die Persönlichkeit und das Interesse/die Motivation. Ein Lebenslauf informiert  tabellarisch über die Stationen im Werdegang der Person.

Was sollte im Anschreiben, was im Lebenslauf stehen?

Das Anschreiben sollte in mehrere Teile untergliedert sein. Im ersten Teil, der Einleitung, sollten Informationen über die Person stehen und warum die Person bei der BERA beginnen möchte. Der zweite Teil bildet einen kurzen Umriss des bisherigen Werdegangs und beschreibt die Motivation für die Bewerbung um den gewählten Ausbildungsplatz. Wenn ihr schon einen genauen Plan habt, könnt ihr auch eure Zieldefinition hinzufügen (wo möchte ich mich beruflich hin entwickeln?). Der letzte Part bietet die Hervorhebung der Stärken (auch persönlicher Art). Ihr könnt diese auch gerne mit euren Erfahrungen und Hobbies verbinden. Beispielsweise: Meine Teamfähigkeit zeigt sich in der  langjährigen Mitgliedschaft in einer Sportmannschaft. Allgemein sollte ein Anschreiben nicht länger als eine Seite sein und mit einer netten Abschlussformel enden.

Die Noten – Entscheidungskriterium Nr. 1?

Für uns sind Noten grundsätzlich ein Bewertungsrichtlinie, aber nicht das Entscheidungskriterium. Das Gesamtpaket muss stimmen, daher legen wir auch abhängig vom Ausbildungsplatz ein Augenmerk auf andere Kenntnisse und Fähigkeiten. Beispielsweise in betriebswirtschaftlichen Themen oder auch  Textverarbeitung.

Hürde geschafft – was erwartet mich beim Vorstellungsgespräch?

Die Dauer eines Vorstellungsgespräches beläuft sich meist auf etwa 45 Min. Es wird meistens von zwei Ansprechpartner der BERA (z.B. 1 Personalzuständiger, 1 Niederlassungsleiter) geleitet. Zunächst stellen sich die Kollegen der BERA selbst und die BERA kurz vor. Anschließend kommt der Bewerber zu Wort. Er hat nun Zeit, sich vorzustellen, seinen Lebenslauf und seine Interessen. Anschließend werden noch Fragen an den Bewerber gerichtet. Es geht hierbei um die Kenntnisse über die BERA, den Ausbildungsberuf, aber auch den Lebenslauf oder zu Schulnoten. Fragen zu ehrenamtlichen Tätigkeiten/Hobbys und  zum privaten Umfeld können aber auch gestellt werden, wie auch nach der Motivation für DIESE Ausbildung.

Das Ziel des persönlichen Gespräches ist es, einen guten Eindruck von dem Bewerber zu bekommen und so viel wie möglich über seine Interessen und Ziele zu erfahren. Das Gespräch sollte ein lockerer Dialog/Austausch sein, damit beide Seiten sich einen guten ersten Eindruck von seinem Gegenüber machen können.

(K)Eine Frage der Kleidung? – Was soll ich anziehen?  

BewerbungsoutfitFür das Bewerbungsgespräch ist ein Business Outfit Pflicht. Ihr bewerbt euch ja auf eine Stelle, die meist Kunden- und Bewerberkontakt mit einschließt, daher gilt für die Männer: mindestens Hemd, und eine Stoffhose. Außerdem sind Schnürschuhe  angesagt. Für die Frauen: Eine Bluse, Stoffhose oder Rock und ebenfalls feine Schuhe. Ein Jackett/Sakko würden das Bild zusätzlich noch abrunden..

Absolutes Go und No-Go bei einem Bewerbungsgespräch sind:

Das Go? Seid gut vorbereitet! Man kann in einem Vorstellungsgespräch davon ausgehen, dass der Kenntnisstand über das Unternehmen, bei dem ihr euch bewerbt, abgefragt wird. Ebenso welche Vorstellungen die Kandidaten von dem Ausbildungsplatz haben, was ihnen wichtig ist, etc. Wir freuen uns wenn Bewerber sich im Vorfeld mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben, freundlich auftreten, lächeln und auch Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber suchen.

No-Gos sind: Fragen nicht bzw. unzureichend zu beantworten und nicht über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf informiert zu sein oder den Gesprächspartner zu unterbrechen. Daher ist es absolut wichtig, dass ihr euch vor eurem Vorstellungsgespräch nochmal über das Unternehmen und die Ausbildung informiert. Unsere  Homepage und auch soziale Netzwerke könnt ihr dazu gerne verwenden.

Das muss der Bewerber/die Bewerberin definitiv wissen – Was die BERA erwartet und was wir bieten:

Wir fördern unsere Azubis in ihrer beruflichen Entwicklung und nutzen die Ausbildung, um persönliche Stärken/Präferenzen zu finden und weiter aufzubauen. Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung, deren Ziel die Übernahme nach der Ausbildung ist.  Hierfür erwarten wir im Gegenzug volles Engagement sowie Interesse und Bereitschaft, Neues zu erlernen – sowohl im Unternehmen als auch in der Schule. Die Ausbildungsdauer bietet ausreichend  Zeit, Azubis auf das Berufsleben vorzubereiten. Vorkenntnisse durch Praktika im Ausbildungsberuf können von Vorteil sein, sind aber keine Voraussetzung für einen Ausbildungsvertrag.

Unsere Ausbildungs- und duale Studiengangs plätze könnt ihr hier einsehen: http://www.beragmbh.de/de/jobboerse.html?view=PostingMatch. Ich wünsche den Bewerbern viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Bild 1: berwis / pixelio.de
Bild 2: Konstantin Gastmann  / pixelio.de