Azubis und duale Studenten bloggen


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BERAstarters – die neue Generation

Am ersten Oktober beginnt der neue Jahrgang an der seit Juli eigenständigen Dualen Hochschule Heilbronn. Drei der zukünftigen Studenten kommen von der BERA. Svenja Aller, Kerstin Adam und Fabio Schumacher sind die neuen BERAstarters und lernen aktuell ihren zukünftigen Aufgabenbereich kennen. Wie sie zur BERA gekommen sind, was sie erwarten und worauf sie sich am Meisten freuen in einem kleinen Interview:

Studenten_14

Wie seid ihr auf die BERA aufmerksam geworden?

Svenja A.: Durch meinen Papa, der kannte BERA und meinen Berufswunsch.
Kerstin: Durch die Homepage der DHBW.
Fabio S.: Über Facebook durch die IHK Bildungsmesse.

Wo werdet ihr eure Praxisphasen verbringen?

Svenja A.: In den Niederlassungen Schwäbisch Hall und Crailsheim.
Kerstin A.: Im Marketing in Heilbronn.
Fabio S.: In der Niederlassung Heilbronn in der Personalabteilung.

Welche Erwartungen habt ihr an die Hochschule?

Svenja A.: Das alles gut strukturiert ist.
Kerstin A.: Das wir die Theorie so vermittelt bekommen, dass man diese nachher in der Praxis anwenden kann.
Fabio S.: Ich erhoffe mir eine gute Zeit in der Hochschule mit netten Klassenkameraden. 🙂

Welche Erwartungen habt ihr an die Praxisphasen?

Svenja A.: Eine gute Einarbeitung :).
Kerstin A.: Abwechslungsreiche Aufgaben, Einblicke in verschiedene Abteilungen.
Fabio S.: Ich hoffe dass ich weiterhin so viel Verantwortung übernehmen darf, wie ich es schon in den bisherigen 3 Wochen im Unternehmen tun durfte. Außerdem wäre es toll wenn ich nach ein paar Monaten Erfahrung  im Unternehmen selbst Bewerbungsgespräche führen dürfte und somit den Job eines Personalmanagers miterleben könnte.

Worauf freut ihr euch am Meisten?

Svenja A.: Wenn ich einen ganzen Ablauf alleine erledigen kann.
Kerstin A.: Am Ende zu wissen, warum man 3 Jahre lang Vollgas gegeben hat.
Fabio S.: Auf die interessante Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.

Was macht euch am Meisten nervös

Svenja A.: Das Telefon.
Kerstin A.: Die Bachelorarbeit.
Fabio S.: Definitiv die Prüfungsphasen.

Wie war euer Einstieg?

Svenja A.: Super. Das Team in Schwäbisch Hall hat mich  freundlich aufgenommen.
Kerstin A.: Sehr gut. Zum einen durfte ich viele Aufgaben schon selbstständig übernehmen und zum anderen waren diese Aufgaben immer sehr abwechslungsreich. Außerdem sind die Kollegen sehr angenehm.
Fabio S.: Er war super! Ich durfte sehr schnell schon viel Verantwortung übernehmen und war bei mehreren interessanten Arbeitsplatzbesichtigungen dabei! Zudem durfte ich bei Bewerbungsgesprächen dabei sein und lernte schon viele Vorgänge im L1.

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Action bei und mit der BERA – Teil 1 – Stimme Firmenlauf 14

War das eine Woche! Zwischen dem 31.7 und dem 02.08 war ich gefühlt ständig unterwegs. Diejenigen von euch, die die BERA-Facebookseite besucht haben, wissen bestimmt, von was ich rede. Für alle anderen und die, die etwas mehr wissen wollen, folgt jetzt Teil 1 des ausführlichen Berichts über die „Action bei und mit der BERA“. Nächste Woche berichte ich dann vom Erlebnistag der Auszubildenden. 🙂 – und das alles mitten im Bachelor-Arbeits-Stress…

Stimme Firmenlauf 2014: Wir waren dabei!

Am 31.07 hieß es für mich zum dritten Mal: „5.., 4…, 3…, 2…, 1…, und Goooo“. Mit einer Gruppe von elf  anderen motivierten Läufern und Läuferinnen der BERA nahm ich am sechsten Stimme Firmenlauf in Heilbronn teil.

