Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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CSR 2.0 – oder auch: wie die Lernenden zu Lehrenden wurden

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin’s, Angela Di Pinto. Wie ihr vielleicht bereits aus meinen anderen Blogbeiträgen wisst, bin ich eine von zwei dualen Studenten der BERA GmbH. Zurzeit befinde ich mich in der dritten Praxisphase und darf – wie bei der BERA üblich – gerade in so ziemlich alle Abteilungen des Unternehmens hineinschnuppern. Nach einer jeweils zweiwöchigen Hospitation in der Abrechnung und in der Buchhaltung, in der ich viel Neues mitnehmen konnte, bin ich nun, wie Joshua schon vor mir, in der Marketingabteilung in Heilbronn.

CSR-Engagement Lauk GmbH

Die BERA Youngsters gemeinsam mit Silvia Albrecht (Personalentwicklerin der BERA) und den Schützlingen der Lauk GmbH

Gleich im Januar stand in Heilbronn auch noch ein großes CSR-Projekt für uns BERA Youngsters an. Die BERA GmbH trägt im Rahmen der CSR (Corporate Social Responsibility) bereits seit vielen Jahren über die gesetzlichen Vorgaben hinaus Verantwortung für ihre Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten sowie Umwelt und Gesellschaft. Diverse Projekte in ökologischer und sozialer Hinsicht wurden bereits ins Leben gerufen.

Wie auch schon im letzten Jahr veranstalteten wir das diesjährige Projekt in Zusammenarbeit mit der Lauk GmbH. Der Geschäftsführer Siegfried Lauk, der fast sein gesamtes Leben lang im sozialen Bereich tätig ist und sich mit viel Herzblut seinen Aufgaben widmet, betreut unter Anderem in Zusammenarbeit mit dem regionalen Jugendamt, sozial benachteiligte Jugendliche (oftmals mit Migrationshintergrund) in allen Lebenslagen.

Als HR-Experte der Region lag es uns im Zuge unseres sozialen Engagements natürlich besonders am Herzen, den jungen Erwachsenen vor allem die allgemeinen Werte der Deutschen Arbeitskultur näherzubringen. Dazu erarbeiteten wir gemeinsam ein Programm, das den Jugendlichen spielerisch die für uns wichtigsten Inhalte vermitteln sollte. Als es dann endlich losging, waren wir alle schon ganz gespannt! Kommt das Programm gut an? Schaffen wir es, alle Inhalte verständlich zu vermitteln? Können die Jugendlichen etwas aus der Veranstaltung mitnehmen?

CSR_Blogbeitrag

Die Azubis und Studenten der BERA im Gespräch mit den sozial benachteiligten Jugendlichen

Zu Beginn des ersten Tages spielten wir nach einer kurzen Vorstellungsrunde zunächst ein paar Spiele zum Kennenlernen, um die Stimmung untereinander etwas aufzulockern und leichter ins Gespräch zu kommen. Es war uns wichtig, den Jugendlichen nicht als „Autoritätsperson“ zu begegnen, die ihnen theoretisch und von oben herab etwas beibringen möchte. Stattdessen wollten wir den jungen Erwachsenen auf Augenhöhe begegnen und ihnen unsere persönlichen Tipps und Tricks für das Leben und Arbeiten in Deutschland vermitteln.

Anschließend führten wir dann in großer Runde die von uns erarbeiteten Rollenspiele vor. Diese sollten den Jugendlichen die Dos und Don’ts im Vorstellungsgespräch, das angemessene Verhalten   im Arbeitsalltag, die Bedeutung von Teamarbeit und den respektvollen Umgang mit Kollegen und Kolleginnen näher bringen. Um das Ganze noch eingängiger zu gestalten, haben wir hier auch extreme Negativbeispiele eingebaut, die wir im anschließenden Feedbackgespräch gemeinsam diskutiert haben. So waren die Stärken unserer „Bewerberin“ im Vorstellungsgespräch beispielsweise ihre tollen Nageldesigns und ihre Vielzahl an Followern bei Instagram. – Ich hoffe ihr wisst, warum das so nicht ganz richtig ist?! 😉

