Azubis und duale Studenten bloggen


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„Alle Monate wieder“… oder wie war das?

Mein Name ist Fabio Schumacher, ich bin 21 Jahre alt und einer der drei dualen Studenten der BERA GmbH. In der DHBW Heilbronn studiere ich Dienstleistungsmanagement mit Fachrichtung Personal und darf in den Praxisphasen die Heilbronner Niederlassung unterstützen.

„Welcome to iRobot!“

So oder so ähnlich hätte die Einführung in unser neues Fach „Apparative Marktforschung“ lauten können. Besonders unser Klassenraum brachte uns zum Staunen. Im Raum befanden sich keine gewöhnlichen Stühle sondern multifunktionale, hochmoderne Drehstühle. Auch die Tafeln waren auf dem neusten Stand der Technik. Die sogenannten Smartboards  bedient man über ein Touchdisplay und man kann mehrere Bildschirme gleichzeitig auf dem Board anzeigen.

Meiner Meinung nach war dieses Fach eines der spannendsten und interessantesten unseres bisherigen Studiums. Wir durften die einzigartige Technologie des Eye-Trackings durchführen und erste Erfahrungen in der modernsten Methode der Marktforschung sammeln.

Eye-Tracking_FAS

Für diejenigen, die mit dem Begriff Eye-Tracking nichts anfangen können, hier eine kurze Erklärung:

Beim Eye-Tracking geht es darum, mithilfe entsprechender technischer Hilfsmittel (z.B. Brille) die Augen- bzw. die Blickbewegungen einer Testperson aufzuzeichnen und hinsichtlich verschiedener Fragestellungen auszuwerten. Eye-Tracking kommt daher oftmals bei Marktforschungsanalysen oder zur Wirksamkeit von Werbekampagnen bzw. Internetseiten zum Einsatz. In unserem Fall wurde die Reihenfolge der Blickbewegungen und die Länge des Blickes auf unterschiedliche Werbereklamen untersucht. Anschließend wurde auch, wie im Bild vorher zu sehen ist, analysiert, auf welche Produkte und Verpackungen beim Blick auf ein Einkaufsregal zuerst geachtet wird. Solche Analysen kosten Unternehmen normalerweise ca. 50.000 €, mit großem Spielraum nach oben und sind sehr wertvolle, aussagekräftige Unternehmensinvestitionen.

 „Ein bisschen Spaß muss sein :)“

Ein Event, welches besonders hervorzuheben ist, war die Semesterparty im neuen Heilbronner Club „Kaisers“, der wie der Name schon sagt sich in den obersten Stockwerken des Kaiserturms befindet. Fast alle Studenten unserer Kursstufe feierten zusammen in ausgelassener Atmosphäre, mit Blick über ganz Heilbronn, das 3. Semester. Auch der ein oder andere Dozent ließ sich blicken und führte Gespräche mit einigen Studenten über den Dächern von Heilbronn.

Kaisers_FAS

Doch dann war sie da… vorhersehbar aber gleichzeitig auch rasend schnell… die gefürchtetste und nervenaufreibendste Zeit des Studiums:

DIE PRÜFUNGSPHASE

Dieses Jahr standen zwar lediglich 5 und nicht 9 Prüfungen wie letztes Semester an, jedoch genügt diese Anzahl nach Empfinden jedes Studenten ausreichend 😉 Die Masse an Lernstoff war wiederum auch dieses Semester sehr umfassend. Besonders die beiden Prüfungen in unseren Profilfächern Personalmanagement und meinem persönlich gewählten 2. Profilfach Vertrieb- und Servicemanagement hatten es in sich, da hier der Stoff aus 3 Semestern mit mehreren Dozenten und Vorlesungsskripten zusammenkam. Alles in Allem überstanden wir jedoch auch diese Klausurphase wie erhofft gut und können nun wieder in den Arbeitsalltag zurückkehren.

Ich freue mich auf die kommenden und abwechslungsreichen Praxisphasen bei der BERA GmbH und die zukünftigen Semester an der Hochschule Heilbronn!

