Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Moderne Hardware für eine moderne BERA!

Hallo zusammen,

Gino Gräter hier. Ich bin nun schon über ein halbes Jahr bei der BERA in der IT als Auszubildender zum Informatikkaufmann tätig. Während dieser Zeit habe ich schon eine Unmenge an neuen Dingen aus allen Bereichen der IT gelernt.
Heute möchte ich euch über unsere neue Hardware und deren Aufbau in den Niederlassungen erzählen.

Die Welt bewegt sich ständig weiter und wir sind – entsprechend unserer Philosophie – „up to date“ bzw. einen Schritt voraus. Eine moderne IT Infrastruktur bietet uns die Möglichkeit tägliche Arbeitsabläufe zu vereinfachen, effizienter zu gestalten oder zu beschleunigen. Ganz wichtig hierbei: sie muss aktuell und schnell sein.

Bei der BERA arbeiten wir cloudbasiert, d. h. jeder Mitarbeiter kann sich von jedem beliebigen Computer in die Cloud einloggen, hat dann Zugriff auf alle seine Dateien und kann so arbeiten, als wäre er an seinem Arbeitsplatz. Doch in Wahrheit verbindet sich der Mitarbeiter per Internetverbindung mit Terminal-Servern, auf denen er eine Sitzung mit einer Art „Virtuellem PC“ bekommt.
Einer der größten Vorteile des cloudbasierten Arbeitens ist, dass man am Arbeitsplatz keinen handelsüblichen PC mehr verwenden muss. Die einzigen zwei Voraussetzungen, um in der Cloud ungehindert und schnell arbeiten zu können, ist eine stabile Internetverbindung und ein Gerät, mit dem sich ein einfacher Webbrowser öffnen lässt. Das bedeutet, dass wir sogenannte Thin-Clients statt PCs einsetzen können.

Doch was sind denn diese Thin-Clients genau?
Es sind kleine Geräte, die nur mit den nötigsten Basiskomponenten ausgestattet sind. Sie sind dementsprechend deutlich günstiger als ein PC, haben dafür aber auch eine geringere Rechenleistung. Wir haben unsere alten Thin-Clients über die letzten Monate durch neuere, schnellere Modelle ersetzt. Die neuen Geräte ermöglichen unseren Kollegen ein angenehmeres und flüssigeres Arbeiten.

Thin-ClientsAber bei Hardware geht es nicht immer nur um die Geschwindigkeit! Die richtige Hardware kann auch eine große Rolle bei der Gesundheit unserer geschätzten Kollegen spielen. Wenn man stundenlang von dem Bildschirm sitzt, können nicht nur die Augen geschädigt werden, sondern bei falscher Sitzposition zusätzlich auch noch der Rücken. Deshalb ist die Ergonomie eines Bildschirms ein wichtiges Kaufkriterium bei der Anschaffung neuer Bildschirme.

Es wurde speziell darauf geachtet, dass unsere neuen Bildschirme höhenverstellbar und neigbar sind. Dadurch können sie individuell auf den Mitarbeiter angepasst werden, um eine angenehme und schonende Sitzposition zu ermöglichen.

Nachdem sich der Rücken nun freut, warten die Augen auf ihre Entspannung. Wichtig ist hierbei, dass der Bildschirm nicht flimmert, da dies auf Dauer nicht nur die Augen strapaziert, sondern auch zu Kopfschmerzen führen kann. Zudem ist ein eingebauter Blaulichtfilter eine echte Erleichterung für die Augen. Ihr werdet sicher alle schon mal nachts auf euer Smartphone oder Tablet geschaut haben und vom grellen, intensiven Licht geblendet worden sein. Der Blaulichtfilter sortiert einen gewissen Blauanteil des Monitors heraus. Dadurch wird das ausgestrahlte Licht wärmer und angenehmer für die Augen auch bei langem Sitzen vor dem Monitor.

Mitarbeiter mit Monitor KartonIhr seht also, dass man sich viele Gedanken bei der Anschaffung neuer Hardware machen muss, bevor man sie kauft. Dementsprechend verbringen wir auch viel Zeit mit der Recherche nach günstigen aber vor allem schneller, ergonomischer Hardware. Das ist uns mit den neuen Monitoren für die BERA Mitarbeiter gelungen.

Im Laufe der letzten Monate bin ich mit voll beladenem Auto zu fast allen Niederlassungen der BERA gefahren. Das sind insgesamt 9 Standorte, zwei davon auch weiter Weg im Allgäu und im Ruhrgebiet.Nachdem ich nach meiner Ankunft die neuen Bildschirme und Thin-Clients ausgeladen und in die Niederlassung gebracht hatte, ging es erst einmal ans Auspacken der Bildschirme.

An jedem Arbeitsplatz wurde die alte Hardware abgebaut und durch die neue Hardware ersetzt. Nachdem alles wieder steht, musste natürlich noch getestet werden, ob alles richtig funktioniert! In der IT nennt man diesen Prozess Rollout vom englischen ausrollen.
Als alles lief, war es an der Zeit die alte Hardware ins Auto zu laden und den Heimweg anzutreten.

Wieder in der Hauptverwaltung angekommen musste das Auto entladen werden. Die alte Hardware wird nun erst mal eingelagert. Hier seht ihr einen kleinen Teil der eingelagerten Monitore – es wurden schon einige an unsere Mitarbeiter bei der BERA verkauft!

