Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Ein Kommentar

Zurück im Arbeitsalltag

„[…] Gerade noch warst du ein Stück der Ewigkeit [nun] schon Vergangenheit. Es ist vorbei, es ist vorbei […]“, fällt mir doch da ganz spontan zu meinem vierten Theoriesemester ein. Ich vermute aber nicht, dass Rosenstolz mit diesem Lied meine überstandenen Prüfungen gemeint hat, aber gut. Kleinigkeit, immerhin lässt es sich gut übertragen.;) Meine Prüfungszeit ist vorbei und ja, ich bin dann doch ziemlich froh darüber. „Wie lief‘s denn?“, wurde ich schon mehrfach gefragt, aber das kann man nie so genau beantworten. Schlecht lief‘s nicht, aber ich persönlich warte erst einmal die Ergebnisse ab. Die interpretiere ich dann 😉

Aber nun zurück von der Vergangenheit in die Zukunft: Seit nunmehr zwei Tagen hat mein Praxissemester begonnen und mich erwartet eine Phase, die siebeneinhalb Monate andauern soll. Warum diese so lange ist und nicht den gewöhnlichen drei Monaten entspricht, ist ziemlich einfach nachzuvollziehen: In diesen mehr als sieben Monaten sollen wir die Chance haben, auch eigene Projekte zu übernehmen, mehr Erfahrung zu sammeln und auch andere Geschäftsbereiche kennenzulernen. Mich erwartet dieses Semester zum Beispiel die Lohn- und Finanzbuchhaltung in Schwäbisch Hall.

Ganz neu wird die Abteilung für mich nicht (sitze ja in Schwäbisch Hall im Zimmer gegenüber), aber die Aufgaben werden fremd sein. Vielleicht werde ich auch hier mein Gelerntes umsetzen können. Immerhin will ich mich ja nicht umsonst die letzten Semester durch Fächer wie Finanzbuchhaltung und Kosten- und Leistungsrechnung gequält haben. 😉 Aber ich vermute, Praxis und Theorie werden doch ein wenig unterschiedlich sein.

Siebeneinhalb Monate. Das ist ganz schön lang. Um ehrlich zu sein, habe ich bisher noch nie so lange an einem Stück gearbeitet. Einige von euch werden jetzt bestimmt schmunzeln, aber für jeden ist es irgendwann das erste Mal. So eben für mich diesen Sommer über. Anfangen hat es übrigens sehr gut. Gestern habe ich das vertraute Gefühl meines Bürostuhls in Schwäbisch Hall genossen. Und ich habe den Weg ins Büro noch gefunden – nachdem ich ungefähr acht Monaten weg war. 😉 Sogar die Kolleginnen konnten sich noch an mich erinnern und empfingen mich mit einem freudigen Hallo. Als ich dann den Computer hochgefahren hatte, fühlte es sich schon wieder vertraut an. Ich werte das als gutes Zeichen.

We can do it!

Auf in die nächste Praxisphase.

Bild: pixabay.de; Nemo

Dass mir schon vom ersten Tag an nicht langweilig werden sollte, merkte ich, als ich mich an mein E-Mail Postfach machte. Zwischen den E-Mails aus dem Marketing-Verteiler mit den ganzen anstehenden Veranstaltungen und dem Verteiler der Hauptverwaltung, fand ich einige E-Mails, die mit „Welcome Back“ begannen und mit „Hier einige Aufgaben“ endeten.

Aber ich fand‘s super, welch ein Start ins Arbeitsleben. 😉 Gestern konnte ich sogar meinem „Fachbereich“ dem Social-Media-Marketing nachgehen und gleich einiges auf der Facebook- und Xing- Seite der BERA veröffentlichen. Ich war sehr zufrieden mit meinem ersten Tag. Ein schönes Gefühl, wenn man gebraucht wird und was Sinnvolles für das Unternehmen leisten kann.
Heute ging es für mich dann gleich weiter nach Heilbronn ins Marketing. Aber anders als im Januar, nur auf einen eintägigen Kurzbesuch. Eine große Marketingbesprechung stand an. Mit dieser Besprechung konnte ich sogar zwei „Fliegen mit einer Klappe schlagen“. Zum einen wurde ich gleich mal über die nächsten Veranstaltungen und Themen informiert und zum anderen erfuhr ich, was für Aufgaben mich wohl in den nächsten Wochen erwarten würden.
Gerade sitze ich im „Chefzimmer“ der Niederlassung Heilbronn und schreibe, Überraschung, an meinem Blogbeitrag. Dieses Mal ohne Stress und Hektik wie in den Wochen zuvor. Ganz angenehm. Aber auch heute Nachmittag stehen einige Projekte an, wie z.B. die Überprüfung einer Adressliste oder die Suche nach Statistiken. Tja, Marketing besteht halt nicht nur aus Flyer erstellen und Feste besuchen. 😉

http://pixabay.com/de/hinweis-hinweisschild-wegweiser-64057/


Ein Kommentar

Melde mich zurück aus der Lern-„Unterwelt“

Die Prüfungsphase läuft auf Hochtouren  oder, um genauer zu sein, sie beginnt in weniger als einem Tag, sprich morgen. Die Erste zu bewältigende Hürde ist VWL mit Makroökonomie und Geldpolitik.