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Tschüss Arbeitsalltag und Hallo Hochschule!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
mein Name ist Kerstin Adam und wie ihr sicherlich mittlerweile wisst, bin ich eine duale Studentin bei der BERA in Heilbronn. Nach einer spannenden Praxisphase, in der ich nicht nur im Marketing sondern auch in der Niederlassung in Heilbronn tätig war, beginnt nun wieder der Alltag in der Hochschule. Somit fällt uns Studenten wieder ein was uns die Dozenten ans Herz legen: „jeden Tag den erlernten Stoff wiederholen und die Prüfungen schreiben sich am Ende wie allein.“ Natürlich ist das die Regel Nr.1 in einem Studentenleben 😀

learning

Der erste Schultag steht bevor und mit ihm die Abgabe der ersten Projektarbeit. Nachdem wir Studenten viel Zeit investiert haben um unsere erste wirtschaftliche Arbeit fertig zu stellen ist der Tag der Abgabe gekommen. Die Studenten trudeln nacheinander ins Sekretariat ein und geben die Dokumente gemäß den Vorschriften ab. Naja, der ein oder andere auch nach seinen eigenen Vorschriften sonst könnte ja Langeweile auftreten versteht sich 😉

Betrachtet man den Stundenplan dieses Semesters, heißt es für viele Studenten aufatmen. Durch das sich öfter wiederholende „Selbststudium“ haben auch die Langschläfer die Chance pünktlich zum Unterricht zu erscheinen. Ob dies auch zutrifft sei mal dahin gestellt. 😀

In dieser Theoriephase geht es vor allem um die Fächer Bilanzierung und Jahresabschluss, Steuerrecht, Finanzierung und Investition, Mediengestaltung und Kommunikationsmanagement. Denn im November heißt es wieder „fleißig“ sein und die Prüfungen mit „Bravur“ meistern. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen 😉

Dieses Semester ist das Fach Mediengestaltung in Drucktechnik und App- Ökonomie vertieft. Vor allem im Fach App- Ökonomie wird erkenntlich, wie wichtig die Technologie für die heutige Zeit ist. Die Aufgabenstellung lautet: „denkt euch eine App aus die ihr entwickeln wollt und überlegt euch die ersten Screens für diese App.“ Nicht nur mit viel Engagement nahmen wir diese Aufgabe an, sondern der Spaßfaktor trat ebenfalls nicht zu kurz. Nachdem sich herausstellte, dass alle Studenten bis auf eine Person ein Apple- I-Phone besitzen und auch wieder im Mac- Labor an App- Ideen gearbeitet wird, amüsierten sich die Studenten und der Spruch: „Der duale Student vergleicht keine Äpfel mit Birnen“, brachte uns erneut zum Schmunzeln.

mac-labor

Nachdem das Peace- Zeichen, Duckface und auch der Zwinker die Bilder unserer heutigen Zeit prägen, darf dies natürlich auch im Leben des dualen Studenten nicht fehlen. Wir sind ja immer up to date versteht sich 😉

& bald geht für uns wieder die zeitintensive Phase los. In der heißt es pauken, pauken, pauken und über das Wissen für die Prüfung verfügen. Ich bin mir aber sicher, dass wir das auch dieses Semester schaffen und wünsche meinen Kommilitonen jetzt schon viel Glück für die Prüfungen! 🙂


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Dozententypen – eine Vorstellung

Eine Veranstaltung am Montag hat mir mal wieder bewusst werden lassen, welche Möglichkeiten die Dozenten bei der Gestaltung einer Vorlesung eigentlich haben. Während ich nun in dem Fach „Mitarbeiterführung“ in einem Stuhlkreis (und das im 6. Semester!!) meine Kommilitonen betrachten konnte, wurde mir klar, dass es das Thema für den Blogbeitrag werden sollte.

Dozenten – ohne sie geht’s nicht

Dozenten stellen mit vielen anderen Aspekten die Basis des Studiums dar. Gäbe es keine Dozenten, würden wir nichts lernen. Das gilt nicht nur für unsere Hochschule, sondern auch für Schulen, Unis, Weiterbildung- und Fortbildungsanbieter und vielem mehr. Oder könntet Ihr euch vorstellen, so schnell fahren zu lernen ohne jemanden, der sich die Zeit und Nerven nimmt, euch das Fahren beizubringen? Schließlich muss uns irgendwer den Stoff aufbereiten und in irgendeiner Weise vermitteln, den wir lernen wollen.

