Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Sieht aus wie Magie – Ist aber BERA-IT!

Hallo liebe Blog-Leserinnen und -Leser,

ich bin’s mal wieder – euer Gino. Mein letzter Blog ist schon ein halbes Jahr her. Die Zeit vergeht wie im Flug! Ich befinde mich gerade in meinem zweiten und letzten Ausbildungsjahr als IT-Kaufmann! Das bedeutet für mich aber auch, dass ich mich jetzt schon auf meine Prüfungen im Mai vorbereiten muss!
Aber genug von der Schule und zurück zur Arbeit!
Wie jeder weiß haben IT-ler meistens etwas mit Computern zu tun 😛 – aber was genau machen wir denn so den ganzen Tag?
Anhand eines kleinen Beispiels möchte ich euch mal einen Einblick in unsere Arbeit geben.
Wir nutzen eine Vielzahl verschiedener Programme. Diese Programme werden von den jeweiligen Entwicklern im Laufe der Zeit verbessert. Damit wir die Verbesserungen nutzen können, müssen diese Programme ein „Update“ installieren. Dies kennt ihr sicher alle von euren privaten PCs und Anwendungen. Bei uns ist es das auch nicht anders!

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Erst vor kurzem gab es ein großes Update für die Anti-Viren-Software, die wir auf unseren PCs und Notebooks nutzen. Um die Sicherheit unserer Geräte zu garantieren muss dieses Update natürlich auf allen Geräten installiert werden!
Leider lässt sich dieses Update nicht einfach automatisch von der Software installieren… 😕
Die Software wurde enorm verändert, weswegen wir sie komplett neu auf unseren Geräten installieren müssen! Für die Geräte in der Hauptverwaltung ist das kein Problem, da wir einfach in die Büros gehen und die Installation vornehmen können.
Wie ihr ja wisst hat die BERA aber auch Niederlassungen an anderen Standorten. Hier stellt sich nun die Frage: Wie installieren wir das Update auf diesen Geräten? 🤔
Eine Möglichkeit wäre es die PCs in die Hauptverwaltung bringen zu lassen und diese hier zu aktualisieren…
Für manche Notebooks, die für Home-Office eingesetzt werden ist dies sinnvoll.

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Aber natürlich haben wir auch viele Geräte, die man nicht einfach mal so nach Schwäbisch Hall bringen kann! Nun könnten wir IT-ler uns in ein Poolfahrzeug setzten und zu jeder Niederlassung fahren, um uns alle PCs vorzunehmen…
Das kostet uns aber zu viel Zeit und die Spritkosten sind auch nicht ohne. Nein, wir machen es auf eine viel angenehmere Weise! 👍
Auf jedem unserer PCs befindet sich eine Software, mit der wir diesen fernsteuern können.
Das müsst ihr euch so vorstellen, dass wir eine Verbindung mit dem anderen PC aufbauen. Sobald die Verbindung steht, sehen wir den Bildschirm des anderen PCs. Mausbewegungen und Tastendrücke werden dann über das Internet übertragen, sodass wir ihn so benutzen können, als würde er hier bei uns in der Hauptverwaltung stehen. Das ermöglicht uns das Update zu installieren ohne dass die Geräte transportiert werden müssen!
Sobald der Zugriff auf den anderen PC steht, kann die eigentliche Aktualisierung beginnen! Um die neue Version unserer Anti-Viren-Software zu installieren müssen wir erst die alte Version deinstallieren. Nachdem die Deinstallation abgeschlossen ist, müssen wir den PC neu starten, damit auch keine „Rückstände“ der Software auf dem PC zurückbleiben. Sonst kann es passieren, dass die neue Version nicht richtig installiert wird und dann nicht richtig funktioniert!
Manche von euch werden sich nun sicher fragen: Wir fernsteuern doch den PC gerade! Wie sollen wir uns denn wieder mit dem PC verbinden und ihn fernsteuern, wenn wir ihn neu starten? 🤔
Hier sorgt unsere Fernsteuerungs-Software für Abhilfe! Wir können den Neustart über diese Software starten und werden automatisch wieder mit dem PC verbunden, sobald er wieder hochgefahren ist. Super praktisch! Nach dem Neustart müssen wir die neuste Version unserer Anti-Viren-Software installieren. Dazu müssen wir die Installationsdatei auf dem ferngesteuerten PC ausführen. Jetzt stehen wir aber vor dem nächsten Problem: Wie genau bekommen wir die Installationsdatei auf den anderen PC?
Aber auch hier hat unsere Fernsteuerungs-Software eine Lösung parat.  Wir können einfach die Datei über die bestehende Fernsteuerungsverbindung übertragen!
Sobald die Übertragung abgeschlossen ist kann endlich die neue Version installiert werden!

