Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.


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Lebhafte Aufgaben – eine spannende Ausbildung

Hallo da draußen, ich bin Jessica Müller, seit Januar 2017 Auszubildende und glückliches Team-Mitglied bei der BERA Niederlassung Heilbronn.

Vielleicht habt Ihr schon meinen letzten Bericht gelesen. Falls nicht – ich hatte dargelegt, wie ich innerhalb meiner Berufsausbildung als Kauffrau für Büromanagement den Betrieb gewechselt habe.

Doch heute soll es nicht darum gehen, sondern um

die Aufgaben innerhalb meiner Berufsausbildung.

Grundsätzlich variieren Aufgaben und Themen je nach Branche und Betrieb. Hier bei der BERA geht es um Personaldienstleistung. Wir geben Menschen passend zu ihren Qualifikationen Arbeit, wir handeln zukunftsorientiert mit dem Ziel, erfolgreich zu sein.

Ich als AZUBI bei der BERA darf von Anfang an kräftig mitwirken, meine Kollegen unterstützen und eigenverantwortliche Aufgaben übernehmen.

Bewerbermanagement

Büro

Dazu gehört zum Beispiel der Bewerbungsprozess, bei dem ich Bewerbungen in unserem EDV-System anlege und sie dann an die Personalmanager weiterleite. Diese schauen sich die Lebensläufe genau an und bitten mich, Kontakt mit potenziellen Bewerbern aufzunehmen und diese zu Vorstellungsgesprächen einzuladen. Ich übernehme diese Aufgabe gerne, da ich den Menschen eine gute Nachricht überbringen kann, da viele Bewerber arbeitssuchend und oder unzufrieden mit ihrer derzeitigen Arbeit sind. Ich durfte auch schon bei einem Vorstellungsgespräch mit einem Personalmanager dabei sein und selbst Fragen bezüglich dem Lebenslauf des Bewerbers stellen. Sollte es nach einem Vorstellungsgespräch nicht zu einer Vermittlung kommen, da wir momentan keine passenden Stellenangebote für den Bewerber haben, ist es selbstverständlich auch meine Aufgabe, eine Absage zu schreiben.

Mitarbeiterbetreuung

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Außerdem gehört die Betreuung der Projektmitarbeiter und Auskunftserteilung bei allgemeinen Fragestellungen zu meinen Aufgaben. Das bedeutet, ständig in Kontakt mit den Mitarbeitern zu bleiben, nach dem Befinden des Mitarbeiters zu schauen und regelmäßige Termine im Auge zu haben; dazu gehören Mitarbeitergespräche, wie zum Beispiel Probezeitendgespräche, Jahresendgespräche, Krankenrückkehrgespräche oder ähnliches. Ich darf die Projektmitarbeiter kontaktieren, die Gespräche für die Personalmanager terminieren und die erforderlichen Unterlagen, zum Beispiel das Gesprächsprotokoll, vorbereiten und zum Termin bereitstellen.

Administration

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Die Kontrolle der sogenannten Revisionslisten ist auch eine wichtige Aufgabe von mir. Diese Liste zeigt u.a. anstehende Erfordernisse, wie eine arbeitsmedizinische Voruntersuchung zu organisieren und die Projektmitarbeiter einzuladen. Durch die Revisionsliste kann ich ebenfalls die Passgültigkeiten der Projektmitarbeiter nachschauen und an notwendige Passverlängerungen erinnern. Das ist sehr wichtig! – denn Personen aus Drittstaaten ohne gültigen Pass und Aufenthaltstitel dürfen nicht in Deutschland beschäftigt werden.Verwaltungsaufgaben, wie die monatliche Materialbestellung und die Aktualisierung der Aushänge am schwarzen Brett der Niederlassung gehören auch dazu.

Es gibt so viele Aufgaben, die man als Kauffrau/-mann für Büromanagement bei der BERA übernehmen darf!

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Und immer wieder werden bei der BERA Schulungen angeboten, an denen die Auszubildenden auch teilnehmen dürfen. So kann ich mein Wissen stärken und erweitern. Erst letztens habe ich Seminare für Grundlagen der Lohn- und Finanzbuchhaltung und Grundlagen des Recruitings besucht. Hier habe ich neue Kollegen und Kolleginnen kennengelernt und erste theoretische Kenntnisse in den Fachthemen erhalten, die ich jetzt in meiner täglichen Praxis anwenden kann. 