IMG_2970Und es hat sich wieder einmal gelohnt. 🙂 Aber dazu gleich mehr. Zu Beginn war ich gar nicht für den Lauf eingeplant, sondern stand nur auf der Ersatzliste. Aber wie das auch immer so ist, fällt kurzfristig immer mindestens eine Person aus und so stand ich eine Woche vor dem Lauf in der offiziellen Startzwölf. 😉

 

Die Vorbereitung

Die organisatorische Vorbereitung begann für mich schon einige Wochen eher. Zu Beginn mussten erst einmal die Läufer gefunden werden. Aber das war noch recht einfach. Bereits wenige Stunden nach der der Einladung zum Lauf hatten wir schon zwei Teams zusammen und fokussierten schon ein drittes Läuferteam. Und so kam es dann auch. Viele der Angemeldeten hatten bereits in den vergangenen Jahren Erfahrung beim Stimme Firmenlauf sammeln können. Für einige Wenige war es aber das erste Mal und sie waren schon Wochen vorher merklich aufgeregt. 😉 Nach der Anmeldung mussten dann die T-Shirts bestellt und bedruckt werden, damit wir auch als BERA-Team an den Start gehen und als solches erkannt werden konnten. Nach dem Managen von Ausfällen und neuen Läufern folgte dann nur noch das Informieren der Beteiligten über den Start, Treffunkt, Lauf, Parkplätze und die Erinnerung, früh genug los zu fahren.

Nun kommen wir aber zu meiner persönlichen Laufvorbereitung: Dass man bei sieben Tagen Vorbereitung nicht viel, aber immerhin etwas trainieren kann, fand ich dann auch heraus. Jeden zweiten Tag hieß es für mich dann: ab in die Turnschuhe. 😉 Aber eines kann ich in diesem Fall mit großer Gewissheit sagen: Pausen, gerade Sportpausen bei besonderen Projekten – in meinem Fall die Bachelorarbeit – helfen, statt zu schaden! Statt meine Zeit beim Joggen zu „verplempern“ schaffte ich es, die Gliederung immer ein Stück weiterzuentwickeln. Während des Laufens hörte ich nämlich keine Musik, sondern setzte mich gedanklich mit der Bachelorarbeit auseinander. Mit freiem Kopf an der frischen Luft lässt es sich viel besser nachdenken!

Ihr kennt bestimmt auch das Gefühl, wenn man aus dem Raum raustritt und noch ein bisschen darüber nachdenkt oder gar nicht daran zu denken versucht, Euch die Idee kommt, oder?  Wann ist es bei euch schon einmal passiert? Ich erinnere mich gerade an einen meiner Kollegen, der auf dem Weg zur Kaffeemaschine regelmäßig die Erleuchtung kam.

Auf jeden Fall konnte ich mit meiner Vorbereitung für den Lauf zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die tatsächliche Laufzeit war für mich somit weniger wichtig und ich wusste auch bis dorthin nicht, welche Zeit ich wohl erreichen könnte. 😉

Der Lauf

Und am 31.07 ging es dann um 18:00 Uhr Richtung Frankenstadion Heilbronn. Während Jacqueline Kögel und ich entspannt dorthin liefen, kamen uns schon fleißige Jogger entgegen. Wir sahen uns beide an und dachten wohl das Gleiche: „Ich habe doch die 5,1 Kilometer vor mir. Warum sollte ich jetzt schon anfangen?“. Na klar, es hat bestimmt seine Vorteile. Die Muskeln sind dann schon warm, man läuft besser und so weiter. Wir waren aber eher noch damit beschäftigt, auf unsere Mitläufer, die von weiter weg anreisen mussten, zu warten und ihnen die Startnummern zu geben, die ich noch am frühen Nachmittag abgeholt hatte. Genau drei Minuten vor dem Start waren die BERA-Teams bereit und der Lauf konnte beginnen.

Nr. 4

Und war auch recht schnell wieder vorbei. 🙂 Dieses Jahr fiel mir das Laufen leichter und es machte sogar echt Spaß. Aber ich war dennoch froh, als ich im Ziel ankam. 😉 Das ganze Team traf sich dann wieder beim Getränkestand und wir besprachen ausführlich unsere Erlebnisse. Zum Glück gab es bei uns keine Verletzten und auch sonst ging es allen wieder recht gut nach den ersten Getränken.

