Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Viel erlebt und noch mehr gelernt – mein Rückblick auf 3 Jahre Studium – Teil 1

Vor drei Jahren hat für mich das Abenteuer duales Studium (mit dem Vorpraktikum) 😉 begonnen. Zeit für einen Rückblick mithilfe der vielen Blogbeiträge auf mein duales Studium.

Los geht’s: Mein Start bei der BERA

Und genau so lautete auch mein erster Blogbeitrag. Am 18. Januar rief ich den Blog „BERAstarters“ ins Leben. Keine einfache Aufgabe, aber ich bin stolz auf die 135 Beiträge, die der Blog mittlerweile vorzeigen kann. 🙂 Viel harte Arbeit und Zeit stecken dahinter, vor allem war die Themensuche nicht immer so ganz einfach … 😉

IWir (die neuen dualen Studenten und Auszubildenden) mit Herr Rath und Frau Terdengen den ersten Blogbeiträgen drehte sich alles um meinen Einstieg bei der BERA. Darunter mein Weg zur BERA, den Start beim Praktikum, mein zukünftiger Aufgabenbereich und der Kick-Off Veranstaltung in Schwäbisch Hall.

Das war aber noch alles die Ein- und Hinführung zum Studium, denn dieses sollte erst im Oktober beginnen …

Das erste Semester – ein Überblick

Nach dem Vorpraktikum, in dem ich die BERA und meinen zukünftigen Aufgabenbereich kennen gelernt habe, ging es dann am 01.10. direkt an die Hochschule. Von dem Start im falschen Kurs bis hin zu den ersten Hochschulprüfungen – das erste Semester war ziemlich aufregend. Ich erinnere mich gerne daran, wie ich zum ersten Mal den Campus und die Kursräume betrat und von den Gebäuden überwältigt war. Immerhin wurde der Campus erst mit unserem Start fertig und dass die Technik noch nicht wirklich funktioniert, fanden wir ja auch erst etwas später heraus. 😉 Übrigens tut sie das manchmal bis heute immer noch nicht. ^^

Aber ich lernte auch meine Kommilitonen näher kennen und das System der DHBW. Für den damaligen DHBW Mosbach Campus Heilbronn waren wir erst der zweite Jahrgang an der Hochschule und daher gab es noch nicht allzu viele Erfahrungsberichte. Wir mussten uns selbst mit der Organisation der DHBW vertraut machen. Aber auch für sie waren wir noch die Versuchskaninchen und testeten in den darauffolgenden Jahren Dozenten, Abläufe, Stundenpläne und vieles mehr. Es hatte positive Aspekte, wie beispielsweise, als die Verwaltung feststellte, dass die Korrektur der Bachelorarbeit des vorherigen Jahrgangs und die ersten Projektarbeitend des jüngeren Jahrgangs schon genug Arbeit für die Dozenten bedeuteten und diese nicht noch unsere zweite Projektarbeit zur gleichen Zeit korrigieren könnten. Somit durften wir unsere Arbeit erst später abgeben und hatten mehr Zeit zum Schreiben. Es hatte aber auch negative Aspekte. Beispielsweise den Stundenplan der ersten Semester. Ich habe bei keinem der Studenten anderer DHBWs ein so überfülltes Semester gesehen. Nicht nur, dass wir täglich von mindestens 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Vorlesungen hatten, sie gingen oftmals noch in die Nacht hinein (bis 20:00 oder 21:00 Uhr) und auch samstags hieß es für uns: aufstehen und in die Vorlesung gehen! Aber wir überstanden es und wie ich gehört habe, haben sich solche Vorlesungszeiten für die zukünftigen Studenten auch erledigt.

Social Media

Social Media

Nach den Prüfungen hieß es dann für mich: ab nach Schwäbisch Hall in die Praxisphase. Es war mein erster Einsatz im Social Media Management. Dabei arbeitete ich aber nicht nur an meinem Blog, sondern arbeitete am Unternehmensauftritt der BERA in den verschiedenen sozialen Netzwerken, erstellte Präsentationen, arbeitete an Projekten und vieles mehr. Ich wurde von Anfang an eingebunden und durfte selbständig verschiedene Aufgaben übernehmen.

Das zweite Semester – der Spaß beginnt 😉

Im zweiten Semester ging es dann in den Blogbeiträgen nicht nur über die Vorlesungen und die Dozenten, sondern auch um das Projekt unseres Kurses und das Studentenleben. Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass wir ein Studentenleben hatten, wie es an klassischen Unis der Fall ist. Durch unsere langen Vorlesungstage, den Samstagsunterricht und die zusätzlichen Projekte konnten wir nicht so viel feiern wie andere. Wir hatten auch keine Semesterferien, sondern sind ja arbeiten gegangen. Ein klassisches Studentenleben ist was anderes, was aber nicht heißt, dass wir es nicht zumindest etwas genießen konnten. Das Zeitmanagement ist bei uns nur noch wichtiger als bei anderen 😉 Zu dem Thema gibt’s auch einen guten Gastbeitrag.

Ach ja: wer bald ein Studium an der DHBW beginnt und Furcht vor Mathe und Statistik hat: Auch diese Erfahrungen habe ich festgehalten.

