Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Die Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit

Merry Christmas – Feliz Navidad – Joyeux Noel – Fröhliche Weihnachten

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen und wecken Freude in allen Herzen. Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen, was sollen wir singen, was sollen wir sagen? Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste! Wir wollen euch danken für alle Gaben und wollen euch immer noch lieber haben.  Gustav Falke

Ein weihnachtliches Hallo an alle Leserinnen und Leser,

nein, heute bloggt keiner unserer Azubis oder Studenten sondern Kerstin Adam mittlerweile als Junior Marketing Managerin bekannt. 😉 In meinem letzten Blogbeitrag als duale Studentin erläuterte ich euch, was Corporate Social Responsibility, kurz CSR, bedeutet und dass dieses Thema nun in meinen Aufgabenbereich fällt. 😉

Im Grunde geht es darum, freiwillig soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in das wirtschaftliche Handeln einzubeziehen und somit verantwortlich und nachhaltig zu arbeiten. So passt CSR besonders gut in die Weihnachtszeit. Bei der BERA lautet die Devise: „Spenden statt Schenken“. Wir lassen unseren Kunden eine Karte mit weihnachtlichen Grüßen zukommen. Auf dieser verweisen wir darauf hin, dass wir Spenden statt Schenken. Für jeden Kunden der uns eine Antwort zukommen lässt, spenden wir einen Betrag an „Habitat for Humanity“. So leisten wir auch in dieser Jahreszeit einen Beitrag an diejenigen, die unsere Hilfe gebrauchen könne. Die weihnachtliche Magie besteht nicht nur aus der Familie, Gemeinschaft und dem Rückhalt sondern auch daraus an das Schicksal anderer Menschen zu denken und Dankbar für die eigene Situation zu sein. So kann aus der Besinnlichkeit die Fähigkeit werden, Geborgenheit und Zuwendung zu spenden. 🙂
weihnachten_grünAuch Ihr da draußen könnt in der Weihnachtszeit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Neben unserer Aktion „Spenden statt Schenken“ gibt es weitere Alternativen. Anstatt etwas Materiellem könnt Ihr euren Liebsten gemeinsame Zeit, einen gemeinsamen Gemüsegarten, eine Gemüsekiste oder ein Bienenhotel, um das ihr euch zusammen kümmert, schenken. 🙂

Ihr wollt lieber ein Do-It-Yourself Geschenk? Dann macht euren Liebsten doch einen eigenen Lippenbalsam. Klinkt kompliziert? Ich zeig euch wie das geht und was ihr benötigt?

Zutaten: „Lippenbalsam der Weihnachtsfee“

1 EL Bienenwachs ½ EL Sheabutter
1 EL Kokosöl Ein wenig Lippenstift
1 leeres Glas (z.B. Marmeladenglas) 1 leere Labellohülle oder ein kleines Döschen

Step 1:  Wasser in einem Kochtopf zum Kochen bringen
Step 2:  Das leere Glas in das kochende Wasser stellen und den Esslöffel Bienenwachs hinzugeben, bis dieses geschmolzen ist
Step 3:  Anschließend den Esslöffel Kokosöl dazugeben und den halben Löffel Sheabutter
Step 4: Das Gemisch mit einem Holzlöffel verrühren
Step 5:  Den Topf von der Herdplatte nehmen und ca. einen halben Zentimeter Lippenstift hinzufügen
Step 6:  Das Gemisch wieder zu einer einheitlichen Masse verrühren
Step 7:  Zu guter Letzt die Masse in die Labellohülle oder das Döschen gießen und trocknen lassen
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Habt Ihr jedoch schon ein Geschenk könnt Ihr auch beim Verpacken nachhaltig handeln. Ob Geschenkbänder aus alten Stoffresten oder Recycling-Geschenkpapier, hier könnt Ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. 🙂

Wie Ihr sehen könnt, gibt es Unmengen an Möglichkeiten euer persönliches CSR auch in die Weihnachtszeit miteinzubeziehen. In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebste Grüße von der Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit 🙂

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Praxisbeispiel CSR: die Heilbronner Erklärung

CSR? Und, wem ist diese Buchstabenkombination bekannt? Als Hilfestellung: Es ist ein Begriff, der in den letzten Jahren zum Trend geworden ist.  Beinahe so etwas wie einen „Boom“ ausgelöst hat. Er ist vor allem für Unternehmen wichtig; egal ob bei einer Entscheidungsfindung oder im Alltag. Aber es ist auch für Kunden oder sogar Geschäftspartnern ein Entscheidungskriterium – für oder gegen das Unternehmen.

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Bild: pixabay.de/

CSR = Corporate Social Responsibility

CSR ist die Abkürzung der Wörter Corporate Social Responsibility und ist zu Deutsch die „soziale“ Verantwortung des Unternehmens. Die Definition  der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2011 bezieht sich dabei auf die Verantwortung der Unternehmen „für Ihre Auswirkung auf die Gesellschaft“. Eine andere Definition besagt, dass CSR für ein „ganzheitliches alle Nachhaltigkeitsdimensionen integriertes Unternehmenskonzept steht, das alle sozialen, ökologischen und ökonomischen Beiträge eines Unternehmens zur freiwilligen Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung umfasst, die über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen hinausgehen.“

So ausführlich wie die zweite Definition ist, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten, die jedes Unternehmen hat, sich in dem Bereich zu engagieren und es ist so wichtig, dass wir Studenten es sogar als Wahlfach belegen können.

