Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Unser Azubiwochenende – der zweite Akt

Liebe Blogliebhaberinnen und Blogliebhaber,

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Voller Einsatz für das Bonbonpapier

es ist nun der 2. Juli 2013 und ich habe es geschafft, mich mehr als eineinhalb Jahren gegen einen Blogbeitrag zu wehren. Endlich ist es Kerstin gelungen, sich soweit (nach Chile) zu verdrücken, dass ich nicht mehr „Neee, mach du das lieber“- sagen konnte.

Den Grund für den Gastbeitrag hat Sabrina vergangene Woche schon angekündigt: Unser Azubi-und-Studenten-Wochenende. Ich erzähle Euch was über Wipptiere und stelle Euch den Samstag in meinem Beitrag vor. Und Ihr werdet ihn erleben, als wärt ihr selbst mit dabei gewesen …

Angefangen haben wir sehr früh morgens mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach waren alle bereit, … um eine weitere Runde zu schlafen 🙂

Präsentationsvortrag – kennen wir schon, oder?

Aber bei dem straff geplanten Tagesprogramm war nicht viel mit Erholung. Nach dem Check out bekamen wir einen Vortrag von Martin Reti zu hören. Rund um das Thema Präsentation sollte sich dieser Vortrag drehen. Leicht skeptisch gingen alle Zuhörer in den Seminarraum, denn es bestand nach dem vergangenen Tag und dem Frühstück höchste Einschlaf-Gefahr. Doch schon nach den ersten Sekunden war die Müdigkeit verflogen, denn Martin gestaltete seinen Vortrag sehr interaktiv, was sowohl unseren Kreislauf, als auch unsere Gehirnzellen in Schwung brachte. Danke hierfür 😉

Im Universum der Wipptiere

Neben Gehirnjogging gab es aber (bereits am Freitag) auch die Anpackteile des Wochenendes. Zwei Spielplatzgeräte sollten aufgebaut werden. Zum einen ein Balancebrett und zum anderen eine Schaukelkuh. Die Gruppen wurden eingeteilt und schnell wurde klar, dass hier ein heißer Wettbewerb entbrennen sollte. In Wettbewerbstempo wurden Löcher gebuddelt, Schweißtropfen vergossen, Geräte verschraubt, Beton verrührt und Blut geschwitzt. Bis nach kurzer Zeit feststand:

Beide Spielgeräte stehen (mehr oder weniger), es gab keine Verletzten und der Chef war zufrieden. Am Samstag zeigte sich sogar, dass unser Zementfundament fest geworden war und der nächtliche Regen, unseren Tiefbauprojekten nichts anhaben konnte. Wir konnten daher das Loch mit Mulch zuschütten und unsere „iKuh“ aufschrauben, während der Wippteller der Konkurrenz spurlos verschwunden war. Mittlerweile wurde der aber auch aufgefunden und installiert. Ein Test auf der Kuh bestätigte unsere Vermutungen bezüglich der hohen Qualität und des Wippkomforts. Auf drei von uns wartete aber noch ein besonderes Bonbon …

Spieleabendgewinner auf 2-Ländertour

Mit einem mal fuhr ein knallroter, fescher Oldtimer am Schloss vor. Bernd Rath löste den Siegespreis des Vorabends ein und fuhr unsere drei Gewinner bei strahlendem Sonnenschein im Auburn an den Sehenswürdigkeiten des Allgäus vorbei. Währenddessen warfen wir schon mal einen ersten Blick auf das entstandene Bilderarchiv und ließen die letzten Stunden Revue passieren.

Was wollten wir mehr?

Richtig … ESSEN!

10 hungrige Mäuler wollten gestopft werden. Auf dem Speiseplan standen Käsespätzle mit Salat. Genau das, was tüchtige Arbeiter gerne essen und ich kann nur sagen, es war deliziös 🙂

Und der Ausklang

Nach dem üppigen Mahl starteten heiße Diskussionen. Statt des geplanten Bowlings wollten wir die Sonne genießen und die Landschaft besser kennenlernen. Aber um nicht nur zu meckern, gab es für unsere Betreuer, Ramona Letter und Martin Reti, drei Vorschläge, von denen einer ausgewählt werden sollte 🙂

Tretbootfahren hat schließlich das Rennen gemacht. In zwei Ferraris ging es quer über den Hopfensee. Aber um Gerüchten vorzubeugen, dass erneut ein Wettkampf ausgefochten werden sollte, es wurden lediglich 2 M(enschen)S(tärken) genutzt. In gemächlichem Tempo cruisten wir über den See, was nach zwei anstrengenden Tagen auch völlig ausreichte.

Bevor wir uns trennten und die Poolautos wieder in die Niederlassungen fuhren, gönnten wir uns noch ein leckeres Eis – das Sahnehäubchen für das sehr gelungene Wochenende.