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Nach den Prüfungen ging‘s dann wieder zurück nach Schwäbisch Hall.  Zu meinem Aufgabenbereich dem Social Media Management kam nun ein Mitarbeiter-Newsletter, die Organisation eines Messeauftritts hinzu, sowie ein Vortrag, unser Azubi-Projekt die Restaurierung des Jugendzentrums des Stadt- und Kreisjugendrings Heilbronn und nach Feierabend noch die Projektarbeit für die Hochschule.

Das dritte Semester

Das dritte Semester! Wahnsinn wie die Zeit vergeht. 😉 Aber es gab noch viel zu zu erleben. Zum einen konnten wir unser Projekt des letzten Semesters abschließen, bei dem ich mitpräsentiert habe und sind für ein VWL-Planspiel ins Allgäu gefahren. Das war auch leider der einzige „Großausflug“ während unseres dualen Studiums. Ich hätte gerne, wie die Studenten aus dem Kurs Konsumgüterhandel noch einige mehr gemacht. 😉 Gerne auch unter der Woche.

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Der Stress nahm auch im dritten Semester noch nicht wesentlich ab, aber zumindest kannten wir uns mittlerweile sehr gut aus und auch an die Prüfungsphasen hatten wir uns beinahe gewöhnt. Die Ergebnisse meiner Umfrage im Kurs zu den Prüfungsvorbereitungen waren doch etwas überraschend. Mit den Prüfungen war aber auch dieses Praxissemester abgeschlossen und für mich hieß es wieder zurück an den Arbeitsplatz. Dieses Mal aber nicht nach Schwäbisch Hall, sondern nach Heilbronn – in die Niederlassung. Wie auch die anderen Auszubildenden durfte ich die ganze BERA-Welt kennenlernen und somit auch das Tagesgeschäft in den Niederlassungen. Ich erlebte in Heilbronn einiges und hatte sehr viel Spaß am Empfang , bei den Vorstellungsgesprächen und beim Besuch eines Kundenunternehmens. Von dem Einsatz in der Niederlassung in Heilbronn habe ich sehr viel mitgenommen! Aber das dürft Ihr gerne in den Beiträgen lesen. 😉 Im Januar feierte mein Blog dann den ersten Geburtstag und wenig später begann auch das vierte Semester – aber dazu komme ich dann nächste Woche. 😉

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„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen“

Die Überschrift stammt von Mark Twain, dem amerikanischen Schriftsteller. Warum ich ein Zitat gewählt habe? Wie Ihr sicher wisst, bin ich gerade dabei meine Bachelorarbeit zu verfassen. Die große Abschlussarbeit meines dualen Studiums. Mittlerweile sind auch fast  2/3 meiner Zeit vorüber …

Ich schreibe eine Bachelorarbeit

FüllerBei dem Zitat von Mark Twain könnte man meinen, dass es sich beim Schreiben um ein einfaches Prozedere handelt. Einfach mal starten und die falschen Wörter erst gar nicht verwenden. Klingt recht unproblematisch.., eigentlich. Denn alle, die bereits eine Projektarbeit oder Seminararbeit geschrieben haben, können ein ganz anderes Lied davon singen. Welche sind denn die falschen Wörter? Sind es nur die Adjektive, Bläh- und Füllwörter die in einer wissenschaftlichen Arbeit fehl am Platz sind?  Oder sind es gar ganze Sätze, die nicht dazu gehören. Oder gar Absätze … ?

Bei 60 bis 80 Seiten, die ich schreiben muss, ist es nicht immer leicht, herauszufinden, was für die Arbeit wichtig ist und was nicht. Mittlerweile habe ich (die 1. Version) des theoretischen Teils der Arbeit beendet und bin jetzt dabei, herauszufinden, ob alles im Text relevant ist. „Drum rum“ schreiben – wie wir es oftmals in den Prüfungen gemacht haben, ist nämlich weniger wissenschaftlich und sollte daher nicht sein. Bei der Arbeit steht Sinnhaftigkeit, Logik und Verständnis im Vordergrund.

Das gilt natürlich auch für den zweiten, den empirischen Teil der Arbeit. In meinem Fall sind es keine Umfragen, sondern Interviews, die ich hierzu verwende. Zu Beginn musste ich den Leitfaden mit den Fragen entwerfen, anschließend die Interviewer suchen und finden. Dabei darf ich nicht einfach Familienmitglieder oder Freunde auswählen, sondern ich benötige „Experten“. Experten auf dem wissenschaftlichen Gebiet, in welchem ich aktiv bin;) Und die zu finden, war gar nicht so einfach. Aber so wird es wohl den meisten meiner Mitstudenten gehen. Entweder sie bangen um die ausreichende Anzahl der Teilnehmer der Umfrage, oder sie sind auf der Suche nach Interviewpartnern. 😉

Hier zwei Tipps meinerseits, wenn ihr euch mal in der gleichen Situation befinden solltet:

1.) Nutzt eure Netzwerke! Egal ob persönlich oder in den sozialen Netzwerken, sprecht alle an, von denen ihr denkt, dass sie euch helfen könnten oder jemanden kennen, der euch helfen könnte. Eine Kommilitonin hat beispielsweise auch einen Facebook-Post verfasst, in dem sie gefragt hat, ob jemand jemanden kennt, der sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement auskennt. Wenig später hatte sie schon einige Antworten mit passenden Kontakten.