CSR = Das Fach, der Inhalt

Schon vor wenigen Wochen hatte ich unsere Wahlfächer bereits aufgezählt. Eines davon ist eben auch CSR. Während wir am Anfang noch Themen wie Ethik und Moralvorstellungen aus den verschiedenen Epochen besprachen (ich sage nur Kant und Aristoteles), wurde es langsam aber sicher immer interessanter und auch aktueller. Über die Auseinandersetzung mit der Charta der Menschenrechte der Vereinten Nationen und dem Leitfaden „Menschenrechte achten – Ein Leitfaden für Unternehmen“ des Deutschen Global Compact Netzwerks ging es dann über zu einem Praxisbeispiel aus der näheren Umgebung – die Heilbronner Erklärung.

Die Heilbronner Erklärung

Die Heilbronner Erklärung ist eine von bisher elf unterzeichneten Unternehmen „freiwillige Selbstverpflichtung zu verantwortungsvollem Wirtschaften unter ökonomischen, ethischen, sozialen, ökologischen und langfristigen Aspekten“. Durch den Initiator Prof. Dr. Christopher Stehr, Professor an der GGS in Heilbronn, kamen wir in der Hochschule in Kontakt mit der Erklärung. Er ist einer unser Dozenten, die uns in dem Fach unterrichten. Während er normalerweise ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die einen Master anstreben, unterrichtet, waren es dieses Mal eher die etwas jüngeren und zukünftigen Fach- und Führungskräfte.

Prof. Stehr klärte uns über die Idee, die Umsetzung und die Entwicklung auf. Wir lernten viel über die Chancen solch einer Erklärung und sprachen das erste Mal auch direkt über Anknüpfungspunkte und Maßnahmen, die ein Unternehmen verwirklichen kann, um seiner Verantwortung gerecht zu werden. Zum einen ist es beispielsweise Nachhaltigkeit,  also die Schonung der Umwelt. Dies reicht von größerem Aufwand wie z.B.  die Nutzung von Solarstrom und Elektroautos, Optimierung des Abwassermanagements und die effiziente Nutzung von Ressourcen bis hin zu kleineren Veränderungen wie die Benutzung von recyclebarem Papier oder Recycling.  Zum anderen sind es aber auch die Arbeitsbedingungen und Bezahlungen der Mitarbeiter – auch global. Hier sprechen wir von Themenbereichen wie „Work-Life-Balance“, „Aus- und Weiterbildungen“ und „Gesundheitsmanagement“. Das klingt nach ganz schön viel, oder?

voller_schreibtisch3Bild: http://dokumentenmanager.files.wordpress.com/2011/04/voller_schreibtisch3.jpg

Die Heilbronner Erklärung und die BERA

Damit die Unternehmen aber nicht alleine mit diesem Berg von Aufgaben dastehen, gibt es die Heilbronner Erklärung. Als Einzige konnte ich mit der Heilbronner Erklärung schon bereits vor Vorlesungsbeginn etwas anfangen. Das kommt daher, dass die BERA das erste Unternehmen war, das die Erklärung unterschrieben hat. Im September 2012 unterzeichnete die BERA mit der Berner-Group, der GGS, der Heilbronner Stimme, Hirschmann Laborgeräte, Intersport, Marbach, Martin Priebe Beratung und Training die Heilbronner Erklärung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – immerhin sprechen wir hier von elf Unternehmen, die unterschiedlicher nicht sein können – ist man gerade dabei, den IST-Zustand zu durchleuchten, Messkriterien aufzustellen und einen Maßnahmenkatalog zu entwerfen.

Während die einige Produktionsunternehmen unterdessen sich vor allem auf die Ressourcenschonung konzentriert, hat die BERA auch einiges anderes zu bieten. Wären da z.B. unsere Baureisen in Rumänien und Äthiopien oder unser Azubieinsatz beim Stadt- und Kreisjugendring. Auch spielt das Gesundheitsmanagement, welches von Gesundheitschecks bis hin zum Fitnessprogramm reicht, bei uns eine große Rolle. Um nur einige zu nennen.

Wohin das Ganze noch führt, das bleibt nun abzuwarten, aber wenn sich etwas entwickelt, gebe ich euch natürlich sofort Bescheid. Abschließen möchte ich mit einem Video, welches uns auch unser Dozent gezeigt hat: http://www.youtube.com/watch?v=lNDnlkuT44w. Dieses Video war die Grundlage für seine Entscheidung, sich in dem Bereich CSR zu engagieren. Wenn Ihr es angesehen habt, werdet Ihr es wahrscheinlich auch verstehen. Und damit eine wunderschöne Woche!