IMG_3087Wir entspannten erst einmal und rätselten über unsere Laufzeiten, bevor das Gruppenfoto geschossen wurde. Ganz schön gemein so nach dem Lauf ;).

Anschließend ließen wir den Abend noch mit Wurst, Pommes und Brötchen ausklingen. Ist nicht gerade die Sportlermahlzeit, aber wir trainieren ja nicht auf einen Marathon. 🙂

Fazit: Schön war‘s 🙂

Hier noch einige Bilder:


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Mein rechter, rechter Platz ist frei – das erwartet den Azubi in der Niederlassung Hohenlohe

Seitenwechsel – das gibt’s nicht nur im Fußball, sondern auch bei uns im Blog. Diese und nächste Woche sind nicht die Auszubildenden gefragt, sondern die Niederlassungen. Sowohl die Niederlassung Hohenlohe (diese Woche), als auch die Niederlassung Schwäbisch Hall (nächste Woche) bilden ab Oktober 2014 neue Auszubildende aus und nun an der Reihe, sich vorzustellen.

Wir sind das Team …

Hohenlohe, bestehend aus Peter Thissen (nicht auf dem Bild), Julia Spannagel (1.v.l), Katrin Kircher (2.v.r), Katharina Burkhardt (1.v.r) und der sich gerade im Sabbatical befindenden Beatrice John .

HOH_02

Was wir täglich tun … 

Unsere täglichen Aufgaben sind vielfältig. Wir bearbeiten eingehende Bewerbungen, führen Vorstellungsgespräche und managen anschließend das weitere Vorgehen. Wenn wir die Bewerber einstellen, gilt es natürlich, für sie da zu sein. Wir begleiten sie nicht nur zu ihrem ersten Arbeitseinsatz, wir sorgen auch dafür, dass sie sich wohl fühlen und geben ihnen das Gefühl, auch in schwierigen Situationen mit uns reden zu können.

Aber natürlich ist nicht nur die Mitarbeiterseite für uns sehr wichtig, sondern auch die Kunden und Interessenten. Auch zu ihnen halten wir sehr guten Kontakt, besprechen mit ihnen neue Anfragen und die aktuellen Einsätze  und schicken Ihnen auch initiativ  potentielle Profile von Bewerbern zu.

Zuletzt gibt es noch das Stellenanzeigenmanagement. Hier bezieht sich das Recruiting-Team auf Anfragen von Kunden und auf die Recherche der Personalmanager die im Vertrieb tätig sind. Es werden Stellenanzeigen auf der Homepage der Agentur für Arbeit, auf der BERA-Homepage, Meine Stadt etc. geschaltet um möglichst viele geeignete Kandidaten zu finden.

Was der Auszubildende bei uns lernt …

Die Aufgaben der Auszubildenden bei uns in der Niederlassung sind sehr vielfältig. Beispielsweise werden sie mit der Stammdatenpflege und –verwaltung vertraut gemacht. Das ist das wichtigste Instrument unserer täglichen Arbeit. Dort werden alle Informationen zu Bewerbern, Mitarbeitern und Kunden eingetragen.

Zusätzlich liegt noch ein großer Teil der täglichen Arbeit bei der Unterstützung im Recruiting und Vertrieb. Das heißt, dass man auch mal mit den Kollegen vom Team mit zu Unternehmen zur Arbeitsplatzbesichtigung fahren darf und bei den Bewerbungsgesprächen dabei sein kann.

Was wir von dem Azubi wollen …

Uns ist das vorausschauende Denken sehr wichtig. Die Azubis sollten auch mal über den Tellerrand hinaus blicken können und sich auch für die Aufgaben begeistern. Denn nur wer begeistert ist, kann auch andere begeistern.

Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit werden bei uns natürlich auch ganz groß geschrieben. Schließlich wollen wir exzellenten Service bieten!

Eine Sache, die wir total toll finden

Bringt eine Person auch selbst mal neue Ideen ein und begeistert uns mit seinen Gedanken – das finden wir spitze.