Bei der BERA habe ich tolle Aufgaben!

Arbeit.Zukunft.Erfolg.

Eure Auszubildende

Jessica Müller

 


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Tipps für die erfolgreiche Bewerbung um einen Ausbildungsplatz bei der BERA

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Jasmin Weber und ich bin die Assistentin der Personalabteilung bei der BERA GmbH.

Zu meinen Aufgaben gehören beispielsweise das Bewerbermanagement, Recruiting, Active Sourcing als auch administrative Tätigkeiten.

Die BERA GmbH wurde als ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb gekürt und bietet eine Ausbildung zum Kaufmann (m/w) für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Personalwesen oder Buchhaltung aber auch ein duales Studium in BWL-Dienstleistungsmanagement an.

Heute möchte ich zukünftigen Bewerbern einen kleinen Eindruck verschaffen, welche Erwartungen wir an neue Auszubildende haben, die sich bei uns um einen Ausbildungsplatz bewerben.

Die Bewerbung

Die Bewerbungsunterlagen sind zunächst das Wichtigste, denn diese geben uns einen ersten Eindruck von euch. Bei eurer Bewerbung ist es wichtig, alle relevanten Unterlagen beizufügen. Dazu gehören ein ansprechendes Deckblatt (mit der Stellenbezeichnung und ggf. einem Bewerbungsfoto von euch), ein aussagekräftiges Anschreiben, ein aktueller Lebenslauf sowie eure Schulzeugnisse.

Macht in der Bewerbung deutlich, wieso ihr eine Ausbildung bei der BERA absolvieren wollt, wieso ihr euch für diesen Beruf entschieden habt und was euch persönlich auszeichnet. Verzichtet auf Standard-Vorlagen aus dem Internet, das schadet eher der Bewerbung.

Selbstverständlich sind gute Noten in der Schule ein wesentlicher Vorteil und bringen euch im Bewerbungsprozess einen Schritt voran.

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Das Vorstellungsgespräch/Telefoninterview

Bei positivem Verlauf eurer Bewerbung ist der nächste Schritt im Bewerbungsprozess das Telefoninterview. Ein Telefoninterview ist dasselbe wie ein Vorstellungsgespräch, mit dem Unterscheid, dass es nicht wie gewöhnlich persönlich stattfindet, sondern am Telefon.

Auch in einem Vorstellungsgespräch/Telefoninterview gibt es Dinge, die beachtet werden sollten, damit das Gespräch einen positiven Verlauf nimmt.

Macht euch auf verschiedene Fragen gefasst! Es ist wichtig, dass ihr gut vorbereitet seid. Ihr solltet beantworten können, wieso ihr euch für den Ausbildungsberuf entschieden habt, welche Argumente für die BERA sprechen, wieso ihr die Richtigen seid für diesen Beruf, welche Aufgaben in dieser Ausbildung auf euch zukommen (lest auch vor dem Gespräch die Stellenanzeige nochmal durch) und was ihr über die BERA wisst.

Denn eine gute Vorbereitung hinterlässt einen guten Eindruck und bringt euch wieder einen Schritt weiter 🙂

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Der Ablauf im Bewerbungsprozess bei der BERA

Nach Eingang der Bewerbung erhaltet ihr eine Eingangsbestätigung, damit ihr auch sicher gehen könnt, dass eure Bewerbung angekommen ist.

Anschließend werden die Bewerbungsunterlagen durch die Personalabteilung überprüft.

Sind alle Anforderungen erfüllt, wird ein Termin zum Telefoninterview festgelegt. Wie bereits erwähnt, ist das das erste Gespräch, damit wir euch besser kennenlernen können.

Bei weiterem Verlauf kommt es zum persönlichen Vorstellungsgespräch in der Zielniederlassung, in der die Ausbildung letztendlich stattfinden wird. Hier lernt ihr die Kollegen kennen, mit denen ihr später gegebenenfalls zusammenarbeiten werdet.