Euer Leserreflex erwartet jetzt wahrscheinlich einen Aufschrei meinerseits. „So viel Stoff in zwei Semestern, alles furchtbar schwer etc.“ (Wie man es eingentlich von Studenten erwarten würde.) Doch dieses Mal ist alles anders…

Ich finde es nämlich interessant zu wissen, wie unsere Wirtschaft so funktioniert, wie es sein kann, dass Staaten pleitegehen und wie die Europäische Zentralbank versucht, dies zu verhindern. Zudem finde ich es spannend zu sehen, wie eine Veränderung der Staatsausgaben Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt hat und was der Unterschied zwischen dem BIP (Bruttoinlandsprodukt) und dem BSP (Bruttosozialprodukt) ist. Gut – ich würde jetzt nicht so weit gehen, VWL-Lernen als Spaß zu bezeichnen, aber schlimm ist was anderes . Wenn das mal nicht optimale Bedingungen für morgen sind … 🙂

Für VWL habe ich zwei ziemlich eigenwillige Lernmethoden angewandt:

Nummer Eins: „Das papierne Riesengehirn“

Zu Beginn fasse ich den Stoff auf einem College-Blog zusammen. Weil die (neo-)klassische Theorie und die keynesianische Theorie (das sind zwei unterschiedliche Ansätze, die Volkswirtschaft zu verstehen) danach aber immer noch böhmische Dörfer für mich waren, habe ich mir eine riesige Mind-Map aufgezeichnet. Der komplette Stoff auf einer A3- und zwei A4-Seiten. Ich suche derzeit einen Verlag, der das Standardwerk auflegt 😉

VWL

Nummer Zwei: „Der Frontwechsel“

Bei der Geldpolitik war das wieder etwas anderes. Die besteht zum größten Teil nur aus trockener Theorie ohne Praxisübungen. Dort habe ich mir eigene Klausurfragen ausgedacht. Damit schlüpfe ich aus meiner Haut und betrachte den Stoff nochmal von der anderen Seite. Mit dieser Lerntechnik  lerne ich den Stoff  besser als beim x-ten Durchschauen. 😉

Nummer Drei: „Geteiltes Leid“

Auch Vögel treten ihre Kontinentalreisen im Schwarm an. In meine Fall also: Ich habe mich ziemlich oft mit anderen Lernenden zusammengesetzt. Das kann einen Kommilitonin sein oder eine Freundin, die sich gerade auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Die dabei entstehende Lernstimmugn wirkt ansteckend und motivierend.

Was habe ich gelernt?

Am Meisten habe ich mich mit dem Skript beschäftigt, das wir von unserem Dozenten erhalten haben. Das ist ziemlich übersichtlich und zusätzlich mit einigen Übungen bestückt. Außerdem habe ich mir eine kleine Bücherherde aus unserer Bibliothek zugelegt. Manche waren gut, manche eher nicht. 🙂 Welche Bücher am Besten passen, müsst Ihr selber ausprobieren. Aber damit ihr bei der Auswahl schon mal ein wenig Zeit einsparen könnt, ein Tipp: Bücher wie „VWL für Anfänger“ bringen nur etwas für den Überblick – nicht aber fürs eigentliche Lernen. Wenn ihr einen Begriff nicht versteht, ist es ganz wichtig, nachzuschlagen, was sich dahinter verbirgt. Falls ihr dann direkt in der Bibliothek seid, nutzt am besten das Stichwortverzeichnis der themenspezifischen Bücher – oder nutzt das Internet ;-). Wikipedia hilft zur Not auch als erste Anlaufstelle, aber mit dem Gabler Wirtschafslexikon fahrt Ihr besser.

Wo habe ich gelernt?

Gelernt habe ich vor allem zu Hause. Durch Ostern bekam ich aber zumindest örtliche Abwechslung: Omas Küche, Opas Arbeitszimmer. Wenn ich ungestört bin, lerne ich am besten – möglichst mit einem Knopf im Ohr. Alternativen sind die Hochschule oder die Bibliothek gute Lernorte. Der Vorteil: die wilden Lernfeinde Kühlschrank und Fernseher sind in einer anderen Galaxis.

Wann habe ich gelernt?

Je nachdem, wie viel Zeit ich hatte, war ich jeden Tag zwischen zwei und acht Stunden lernaktiv. Bei mir klappt das am besten zwischen 8 und 12 Uhr morgens und zwischen 18 und 22 Uhr abends. Nachmittags – naja, vergessen wir das. Insbesondere nicht nach dem Mittagessen 😉

Jetzt aber genug geschrieben. Die nächste Lerneinheit steht an. Und damit verabschiede ich mich jetzt für die nächsten zwei Wochen. Bis nach den Prüfungen. Drückt mir die Daumen  😉

Lernen

Bild: pixabay.com; geralt


Der Countdown beginnt…

“It’s the final countdown
We’re leaving together
The final countdown
We’ll all miss her so
It’s the final countdown (final countdown)
Oh, it’s the final countdown.”