Eine Sache, die wir ungern sehen …

Ist der Azubi wiederholt unpünktlich oder unzuverlässig, spricht uns das natürlich nicht sehr an. Weil wir auch im Team arbeiten, ist es für uns besonders wichtig, dass wir ein neues Teammitglied finden und keinen Einzelkämpfer. Ein Azubi, der teamfähig, verantwortungsbewusst und ehrgeizig ist,  finden wir natürlich um einiges besser.

In der Mittagspause …

Unsere Mittagspausen verbringen wir recht unterschiedlich. In der Niederlassung haben wir eine eigene Küche in der wir mittags auch mal gemeinsam kochen können oder zumindest das mitgebrachte Essen aufwärmen können. Bei schönem Wetter machen wir aber auch mal ein Picknick im Hofgarten oder bummeln gemeinsam in der Stadt.

Was man über unsere Stadt wissen sollte…

Die Niederlassung Hohenlohe befindet sich im schönen Städtchen Öhringen. Es bietet neben der schönen Altstadt mit Hofgarten auch tolle Veranstaltungen wie einen Weihnachtsmarkt, Pferdemarkt und ein Weindorf. Gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es selbstverständlich auch und die Autobahn ist schnell erreicht. 



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Willkommen im Jahr 2014

Es ist mal wieder so weit. Ein neuer Grund für einen neuen Start, neue Hoffnung, neue Vorsätze ein neuer Grund, alles besser zu machen als im alten Jahr. Willkommen im Jahr 2014. Das Jahr, das noch blutjung ist und noch einiges mit uns vorhat.

silvesterBild: http://www.hdwallpapersinn.com/happy-new-year-pics.html

2013 – Eine abgeschlossene Geschichte

Aber erst einmal noch etwas zum alten Jahr:

Das letzte Jahr konnte ich ganz entspannt abschließen. Meine Projektarbeit, von der ich euch noch im letzten Jahr berichtet hatte, ist abgegeben, und die Projekte, die wir von der Hochschule erhalten hatten, konnten wir bereits abschließen oder werden in naher Zukunft abgeschlossen. Unerledigte Aufgaben mussten somit kaum ins neue Jahr hinüber genommen und ich erwartete freudig, nervös, unsicher, aufgeregt und gespannt das neue Jahr. Denn auch mich sollte  2014 einiges erwarten…

Das Jahr meines Bachelors

2014 ist das Jahr, an dem ich mit mein duales Studium abschließen werde. Wahnsinn, oder? Schon bald sind die drei Jahre vorbei und ich werde sowohl meinen Bachelor als auch viel Berufserfahrung in der Tasche haben. Auf dieses Ereignis freue ich mich nun schon, aber etwas Arbeit ist es noch bis dahin.

Arbeiten im Jahr 2014                                        

Im nächsten Jahr erwarten mich noch einige spannende Projekte im Marketing in Heilbronn. Ich werde das Team bei seinem Arbeitsalltag unterstützen und auch an besonderen Projekten mitarbeiten. Ich freue mich auf spannende Aufgaben und die Erfolgserlebnisse, die ich auch in den letzten Monaten erleben werde und bislang erleben durfte. Wie z.B. als die Veranstaltungen erfolgreich verliefen, wir die 500- Fans-Marke in Facebook überschritten (Das nächste Ziel ist die 555-Fans-Marke ;)), dass ich bald meinen 100.  Blogbeitrag schreiben darf und dass ich ganz viel Neues lernen durfte und auch weiter lernen darf. Welche Aufgaben mich in den nächsten Monaten erwarten, werde ich dann im Februar erfahren, wenn ich wieder im Büro sitze. 😉

Die letzten Monate an der Hochschule

Aktuell bin ich ja im Theorieteil des 5. Semesters. Man könnte es auch als das „Ruhe vor dem großen Sturm“-Semester bezeichnen. Mit dem Sturm ist nämlich das 6. Semester gemeint, in dem wir nicht nur die ganzen Prüfungen schreiben, sondern auch unsere mündliche Prüfung ablegen müssen. Die mündliche Prüfung wird, soweit ich informiert bin, aus Fragen zu dem Inhalt der letzten drei Studienjahre bestehen und die Vorstellung unseres Bachelorthemas beinhalten. Denn die eigentliche Bachelor-Arbeit erwartet uns in der Praxisphase des 6. Semesters. Dann haben wir drei Monate Zeit, unsere 60 bis 80 Seiten zu schreiben. Das wird auf jeden Fall ziemlich stressig, aber ich freue mich dann auch darauf, wenn alles abgeschlossen ist und ich dann spätestens im November 2014 mein Zeugnis in der Hand halten kann. 😉

Ich wünsche Euch allen auch ein tolles neues Jahr, viel Erfolg bei Euren Projekten, viel Spaß im Alltagsleben und immer wieder neuen Mut, Sachen anzupacken!