Der zweite Tag diente dann dazu, im Eins-zu-Eins-Gespräch mit den jungen Erwachsenen offene Fragen zu klären und einen Berufstest durchzuführen, welcher auf den Stärken und Vorlieben von Lauks Schützlingen aufbaute. Von einigen Ergebnissen war sogar Herr Lauk selbst, der ein sehr enges Verhältnis zu den Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen pflegt, positiv überrascht! J Außerdem trauten sich ein paar von den Schützlingen sogar, mit uns gemeinsam ein realistisches Vorstellungsgespräch nachzustellen, um für den Ernstfall optimal vorbereitet zu sein.

Berufstest

Enger Austausch während des gemeinsamen Berufstests

Am Ende der zwei Tage waren wir alle natürlich sehr erfreut, dass alles so gut und reibungslos geklappt hat. Von Herr Lauk wie auch von den Teilnehmern selbst erhielten wir genau das Feedback, das wir uns erhofft hatten: Die Art der Darstellung war für alle verständlich und hat mit viel Spaß die Werte vermittelt, die uns besonders wichtig waren.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht: Was hat denn so ein soziales Projekt mit der Ausbildung bzw. dem Studium bei der BERA zu tun? Nun ja, ziemlich viel sogar. Ziel einer Ausbildung bzw. eines Studiums soll ja schließlich nicht nur die Vermittlung von theoretischen und methodischen Arbeitsinhalten sein, sondern den Auszubildenden auch persönlich fördern und fordern. Und genau das wurden wir im Rahmen dieses Projektes auch! Im Gegensatz zu unserem letzten CSR-Engagement konnte man bei diesem Mal schon deutliche Veränderungen in unseren Rollen innerhalb des Projektes feststellen: Während wir letztes Mal eher schüchtern und zurückhaltend an die Sache herangetreten sind, waren die BERA Starters, die nun schon länger ein Teil des Unternehmens sind, federführend an der Ausarbeitung und der Vorbereitung beteiligt und sind schon wesentlich selbstsicherer aufgetreten! 🙂

Neben dem tollen Gefühl, Verantwortung zu übernehmen und jungen Menschen etwas Wichtiges vermittelt haben zu können, lernen wir Youngsters bei solchen Begegnungen auch immer wieder über den Tellerrand hinaus zu schauen. Erfährt man, wie schwierig es andere junge Menschen in ihrem bisherigen Leben hatten, wird einem deutlich vor Augen geführt, wie privilegiert man selbst ist und dass es keinesfalls selbstverständlich ist, in einem geregelten Umfeld aufzuwachsen. So weiß man seine eigene Lebenssituation gleich viel mehr zu schätzen – mit allen Höhen und Tiefen eines Studiums oder einer Ausbildung. 🙂

So ihr Lieben, jetzt muss ich aber los!

Ich hoffe, ich konnte euch mal wieder einen guten Einblick in das breite Aufgabenspektrum geben, das die BERA im Rahmen der Ausbildung und des dualen Studiums bietet.

Eure Angela Di Pinto

 


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Die Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit

Merry Christmas – Feliz Navidad – Joyeux Noel – Fröhliche Weihnachten

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen und wecken Freude in allen Herzen. Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen, was sollen wir singen, was sollen wir sagen? Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste! Wir wollen euch danken für alle Gaben und wollen euch immer noch lieber haben.  Gustav Falke

Ein weihnachtliches Hallo an alle Leserinnen und Leser,

nein, heute bloggt keiner unserer Azubis oder Studenten sondern Kerstin Adam mittlerweile als Junior Marketing Managerin bekannt. 😉 In meinem letzten Blogbeitrag als duale Studentin erläuterte ich euch, was Corporate Social Responsibility, kurz CSR, bedeutet und dass dieses Thema nun in meinen Aufgabenbereich fällt. 😉

