Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


Ein Kommentar

„Happy Anniversary!“, dein WordPress

Bevor ich dieses Mal meinen Blogbeitrag beginne, möchte ich vorerst alle Gerüchte und Mutmaßungen nach der Überschrift schon am Keim ersticken. 😉 Denn mit „Anniversary“ ist hier weder der Jahrestag meiner Hochzeit, meiner Todestags oder meines Geschäftsjubiläum gemeint. Nein, es ist der Jahrestag meines Blogs.

Geburtstag

 

 

 

 

 

 

 

2 Jahre – was für eine Zeit

Denn mein Blog ist gestern genau zwei Jahre alt geworden. „Happy Birthday to you, happy Birthday to you, happy Birthday liebe BERAstarters, happy Birthday to you“.  Zwar hat mein Blog keine menschlichen Fähigkeiten wie sprechen und laufen, aber das ist auch gut so. Denn das muss er auch gar nicht.

Denn ich habe schon ganz viele andere Dinge mit WordPress erlebt:

Am 18.01.2012 schrieb ich meinen ersten Blogbeitrag. In diesem handelte es um meinen Weg zur BERA inklusive Vorstellungsgespräch und Einstellung. Von diesem Start 0 bin ich nun schon viele Schritte enfernt. In den folgenden 2 Jahren und 98 Blogbeiträgen schrieb ich also über mein duales Studium, die Theorie und Praxisphase, Social Media und auch sieben andere Gastschreiber berichteten über Ihre Ausbildung und besondere Erlebnisse der Ausbildung.

Die erfolgreichsten Blogbeiträge waren übrigens :

(1)    Mein Zuhause. Wo ist das eigentlich?

(2)    Willkommen in der Welt der Heidi

(3)    Statistiken fälschen leicht gemacht.

Und die imaginäre Trophäe über den erfolgreichsten Blogbeitragstag geht an Verena Stadtmüller mit Ihrem Beitrag: Unser Azubiwochenende – der zweite Akt. Für die Nacherzählung interessierten sich an einem einzigen Tag über 169 Besucher. Über die gesamte Zeit waren es 16.454 Aufrufe und oftmals knapp 200 Besucher in der Woche.

Meine Leser kommen aus 55 verschiedenen Ländern. Allen voran wären da die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Aber auch Leser aus Chile, den Niederlanden und Australien sind dabei. Ganz witzig sind aber besonderes die einmaligen Besucher aus Bulgarien, Arabien, Kasachstan und Hong Kong. Ob die wohl verstanden haben, was sie dort gelesen haben?

Kommentare habe bereits fast 100 Stück. 🙂 Und ich freue mich jeden einzelnen – egal ob Kritik, Lob oder Eure Erfahrungen.

Ich bedanke mich nicht nur bei den treuen und aufmerksamen Lesern, Sylvia und Martin, sondern auch bei allen Auszubildenden und Studenten für ihre bereits veröffentlichten und auch zukünftigen Gastbeiträgen. 🙂

Ein ganz dickes Dankeschön!

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Weihnachten an der Hochschule

“We wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas and a happy new Year”, schallte aus den Lautsprechern unserer Hochschule. Der Vorplatz war mit Schnee überfüllt und das ganze Gebäude roch nach Plätzchen. Weihnachten wohin ich blickte. Leider aber nur so lange, bis ich merkte, dass ich doch nur träumte.

Natürlich habe ich nicht geschlafen, sondern war lediglich Tagträumen verfallen. An der Hochschule haben wir nämlich weder einen Lautsprecher – der für so etwas genutzt wird – noch liegt Schnee vor dem Gebäude. Die Plätzchen – die existieren natürlich leider auch nicht.
Nein, Weihnachtsstimmung kommt an der Hochschule wohl eher nicht hoch. Schon gar nicht in den sterilen Räumen in denen wir unterrichtet werden.