Nein, der wirkliche Countdown steht mir ja erst in über einem Jahr bevor, aber der Countdown für meine nächsten Prüfungen steht bereits an. In genau zwei Wochen werde ich um die Uhrzeit bereits meine Makroökonomie-Prüfung hinter mir haben. Aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun …

Präsentation und Vorträge

In den zwei Wochen vor den Prüfungen haben wir noch zwei Präsentationen zu absolvieren. Die erste hat einen klasse Titel: „Hauptversammlung der AG“. Wer regelmäßig mitliest, ahnt es schon: Es ist die Abschlusspräsentation unseres Planspiels. Showdown ist am Montag. Und das bedeutet dann: Planspiel – es war schön mit uns.

Wird ja auch langsam Zeit!

Aber apropos Planspiel: die letzte Präsentation (Zwischenpräsentation), von der ich euch am 27.02.2013 erzählt hatte, lief gut und auch den Test bewältigte ich mit einer richtig guten Note. Mann, habe ich mich da gefreut – das könnt ihr mir glauben. 😉

Ich schrieb von zwei Präsentationen, stimmt´s? Countdown Nummer zwei läuft für die Präsentation im Profilfach Personalmanagement. Bis Freitag müssen wir einen Vortrag ausarbeiten, der sich mit dem Thema Personalentwicklung befasst. Dazu wurde unser Kurs in verschiedene Gruppen eingeteilt, die sich mit der Personalentwicklung für verschiedene Arbeitnehmer-Gruppen beschäftigen: Fach- und Führungskräfte, Auszubildende, Vertriebspersonal usw.

Kürzlich hat die GGS hier am Campus übrigens eines Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Personalentwicklung bzw. Weiterbildung Unternehmen richtig gut tut, weil die Mitarbeiter dadurch eine viel stärkere Beziehung zum Unternehmen bekommen. Das Thema ist also nicht unwichtig.

Wir haben die Auszubildenden abbekommen. Das ist eine Welt, von der wir glücklicherweise nicht so weit entfernt sind. Wir müssen nun passende Fort- und Weiterbildungskurse für Auszubildende suchen und bewerten. Kriterien dafür sind Budget und Kosten, Institut/Trainer, Zeitraum, Inhalte, Methoden und Evaluierung. Ich bin im Team mit Rebecca, Vanessa und Verena und wir haben uns für die Personalentwicklung der Auszubildenden einiges überlegt … 😉

Aber psst – unsere Ergebnisse sind noch top secret. Der Vortrag ist ja erst am Freitag.

Ostern und Prüfungen

Ostereier

Bild: pixelio.de/ Petra Bork

Versteckte Eier suchen, die Feiertage mit der Familie verbringen und tolle Geschenke erhalten – ach, war das früher eine schöne Zeit. Dieses Jahr wird es leider nicht mehr: „Suche die Eier, die der Osterhase versteckt hat“ heißen, sondern wohl eher „Finde die Paragrafen“, „Zeichne das Schaubild des Geldmarktes der neoklassischen Theorie“ oder „Nennen Sie den Unterschied zwischen der Null- und der Alternativhypothese“.  Sagt Euch nichts? Mir schon – aber eben noch nicht genug 😉

Ostern wird prickelnd. Meine alte Freundin, die Makroökonomie (3. und 4. Semester) wird mich beehren. Eingeladen haben sich auch noch das DL-Controlling, die Marktforschung und die Unternehmensorganisation. Meine alten Bekannten Personalentwicklung und Recht (3. und 4. Semester) kommen ebenfalls  auf einen Sprung vorbei. Hach, da werden wir in unserer gemeinsamen Vergangenheit schwelgen 😉 und uns herzlich über den Geldmarkt austauschen. Zum Glück sind die Gäste genügsam. Meine Kakaovorräte werden nicht dramatisch abschmelzen. Achso: Ostereier suche ich übrigens schon länger nicht mehr, aber vielleicht könnte ich daraus ein neues Lernsystem machen: den Lernstoff auf Eier schreiben bzw. zeichnen und dann auf die Suche gehen 😉

Ein Highlight bleibt aber: das gute Essen im Familienkreis. Und darauf freue ich mich wirklich.