Im Grunde geht es darum, freiwillig soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in das wirtschaftliche Handeln einzubeziehen und somit verantwortlich und nachhaltig zu arbeiten. So passt CSR besonders gut in die Weihnachtszeit. Bei der BERA lautet die Devise: „Spenden statt Schenken“. Wir lassen unseren Kunden eine Karte mit weihnachtlichen Grüßen zukommen. Auf dieser verweisen wir darauf hin, dass wir Spenden statt Schenken. Für jeden Kunden der uns eine Antwort zukommen lässt, spenden wir einen Betrag an „Habitat for Humanity“. So leisten wir auch in dieser Jahreszeit einen Beitrag an diejenigen, die unsere Hilfe gebrauchen könne. Die weihnachtliche Magie besteht nicht nur aus der Familie, Gemeinschaft und dem Rückhalt sondern auch daraus an das Schicksal anderer Menschen zu denken und Dankbar für die eigene Situation zu sein. So kann aus der Besinnlichkeit die Fähigkeit werden, Geborgenheit und Zuwendung zu spenden. 🙂
weihnachten_grünAuch Ihr da draußen könnt in der Weihnachtszeit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Neben unserer Aktion „Spenden statt Schenken“ gibt es weitere Alternativen. Anstatt etwas Materiellem könnt Ihr euren Liebsten gemeinsame Zeit, einen gemeinsamen Gemüsegarten, eine Gemüsekiste oder ein Bienenhotel, um das ihr euch zusammen kümmert, schenken. 🙂

Ihr wollt lieber ein Do-It-Yourself Geschenk? Dann macht euren Liebsten doch einen eigenen Lippenbalsam. Klinkt kompliziert? Ich zeig euch wie das geht und was ihr benötigt?

Zutaten: „Lippenbalsam der Weihnachtsfee“

1 EL Bienenwachs ½ EL Sheabutter
1 EL Kokosöl Ein wenig Lippenstift
1 leeres Glas (z.B. Marmeladenglas) 1 leere Labellohülle oder ein kleines Döschen

Step 1:  Wasser in einem Kochtopf zum Kochen bringen
Step 2:  Das leere Glas in das kochende Wasser stellen und den Esslöffel Bienenwachs hinzugeben, bis dieses geschmolzen ist
Step 3:  Anschließend den Esslöffel Kokosöl dazugeben und den halben Löffel Sheabutter
Step 4: Das Gemisch mit einem Holzlöffel verrühren
Step 5:  Den Topf von der Herdplatte nehmen und ca. einen halben Zentimeter Lippenstift hinzufügen
Step 6:  Das Gemisch wieder zu einer einheitlichen Masse verrühren
Step 7:  Zu guter Letzt die Masse in die Labellohülle oder das Döschen gießen und trocknen lassen
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Habt Ihr jedoch schon ein Geschenk könnt Ihr auch beim Verpacken nachhaltig handeln. Ob Geschenkbänder aus alten Stoffresten oder Recycling-Geschenkpapier, hier könnt Ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. 🙂

Wie Ihr sehen könnt, gibt es Unmengen an Möglichkeiten euer persönliches CSR auch in die Weihnachtszeit miteinzubeziehen. In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebste Grüße von der Weihnachtsfee der Nachhaltigkeit 🙂


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Ethik und Ästhetik. Und wer war nochmal Kant?

„Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.“                                                                                                    Joanne K. Rowling

Entscheidungen

Entscheidungen trifft jeder in seinem Leben. Sogar mehrmals am Tag. Egal ob es Banale sind wie die Wahl des Mittagessens oder der Tankstelle oder Schwerwiegende wie die Entscheidung für eine Sportart oder gar eines Studienganges.

Sie begleiten unser Leben und machen uns zu dem, was wir eigentlich sind.

Ein guter Freund sagte mir einst: „Das Leben besteht aus Entscheidungen“ und riet mir, keine Angst vor Entscheidungen zu haben und sich die falschen zu vergeben. Diesen Leitsatz habe ich für mich mitgenommen und ist sehr wichtig geworden – egal ob beruflich oder privat. Ihr könnt den Satz auch gerne für euch übernehmen und wer weiß? Vielleicht denkt ihr irgendwann daran, wenn ihr vor einer großen Entscheidung steht.