An dieser Stelle ein großes Lob und Dankeschön an die Organisatoren Ramona Letter und Martin Reti. Das Wochenende war klasse und möchte gerne wiederholt werden 🙂

Zur Autorin

Verena Stadtmüller drückt als duale Studentin BWL Dienstleistungsmanagement mit Kerstin zusammen die Studienbank am Campus Mosbach. In der Praxisphase hat sie ihre Heimat in der Niederlassung Rothenburg o.T.

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Das Praktikum und ein tierischer Geselle

Tja, und dann war es auch schon so weit. Der 1. September war gekommen und mein Vorpraktikum im Marketing in Heilbronn begann …

Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich aufgeregt. Ich wusste weder, was mich alles erwarten würde, noch wie mein Tag dort wohl aussehen wird. Ich hatte mich im Voraus zwar über das Unternehmen informiert, aber da ich zuvor kaum Erfahrungen im Marketing gesammelt hatte und sich ein Tag in der Schule dann doch ziemlich von einem Arbeitstag unterscheidet, war ich gespannt darauf, was alles auf mich zukommen würde. Vor allem aber auch, wie ich mich dabei so anstelle. 🙂

Kurz vor acht Uhr stand ich auch schon vor dem Gebäude inmitten der Innenstadt. Die BERA in Heilbronn besteht zum einen aus der Niederlassung, die sich um unser Kerngeschäft, die Vermittlung von Mitarbeitern an Unternehmen, kümmert. Zum anderen aus dem Marketing-Team, welches ich dann auch in den nächsten Minuten kennenlernen durfte. Schon am ersten Tag gab es eine große Überraschung. Als ich dem Marketing-Team vorgestellt wurde, erwarteten mich nicht nur Zweibeiner (alias Menschen), sondern auch ein Vierbeiner. Tja, da lag doch tatsächlich in  der Ecke des Büros von Frau Kern ein Dobermann als Bürohund. Sein Name: „Life“ – wie passend, da die BERA mit „… mehr vom Leben“ wirbt. Ob damit der Hund gemeint ist? Muss mal nachfragen … 😉

Schon in meinen ersten paar Tagen lernte ich viel über die BERA und über die Aufgaben des Marketings. Ich fand heraus, dass das Marketing viel mehr macht, als Anzeigen zu schalten und eine Homepage zu gestalten. Werbegeschenke, Pressearbeit und die Teilnahme an Wettbewerben gehören zum Aufgabenspektrum – und  Veranstaltungen. Die Planung, Organisation und  Betreuung von verschiedenen Veranstaltungen nimmt großen Raum ein: Da gibt es After Work Partys für die Mitarbeiter, BusinessForen für die Kunden und sogar ein Hausbauprojekt. Über das werde ich sicher auch noch das ein oder andere Mal schreiben. Im Mai steht nämlich wieder eins an – in Äthiopien.

Ich war von Anfang voll dabei: suchte nach Werbegeschenken, plante an einer BERA After-Work-Party mit, füllte die Homepage mit neuen Informationen, suchte im Internet nach verschiedenen Adressverzeichnissen, in denen die BERA noch nicht vertreten war und noch einiges mehr. Das meiste hat echt Spaß gemacht und, ganz ehrlich, eine Party zu planen, ist echt eine coole Aufgabe! Nicht so gut gefallen hat mir die Suche nach geeigneten Kugelschreibern für unser Schloss. (Ihr könnt euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, auf was man bei einem Kugelschreiber achten muss.)  Ja, noch so eine Überraschung, die BERA hat ein eigenes Schloss in der Nähe vom Schloss Neuschwanstein. In der Nähe! Nicht, dass es nachher heißt: Neuschwanstein gehört der BERA. Das gehört dann doch zu Bayern. 🙂 Die Sommerfeier und die Weihnachtsfeier haben wir auf dem Schloss zu Hopferau – so heißt unser Schloss – gefeiert, aber dazu ein anderes Mal.

Die Zeit in Heilbronn hat mir echt gut gefallen und ein Zimmer mit unserem Pressesprecher Herrn Rieck zu teilen, war eine echt witzige Sache. Ihr müsst euch vorstellen, dass wir uns den ganzen Tag gegenüber saßen und da die Tische nicht allzu breit sind, kann es vorkommen, dass man am Ende eines Tages mit leicht bläulichen Schienbeinen nach Hause geht. 🙂 Aber nach 2 Wochen hatten wir uns dann auf eine Strategie geeinigt, um unseren Beinen aus dem Weg zu gehen.

Mein Fazit für das Marketing in Heilbronn. Nette Kollegen, fast nur interessante Aufgaben und eine sehr große Hilfsbereitschaft. 🙂

P.S.: Jobrotation ist bei uns ganz wichtig. Es bedeutet, dass jeder Auszubildende verschiedene Geschäftsstellen und Niederlassungen kennen lernt. So besucht auch jeder das Marketing und seine Mitarbeiter (inklusive unseren Ansprechpartner für alle tierischen Angelegenheiten – Life)  in Heilbronn. 😉 Viel Spaß dabei!

Nächste Woche erzähle ich von der Kick-Off Veranstaltung der BERA und wie ich meinen Mentor Martin Reti kennengelernt habe und was er, als Social Media Manager, eigentlich so macht…