Das Lern-ABC – Studium in 26 Buchstaben

Part 1

Kennt Ihr das? Ihr liegt gerade im Bett und wollt einfach nur einschlafen, um fit für den morgigen Tag zu sein und in eurem Kopf schwirren tausende Gedanken? Was muss ich morgen alles zu den Vorlesungen mitnehmen? Was muss ich morgen zusätzlich noch erledigen? Und so weiter… Ich vermute mal, dass jedem diese Situation bekannt ist. So erging es mir gestern Nacht. Aber dieses eine Mal war ich froh darüber; denn mir kam die Idee für den nächsten Beitrag …

KerstinBild: http://blog.carat-hotel.de/?attachment_id=261

 

Das Lern-ABC – Studium in 26 Buchstaben

Warum nicht mal etwas wirklich Originelles? Etwas, das ich zuvor noch nicht geschrieben hatte. Das Ergebnis: 26 mehr oder weniger ernst gemeinte Fakten rund ums Studium und Lernen/Prüfungsvorbereitungen. Los geht’s …

A wie Auswendiglernen: Wie auch in der Schule ist es auch hier so, dass man in einigen Fächern viel auswendig lernen muss. Wer damit Probleme hat, orientiert sich am „W“2. 😉

B wie Bücher: Bücher sind normalerweise eine sehr nützliche Sache. Sie helfen uns Zusammenhänge besser zu verstehen und unser Wissen zu erweitern. Aber Vorsicht: nicht alle Bücher haben zu bestimmten Themen die gleiche Ansicht. -> nicht verwirren lassen!

C wie Chaos: Warte mal: Welche Fächer schreiben wir nochmal alles? Das Skript steht doch in Moodle1, oder? Wie, wir schreiben in 1.02? Und warum sitzen wir nochmal bei den Konsumgüterhändlern? Während des Studiums begegnet uns schon die ein oder andere chaotische Situation. Was dann zu tun ist? Einfach mal ganz „G“ bleiben…

D wie Durchhaltevermögen: Und das ist, wie bei allem, das man anfängt ziemlich wichtig. Nicht nur, dass man Durchhaltevermögen beim Studium im allgemeinen zeigt, sondern auch während der Prüfungsphase. Bei über 10 Prüfungen (wie wir sie letztes Semester hatten) kann es schon mal sein, dass man beginnt, stark an sich zu zweifeln. Nicht aufgeben – Durchhalten!!

E wie Ehrgeiz: Ein Studium ist immer mit Ehrgeiz verbunden. Ein duales Studium erst recht. Hier muss und kann man beweisen, wie stark der Wille und damit der Ehrgeiz ist. – „Ran an den Speck!“

F wie Fleiß: Bücher lesen, Skripte durcharbeiten, Aufgaben lösen … das klingt schon alles ziemlich anstrengend. Auch hier gilt: „Ohne Fleiß kein Preis“ – und schon gar nicht den Bachelor. 😉

G wie Gelassenheit: Ganz nach dem Motto „Take it easy“ oder „just relax“ sollte die Stimmung vor den Prüfungen sein. Was bringt es schon, sich wahnsinnig nervös zu machen? Und lasst euch schon gar nicht von euren hyperventilierenden Kommilitoninnen anstecken! Konzentriert euch auf das, was ihr gelernt habt und dann kann schon nichts schief gehen. Und wenn doch: Einfach nach vorne sehen und das nächste Mal mehr dafür arbeiten (siehe „F“).

H wie Hoffnung: Hoffnung – dein bester Freund. Wir Studenten hoffen auf vieles. Eine einfache Prüfung, eine nicht ganz so strenge Korrektur und auf viele Punkte. Würden wir das nicht machen – wären wir hoffnungslos verloren. 😉

I wie Interessant: Marketing, Personalmanagement, Consulting …, das sind schon ziemlich interessante Fächer. Es sind auch die Fächer, die einem beim Lernen meistens leichter fallen. Leider gibt es ja für jeden auch uninteressante Themen. Bei mir wäre das z.B. Kosten- und Leistungsrechnung, Buchhaltung und Controlling – über die wir ebenfalls eine Prüfung schreiben. Wie ich mich auf die Fächer vorbereite? Ich fange mit ihnen an und „belohne“ mich anschließend mit einem, nach meinem Empfinden, schönerem Fach.

J wie jagen: Wir jagen, aber nein, nicht irgendwelchen Tieren nach, sondern nach guten Noten. Es bedarf einer langen Vorbereitung, eines sich hinziehenden Abwartens und dann lediglich eines Schusses (der dann allerdings ungefähr 60  bis max. 180 Minuten dauert). Dann ist auch schon wieder alles vorbei … – zumindest für den Tag. 😉

K wie Kopieren: Martha, hast du die Kopierkarte? Oh, ja. In unserem Kurs wird viel kopiert. Fehlende Unterlagen, noch nicht ausgedruckte Skripte oder die Aufschriebe der Nebensitzerin. Mein Tipp: sucht euch dann wenigstens jemanden aus,  dessen Schrift Ihr auch lesen könnt. 😉

L wie Langeweile: Lernen kann ganz schön langweilig sein. Da wird plötzlich alles andere interessanter. Man hört oft von neu entdeckten künstlerischen Fähigkeiten während der Prüfungszeit oder von ungeahnten Backkünsten und die Zimmer sind meist auch immer so schön aufgeräumt… Ich versuche der aufkommenden Langeweile immer so entgegenzukommen, dass ich nach etwa zwei Stunden das Fach wechsle. Das bringt zumindest manchmal eine angenehme Abwechslung und eine bessere Konzentration. Aber auch „S“2 ist ein probates Mittel gegen das „L“.

