Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Zurück nach Hause: das Marketing

Für wenige Wochen bin ich wieder im Marketing in Heilbronn, um meine Kollegen/innen zu unterstützen. Es steht einiges an über den Sommer an und da ist jede Unterstützung notwendig. Weil mein Bereich, das Social-Media-Marketing  auch ein Teil des Marketings ist, ist mein Einsatz dort natürlich gar nicht so abwegig.

Das Marketing ist eine echt interessante Abteilung. Und genau deswegen werde ich meinen Blogbeitrag dazu verwenden, das Marketing und meine Aufgaben dort näher vorzustellen.

Was ist Marketing eigentlich?

Normalerweise beginnt man hier mit einer Definition. Könnte ich ja auch, aber die Schwierigkeit ist, dass nicht mal Wikipedia eine einzige Definition hat. Es unterschiedet zwischen  aktivitätsorientierter Definition,  beziehungsorientierter Definition, führungsorientierter Definition und zu guter Letzt der integrativen Marketingdefinition. Das Gabler Wirtschaftslexikon beginnt mit dem Satz: „Der Grundgedanke des Marketings ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes“. Damit ist gemeint, dass das Marketing schaut, was der Markt möchte und das Unternehmen darauf einstellt. Welche Entwicklungen werden in Zukunft auf das Unternehmen  zukommen und wie muss das Unternehmen darauf reagieren? Eigentlich steuert das Marketing das Unternehmen.

Und die Realität

In der Realität ist es häufig so, dass das Marketing den Außenauftritt eines Unternehmens verantwortet: Plakate, Fernseh- und Werbespots, Anzeigen, Auftritte auf Messen, unternehmenseigene Veranstaltungen, Auftritte im Internet und so fort … Wie Ihr sicher merkt, ist das ziemlich umfangreich, weshalb das Marketing (je nach Größe des Unternehmens) in mehrere Abteilungen aufgegliedert ist. So gibt es die Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeits-Abteilung, die Eventplanung und natürlich auch … das Social-Media Marketing.

Und rein ins Vergnügen

Für mich ist der Aufenthalt in Heilbronn mal wieder eine Möglichkeit, andere Sachen kennenzulernen und eigene Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel bei den Veranstaltungen:
Bevor die großen Veranstaltungen beginnen,  wie unsere BusinessForen oder das arbeitsmarkt forum muss einiges an Vorarbeit geleistet werden. Ganz nach dem Spruch „Kleinvieh macht auch Mist“, ist es nämlich tatsächlich so, dass die Veranstaltung an sich die wenigste Mühe bereitet. Es ist viel mehr die Vorbereitung mit all ihren schönen Seiten  wie Gestalten, Drucken und Verschicken der Einladung, Auswahl von Redner(n) und Veranstaltungsort … und ihre nicht ganz so schönen Seiten. damit wären wir bei der Adressqualifizierung 😉

Neben der Unterstützung der  Kollegen habe ich auch eigene Aufgaben bekommen. Ich bin jetzt so was wie die Rezeptionistin oder Manager of Registration Affairs. Oh, auf Englisch klingt das wirklich toll! Ich kümmere mich um die Anmeldungen. Nicht umsonst heißt es bei Stellenbewerbungen meist „Gute Anwenderkenntnisse in MS Office“. Excel ist geradezu immer noch der Standard für alle Verwaltungsaufgaben. Geradezu unkaputtbar. Aber stellt Euch darauf ein, dass Ihr in Tabellenform träumt.  😉

Ansonsten helfe ich bei den To-Do-Listen, telefoniere und bespreche mich mit dem Rest vom Team um die weiteren Vorgehensweisen und Entwicklungen zu besprechen. Wir sammeln Ideen und arbeiten gemeinsam Ideen aus. Vor allem das Telefonieren  bereitete mir am Anfang ziemliche Schwierigkeiten. Einen Tisch zu reservieren, funktioniert ja noch, einen Catering-Service zu bestellen geht gerade noch. Aber mit den Rednern telefonieren? „Kann ich da nicht lieber eine E-Mail schreiben?“ Frage ich mich da des Öfteren, aber  meistens zwinge ich mich dann doch, den Hörer in die Hand zu nehmen oder eher das Handy – für ein eigenes Telefon fehlt nämlich der Anschluss. 😉

Unser größter Supporter und fleißiger Helfer - Life

Unser größter Supporter und fleißiger Helfer – Life

Abschließen möchte ich aber mit dem Hinweis, dass auch wenn es so schön und toll klingt (was es auch meistens ist), es auch Zeiten gibt, in denen keine Veranstaltungen geplant werden müssen. Dann erwarten einen, wie in jeder Abteilung auch, Aufgaben die nicht so spannend sind oder nicht so viel Spaß machen. Also nicht wundern, wenn es mal nicht so viel Spaß macht. 😉