Schlussendlich dürft ihr euch in der Praxis nochmal beweisen. Ein Probearbeiten soll euch die Möglichkeit bieten, den Beruf etwas näher kennenzulernen um herauszufinden, ob er auch das Richtige für euch ist. Außerdem bietet das Probearbeiten auch uns die Möglichkeit, zu sehen, wie ihr euch in der Praxis macht!

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Die Ausbildung bei der BERA

Nun habt ihr es geschafft und dürft eine Ausbildung bei der BERA absolvieren. Was kommt auf euch zu?

Ihr dürft interne Seminare besuchen, bei denen ihr beispielsweise alles über die Entstehung der BERA erfahrt, unser System kennenlernt, aber auch arbeitsrechtliche Kenntnisse erlangt.

Außerdem findet zu Beginn der Ausbildung ein Ausflug statt, bei dem ihr alle neuen Azubis kennenlernen dürft. Ihr dürft die unterschiedlichen Geschäftsbereiche der BERA kennenlernen und im Rahmen eurer Ausbildung dort aktiv mitarbeiten. Ihr genießt eine umfassende Betreuung durch erfahrene Ausbilder und dürft euch mit all euren Fragen bezüglich der Ausbildung an die Ausbildungsleiterin der BERA wenden. Als schönen Zusatz erhaltet ihr Geldprämien bei guten schulischen Leistungen und bekommt Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung.

Ich hoffe ich konnte euer Interesse wecken und ein paar hilfreiche Tipps geben 🙂 Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Viele Grüße

Jasmin Weber
Personalassistentin


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„Sag‘ beim Abschied leise ‚Servus’“

Liebe Leser und Leserinnen,

seit dem 18.01.2012 habt Ihr mich und die 137 Blogbeiträge begleitet. Ihr habt die drei Jahre meines dualen Studiums miterlebt. Wart dabei, als ich die ersten Prüfungen hinter mich gebracht hatte und habt meine Dozenten und den Hochschulalltag kennengelernt. Ihr seid mit mir durch meine Praxisphasen gegangen, egal ob in der Social Media oder Marketing Abteilung, in der Niederlassung Heilbronn oder in der Buchhaltung in Schwäbisch Hall.

Und der Blog wurde ein Teil von mir. Schon mit dem Aufstehen am Mittwochmorgen schlich er sich in meinen Kopf ein und lies erst los, als er veröffentlicht war. Manchmal raubte er mir auch den letzten Nerv. Nicht jede Woche war die Themenfindung einfach oder genug Zeit vorhanden. Dass niemals die Qualität leiden musste, danke ich hier den „Vorlesern“, die mich auf den einen oder anderen sprachlichen Fehler hinwiesen. 😉

Aber ich habe den Blog und den damit einhergehenden Aufgaben sehr gerne übernommen. Ich erinnere mich sehr gerne daran, dass ich von der Niederlassung Heilbronn „die Bloggerin“ genannt wurde oder von vielen Kollegen, aber auch von Bekannten positives Feedback erhielt. Er war mein Baby während der Studienzeit

Doch diese ist in weniger als zwei Wochen beendet. Am 30.09 werde ich mit der Abgabe meiner Bachelorarbeit mein duales Studium hoffentlich erfolgreich abschließen. Ich habe viel gelernt – sowohl in der Theorie an der DHBW Heilbronn, als auch in der Praxis bei der BERA GmbH in Schwäbisch Hall und Heilbronn. Ich hatte viele tolle Projekte und Herausforderungen, denen ich mich gestellt habe und habe einiges erlebt und mitgemacht.

Jetzt ist es an der Zeit, dass BERAstarters neue Gesichter bekommt. Die neuen und erfahrenen dualen Studenten und Auszubildenden sind nun an der Reihe über ihre Erlebnisse zu berichten. Ihr werdet eventuell in die Zeit eurer Ausbildung zurückversetzt werden, erlebt noch einmal wie es ist, in einer Berufsschule/Hochschule zu lernen, die ersten Projekte zu übernehmen oder fiebert mit ihren Prüfungen mit. Es bleibt spannend auf dem Blog BERAstarters! Näheres dazu erfahrt ihr dann auf der BERA Facebook Seite oder eben hier auf dem Blog. Der wird natürlich bestehen bleiben.