Während unseres Studiums müssen wir auch ganz viele Entscheidungen treffen. Und ich rede nicht von der Wahl zwischen Vorlesung und chillen. Nein, es geht eher um die Wahl der Fächer, die man belegen möchte.

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Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de

Die Qual der Wahl

Wie auch zu Beginn unseres Studiums, als wir unsere Profilfächer wählen durften (verlinken), standen wir auch im 4. Semester vor der Wahl der Wahlfächer.

Die Fächer:

– Medienmanagement

– CSR (Corporate Social Responsibility)

– Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement

– Vertriebs und Auftragsmanagement

– Personalmanagement

– Dienstleistungsmarketing

Klingt alles ziemlich spannend oder? Nun stand ich also vor der Entscheidung, aus all diesen Möglichkeiten für zwei Fächer  festlegen.
Bei vielen Mitstudenten, wie auch bei mir, hilft das Unternehmen bei der Entscheidungsfindung. Die BERA schlug mir vor, Corporate Social Responsibility zu wählen, weil es auch für uns ein sehr wichtiges Thema darstellt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass es hierbei um die Verantwortung eines Unternehmens gegenüber der Umwelt, der Menschen und der eigenen Mitarbeiter geht. Auch ich finde, dass CSR ein wichtiges Thema ist. Durch die Übernahme von Verantwortung zeigen Unternehmen nicht nur, dass sie sich um mehr als nur harten Faktoren kümmern. Hier ein ganz einfaches Beispiel: Ihr steht vor der Entscheidung zwischen zwei identischen Produkten. Von dem einen Unternehmen wisst ihr nichts, von dem anderen Unternehmen, dass es sich nachhaltig für soziale Projekte in verschiedenen Ländern einsetzt. Welches Projekt würdet ihr wählen?

Wahlfach: Corporate Social Responsibility

Corporate Social Responsibility. Dieses Fach hatten wir bereits und es ging bisher um Themen wie Moral und Ethik. Dabei wurde auch unterschieden zwischen den verschiedenen Ansätzen der Ethikvorstellungen in der Geschichte vorgestellt. Z.B. hatten wir z.B. die Tugendethik von Aristoteles. Für ihn bedeutete Tugend die Mitte zwischen zwei Extremen. Die Kardinaltugenden stellten für ihn Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit  und Mäßigung dar. Für Immanuel Kant galt die Pflichtethik. Bei ihm geht es um Gewissensentscheidungen. Ich könnte noch von anderen Ansichten schreiben, aber das würde ein bisschen weit reichen. Mit dem ganzen Hintergrundwissen geht es dann in meinem Wahlfach um die Wirtschaftsethik im Allgemeinen und dann weiter um die Sinnhaftigkeit von Corporate Social Responsibility für Unternehmen und die praktische Umsetzung. Die folgenden Themen werden hier sowohl die Menschenrechte, als auch die Unternehmenskultur und die ethische Führung sein. Mehr weiß ich noch nicht, aber ich bin gespannt und ziemlich sicher, dass ich in dem Fach viel lernen kann.

2. Wahlfach: Medienmanagement

Nun musste das zweite Fach gefunden werden. Weil wir als Personalkurs nicht Personalmanagement wählen konnten (wir hatten es ja bereits als Profilfach) und ich mich aufgrund meiner nicht ganz optimalen Erfahrungen gegen Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement entschied, blieb nicht mehr allzu viel übrig.

Schlussendlich entschied ich mich für das Fach Medienmanagement. Aus dem Grund, dass es nicht nur um die Medien gehen soll, sondern sich darüber hinaus mit Themen wie Projektmanagement, Kommunikation und Mediengestaltung beschäftigt. Controlling ist hier auch ein Bestandteil, aber hier geht es um das Controlling von einzelnen Projekten. Das wird dann bestimmt nicht so ganz schlimm. 😉 Insgesamt bietet das Fach einen recht ganzheitlichen Überblick, der mir sicherlich im beruflichen Leben noch nützlich sein wird. Soweit die Beschreibung der Hochschule. Ich bin jetzt mal gespannt, inwieweit die Dozenten/der Dozent das umsetzten wird. 🙂

Denn dieses Fach erwartet uns erst in wenigen Wochen.