2.) Seid nicht schüchtern! Auf der Suche nach meinen Experten habe ich mir ein Buch zum Thema vorgenommen und anschließend alle Autoren angeschrieben. Das Ergebnis: zwei Experten, die sich bereit erklärt haben, meine Fragen zu beantworten. „Verlieren kann ich nichts –  nur gewinnen“ war mein Motto. Um wen es sich bei den Experten dabei handelt – das erzähle ich euch dann das nächste Mal, wenn ich die Freigabe habe. 😉

Jetzt muss ich „nur“ noch die Interviews führen, zusammenschreiben, meine Handlungsempfehlungen verfassen und natürlich darf das Fazit nicht fehlen. So eine Arbeit ist ganz schön stressig, das kann ich Euch sagen und ich bin sehr, sehr froh, wenn das dann vorbei ist. Da soll noch einer mit dem Zitat: „Der Weg ist das Ziel kommen“ – dem werde ich was erzählen! 😉

Und damit verabschiede ich mich dann auch wieder für diese Woche. Ich wünsche allen, die gerade an ihrer Projektarbeit oder Bachelorarbeit sitzen viel Erfolg und Durchhaltevermögen! Und an meinen Jahrgang an der Hochschule: Bald haben wir es geschafft! Einfach schreiben und die falschen Wörter weglassen – dann wird’s schon werden. 😉

Bild: pixelio.de /w.r.wagner 


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Die Bachelorarbeit – die Tastatur glüht und der Kopf ist voll

Puh, war das ein Stress. Das letzte Theoriesemester mit seinen etwa 13 Prüfungen ist vorbei und die letzte Praxisphase des dualen Studiums hat begonnen. Wie ich schon letzte Woche erwähnte, erwartet uns aber nicht nur der alltägliche „Wahnsinn“ im Büro, sondern auch die Bachelorarbeit – das große Finale unseres Studiums.

Für alle aktuellen und zukünftigen Studenten, die vor der Bachelorarbeit stehen, hier ein paar Infos darüber, wie es ablaufen könnte: 😉

  1. Die Vorbereitung

Mit dem Thema der Bachelorarbeit sollte man sich optimalerweise schon früh genug beschäftigen. Besser schon wenige Wochen vor dem offiziellen Abgabetermin. Bei uns wird das Thema in Abstimmung mit dem Unternehmen bestimmt, da wir oft Optimierungen, Strategien oder Handlungsvorschläge ausarbeiten sollen, um einzelne Prozesse oder Strukturen zu verbessern.

Kostprobe gefällig? Bei uns im Kurs werden Themen wie Mitarbeiter-/ Auszubildendenbindung, Work-Life-Balance, Social Media oder betriebliches Gesundheitsmanagement aufgegriffen.

2. Abgabe des Themas

AusrufezeichenBevor Ihr mit der Bachelorarbeit überhaupt erst beginnen solltet, muss das Thema eingereicht werden. Dieser offizielle, bei uns auch fixe Termin wird von der Hochschule schon frühzeitig bekannt gegeben und sollte auch unbedingt eingehalten werden! Tragt Euch den Termin bestenfalls schon bei der Bekanntgabe in Euren (off- oder online, mobile oder Papier-) Kalender ein. Wir mussten das Thema der Bachelorarbeit in einem offiziellen Dokument einreichen und bereits Angaben über die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit und die Vorgehensweise der Bearbeitung machen.

 

  1. Der Beginn

Nach der Abgabe dauert es dann nochmal einige Wochen (Monate), bis das Thema freigegeben wird. Normalerweise sollte man diesen Zeitraum abwarten und erst anschließend, also ab dem offiziellen Beginn die Arbeit schreiben. Bei uns war das aber ein wenig anders: Da wir schon am Tag der Bestätigung des Themas unsere mündliche Prüfung hatten, bei der wir das Thema vorgestellt haben, mussten wir uns schon etwas besser vorbereiten.

Leider hat das aufgrund der Prüfung, wie ich euch schon berichtet hatte, nicht ganz so gut geklappt. Es ging aber bei den meisten, von denen ich gehört hatte, gut aus und das Schreiben kann beginnen.

  1. Das Schreiben

BücherMit dem Startschuss ging das fleißige Schreiben auch ziemlich schnell los. Literatur muss durchgearbeitet werden, Umfragen erstellt, gestaltet und verschickt werden und Statistiken durchforstet werden. Natürlich ist das nur ein kleiner Bestandteil der Aufgaben, die mit der Erstellung der Bachelorarbeit einhergehen. Es kommt beispielsweise noch die Formatierung der Arbeit hinzu, in meinem Fall noch Experteninterviews, noch mehr Literatur, die man lesen sollte und natürlich noch das eigentliche Schreiben.

Das Ziel liegt bei 60-80 Seiten, die man gefüllt haben muss.