Aber nun wieder zurück zum Thema. In unserem Studium sind wir schon sehr vielen Dozenten begegnet, mit unterschiedlichen Charakteren und ebenso unterschiedlichen Unterrichtsstilen. Aus der Vielzahl von diesen kristallisieren sich aber mehrere Typen heraus mit denen ich mich jetzt beschäftigen möchte:

1) Die PPF: „PowerPoint Freaks“

präsentationDie Vorlesung beginnt und der Laptop läuft bereits und der Beamer surrt auch schon vor sich her… Wer kennt sie nicht? Die Vorlesungen mit dem Beamer. Es sind eigentlich die für den Studenten entspanntesten Vorlesungen. Sich berieseln lassen von den Worten des Dozenten und nicht unmittelbar mitschreiben zu müssen, da man die PowerPoint ja schon bereits im Vorfeld bekommen hat. Die PowerPoint-Vorträge kommen in den meisten Fächern zustande (ausgenommen bei Fächern, bei denen man rechnen muss).

Etwas anstrengender sind dann aber die PowerPoint Freaks die zwei Versionen von Präsentationen erstellt haben. Die eine, etwas unvollständige für die Studenten und die andere für die Vorlesung. Ganz nach dem Motto: „Findet die Fehler“. Dieser Untertypus ist etwas anstrengender. Es gilt, die Lücken zu finden und zu füllen, was sich nicht immer als ganz so einfach darstellt.

Fazit: Die PPF’s sind die Beliebtesten bei den meisten Studenten. Sie machen ihnen das Leben in den Vorlesungen dadurch recht angenehm, dass man die Unterlagen zur Verfügung gestellt bekommt und der Dozent aus seinem Wissen schöpfen kann.
Ein Nachteil: Je mehr Dozenten selbst vortragen, desto umfangreicher wird der Stoff.

Die Vorlesungen mit den zwei verschiedenen Präsentationen ist mir aber nur einmal begegnet und definitiv nicht zu empfehlen, weil es bei den Studenten bei unübersichtlichen Präsentationen mehr zur Verwirrung führt, als diese produktiv mitarbeiten zu lassen.

2) Die Praktiker: „Ohne Taschenrechner – ohne Ergebnis“ 

Der Kursraum ist still. taschenrechnerAlle sitzen sie, beinahe schon mit rotem Kopf vor ihren Blättern und tippen wie wild auf ihren Taschenrechnern herum – willkommen im Unterricht der „Praktiker“.

Die Vorlesungen, bei denen man in der PowerPoint-Präsentation noch Aufgaben findet, die man auch noch selbstständig bearbeiten muss.

Die Praktiker bilden neben den PPF die größte Gruppe. Vor allen in den Fächern BWL, VWL, Wirtschaftsmathematik und Statistik sind sie anzutreffen. Was auch durchaus Sinn macht. In Mikroökonomie über das Angebot und die Nachfrage zu sprechen und nicht einmal eine Aufgabe dazu gerechnet zu haben, halte ich für sehr einseitig.

Aber auch in „Laberfächern“, wie sie von uns so gern genannt werden, findet man diese Situation vor. Es geht darum, seine eigene Meinung zu bilden und nicht die von Dozenten zu akzeptieren.

Fazit: Es ist durchaus sinnvoll, auch mal Fragen in die PowerPoint zu platzieren. Gut dosiert können sie die Motivation und das Interesse der Studenten erhöhen und sie auch aus ihrem schläfrigem Zustand des Zuhörens erlösen. Aber Achtung: zu viele Fragen sind schon wieder kontraproduktiv und so kommen wir zu dem nächsten Typus: MSM.

3.) MSM: Machen Sie mal …

Die MSM. Eine sehr anstrengende Gruppe. Sie kommen nur sehr unregelmäßig vor, sind aber bei den Studenten nicht immer so beliebt. Dieser Typus wird mit viel Eigenarbeit und stressigen Aufgaben verbunden.

MSM sind die Dozenten, die weitgehend auf präsentation_02PowerPoint-Vorträge verzichten und ganz viele Zettel mit Aufgaben verteilen. Eine beliebte Methode von ihnen: Präsentationen vorbereiten zu lassen. In Gruppenarbeiten müssen diese erarbeitet und anschließend auch vorgestellt werden. In einem gewissen Maße werden sie von den Studenten noch akzeptiert, aber schon bei mehr als zwei Aufgaben in der Vorlesung führen sie oftmals zum Unmut der Studenten. Sich in Gruppen aufteilen, aufstehen, recherchieren und selbst nachdenken – diese Aufgaben sind bei den Studenten schon beinahe in die Rubrik Hochleistungssport einzuordnen und gehören nicht zu deren klassischen Arbeitsfeldern.