M wie Mind-Map: Ja, ja die gute alte Mind-Map. Jedem ist die Aufzählung mithilfe von Strichen und Pfeilen vermutlich bekannt, aber ich habe sie wieder für mich entdeckt. Es bietet eine gute Möglichkeit,  das Fach mal zusammenzufassen um überhaupt einen Überblick zu erhalten und die Zusammenhänge zu verstehen. Ich arbeite damit besonders gerne bei Makroökonomie – damit ich mal die Unterschiede der neoklassischen und der keynesianischen Theorie herausfiltern kann.

Die nächsten Buchstaben folgen dann nächste Woche. 😉

1: Unser Intranet in der Hochschule
2: Die Buchstaben kommen nächste Woche. 😉


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Stell dir vor, du bist Manager…

Vor zwei Wochen hatte ich ja bereits angekündigt, dass ich über unser nächstes Projekt an der Hochschule berichten werden. Jetzt ist es so weit:

Los gehts – unsere Arbeitsmittel

„Stell dir vor du bist Manager …“, so oder so ähnlich klangen die einleitenden Worte unseres Dozenten, der uns mit dem Planspiel betreuen sollte. Das Planspiel, das vorwiegend für Manager und Ingenieure ausgelegt ist, wird auch in vielen anderen Hochschulen durchgeführt. Ziel ist es, Verständnis für Management-Entscheidungen zu bekommen und „JETZT die Fehler zu machen, nicht später“, so zumindest der Dozent. 😉

Das Planspiel teilt eine Gruppe in vier Untergruppen – mit jeweils vier oder fünf Personen. Diese vier oder fünf Personen stellen die Geschäftsleitung eines Unternehmens dar. Sie sind für alle Bereiche wie Marketing, Vertrieb, Entwicklung und Personal und so weiter verantwortlich. Das Ziel ist es, unser Produkt zu verkaufen und damit so viel Gewinn wie möglich zu erzielen. Klingt ja simpel, denkt Ihr Euch. Ist es auch. Es gibt aber ein Problem: die anderen drei Gruppen/Unternehmen. Sie repräsentieren die Konkurrenz. Und bieten das gleiche Produkt an.

Gespielt werden acht Perioden. Acht Mal entscheiden wir über den Preis des Produktes, die Anzahl und Produktivität der Maschinen, die Anzahl und den Weiterbildungsgrad der Mitarbeiter, den Ökologie- und Umweltfaktor, die Ausgaben für Marketingaktivitäten und, und, und … Gewonnen hat am Ende das Unternehmen mit dem höchsten Aktienkurs. Habe ich was vergessen? Ahja,  genau, über die Höhe der Dividende muss ebenfalls entschieden werden.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die erste Periode die schwierigste des ganzen Spieles ist. Hier geht es um grundsätzliche Entscheidungen. Welche Strategie wende ich an? Die wichtigsten Strategien sind hierbei die Premium- oder auch Höchstpreisstrategie und die Tiefpreisstrategie. Ihr kennt sie bestimmt alle. Bei uns hießen sie: Sei Porsche oder Dacia.

Die „Porsche“-Strategie: hochwertige Produkte zu einem hohen Preis. Die „Dacia“-Strategie: weniger hochwertige Produkte zu einem niedrigen Preis. Also Qualität gegen Geld. Natürlich gibt es auch Strategien zwischen den beiden extremen, aber die sind, wie unser Marketing-Dozent einst meinte, meist nicht so erfolgreich. Sie können kein USP vorweisen, also kein überzeugendes Argument, es zu kaufen. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, keine Frage.

Mittlerweile haben wir die 2. Periode abgeschlossen. Welche Strategie wir gewählt haben, verrate ich nicht. Nicht, dass die Konkurrenz  unseren bestimmt erfolgswirksamen und überaus hervorragenden Plan kopiert. 😉 Das wäre natürlich ziemlich doof. Und jetzt wisst Ihr auch, warum Firmengeheimnisse gehütet werden müssen

Neben den eigentlichen Perioden, müssen wir noch zusätzliche Aufgaben erledigen. Z.B. Unternehmens- und Produktnamen festlegen, einen Flyer gestalten und unsere Strategie schriftlich festlegen. Und genau das, sollte ich dann jetzt machen…

Bis nächste Woche 😉


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„Ne du, wir haben in 1.02…“

Und da waren wir wieder. Punkt 8.15 Uhr. Unser Kurs. Alle auf einen Schlag. „Réunion“ sozusagen – nach drei langen Monaten.

Mittlerweile sitzen wir schon den dritten Tag in der Hochschule. Resümee der Praxisphase: „Mann, war die schnell rum“. Die Zeit in der Niederlassung der BERA in Heilbronn und im Marketing verging wie im Fluge.