Bild: : Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

  1. Das Zeitmanagement

„Zeit ist kostbar“, der Spruch der in vielen anderen Situationen gebracht wird, stimmt auf bei der Erstellung der Bachelorarbeit. Stress, Hektik und Unruhe breiten sich recht schnell aus. Wir müssen unsere Bachelaroarbeit nämlich innerhalb von drei Monaten schreiben und müssen nebenbei, wie bereits erläutert, noch arbeiten.

Um diese zwei Aufgaben zu vereinen, gibt es die unterschiedlichsten Modelle. Während die wenigsten Unternehmen ihre Studenten gar nicht freistellen, spricht die Mehrzahl der Unternehmen ihre Studenten für zumindest gewisse Zeiträume frei. Diese liegen dann, abhängig von dem Betrieb, zwischen 20 und 30 Tagen und zwei Monate halbtags. Sehr gut erwischt haben es natürlich die Studenten, die komplett freigestellt werden, bis sie ihre Bachelorarbeit abgeschlossen haben.

Natürlich bekommt man dann ein schlechtes Gewissen, wenn diese erzählen, dass sie bereits fünfzehn Seiten geschrieben haben und man selbst am Wochenende gerade mal fünf zusammenschreiben konnte.

Egal ob ganze oder halbe Freistellungstage – sehr wichtig ist das Zeitmanagement auf alle Fälle. Ich habe mir beispielsweise einen „Schreibplan“ erstellt. Dort habe ich eingetragen, an welchen Tagen ich Zeit habe und welche Themen ich dort bearbeiten möchte und bis wann ich welche Kapitel fertig bearbeitet haben möchte. Auch wenn ich mich nicht immer daran halten kann – hilfreich ist er auf jeden Fall!

ZeitBild: pixabay.com/geralt

  1. Die Korrekturzeit

Der Plan steht und bis zum letzten Abgabetermin ist alles ausgebucht. Doch Achtung! Wer bis zum letzten Tag schreibt, verpasst die wichtige Gelegenheit, Verbesserungen vorzunehmen und die Arbeit auch von anderen Korrektur lesen zu lassen. Gerade wenn es um Rechtschreib- oder Grammatik geht, ist es sehr wichtig, andere Personen die Arbeit ansehen zu lassen. Aber es soll auch verhindert werden, dass Verständnis- oder Logikschwierigkeiten übersehen werden.

Bestenfalls also zwei Wochen vor Abgabe die Arbeit beenden und die Korrekturleser frühzeitig auf ihre Aufgabe vorbereiten. Diese können sowohl Personen aus dem Freundeskreis, Studium oder auch aus der Familie sein. In der zweiten Woche sollten dann die Änderungen eingefügt werden und die Arbeit kann in den Druck gehen.

  1. Der Druck und die Abgabe

„Die Bachelorarbeit muss in einer gebundenen Form abgegeben werden“. So oder so ähnlich klingt es bei uns an der Hochschule. Im Gegensatz zu den vorherigen Seminar- und Projektarbeiten, die wir in einem Schnellhefter abgeben durften, muss jetzt mehr aufgefahren werden. Egal ob Buchbindung oder einfache Bindung – es kostet und bereitet Arbeit. Hierfür ist nämlich meist ein Copyshop notwendig. Bevor Ihr dann also einen Tag vor Abgabe zu diesem rennt, solltet ihr Euch vorher erkundigen, ob er es in der kurzen Zeitspanne überhaupt hinbekommt. Lieber mal ein bis zwei Tage früher abgeben und man kann eventuelle Probleme entspannter entgegensehen.

Vom Druck geht’s dann auch direkt in die Hochschule. Dann ist der Abgabetag da und die 60 bis 80 Seiten können in schöner Form abgegeben werden. Und damit herzlichen Glückwunsch! Ihr habt es geschafft! Bei mir ist es am 30.09. so weit und ich fiebere dem Tag schon wirklich entgegen. Mit der Abgabe ist unser Studium nämlich abgeschlossen und wir können unsere Zukunft anpacken!

Wird das ein tolles Gefühl und Euch viel Spaß bei Eurer Bachelorarbeit!

BachelorarbeitBild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

P.s.: Gerne dürft Ihr mir am Donnerstag nächste Woche (31.07.) die Dauen drücken – da laufe ich nämlich erst einmal ganz spontan wieder beim Stimme Firmenlauf in Heilbronn mit. 😉 Aber davon berichte ich an anderer Stelle…

 


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China – eine unbekannte Welt

Gastbeitrag von Sabrina Neeser

Liebe Leser und Leserinnen,

sabrinanach Tatjana folgt nun der zweite Gastbeitrag in Kerstins Blog. Doch wer bin ich? Vielleicht könnt ihr euch noch an mich erinnern, ich habe (fast) vor genau einem Jahr über unser Azubi Wochenende im schönen Schloss zu Hopferau berichtet. Aktuell bin ich nun im vierten Praxissemester meines Studiums und bin derzeit in Bad Mergentheim eingesetzt. Gestartet habe ich im September 2012 als Praktikantin im Bereich der Gesundheit in Bad Mergentheim. So kam es auch zu meiner Studienwahl bei der BERA. Seit Oktober 2012 studiere ich am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach als erste und einzige Studentin der BERA Gesundheitsmanagement. Aber mein heutiger Beitrag wird sich um etwas komplett anderes drehen…