Fazit: Die MSMs bewegen sich bei ihren Vorlesungen immer auf sehr glattem Eis. Schon mehr als eine Präsentation wird oftmals nicht ganz von den Studenten angenommen und führt zu Demotivation und Unkonzentriertheit. Der Dozent muss viel Überzeugungskraft leisten und den Rest der Vorlesung so gestalten, dass die Studenten die Präsentation auch gerne mitmachen. Das gelingt aber leider nicht jedem Dozenten.

Untergruppe „Ökos“

Präsentation_03Eine besondere Untergruppe der MSM stellen die „Ökos“ dar. Stellen Sie sich vor, sie kommen in einen Raum rein und stolpern schon einmal über den ersten Stuhl, der ein Glied eines Stuhlkreises darstellt. Keine Tische, keine Laptops und auch ein freies Sichtfeld des Dozenten auf jeden Studenten. Die „Ökos“ stellen die Spitze des MSM-Typus dar und sind beinahe so unbeliebt bei den Studenten wie Gemüse bei Kindern oder Fleisch bei Vegetariern. Ganz ehrlich, als ich am Montag über diesen Stuhl gestolpert bin, musste ich mich nochmals versichern, dass ich nicht im falschen Gebäude gelandet bin. Bei der aim findet man von außen oftmals das Bild von einem Stuhlkreis vor, wie beispielsweise im Trommelkurs letzten Sommer – aber bei uns an der Hochschule? Dort, wo zukünftige Manager und Führungskräfte ausgebildet werden soll, ist es doch eher ein besonderer Anblick? Nun ja, es war eine sehr „interessante“ Vorlesung, die mit Präsentationen von den Studenten bestückt war, beschriebenen Flipcharts unserer Dozentin und Diskussionen.

Fazit: Die „Ökos“ werden an unserer Hochschule nicht gerne gesehen. Sie werden belächelt und zwischen Grundschule und Trommelkurs eingeordnet. Der Vorteil an den Präsentationen und an den Flipchart-Vorlesungen liegt aber darin, dass in der Zeit meist weniger Stoff behandelt wird, als in klassischen PowerPoint Vorträgen. Dozenten, die der Meinung sind, dass Studenten den Stoff so besser behalten können, liegen nicht immer richtig. Für den Moment könnte es stimmen, aber wenn man erst zwei Semester später die Prüfung schreibt, wie es bei uns in den Profilfächern der Fall ist, kann man sich auch an die beste vorbereitete Präsentation nicht mehr erinnern.

So viel zu meiner Typus-Vorstellung. Wie schaut es bei euch aus? Welche Lehrer-/ Dozententypen habt ihr kennengelernt? Gibt es welche, die noch nicht in der Aufzählung dabei sind, aber auf jeden Fall dazugehören sollte? Ihr könnt mir gerne ein Kommentar hinterlassen oder mich per E-Mail: kerstin.hoehn@bera.eu, per Facebook und G+: Kerstin Höhn und per Twitter Kerstin__H kontaktieren. 😉

P.s.: An alle Lehrkräfte, Dozenten und sonstige Personen: das soll natürlich keine persönliche Kritik darstellen, sondern nur eine manchmal überspitzte Darstellung der Dozenten. Es gibt für jeden Typus gute und schlechte Beispiele und egal, was Ihr verwendet – macht es interessant für die Studenten und sie machen sogar Präsentationen.

Bild 1: Pixabay.de/

Bild 2: pixabay.de/


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Willkommen in der Welt der Primzahlen

Aktuell befinde ich mich in der 3. Woche des 3. Semesters und es ist 3 Uhr (Nachmittags verständlich 😉 ). Gerade haben wir 2 Stunden Personalmanagement hinter uns, warten jetzt 1,5 Stunden, um uns anschließend noch mit 3 Stunden Englisch auseinanderzusetzten.

https://i2.wp.com/www.spiegel.de/pics/69/0,1020,311769,00.jpg

Aber keine Sorge. Im Vergleich zu letztem Semester ist unser Stundenplan echt human geworden. Auch wenn wir heute wieder von 8.15 Uhr bis 19.45 Uhr Vorlesungen haben, konnten wir gestern einen freien Nachmittag genießen. Da macht einem dann „Welcome everybody. I hope you’re doing fine!“ kaum etwas aus. So oder so ähnlich wird es zumindest später in Englisch klingen.  Obwohl sich viele gegen den Englisch-Kurs ausgesprochen haben (es seien ja so viele zusätzliche Stunden) wird es dieses Semester dennoch angeboten. Zum Glück, finde ich! Auch wenn ich in meinem Alltag nicht allzuviel mit der Sprache zu tun habe, finde ich es dennoch gut, dass man wenigstens ab und an damit konfrontiert wird. Man will ja noch englische Texte über Social Media 😉 verstehen und die Prüfung mit hoffentlich anschließendem Zertifikat steht dann ja auch noch nächstes Jahr an.