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Das Praktikum und ein tierischer Geselle

Tja, und dann war es auch schon so weit. Der 1. September war gekommen und mein Vorpraktikum im Marketing in Heilbronn begann …

Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich aufgeregt. Ich wusste weder, was mich alles erwarten würde, noch wie mein Tag dort wohl aussehen wird. Ich hatte mich im Voraus zwar über das Unternehmen informiert, aber da ich zuvor kaum Erfahrungen im Marketing gesammelt hatte und sich ein Tag in der Schule dann doch ziemlich von einem Arbeitstag unterscheidet, war ich gespannt darauf, was alles auf mich zukommen würde. Vor allem aber auch, wie ich mich dabei so anstelle. 🙂

Kurz vor acht Uhr stand ich auch schon vor dem Gebäude inmitten der Innenstadt. Die BERA in Heilbronn besteht zum einen aus der Niederlassung, die sich um unser Kerngeschäft, die Vermittlung von Mitarbeitern an Unternehmen, kümmert. Zum anderen aus dem Marketing-Team, welches ich dann auch in den nächsten Minuten kennenlernen durfte. Schon am ersten Tag gab es eine große Überraschung. Als ich dem Marketing-Team vorgestellt wurde, erwarteten mich nicht nur Zweibeiner (alias Menschen), sondern auch ein Vierbeiner. Tja, da lag doch tatsächlich in  der Ecke des Büros von Frau Kern ein Dobermann als Bürohund. Sein Name: „Life“ – wie passend, da die BERA mit „… mehr vom Leben“ wirbt. Ob damit der Hund gemeint ist? Muss mal nachfragen … 😉

Schon in meinen ersten paar Tagen lernte ich viel über die BERA und über die Aufgaben des Marketings. Ich fand heraus, dass das Marketing viel mehr macht, als Anzeigen zu schalten und eine Homepage zu gestalten. Werbegeschenke, Pressearbeit und die Teilnahme an Wettbewerben gehören zum Aufgabenspektrum – und  Veranstaltungen. Die Planung, Organisation und  Betreuung von verschiedenen Veranstaltungen nimmt großen Raum ein: Da gibt es After Work Partys für die Mitarbeiter, BusinessForen für die Kunden und sogar ein Hausbauprojekt. Über das werde ich sicher auch noch das ein oder andere Mal schreiben. Im Mai steht nämlich wieder eins an – in Äthiopien.

Ich war von Anfang voll dabei: suchte nach Werbegeschenken, plante an einer BERA After-Work-Party mit, füllte die Homepage mit neuen Informationen, suchte im Internet nach verschiedenen Adressverzeichnissen, in denen die BERA noch nicht vertreten war und noch einiges mehr. Das meiste hat echt Spaß gemacht und, ganz ehrlich, eine Party zu planen, ist echt eine coole Aufgabe! Nicht so gut gefallen hat mir die Suche nach geeigneten Kugelschreibern für unser Schloss. (Ihr könnt euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, auf was man bei einem Kugelschreiber achten muss.)  Ja, noch so eine Überraschung, die BERA hat ein eigenes Schloss in der Nähe vom Schloss Neuschwanstein. In der Nähe! Nicht, dass es nachher heißt: Neuschwanstein gehört der BERA. Das gehört dann doch zu Bayern. 🙂 Die Sommerfeier und die Weihnachtsfeier haben wir auf dem Schloss zu Hopferau – so heißt unser Schloss – gefeiert, aber dazu ein anderes Mal.

Die Zeit in Heilbronn hat mir echt gut gefallen und ein Zimmer mit unserem Pressesprecher Herrn Rieck zu teilen, war eine echt witzige Sache. Ihr müsst euch vorstellen, dass wir uns den ganzen Tag gegenüber saßen und da die Tische nicht allzu breit sind, kann es vorkommen, dass man am Ende eines Tages mit leicht bläulichen Schienbeinen nach Hause geht. 🙂 Aber nach 2 Wochen hatten wir uns dann auf eine Strategie geeinigt, um unseren Beinen aus dem Weg zu gehen.

Mein Fazit für das Marketing in Heilbronn. Nette Kollegen, fast nur interessante Aufgaben und eine sehr große Hilfsbereitschaft. 🙂

P.S.: Jobrotation ist bei uns ganz wichtig. Es bedeutet, dass jeder Auszubildende verschiedene Geschäftsstellen und Niederlassungen kennen lernt. So besucht auch jeder das Marketing und seine Mitarbeiter (inklusive unseren Ansprechpartner für alle tierischen Angelegenheiten – Life)  in Heilbronn. 😉 Viel Spaß dabei!

Nächste Woche erzähle ich von der Kick-Off Veranstaltung der BERA und wie ich meinen Mentor Martin Reti kennengelernt habe und was er, als Social Media Manager, eigentlich so macht…