Da wären wir auch schon beim Thema: Stellt euch eine Weltkugel vor und dreht sie von Deutschland aus ein ganzes Stück weiter. Ich will euch heute nach China entführen – das viertgrößte Land der Erde und der bevölkerungsreichste Staat der Welt. 2/3 der Fläche sind von Gebirgen bedeckt und China ist ca. 17-mal so groß wie Frankreich. Zusammen mit Russland teilt sich die Volksrepublik die meisten Nachbarländer (insgesamt haben beide 14 Staaten angrenzend). Mit der Gesamtlänge von 22.133 Kilometer bildet China die längste Ländergrenze aller Staaten weltweit. Doch das ich noch nicht alles… Der drittlängste Fluss unserer Erde, der Jangtsekiang fließt durch Asien und mündet nördlich von Shanghai ins Meer. Doch vergesst bitte nicht den Mount Everest, der an der Grenze zu Nepal liegt und der höchste Berg der Welt ist.

Und zu guter Letzt, wo liegt wohl einer der größte Salzseen der Erde?

Genau, eure Antwort ist Richtig. Der liegt natürlich auch in China, der Qinghai-See.

Sabrina_02Bilder:
http://www.haolam.de/images//artikel/310314052325-b1-.gif
http://uebersetzer-link.de/images/China-Karte.jpg

 

 

 

So… Seid ihr alle noch am Ball oder habe ich euch mit diesen Informationen erschlagen? Wie ihr jetzt vielleicht nachvollziehen könnt, hat China einiges zu bieten und aus diesem Grund hab ich mich für dieses Land entschieden.

Entschieden, für was fragt ihr euch jetzt bestimmt? So wie Kerstin letztes Jahr mit ihrer Summer School in Chile werde auch ich Deutschland für ein paar Wochen verlassen und im August bei einer Summer School teilnehmen. Doch meine findet eben in China statt.

Nanjing 南京 – die südliche Hauptstadt

Am 07. August startet also die große Reise von Frankfurt aus in die 8.591,70 km entfernte Stadt Nanjing (Luftlinie). Da es sich hierbei um meine erste lange Flugreise handelt, bin ich schon total gespannt. Wird man irgendwann nicht mehr still sitzen können oder schlaf ich vielleicht den halben Flug über? Naja, wir warten es ab. Am Samstag geht es dann direkt los mit dem Programm. Erst besichtigen wir die Stadt, danach den Palast und zuletzt noch das städtische Museum in Nanjing. Unser Tagesablauf für die weiteren drei Wochen wurde von der chinesischen Universität gut durchgetaktet und lässt wenig Zeit zum Durchschnaufen. Aber wir machen dort ja auch keinen Urlaub, wie vielleicht ein paar von euch denken werden. Ganz im Gegenteil!

Unser Programm beginnt schon sehr früh…
Wie ich hörte wurden in den letzten Jahren Tai Ji Kurse vor dem Frühstück absolviert, da es in China schwülwarme 40 Grad im August haben kann. Das heißt seeehr früh aufstehen =/

Ihr müsst wissen, ich bin überhaupt kein Frühaufsteher. Um 8:30 Uhr müssen wir uns im Klassenraum der Southeast Universität einfinden und dann startet die Vorlesung „Chinese Language“. Danach geht es gleich weiter mit„International Business Communication“ und erst dann gibt es eine Mittagspause. Am Nachmittag begeben wir uns dann meist auf kulturelle Spurensuche. Eine Vielzahl verschiedener Tempel, Museen oder Denkstätten gibt es zu erforschen. Durch die Verbindungen der Universität und den Verantwortlichen besuchen wir ein bis drei chinesische Firmen. Da diese leider noch nicht exakt feststehen und sich auch ganz schnell ändern können, möchte ich nicht zu viel verraten. Doch das vergangene Jahr war es die Bank of China und ein technisch versiertes Unternehmen. Ich kann also gespannt sein.

Zhouzhuang周庄 – Venedig des Ostens

Nachdem wir die meiste Zeit in Nanjing verbracht haben werden, werden wir wir uns auf den Weg nach Shanghai machen. Doch während dieser Reise gibt es noch einen Stopp in einer Wasserstadt namens Zhouzhuang. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Stadt zwischen Seen und Flüssen. Sie gleicht einem Lotusblatt, das auf dem Wasser treibt. Zhouzhuang ist eine der bekanntesten „Wasserstädte“ Chinas und dementsprechend nicht nur das Ziel vieler Touristen. Den laut einer Überlieferung sollte ein Chinese drei Orte seines Landes unbedingt besucht haben. Einer davon ist die Stadt Zhouzhuang.