Eingelagerte Monitore

Der ganze Prozess kann gut und gerne einen Arbeitstag pro Niederlassung dauern. Auch wenn die Verteilung und der Aufbau der Hardware viel Zeit in Anspruch genommen hat, hat es sich definitiv gelohnt. 😊

Ein besonderes Highlight: Alle Kollegen erhalten nicht nur einen, sondern sogar 2 neue Bildschirme für jeden Arbeitsplatz. Klar, manche Arbeitsplätze waren bereits so ausgestattet, aber nun sind es alle! So ist es für die Kollegen ein ganz anderes und viel angenehmeres Arbeiten! 😊

Neue Arbeitsplätze

Es war eine super Erfahrung in unsere verschiedenen Niederlassungen zu fahren und den Austausch der Hardware zu erledigen. Ich habe während meiner Besuche viele nette Kollegen endlich persönlich kennengelernt und konnte ihnen neben dem Aufbau der neuen Hardware auch bei anderen IT-Problemen behilflich sein und kleine Einblicke in ihr tägliches Geschäft erhalten.

Das war’s auch schon wieder von mir!
Ich hoffe, ihr habt etwas über die BERA und die Anschaffung von Hardware gelernt!

Euer Gino

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Mach dein Hobby zum Beruf!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Rodrigo Schneider und ich mache derzeit meine Ausbildung zum Informatikkaufmann bei der BERA GmbH in Schwäbisch Hall. Aktuell befinde ich mich im dritten und letzten Ausbildungsjahr.

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“

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Diesen Spruch oder einen ähnlichen hat wohl schon jeder gehört, es sind Sprüche, die zum Denken anregen. Ich bin der Meinung: „Wer sich traut, wird zwar selten reich, aber häufig glücklich“.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich oft mit den neuesten Technikprodukten, stelle Computersysteme zusammen und wirke bei Kaufentscheidungen unterstützend mit. Ebenfalls macht es mir Freude kleine Apps und Programme zu programmieren. Häufig wird meine Hilfe auch im Bekanntenkreis benötigt. Von kleineren Programminstallationen bis hin zum Aufbau eines kompletten Wasserkühlsystems war fast schon alles dabei. Der Plan, mein Hobby zum Beruf zu machen, entstand durch einen Bekannten. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt der Informationstechnik für mich ein reines Hobby. Erst durch folgende Worte war ich davon überzeugt mein Hobby zum Beruf zu machen:

„Mach dein Hobby zum Beruf, habe Mut, du wirst es nicht bereuen!“

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Dank dieser Worte habe ich mich bei der BERA GmbH beworben. Der Beruf Informatikkaufmann kam mir in dieser Situation sehr gelegen, da ich mein Hobby zusammen mit wirtschaftlichem Know-How in der Berufswelt verbinden konnte. Ebenfalls war es mir sehr wichtig meine Interessen und Kenntnisse weiterhin zu vertiefen, zum privaten als auch zum geschäftlichen Vorteil. Was gibt es denn besseres, als mit Spaß an einem Thema zu arbeiten, für das man sich sowieso interessiert? Ein netter Nebeneffekt, Vorkenntnisse helfen einem ungemein neue Dinge zu verstehen und anzuwenden. Das Gefühl die Arbeit als mühselig oder anstrengend zu empfinden entfällt. Natürlich gibt es Momente in denen man gerne alle Segel streichen würde, doch die positiven Momente und Empfindungen überwiegen deutlich. Die Leidenschaft und Motivation, welche man für sein eigenes Hobby aufbringt, helfen einem im Job auf jeden Fall weiter. Spaß und Motivation sind entscheidende Faktoren, sie fördern den Willen und lassen die Zeit wie im Nu verstreichen.

Es ist sehr belastend und demotivierend, wenn sich Angestellte auf der Arbeit quälen und keinen Spaß oder Sinn in ihren beruflichen Aufgaben sehen. Oft wiederspiegelt sich diese negative Einstellung auf die Arbeitsmoral sowie auf das Arbeitsergebnis. Deshalb versuchen viele den Absprung zu schaffen und ihr Hobby zum Beruf zu machen. Doch ist es oft nicht einfach Hobby und Beruf zu verbinden. Man sollte sich über seine eigenen Interessen im Klaren sein und realistische Verknüpfungen zwischen beiden Welten erstellen.

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Meiner Meinung nach gibt es aber auch Nachteile, wenn man sein Hobby zum Beruf machen möchte. Hobbys sind in der Regel entspannend und helfen einem das Gleichgewicht nach einem harten Arbeitstag wieder zu finden. Diese Entspannung könnte unter gewissen Umständen entfallen. Es besteht ebenfalls die Gefahr, dass man den Spaß am Hobby verliert, wenn man sich damit täglich acht oder mehr Stunden beschäftigt. Hobbys haben im Normalfall auch nichts mit Geld verdienen zu tun. Die Nachteile, das Hobby zum Beruf zu machen, werden oft unterschätzt und machen sich erst im Laufe der Zeit bemerkbar. Man sollte bei dieser Entscheidung vorsichtig sein. Es ist wichtig, dass man Dinge hat, die einfach nur Spaß machen und bei denen man abschalten kann. Ebenfalls sollte man den Spruch „Mach dein Hobby zum Beruf“ nicht einfach blind hinnehmen, sondern sich ganz genau überlegen, welche Konsequenzen im Nachhinein entstehen könnten.

Ich persönlich bin mit meiner Entscheidung und meiner Ausbildung sehr zufrieden und freue mich auf weitere spannende Aufgaben und Projekte.

Liebe Grüße, Rodrigo Schneider