Ein bisschen weihnachtliche Stimmung

Der Beweis: unser Weihnachtsbaum

Der Beweis: unser Weihnachtsbaum

Aber nun kommen wir doch einmal zu den positiven, weihnachtlichen Veränderungen. Wir haben immerhin einen großen, geschmückten Tannenbaum in der Aula und die Bäume auf unserer Grünfläche sind mit Lichterketten behängt. Der Schnee lässt ja leider auf sich warten, aber immerhin müssen wir uns dann keine Gedanken machen, dass wir aufgrund von wetterbedingten Unfällen zu spät zu den Vorlesungen kommen. Die Dozenten sind teils noch etwas angespannt, teils freuen sie sich auf die freie Zeit, die auch sie zwischenWeihnachten und Silvester genießen dürfen.

Auch wenn bei uns im Kurs noch keine wirkliche Weihnachtsstimmung aufkommen möchte, sollte es dieses Jahr, im Vergleich zum letzten Jahr, aber noch möglich sein. Ich kann mich noch gut an unser 3. Semester erinnern. Es war das Semester mit den meisten Prüfungen und die letzte davon fiel auf den 23.12.2013.  Weihnachtsshopping und die Besuche der Weihnachtsmärkte fielen in diesem Winter leider aus. Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns nun wegen den Prüfungen keine Sorge machen müssen – wir schreiben nämlich keine. So komisch es auch klingen mag, es ist leider tatsächlich so. Die Prüfungen für die Fächer, die wir nun haben, schreiben wir erst gegen Ende des nächsten Semesters. Die Freude hält leider doch nicht lange, denn die Gewissheit, sie nächstes Jahr nachholen zu müssen, ist eher bedrückend. Schließlich werden wir uns mehr als fünf Monate später noch daran erinnern müssen, was wir in diesem Semester gelernt haben.

Die Dozenten würden jetzt sagen: „Man lernt ja nicht für die Prüfungen, sondern fürs Leben“. 😉 Ein Tipp hierbei von mir: Weil ich weiß, dass man nicht alles über Monate hinweg behält;  schreibt so viel wie möglich in der Vorlesung mit. So habt ihr die Informationen auch über längere Zeiträume hinweg gesichert.

Weihnachten 2013

Aber nun zurück zu diesem Semester. Diese Woche müssen wir noch unsere zweite Projektarbeit abgeben. Die Finalisierung der Arbeit in der letzten Woche gestaltet sich immer etwas schwierig. Ich beispielsweise habe leider nicht von Beginn an mein Literaturverzeichnis ordentlich geführt, daher darf ich nun alles nachholen. Mit gefühlt dreifachem Aufwand. Tipp: Führt euer Literaturverzeichnis schon von Beginn an ordentlich! Aber ich befinde mich auf der Zielgerade und da ich bereits die Rückmeldung vom Marketingteam eingeholt habe, kann wohl nun nichts mehr schief gehen.

In der nächsten Woche erwarten uns sogar vorlesungsfreie Tage. Damit uns aber nicht langweilig wird, haben unserer Dozenten in Form von Projekten vorgesorgt. Eines ist beispielsweise der Entwurf eines Businessplans für ein Dienstleistungsunternehmen. Markt- und Kundenanalyse inklusive. Super spannend, aber auch ziemlich aufwändig. Passend dazu könnte ich mir eigentlich ein Buch zu Weihnachten schenken lassen: „Businessplan für Anfänger“ oder „Wie schreibe ich einen Businessplan?“, halte ich doch dafür ganz passend.