Prosit – auf das neue Jahr!

WeihnachtenBild: pixabay.com/ Open Clips


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Ein Wochenende auf dem Schloss – unsere Weihnachtsfeier

„Ich wünsche Ihnen ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Uns wünsche ich ein schönes neues gemeinsames Jahr, auf dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen“

Das letzte Wochenende verbrachten die Mitarbeiter der BERA aus den verschiedenen Niederlassungen und der Hauptverwaltung im Schloss zu Hopferau. Unsere Weihnachtsfeier stand an und Herr Rath ließ es sich nicht nehmen, uns alle ins Schloss einzuladen.

Bereits vor zwei Jahren hatten wir unsere Weihnachtsfeier in unserem Schloss gefeiert und umso mehr freute ich mich auf das Wochenende und nicht nur die Gesichter der Kollegen und Kolleginnen, mit denen man für gewöhnlich nur telefoniert, kennenzulernen, sondern auch die Kollegen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, wieder zu treffen.

Über unser Schloss zu Hopferau hatte ich ja schon bereits mehrmals berichtet. Für mich war es das dritte Mal im Allgäu. Einmal auf der Weihnachtsfeier vor zwei Jahren und natürlich bei unserem Azubi-Projekt dieses Jahr (Teil 1; Teil 2)Aber nun zurück zu unserem Wochenende:

Schloss

Eine Busfahrt die ist lustig …

Damit wir nicht alle mit den Autos fahren mussten und die Umwelt schonten, fuhren die Meisten gemeinsam mit dem Bus. Los ging‘s in Heilbronn, dann durch Schwäbisch Hall und Crailsheim.  Je später es wurde, desto mehr Personen stiegen zu. Die Stimmung war super. Es wurde erzählt, diskutiert, gesungen und getanzt. Nachdem der Busfahrer dann auch die falsche Strecke gewählt hatte, mussten noch zwischenzeitlich die Schneeketten herausgeholt werden. Wir befanden uns ja schließlich im Allgäu und auch wenn es hier nicht danach aussieht – es gibt tatsächlich schon Schnee dieses Jahr. 😉 Zurück fuhren wir dann natürlich auch mit dem Bus – nur dann war es etwas ruhiger und viele verbrachten die Stunden mit schlafen. 😉

Essen und Schlafen – der Freitagabend

Nach der doch etwas anstrengenden Fahrt stürzten wir nach der Ankunft am Schloss direkt auf das tolle Buffet, das für uns hergerichtet wurde. Man erzählte sich viel und die neuen Kollegen stellten sich vor. Nachdem sich dann beinahe alle mal ausgetauscht hatten, ging es ins Bett. 😉 Einige konnten im Schloss übernachten, die Anderen wurden mit dem Bus in einen nahe gelegenen Gasthof gebracht. Ich teilte mir ein Zimmer mit Laura Buscemi aus der Hauptverwaltung – Natürlich konnten wir schon vor Abreise entscheiden, mit wem wir uns ein Zimmer teilen möchten. Es lagen sogar ein Bademantel und Badeschuhe auf unserem Bett. Am nächsten Morgen gab es dann die Bademantel-Party. 😉 Aber an dem Tag  waren wir einfach zu müde. 😉

Schloss, Kabarett und Kutschenfahrt – der erlebnisreiche Samstag

1. Teil

Laura und ich hatten uns darauf geeinigt, erst um 8.30 Uhr aufzustehen, um dann um 9.00 Uhr frühstücken zu gehen. Während wir also noch selig schliefen, hatten unsere lieben Kollegen doch nichts Besseres zu tun, als um kurz nach 8.00 Uhr gegen unsere Tür zu hämmern und laut „Frühstück“ zu schreien! Hierbei einen lieben Gruß an meine Marketingkolleginnen. 😉 Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie begeistert wir waren. ;D