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Projekt-CSR: Unser Einsatz am Schloss

Diesen Freitag, dem 14.06, heißt es für alle Auszubildenden und dualen Studenten der BERA: Ab ins Schloss. Dort bleiben wir bis Samstag Abend um uns zu fühlen wie eine Prinzessin, mit leckerem Essen verwöhnt werden, in königlichen Gemächern entspannen, einen angenehmen Spaziergang durch das Feriendorf machen. Ach, was kann es Schöneres geben …

Schloss

Aber Moment mal  …, naja fast. Die Wirklichkeit sieht nicht exakt so aus: Natürlich werden wir uns nicht verwöhnen lassen, zumindest nicht ausschließlich. Hinter unserer Reise verbirgt sich nämlich ein anderer Hintergrund. Unter den Stichwörtern Renaturierung und Corporate Social Responsibility werden wir aktiv und uns auch handwerklich betätigen. Und zwar anders als letztes Jahr, in dem wir dem Kreis- Stadtjugendring in Heilbronn bei der Renovierung des Jugendzentrums geholfen haben.

Die Renaturierung

Ein Schlosspark ist immer etwas Schönes. Er dient dazu, sich in einer schönen Atmosphäre wohlzufühlen und auf andere Gedanken zu kommen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass dieser sowohl gepflegt, als auch begehbar ist. Natürlich ist der Park, der zum Schloss Hopferau gehört gepflegt, aber wir werden hier aktiv und geben dem Park noch den letzten Schliff. Was genau es wird, wissen wir noch nicht. Es hieß lediglich, dass „festes Schuhwerk (optimal sind Gummistiefel), ältere Kleidung sowie Handschuhe benötigt [werden]“. Ich ahne Schlimmes, schließlich befindet sich ein Biotop auf dem Grundstück …

Corporate Social Resposibility – unser Beitrag für die Kleinen

Natürlich erwartet uns nichts allzu Schlimmes, zumindest hoffe ich das. Was auf jeden Fall nicht schlimm, sondern eher schön wird, ist die Erweiterung des Spielplatzes im Schlosspark. Dort werden wir (von der BERA gesponserte) Spielgeräte aufbauen. Vermutlich werden wir aber noch professionelle Unterstützung bekommen. Wir wollen ja nicht, dass den Kindern anschließend etwas passiert. Zum Testen sind wir ja leider etwas zu groß. 😉

Das Rahmenprogramm

Geleitet wird das Programm von unserer Ausbildungsleiterin Ramona Letter und meinem Tutor Martin Reti. Und so wie ich die beiden kennen – haben sie einiges Unterhaltsames an Programm geplant. Zum einen erwartet uns ein Vortrag von Martin, zum anderen ein Gruppenspiel. Aber nähere Informationen werden unter Verschluss gehalten. Ich habe mal eine  Blitzumfrage unter den Teilnehmern gestartet. Was dabei rauskam, seht Ihr hier:

Umfrage:

1. Welche Erwartungen habt ihr an das Wochenende?

Primär drehen sich die Antworten der Befragten um Stichworte wie Spiel, Spaß, Spannung, Neues dazulernen, aktiv werden und sich untereinander besser kennenlernen. Auf jeden Fall sind alle positiv gestimmt und erwarten ein unterhaltsames Wochenende.

2. Viele Programmpunkte werden eine Überraschung. Findet ihr das gut, oder hättet ihr gerne mitgeplant?

Hier gibt es eigentlich nur zwei Auswahlmöglichkeiten und es war fast ausgeglichen. Fünf Personen hätten gerne mitgeplant. Gründe hierfür waren bessere Kleidungsauswahlmöglichkeiten (wir sind ja immerhin fast ausschließlich Frauen) und die Überraschungen, die manche nicht mögen und natürlich die Auswahl der Programmpunkte. Vier Personen fanden es gut, dass ohne sie geplant wurde. Hierfür waren die Gründe zum einen die Spannung, die aufrechterhalten wird und die Freude auf die Überraschungen. Diese Entwicklung fand ich ziemlich interessant. Vor allem diese Ausgeglichenheit. Na dann müssen die, die keine Überraschungen mögen, wohl einiges einstecken dieses Wochenende. Kopf hoch, ihr bekommt das bestimmt hin! 😉