Apropos Geschenke, vielleicht schaffe ich es ja nach Abgabe der Projektarbeit, mich dann auch endlich mal auf Weihnachten einzustimmen. Vorausgesetzt es schneit und irgendwer backt Plätzchen. 😉

Weil nächste Woche aufgrund der Feiertage kein Blogbeitrag kommt, wünsche ich euch schon jetzt erholsame freie Tage, leckeres Essen, viel Spaß mit der Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Und damit geht’s weiter „Good tidings we bring to you and your kin; Good tidings for Christmas and a Happy New Year …”

Weihnachten

Bild: pixabay.com/ Open Clips


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Ein Wochenende auf dem Schloss – unsere Weihnachtsfeier

„Ich wünsche Ihnen ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Uns wünsche ich ein schönes neues gemeinsames Jahr, auf dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen“

Das letzte Wochenende verbrachten die Mitarbeiter der BERA aus den verschiedenen Niederlassungen und der Hauptverwaltung im Schloss zu Hopferau. Unsere Weihnachtsfeier stand an und Herr Rath ließ es sich nicht nehmen, uns alle ins Schloss einzuladen.

Bereits vor zwei Jahren hatten wir unsere Weihnachtsfeier in unserem Schloss gefeiert und umso mehr freute ich mich auf das Wochenende und nicht nur die Gesichter der Kollegen und Kolleginnen, mit denen man für gewöhnlich nur telefoniert, kennenzulernen, sondern auch die Kollegen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, wieder zu treffen.

Über unser Schloss zu Hopferau hatte ich ja schon bereits mehrmals berichtet. Für mich war es das dritte Mal im Allgäu. Einmal auf der Weihnachtsfeier vor zwei Jahren und natürlich bei unserem Azubi-Projekt dieses Jahr (Teil 1; Teil 2)Aber nun zurück zu unserem Wochenende:

Schloss

Eine Busfahrt die ist lustig …

Damit wir nicht alle mit den Autos fahren mussten und die Umwelt schonten, fuhren die Meisten gemeinsam mit dem Bus. Los ging‘s in Heilbronn, dann durch Schwäbisch Hall und Crailsheim.  Je später es wurde, desto mehr Personen stiegen zu. Die Stimmung war super. Es wurde erzählt, diskutiert, gesungen und getanzt. Nachdem der Busfahrer dann auch die falsche Strecke gewählt hatte, mussten noch zwischenzeitlich die Schneeketten herausgeholt werden. Wir befanden uns ja schließlich im Allgäu und auch wenn es hier nicht danach aussieht – es gibt tatsächlich schon Schnee dieses Jahr. 😉 Zurück fuhren wir dann natürlich auch mit dem Bus – nur dann war es etwas ruhiger und viele verbrachten die Stunden mit schlafen. 😉

Essen und Schlafen – der Freitagabend

Nach der doch etwas anstrengenden Fahrt stürzten wir nach der Ankunft am Schloss direkt auf das tolle Buffet, das für uns hergerichtet wurde. Man erzählte sich viel und die neuen Kollegen stellten sich vor. Nachdem sich dann beinahe alle mal ausgetauscht hatten, ging es ins Bett. 😉 Einige konnten im Schloss übernachten, die Anderen wurden mit dem Bus in einen nahe gelegenen Gasthof gebracht. Ich teilte mir ein Zimmer mit Laura Buscemi aus der Hauptverwaltung – Natürlich konnten wir schon vor Abreise entscheiden, mit wem wir uns ein Zimmer teilen möchten. Es lagen sogar ein Bademantel und Badeschuhe auf unserem Bett. Am nächsten Morgen gab es dann die Bademantel-Party. 😉 Aber an dem Tag  waren wir einfach zu müde. 😉

Schloss, Kabarett und Kutschenfahrt – der erlebnisreiche Samstag

1. Teil

Laura und ich hatten uns darauf geeinigt, erst um 8.30 Uhr aufzustehen, um dann um 9.00 Uhr frühstücken zu gehen. Während wir also noch selig schliefen, hatten unsere lieben Kollegen doch nichts Besseres zu tun, als um kurz nach 8.00 Uhr gegen unsere Tür zu hämmern und laut „Frühstück“ zu schreien! Hierbei einen lieben Gruß an meine Marketingkolleginnen. 😉 Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie begeistert wir waren. ;D

