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Das VBG-Seminar – eine interessante Erfahrung!

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Ihr wollt wissen was die Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau so spannend macht? Das erfahrt ihr heute von Kristina Enner!

Zu der Ausbildung Personaldienstleistungskauffrau gehört auch die Zusatzausbildung zum Sicherheitsbeauftragten. Diese wird in Seminaren  bei der VBG, der gesetzlichen Unfallversicherung,  in einem Block von 4 Seminaren absolviert.

Die VBG

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung. Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, Kinder , die ein Kindergarten oder ähnliches besuchen, Schüler, Studenten, freiwillig versicherte Unternehmen, bürgerschaftlich Engagierte und viele mehr. Zur VBG zählen über eine Million Unternehmen aus mehr als 100 Branchen. Die Unfallversicherung hat in erster Linie die Aufgabe, mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten und für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen. Des Weiteren ist die VBG zu Rehabilitation verpflichtet, d.h.  bei einem Arbeitsunfall medizinische Maßnahmen einzuleiten und gegebenenfalls eine berufliche, sowie soziale Wiedereingliederung zu veranlassen. Außerdem  die Sicherung des Lebensunterhaltes während der Heilbehandlung und Umschulung, sowie die Zahlung von Rente und Pflegegeld.

Die Prävention- Das Seminar

So gehört das Seminar, sowie die Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragen, zur Prävention der VBG. Organisiert wird dieses Seminar von der Schule. Da jeder Block 3 Tage dauert, hatten wir die Möglichkeit bei der Akademie Untermerzbach , der VGB zu übernachten.  So war das wie ein Klassenausflug und die ganze Klasse hat sich immer sehr auf die Seminare gefreut.  Und warum? Die Seminare sind sehr abwechslungsreich gestaltet und enthalten auch praktische Teile, aber darüber werde ich später Näheres berichten. Außerdem gingen die Seminare bis ca.17 Uhr  und so hatte man die Möglichkeit abends gemeinsam mit der Klasse was zu unternehmen. So haben wir uns auch die schöne Stadt Bamberg anschauen können. Zum Anderem  muss ich erwähnen dass das Essen sehr lecker war 🙂

Bamberg1

Bamberg2

Die Seminarinhalte

Teil 1:

In dem ersten Teil des Seminars ging es um die Einführung in die Grundlagen des Arbeitsschutzes und das Erkennen von Gefährdungen sowie Belastungen. Zudem gab es hier einen kleinen praktischen Teil. Bei der Feuerwehr bekamen wir eine kleine Einführung in die Anwendung von Feuerlöschern und anschließend hatten wir die Möglichkeit einen kleinen Brand selbst zu löschen.

Teil 2:

In dem zweiten Teil ging es um die Beurteilung des Arbeitssystems des Kunden, sowie um die Vorbereitung der Arbeitsplatzbesichtigung. Bis zum nächsten Seminar mussten wir eine Arbeitsplatzbesichtigung im Betrieb selbständig durchführen, was auch ein Teil der Prüfung im 3. Teil war. Am Schluss dieses Seminars mussten wir einen kleinen schriftlichen Test ablegen, der zu reinen Wissensüberprüfung diente.  Die  richtige Prüfung folgte erst im 3. Seminar.

Teil 3:

Im dritten Teil wurden vor allem die Themen nochmal wiederholt. Am Schluss des Seminars folgte dann die schriftliche Prüfung. Hier hat sich dann die Aufmerksamkeit im Seminar gelohnt, denn dann war die Prüfung gar nicht so schwierig.

Teil 4:

In dem vierten Teil wurden verschiedene Berufsbilder unter die Lupe genommen. Das Beste war der Werkstattbesuch. Hier konnten wir einen ganzen Tag in verschiedene Berufsbilder genau reinschnuppern und einige Tätigkeiten durchführen. In der Holzwerkstatt hieß es dann handwerkliches Geschick zu beweisen und in der Metallwerkstatt durften wir uns an der Drehmaschine ausprobieren. Was sich als etwas schwierig erwies war das Schweißen. Und am meisten hat uns das Fahren des Gabelstaplers gefallen. Wer wollte konnte auch zusätzlich im Slalom fahren und  Palletten stapeln.  Doch so einfach ist es gar nicht einen Gabelstapler zu fahren, denn er kann sehr schnell kippen und anders als beim Auto sind hier beim Fahren nur zwei Pedale zu betätigen.

Holz_VBG Gabelstapler_VBG

Für eine Arbeitsplatzbesichtigung ist es sehr wichtig zu wissen, was genau die Tätigkeiten eines Berufsbildes sind, so kann man auch besser beurteilen was für Gefährdungen z.B. bei einem Tischler oder Zerspannungsmechaniker auftauchen können.

Gabelstapler_VBG2

Kristina Enner fährt den Gabelstapler!

Mir persönlich hat dieser Teil am besten gefallen, denn wo hat man den sonst mal die Möglichkeit eine Drehmaschine zu bedienen oder Gabelstapler zu fahren?

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