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Während die Installation läuft, kontrollieren wir noch ein paar andere Einstellungen und Programmversionen und nehmen noch kleinere Updates vor, falls etwas nicht aktuell ist.
Nach abgeschlossener Installation sind wir auch schon fertig und können die Fernsteuerung beenden! Das muss für jedes unserer Geräte wiederholt werden. Ihr merkt wahrscheinlich schon, dass das viel Zeit in Anspruch nimmt und wir damit gut beschäftigt sind!

Natürlich haben wir als Informatiker noch viele weitere Aufgaben, aber darüber erzähle ich euch ein anderes Mal! 😛
Ich hoffe euch hat dieser Exkurs in die IT gefallen! Vielen Dank fürs Lesen! 😉

Euer Gino


Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb – unsere DUALIS-Auszeichnung

DUALIS-Auszeichnung:

Ein Highlight meiner bisherigen Arbeit als Personalreferentin

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Silvia Albrecht und ich bin seit vielen Jahren bei der BERA tätig. Ich habe im Laufe meiner Karriere diverse Positionen durchlaufen können. Von der Personalmanagerin, zur Niederlassungsleiterin, dem Senior Consultant in der Personalberatung sowie als Projektleiterin. Seit geraumer Zeit obliegt mir als Personalreferentin nun u.a. die Ausbildungsleitung der BERA.

Am Montag den 25. Juni 2018 war es soweit: Wir bekamen die DUALIS Urkunde als ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb von der IHK überreicht – und ich war unheimlich stolz!

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v.l. Dietmar Niedziella – Leiter Berufsbildung IHK Heilbronn-Franken, Bernd Rath – Geschäftsführer BERA GmbH, Silvia Albrecht – Ausbildungsbeauftragte BERA GmbH, Lisa Feuchtenbeiner – Projektkoordinatorin Dualis IHK Heilbronn-Franken (sie stand stets mit Rat und Tat und beruhigenden Worten zur Seite).

 

Das DUALIS Siegel dürfen wir nun weitere 5 Jahre verwenden. So kann jeder sehen, dass die BERA sich um ihre Azubis und Studenten kümmert und eine tolle qualifizierte Ausbildung anbietet.

Mir persönlich sind Werte wie Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit sowie ein achtsamer Umgang miteinander wichtig und das Bewusstsein einer sozialen Verantwortung! Dies in meine Arbeit einzubringen und dafür noch eine Auszeichnung für meinen Arbeitgeber zu erhalten ist einfach großartig! 🙂

Wir sind ein Betrieb von 82 mit diesem Siegel – zuerst dachte ich, naja einer von vielen… Aber wenn man berücksichtigt, dass es über 2000 ausbildende Betriebe in der Region gibt, ist es wieder ein ganz anderes Thema und ich denke nun: ja, wir sind doch wirklich besonders!

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Was steht hinter dieser Auszeichnung?

Letztlich geht es darum, dass wir unseren Azubis und Studenten eine qualifizierte Ausbildung bieten. Das wäre leicht daher gesagt, aber anhand eines 40 seitigen Kriterienkatalogs muss man Stellung dazu nehmen, wie genau jede der Ausbildungen im Betrieb abläuft, z.B. gibt es genügend Ausbilder, wie werden die Ausbildungsinhalte vermittelt, werden andere Abteilungen besucht, werden regelmäßig Gespräche geführt, gibt es jemanden der die Azubis auf Augenhöhe begleitet, wird offen kommuniziert, wie ist die Vergütung und gibt es besondere Leistungen, etc.

Der Grundstein hierfür wurde bereits bei der Erstqualifizierung gelegt. Für den Audit galt es, alles nochmals zu überprüfen, Änderungen zu dokumentieren (und davon gab es einige, da wir uns stets weiterentwickeln und verbessern) und sämtliche Dokumente als Belege bereitzustellen. Als dies geschafft war, stand der Audit an.

Ich war vor dem Audit unheimlich nervös – schließlich ging es um etwas! Aber letztlich war es absolut bereichernd sich mit den Ausbildungsverantwortlichen anderer Betriebe sowie den beiden Vertretern der IHK auszutauschen, deren Meinung zu hören, Feedback zu erhalten und neue Blickwinkel zu betrachten. Ja, es war eine gewissenhafte Überprüfung unseres Ausbildungssystems aber auch ein Austausch unter Gleichgesinnten!

Ich habe viel davon mitgenommen und kann damit unser internes Ausbildungssystem weiter verbessern.