Große Überraschungen vor dem Start in die Theorie gab es nicht: Der Stundenplan hat dramatische Ähnlichkeit mit dem letzten Semester; die meisten Dozenten sind bekannt und auch der hochgeschätzte Samstagsunterricht meldet sich zurück. Eine positive Entwicklung aber muss ich als Chronistin vermerken: Wir haben einige Tage vor den Prüfungen nachmittags frei. Aber davon sind wir noch 63 Tage oder etwa 1510 Stunden entfernt. 😉

4. Semester also. Das Grundstudium ist beendet, das Hauptstudium beginnt. Der Unterschied? Während das Grundstudium normalerweise alle Fächer beinhaltet, legt man im Hauptstudium mehr Schwerpunkte. Ein gutes Beispiel ist der Studiengang meiner Schwester „Audiovisuelle Medien“: Während das Grundstudium Vorlesungen zu Themen Informatik, Elektronik, Mediengeschichte und, und, und enthält, kann sie sich ab nun auf bestimmte Fächer konzentrieren. So fallen dann bei ihr beispielsweise Elektronik und Informatik weg. Ich glaube, darauf freut sie sich riesig. 😉
Wir hingegen lassen nun Fächer wie Marketing, Informationsmanagement  und Rechenwesen hinter uns und dürfen uns mit VWL, SBWL, Dienstleistungsmanagement und Unternehmensorganisation beschäftigen. Zusatzfächer stellen nur noch unsere Profilfächer da. Aber die haben wir ja schon im 1. Semester gewählt. Weiß noch jemand, welche Profilfächer  ich gewählt hatte? 😉

Und so sieht mein Stundenplan in dieser Woche aus:

Montag:   8.15 – 12.15 Uhr: Frei                                                     13.00 – 17.00 Uhr: Englisch
Dienstag: 8.15 – 12.15 Uhr: Betriebl. Personalarbeit                13.00 – 17.00 Uhr: Projekt-Vorarbeit
Mittwoch: 8.15 – 12.15 Uhr: Empirische Sozialforschung       13.00 – 17.00 Uhr: Projekt-Vorarbeit
Donnerstag: 8.15 – 12.15 Uhr: Projekt-Vorarbeit                      13.00 – 17.00 Uhr: Projekt-Vorarbeit
Freitag: 8.15 – 12.15 Personalmanagement                                13.00 – 17.00 Uhr: Personalmanagement

Allein viermal taucht hier das Wort „Projekt-Vorarbeit“ auf. Wie auch schon in den vergangenen Semestern kümmern wir uns in der Theoriephase um ein Projekt. Und das nicht zu knapp. Die Ziele sind klar: Wir sollen zu selbstständigen Teamworkern herangezogen werden ;-). Weiteres positives Moment: Die Theoriephase ist also nicht so theoretisch, wie man meinen könnte ;-).

Letztes Semester hatten wir uns mit neuen Strategien für die Werkstatt für Behinderte in Nürnberg befasst. Dieses Semester geht es um ein „EDV-gestütztes Projekt“ – wenn ich darüber mehr weiß, erzähl ich Euch, was sich dahinter verbirgt – falls es nicht wieder streng geheim ist ;-).

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stundenplan.PNG&filetimestamp=20061103180216

Das waren Zeiten.. 😉

Jacqueline Kögel


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„Und wo gehen wir jetzt feiern???“

von Jacqueline Koegel

Heute gibt’s mal einen Blogbeitrag von mir, damit sich Kerstin voll auf ihre letzten Klausuren konzentrieren kann. Genau wie sie, studiere ich an der DHBW Dienstleistungsmanagement und arbeite in den Praxisphasen im Marketing der BERA, allerdings wie auch Tom schon seit zwei Jahren.

Vor etwa 5 Wochen habe ich die letzten Klausuren des 4. Semesters hinter mich gebracht (jippieh!) und genieße es gerade ausgiebig, beim sinnlosen Fernsehen mal kein schlechtes Gewissen zu haben! Was das bedeutet, kann wohl jeder DH-Student nachvollziehen, vor allem wenn er gerade wie Kerstin aufs Ende der Theoriephase zusteuert…

Vor jedem Semester nehme ich mir vor, dass ich diesmal zeitig anfange, den Stoff aus den Vorlesungen zu wiederholen, dass ich mir von stressigen Praxisprojekten nicht die Laune verderben lasse und dass ich einfach mal das Studentenleben richtig genieße. Aber irgendwie kommt immer was dazwischen, zum Beispiel der Vorlesungsplan.

Manchmal denk ich an meine Schulzeit, als ich überzeugt war, dass Schule doof und anstrengend ist, als 2 Klausuren in einer Woche das oberste Stresslevel waren und Hausaufgaben nach der Mittagsschule unzumutbar. Ich denke, das ging euch bestimmt nicht anders. Da fragt man sich doch, wie man dann draufkommt ein duales Studium anzufangen. Denn wenn man Leuten erzählt, dass man ein BA-Studium macht (DHBW sagt ja kaum jemandem was), bekommt man immer wieder ein ehrfürchtiges „oh!“ zurück. Muss man also Angst vor einem Studium an der DHBW haben?

Von den 12 Wochen, die eine Theoriephase bei uns hat, sind immer die letzten beiden Klausurwochen. Dabei wird der Stoff aus allen Vorlesungen abgefragt. In diesem Semester waren es insgesamt 12 Teilklausuren, davon konnten wir drei schon zwischen den Vorlesungen schreiben, aber dann standen uns immer noch 9 bevor.