Mein Weg wird ebenfalls weiter gehen. 🙂 Übergangsweise auf dem Blog http://kerstindualesstudium.wordpress.com/. Wenn ich meinen neuen Weg gefunden habe, informiere ich euch dann natürlich über Twitter Kerstin__H, Google Plus, XING und auf meinem Blog.

Und jetzt ist es an der Zeit mich zu verschieden. Ich bedanke mich noch bei allen, die mich die letzten Jahre begleitet und unterstützt haben – vor allem dem Marketing-Team!

Nun möchte ich mich aber nicht, wie Peter Kreuder es vorschlägt, mit einem leisen Servus verabschieden, sondern mit mindestens einem großen Knall. 🙂 Ich bin ja schließlich nicht aus der Welt und in dem digitalen Zeitalter kann man ja auch so Kontakt halten.

Also bis dahin,

Trommelschläge:

Servus


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Umfrage – Die Zukunft der dualen Studenten

Die Fragen „Wirst du übernommen?“ oder „Was machst du im Oktober?“ hört man derzeit öfters bei uns am Campus. Dies ist natürlich darauf zurückzuführen, dass wir das duales Studium bald beenden werden und als Absolventen mit dem Bachelor of Arts von unserer Hochschule in die große Welt entsendet werden. Aber wie sieht diese große Welt denn eigentlich bei uns aus?

Genau mit dieser Frage beschäftigt sich auch meine kleine Umfrage zum Thema „Die Zukunft der dualen Studenten“. Für die Werte habe ich insgesamt 31 Studierende an unserer Hochschule mit dem Schwerpunkt Dienstleistungsmanagement befragt. Damit ist diese Umfrage recht repräsentativ, da sich etwa 60 Studenten in unserem Studiengang befinden. Nun aber zu den Inhalten. Die sind ja um einiges interessanter:

1. Frage: „Werdet Ihr von Eurem Unternehmen übernommen“

 

Bild 1Wie man an dem Schaubild recht gut erkennen kann, ist es tendenziell so, dass die meisten der Studierenden übernommen werden. Das unterstützt die Vermutung, dass die Unternehmen noch für ihren eigenen Bedarf ausbilden und nicht ausbilden, weil sie ausbilden müssen. Überraschenderweise sind es aber sechs Personen, die noch nicht wissen, ob sie übernommen werden. In den Ausbildungsgesetzten ist es vorgeschrieben, dass Auszubildende sechs Monate bevor die Ausbildung endet, von Ihren Arbeitgebern über ihre Zukunft informiert werden müssen. Das gilt eigentlich für duale Studenten auch würde ich mal behaupten. Hoffentlich halten sich die Unternehmen dann auch ran und geben den 6 Kommilitonen bald Bescheid. 😉
10% der Studierenden werden nicht übernommen. Die Gründe habe ich aber leider nicht erfahren können.

2. Frage: „Wollt Ihr bei Eurem Unternehmen bleiben“

Bild 2Überraschenderweise sieht dieses Schaubild schon etwas anders aus. Während 21 Unternehmen ihre Absolventen übernehmen möchten, sind sich lediglich vierzehn der befragten Studenten ganz sicher, bei ihrem Unternehmen bleiben zu wollen. Das Schaubild verschiebt sich in Richtung „Unsicher“ und „Nein“. Gründe für die Unsicherheit (in dieser Umfrage nicht extra vermerkt) sind vor allem, dass es keine passenden offenen Stellen gibt oder die Personen sich in andere Richtungen weiterentwickeln möchten.

 

Frage 3: „Wenn Ihr nicht bei Eurem Unternehmen bleiben möchtet: Was habt ihr dann vor?“

Bild 3Von den Studierenden, die entweder nicht bei ihrem Unternehmen bleiben möchten oder sich noch unsicher sind, möchten viele ihre Kompetenzen in einem anderen Unternehmen einbringen. Lediglich zwei planen erst einmal einen vermutlich längere Reise und drei ein direkt angeschlossenes Masterstudium.