Shanghai 上海 – Perle des Orients

Den Name „Perle des Orients“ erlangte Shanghai durch seinen 468 Meter hohen Fernsehturm Oriental Pearl Tower. Dieser befindet sich im Stadtteil Pudong und ist uns Europäer aus einigen Filmen geläufig. Beispielsweise in Skyfall, dem neusten James Bond mit Daniel Craig. Auch das Shanghai World Financial Center ist eines der eindrucksvollsten Gebäude der Stadt.Mit einer Aussichtsplattform in 474 Metern über der Erdoberfläche hat man sicherlich einen schönen Fernblick. Da möchte ich unbedingt oben stehen und runter schauen =)

Peking 北京 – Nördliche Hauptstadt

Endlich Urlaub =)
Wenn sich das offizielle Programm dem Ende neigt und alle Studenten in den Flieger Richtung Frankfurt steigen, begebe ich mich mit drei anderen Studenten/innen auf den Weg nach Peking. Dort wollen wir noch ein paar Tage die chinesische Kultur genießen und uns natürlich die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in China anschauen. Ihr wisst mit Sicherheit wovon ich spreche, natürlich der Chinesischen Mauer.

Ich bin schon ganz gespannt, diese unbekannte Welt für mich zu entdecken. Aber jetzt genug von mir und meiner Reise!

Wohin wird es für euch dieses Jahr gehen? Habt ihr auch so tolle Pläne?

 


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Umfrage – Die Zukunft der dualen Studenten

Die Fragen „Wirst du übernommen?“ oder „Was machst du im Oktober?“ hört man derzeit öfters bei uns am Campus. Dies ist natürlich darauf zurückzuführen, dass wir das duales Studium bald beenden werden und als Absolventen mit dem Bachelor of Arts von unserer Hochschule in die große Welt entsendet werden. Aber wie sieht diese große Welt denn eigentlich bei uns aus?

Genau mit dieser Frage beschäftigt sich auch meine kleine Umfrage zum Thema „Die Zukunft der dualen Studenten“. Für die Werte habe ich insgesamt 31 Studierende an unserer Hochschule mit dem Schwerpunkt Dienstleistungsmanagement befragt. Damit ist diese Umfrage recht repräsentativ, da sich etwa 60 Studenten in unserem Studiengang befinden. Nun aber zu den Inhalten. Die sind ja um einiges interessanter:

1. Frage: „Werdet Ihr von Eurem Unternehmen übernommen“

 

Bild 1Wie man an dem Schaubild recht gut erkennen kann, ist es tendenziell so, dass die meisten der Studierenden übernommen werden. Das unterstützt die Vermutung, dass die Unternehmen noch für ihren eigenen Bedarf ausbilden und nicht ausbilden, weil sie ausbilden müssen. Überraschenderweise sind es aber sechs Personen, die noch nicht wissen, ob sie übernommen werden. In den Ausbildungsgesetzten ist es vorgeschrieben, dass Auszubildende sechs Monate bevor die Ausbildung endet, von Ihren Arbeitgebern über ihre Zukunft informiert werden müssen. Das gilt eigentlich für duale Studenten auch würde ich mal behaupten. Hoffentlich halten sich die Unternehmen dann auch ran und geben den 6 Kommilitonen bald Bescheid. 😉
10% der Studierenden werden nicht übernommen. Die Gründe habe ich aber leider nicht erfahren können.

2. Frage: „Wollt Ihr bei Eurem Unternehmen bleiben“

Bild 2Überraschenderweise sieht dieses Schaubild schon etwas anders aus. Während 21 Unternehmen ihre Absolventen übernehmen möchten, sind sich lediglich vierzehn der befragten Studenten ganz sicher, bei ihrem Unternehmen bleiben zu wollen. Das Schaubild verschiebt sich in Richtung „Unsicher“ und „Nein“. Gründe für die Unsicherheit (in dieser Umfrage nicht extra vermerkt) sind vor allem, dass es keine passenden offenen Stellen gibt oder die Personen sich in andere Richtungen weiterentwickeln möchten.

 

Frage 3: „Wenn Ihr nicht bei Eurem Unternehmen bleiben möchtet: Was habt ihr dann vor?“

Bild 3Von den Studierenden, die entweder nicht bei ihrem Unternehmen bleiben möchten oder sich noch unsicher sind, möchten viele ihre Kompetenzen in einem anderen Unternehmen einbringen. Lediglich zwei planen erst einmal einen vermutlich längere Reise und drei ein direkt angeschlossenes Masterstudium.

 

 

4. Frage: „Plant ihr ein Masterstudium?“

Bild 4Interessiert hat mich persönlich noch, ob meine Kommilitonen sich mit einem Masterstudium weiterqualifizieren wollen. Immer öfters trifft man auf Aussagen wie: „Ein Master aus Karrierestreben lohnt sich nicht“ oder „[..] selbst wer in eine Führungsposition möchte, braucht den Master nicht.“ Einer Umfrage zufolge können Bachelorabsolventen in 85 Prozent der Unternehmen jede Karriereposition erreichen.
Dennoch planen immerhin mehr als die Hälfte ein Studium und das sogar noch dual oder berufsbegleitend. Unser duales Studium scheint wohl doch ein recht positives Bild hinterlassen zu haben oder, so meinte eine Kommilitonin: „Ich würde gern klassisch Studieren, dem steht aber nur im Weg, dass ich mich schon zu sehr an das Geld gewöhnt habe.“

 