Anders als früher in der Schule kommt man kaum vor halb sechs abends nach Hause. Dann hat man zwar keine Hausaufgaben, aber irgendetwas ist doch immer zu tun. Ich könnte jetzt behaupten, ich geh dann nochmal den Stoff durch oder les etwas nach – stimmt aber nicht, zumindest nicht freiwillig 🙂 ! Meistens hat man aber doch für irgendein Projekt zu recherchieren, eine Präsentation zu erstellen oder einen Vortrag vorzubereiten. Und ab und zu schafft man es dann sogar noch, sich mit Freunden und Kommilitonen zu verabreden – und das fällt definitiv auch unter die Pflichten eines Studenten!:) Aber je weiter es dann auf die Klausuren zugeht, desto deutlicher wird das dumpfe schlechte Gewissen. Anfangs bemerkt man es nur beim Blick auf den Semesterplan, wie die Vorlesungen vorbeigehen und die Ordner mit den Skripten immer voller werden. Aber dann kommen die ersten Fragen: „Hast du schon angefangen VWL zu lernen? Ich kapier das überhaupt nicht!“ oder „Hast du schon ABWL zusammengefasst? Das ist total viel!“. Bei manchen Mitstudenten kommt dann noch der Zusatz: „Kann ich das von dir kopieren?“

Spätestens jetzt kommt bei mir der Zeitpunkt, wo ich meinen Status bei Skype von „Online“ auf „Beschäftigt“ ändere, um in Ruhe am PC arbeiten zu können, Telefonate abbreche mit dem Satz „Du, ich bin grad mitten im Lernen, aber in 2 (oder 3 oder 4…) Wochen bin ich wieder dabei!“ und neue Textmarker oder Tipp-Ex kaufen gehe. Und wie bereits erwähnt, traue ich mich dann nicht mehr abends vor dem Fernseher zu chillen ohne zumindest Karteikarten zu schreiben. Und dann kommt die Zeit, in der ich zum Panikhasen mutiere und die Kommilitoninnen mit Fragen überschütte, damit ich bloß nichts vergesse zu lernen!

Manch anderer kann diese Panikphase elegant überspringen und schreibt dann am Abend vorher über Facebook oder WhatsApp, wie lange die Klausur morgen geht und welcher Stoff denn jetzt eigentlich drankommt. Respekt! 🙂 Allerdings schaff ich es auch meistens in der letzten Nacht 8 Stunden lang zu schlafen und bestaune dann den Kaffee- und RedBull-Konsum am Klausurtag 🙂

Am Morgen der Klausuren sind die meisten Studenten dann schon eine Stunde vor Beginn in der Aula der Hochschule versammelt. Es werden komplizierte Themen noch einmal durchgesprochen, wobei jeder etwas anderes weiß und gelernt hat, oder hochkonzentriert noch einmal wichtige Stichworte auswendig gelernt. Wenn dann die Klausurenaufsicht ins Gebäude kommt ist die Spannung am Maximum. Die Prozedur um die letzten Minuten ist für uns schon zur Routine geworden: Taschen auf die Ablagetische platzieren – Handy ausschalten – Trinken, Essen, alle möglichen Stifte und Ersatzstifte und den Studentenausweis nehmen – Platz suchen und warten, bis auch die letzten Kommilitonen eingetrudelt sind. Und dann… ist auch schon alles vorbei. Denn in der Klausur lässt sich nichts mehr ändern, man ist dem Schicksal (oder der Gnade der Dozenten) ausgeliefert. Zwar kann man sich noch über die Aufgaben ärgern oder darüber, dass man sich manche Sachen doch besser nochmal angeschaut hätte. Oder auch nicht.

Denn leider fragt man sich nur allzu oft, warum man überhaupt so viel gelernt hat, warum man die Vor- und Nachteile aller Druckverfahren in- und auswendig weiß oder alle Kanäle des Transmissionsmechanismus der Geldpolitik aufmalen kann, wenn das keinen interessiert. Oder warum die Höchstens-3-Stunden-intensiv-Lerner nach der Klausur ein besseres Gefühl haben als der Panikhase. Um diese und andere Fragen zu beantworten, ist es oft ratsam, sich nach einer anstrengenden Klausur mit den Mitstudenten zusammenzusetzen und alles noch einmal zu besprechen. Bei einer Weinschorle im Biergarten etwa 🙂

Zusammengefasst lässt sich sagen: Wir haben diese Aktion schon vier Mal durchgemacht – und überlebt! Klar, manchmal ist es auch echt stressig und es gibt Tage, die man gerne einfach überspringen würde. Wenn man zwar für jedes Projekt theoretisch ausreichend Zeit zur Verfügung hat, die Dozenten aber leider nicht beachten, dass im gleichen Zeitraum noch 5 andere Projekte anstehen und man dann die Arbeit von 3 Wochen an einem Wochenende erledigen muss. Aber das schönste Gefühl ist dann doch, wenn am letzten Tag der 12 Wochen Theoriephase alles vorbei ist und man nur noch eines wissen will: „Und wo gehen wir jetzt feiern???“.