 

 

4. Frage: „Plant ihr ein Masterstudium?“

Bild 4Interessiert hat mich persönlich noch, ob meine Kommilitonen sich mit einem Masterstudium weiterqualifizieren wollen. Immer öfters trifft man auf Aussagen wie: „Ein Master aus Karrierestreben lohnt sich nicht“ oder „[..] selbst wer in eine Führungsposition möchte, braucht den Master nicht.“ Einer Umfrage zufolge können Bachelorabsolventen in 85 Prozent der Unternehmen jede Karriereposition erreichen.
Dennoch planen immerhin mehr als die Hälfte ein Studium und das sogar noch dual oder berufsbegleitend. Unser duales Studium scheint wohl doch ein recht positives Bild hinterlassen zu haben oder, so meinte eine Kommilitonin: „Ich würde gern klassisch Studieren, dem steht aber nur im Weg, dass ich mich schon zu sehr an das Geld gewöhnt habe.“

 

5. Frage: „Seid ihr froh, dass es bald vorbei ist“

Bild 5Zum Abschluss noch eine Frage zu unserer Hochschule, genauer dem Studium. Ich weiß, nach offiziellen Richtlinien und Empfehlungen hätte ich diese Frage so nicht stellen dürfen. Durch Ihre Formulierung könnte sie beeinflussend wirken und leichter zu einem „Ja“ anregen. Die Tendenz zum Ja, ist auch bei der Befragten zu erkennen, ich bin mir aber sicher, dass es nicht an der Fragestellung lag. 😉 Ich vermute eher, dass die 80% froh sind, wenn sich die Anspannung, die sich gerade in den letzten Monaten noch verstärkt hat, bald legt und wir unseren Abschluss in der Hand halten dürfen. Immerhin haben wir drei Jahre dafür hart gearbeitet. 😉


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Neues aus dem #Netz

Lang, lang ist es her, als ich euch das letzte Mal über den Bereich des Social Media Management geschrieben habe. Um genauer zu sein war es im August letzten Jahres, als ich euch über den twitternden Papst erzählt habe und im Oktober, als es um die Informationssuche im Social Web ging.
Ich werde euch aber weiterhin ab und an auf dem Laufenden halten und euch über Themen informieren, die sich rund um Social Media drehen. 🙂 So wie heute.

Der Passwörterdschungel              

Facebook, G+, Twitter, LinkedIn, XING und GMX. Für alle sozialen Netzwerke benötigen wir ein Passwort, aber es geht noch weiter: AMAZON, Zalando, Skype, Groupon, Cinemaxx, Dropbox, ebay und auch zu anderen Onlineshops benötigen wir einen Benutzernamen und ein Passwort. So ist der Benutzername meist recht einfach und auch einfach zu merken; es handelt sich um den richtigen Namen, einer Kombination der Namen und beispielsweise Geburtsdaten oder einem Spitznamen – aber wie sieht es eigentlich mit den Passwörtern aus?

Gleich, anders oder ähnlich?

Jetzt seid mal ehrlich zu euch: Wie viele verschiedene Passwörter habt Ihr und wie stark unterscheiden sie sich? Habt Ihr Passwörter, die aus eurem Namen bestehen, oder einfach eine Zahlenkombination darstellen? Oder habt Ihr eines für alles oder tauscht nur beispielsweise eine Zahl aus?

Eigentlich sollte mal für jede neue Seite ein neues Passwort verwenden. Dieses sollte aus mindestens 8 Teilen bestehen. Darunter Zeichen (Groß und Klein), Zahlen und Symbole.

Wie ich dazu komme? Durch die letzte Sicherheitslücke namens Heartbleed.

Wer, wie oder was ist Heartbleed?

heartbleedHeartbleed ist eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. In den Medien wurde darüber sehr viel in den letzten Wochen diskutiert. Eine Verschlüsselungsfunktion, auf die sich Millionen Netznutzer Tag für Tag verlassen, ist in vielen Fällen nicht mehr sicher. Private Daten konnten durch eine Sicherheitslücke ausgelesen werden. Bei Google ist die Internet-Suche, GMail, YouTube und der Play Store betroffen. Hinzu kommen Onlinedienste wie Yahoo, Instagram, Tumblr, Pinterest und Last Past.

 

Weitere Informationen unter : http://www.wz-newsline.de/home/multimedia/ssl-sicherheitsluecke-webseiten-selbst-testen-1.1607036

Ich habe meine Passwörter geändert, und Ihr?

