Azubis und duale Studenten bloggen

Unsere Azubis und dualen Studenten geben Einblicke in ihren Alltag und was man sonst noch bei der BERA erlebt.

Achtung! Das Kenter-Kanu kommt – Action bei und mit der BERA – Teil 2

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Jedes Jahr treffen sich die Azubis und dualen Studenten der BERA für einen Tag oder auch mal ein Wochenende und werden gemeinsamen aktiv. Vor zwei Jahren beispielsweise trafen wir uns in Heilbronn und renovierten die Räume Stadt- und Kreisjugendrings Heilbronn. Es war ein super Erlebnis, bei dem wir vor allem unsere handwerklichen Fähigkeiten erproben und im Team mehrere Räume wieder bezugsfähig machen konnten. Hier könnt ihr es nochmals nachlesen.

Letztes Jahr hieß es für uns: Urlaub im Schloss zu Hopferau. Naja, nicht ganz. Für ein Wochenende hieß es für uns ab ins Schloss, aber statt Urlaub hatten wir mehrere Projekte auf der Agenda. Darunter: die Renaturierung des Schlossgartens und der Bau mehrerer Spielgeräte für den Spielplatz. Auch darüber haben wir bereits in zwei Beiträgen ausführlich berichtet. Aber nun zu dem diesjährigen Ausflug:

Die Vorbereitung

Am 02.08 durften die Azubis und dualen Studenten der BERA wieder einen gemeinsamen Tag erleben. Dieses Mal waren auch die zukünftigen BERAstarters an Bord, also die dualen Studenten, die ab Oktober bei uns beginnen werden.

Nach einer demokratischen Abstimmung entschieden wir uns für die Kanufahrt und so trafen wir uns am Samstag, 02.08.2014 zum paddeln. Die Meisten von uns hatten noch keinerlei Erfahrung mit Booten dieser Art auf dem Wasser und so konnte man in den Blicken schon etwas Nervosität und Unsicherheit beobachten. Blanke Panik war es erst, als wir das erste Mal auf dem Wasser saßen. 😉 Aber dazu gleich mehr. Durch meine River Rafting Erfahrung in Chile machte ich mir natürlich deswegen weniger Gedanken und freute mich auf das Erlebnis.

IMG_0010Mit dem Bus wurden wir dann erst einmal zu unseren Kanus gebracht und erhielten unsere sonstigen Utensilien. Was so viel bedeutete wie Schwimmwesten und Paddeln. Ich muss schon sagen: wir sahen ziemlich heiß aus ;).

 

 

Ab aufs Wasser

Nach einer – meiner Meinung nach sehr kurzen Einweisung –  hieß es dann für die ersten mutigen Freiwilligen „ab ins Boot“. In Dreierteams (zwei Paddler und ein Lenker) ging’s dann ins Wasser. Lediglich bei einer Teilnehmerin brach etwas Panik aus. Das Wasser schien ihr zu Beginn nicht ganz geheuer zu sein. Sie wollte sich selbst aber überwinden und mit unserer Aufmunterung entspannten sich mit jedem Meter ihre Gesichtszüge. Am Ende des Ausflugs war sie dementsprechend stolz auf sich und empfand es als tolles Erlebnis. Aber bis dahin war es noch etwas Zeit und zu Beginn mussten wir uns erst einmal mit den Paddeln und der Richtung klar kommen. Nicht selten kuschelten die Boote das Ufer oder die Bäume am Wasserrand.

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Das Wasser ist kalt

Ein besonderes Erlebnis bot unser, bis dahin liebevoll genanntes, Kuschelboot (Das Boot, welches am gefühlt öftesten das Ufer berührte). Schön etwas schräg fuhr es in eine stärkere Strömung und wurde recht schnell zum Ufer geströmt. Was sie die Male zuvor gut überstanden hatten, klappte dieses Mal leider nicht und das Boot kippte. Es passierte das, was wohl der Albtraum eines jeden Kanufahrers darstellt. Das Boot drehte sich komplett um. Nach einer kurzen Schreckenssekunde tauchten zwei Köpfe auf und auch der Dritte fand ihren Weg nach oben. Die anderen Boote beobachteten den Moment und für die wenigen Sekunden war es komplett still. Umso größer war die Erleichterung, als sich herausstellte, dass alle unverletzt blieben. Zum Glück hatte niemand von uns Herzprobleme, sonst wäre es definitiv stehen geblieben.3 (3)

Nachdem die nun nassen Beteiligten ihren Schockzustand überwunden hatten, kamen zu dem Entschluss, dass das Wasser gar nicht so warm war. Als es dann auch noch anfing zu regnen, entschlossen wir uns, unseren Ausflug auf dem Wasser zu beenden und wurden wenig später vom Bus wieder abgeholt, der uns wieder zu unseren Autos brachte.

„Eine Frau, die sich beim Kochen über eine Maus erschrickt“

Natürlich war unser Tag damit noch nicht beendet. Mit der Sonne, die wieder auftauchte/hinter den Wolken hervorkam und neuen, trockenen Klamotten, die wir natürlich mitgenommen hatten, fuhren wir zu einer Grillstelle. Die erlebnisreiche Kanutour hatten nämlich Form von leeren Mägen Folgen bei uns hinterlassen und wir freuten uns auf unsere frisch gegrillten Würstchen und das Fleisch. Damit wir uns noch besser kennenlernen konnten beziehungsweise die zukünftigen uns „alte Hasen“ und anders herum, standen noch einige Spiele auf dem Programm. Bei der gemeinsamen Vorstellungsrunde bis hin zu Pantomime hatten wir sehr viel Spaß! Die Stimmung war echt super und wir hatten einiges zu lachen, während wir beispielsweise versuchten darzustellen, wie sich „eine Frau beim Kochen über eine Maus erschrickt“. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass dieser Begriff nicht erraten wurde, dafür aber viele andere wie Dornröschen, Hund oder Seilspringen.

Gestärkt und gut gelaunt traten wir dann auch wieder die Heimreise an. Der Tag blieb bei allen in guter Erinnerung, selbst das Kenterboot lachte wenige Tage später über ihr Erlebnis und verliehen dem ganzen Ausflug die besondere Würze.

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Danke an alle, die diesen Ausflug möglich gemacht, sowie organisiert haben und natürlich auch an alle Beteiligten! Ein super Tag wars!

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Autor: Kerstin

Mein Name ist Kerstin Höhn und ich bin 21 Jahre alt. In meiner Freizeit bin ich gern sportlich unterwegs und treffe mich gern mit meinen Freunden. Beruflich habe ich ein duales Studium abgeschlossen und berichte darüber in dem Blog.

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