Außerdem war es fast schon erstaunlich für mich zu hören, dass unsere Art der digitalen Datenverwaltung, unser BERA WIKI absolut einzigartig ist – für mich ist dies schon fast Standard. Aber dadurch hat sich wieder bestätigt, dass wir tatsächlich Innovationsführer und ein Transformation Expert sind! 🙂 🙂

Durch unser bestandenes Audit darf ich automatisch als Auditor fungieren und ich freue mich nun auf meinen ersten Einsatz, der Mitte Juli stattfinden wird. Es wird bereichernd sein, Botschafterin der BERA zu sein, sich auszutauschen, Impulse zu geben und neue mitzunehmen. Ein Meilenstein meiner Arbeit!

Danke, für das Vertrauen in mich, dass ich dies völlig selbständig verantworten durfte – und die schönen Sonnenblumen, die ich von unserem Geschäftsführer als Dankeschön für meine Arbeit erhalten habe! 🙂

 


Die Halbzeit ist geschafft – oder?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Miriam Stroka und ich befinde mich gerade in meinem zweiten Ausbildungsjahr zur Personaldienstleistungskauffrau.

Mittlerweile ist die Hälfte meiner Ausbildungszeit vergangen und ich kann euch sagen: es war bisher super spannend, man lernt definitiv etwas fürs Leben – aber nicht nur das.

Momentan bin ich im Projekt für einen Großkunden tätig. Wir sind ein kleines Projektteam und unsere Aufgaben sind klar strukturiert. Dabei kommt auch der tägliche Kunden-, sowie Co-Lieferanten-Kontakt nicht zu kurz. In meinem Arbeitsalltag lerne ich sehr viel, was ich in der Schule theoretisch umsetzen kann. Oftmals war ich schon über die ein oder andere Erklärung z.B. zum Thema „Equal-Treatment“ oder der „Drehtürklausel“ froh, da ich mich so viel besser in den Unterricht einbringen konnte.

Auch bei meiner Zwischenprüfung kamen mir verschiedene Themen nicht nur aus dem Schulalltag bekannt vor, sondern auch aus meinem Arbeitsalltag.

Zwischenprüfung ist ein gutes Stichwort – darüber möchte ich euch heute mehr erzählen.

Obwohl ich wöchentlich zur Berufsschule nach Stuttgart muss hatte ich das Glück, meine Zwischenprüfung in Tauberbischofsheim gemeinsam mit fast 100 weiteren kaufmännischen Azubis schreiben zu dürfen. Der lange Fahrweg blieb mir also erspart.

Die Vorbereitung für die Zwischenprüfung lief schon lange. Immer wieder verfasste ich für anfallende Klassenarbeiten Zusammenfassungen bezüglich der Themen, welches mir das Lernen auf die Zwischenprüfung wesentlich erleichterte und viel Zeit erspart hat. Trotzdem habe ich mir zwei Tage vor der Prüfung frei genommen, um mich intensiv mit den Prüfungsthemen bzw. den so genannten „Lernfeldern“ befassen zu können.

Der Tag der Zwischenprüfung war sehr spannend: in der Halle, in der die Prüfung geschrieben wurde, traf ich viele Azubis, unter anderem Groß-und Außenhandelskaufleute, Verkäuferinnen und Verkäufer oder Lageristinnen und Lageristen. Jedem Prüfling wurde sein Platz und die Prüfungsnummer zugeteilt. Die Aufsichtspersonen der IHK haben uns den Ablauf der Prüfung erklärt und uns mitgeteilt, wie viel Zeit jede Berufsgruppe für die Prüfung hat.

Dann ging es auch schon los – 120 Minuten Anspannung. Obwohl es fast nur Multiple Choice-Aufgaben waren, hatten es die Aufgaben in sich. Zum Teil wurde auch der Stoff aus dem dritten Lehrjahr abgefragt, welchen wir noch gar nicht bearbeitet hatten.

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Als ich nach der Prüfung mit den Auszubildenden der anderen Berufsgruppen gesprochen habe, bestätigten sie mir dies.

Im Nachhinein kann ich mit einem ruhigen Gewissen sagen, dass ich mich auf jeden Fall gut genug auf die Prüfung vorbereitet habe. Die Situation, dass bei den Prüfungsfragen etwas dran kommt, was wir noch nicht in der Schule behandelt haben, wird es bei der Abschlussprüfung sicherlich nicht geben, da wir bis dahin alle Themen genau angeschaut haben.

Jetzt heißt es erstmal noch abwarten, bis die Prüfungsergebnisse kommen – darauf bin ich schon sehr gespannt.

Ich freue mich, euch wieder zu berichten.

Viele liebe Grüße aus Bad Mergentheim

Miriam Stroka