5. Frage: „Seid ihr froh, dass es bald vorbei ist“

Bild 5Zum Abschluss noch eine Frage zu unserer Hochschule, genauer dem Studium. Ich weiß, nach offiziellen Richtlinien und Empfehlungen hätte ich diese Frage so nicht stellen dürfen. Durch Ihre Formulierung könnte sie beeinflussend wirken und leichter zu einem „Ja“ anregen. Die Tendenz zum Ja, ist auch bei der Befragten zu erkennen, ich bin mir aber sicher, dass es nicht an der Fragestellung lag. 😉 Ich vermute eher, dass die 80% froh sind, wenn sich die Anspannung, die sich gerade in den letzten Monaten noch verstärkt hat, bald legt und wir unseren Abschluss in der Hand halten dürfen. Immerhin haben wir drei Jahre dafür hart gearbeitet. 😉


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„Irgendwas mit Medien“ – Wir liegen voll im Trend

Egal ob Schulabgänger aus Haupt-, Realschule oder Gymnasium – Ausbildungsstellen und Studiengänge im Medienbereich erleben gerade einen regelrechten Boom. Das Wort Medien ist zur Mode geworden und gerade durch seine Vielfältigkeit zieht es viele Studienabgänger an. Also egal ob Web und IT, Journalismus, Design und Fotografie, Medienproduktion und Print, Film, Fernsehen und Theater, Radio, Audio und Musik oder auch Management, Marketing und PR – es gibt viele Möglichkeiten, in die Medienbranche einzusteigen.

Medien? – Unsere Hochschule ist dabei 😉

Durch meinen Einsatz im Marketing arbeite ich auch regelmäßig mit den verschiedenensten Medien. Angefangen mit Social Media, über die Homepage und verschiedene Internetseiten, bis hin zu Flyern. Mir gefällt es ziemlich gut, was auch der Grund für meine Entscheidung war, das Fach Medienmanagement zu wählen.

Auch unsere Hochschule liegt voll im Trend und bietet Fächer an, die „irgendwas mit Medien“ zu tun haben an. 😉 – so auch Medienmanagement Die Beschreibung von dem Fach klang sehr gut. Es ging vor allem um das Kennenlernen von Medien und die strategische Planung, die Projektüberwachung und –steuerung. Aber wie das in den Vorlesungen umgesetzt werden sollte, das wussten wir nicht wirklich. Was wir aber wussten, war, dass es ziemlich interessant werden sollte, weil wir immerhin für 13 Vorlesungseinheiten etwa sieben verschiedene Dozenten erwarteten.

Eine Kamera, zwei Dozenten, eine Vorlesung

Videokamera

Bild: Pixabay.com/ bandvela

Und da saßen wir dann in der Vorlesung. Zu unserer ersten Stunde gab es gleich mehrere Überraschungen.

1.) Es stand nicht wie klassisch eine Person im Raum, die uns unterrichten sollte, sondern zwei.
2.) Eine riesige Filmkamera, wie man sie aus Making-Offs aus Film und Fernsehen kennt, stand im Raum. Was das wohl bedeuten sollte? Wir wussten es nicht, aber sollten es bald herausfinden.

Die zwei freiberuflichen Dozenten kommen aus der Fernsehwelt und sind schon seit mehr als 20 Jahren bei verschiedenen Fernsehsendern tätig. Vor allem im Bereich von Dokumentationen. Gereist sind sie schon beinahe in der ganzen Welt und hatten schon jahrelang Erfahrung sammeln können. Der Kurs war begeistert! Es war super interessant, den beiden bei ihren Erzählungen zuzuhören und auch einen sehr praxisnahen Unterricht erleben zu dürfen.

Interviews und Produktvorstellungen

Das Thema war – wer hätte es gedacht: Videos. Um genauer zu sein: Imagevideos. Zu Beginn lernten wir viel über die Planung und Umsetzung und vor allem über das Budget von Imagevideos. Am Ende mussten wir uns sogar ein eigenes Imagevideo zu einem der mitgebrachten Produkte planen. Zum einen sollten wir das Thema raussuchen und den Inhalt des Videos und das Budget planen.

Mein Team hatte das Produkt Hölleblöms. Kennt ihr es? Wir bis dahin auch nicht. Wir fanden aber heraus, dass es ein Heilbronner Getränk ist. Es ist ein Erfrischungsgetränk aus Holunderblüten. Holunderblüten daher, da Heinrich von Kleist einst unser Käthchen von Heilbronn unter einem Holunderbusch hat ausruhen lassen. http://www.mein-heilbronn.de/de/handel/hoellebloems.html. „Regional“, „erfrischend“ und „besonders“ waren somit auch unsere Leitattribute für unseren kleinen Film. 🙂 Und das Käthchen von Heilbronn war unsere Protagonistin.Hölleblöms

 

 

 

 

 

Am Ende mussten wir ihn noch vor der Kamera vorstellen – Deswegen auch die Kamera. 😉 Aber auch schon davor wurden wir mit der Kamera interviewt. Unser Dozent wollte uns damit auf mögliche zukünftige Interviews vorbereiten und uns an das Medium Fernsehen näher heranführen. 😉

Die erste Vorlesung Medienmanagement fand ich schon mal super. Die Dozenten haben wir in zwei Wochen nochmal. Bis dahin werden wir aber erst einmal andere kennenlernen. Mal sehen, ob sie diese Vorlesung noch toppen können. 😉

Vorlesung_MM

 


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Weihnachten an der Hochschule

“We wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas and a happy new Year”, schallte aus den Lautsprechern unserer Hochschule. Der Vorplatz war mit Schnee überfüllt und das ganze Gebäude roch nach Plätzchen. Weihnachten wohin ich blickte. Leider aber nur so lange, bis ich merkte, dass ich doch nur träumte.