Nachdem ich davon gehört hatte, habe ich mich auch mal wieder mit meinen Passwörtern beschäftigt. Dadurch, dass ich ja in vielen sozialen Netzwerken angemeldet bin und auch Zugriff auf die Online-Auftritte der BERA habe, spielt die Sicherheit natürlich eine ganz große Rolle. Ich habe alle Passwörter geändert und jetzt besteht jedes davon aus einer anderen, komplexen Namens-Buchstabenkombination.

Und auch euch möchte ich darauf aufmerksam machen, regelmäßig und vor allem jetzt die Passwörter zu ändern. Oder könnt Ihr euch an den Gedanken gewöhnen, dass nicht nur Ihr, sondern auch wildfremde Leute eure Facebook-Nachrichten lesen können oder von eurem Account aus auf Amazon shoppen gehen? Ich glaube nicht, oder?

Hier noch eine kleine Anleitung zum Passwort ändern:

1.) Die jeweiligen Webseiten testen. Beispielsweise mit https://filippo.io/Heartbleed/

2.) Kennwörter ändern. Mittlerweile weiß hoffentlich jeder, dass Namen und Geburtstage keine gute Möglichkeit sind. Auch Wörter, die in Wörterbücher stehen, sollten nicht genutzt werden. Im Netz gibt es viele Hilfestellungen dazu. Beispielsweise wie Ihr gute Passwort kreieren könnt (http://www.pcwelt.de/ratgeber/Ratgeber-Passwort-Sicherheit-So-erstellen-Sie-sichere-Passwoerter-436588.html) oder Ihr könnt euch auch durch einen Passwort-Generator eines erstellen lassen. http://www.sicherespasswort.com/

3.) Verwendet einen Passwort-Manager. Passwort Manager wie 1Pass, LastPass oder Keepass speichern alle Passwörter recht sicher und Ihr müsst sie nicht alle auswendig lernen. So müsst Ihr auch die Funktion „Passwort vergessen“ auch nicht ganz so oft nutzen. 😉
Mehr dazu: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/heartbleed-passwort-manager-a-963953.html

3.) Falls die betroffenen Webseiten Updates anbieten – sofort herunterladen. Diese bieten neuen Schutz.

Mit diesen einfachen Maßnahmen surft ihr auch weiterhin sicher durch’s Netz!


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„Let’s get ready to rumble“

„Auf der rechten Seit präsentieren wir Ihnen, unter dem Namen „S&K“, die vollen Schränke und leeren Umzugskartons. Und auch Ihre Kontrahenten stehen bereit: auf der linken Seite, unter dem Namen „KC“, die Kolleginnen Claudia und Kerstin.

Ihr Auftrag: Alles ausräumen, was nicht niet- und nagelfest ist. Michael Buffer*,  nun ganz in seinem Element, spricht die magischen fünf Worte und der Startschuss fällt! Es geht los. Wir erwarten einen harten Kampf, vor allem weil ihre Gegnerinnen im Neben„Ring“, Jacqueline und Sylvia, auch schon ganz heiß auf den Sieg sind. Let’s get ready to ruuumble.“ 

*Anm. Redaktion: Amerikanischer Entertainer, dessen Markenzeichen unter anderem der Schlachtruf „Let’s get ready to rumble“ ist

478083_original_R_B_by_stefan klaassen_pixelio.deBild: stefan klaassen  / pixelio.de

Nein, keine Sorge, ich beschreibe hier keinen gnadenlosen Wrestling-Kampf, sondern ganz kreativ unseren Umzug. Das Marketing, welches bisher mit der Heilbronner Niederlassung in einem Stock untergebracht war, machte Platz für die Niederlassung Heilbronn und zog um – zwei Stockwerke höher. Am letzten Freitag ging es los. Wir waren schon sehr gespannt auf unsere neuen Räume und konnten es kaum erwarten, sie bald zu „bewohnen“. Unser Zeitplan war sehr eng geschnitten und am Freitagnachmittag hatten wir mit dem Ausräumen der Schränke begonnen…