Wenn dann ein Projekt 2014 ansteht, können wir ja anregen, selbst die Macht zu übernehmen und Ramona und Martin im Dunkeln sitzen zu lassen. 😉

3. Was haltet ihr von den Programmpunkten, über die ihr informiert wurdet? Was findet ihr besonders gut, was eher weniger?

Im Gegensatz zu den vorherigen Fragen gab es hier ziemlich große Unstimmigkeiten unter den „BERAstarters“. 😉 Wir hatten alles dabei. Viele freuen sich auf die Gruppenspiele, andere auf die Arbeit im Schlosspark, manche auf das Kammermusikduo (ach ja, das gibt es am Freitag auch noch 😉 ), wieder andere auf den Aufbau der Spielgeräte oder auf Martins Vortrag. Genauso wie es Vorlieben gibt, gibt es aber auch Programmpunkte, die nicht so favorisiert werden. Aber am wenigsten kam die lange An- und Abreise an. Was man nicht alles tun muss für ein Wochenende im Freien. 😉 Mein Fazit: Für alle was dabei.

4. Soziales Engagement oder auch Corporate Social Responsibility sind Begriffe, die für viele Unternehmen einen hohen Stellenwert einnehmen. Wie sieht es bei euch aus? Würdet ihr lieber am Freitag arbeiten oder freut ihr euch auf die zwei gemeinsamen Tage an der frischen Luft?

Ein positives Ergebnis kann ich hier verzeichnen. Die Meisten freuen sich auf das Wochenende opfern dafür auch mal einen Samstag. Vor allem das soziale Engagement motiviert die Befragten zur Teilnahme. Unternehmerische Sozialverantwortung finden alle wichtig. Und wenn sie dazu beitragen können, kommt das noch viel besser an. 😉 Lediglich eine Teilnehmerin gab an, dass sie die Idee an sich gut findet, aber ob sie das Wochenende besser findet, als arbeiten zu gehen, entscheidet sie erst danach. 😉

Und last but not least:

5. Freut ihr euch auf das Wochenende?

Trommelwirbel und Vorhang auf: Ich darf Ihnen stolz die letzten Antworten der Befragung präsentieren. Es ist …, meine Damen und Herren, ein Einstimmiges: Ja! Und nein, wir wurden weder bestochen noch habe ich dieses Ergebnis gefälscht. Da wären wir übrigens wieder beim Thema: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast … Es freuen sich wirklich alle auf das Wochenende, vor allem da es hieß, dass das Wetter auch schön werden soll. Na, wenn das nicht optimale Bedingungen sind? 😉

Mit diesem Ergebnis bekommen Ramona und Martin jetzt ganz schön Erwartungsdruck. Ob die sich da noch entspannen können?  Ein wirkliches Fazit ist hier ja nicht mehr notwendig, aber da dieses ja vor allem in der Hochschule gefordert wird, also meines:

Alle Befragten freuen sich auf das Wochenende und erhoffen sich viel Spaß, eine unterhaltsame Zeit und ein lustiges Wochenende. Im Vordergrund steht vor allem das Kennenlernen der anderen Azubis und dualen Studenten. Mit den Überraschungen kommen viele klar, einige nicht, aber auf jeden durchgesickerten Programmpunkt freut sich mindestens eine Person. Da würde ich mal ein Lob an die Organisatoren geben: bislang klingt das nach Punktlandung. 😉

Auf jeden Fall sind wir alle gespannt, was uns erwartet und ob das Wochenende unsere Erwartungen erfüllen kann. 😉

Wer sich nicht bis nächste Woche gedulden kann: Wir werden gleich am Wochenende auf unserer Facebookseite Bilder einstellen.

 

Treppenhaus