Natürlich könnten wir auch einen Englischkurs bei der aim (im Gebäude neben an) besuchen. Das  gestaltet sich aber aufgrund der verschiedenen Phasen und Wohnorte meist schwer. Es ist aber dennoch möglich und für uns Studenten der DHBW sogar kostenlos!

So nun also an der Hochschule. Letztes Semester habe ich euch ja über unseren Dozenten erzählt. In der Vorlesung vor wenigen Tagen war er noch immer so gut drauf und betreibt seine sportlichen Aktivitäten in den Pausen. Mittlerweile trägt er sogar einen kleinen Schrittzähler an seinem Gürtel, der verschiedene Smileys zeigt. Je nach Bewegungsgrad natürlich. Na, wenn das mal kein Vorbild ist. Selbst unsere Mitstudenten aus dem Sport- und Verbandsmanagementkurs waren ziemlich erstaunt, als unser Dozent gefühlte 50 Liegestützen machte.

Aber nun zurück ins Präsens. Noch ist es ja nicht 16.45 Uhr. Wir haben erst einmal Pause. 😉 Viele von uns vertreiben sich  ihre Zeit in Heilbronn. Egal ob ein neues Deodorant beim Müller oder einen Pullover vom H&M. Am Ende der Pause steht dann doch die ein, oder andere Tüte im Weg.
Auf jeden Fall verlassen die meisten das Gebäude der DHBW, um ein bisschen zu entspannen, frische Luft einzuatmen und um die letzten Sonnenstrahlen des endenden Sommers zu genießen. Da kommen einem die großen Bänke auf dem Campus dann doch sehr gelegen. 😉

Liegewiese und Sonnenbank

Diese Woche erwarten uns noch einige neue Fächer. So wie z.B. Bilanzierung und Grundzüge der Jahresabschlussanalyse oder Finanzierung und Investition. Was sich dann genau hinter diesen Bezeichnungen steckt, werden wir wohl am noch herausfinden. 🙂

Vor allem aber haben wir wieder sehr viele neue Dozenten. Was sich vorhin bemerkbar gemacht hat. In Personalmanagement haben wir mittlerweile den vierten Professor. Dies ist wohl ein Nachteil an einer neuen Hochschule. Wir, und der Kurs über uns, sind die Testkandidaten und „testen“ die neuen Dozenten, auf Fähigkeiten wie Unterrichten und sinnvolle Skripte erstellen.
Andererseits ist es aber auch eine große Chance für uns und die zukünftigen Kursen. Mit der „Macht“, unsere Meinung bei den Studiengangsleitern abzugeben, können wir mitentscheiden. Ist ein Dozent gut, werden wir ihn auch im folgenden Semester haben. Wenn nicht, dann wird er/sie uns das nächste Mal auch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht unterrichten.
Es ist für uns zumindest ein beruhigender Gedanke, ein gewisses Mitspracherecht zu haben. Ob es so etwas an normalen Hochschulen gibt? Ich kann es gar nicht sagen …

Mit unserem Projekt mit der Stadt Nürnberg sind wir in den letzten Zügen. Hier die Kurzfassung: am Montag, den 17.9, haben sich einige von uns nach Nürnberg in die WfB  begeben, um unsere Ergebnisse vorzustellen. Herr Volland, der Betreuer der Gärtnerei, war auf jeden Fall zufrieden und so steht der Präsentation nächste Woche nichts mehr im Wege. Was sich da so abspielte, das lest ihr dann in etwa zwei Wochen. 🙂


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Ende des Theoriesemesters: Der Prüfungsspaß beginnt

So. Dann geht’s hier mal weiter mit meinem zweiten Beitrag über mein erstes Semester.;)

In meinem Kurs sind wir insgesamt 20 Studenten. Fast ein Klassen-Feeling. Man lernt die Leute ziemlich schnell kennen, da man ja tatsächlich von morgens bis abends gemeinsam in einem Zimmer sitzt. Interessant ist, dass wir ein Verhältnis von 16 Mädels zu 4 Jungs haben. Geht man aber in den Sportkurs, sieht das schon ganz anders aus. 😀 Da dominieren im Wesentlichen die Männer. Aber das Gerücht, dass mehr Frauen im Personalbereich arbeiten würden, hätten wir hier mal wieder bestätigt. Meine Kommilitonen erleben ihre praktische Ausbildung bei ganz verschiedenen Unternehmen. So hätten wir da Kaufland, Lidl, 3C Dialog, die Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken und viele andere. 😉