2. Teil: Käserei

Das Frühstück war richtig toll. Egal ob warme Croissants, Brötchen, Brot, Eier oder Müsli. Es war alles da, das man von einem Frühstück erwarten würde. Nach dem guten Frühstück gab es dann einen Ausflug in eine örtliche Käserei. Dort wurden wir aufgeklärt über die Herstellung von Käse, vor allem Emmentaler und Bergkäse. Klasse für die, die Käse mögen. Es gab auch wenige Personen, die sich nach Eintritt in das Gebäude doch für einen Spaziergang entschieden. Ich möchte hier auch kurz anmerken, dass der Geruch mich beinahe auch rückwärts wieder aus der Türe herauswarf. 😉

Ich als wenig Käseesser war anfangs auch etwas überfordert. Extrem war aber vor allem die Salzlauge, in der der Käse reifen muss. Das wurde nicht wesentlich besser, als die Dame, die die Führung leitete, erzählSalzlaugete, dass die Flüssigkeit seit dem Bestehen der Käserei noch nicht gewechselt wurde. Und das war schon über 120 Jahre her.

Der Hintergrund sei der, dass die ganzen Bakterien, die den Käse am Rand härten lassen, eine entsprechende Lebensform brauchen. Die ist in einer solchen Lauge eben am besten.

Nach einer kleinen Kostprobe wurde am Ende viel Käse gekauft. Entweder als Mitbringsel für Zuhause oder zum selber essen. 😉 Bei der Probe hat auch mir – zumindest der milde Emmentaler  – echt gut geschmeckt. Um einiges besser als der klassische Studentenkäse aus den Discountern.

3. Teil: Mittagessen und Schloss

Vor dem Mittagessen beschäftigten wir uns noch mit dem nächsten Jahr. Während eines Workshops machten wir uns Gedanken zu den Zielen 2014. Kurz und knapp präsentiert und weiter ging‘s mit dem Mittagessen.

Weil das Abendessen ein 4-Gänge Menü werden sollte, gab es zu Mittag lediglich Vesper. Suppe, Brötchen, Brote, Fleischkäse und sonstiger Brotaufschnitt. Und wir waren immer noch echt gut im Zeitplan. „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“, würde jetzt Hannibal sagen. Denn pünktlich zu sein, das war für das nächste Programm besonders wichtig.

Schon vor Beginn der Weihnachtsfeier durften wir unser Programm auswählen. Zur Auswahl stand ein Besuch des Schlosses Neuschwanstein, des Schlosses Hohenschwangau, eine Kutschenfahrt oder das Museum der bayrischen Könige.

Während sich über die Hälfte der Teilnehmer für die Kutschenfahrt entschied (zum Glück war es nicht allzu kalt), entschied sich eine kleine Gruppe – darunter auch ich – für das Schloss Hohenschwangau. Ich wählte das Schloss, weil es hieß, dass Neuschwanstein nur von außen schön sei. Es ist ja auch nie fertig gestellt worden und von außen habe ich es auch gesehen.

Das Schloss Hohenschwangau ist älter als Neuschwanstein. Es wurde im 12. Jahrhundert als Sitz der Edlen vom Schwangau das erste Mal erwähnt. Nach zweimaliger Zerstörung erwarb Kronprinz Maximilian, der spätere König Max II im Jahre 1832 die Ruine – lies es aufbauen und es stellte die Kinderstube von Ludwig II dar.

Hohenschwangau

Dieser erbaute 1869 dann Schloss Neuschwanstein.

So viel zur Geschichte. Die Führung war echt interessant. Wir gingen durch die Räume und wurden über die verschiedenen Zimmer aufgeklärt. Wir liefen durch die die Zimmer von Ludwigs Mutter, Marie von Bayern und erfuhren über die Lese- und Schlafgewohnheiten von König Max II.

Aber auch die anderen waren von ihrem Programm begeistert. Diejenigen, die eine Kutschenfahrt gewählt hatten, genossen die Fahrt in einer wunderschönen Umgebung und diejenigen, die Neuschwanstein besuchten, waren nicht nur von den Malereien der Räumen begeistert, sondern auch von der Architektur überwältigt.