„Schon nach wenigen Minuten geht es drunter und drüber. Die ersten vollen Kartons füllen den Korridor zwischen den zwei Ringen. Es wird ausgeräumt, sortiert und ausgemistet. Die ersten leeren Schubladen sind schon zu erkennen. Doch was ist das? Das gab es noch nie! Die Plätze werden getauscht. Jacqueline tauscht mit Kerstin den Ring. Und, was passiert nun? Es wird weitergearbeitet! Das gibt es doch nicht. Wahnsinn! Das ist doch kein Kampf sondern Teamwork!“

Ich muss echt sagen, dass mir der Umzug recht viel Spaß gemacht hat. Es war eine ganz besondere Abwechslung zum Arbeitsalltag. Statt der einzigen Bewegung am Arbeitsplatz, dem Tippen auf der Tastatur, hieß es jetzt: Anpacken, hochheben, sortieren und, ja, vor allem auch stehen. 😉 Begonnen wurde mit den Schränken im eigenen Zimmer und dann arbeitete man dort weiter, wo eben gerade Hilfe benötigt wurde. Frau Röhr hatte schon Recht mit ihrer Aussage, dass es ja beinahe eine teambildende Maßnahme wäre, da wir uns gegenseitig unterstützten, vor allem dann, wenn es um den Transport von etwas geräumigeren und unhandlichen Gegenständen ging.

„Und weiter geht’s. Nach kurzen Trinkpausen ist nun Sylvia die erste, die den ersten Wagen befüllt. Sie schreitet zum Aufzug. In wenigen Sekunden werden wohl die ersten Umzugskartons im neuen Raum stehen. Der Kampf gegen die  vollen Schränke wird sich schon bald gelohnt haben. Und sie hat ihn nun erreicht. Der Karton steht, was ein tolles Bild. Aber das wird nicht der Letzte gewesen sein, noch immer arbeitet der Rest ganz hart daran, die nächsten Fuhren vorzubereiten.“

Ganz alleine gelassen wurden wir natürlich auch nicht. 😉 Während wir uns um den Inhalt der Schränke und die leichteren Sachen kümmerten, halfen uns beispielsweise der Hausmeister aus der Niederlassung Schwäbisch Hall und Jochen Schmid der IT mit den schweren Schränken aus und Letzterer sorgte auch dafür dass wir nach dem Umzug problemlos weiterarbeiten konnten. Hierfür nochmals ein großes Dankeschön!

„Es ist geschafft!! Nach weniger als vier Stunden ist der Kampf entschieden! Ich darf Ihnen mit voller Stolz die Gewinner präsentieren: Das Marketing-Team. Durch ihren Ehrgeiz und ihr Engagement haben sie es sogar im Zeitplan geschafft. Und damit gratulieren wir herzlich und wünschen eine ausgelassene Feier!“

Das erste ausgeräumte Zimmer war Frau Röhrs. Kurz vor Feierabend hatten wir aber auch alle Zimmer geschafft. Und ich kann euch sagen: Das war ein echt komisches Gefühl. Das Zimmer von Claudia und mir stand komplett leer und auch im Nebenzimmer standen nur noch die Tische. Man hat sich doch an die Räume gewöhnt und bei dem Gedanken daran, umzuziehen, hatte man vorerst ein mulmiges Gefühl. Die Betonung liegt eindeutig auf: „vorerst“. Am Montag konnten wir dann mit dem Wiedereinräumen und Aufräumen beginnen.

Wie es sich in dem neuen Räumen anfühlt und was sich infolge dessen verändert hat, das erzähle ich euch dann ein anderes Mal. 😉

Hier noch ein paar Bilder:

 


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„Anstrengend, aber es lohnt sich“

female with laptop shows well doneDarf ich vorstellen, das ist Lisa:

Lisa ist Anfang 20 und hat nach ihrem Abitur ein duales Studium begonnen. Die Möglichkeit schon während dem Studium Geld zu verdienen und die Verbindung von Theorie und Praxis waren die Hauptgründe für ihre Entscheidung für die DHBW. Ein Kommilitone währenddessen wollte durch das Studium unbedingt in sein Traumunternehmen einsteigen. Beide studieren an der DHBW in Stuttgart mit über 8400 anderen Studenten. Ihr Studienbereich – Wirtschaft.