Jacqueline Kögel

Thomas Lehmann


Ein Kommentar

Einmal BERA „Bootcamp“ bitte. ;)

Hallo, mein Name ist Thomas Lehmann (kurz Tom) und ich bin frischgebackene 23 Jahre jung. Nach Dagmar, Isabelle und Sergej bin ich nun der nächste, der euch einen Gastbeitrag serviert. Zum Einstieg gibt es noch paar Kleinigkeiten zu meiner Person. Mittlerweile bin ich nun schon knappe zwei Jahre bei der BERA, gestartet bin ich als Praktikant, in der damals noch kleinen Niederlassung in Eisenach. Innerhalb dieses Praktikums, welches für ein halbes Jahr angesetzt war, fiel die Entscheidung ein duales Studium zu absolvieren. Tja, das ganze ist nun fast 4 Semester her. Wie doch die Zeit vergeht *hach*.

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Beitrages, befinde ich mich auf einer Terrasse in Heilbronn Böckingen und habe den ersten Tag in der Personalberatung (kurz PB) in der Heilbronner Innenstadt hinter mir. Wie Kerstin schon einmal schrieb, durchläuft jeder Azubi und Student mehrere Abteilungen. Wie eben erwähnt ist bei mir gerade die PB dran. Wenn ich nicht gerade in der PB bin oder in der Hochschule mein Unwesen treibe, wohne und lebe ich zum Großteil des Jahres in Schwäbisch Hall und arbeite im Bereich Qualitätsmanagement in unserer Hauptverwaltung.

Das soll´s jetzt erst mal gewesen sein….

Naja jedenfalls zu meiner Person, versteht sich ;). Aber jetzt mal zu ein paar schönen und lustigen Themen die der/die ein oder andere Blogverfasser/in auch mit mir erlebt hat. Spontan fallen mir da gleich die Weihnachtsfeiern/Sommerfeste, Business Etikette-Seminare und ein Ausflug in die schwäbische Alb ein. Besonders meine erste Weihnachtsfeier mit den ganzen Kollegen war etwas Besonderes. Denn als einer der Thüringer ist man häufig etwas abseits vom Rest und kennt viele nur vom Foto oder „mal vom Telefonieren“… Was zur Freude noch hinzu kam war, dass die ganze Feier im Europapark statt fand. Auch im Winter machen die ganzen Achterbahnen Spaß :). Quasi im Anschluss (Anfang Februar) gab es dann auch den mehrtägigen Ausflug in die Schwäbische Alb mit den ganzen Auszubildenden.

Hier war angesagt, sich näher kennenzulernen und natürlich auch Teambuilding. Ich fand diese paar Tage richtig klasse. Vorher wurden natürlich Horrorszenarien á la „Bootcamp“ ausgemalt, aber dahingehend hat noch viel gefehlt. Wieder nicht lange hin, war auch schon das Sommerfest angesagt, im Schloss der BERA. Auch das war wieder etwas Neues, denn das Schloss hatten bis dahin nur die wenigsten gesehen. Rundgänge durch und um das Schloss, leckeres Abendessen, fast perfektes Wetter, gute Laune und Wanderungen rundeten auch diese Festlichkeit ab. Die Zeit vergeht relativ fix als DHBW Student. So war es auch an der Zeit für die Weihnachtsfeier.

Was soll man da noch groß zu schreiben? Es war wieder eine tolle Feier im Schloss mit Kollegen die man selten sieht. Was mir besonders an unseren Feiern und Ausflügen gefällt, ist, dass es sich nicht um eine Abendveranstaltung handelt sondern um richtige Tagesfeiern über zwei bis drei Tage. Natürlich geht auf der einen Seite meist ein Wochenende dafür drauf, aber das ist mir allemal lieber, als eine 08/15 Fete abends nach der Arbeit. Da hat man sich nicht mal richtig begrüßt und schon ist der Abend rum. Eine Kommilitonin meinte treffend zu mir: „Euch wird ja richtig was geboten und nicht nur so ein ödes Abendessen.“ Recht hat sie. Denn sind wir mal ehrlich, bei welcher Weihnachtsfeier hat man die Möglichkeit sich Schloss Neuschwanstein oder Schloss Hohenschwangau anzuschauen? Ich lasse hier mal ein paar Leerzeichen für euch, in denen ihr es selbst für euch eintragen könnt: ……. 😛

Also ihr seht es gibt nicht nur Studium und Praxis oder Berufsschule und Geschäft bei der BERA, sondern auch Veranstaltungen und Feste, die die Kollegen noch enger zusammenschweißen ;). In diesem Sinne, wer gerne noch die offenen Leerzeichen füllen möchte, sollte mal mit dem Gedanken spielen…. Ihr kennt den Rest 😉

Vielen Dank fürs Lesen und ich wünsche Kerstin, Verena und Sergej noch viel Erfolg bei ihren Prüfungen :).

Gruß Tom

Thomas Lehmann