Natürlich habe ich nicht geschlafen, sondern war lediglich Tagträumen verfallen. An der Hochschule haben wir nämlich weder einen Lautsprecher – der für so etwas genutzt wird – noch liegt Schnee vor dem Gebäude. Die Plätzchen – die existieren natürlich leider auch nicht.
Nein, Weihnachtsstimmung kommt an der Hochschule wohl eher nicht hoch. Schon gar nicht in den sterilen Räumen in denen wir unterrichtet werden.

Ein bisschen weihnachtliche Stimmung

Der Beweis: unser Weihnachtsbaum

Der Beweis: unser Weihnachtsbaum

Aber nun kommen wir doch einmal zu den positiven, weihnachtlichen Veränderungen. Wir haben immerhin einen großen, geschmückten Tannenbaum in der Aula und die Bäume auf unserer Grünfläche sind mit Lichterketten behängt. Der Schnee lässt ja leider auf sich warten, aber immerhin müssen wir uns dann keine Gedanken machen, dass wir aufgrund von wetterbedingten Unfällen zu spät zu den Vorlesungen kommen. Die Dozenten sind teils noch etwas angespannt, teils freuen sie sich auf die freie Zeit, die auch sie zwischenWeihnachten und Silvester genießen dürfen.

Auch wenn bei uns im Kurs noch keine wirkliche Weihnachtsstimmung aufkommen möchte, sollte es dieses Jahr, im Vergleich zum letzten Jahr, aber noch möglich sein. Ich kann mich noch gut an unser 3. Semester erinnern. Es war das Semester mit den meisten Prüfungen und die letzte davon fiel auf den 23.12.2013.  Weihnachtsshopping und die Besuche der Weihnachtsmärkte fielen in diesem Winter leider aus. Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns nun wegen den Prüfungen keine Sorge machen müssen – wir schreiben nämlich keine. So komisch es auch klingen mag, es ist leider tatsächlich so. Die Prüfungen für die Fächer, die wir nun haben, schreiben wir erst gegen Ende des nächsten Semesters. Die Freude hält leider doch nicht lange, denn die Gewissheit, sie nächstes Jahr nachholen zu müssen, ist eher bedrückend. Schließlich werden wir uns mehr als fünf Monate später noch daran erinnern müssen, was wir in diesem Semester gelernt haben.

Die Dozenten würden jetzt sagen: „Man lernt ja nicht für die Prüfungen, sondern fürs Leben“. 😉 Ein Tipp hierbei von mir: Weil ich weiß, dass man nicht alles über Monate hinweg behält;  schreibt so viel wie möglich in der Vorlesung mit. So habt ihr die Informationen auch über längere Zeiträume hinweg gesichert.

Weihnachten 2013

Aber nun zurück zu diesem Semester. Diese Woche müssen wir noch unsere zweite Projektarbeit abgeben. Die Finalisierung der Arbeit in der letzten Woche gestaltet sich immer etwas schwierig. Ich beispielsweise habe leider nicht von Beginn an mein Literaturverzeichnis ordentlich geführt, daher darf ich nun alles nachholen. Mit gefühlt dreifachem Aufwand. Tipp: Führt euer Literaturverzeichnis schon von Beginn an ordentlich! Aber ich befinde mich auf der Zielgerade und da ich bereits die Rückmeldung vom Marketingteam eingeholt habe, kann wohl nun nichts mehr schief gehen.

In der nächsten Woche erwarten uns sogar vorlesungsfreie Tage. Damit uns aber nicht langweilig wird, haben unserer Dozenten in Form von Projekten vorgesorgt. Eines ist beispielsweise der Entwurf eines Businessplans für ein Dienstleistungsunternehmen. Markt- und Kundenanalyse inklusive. Super spannend, aber auch ziemlich aufwändig. Passend dazu könnte ich mir eigentlich ein Buch zu Weihnachten schenken lassen: „Businessplan für Anfänger“ oder „Wie schreibe ich einen Businessplan?“, halte ich doch dafür ganz passend.

Apropos Geschenke, vielleicht schaffe ich es ja nach Abgabe der Projektarbeit, mich dann auch endlich mal auf Weihnachten einzustimmen. Vorausgesetzt es schneit und irgendwer backt Plätzchen. 😉

Weil nächste Woche aufgrund der Feiertage kein Blogbeitrag kommt, wünsche ich euch schon jetzt erholsame freie Tage, leckeres Essen, viel Spaß mit der Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Und damit geht’s weiter „Good tidings we bring to you and your kin; Good tidings for Christmas and a Happy New Year …”

Weihnachten

Bild: pixabay.com/ Open Clips