Wir lernten auch unsere Dozenten kennen. Die haben ganz unterschiedliche Hintergründe: manche sind selbständig, andere in Unternehmen angestellt oder eben verbeamtete Voll-Professoren. Bei uns ist alles dabei. 😉 Mit den Dozenten hatten wir, bis auf ein paar Ausnahmen, echt Glück. Die Vorlesungen gehen zwar vier Stunden, aber die meisten Referenten achten schon darauf, dass wir nach den vier Stunden noch nicht ganz eingeschlafen oder zu erschöpft sind. Es gibt viele Diskussionen, Gruppenarbeiten, persönliche Anekdoten und viele Tipps und Tricks fürs Berufsleben, außerhalb des vorgegebenen Stoffplans. 🙂 Auf jeden Fall ist es glücklicherweise keine stundenlange Frontbeschallung. Für die Mathematiker unter den Lesern: Wie viele Vorlesungen haben wir wohl so am Tag, wenn eine 4 Stunden geht und der „Schultag“ von 8.15 bis 17.00 Uhr geht?

Richtig, es sind genau 2. 🙂 Das bringt doch zumindest ein wenig Abwechslung in den Tag. Normalerweise ist das alles auch gut machbar. Ich erinnere mich noch ein einen Tag … Um 8.15 begann er, wie normal. Dann hatten wir 4 Stunden Mathe (und ich kann euch sagen, ich bin jedes Mal froh, wenn das überstanden ist) und anschließend 6 Stunden und 45 Minuten Finanzbuchhaltung. Aus meiner Sicht war das der schlimmste Tag überhaupt – aber es kam anschließend nie wieder vor und unser Dozent war dann auch gnädig und hat uns ein wenig früher gehen lassen.

So, ich hoffe, ihr habt einen kleinen Einblick von der Vorlesungszeit bekommen. Nach den drei Monaten Theorie will die Hochschule dann interessanterweise überprüfen, ob wir was gelernt haben … die Prüfungen. 🙂

 

„Und irgendwann dachte ich nur noch: Hauptsache bestehen!“ 😉

Das mit den Prüfungen, das war ja so eine Geschichte. Anders, als andere Studenten, an Unis oder Fachhochschulen, hatten wir keine wirkliche Vorbereitungszeit. Dadurch, dass das Semester mit den Prüfungen abschließt, hatten wir dafür genau ein ganzes Wochenende (!) Man sollte sich also angewöhnen, sich schon während der Vorlesungen das Gehörte anzueignen. Drei Tage zusätzlich gab´s für einige Mitstudenten. Da unser Consulting-Dozent seine Vorlesung in der Vorprüfungswoche als Blockunterricht servierte (das Problem mit der freien Wirtschaft …) hatten die Consultinglosen von Mittwoch bis Freitag frei. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Consulting gewählt hatte? …

Aber da wir ja alle fleißig sind, hatten wir uns natürlich schon wochenlang davor vorbereitet! Meistens zumindest 😉 (Sind ja eben doch nur Studenten). Aber die Frage war: Wie sollen wir uns denn vorbereiten und vor allem auf was? Wie sehen denn Prüfungen an der dualen Hochschule für gewöhnlich aus? Wir hatten keine Ahnung! Glücklicherweise gab es auch nette Dozenten wie unseren Marketing-Dozenten, der den Stoff eingrenzte und uns eine Probeklausur austeilte, fast wie in der Schule. 😀 Da war dann auch die Prüfung, sagen wir mal, machbar; was nicht ganz auf unsere Matheprüfung zutraf!

Ich war noch nie wirklich schlecht in Mathe, aber als ich den Prüfungsbogen für Mathe zuklappte, war ich definitiv weder von meiner Leistung überzeugt noch von der Prüfung selbst. Ich war aber nicht die Einzige. 😀 Das Praxissemester begann und wir alle bangten und hofften, dass unsere Ergebnisse wohl doch nicht so schlecht ausfallen würden. Und nach über zwei Monaten kam dann auch die gute Nachricht: Ich weiß nicht, wie unser Dozent das hingebogen hat, aber wir haben (fast) alle bestanden! Warum eine unter Note 4,0 in Wirtschaftsmathematik aber keine Tragödie ist, erkläre ich Euch ein andermal.