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Unser Azubiwochenende – der zweite Akt

Liebe Blogliebhaberinnen und Blogliebhaber,

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Voller Einsatz für das Bonbonpapier

es ist nun der 2. Juli 2013 und ich habe es geschafft, mich mehr als eineinhalb Jahren gegen einen Blogbeitrag zu wehren. Endlich ist es Kerstin gelungen, sich soweit (nach Chile) zu verdrücken, dass ich nicht mehr „Neee, mach du das lieber“- sagen konnte.

Den Grund für den Gastbeitrag hat Sabrina vergangene Woche schon angekündigt: Unser Azubi-und-Studenten-Wochenende. Ich erzähle Euch was über Wipptiere und stelle Euch den Samstag in meinem Beitrag vor. Und Ihr werdet ihn erleben, als wärt ihr selbst mit dabei gewesen …

Angefangen haben wir sehr früh morgens mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach waren alle bereit, … um eine weitere Runde zu schlafen 🙂

Präsentationsvortrag – kennen wir schon, oder?

Aber bei dem straff geplanten Tagesprogramm war nicht viel mit Erholung. Nach dem Check out bekamen wir einen Vortrag von Martin Reti zu hören. Rund um das Thema Präsentation sollte sich dieser Vortrag drehen. Leicht skeptisch gingen alle Zuhörer in den Seminarraum, denn es bestand nach dem vergangenen Tag und dem Frühstück höchste Einschlaf-Gefahr. Doch schon nach den ersten Sekunden war die Müdigkeit verflogen, denn Martin gestaltete seinen Vortrag sehr interaktiv, was sowohl unseren Kreislauf, als auch unsere Gehirnzellen in Schwung brachte. Danke hierfür 😉

Im Universum der Wipptiere

Neben Gehirnjogging gab es aber (bereits am Freitag) auch die Anpackteile des Wochenendes. Zwei Spielplatzgeräte sollten aufgebaut werden. Zum einen ein Balancebrett und zum anderen eine Schaukelkuh. Die Gruppen wurden eingeteilt und schnell wurde klar, dass hier ein heißer Wettbewerb entbrennen sollte. In Wettbewerbstempo wurden Löcher gebuddelt, Schweißtropfen vergossen, Geräte verschraubt, Beton verrührt und Blut geschwitzt. Bis nach kurzer Zeit feststand:

Beide Spielgeräte stehen (mehr oder weniger), es gab keine Verletzten und der Chef war zufrieden. Am Samstag zeigte sich sogar, dass unser Zementfundament fest geworden war und der nächtliche Regen, unseren Tiefbauprojekten nichts anhaben konnte. Wir konnten daher das Loch mit Mulch zuschütten und unsere „iKuh“ aufschrauben, während der Wippteller der Konkurrenz spurlos verschwunden war. Mittlerweile wurde der aber auch aufgefunden und installiert. Ein Test auf der Kuh bestätigte unsere Vermutungen bezüglich der hohen Qualität und des Wippkomforts. Auf drei von uns wartete aber noch ein besonderes Bonbon …

Spieleabendgewinner auf 2-Ländertour

Mit einem mal fuhr ein knallroter, fescher Oldtimer am Schloss vor. Bernd Rath löste den Siegespreis des Vorabends ein und fuhr unsere drei Gewinner bei strahlendem Sonnenschein im Auburn an den Sehenswürdigkeiten des Allgäus vorbei. Währenddessen warfen wir schon mal einen ersten Blick auf das entstandene Bilderarchiv und ließen die letzten Stunden Revue passieren.

Was wollten wir mehr?

Richtig … ESSEN!

10 hungrige Mäuler wollten gestopft werden. Auf dem Speiseplan standen Käsespätzle mit Salat. Genau das, was tüchtige Arbeiter gerne essen und ich kann nur sagen, es war deliziös 🙂

Und der Ausklang

Nach dem üppigen Mahl starteten heiße Diskussionen. Statt des geplanten Bowlings wollten wir die Sonne genießen und die Landschaft besser kennenlernen. Aber um nicht nur zu meckern, gab es für unsere Betreuer, Ramona Letter und Martin Reti, drei Vorschläge, von denen einer ausgewählt werden sollte 🙂

Tretbootfahren hat schließlich das Rennen gemacht. In zwei Ferraris ging es quer über den Hopfensee. Aber um Gerüchten vorzubeugen, dass erneut ein Wettkampf ausgefochten werden sollte, es wurden lediglich 2 M(enschen)S(tärken) genutzt. In gemächlichem Tempo cruisten wir über den See, was nach zwei anstrengenden Tagen auch völlig ausreichte.

Bevor wir uns trennten und die Poolautos wieder in die Niederlassungen fuhren, gönnten wir uns noch ein leckeres Eis – das Sahnehäubchen für das sehr gelungene Wochenende.

An dieser Stelle ein großes Lob und Dankeschön an die Organisatoren Ramona Letter und Martin Reti. Das Wochenende war klasse und möchte gerne wiederholt werden 🙂

Zur Autorin

Verena Stadtmüller drückt als duale Studentin BWL Dienstleistungsmanagement mit Kerstin zusammen die Studienbank am Campus Mosbach. In der Praxisphase hat sie ihre Heimat in der Niederlassung Rothenburg o.T.