Lisa arbeitet in einem größeren Unternehmen und findet die Belastung in ihrer Praxisphase eigentlich angemessen, tendenziell aber eher anspruchsvoll. Das bedeutet, dass sie in ihrem Unternehmen nicht die Aufgaben einer klassischen Auszubildenden oder Praktikanten übernimmt, sondern das Unternehmen seiner Verantwortungen bewusst ist, dem Anspruch eines dualen Studiums gerecht zu werden. In der Hochschule sieht das sogar noch etwas extremer aus. Sie empfindet die Theoriephase als anstrengend. Die Belastung ist hoch. Das liegt vor allem an den vielen Vorlesungsstunden und der Tatsache, dass sonst wenig Zeit zum Lernen und Vorbereiten bleibt. Denn diese benötigt sie ebenfalls. Durchschnittlich sind das zwischen 6 und 10 Studenten in der Woche, die zu den Vorlesungszeiten dazugerechnet werden müssen.

Zum Glück fühlt sie sich aber an der Hochschule recht gut betreut, das hilft ihr oftmals auch, die Vorbereitungszeit zu reduzieren und ihr Studentenleben zu genießen. Ihr Unternehmen bewertet sie ebenfalls als gut bis sehr gut. Bei der Betreuung, die sich unter anderem auch durch die gute Behandlung und die gewissenhafte Heranführung an ihren Beruf auszeichnet, braucht sie sich also keine Sorgen machen. Die Aufgaben gefallen ihr ebenfalls gut, es ist vor allem das, was sie sich auch gewünscht hatte.

Die Aufklärung – Wer ist Lisa?

Nein, Lisa ist weder ein zweites Ich noch eine Bekannte von mir, sondern eine fiktive Figur. Lisa soll den Durchschnittsstudenten (m/w) darstellen, aus den genannten Gründen (die zumindest bei uns in der Stufe vorherrschen) und an dem größten der DHBW Standorte , den größten Studiengang, studiert.

Und warum sie existiert? Vor anderthalb Wochen kam eine neue Studie zum Dualen Studium heraus. Instruiert wurde sie von der Webseite Duales Studium und der karrierebibel.

Ab dem zweiten Abschnitt kommen die Ergebnisse der Studie ins Spiel. Dabei ging im Wesentlichen um die Belastung und die Unterstützung, die Studenten jeweils in ihrer Praxis- und Theoriephase erleben. Auch der Lernaufwand wurde näher analysiert. Befragt wurden insgesamt 517 dual Studierende. Was ich natürlich noch super interessant gefunden hätte, wäre die Aufschlüsselung nach dem Alter der Befragten, um herauszufinden, ob es dort Unterschiede gibt – vor allem im Lernaufwand. Oder welche Studiengänge inbegriffen wurden und ob diese an einer DHBW studieren, oder an Kooperationen mit dualen Hochschulen, wie es bei Unternehmen wie der Telekom, der Deutschen Bahn oder vielen anderen der Fall ist. Oder ob die Befragten Bachelor- und/oder Masterstudenten sind. Leider wird darauf nicht weiter eingegangen, aber wer weiß, vllt. wird es dies bald auch geben. 😉 Zur Studie.

Die Ergebnisse – eine Überraschung?

Wirklich überrascht über die Ergebnisse war ich nicht.  Es war auch etwa so, wie ich es mir gedacht hatte. So stimme ich auch dem Resümee des Autors „Mehrheitlich positives Feedback: Anstrengend, aber lohnt sich“  zu. Wem schon von Anfang an bewusst ist, dass es etwas anspruchsvoller ist, als ein normales Studium oder einer Ausbildung und sich auch dafür interessiert und auch bereit ist, mehr zu investieren (also Zeit und Kraft), für den ist das duale Studium geeignet. Wenn ihr es wirklich wollt – dann werdet ihr es auch schaffen.

p.s.: 20 Stunden Mehr-Lernaufwand in der Woche sind dennoch eher Ausnahmefälle beispielsweise vor den Prüfungsphasen oder bei besonderen Projekten. StatisitkBild: Dennis Prumbaum/ http://karrierebibel.de/duales-studium-belastung-und-zeitaufwand-fuer-studierende/