2. Teil: Käserei

Das Frühstück war richtig toll. Egal ob warme Croissants, Brötchen, Brot, Eier oder Müsli. Es war alles da, das man von einem Frühstück erwarten würde. Nach dem guten Frühstück gab es dann einen Ausflug in eine örtliche Käserei. Dort wurden wir aufgeklärt über die Herstellung von Käse, vor allem Emmentaler und Bergkäse. Klasse für die, die Käse mögen. Es gab auch wenige Personen, die sich nach Eintritt in das Gebäude doch für einen Spaziergang entschieden. Ich möchte hier auch kurz anmerken, dass der Geruch mich beinahe auch rückwärts wieder aus der Türe herauswarf. 😉

Ich als wenig Käseesser war anfangs auch etwas überfordert. Extrem war aber vor allem die Salzlauge, in der der Käse reifen muss. Das wurde nicht wesentlich besser, als die Dame, die die Führung leitete, erzählSalzlaugete, dass die Flüssigkeit seit dem Bestehen der Käserei noch nicht gewechselt wurde. Und das war schon über 120 Jahre her.

Der Hintergrund sei der, dass die ganzen Bakterien, die den Käse am Rand härten lassen, eine entsprechende Lebensform brauchen. Die ist in einer solchen Lauge eben am besten.

Nach einer kleinen Kostprobe wurde am Ende viel Käse gekauft. Entweder als Mitbringsel für Zuhause oder zum selber essen. 😉 Bei der Probe hat auch mir – zumindest der milde Emmentaler  – echt gut geschmeckt. Um einiges besser als der klassische Studentenkäse aus den Discountern.

3. Teil: Mittagessen und Schloss

Vor dem Mittagessen beschäftigten wir uns noch mit dem nächsten Jahr. Während eines Workshops machten wir uns Gedanken zu den Zielen 2014. Kurz und knapp präsentiert und weiter ging‘s mit dem Mittagessen.

Weil das Abendessen ein 4-Gänge Menü werden sollte, gab es zu Mittag lediglich Vesper. Suppe, Brötchen, Brote, Fleischkäse und sonstiger Brotaufschnitt. Und wir waren immer noch echt gut im Zeitplan. „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“, würde jetzt Hannibal sagen. Denn pünktlich zu sein, das war für das nächste Programm besonders wichtig.

Schon vor Beginn der Weihnachtsfeier durften wir unser Programm auswählen. Zur Auswahl stand ein Besuch des Schlosses Neuschwanstein, des Schlosses Hohenschwangau, eine Kutschenfahrt oder das Museum der bayrischen Könige.

Während sich über die Hälfte der Teilnehmer für die Kutschenfahrt entschied (zum Glück war es nicht allzu kalt), entschied sich eine kleine Gruppe – darunter auch ich – für das Schloss Hohenschwangau. Ich wählte das Schloss, weil es hieß, dass Neuschwanstein nur von außen schön sei. Es ist ja auch nie fertig gestellt worden und von außen habe ich es auch gesehen.

Das Schloss Hohenschwangau ist älter als Neuschwanstein. Es wurde im 12. Jahrhundert als Sitz der Edlen vom Schwangau das erste Mal erwähnt. Nach zweimaliger Zerstörung erwarb Kronprinz Maximilian, der spätere König Max II im Jahre 1832 die Ruine – lies es aufbauen und es stellte die Kinderstube von Ludwig II dar.

Hohenschwangau

Dieser erbaute 1869 dann Schloss Neuschwanstein.

So viel zur Geschichte. Die Führung war echt interessant. Wir gingen durch die Räume und wurden über die verschiedenen Zimmer aufgeklärt. Wir liefen durch die die Zimmer von Ludwigs Mutter, Marie von Bayern und erfuhren über die Lese- und Schlafgewohnheiten von König Max II.

Aber auch die anderen waren von ihrem Programm begeistert. Diejenigen, die eine Kutschenfahrt gewählt hatten, genossen die Fahrt in einer wunderschönen Umgebung und diejenigen, die Neuschwanstein besuchten, waren nicht nur von den Malereien der Räumen begeistert, sondern auch von der Architektur überwältigt.